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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von v_im_wunderland:

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tolles Buch

Felsenfest von Nora Imlau

Erst dachte ich, dass dieses Buch ein richtiges Sachbuch ist und ein Erziehungsratgeber. Doch dies ist es nicht. Es ist viel einfühlsamer. Denn es sind kurze Texte die einen daran erinnern, was wirklich zählt. Liebe zu vermitteln und Geborgenheit. Und dass auch zu dieser Liebe das Loslassen gehört wenn die Kinder größer werden.

Mir dieses kleine Buch sehr gut gefallen, da es so einfühlsam geschrieben ist. Und sehr sehr detailverliebt ist. Denn nicht an die Texte sind wohl formuliert, sondern sie wurden auch noch illustriert. Diese Kombination aus Bildern und Text sind eine Wohltat und geben den Eltern Kraft. Ich kann dir die Autorin noch nicht vor diesem Buch bin aber total begeistert und werde sicherlich noch einiges von ihr lesen. Ich kann dieses Buch absolut einen Eltern empfehlen von klein aber auch von größeren Kindern.

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tolles Buch

Rezensionen von v_im_wunderland:

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ganz anders

Grüne Welle von Esther Schüttpelz

Das Cover des Buches passte gut zum Inhalt. Ich kann die Autorin noch nicht vor diesem Buch aber ich war sehr gespannt auf den Inhalt des Buches. In diesem Buch geht es um meine Frau, die nach einem Kinobesuch mit ihrer Freundin einfach nur nach Hause fahren möchte. Doch auf Ihrer Heimstrecke ist auf einmal die Straße gesperrt und sie muss eine
Umleitung nehmen.

Diese Umleitung führt sie auf längst vergessene Straßen und ganz fremde Straßen. Eigentlich möchte sie bei der nächsten Gelegenheit umdrehen. Aber irgendwie. Ergibt sich diese Gelegenheit nicht und somit entfernt sich die Frau immer mehr von ihrem Zuhause. Sie hat auch ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrem Mann. Doch kann sich auch nicht durch. Kühlschrank in zu Kontaktieren. Denn der Mann scheint die Frau sehr einzuengen und zu kontrollieren. Eine ganz andere Geschichte doch dennoch sehr packend.

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ganz anders

Rezensionen von peedee:

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Paddington findet eine Lösung

Paddington feiert Ostern von Michael Bond; Karen Jankel

Paddington hat eine grosse Aufgabe: Er will Ostereier für die grosse Eiersuche einkaufen gehen. Er weiss auch schon genau, wo er die Ostereier kaufen will, denn er hat gesehen, wo er für sein Geld die meisten Eier bekommt. Aber dann steht er im Geschäft und sieht, dass leider schon alle Schokoladeneier ausverkauft sind! Was jetzt? Für Kinder ab 3 Jahren; illustriert von R.

W. Alley.

Erster Eindruck: Ein (fast) quadratisches Buch mit Paddington und einem Korb voller Eier auf dem Cover – gefällt mir.

Paddington muss kurz überlegen, was er nun machen kann, als er vor leeren Regalen steht. Im nächsten Laden gibt es zwar Eier, aber er hat zu wenig Geld. Auf dem Markt findet er dann doch noch ein gutes Angebot. Dann besucht er seinen Freund, Mr Gruber vom Antiquitätengeschäft; das ist ein Laden, wo es viele schöne und alte Dinge zu kaufen gibt. Gemeinsam schauen sie sich den Inhalt des Kartons an: Alle Eier sind kaputt! Oje. Aber Paddington findet eine Lösung…

Es gibt viele kleine Details zu entdecken, so z.B. bei der Familie Brown am Esszimmertisch: Mr Brown liest die Zeitung „Notting Hill News“, wo die Schlagzeile auf Deutsch geschrieben ist (dies ist zwar nur ein Detail für die grossen Paddington-Fans, aber trotzdem!). Paddington rennt vom Tisch weg und dabei fällt ihm Marmelade vom Teller, da es schwierig ist, gleichzeitig zu rennen, das Teller und das Marmeladenglas zu transportieren. Auf einer Doppelseite ist ganz viel los: Ein Clown, der lustige Luftballon-Osterhasen macht; ein Musiker, der mehrere Instrumente gleichzeitig spielt; ein Mann, der Popcorn verkauft; ein Stand, wo man schätzen muss, wie viele Eier im Glas sind, und noch vieles mehr. Viele bunte Details, die zum Weiterspinnen eigener Geschichten verleiten. Die Illustrationen sind gelungen und der Textanteil pro Doppelseite ist für die noch sehr junge Zielgruppe absolut passend. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Paddington findet eine Lösung

Rezensionen von Kathie:

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Spannender und kurzweiliger Krimi

39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen

Ich war sofort in der Geschichte drin, denn der lockere und leichte Schreibstil sorgt dafür, dass sich das Buch sehr flüssig und schnell lesen lässt. Die Autorin Hannah hat mit ihrem ersten Krimi überraschend einen Bestseller gelandet und soll nun eine Fortsetzung schreiben. Da sie jedoch unter einer Schreibblockade leidet, reist sie nach Sizilien, um dort neue Inspiration zu finden.

Kurz nach ihrer Ankunft gerät sie allerdings in einen Mordfall und wird selbst zur Verdächtigen.
Das Setting ist sehr schön gewählt, hätte für meinen Geschmack aber noch etwas intensiver vermittelt werden können. Hannah leidet unter Liebeskummer, und ihre Gedanken und Gefühle lassen sich gut nachvollziehen. Manchmal wirkt sie zwar etwas naiv, bleibt dabei aber trotzdem sympathisch.
Die Handlung enthält mehrere Wendungen und bleibt bis zum Ende spannend. Trotz kleiner Schwächen habe ich mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Insgesamt ist es eine gute und kurzweilige Krimigeschichte mit Humor und Spannung.

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Spannender und kurzweiliger Krimi

Rezensionen von yellowdog:

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Ein bemerkenswertes Buch

Dieser Drang nach Härte von Eva von Redecker

Eva von Redecker betrachtet in ihrem Buch den zeitgenösischen Rechtsruck und damit den neuen Faschismus mit philosophischen Blickwinkel und umkreist den Faschismusbegriff. Alte Definitionen werden ebenso rangezogen wie aktuelle Situationen, die als faschistisch gewertet werden können. Es wird somit das Jetzt wie das Damals gewertet.

Wichtige Beiträge stammen von Hannah Arendts Texten, die offenbar ein wichtiger Enfluß auf Eva von Redecker ist.

Es ist ein lebendiges Buch und so treibt die Autorin verschiedenen Erkenntnissen zu, die in einem überzeugenden Schlußkapitel münden.

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Ein bemerkenswertes Buch

Rezensionen von Karina :

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Wenn die Worte fehlten

Moosland von Katrin Zipse

Kleine Info vorneweg: Ich konnte wirklich sofort ganz tief in diesen tollen Roman eintauchen und war richtig traurig als er zu Ende war.

Wir befinden uns im Jahr 1949, in der Nachkriegszeit. Überall herrscht Mangel. Auch in Island fehlen Arbeitskräfte auf den Höfen - und potenzielle Ehefrauen. Viele Frauen sind nach den Krieg mit amerikanischen Soldaten fortgegangen.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurde ein Aufruf gestartet: Deutsche Frauen sollten nach Island kommen, um dort ein neues Leben zu beginnen. So machten sich knapp 300 von ihnen auf den Weg - mit Hoffnung im Gepäck, aber auch mit Trauer, Verlust und großen inneren Wunden.

Auch unsere Protagonistin Elsa gehört zu ihnen. Sie ist schwer traumatisiert, voller Hoffnungslosigkeit und zunächst kaum in der Lage zu sprechen. Selbst einfache Worte fallen ihr schwer, und es dauert lange, bis sie ihre eigene Stimme - und gleichzeitig eine fremde Sprache - (wieder)findet.

Besonders mochte ich die Bauernfamilie, bei der Elsa schließlich unterkommt: den ruppigen Bauern und seine Frau, ihre beiden erwachsenen Söhne, eine verschwundene Tochter - und meine absolute Lieblingsfigur, den Knecht Halldór.
Diese Menschen rau, direkt und sehr echt. Genau wie die Natur Islands selbst: wunderschön, aber auch unerbittlich.

An 'Moosland' von Katrin Zipse habe ich vieles geliebt: die bildhaften Naturbeschreibungen, die eingewobenen isländischen Wörter und diesen kleinen sprachlichen Clou rund um die Namen der Isländer (der sich im Laufe der Geschichte entfaltet). Besonders berührt hat mich auch die leise, vorsichtige Annäherung zwischen den Figuren und die sensible Art, wie Elsas Verhalten und Entwicklung beschrieben werden.

Ein kleines bisschen mehr Hintergrund zu ihrem Erlebnis mit Sola hätte ich mir gewünscht - das wird nur angerissen. Außerdem endet die Geschichte für meinen Geschmack etwas abrupt. Ich hätte wirklich gerne noch weitergelesen.

Wie ihr vermutlich schon rauslesen konntet: Mir hat dieses atmosphärische Buch sehr gut gefallen und daher gibt es eine ganz, ganz große Leseempfehlung meinerseits. ????

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Wenn die Worte fehlten

Rezensionen von Tara:

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Auf Spurensuche

Alma von Federica Manzon

„Alma“ ist ein emotionaler Roman der in Mailand lebenden Autorin und Verlegerin Federica Manzon.

Alma ist in Triest aufgewachsen. Da ihr Vater viel unterwegs ist und ihre Mutter sich nur um wenig kümmert wird sie von den Großeltern aufgezogen. Nachdem ihr Vater Vili mitgebracht hat, wird dieser zu Almas Jugendliebe.

Später verläßt Alma ihre Heimat. Erst nach dem Tod ihres Vaters kehrt sie nach Triest zurück. Dort soll Vili ihr das Erbe übergeben.

Der Schreibstil von Federica Manzon ist ruhig und liest sich angenehm, hat aber durchgehend einen leicht melancholischen Unterton. Den Leser erwartet keine leichte Sommerlektüre, sondern einen Roman mit vielen historischen und politischen Ereignissen, der mit Almas Familiengeschichte verwoben ist.

Erzählt wird aus der dritten Person und die Handlung verläuft nicht chronologisch. Erinnerungen aus Almas Kindheit - unbeschwerte Momente, aber auch Momente des Kriegs - und die Gegenwart wechseln sich ab.

Ihre Charaktere beschreibt die Autorin facettenreich und vielschichtig. Sowohl Almas als auch Vilis innere Zerrissenheit wird spürbar. Die Suche nach ihrer Herkunft, ihrer Identität, ungelöste Fragen der Vergangenheit, die Verbindung zwischen Gegenwart und Vergangenheit sind durchgehend Thema. Historische und politische Ereignisse, der Krieg in Jugoslawien werden mit dem Leben der Protagonisten verknüpft und gelungen mit der Handlung verwoben.

Die Handlung ist komplex und vielschichtig. Es ist ein emotionaler Roman über die Suche nach der eigenen Identität, Erinnerungen, Verlust und Zugehörigkeit, der nicht immer einfach zu lesen ist und fordert.

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Auf Spurensuche

Rezensionen von Tara:

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Humorvolle & nostalgischen Lebensmomente eines ostdeutschen Boomers

Broiler, Wimpel, Westpaket von Torsten Harmsen

„Broiler, Wimpel, Westpaket“ ist ein unterhaltsames Buch des Autors, Journalisten und Kolumnisten Torsten Harmsen.

In unserer Welt gibt es unzählige Dinge, einige benötigen wir täglich, andere nur selten. Diese haben sich im Laufe der Jahre verändert, einige verschwinden, andere kommen hinzu.

Hier hat sich der Autor nun 55 Dingen aus seiner Kindheit und Jugend gewidmet, die sein Leben geprägt haben.

Bereits das Inhaltsverzeichnis zeigt die Vielfalt des Buches, es werden wirklich Dinge aus allen Bereichen des Lebens beleuchtet. Sie sind nicht unbedingt typisch für Ostdeutschland, aber typisch für die Vergangenheit.

In einem humorvollen, unterhaltsamen Ton hat Torsten Harmsen seine persönlichen Erinnerungen aufgeschrieben und damit Alltagsdinge der Vergangenheit lebendig werden lassen.
Bei mir kamen Erinnerung und nostalgische Gefühle auf, aber ich habe auch einige neue Begriffe kennengelernt, die mich zuvor unbekannt waren.

Mich hat das Buch gut unterhalten. Ich fand es schön mich an Dinge zurückzuerinnern, die es heute so nicht mehr gibt, die aber in der Vergangenheit zu meinem Leben gehört haben.

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Humorvolle & nostalgischen Lebensmomente eines ostdeutschen Boomers

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Zweimal Rudolf - auf ihren Spuren in Bern und Zürich

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf

Der zweite Band der "Lindt & Sprüngli"-Trilogie beginnt in Bern. Fortan werden die Kapitel abwechselnd zwischen Bern und Zürich hin- und herspringen.

In Zürich geht die Geschichte der Familie Sprüngli weiter, die Fabrikation wird an die Werd verlegt und Sohn Rudolf, der nach seinen Lehrjahren in Paris wieder nach Zürich zurückkehrt, verliebt sich in Marie Schifferli, eine Katholikin.

Damit die beiden heiraten können, steht ein Konfessionswechsel an. Annerösli arbeitet noch immer im Laden, und endlich findet auch sie noch ihr Glück.

In Bern erleben wir zuerst das Aufwachsen der Kinder des Apotheker Lindt: Fanny, Rudolf und weitere Geschwister. Im Gegensatz zum Sprüngli Rudolf hat der Lindt Rudolf mehr Probleme mit seinem Vater, der enttäuscht ist, dass sein ältester Sohn nichts aus sich machen und schon gar nicht studieren will. Aus Rudolf Lindt wird alsbald Rodolphe, so nannte ihn bereits seine welsche Nanny, und nicht nur ihretwegen ein Name, den er gerne annimmt, sondern auch, weil er nach der Schulzeit einige Jahre bei seinen Verwandten, der Familie Kohler, in Lausanne verbringt und in deren Schokoladenfirma mitarbeitet.

In seiner Heimatstadt Bern wartet seine beste Freundin Binia Haab auf ihn. Binia, ein Mädchen aus der Matte, die nicht schlecht staunt, als Rudolphe bei ihnen unten eine alte Fabrik aufkauft und dort seine Schokoladenmanufaktur einrichtet. Er testet an der Schokoladenherstellung herum, verändert mit Hilfe seines Mechanikers Köbi mehrere Maschinen. Bis dann eines Tages das Conchieren endlich so gelingt, wie er sich das vorgestellt hat und er eine zart schmelzende Schokolade in den Händen hält, vergehen viele Jahre voller Arbeit und Testen.

Der Höhepunkt von "Zwei Rivalen, ein Traum" war für mich aber der, als die beiden Namensvetter in Zürich aufeinandertreffen. Rivalen sind sie nicht, zumindest noch nicht in diesem zweiten Band, grosse Träume haben aber beide.

Da ich eine Lesung zu diesem zweiten "Lindt & Sprüngli"-Band besuchte, und Bilder von der Firma Kohler in Lausanne, von Rodolphes Fabrik in der Matte in Bern und welche vom damals neuen Zürcher Standort in der Werd, gesehen habe, konnte ich mir die Schauplätze sehr genau vorstellen.

Fazit: Wie bereits im ersten Band fliegt man durch die Geschichte, da Lisa Graf einen tollen Schreibstil hat und sehr unterhaltsam erzählt.
4 Sterne.

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Zweimal Rudolf - auf ihren Spuren in Bern und Zürich

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Wiener Schmäh ja, aber viel zu ausführlich

Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Ich mag es sehr, wenn ich Vea Kaiser an einer Lesung zuhören kann. Sie spricht so lebendig von ihren Figuren und liest grandios, dass man einfach Lust bekommt, ihre Bücher zu lesen. Endlich hab ich dies auch geschafft, aber ich glaube, meine Buchauswahl hab ich nicht so gut getroffen. Vielleicht hätte ich es eher mit dem "Rückwärtswalzer" oder "Makarionissi" probieren sollen, denn diese beiden Romane sind kürzer als "Fabula rasa", das mit 576 Seiten aufwartet.

Alles hörte sich gut an und fühlte sich beim Lesen am Anfang auch so an. Doch dann merkt man, dass tatsächlich Jahrzehnte vergehen und von den Jahren dazwischen fast ausnahmslos alle erzählt werden.

Der Roman beginnt in den 80er Jahren mit einer jungen Angelika Moser, die das Wochenende in Wiens Kneipen und Clubs krachen lässt und Montags verschlafen in ihrem Büro im Grand Hotel Frohner zur Arbeit antritt.

Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter, ihre besten Freundin Ingi und die zu, im Laufe der Jahre, mehreren männlichen Lebensabschnittsgefährten werden ausführlich abgehandelt. Ebenso wie die Arbeitsbeziehung zu ihrem Chef, dem Hoteldirektor und auch die zum Junior. Und ganz vieles anderes, oft Nebensächliches, wird lang und breit erzählt.

Alles war so detailhaft und zu ausführlich erzählt, dass die Geschichte deswegen bald langweilig wirkte und mich nicht zu fesseln vermochte. Angelika und andere Charaktere fand ich anfangs noch spannend, aber mit der Zeit ging sie mir auf den Geist und ich konnte oder wollte sie auch nicht mehr richtig fassen.

Angelika beginnt relativ früh dem Direktor zu helfen und eigene Rechnungen zu manipulieren, aber Jahrzehnte vergehen, bis ihr Vergehen auskommt. Im Buch liegen dazwischen gefühlte 500 Seiten, aber das Ende wird im Vergleich zu allem anderen nur äusserst kurz und auf sehr wenigen Seiten abgearbeitet. Der Clou hier liegt wohl an der Geschichte, an Angelikas Leben, selbst und nicht, dass ihr Betrug auffliegt. Das hab ich laut dem Klappentext anders verstanden.

Fazit: Der Wiener Schmäh kommt rüber, keine Frage, doch eine kürzere Zeitspanne wäre hier, für meinen Geschmack, von Vorteil gewesen. Ich werde irgendwann zu einem der oben genannten Bücher greifen und hoffen, dass sie mich mehr überzeugen und unterhalten als "Fabula rasa".
3 Sterne.

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Wiener Schmäh ja, aber viel zu ausführlich