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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von saskia13120:

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Ein hyggeliges Buch zum Wohlfühlen

The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Vorab zu meiner Rezension zu "The House Witch" von Delemhach Emilie Nikota sei gesagt, dass ich vor kurzem und teilweise parallel zu diesem Buch "The Little Book of Hygge - The Danish Way to Live Well" von Meik Wiking gelesen habe (ebenfalls sehr empfehlenswert). Warum das wichtig ist dürfte sich aus dem folgenden Absatz ergeben.

Im Dänischen gibt es ein Wort - Hygge - dass sich auf deutsch wohl noch am ehesten mit "Gemütlichkeit" oder "Wohlfühlen" übersetzen lässt und ein ganz eigenes, wundervolles Gefühl beschreibt, welches in Dänemark und mittlerweile auch darüber hinaus schon zu einer Lebensart geworden ist. Hygge gibt es auf vielerlei Weise. Unter anderem gibt es die Hyggekrog, eine besonders gemütliche Ecke, vorzugsweise mit jeder Menge Kissen und Decken ausgestattet, in die man sich zurückziehen kann, zum Beispiel mit seinem Lieblingstee und einem guten Buch.
"The House Witch" ist für mich der Inbegriff von Hygge und das hygelligste was mir seit langem untergekommen ist. Dementsprechend habe ich es sehr genossen, mich mit diesem Buch in meine gemütlichste Ecke zu verkriechen und darin zu versinken.

Das Buch macht den Genre "Cosy Fantasy" somit alle Ehre und hat mich damit überzeugt, mich in eine wundervolle Welt begeben zu können, in der es so viele liebenswerte Charaktere - vom König bis zum Küchengehilfen - gibt und wo manchmal einfach alles einfach ist.
Es gibt keine allzu großen Spannungsbögen, aber die fehlen dem Buch meiner Meinung nach auch gar nicht. Die wohlige Stimmung die dieses Buch ausstrahlt hat völlig gereicht um mich beim Lesen zu halten und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Ich konnte mehrmals ausgiebig lachen und mich einfach mit den Charakteren freuen.

Das einzige, was es an diesem Buch auszusetzen gibt ist wohl, dass wir noch nicht wissen, wie lange wir auf die Übersetzung des zweiten Teils warten müssen...

Insgesamt ist diese Geschichte somit ein Muss für jeden, der sich verzaubern lassen, hier und da genüsslich Lachen und einfach eine gemütliche Zeit haben will.

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Ein hyggeliges Buch zum Wohlfühlen

Rezensionen von inya:

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genial

Kleine und große Wunder des Weltalls von Gabby Dawnay

Ich habe das Cover dieses Kinderbuches gesehen und war total begeistert. Ich war erst ein wenig skeptisch, hab ich meine Kinder mit dem Thema Weltall begeistern kann. Aber mit diesem Buch wollte ich es unbedingt versuchen. Und es hat geklappt. Denn das Buch ist optimal für Kinder geeignet da es wunderschön gestaltet ist und das Thema Weltall auch in seiner Komplexität.

Einfach unverständlich erklärt wird. Es wird auf verschiedene Themen des weltweit eingegangen und es wird auch eine Geschichte dabei erzählt. Diese Kombination finde ich besonders gelungen. Da sie die Kinder direkt abholt. Die Illustrationen sind besonders hervorzuheben, da sie absolut kinderecht sind. Auch als Erwachsener blättert man super gerne durch dieses Buch und ist einfach nur fasziniert vom Weltall. Ich kann dieses Buch absolut allen Familien empfehlen.

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genial

Rezensionen von ReiShimura:

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Wenn Zeichnungen Geschichten öffnen

Heute fahren wir nach Anderswo von Klaus Baumgart

Dieses Buch hebt sich aufgrund seiner besonderen Illustrationen eindeutig von anderen Kinderbüchern ab. Aber nicht nur die Illustrationen können hier überzeugen. Klaus Baumgart hat hier ein wunder- und eindrucksvolles Buch erschaffen. Tatkräftig unterstützt wurde er hierbei von seinem Enkel, der für die außergewöhnlichen Zeichnungen verantwortlich ist.

Bereits beim ersten Blick auf das Cover bekommt man einen Eindruck, welch einzigartige Zeichenstilmix einen bei diesem Buch erwartet. Mich hat dies von Anfang an überzeugt, aber wahrscheinlich ist dies nicht jedermanns Geschmack. Daher möchte ich gleich zu Beginn die Empfehlung aussprechen, dass diejenigen die über das Cover die Nase rümpfen, besser die Finger von dem Buch lassen sollten.
Die Verarbeitung des Buches ist qualitativ hochwertig und es liegt gut in der Hand. Der Einband ist stabil und die einzelnen Buchseiten haben eine angenehme Stärke. Die Seiten sind weder zu dick noch zu dünn und meiner Meinung nach sehr gut an das empfohlene Lesealter von ab 4 Jahren angepasst.

Ein gutes Kinderbuch zeichnet sich aber nicht nur durch eine hochwertige Verarbeitung und nette Bilder aus, außer natürlich es handelt sich um ein Bilderbuch. Auch der Text ist wichtig für die Qualität eines Buches. In diesem Punkt wurde ich glücklicherweise ebenfalls nicht enttäuscht. Die Schriftart ist angenehm, so dass der Text sich leicht vorlesen lässt und sogar für etwas geübtere Leseanfänger zum Lesen üben geeignet ist. Die Länge des Textes ist auf den einzelnen Seiten sehr unterschiedlich. So gibt es Doppelseiten auf den es recht lange Passagen gibt, aber auch welche auf denen nur einzelne Sätze vorkommen. Die Mischung passt meiner Meinung nach gut und ist als Gesamtkonzept auf jeden Fall stimmig.

Auf der Rückseite des Buches verspricht der Baumhaus Verlag, dass es sich hierbei um ein zauberhaftes Buch über die Kraft der Fantasie handelt. Ein ziemlich großes Versprechen und ich hatte leichte Bedenken, ob dies denn wirklich gehalten werden kann. Zu meiner großen Freude hat der Baumhaus Verlag sein Wort gehalten. Der kleine Leser war von Anfang an begeistert von dem Buch und wollte es immer und immer wieder vorgelesen bekommen. Einige Ideen aus dem Buch hat er auch in seine Spiele integriert und weiterverarbeitet und verfeinert.

Dieses warmherzige Buch hat den kleinen Leser und mich verzaubert und wir reisen seitdem öfter mal nach Anderswo. Manchmal mit und manchmal auch ohne Buch.
Ich möchte dieses Buch daher all jenen empfehlen, die gerne ihre Fantasie spielen lassen und neue Welten entdecken.

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Wenn Zeichnungen Geschichten öffnen

Rezensionen von Phija:

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Ein grandioser Auftakt!

Aftermyth - Penelope und die Prüfung der Götter von Tracy Wolff

Wenn der eigene Traum platzt, ist das absolut schmerzhaft. Dies erlebt leider auch Penelope an ihrem ersten Tag an der Anaximander-Akademie. Dort wird sie nämlich nicht von Athene, so wie sie es sich immer gewünscht hat, für ihr Haus ausgewählt. Wenn das nicht schon genug zu verarbeiten wäre, muss sie sich auch noch mit einer Katastrophe an Muse herumschlagen.

Noch bevor sie sich versieht, wird (wortwörtlich) ihr Leben auf den Kopf gestellt.
Ich habe die Reihe rund um "Percy Jackson" schon wirklich gerne gemocht, weshalb ich hier auch hellhörig wurde. Schon das Cover (und der sehr hübsche Buchschnitt) zwangen mich dazu, dieses Buch lesen zu wollen. Jedoch war ich auch etwas skeptisch, denn kann dieses Buch mit "Percy Jackson" mithalten? Absolut! Wenn ich ganz ehrlich bin, irgendwie fand ich den ersten Band fast schon etwas besser...

Der Schreibstil ist wirklich eine glatte 100/10. Das Buch ist wirklich modern geschrieben und trifft mit seinem Humor den Zahn der Zeit. Unsere Protagonistin Penelope, von Freunden Ellie genannt, ist gezwungen, sich jeder Herausforderung zu stellen und an ihnen merklich zu wachsen. So macht sie innerhalb der Geschichte eine wirklich merkliche und vorbildliche Entwicklung durch. Ihre Freunde, aber auch menschliche Gegenspieler in der Akademie sind auch authentisch und interessant geschrieben. Im Vordergrund stehen hier definitiv die bedingungslosen Freundschaften und schwierige Geschwister- sowie Elternbeziehungen. Auch erste Verliebtheit wird am Rande angedeutet. Aus all dem können gerade jüngere LeserInnen so einiges mitnehmen. Gerade Penelopes beste Freundin Fifi ist wirklich ein Schatz! Neben all dem ist die Geschichte jedoch sehr actionreich gestaltet. Ständig passiert etwas Unvorhergesehenes, was alles über den Haufen wirft. Die Welt der Geschichte ist dazu unglaublich spannend und schon auch etwas komplexer gestaltet, wodurch es richtig Spaß macht, sich dort hineinzudenken.

Da in dem Buch eine ganze Reihe von Handlungssträngen angebrochen wird, von denen einige offen bleiben, bin ich unheimlich neugierig auf die folgenden Bände! Ich hatte beim Lesen auf jeden Fall unglaublichen Spaß und kann dieses Buch einfach jedem ans Herz legen, der oder die "Percy Jackson" gemocht hat. Hoch und heilig verspreche ich: Ihr werdet es lieben!

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Ein grandioser Auftakt!

Rezensionen von Leserin:

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Ein anderer Weg

Die Iden von Rom von Michael Peinkofer



Die Vergangenheit ist Geschichte.

Aber was wäre, wenn sich nur ein Moment, eine Gelegenheit, ein Ereignis, anders zugetragen hätte. Wie würde das die folgenden Ereignisse, die Zukunft verändern?
Eine spannende Frage, die sich auch der Autor gestellt hat. Er lässt Brutus eine Entscheidung treffen, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen.

Ein interessanter Roman, voller Frauenpower, Spannung und geschichtlichem Hintergrund. Reale Personen in einer fiktiven Handlung, die andere Wege einschlagen, andere Entscheidungen treffen und die Vergangenheit verändern, was sich auch auf die Zukunft auswirkt.

Der Autor hat auch hier wieder so lebendig, bildlich und fesselnd erzählt, dass ich tief in dieses Buch eintauchen konnte. Ich war sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird. Seine Ideen wirken real und ergeben eine stimmige Alternative.
Mir hat es sehr gut gefallen, unterhaltsam, informativ und aufregend!!!

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Ein anderer Weg

Rezensionen von PeLi:

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nach dem Klappentext hatte ich mir etwas mehr versprochen

Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Die Handlung des Romans „Sie wollen uns erzählen“ von Birgit Birnbacher hat mich zunächst sehr angesprochen. Laut Klappentext stehen die Mutter Ann und ihr Sohn Ozzy im Mittelpunkt, die beide mit ADHS leben und sich in einer Welt behaupten müssen, die stark von Erwartungen und Normen geprägt ist.

Der Einstieg in die Geschichte ist gelungen und zieht sofort in den Bann. Am letzten Schultag vor den Ferien erhält Ozzy einen Brief seiner Lehrerin für seine Mutter. Aus Sicht der Schule hat er etwas sehr Schlimmes getan, aus seiner eigenen Perspektive jedoch handelte er aus Mitgefühl. Diese Diskrepanz sorgt für Spannung, vor allem, weil Ozzy große Angst davor hat, seiner Mutter davon zu erzählen, und die Situation zunächst hinauszögert.

Im weiteren Verlauf hatte ich allerdings das Gefühl, dass die im Klappentext angedeuteten Konflikte weniger intensiv ausfallen als erwartet. Zwar wird Ozzy als jemand beschrieben, der Schwierigkeiten in der Schule hat, doch bei einem Notendurchschnitt von 1,2 und der Empfehlung fürs Gymnasium, wirken diese kaum greifbar. Gleichzeitig ist er sozial eingebunden und hat Freundschaften, was den Eindruck verstärkt, dass seine Herausforderungen eher angedeutet als wirklich durchlebt werden.

Mir kam es zudem so vor, als wäre die Mutter deutlich stärker von ADHS geprägt als ihr Sohn. Ihre Art machte auf mich häufig den Eindruck, als würde man im Umgang mit ihr auf einem Pulverfass sitzen, sie schien im Kontakt mit anderen oft kurz davor, die Fassung zu verlieren, während Ozzy in manchen Situationen sogar als der Vernünftigere der beiden erschien.

Gerade in Bezug auf das Thema ADHS hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Der Roman vermittelt stellenweise den Eindruck, als würde ADHS vor allem mit liebenswertem Chaos und Individualität verbunden sein. Das mag ein Teil der Realität sein, doch die damit einhergehenden Schwierigkeiten, Spannungen und Herausforderungen bleiben für mein Empfinden zu sehr im Hintergrund.

Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass die Autorin keine einfachen oder klischeehaften Lösungen anbietet. Die Figuren dürfen in ihrer Eigenart bestehen, ohne dass alles glattgebügelt wird. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht vollständig erreicht. Ich hätte mir gewünscht, stärker in die Gedankenwelt, die Impulsivität und auch die kreativen sowie herausfordernden Seiten von Menschen mit ADHS eintauchen zu können.

Für mich war letztlich sogar der Teil der Geschichte am spannendsten, der sich gar nicht unmittelbar mit dem Thema ADHS beschäftigt hat. Die Suche nach Anns Mutter sowie das Wiedersehen mit ihrer Schwester. Gerade diese Schwester, die ebenfalls eine sehr eigenwillige Art hatte und sich Ozzy gegenüber etwas wirklich Krasses erlaubte, hat der Handlung nochmal eine ganz andere Intensität gegeben. Dieser Abschnitt war für mich der fesselndste im ganzen Buch.
Allerdings hätte ich mir hier am Ende noch mehr Klarheit gewünscht, insbesondere, ob Ann ihre Schwester noch einmal zur Rede gestellt hat und wie diese darauf reagiert hat.

Auch wenn mich das Buch nicht in allen Punkten vollständig überzeugen konnte, habe ich es insgesamt gern gelesen und vergebe 4 von 5 Sternen.

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nach dem Klappentext hatte ich mir etwas mehr versprochen

Rezensionen von Sophie H.:

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Kinder an die Macht

Der Sommer, als wir die Weltherrschaft übernahmen von Rieke Patwardhan

Wie jedes Jahr fahren die Zwillinge Fili und Caro zusammen mit ihrem kleinen Bruder Jeps auf die Nordseeinsel Wegeland. Doch dieses Jahr ist alles anders. Ihre Eltern können sie nicht begleiten und so machen sich die Geschwister alleine auf den Weg zu Tante Flora. Doch auch Tante Flora ist jetzt anders als im letzten Jahr: Sie ist nun Bürgermeisterin der kleinen Insel.

Zu allem Überfluss bricht die Tante sich gleich zu Beginn der Ferien den Fuß. Flora glaubt zwar, dass sie schnell wieder einsatzbereit ist, doch dann muss sie sich doch auf dem Festland einer komplizierten OP unterziehen. Aber die Wegeländer helfen und umsorgen die Geschwister mit allem, was sie brauchen. Die Nachbarstochter Martje allen voran. Die Kinder freuen sich auf entspannte Ferien mit Baden, Strand und Picknick. Aber sie haben die Rechnung ohne Hassan, Herbert und Henriette gemacht: drei sture Esel, die Tante Flora gekauft hat. Tante Flora möchte nämlich der Umwelt zuliebe dafür sorgen, dass die kleine Ferieninsel autofrei wird und die Esel sollen Kutschen mit den Touristen ziehen. Erst zweifeln die drei Geschwister am Verstand der Tante, doch als Flora im Krankenhaus liegt, beginnen sie, die Tante zu unterstützen. Hilfe bekommen sie dabei vom tierlieben Tammo. Aber sie müssen sich nicht nur mit den sturen Eseln auseinandersetzen, sondern auch mit einigen dickköpfigen Inselbewohnern, die auf den Autoverkehr nicht verzichten wollen.
Ich habe das Buch mit viel Freude gelesen. Es ist die perfekte Ferienlektüre und so ganz nebenbei bekommen die lesenden Kinder noch einen ersten Einblick in Gemeindepolitik, Demokratie und Kompromissbereitschaft, ohne dass es irgendwie belehrend wirkt. Fazit: Wenn man sich einbringt, kann man auch etwas verändern!
Besonders gut gefallen haben mir die lebendigen Illustrationen von Regina Kehn, die das Erzählte perfekt unterstreichen.

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Kinder an die Macht

Rezensionen von Hennie :

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Breites Spektrum an Themen

Der Tod der Löwenbändigerin von Bernd Richard Knospe

Mit diesem Buch der Kurzgeschichten und Erzählungen habe ich mich längere Zeit beschäftigt. Durch meine Krankheit war und bin ich im Moment nicht so mit dem Lesen ausgefüllt, wie ich es lebenslang gewohnt war. Die Zeit ist noch knapper geworden und die Ablenkung ist groß. Für den Band „Der Tod der Löwenbändigerin“ braucht es jedenfalls eine Menge an Aufmerksamkeit.

Der Autor verarbeitet in den 16 verschiedenen Erzählungen berührende Erlebnisse und Gedanken, wobei sehr viele Themen angesprochen werden. Es sind für mich Geschichten, die ich nicht so nebenbei lesen konnte. Sie sind nicht gefällig, wie ich es von einem Kurzgeschichtenband erwartete. Hintereinander weglesen und gut. So ging es nicht. Nein, Bernd Richard Knospe schreibt über Leben und Tod, Wahrheit und Lüge, Traum und Wirklichkeit. Klischees kommen genauso vor wie das negative Gefühl der Rache oder die Bedeutung der kleinen Momente im Leben. Einen großen Raum widmet er dem Thema Liebe, gleichermaßen wie dem Sex und der Trauer bzw. der Verzweiflung über verpasste Gelegenheiten. Nicht alle Storys berührten mich gleichermaßen, manche habe ich wahrscheinlich auch gar nicht verstanden. Es ist im wesentlichen eine maskuline Sichtweise auf die Dinge des Lebens, liegt ja nahe bei einem Autoren! Auf keinen Fall empfand ich etwas Misogynes in seinem Schreibstil. Das Buch beschäftigte mich und regte zum Nachdenken an.


Fazit:

Es werden eine große Bandbreite von Themen behandelt. Einen roten Faden darf man nicht erwarten. Es sind vollkommen verschiedene Erzählungen, die auch mal skurril, geheimnisvoll, düster und ungewöhnlich daherkommen.


Ich bewerte mit vier von fünf Sternen. Zu empfehlen für Liebhaber von ausgefallenen Kurzgeschichten.

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Breites Spektrum an Themen

Rezensionen von Leser:

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Das Meisterstück des Goldschmieds

Der Schrein der Könige von Sabine Weiß

Die Autorin kannte ich bisher nur durch ihre Sylt-Krimi-Reihe "Liv Lammers".
Aber sie kann auch wunderbare historische Geschichten erzählen.

Die Geschichte über die Erschaffung des Dreikönigsschreins. Der größte Schatzes des Kölner Doms. Das größte und bedeutendste Reliquiar des Mittelalters.

Ein Meisterwerk der Goldschmiedekunst aus Gold, Silber und Edelsteinen
Geschaffen zwischen etwa 1190 und 1220/30 von Nikolaus von Verdun und seiner Werkstatt.

Es ist ein umfangreicher historischer Roman mit fiktiven Ereignissen und Figuren versetzt, der uns auf eine spannende und informative Zeitreise mitnimmt. Man taucht nicht nur in das Leben von Nikolaus und seiner Familie ein, man erfährt auch vieles aus der damaligen Zeit. Mir gefallen Romane, die solche Kunstwerke, ihre Entstehung und was dahinter steckt, zum Leben erwecken und ihnen auf unterhaltsame Weise ein Gesicht geben.

Nachdem der Erzbischof Rainald von Dassel 1164 die Gebeine der Drei heiligen Könige aus Mailand nach Köln brachte, war die Idee geboren, ihnen einen würdigen Schrein anzufertigen.

Diese Aufgabe fällt Nikolaus zu und er muss seine Heimat Verdun verlassen und mit seinen drei Kindern nach Köln ziehen. Es ist keine leichte Aufgabe. Eine neue Heimat für seine Kinder, Widerstand der einheimischen Goldschmiede, die Auflehnung seines ältesten Sohnes, politische und religiöse Probleme, fordern ihn täglich.

Die Autorin hat das so wunderbar erzählt, beschrieben und bildlich veranschaulicht, dass diese Geschichte eine richtige Sogwirkung auf mich ausgeübt hat. Es macht großen Spaß darin einzutauchen, mitzufiebern und alles hautnah mitzuerleben.

Dank des Personenverzeichnisses hat man alle Beteiligten im Blick.

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Das Meisterstück des Goldschmieds

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Sehr schön erzählt!

Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Der Roman erzählt die Geschichte von Oz, einem Jungen, der mit ADHS lebt und sich im schulischen Alltag schwer zurechtfindet. Als ihm ein Fehler passiert, für den er seiner Mutter einen unangenehmen Brief der Lehrerin übergeben muss, wünscht er sich verzweifelt, dass etwas anderes geschieht, um davon abzulenken.

Doch zu Hause erwartet ihn tatsächlich eine unerwartete Situation: Seine Mutter Ann, die selbst mit innerer Unruhe und Überforderung kämpft, ist nicht in Feierlaune – stattdessen ist die Großmutter Zilly plötzlich verschwunden. Dieses Ereignis bringt die ohnehin fragile Familie zusätzlich aus dem Gleichgewicht.
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Meine persönliche Meinung:
Wir begleiten in diesem Roman Mutter und Sohn, die beide auf ihre eigene Weise mit einer Welt ringen, die wenig Verständnis für ihre Andersartigkeit zeigt. Während Ann versucht, ihr Kind vor äußeren Zuschreibungen und Vorurteilen zu schützen, wird deutlich, wie schwierig es ist, den Erwartungen der Gesellschaft gerecht zu werden. Wer schon einmal ein Buch von Birgit Birnbacher gelesen hat, kennt ihren Erzähl- und Schreibstil und wird auch mit diesem Buch wieder eine große Freude haben. Für mich hat es sich wie nach Hause kommen angefühlt, da ich bisher alle Bücher der Autorin gelesen habe. Sie verzichtet auf direkte Reden und erzählt die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Ann und Oz. Einfühlend und berührend lässt sie uns daran teilhaben und zeigt uns, welche Herausforderungen ADHS für den Familienalltag und Beziehungen mit sich bringt. Großartige Charaktere, die ich so gerne begleitet habe. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt und die uns zeigen soll, dass man im Leben stets tolerant, besser zuhören und manchmal genauer hinsehen sollte.

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Sehr schön erzählt!