Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Alles Lügen
Spiel des Lügners von Jessica S. Olson
Zum Buch:
Lola lebt zusammen mit dem Dieb Enzo. Sein Bruder, der Lügner, und er sind als Schattenbrüder bekannt, aber verstritten. Als Lola und Enzo den Plan fassen, sich beim Lügner in seinem Spielcasino einzuschleichen, wusste Lola noch nicht das ihr ganzes Leben auf Lügen aufgebaut ist. Aber wer lügt sie an? Der Dieb oder der Lügner
Meine Meinung:
Es beginnt mit dem Kennenlernen zwischen Enzo und Lola und ihrem gemeinsamen Herz.
Als Lola vier Jahre später im Lügenpalast versucht hinter das Geheimnis des Lügners zu kommen, beginnt sie auch ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Denn sie fühlt sich einerseits vom Lügner anzogen, andererseits ist da ihre Loyalität zum Dieb.
Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Sicht von Lola und einzelnen, wenigen Kapiteln aus Sicht von Nic, dem Lügner. Es ist spannend, sehr unterhaltsam und hat eine kleine Lovestory, die nicht ganz so glücklich ist, aber es hat durchaus schöne Momente.
Ein guter Schreisbst, eine durchaus spannende Story. Nur das Ende hat mich echt enttäuscht. Es ist so nichtssagend und offen, macht dadurch aber auch Hoffnung auf eine Fortsetzung.
Ein magisches, fantasievolles Lesevergnügen
Rezensionen von jori1020:
Ein intensives Portrait einer Liebe in Zeiten der Aids-Pandemie
Bildnis eines Unsichtbaren von Hans Pleschinski
Mit 'Bildnis eines Unsichtbaren' zeichnet Hans Pleschinski ein vielschichtiges, komplexes und anspruchsvolles literarisches Portrait seines Freundes und Lebensgefährten Volker Kinnius. Im Mittelpunkt stehen die rund zwanzig gemeinsamen Jahre, die stark von der Aids-Pandemie der 1980er- und 1990er-Jahre geprägt sind.
Der Roman trägt dabei deutlich autobiografische Züge und wirkt an vielen Stellen wie eine sehr persönliche Erinnerungsschrift.
Schonungslos und eindringlich taucht man als Leser*in in die Gefühlswelt des Erzählers ein. Pleschinski vermittelt sehr eindrucksvoll, was es bedeutete, als schwuler Mann diese Zeit zu erleben: die ständige Angst, die gesellschaftliche Stigmatisierung und vor allem die Hilflosigkeit, den körperlichen Verfall geliebter Menschen mit ansehen zu müssen. Diese Passagen gehören zu den großen Stärken des Buches. Sie gehen unter die Haut, berühren und machen die Dimension dieser historischen Erfahrung greifbar.
Gleichzeitig entfaltet der Roman ein lebendiges Bild der Münchner Bohème und ihres kulturellen Umfelds. Kunst, Literatur und Zeitgeschichte sind eng miteinander verwoben und spiegeln das intellektuelle Milieu wider, in dem sich die Figuren bewegen.
An einigen Stellen wirkt der Roman allerdings etwas überfrachtet. Informationen werden teilweise sehr verstreut erzählt, und der Handlungsverlauf weist immer wieder Sprünge und Lücken auf. Auch die Vielzahl der auftretenden Personen verlangt eine gewisse Aufmerksamkeit beim Lesen. Dadurch wirkt die Erzählung gelegentlich etwas fragmentarisch.
Dennoch bleibt Bildnis eines Unsichtbaren ein eindringlicher und bewegender Roman über Liebe, Verlust und Erinnerung. Vor allem als literarisches Zeugnis einer prägenden Zeit ist das Buch sehr lesenswert und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck.
Rezensionen von mo.ni.books:
Grandioser Auftakt!
Der Hof der silbernen Nacht von K. T. Steen
Der Hof der silbernen Nacht ist Auftakt der Romantasy Geschichte rund um die Lichtelfe Niva und den Schattenkönig Valerian von der Autorin K. T. Steen.
Niva ist durch einen Schwur an den Zirkusdirektor Borwin gebunden. Indem sie geheime Aufträge annimmt versucht sie die Freiheit ihrer Schwester Rienne und ihre eigene zu erarbeiten.
Borwin schickt sie auf gefährliche Missionen, weil sie imstande ist ihr Aussehen zu ändern und auch für längere Zeit beizubehalten. Als sie aber ein geheimes Artefakt bei der Übergabe stehlen soll und dabei das Aussehen vom Schattenkönig Valerian Kaelvane annehmen muss, wird der Auftrag brenzlig.
Die Autorin konnte mich mit ihren spannenden Romantasy Roman fesseln und auf eine baldige Fortsetzung hoffen lassen. Die Geheimnisse und Intrigen, in denen sich Niva verstrickt, geben der Handlung die Spannung. Die verbotenen Gefühle, die sich zwischen den Hauptfiguren entwickeln, runden das Geschehen ab
Rezensionen von Ele:
Die tote Joggerin
Der Hof der silbernen Nacht von K. T. Steen
Steirerzwist, Kriminalroman von Claudia Rossbacher, Ebook, Gmeiner-Verlag
Sandra Mohr ermittelt, ihr 15. Fall
Eine Hoteldirektorin wurde beim Joggen ermordet und in die Mur geworfen, unweit davon wurde auch ein Obdachloser ermordet aufgefunden. Stehen die Leichenfunde in einem Zusammenhang und warum mussten die Opfer sterben? Sandra Mohr ermittelt mit ihrem Team mit Hochdruck, bis sie selbst Morddrohungen erhält.
Im bewährten Modus, zuerst ein Mord und die Ermittlungsarbeit beginnt. So schreibt Claudia Rossbacher. Auch im 15. Fall, flüssig und unterhaltsam. Das Werk umfasst 29 Kapitel in idealer Leselänge. Ein spannender Krimi, mit den vertrauten Ermittlern, den man einfach nicht aus der Hand legen mag. Sandra Mohr kompetent und sympathisch, immer wieder hat die Autorin Einblicke in das Privatleben von Sandra geschaffen, das macht sie authentisch. Und ich mag auch Sascha Bergmann, der manchmal mit seinen Späßen etwas daneben liegt, auch mürrisch, aber ebenfalls ein guter Ermittler, die beiden ergänzen sich hervorragend und sind auch erfolgreich.
In den Steirerkrimis wird hauptsächlich die Arbeit der Ermittler beschrieben, deshalb sind sie auch so nachvollziehbar. Genau so stelle ich mir Polizeiarbeit vor. Stück für Stück, kommen die Ermittler der Lösung näher. Raum genug für den Leser um selbst mitzuraten – im whodunnit-Stil, mit überraschenden Wendungen. Erst am Schluss wurde mir langsam klar, wie es gewesen sein könnte.
Immer wieder wird auf vergangene Fälle hingewiesen, trotzdem steht jeder Teil für sich und kann auch in unabhängiger Reihenfolge gelesen werden. Das Setting ist ebenfalls gut beschrieben und so geht die Erzählung wie Kino im Kopf ab. Besonders charmant sind die schlagfertigen Dialoge in Mundart. Im anschließenden Glossar sind österreichische bzw. steierische Ausdrücke erklärt, auch die Abkürzungen, die die Polizeiarbeit betreffen.
Ich fühlte mich rundherum gut unterhalten. Es war spannend zu lesen. Ich hoffe auch, dass es nicht der letzte Steirerkrimi von Rossbacher war, gerne würde ich Mohr und Bergmann bei weiteren Fällen über die Schulter schauen. An einigen Stellen hätte ich mir die Beschreibungen ausführlicher gewünscht. Die Bedrohungen an Sandra waren im Buch so abrupt und plötzlich, doch auf jeden Fall verständlich, aufgeklärt.
Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle die Krimis im whodunnit-Stil mögen und natürlich an alle Fans der Reihe.
Rezensionen von Streiflicht:
Gute Fortsetzung
Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup
Da ich das Vorgängerbuch "Der Kastanienmann" mit großer Begeisterung gelesen habe und nordische Krimis und Thriller sowieso insgesamt sehr gerne mag, war ich natürlich sehr neugierig auf das neue Werk des Autors Soren Sveistrup. Ich mag es, Fortsetzungen zu lesen, wenn man die Figuren schon kennt und mag.
Auch hier präsentiert sich wieder eine interessante Geschichte, die die Leser mitnimmt nach Dänemark. Leider war das Buch nicht ganz so spannend wie sein Vorgänger und hatte einige Längen. Da habe ich mich gefragt, ob man nicht ein paar Seiten kürzen hätte können, wenn ein Buch sowieso schon fast 700 Seiten hat. Aber abgesehen davon habe ich auch diese Fortsetzung gerne gelesen.
Neben dem schrecklichen Fall kämpfen die beiden Ermittler auch mit jeder Menge privater Probleme. Das mag ich an sich schon, weil es die Protagonisten menschlicher macht, hier hätte es an der einen oder anderen Stelle auch ein bisschen weniger sein können.
Insgesamt eine gute Fortsetzung.
Rezensionen von Marw76:
Hat mir sehr gefallen!
Fräulein Renée und das kartografische Komplott von Kaja Grimme
Deutschland, 1908
Caspar Schütze heuert als Chronist bei der 17-jährigen Renée Graf an.
Das erste Abenteuer erwartet sie auch schon bald in Form einer Leiche, die sie in einem alten Forsthaus entdecken. Eine Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg.
Ich hatte so viel Spaß beim Lesen dieses aussergewöhnlichen Buches! Der Schreibstil ist für Jugendliche optimal und alles liest sich leicht und fesselnd, man möchte gar nicht aufhören, wenn man einmal mit lesen angefangen hat!
Es geht zu historischen Plätzen nach Stuttgart und Umgebung, man lernt zum Beispiel die Wilhelma kennen.
Ich mochte das sehr gerne, da man super googeln kann wie die Orte wirklich aussehen, beziehungsweise ausgesehen haben.
Renée und Caspar sind beide eigenwillige Charaktere, die beide sehr besonders sind, aber dabei auch sehr sympathisch. Das miträtseln macht daher auch umso mehr Spaß!
Der Kriminalfall ist spannend und abwechslungsreich, führt zu einer geheimnisvollen Gesellschaft und man lernt im Buch noch ganz nebenbei etwas über die historische Geschichte dazu. Den oder die Täter habe ich nicht kommen sehen und es gab einige tolle Wendungen in der Geschichte. Der Rätselspaß war sehr groß!
Rezensionen von Streiflicht:
Spannend, aber brutal
Revenge von Svenja Diel
Auf dieses Buch war ich total gespannt, die Kurzbeschreibung und der Plot haben mich neugierig gemacht. Gleichzeitig aber auch der Titel und der Untertitel, die ja schon ein bisschen in eine Richtung deuten ...
Wie krass, wenn man sich vorstellt, dass man eigentlich nur was Süßes an der Tankstelle kaufen wollte und dann in so eine Geschichte verwickelt wird.
Ein aboluter Horror. Und dann noch für so junge Menschen.
Das Buch liest sich gut und flott und unterhält gut. Ich war an einigen Stellen erstaunt über die Brutalität - sowohl physisch wie auch psychisch, weil es sich ja hier eigentlich um eine Jugendbuch handelt. Aber vielleicht sind junge Leser nicht so empfindlich, wie ich es bin. Immerhin gibt es am Ende des Buchs jede Menge "Triggerwarnungen".
Ich möchte nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, weil ich denke, dass man bei dieser Geschichte ganz schnell viel zu viel verraten kann. Allerdings kann ich sagen, dass die Wendungen zum Teil doch ziemlich unerwartet waren und sich die Verbindungen zwischen den Jugendlichen auch als sehr interessant erweisen.
Ein gutes Buch, das sich angenehm lesen lässt, auch wenn ein Hauch von Schock zurückbleibt, wenn man sich vorstellt, dass jungen Menschen all das wirklich zustoßen könnte.
Rezensionen von Ruth:
Ideal für Vorschulkindet
Hallo, jetzt bin ich Vorschulkind! von Johanna von Vogel
Meine Enkelin ist schon ganz begierig darauf, auch endlich Vorschulkind zu werden. Die meisten ihrer Kindergartenfreunde sind etwas älter und kommen bald in die Schule. Neidisch sieht sie immer, was für interessante Dinge sie in der Vorschule machen. Da kommt dieses Bilderbuch für sie genau richtig.
Als Identifikationsfigur bietet sich die Protagonistin hier geradezu an.
Die Sommerferien sind vorbei und endlich geht es lost mit dem letzten Kindergartenjahr. Aber Anna weiß noch nicht, ob sie sich darauf freuen soll. Was wird sie erwarten?
Mit Anna erleben wir nun spannende Erlebnisse in der Vorschule. Spielerisch werden Buchstaben, Zahlen und Formen entdeckt. Gemeinsam wird gebacken und Frühstück zubereitet, doch zuvor müssen die Zutaten eingekauft werden. Richtig aufregend ist es, als ein Verkehrspolizist zu den Vorschulkindern kommt und ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr erklärt. So passiert noch einiges, bevor das letzte Kindergartenjahr mit einem fröhlichen Abschlussfest endet.
Anna ist in diesem Jahr nicht nur älter geworden, sondern klüger und selbständiger. Und das gemeinsame Spielen kam auch nicht zu kurz.
Dieses Bilderbuch ist eine tolle Vorbereitung für alle zukünftigen Vorschulkinder. Sie wissen nun, was auf sie zukommt und dass man überhaupt keine Angst davor haben muss.
Die Szenen sind ganz nah am kindlichen Alltag, die vielen farbenfrohen Illustrationen unterstreichen und ergänzen den Text. Auch dieser ist kindgerecht, gut verständlich und nicht zu simpel.
Kleine Aufgaben beziehen das Kind öfter mit ein. Es gibt unterschiedliche Suchaufgaben, oder sie dürfen Dinge erklären.
So ist dieses Buch eine ideale Vorbereitung für alle Vorschulkinder. Es lädt ein zum Entdecken und darüber reden.
Rezensionen von brauneye29:
Nicht so meins
Tödliche Freundinnen von Tess Sharpe
Zum Inhalt:
Als Teenager waren Mel und Chloe unzertrennlich bis Chloe plötzlich verschwand und nie mehr auftauchte. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und Mel erhält den Auftrag Chloe zu finden. Als Mel Chloe tatsächlich findet, wirkt Chloe so als hätte sie jemand anderes erwartet.
Meine Meinung:
Also, mir fällt es schwer, hier eine Bewertung zu schreiben, denn ich habe mich so schwer mit dem Buch getan.
Eigentlich finde als Beispiel die Stilmittel der Zeitsprünge, Perspektivwechsel und Ortswechsel oft sehr gut, weil es die Geschichte komplexer macht und so nach und nach die Vergangenheit auflöst. Hier habe ich das als störend empfunden, weil es einfach zu viel war und für mich den Erzählfluss eher gestört hat. Ich bin mit den Protagonisten auch während des gesamten Buches nicht warm geworden. Insgesamt fand ich das Buch als sehr distanziert erzählt, was mich auch die ganze Zeit gestört hat und ich fand das Buch auch vom Spannungsbogen nicht so richtig gut.
Fazit:
Nicht so meins
Rezensionen von Cornelia:
Spielerisch und achtsam in der Natur unterwegs
Tiere und Pflanzen lebensgroß von Daniela Strauß; Dr. Hannes Petrischak; Holger Haag; Felix Weiss; Katrin Hecker
Das Buch präsentiert Klassiker der heimischen Tier- und Pflanzenwelt, durch die Aufteilung in die vier Jahreszeiten ist es übersichtlich. Es bezieht sich auf Deutschland, für Österreich ebenso passend. Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, nicht überladen mit Informationen, sondern kompakt mit den wichtigsten Details.
Aufgrund der eindrucksvollen Bilder nehme ich das Buch immer wieder gern in die Hand. Die vielen interessanten Fakten ergänzt durch kleine Projekte laden ein, die Natur spielerisch zu entdecken, mit allen Sinnen, sehen, riechen, hören, schmecken.
Einige Pflanzen und Tiere erkenne ich sofort, andere muss ich erst suchen. Darauf freue ich mich schon. Dadurch werde ich heuer noch mehr in der Natur unterwegs sein. Ein achtsamer Umfang mit der Natur wird dadurch gestärkt, was ich in einer leider immer unnatürlicher werdenden Umwelt sehr schätze.
Meine Begeisterung für Vögel und essbare Pflanzen wurde intensiviert und eine Neugierde für Insekten initiiert. Daher empfehle ich das Buch sehr gern für eine überraschend vielseitige Entdeckungsreise direkt vor der Haustür.










