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Rezensionen von DoraLupin:

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Rebenbeben

Heimatsommer von Petra Durst-Benning

Ich habe schon historische Romane der Autorin gelesen die mir sehr gefallen haben, deshalb war ich auch auf das aktuelle Buch von ihr gespannt. Diesmal handelt das Buch in der Gegenwart und macht vorallem auf die Probleme der Winzer in kleinen Städten aufmerksam, das Buch macht aber auch Hoffnung, dass wenn man an einem Strang zieht, alle gemeinsam viel mehr erreichen können als man denken mag.

Die Geschichte handelt von Fleur, diese liebt das Leben in Goldberg. Nirgendwo ist es so schön und idyllisch wie in ihrer Heimat. Doch alles gerät ins Wanken, als ihre Mutter Helene stirbt und die Zukunft des Weinorts auf dem Spiel steht. Zusammen mit ihrer besten Freundin Eleonore beschließt Fleur, für ihre Stadt zu kämpfen. Goldberg soll richtig aufblühen! In Schwung kommen ihre Pläne allerdings erst, als Jean-Claude, Koch und vielgereister Weltenbummler, in die Heimat zurückkehrt. Plötzlich liegt Hoffnung in der Luft – und wird auch Fleurs Herz wieder eine Heimat finden?

Der Schreibstil ist von Anfang an sehr leicht und einfach zu lesen gewesen, vorallem das fiktive Dorf "Goldberg" wird anschaulich beschrieben. Man konnte sich die Weingegend, die Bewohner und das Dorf sehr gut vorstellen, und besonders gefreut hat mich einige reale Städtenamen zu lesen, da ich selbst gebürtig aus Baden-Württemberg komme und deshalb natürlich alles noch besser vor Augen hatte. Teilweise hat sich der Mittelteil des Buches etwas gezogen aber insgesamt hatte die Geschichte sehr viel Charme und Wohlfühlflair.

Die Geschichte handelt vorallem in der Gegenwart, es gibt aber auch ein paar kleine Abstecher in die Vergangenheit und diese haben mich sogar noch mehr gepackt als die Story in der Jetztzeit. Gerne hätte ich noch mehr über die Freundschaft zwischen Helene und Agnes gelesen und hätte dafür die Gegenwart etwas gekürzt, aber dies ist natürlich Geschmackssache.

Insgesamt ist die Handlung ganz klar auf einen Wohlfühlroman ausgelegt, mit viel Zusammenhalt im Dorf, neuen Ideen, ganz viel Natur und Wein aber auch die Probleme der Winzer kommen im Buch vor. Wer Spannung oder große Geheimnisse sucht, ist hier falsch aber wer bei einem Glas Wein eine sehr gemütliche Story lesen möchte, der ist hier genau richtig.

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Rebenbeben
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Ein krönender Abschluss!

Sepia 3: Sepia und der Fluch des Tintendrachen von Theresa Bell

Ich habe die Geschichte gemeinsam mit meinem Soh gelesen, er ist fast 10 Jahre alt und wir kennen natürlich auch die anderen beiden Teile der Reihe und waren begeistert! Es ist auch zu empfehlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie aufeinander aufbauen und man außerdem die schöne Geschichte in ihrer Gesamtheit verpassen würde!

In diesem finalen Band geht es nun darum das die Tintenstadt Flohall am Rand des Untergangs steht: Ein eisiger Nebel verschlingt Licht, Bücher und ganze Häuser.

Sepia läuft die Zeit davon – sie muss ihre verschwundenen Tintenwesen-Freunde retten! Im verzweifelten Wettlauf gegen die Zeit wagt Sepia mit Niki und Sanzio den Sprung durch ein verborgenes Portal – direkt in die sagenumwobene Welt von Flo, der legendären Heldin, die einst den Tintendrachen bezwang. Doch die Legende birgt ein düsteres Geheimnis: Ein uralter Fluch bedroht nicht nur Flohall, sondern alle Welten.

Mein Sohn und ich haben schon die ersten beiden Teile der Reihe geliebt und gleich nachdem wir mit dem Buch begonnen haben, wussten wir auch wieder warum :) Der Schreibstil ist etwas ganz besonderes, sehr einfach und locker zu lesen, sodass auch Kinder wunderbar alles verstehen können, aber doch so mitreißend und spannend, dass auch Erwachsene ganz in den Bann gezogen werden! Besonders schön versteht es die Autorin auch die Städte und Länder dieser fantasievollen Welt zu beschreiben und diese zu etwas ganz besonderem zu machen, durch fulminate, fantastische Ideen! Es gibt stets etwas zu entdecken in diesem Buch und es wird einem niemals langweilig!

Die Story besticht einerseits durch Spannung und Nervenkitzel, egal ob Action oder Rätsel, es ist in diesem Buch immer etwas los, aber auch Freundschaft und Zusammenhalt in der Gruppe werden groß geschrieben und wie das Trio aus Protagonisten zusammenarbeitet ist einfach schön zu lesen! Mein Sohn und ich haben wirklich in jeder freien Minute weiterlesen wollen und wir sind regelrecht durch die Seiten geflogen!

Das Ende des Buches ist ganz großartig und passt super zu dieser ganzen einzigartigen Trilogie! Immer wenn man denkt es geht nicht besser, legt die Autorin noch eine Schippe drauf und dies war der krönende Abschluss! Man blickt nun mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück, da das Buch großartig war aber eben auch ein Abschluss.

Fazit: Eine ganz wunderbare Trilogie, die man nur empfehlen kann. Der Abschlussband ist ganz besonders gelungen. Einer unserer absoluten Lieblingstrilogien des Genres!

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Ein krönender Abschluss!
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Hatte ganz andere Erwartungen

Keeping it casual von Karina May

Ich muss sagen, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, da mir der Klappentext sehr zugesagt hat. Ich fande dieses Mix aus Liebesgeschichte, gepaart mit dem ersten Hintergrund der Erkrankung, spannend, aber leider hat mir der Klappentext auch mehr versprochen als das Buch letzlich gehalten hat und am Ende muss ich leider sagen, dass mich das Buch nicht abholen konnte und ich es sogar abgebrochen hätte, wäre es keine Leserunde gewesen.

Das Buch handelt von Maxine, bei ihr läuft es alles andere als rund: Erst erhält sie eine beunruhigende Diagnose, dann entdeckt sie, dass ihr Freund sie betrügt. Ihre beste Freundin Alice findet, Max braucht dringend Ablenkung - und meldet sie kurzerhand bei Tinder an. So lernt Max Johnny kennen: charmant, witzig und überraschend vertraut. Gemeinsam kochen sie sich per Chat durch das Familienkochbuch von Max’ Ex - ohne sich je zu begegnen, denn beide wollen nichts Ernstes. Doch aus dem harmlosen Spiel wird mehr, als Max vor einer entscheidenden Operation steht und alles, was sie bisher für wichtig hielt, hinterfragt. Aber hat sie den Mut, für das Leben - und die Liebe - einzustehen, die sie sich wirklich wünscht?

Ins Buch bin ich ganz gut reingekommen, da der Schreibstil einfach und leicht zu lesen ist, aber leider konnte ich von Anfang nicht richtig mit Max mitfühlen, ihr Charakater blieb mir leider fremd und unnahbar. Leider ging es mir mit Johnny auch nicht viel besser, den man anfangs nur durch einen Chat kennen lernt. Eigentlich eine richtig coole Idee und ich hatte mich da schon drauf gefreut, aber es ging die ganze Zeit ums Thema Kochen was einfach nicht so mein Thema ist.

Insgesamt muss ich leider sagen, dass ich vom Buch enttäuscht bin, in der Mitte habe ich kurze Zeit den Eindruck gehabt es gefällt mir besser, als Max im Krankenhaus ist, das hat mir auch gut gefallen, aber insgesamt ist das Buch zu locker und geht einfach gar nicht in die Tiefe für mich. Statt einer sehr tiefgründigen und bewegenden Geschichte, wie ich gehofft hatte, habe ich eine lockere Liebesgeschichte mit relativ vielen Klischees erhalten, die mich leider einfach gar nicht packen konnte. Hätte ich das Buch alleine gelesen, hätte ich es weggelegt, da ich mich immer wieder zum lesen aufraffen musste.

Fazit: Für mich leider kein Lesevergnügen, weil ich mit ganz anderen Wünschen und Erwartungen ans Buch rangegangen bin. Wer eine lockere Liebesgeschichte sucht, mit ein wenig chatten, kochen und reisen, der ist hier richtig, wer etwas tiefgründiges sucht, sollte besser zu einem anderen Buch greifen.

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Hatte ganz andere Erwartungen
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Cosy Crime mit Witz und Natur

Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl

Schon alleine das tolle Cover hat mich sofort in den Bann ziehen können, denn ich liebe Pflanzen und ein gewisser Hauch zum Bösen durch das Fläschen in der Mitte, in dem Gift sein könnte, besteht auch gleich. Das Cover reiht sich ausserdem ganz wunderbar in die Buchreihe der Autorin ein, den Band eins und zwei sind ebenfalls ähnlich gestaltet und im Schrank sehen sie zusammen sicher wunderbar aus!

Dieser Cosy Crime dreht spielt in Oberdistelbrunn, hier soll alles aufblühen: mehr Insekten, mehr Biodiversität, mehr sanfter Tourismus.

Doch statt Bienensummen liegt plötzlich Angst in der Luft. Der Fund eines Hundeskeletts setzt eine mysteriöse Mordserie in Gang – ein Opfer nach dem anderen wird vergiftet. Schon bald schreien die Dorfbewohner nach Selbstjustiz, denn die Polizei tappt im Dunkeln. Und wieder einmal sind Berta und Pauline, die beiden Hobbygärtnerinnen mit Miss-Marple-Gen, gefragt, dem Täter auf die Spur zu kommen. Nur kommen sie ihm dabei gefährlich nahe.

Ich kenne die anderen Bände der Reihe leider noch nicht, hatte aber trotzdem keine großen Probleme im Buch mitzukommen, auch wenn es natürlich immer etwas schöner ist in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Krimi ist aber in sich abgeschlossen und erfordert kein Vorwissen, das Privatleben der Protagonistinnen kennt man natürlich jetzt nicht so gut, wenn man mit diesem Teil anfängt. Der Schreibstil ist sehr flüssig-leicht und passt sehr gut zum Genre. Es findet sich allerlei Humor und Witz zwischen den Seiten, was den Krimi nicht nur in Sachen Spannung zu einem gelungenen Vergnügen macht!

Berta und Pauline sind wirklich sympathisch und man kann sehr leicht mit ihnen mitfiebern und mitermitteln. Die Autorin sogt im Buch gelungen für Wirrungen und falsche Fährten, sodass er Spaß macht bis zum Ende mitzurätseln was passiert ist. Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen der Landschaft, der Häuser und Pflanzen im Buch. Man kann sich als Leser alles gut vorstellen!

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch der Reihe, das ich nur empfehlen kann. Noch schöner ist es sicher nur, wenn man die ersten Bände der Reihe bereits kennt. Ich vergebe sehr gute 4 Sterne und eine Empfehlung an Krimifans und Gartenfreunde.

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Schicksale finden zusammen

Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Joran ist gerade aus dem Jugendknast raus, doch in Freiheit läuft es nicht gut. Sein Vater erpresst ihn und auch die Jobsuche läuft nicht rund und ist voller Vorurteile. Eines Abends schleicht er zu der Tankstelle, die er vor sieben Jahren überfallen hat. Diese ist mittlerweile stillgelegt und ein "Lost Place".

Seine letzte Hoffnung ist das Geld, welches er vor seiner Festnahme dort in der Nähe verstecket hat. Statt der Beute findet Joran im Schacht eine Leiche:, es ist Aras, sein damaliger Komplize.

Auf dem Gelände der ehemaligen Tankstelle kreuzen sich die Wege von Joran, Edda, einem kleines Mädchen im Schlafanzug und Charu, die sich als Fotografin von Lost Places einen Namen machen will. Ihre Leben kreuzen sich an diesem Ort auf schicksalhafte Weise.

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch gehört, weil sich der Klappentext ungewöhnlich angehört hat, gerade das kleine Mädchen im Schlafanzug, völlig alleine wie ein Geist an einer verlassenen Tankstelle, hat mich nicht mehr losgelassen. Auch die Geschichte ist sehr ungewöhnlich und kein Krimi auf die klassische Weise. Stattdessen würde ich es eher als Spannungsroman beschreiben, in dem sich Schicksale verschiedener Menschen begegnen.

Der Schreibstil ist immer spannend und mitreißend geschrieben, man möchte in jeder Minute weiter hören. Dennoch so leicht und locker geschrieben, dass man immer gut in diesem Hörbuch mitkommt. Das Hörbuch ist größenteils wechselnd aus Sicht von Joran und Charu erzählt, später kommt auch Edda noch zum Zug. Jede Person hat ihre persönliche Erzählstimme was ich sehr schön gefunden habe. Einmal kommt auch am Ende noch ganz kurz eine andere Person zur Sprache, aber da möchte ich nicht zu viel verraten.

Die Geschichte ist sehr spannend und zeigt auch viele verschiedene Probleme der heutigen Zeit auf, die Geschichte legt da immer wieder den Finger in die Wunde. Manchmal waren es mir sogar etwas zu viele Einzelprobleme auf einmal. Die Geschichte macht aber auch nachdenklich und vorallem das Schicksal von Edda lässt wohl keinen kalt.

Die Sprecherinnen und der Sprecher haben ihre Aufgabe sehr gut gemacht und schön vorgelesen. Die Stimmen waren angenehm und haben gut zu den einzelnen Charakteren gepasst. Daher ist die Geschichte als Hörbuch auch besonders zu empfehlen. Ich habe sie gerne gehört.

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Schicksale finden zusammen
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Hat mich leider nicht erreicht

Zugwind von Iryna Fingerova

Mira Zehmann ist Hausärztin, Mutter, Ehefrau und stammt aus einer jüdischen Familie in Odesa, vor Jahren hat sie zusammen mit ihrem Mann die Ukraine verlassen, um in Deutschland ihr eigenes Leben zu leben – für sich und ihre kleine Tochter. Doch als in ihrer alten Heimat Bomben explodieren, gerät ihre Welt aus den Fugen, und ein erbarmungsloser Zugwind weht durch ihr Leben.

Die Hausarztpraxis wird zur Anlaufstelle, lang ist die Schlange der ukrainischen Patienten, die alle zu Mira wollen auf der Suche nach Trost, nach Heilung und Mitgefühl. Ob eine Affäre hilft, Miras Unmut über den unendlich langen Besuch der Schwiegermutter zu überwinden? Als Mira verfolgt, wie ihre Patienten zwischen den Welten reisen, steht für sie fest: Sie muss nach Odesa, muss ihre über neunzigjährige Oma besuchen, das Meer sehen, mit ihren Freunden tanzen gehen.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war ich richtig neugierig auf die Geschichte, denn ich bin selbst im Bereich des Gesundheitswesend tätig und habe mir hier nicht nur neue Einblicke aus Sicht einer Ärztin erhofft, sondern auch etwas über die geflüchteten Menschen aus der Ukraine zu erfahren.

Ich bin eigentlich ganz gut in die Geschichte reingekommen, denn der Schreibstil ist leicht und man kann sich gut darauf konzentrieren, auch wenn er von Beginn an etwas unnah für mich schien. Manchmal kommt eine Geschichte ja zur falschen Zeit und vielleicht war das hier der Fall, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht so erreichen wie erwartet, vielleicht auch weil ich selbst aus dieser Branche komme. In einem Satz erwähnt die Ärztin selbst einmal soetwas, dass viele Landsleute zu ihr kommen würden, weil sie ja in Deutschland nichts "bezahlen" müssten und diesen Eindruck hat es auch immer wieder auf mich gemacht, es wurde einiges getrickst und ich habe mich manches mal gefragt ob es wirklich richtig ist nicht zu hinterfragen wer denn diese Dinge nun eigentlich bezahlen muss. Ich hatte da zumindest kein gutes Gefühl, vielleicht weil ich da mehr hinter die Kulissen sehen kann als andere Menschen die nicht aus dieser Branche kommen.

Aber es kam es mir auch immer mehr vor wie eine Aneinanderreihung verschiedener Patienten und ich wurde das irgendwann müde mitzuverfolgen. Einerseits da mich das Buch nicht Recht abholen konnte, andererseits aber auch, weil ich schon im realen Leben so viel mit Patienten zu tun habe und ich das Gefühl hatte ich würde da nichts Neues erzählt bekommen.

Gut gefallen haben mir ein paar Absätze in denen Geschrieben wurde wie es für die Geflüchteten ist in ein anderes Land zu kommen und wie es als Zivilist ist einen jungen Soldaten zu sehen. Das waren aber leider immer nur Ausschnitte und das hätte ich mir mehr gewünscht von diesem Buch.

Gelesen wurde das Buch aber sehr gut, die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme. Dennoch konnte sie mich nicht so begeistern, das ich nach etwas mehr als 60 Prozent das Hörbuch abgebrochen habe.

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Hat mich leider nicht erreicht
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Gut gelesen

Der Gesang der See,1 Audio-CD, 1 MP3 von Trude Teige

Auf der kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste ist das Leben hart, die Natur überwältigend. Die junge Kristiane verspricht ihrem Vater, den seit Generationen besetzten Lotsenposten in der Familie zu halten. Als Frau darf sie die Schiffe in den Schären nicht selbst geleiten.

​Doch als ihr Mann bei einem Sturm ums Leben kommt, steht ​die schwangere Kristiane ​allein da mit Mutter und Schwester; man will ihnen das Lotsenmandat entziehen. Auf der Suche nach jemandem, der ihnen eine Zukunft gewähren kann, gerät sie in tiefen Konflikt zwischen Pflicht und Leidenschaft.


Ich kenne die Autorin bereits von einem anderen Hörbuch und auch dieses hat mir wieder gut gefallen! Der Schreibstil war eindrücklich und leicht verständlich, vorallem die Schifferei wurde sehr gut beschrieben.

Die Protagonistin war eine starke Persönlichkeit die ihre eigenen Wege gegangen ist und sich nicht hat unterkriegen lassen; das war schön zu lesen! Die Geschichte hört sich zu jeder Zeit sehr echt und lebensnah an.

Ich habe einiges über diese Berufe zur See lernen dürfen und bin ganz in die Vergangenheit eingetaucht. Bis auf ein paar zähe Passagen war die Geschichte immer hörenswert und unterhaltsam.

Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme und hat gut vorgelesen. Sehr lebendig und angenehm wurde die Geschichte von ihr gelesen.

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Anspruchsvoll

Exoplaneten von Wendy Bjazevich

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinem 9-jährigen Sohn gelesen, denn er war Feuer und Flamme als ich ihm das Buch gezeigt habe. Er liebt alles über das Thema Weltraum und Planeten und deshalb war dieses Buch ein Muss für uns! Das Cover ist schon sehr schön anzusehen und stimmt gut auf das Thema des Buches "Exoplaneten" ein.

Das Sachbuch ist in mehrere Kapitel gegliedert, es startet mit dem Thema "Was ist ein Exoplanet" und "Warum suchen wir Exoplaneten", dieses Kapitel hat uns beiden sehr gut gefallen. Dann geht es weiter mit "Wie findet man einen Exoplanet" und hier wurden verschiedene Suchmethoden vorgestellt. Die Fließtexte hierzu waren ziemlich kompliziert zu lesen für Kinder und ich hätte mir den Text gestraffter und etwas kindgerechter gewünscht. Sehr gut fanden wir dafür die "Kurzbeschreibungen der Techniken bei den Bildern", hier wurde es recht einfach erklärt.

Auch beim Kapitel "Könnte es auf Exoplaneten leben geben" wird sehr wissenschaftlich vorgegangen und hier hätte ich mir ein paar Beispiele zwischen der Erde und Exoplaneten gewünscht, als das ganze Thema mit Statistik und Spektroskopie anzugehen.

Der zweiten Teil des Buches, in dem man verschiedene Exoplaneten kennenlernt hat uns gut gefallen, lediglich die riesigen Doppelseiten von "lerne ein paar Exoplaneten kennen" wirkt etwas erschlagend auf die Kinder und mein Sohn hatte dann auch nur Lust die Fotos anzuschauen weil ihm das zu wenig übersichtlich auf diesen insgesamt drei Seiten war.

Obwohl jetzt viel "gemeckert" wurde, fanden mein Sohn und ich das Buch aber sehr lebenswert und wir haben auch gerne Neues gelernt, nur manchmal hätten wir es uns etwas weniger wissenschaftlich und mit mehr handfesten Beispielen gewünscht.

Die Bilder im Buch sind wirklich toll und laden zum betrachten ein! Selbst mein 3-jähriger Sohn wollte unbedingt die Bilder sehen und war fasziniert davon.

Fazit: Ein Buch, das sich jeder Fan von Weltraum und Planeten mal ansehen sollte, es ist aber wirklich nur etwas für ältere Kinder, da sollte man sich nicht von den schönen Bildern und dem großen Format täuschen lassen, es ist anspruchsvoll!

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Anspruchsvoll
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Wunderbares Hörbuch!

Gretas Männer von Judith Reusch

Greta war fünfmal verheiratet, und alle Ehemänner bis auf einen sind kurz nach der Hochzeit gestorben. »Die Bienenkönigin« nennt man sie in der Familie. Als ihre Enkelin Lola ihre kleine Tochter nach der unbekannten Großmutter benennt, bricht ein jahrzehntealter Familienkonflikt wieder auf. Warum hat Lolas Mutter Marie den Kontakt zu Greta abgebrochen? Neugierig besucht Lola die 87-Jährige und entdeckt hinter den Gerüchten eine Frau mit einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte.

Von den 1950er Jahren bis heute entfaltet sich ein bewegendes Panorama weiblicher Selbstbestimmung, tragischer Verluste und unerwarteten Glücks.

Eine ganz wunderbare Geschichte, die ich in jeder freien Minute weiterhören wollte! Ich hatte von diesem Hörbuch gar nicht so viele Erwartungen aber die Geschichte hat mich wirklich umgehauen! Der Schreibstil ist so berührend und echt, voll Emotionen und einfach toll, Greta ist so eine besondere Protagonistin mit der ich einfach nur mitgefühlt und mitgefiebert habe und die so unverstanden gewesen ist zu ihrer Zeit! Sie ist eine heimliche Heldin und steht doch als das Gegenteil da!

Eine Geschichte die gegen Vorurteile spricht und mit diesen aufräumt auf ganz wunderbare Weise! Ich war sehr berührt und kann nur eine große Empfehlung aussprechen!

Großartig haben auch die beiden Sprecherinnen gelesen und die Geschichte lebendig gemacht. Sie haben sehr gut zur jeweiligen Person gepasst-zur Vergangenheit und zur Gegenwart- und haben so zu einem richtigen Hörvergnügen beigetragen!

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Wunderbares Hörbuch!
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Süße Geschichte um eine alte Dame und einen Mäuserich

Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe.

Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

Das Cover fand ich sofort sehr niedlich und wollte deshalb unbedingt wissen welche Geschichte sich dahinter verbirgt! Der Schreibstil ist einfach und leicht, so fällt es einem nicht schwer in der Geschichte anzukommen und mit der alten Dame mitzufiebern ob Merlin bei ihr bleibt und wie sie so zurecht kommen wird.

Es gab Passagen in der Geschichte die etwas zäh waren hier hätte man kürzen dürfen und ein wenig vorhersehbar war die Geschichte auch, aber insgesamt wirklich herzerwärmend und sehr niedlich. Mir hat sie gut gefallen und deshalb empfehle ich die Geschichte auch gern an Interessierte weiter.

Der Sprecher hat die Geschichte sehr gut und lebendig vorgelesen; die Stimme war angenehm und hat ein schönes Hörerlebnis verschafft. Das Hörbuch ist deshalb sehr empfehlenswert.

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Süße Geschichte um eine alte Dame und einen Mäuserich