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Rezensionen von DoraLupin:

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Mystik und Krimi vereint

Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich mag Geschichten sehr, die auf mehreren Zeitebenen spielen und nach und nach ein Familiengeheimnis offenbaren. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.

Die Story spielt in drei Zeitebenen: 2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste, doch diese ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, erfährt sie von seltsamen Ereignissen in der Kleinstadt: Männer sind verschwunden, ein Baby wurde in einer Höhle gefunden, und Seeleute hören Frauenstimmen auf den Wellen. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt in der Mitte des Kontinents. Mit einer seltenen Wasserallergie diagnostiziert, hat sie sich schon immer anders gefühlt, bis ihr junger, charmanter Kunstlehrer sich für ihre Zeichnungen interessiert. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza wurden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Reise beginnen sie, seltsame Veränderungen an sich zu bemerken und spüren, wie das Meer sie zu rufen scheint...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir absolut gut, denn er ist mystisch und schön bildlich gewesen und konnte mich begeistern und mitreißen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und vor allem Lucy, Mary und Eliza sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe alle drei Zeitebenen sehr gerne gelesen, 2019 geht es mehr um Nachforschungen was an einen Krimi erinnert, im Jahr 1999 ist es eher ein Drama und das Jahr 1800 ist einem historischen Roman angelehnt, aber alle drei Handlungsstränge vereinen mystische Frauenwesen, die von der See gerufen werden. Ich fand die Geschichte wirklich packend und wollte in jeder freien Minute weiterlesen. Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Storyline erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 Sterne und eine Leseempfehlung die Mystik verbunden mit ein wenig Krimi und historischem Roman mögen.

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Mystik und Krimi vereint
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Wieder ein Highlight

Lichterloh - Funken in der Luft von Sarah M. Kempen

Rußstadt wird von einer neuen Gefahr bedroht: Ein unbekannter Feuerteufel zündet scheinbar wahllos Häuser an. Die Schornsteinfeger tun alles, um die Bewohner der Stadt zu schützen, doch dafür müssen sie Maßnahmen ergreifen, die bei nicht wenigen die Glut der Wut weiter schürt. Auch Cleo und Leander bekommen hautnah zu spüren, wie leicht ein einzelner Funke die angespannte Situation entzünden könnte.

Bei ihrem Versuch, die Bevölkerung vor dem Feuerteufel zu schützen, kommen sie sich unweigerlich näher. Und längst ist nicht mehr nur Gwynnie davon überzeugt, dass die Stadt endlich von dem Ruß und der Macht der Industriellen befreit werden muss. Es geht um Leben und Tod – besonders für die Menschen, die Cleo liebt ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und vorallem versteht es die Autorin die Stadt aus Ruß und Kohle bildhaft und anschaulich zu beschreiben. Man kann den Ruß in der Luft regelrecht schmecken und sieht den rauchverhangenden Himmel in Grau vor sich. Im Buch geht es um das ärmere Volk und die reichen Industriellen und den Kampf in einer Stadt zu überleben die ständig von Rauch umgeben ist und die Menschen sich deshalb sehr einschränken müssen, aufgrund von Brandgefahr. Es geht um arm und reich, um Ansehen und Freiheit um Freundschaft und Revolution! Ich habe die Geschichte sehr geliebt und ab und an hat sie für mich sogar Vibes von "Tribute von Panem" gehabt. Ich war total fasziniert von dieser Stadt, den Menschen, den Vierteln, den Zusammenhalt, wenn es draufankommt und dem Wunsch nach der Änderung zu einem besseren Leben.

Fazit: Für mich war das Buch ein richtiges Highlight und eine echte Überraschung! Wer auf Freiheit, Zusammenhalt, Schornsteinfeger und Revolution steht, der ist hier goldrichtig. Ich freue mich schon sehr auf den Finalen Band der Reihe!

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Wieder ein Highlight
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Zuckerwatte, Jahrmarkttrubel und Zeitreisen

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall Jahrmarkt der Zeitreisenden von Lena Hach

Ich lese unheimlich gerne Kinderbücher und auf dieses hier war ich besonders gespannt. Ich liebe Jahrmärkte, Freizeitparks und Kirmes, denn dieses setting bietet immer wieder etwas ganz besonderes und spannende Möglichkeiten. Ich wurde von der Story auch gut unterhalten und habe das Buch in wenigen Tagen verschlungen.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Liv, ihre Welt ist der Jahrmarkt – zwischen Zuckerwatte und Turbo Dancer kennt sie jeden Winkel. Doch ihre Welt gerät aus den Fugen, als der sagenumwobene Kristall aus dem Karussell ihrer Eltern gestohlen wird. Er hält doch alles zusammen! Als sie den geheimnisvollen Jungen mit Hosenträgern und Schiebermütze sieht, keimt ein Verdacht auf: Ist er der Dieb? Heimlich verfolgt sie ihn – und macht eine unglaubliche Entdeckung: Waggon 8 im „Tunnel of Love“ ist ein Portal durch die Zeit! Plötzlich steht nicht nur der Kristall auf dem Spiel, sondern auch ihr Herz.

Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, deshalb hat sich das Buch auch flott und angenehm lesen lassen. Vorallem sehr bildhaft und lebendig wird das Leben auf dem Jahrmarkt beschrieben und man hat richtig den Duft von Mandeln in der Nase und kann das bunte Treiben und die schillernden Lichter bei Nacht vor sich sehen. Auch die Geschichte der Zeitreise rund um den Kristall ist sehr spannend und mitreißend erzählt und ich habe die ganze Zeit mit Liv mitgefiebert und konnte ein ganz fantastisches Abenteuer in einem wunderbaren Setting erleben. Ich habe den ersten Teil wirklich gerne gelesen und freue mich schon jetzt auf ein weiteres Abenteuer am Jahrmarkt der Zeitreisenden!

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Zuckerwatte, Jahrmarkttrubel und Zeitreisen
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Gelungenes Ende der Dilogie

Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit von Corina Bomann

Die Handlung führt nach Karlskrona ins Jahr 1910. Dank ihrer Freundschaft und ihres Mutes haben Marlene und Liv gemeinsam eine Zuflucht geschaffen: Der malerische Rosenhag ist ein Ort, an dem Frauen einander helfen, sich gegenseitig unterstützen und Geheimnisse austauschen – ganz gleich, welche Herkunft sie auch haben mögen.

Doch als ein Mann aus Marlenes Vergangenheit plötzlich in ihrem wohl geordneten Leben auftaucht, scheint alles, woran sie einst glaubte, nicht mehr gültig. Und auch das zarte Band zu Oskar könnte nun zerreißen. Liv hingegen ist bereit, sich neu zu verlieben. Wäre da nicht ihr grausamer Ehemann Sten Boregard, der mit allen Mitteln versucht, ihr Leben aus den Angeln zu reißen. Mit Zuversicht wollen die Frauen in eine selbstbestimmte Zukunft schreiten – aber ihnen werden immer wieder Steine in den Weg gelegt. Können sie ihren Gegnern endlich gemeinsam die Stirn bieten? Oder müssen sie ihre Träume ein für alle Mal aufgeben?

Ich habe wieder ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, das Buch knüpft quasi nahtlos an den ersten Teil an und die Geschichte wird hier weitergeführt. Der Schreibstil war wie gewohnt einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie das harte Leben der Frauen in Schweden 1910 beschrieben wurde, war einfach nur toll und lehrreich. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat.

Die meisten Charaktere kannte ich bereits vom ersten Teil der Reihe und Marlene und Liv waren wieder absolut sympathisch. Es gibt alte Bekannte, jedoch auch einige neue Charakere, die die Handlung großartig abrunden. Manche sind mir schnell ans Herz gewachsen, andere waren einfach nur unsympathisch. Die Autorin schafft es aber immer die Personen authentsich und voller Emotionen zu beschreiben. Alle haben ihre Stärken und Schwächen und das ist gut so und macht Spaß zu lesen.

Ich wurde auf jeden Fall wieder sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ausserdem konnte ich wieder einiges über das Leben der Frauen und Sufragetten mitnehmen und ganz nebenbei Neues lernen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Autorin und vorallem an die, die den ersten Teil schon toll fanden.

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Gelungenes Ende der Dilogie
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Wieder ein starkes Buch der Autorin

Blankenese - Zwei Familien von Michaela Grünig

Die „Palais Heiligendamm“-Reihe der Autorin habe ich regelrecht verschlungen und war mehr als begeistert davon. Als ich dann erfahren habe, dass eine weitere Reihe gibt, war ich deshalb gleich Feuer und Flamme dafür. Und was soll ich sagen? Das Buch hat mich einfach nur umgehauen und ich konnte es nicht mehr zur Seite legen.

Für mich gehört die Autorin zu den Besten aus diesem Genre! Auch wenn es der dritte Teil der Trilogie ist, hatte ich keine Probleme in die Handlung hineinzufinden, möchte jetzt aber natürlich noch die beiden Vorgängerbände kennen lernen!

Inhaltlich spielt der dritte der Reihe in Hamburg, 1968. Ein Riss geht durch Deutschland, die neue Generation befindet sich im Konflikt mit der alten. Auch Ulrike Casparius, eine angehende Journalistin, sympathisiert mit der Studentenbewegung und rebelliert gegen ihre Eltern. Ihre sensible Schwester Sabine sucht verzweifelt nach Anerkennung und findet sie in einer Gruppe Hippies und Hausbesetzer, denen sie sich anschließt. Dort werden große Pläne für eine bessere Zukunft geschmiedet. Als einer ihrer Freunde erfährt, dass sie mit Kurt Jacobson verwandt ist, der für die Bundesanwaltschaft arbeitet, ruft dies die RAF auf den Plan. Und plötzlich wird aus Gedankenspielen tödlicher Ernst.

In die Familiensaga habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist einfach toll und genau nach meinem Geschmack: Er passt super zu der Geschichte und dem Genre, ist sehr bildlich und es ist ein wunderschöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht mehrerer Charaktere. So konnte ich mich mit deren Denken und Handeln noch viel besser identifizieren. Die einzelnen Protagonisten sind allesamt toll ausgearbeitet und interessant beschrieben, so dass ich mir ein gutes Bild von ihnen machen konnte. Es gibt sympathische Charaktere, aber auch solche die sehr unsympathisch sind. Dennoch sind die Handlungen immer nachvollziehbar geschrieben, sodass man sich auch immer gut erklären kann warum die Personen so geworden sind.

Die Geschichte bleibt spannend von Anfang bis zum Ende, unnötige Längen sucht man hier vergebens. Die Einbettung der Geschichte in die politischen und historischen Ereignisse dieser Zeit machen das ganze Buch einfach nur mitreißend, aber auch berührend. Ich finde es immer toll wie viel man ganz nebenbei von diesen tollen Romanen lernen kann und bin immer wieder verblüfft wie viel Spaß Geschichte machen kann! Lesenswert ist auch das Nachwort der Autorin den ich lese immer wieder gerne darüber was wirklich so passiert ist. Von mir erhält der Abschluss der Reihe 5 Sterne und ich habe richtig Lust auch die beiden ersten Teile zu lesen!

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Wieder ein starkes Buch der Autorin
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Dramatisches und mitreißendes Hörbuch

Das Geheimnis vergangener Tage von Norma Curtis

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich mag Geschichten sehr, die auf zwei Zeitebenen spielen und nach und nach ein Familiengeheimnis offenbaren. Und was soll ich sagen? Ich habe das Hörbuch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.

Die Geschichte spielt im Jahr 1945: Hedi Fischer wird aus dem Zug gestoßen und durch die Tore eines Konzentrationslagers getrieben. Verzweifelt sucht sie nach einem vertrauten Gesicht – nach jemandem, der ihr das Gefühl gibt, nicht völlig allein zu sein. Doch in einer Welt, in der das Überleben vom bloßen Zufall abhängt, bleibt ihr nur ihr Verstand. In der Gegenwart: Thea hat ihre Großmutter nie kennengelernt – bis sie plötzlich die eigenwillige 90-Jährige bei sich aufnehmen soll. Und das ausgerechnet jetzt, wo sie ihren Job in der Stadt überstürzt gekündigt hat und sich in ein abgelegenes Cottage zurückziehen wollte. Hedi schweigt über ihre Vergangenheit, über den tiefen Riss, der sie und Theas Mutter seit Jahrzehnten trennt. Doch als Thea ihren alten, abgewetzten Koffer entdeckt, kann sie nicht widerstehen. Was sie darin findet, ist schmerzhafter, als sie es je erwartet hätte – und stellt alles infrage, was sie über ihre Familie zu wissen glaubte.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei zackig, ohne viel Geschnörkel, aber auch bildlich. Es ist zwar ein anderer Schreibstil, als ich ihn von anderen historischen Romanen kenne, aber er hat mich trotzdem mitgerissen und er war ehrlich und direkt. Zudem ist ein wunderbarer Hörfluss gegeben, so dass die Minuten nur so dahingeflogen sind.

Die Geschichte um Thea war interessant, aber die Geschichte in der Vergangenheit hat mich am Meisten mitgerissen. Es gab ehrliche und heftige Passagen, die mir das Grauen der Zeit nach der Auflösung der Lager sehr nahe gebracht und mich einiges dazulernen gelassen haben. Das das Leiden zum Beispiel nach der Befreiung der Lager noch ein wenig weiter ging, war mir so nicht bewusst. Die Liebesgeschichte war einfach nur sehr emotional und ergreifend. Überhaupt blieb die Geschichte die ganze Zeit über spannend und mitreißend. Ein tolles Hörbuch, das ich regelrecht verschlungen habe. Ich vergebe hierfür gute 4,5 von 5 Sternen.

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Dramatisches und mitreißendes Hörbuch
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Wiedermal spannend und mitreißend

Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?,1 Audio-CD, 1 MP3 von Arno Strobel

Ich bin ein großer Fan der Bücher von Arno Strobel und ich verschlinge diese regelrecht. Natürlich war ich deshalb sehr gespannt auf das neue Buch mit dem Titel „Welcome Home".

Die Handlung dreht sich um Ines und Marco Winkler, diese können ihr Glück kaum fassen, als sie den Schlüssel zu ihrem ersten eigenen Haus in Händen halten.

Sofort nach dem Einzug mit ihrer kleinen Tochter Emilia wissen sie: Jetzt sind wir als Familie angekommen. Hier, in unserem kleinen Reich, in der neu gebauten Siedlung »Auf Mons« im beschaulichen Spessart. Auch in der Nachbarschaft finden die Winklers schnell Anschluss, vor allem das Ehepaar Mannstein freundet sich mit der jungen Familie an und schließt ihre Tochter sofort ins Herz. Doch dann hat Ines eines Nachts das Gefühl, im Schlaf beobachtet zu werden. Als sie die Augen aufreißt, ist da niemand. Auch als sie aufsteht und im Haus nachsieht, kann sie nichts entdecken, was auf einen Einbrecher deuten könnte. Als sie kurz darauf im noch leerstehenden Nachbarhaus einen Schatten zu sehen glaubt, versucht sie sich zu beruhigen. Wahrscheinlich hat der Umzug sie mehr gestresst als sie dachte. Bestimmt hat sie sich getäuscht. Bis sie am nächsten Morgen begreift: Sie hat ganz richtig gesehen. Es war jemand im Nachbarhaus. Und sie weiß jetzt auch, was er dort wollte. Einen Menschen töten. Mit einem Mal herrscht Panik in der Siedlung. Wer geht um Auf Mons? Wer ist noch sicher? Und wer stirbt als Nächstes?

In die Geschichte habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist direkt, trotzdem bildlich und es ist ein toller Lesefluss gegeben, so dass ich mal wieder in wenigen Tagen durch das Hörbuch geflogen bin. Die Handlung selbst blieb die ganze Zeit über spannend und die Geschichte wird aus Sicht von Marco erzählt, so konnte ich mich mit seinem Denken und Handeln gut identifizieren. Die ganze Zeit habe ich mitgerätselt, aber auf diese überraschende Auflösung am Ende wäre ich nicht gekommen. Aber genau das macht die Bücher des Autors aus, denn man wird immer am Ende überrascht und fiebert mit. Ich wurde sehr gut unterhalten von dem Hörbuch und vergebe die volle Punktzahl.

Der Sprecher hat wirklich fantastisch gelesen und war voller Emotionen. Das Hörbuch ist dadurch noch lebendiger geworden und ich wollte in jeder freien Minute weiter hören. Die Stimme war angenehm und er hat es zu einem tollen Hörerlebnis gemacht.

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Ein tolles Kinderbuch- nur zu empfehlen

KUNO KLAPPER hat nicht alle Knochen beisammen von Tina Schilp

Da mein Sohn mittlerweile eine echte Leseratte ist und sich über neue, gut geschriebene Bücher freut, sind wir auf dieses Buch hier aufmerksam geworden, denn das Cover und der Klappentext hat sich schon einmal sehr gut angehört. Enttäuscht worden sind wir nicht – im Gegenteil, denn wir haben eine richtig tolle, leicht gruelige Story gelesen, die optimal in die Herbst- und Halloween- Zeit passt!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Kuno Klapper, das kleine Skelett, hat nicht mehr alle Knochen beisammen – seine linke Ferse ist weg! Und das ausgerechnet an seinem 100.

Geburtstag, an dem nicht das kleinste Knöchelchen fehlen darf. Er ist wirklich ein Ober-Schussel. Doch dann melden auch andere Skelette Verluste. Geht etwa ein Knochendieb in Torfingen um? Zusammen mit dem geheimnisvollen Zombiemädchen Amy, dem nervigen Jonas und Schattenschurke Valentin beginnt eine abenteuerliche Suche im Reich der Untoten.

In die Geschichte findet man sehr gut hinein. Zudem ist der Schreibstil absolut altersgerecht und schön flüssig. Mein Sohn hatte mit seinen acht Jahren keine Probleme der Geschichte zu folgen. Außerdem gefallen ihm die Illustrationen und auch das Coverbild sehr gut. Ein echter Hingucker!

Die Geschichte selbst ist sehr liebevoll geschrieben, aber hat auh Tiefgang. Freundschaft und Zusammenhalt untereinander ist ein zentraleres Thema, was sehr gut und altersgerecht behandelt wird. Das Ende ist sehr schön geschrieben und in meinen Augen ein wirklich schönes Happy-End für Jeden.

Meinem Sohn und auch mir (obwohl ich nicht die eigentliche Zielgruppe bin) hat das Buch sehr gut gefallen. Es handelt von Freundschaft, Zusammenhalt sowie schaurig-gruseligen (aber immer altersgerechten) Fantasy-Elementen und dazu gibt es hin und wieder auch noch eine schöne Portion Spannung und ein bisschen Humor. Wirklich gelungen und absolut altersgerecht geschrieben! Wir können das Buch somit weiterempfehlen und vergeben 5 von 5 Sternen!

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Das Museum der magischen Artefakte

Das vergessene Museum von Andreas Suchanek

Ich kenne bereits schon einige Kinder- und Jugendbücher des Autors und wurde von den Geschichten immer wieder gut unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf mein erstes Erwachsenen-Buch, das zugleich eine neue Reihe startet. Und ich muss sagen, dass ich wieder absolut gut von Anfang bis zum Ende unterhalten wurde und schon neugierig auf den zweiten Teil der Reihe bin!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Liam, dieser hat es nicht leicht.

Aufgewachsen in eher ärmlichen Verhältnissen, hält er sich in London als Fahrradkurier über Wasser. Als er ein Paket zu einem Privatmuseum liefert, wird er dort Zeuge eines Überfalls. Er kann nichts mehr für den sterbenden Kurator tun, doch dieser überträgt ihm ein Symbol aus schwarzer Tinte auf seine Haut – und macht ihn somit zum neuen Siegelwahrer des Museums. Liam wird in die Welt eines international agierenden Museumsnetzwerks katapultiert, welches magische Artefakte sicher verwahrt – denn mit diesen lassen sich gefährliche Kräfte kanalisieren. Doch die Museen werden von einem gefährlichen Gegner bedroht und schnell wird klar: Liams eigene Vergangenheit ist eng mit den Geschehnissen verknüpft.

In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist gewohnt bildlich, locker-leicht und es hat sich ein toller Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich liebe es generell, wie der Autor auch immer mal wieder humorvolle Passagen einfließen lässt, aber ansonsten geht es meist spannend und actionreich zu.

Die verschiedenen Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ob Liam, Harry, Mr. Bradford oder der süße Hund – ich habe richtig mit ihnen allen mitgefiebert und finde Jeden davon einfach nur sympathisch. Die Geschichte selbst blieb auch immer spannend und mitreißend. Ich habe mich richtig in diese Fantasywelt mit Museen und magischen Artefakten hineinkatapultieren lassen, auch wenn ich sagen muss, dass die Magie schon komplexer ist als vermutet. Besonders gut haben mir die Geschichten zu den einzelnen Artefakten gefallen, wirklich toll gemacht. Zum Ende hin gibt es noch ein paar Fragen und ich kann es deshalb nicht abwarten, dass die Fortsetzung erscheint. Von mir erhält das Auftaktbuch gute 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Fans des Autors und Liebhaber von Fantasy und alten Artefakten!

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Weckt die Lust auf ein Abenteuer

Das Grab des Piraten von Gerhard Wegner

Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe war ich gleich Feuer und Flamme dafür, denn ich liebe Archäologie und Abenteuer und tauche sehr gerne in Erzählungen mit spannenden Personen ab, die wirklich einmal existiert haben. Deshalb war ich auf dieses Buch auch sehr gespannt und kann nach dem lesen sagen, dass ich innerhalb eines Tages durch die Seiten geflogen bin und ich wirklich gut davon unterhalten wurde.

Inhaltlich geht es um das ODYSSEE-Bergungsteam unter Führung des erfolgreichen Archäologen Dr. Michel (Mitch) Thromberg erhält von höchster politischer Stelle den Auftrag, das Grab des Nationalhelden zu finden und seine Überreste nach Hause zu holen. Nach über 400 Jahren und etlichen in der Vergangenheit missglückten Suchexpeditionen - eine schier unlösbare Aufgabe. Doch nicht für die Spezialisten des DYSSEE-Teams. Auf dem Weg zum Grab müssen sie jahrhundertelang verborgene Geheimnisse entschlüsseln und unzählige Abenteuer bestehen. Dabei werden sie zum Ziel von Terroristen, die ihre Mission vereiteln wollen, müssen gegen die kolumbianische Mafia kämpfen und die geheimnisvolle Führerin der Kunas, eines indigenen Volkes, als Verbündete gewinnen.

In das Buch habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist sehr angenehm, bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich hatte alles sehr gut vor Augen und vorallem meine Lust auf ein Abenteuer ist auf jeden Fall gleich geweckt worden. Ich hatte schnell viel Spaß mit dem Team virtuell auf Schatzsuche zu gehen und die Rätsel zu entschlüsseln. Dabei wurde es auch teilweise zu einem richtigen Thriller, womit ich nicht gerechnet habe. Es gibt im Buch einige brenzlige Situationen und jede Menge Action, teils war mir das sogar etwas zu viel, aber das ist natürlich auch immer Geschmackssache und jammern auf hohem Niveau. Generell bleibt die Geschichte von Anfang bis zum Ende spannend und ich wurde davon wirklich gut unterhalten und vor allem der Genre-Mix aus Thriller und Abenteuerroman, der hier gegeben ist, hat mir sehr gefallen. Besonders interessant fand ich auch die letzten paar Seiten, indenen erklärt wurde was an diesem Buch Wahrheit und was Fiktion ist. Ich vergebe gute 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans von Archäologie und solche die mehr über Sir Francis Drake lernen wollen.

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