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Rezensionen von DoraLupin:

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Tolles Thema, aber etwas viel Privatleben der Ermittler

Teufel, tanz mit mir! von Simone Dark

Ich lese immer wieder gerne spannende Krimis, die mich von Anfang bis Ende mitreißen und eine gute Spannung mitbringen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich durch das spannende Thema Hexen und Rituale schon sehr gespannt auf die Geschichte – doch leider musste ich am Ende feststellen das meine Erwartungen an das Buch doch zu hoch waren.

Der Krimi lässt sich zwar wirklich flott lesen und ist leicht und einfach geschrieben aber mir hat immer wieder die Spannung gefehlt um mich richtig zu begeistern.

Die Geschichte handelt von den beiden Bozner Ermittlern Filippo Magnabosco und Carmela Pasqualina, diese heiraten. Doch die Idylle im Bergkirchlein hält kaum ein Ja-Wort lang: In der nahen Burgruine ist ein junger Mann erhängt worden! Das Vorgehen erinnert an alte Hexenrituale. Der Ermordete war selbst der schwarzen Magie verfallen. Wer ist der Täter? Verdächtige gibt es von der Neuzeit-Hexe Lotte S. bis hin zu einem Nachfahren von Sigmund Freud viele…

Ich kenne die Vorgänger der Krimireihe nicht, aber es war für mich auch kein Problem das Buch unabhängig und ohne Vorwissen zu lesen und ich bin ziemlich schnell in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil hat sich gut gelesen, war einfach und leicht und innerhalb weniger Stunden hatte ich die Geschichte deshalb gelesen. Ich mochte das Thema rund um Hexen, Rituale und Hexenverfolgung total gerne und deshalb fand ich die Geschichte auch vom Thema wirklich sehr interessant, aber leider hat mir dann ab der Mitte des Buches immer wieder die Spannung gefehlt. Die Protagonisten werden zwar authentisch beschrieben aber das Buch dreht sich meiner Meinung nach leider etwas zu viel um das Privatleben, ich mag Krimis lieber, die sich wirklich auf den Fall konzentrieren und mehr Spannung mitbringen.

Das Ende der Geschichte blieb dann ebenfalls ohne große Wendungen oder Überraschungen und deshalb habe ich das Buch zwar durch das spannende Thema gerne gelesen, aber in der Umsetzung hätte ich mir einfach noch viel mehr Spannung und weniger Privatleben der Ermittler gewünscht. Das Buch erhält von mir daher 3 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Krimireihe, die die Protagonisten schön länger kennen und sich mehr für ihr Privatleben interessieren.

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Tolles Thema, aber etwas viel Privatleben der Ermittler
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522 Tage

Der Fall Leon von Florian Apler; Volker Schütz

Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf und wusste, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich sagen, dass mich die Geschichte von Florian Apler sehr bewegt hat und ich noch eine Weile darüber nachdenken werde.

Inhalt: Es ist der 28. August 2022 gegen fünf Uhr morgens in St. Johann in Tirol, als Florian Apler auf der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache aufgefunden wird. Neben dem bewusstlos geschlagenen Mann der Kinderbuggy seines Sohnes – umgestürzt und leer. Wenig später wird der Leichnam des sechsjährigen Leon flussabwärts geborgen. Mit diesem Buch tritt Florian Apler erstmals an die Öffentlichkeit und berichtet schonungslos und gestützt auf seine Tagebuchaufzeichnungen über jene Ereignisse, die nicht nur das eigene Leben, sondern das seiner Familie für immer verändert haben. Vom Verlust des Kindes, seinen Ängsten und Sorgen, dem unverbrüchlichen Vertrauen seiner Familie und engsten Freunde und wie es ihm gelang, die Zeit im Gefängnis zu überstehen. Vor allem aber zeigen er und seine Mitstreiter die Mängel in der Polizeiarbeit und die skandalösen Methoden der Justiz auf. Methoden, die Florian Apler 522 Tage seines Lebens geraubt haben. Tage, die er nie wieder zurückbekommen wird.

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wirklich berühren können, es hat mich aufgewühlt und ich wollte einfach immer weiter lesen, da die Geschichte mich so mitgerissen hat! Die Zeit im Gefängnis wird sehr greifbar geschrieben, ich konnte mir immer alles gut vorstellen und so gut, dass ich manchmal schlucken musste und es mir teilweise auch kalt den Rücken hinuntergelaufen ist. Die Tagebucheinträge von Florian Apler waren wirklich berührend und emotional zu lesen und hat einen bedrückt zu wissen das einem unschuldigen Menschen so etwas passiert. Aber auch die Worte der Familienmitglieder und Freunde waren bewegend und werden nachhallen. Die Zustände und wie mit Florian Apler umgegangen wird, sind schonunglos und hart zu lesen. Man ist auch als Leser dankbar und erleichtert, dass am Ende zum Glück die Wahrheit ans Licht kommt und Florian Apler nach 17 Monaten das Gefängnis dann doch verlassen kann!

Es handelt sich hier um ein sehr emotionales und aufwühlendes Buch. Es regt zum Nachdenken an und ich werde es so schnell nicht vergessen. Eine klare Leseempfehlung von mir und volle Punktzahl.

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522 Tage
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Süße, queere Liebesgeschichte

My Dearest Enemy. The Heygate Girls von Anna Husen

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit führen und mich mit einer süßen Liebesgeschichte unterhalten. Ich kannte den ersten Teil der Reihe bisher leider nicht, aber es war überhaupt kein Problem auch ohne Vorwissen in das Buch einzusteigen. Dennoch interessiert mich nun auch der erste Teil, den ich sicher bald nachholen werde.

Die Geschichte führt den Leser nach England, ins Jahr 1861. Im Heygate Gate Internat in Southend-on-Sea laufen die Vorbereitungen für den Sommer-Ball auf Hochtouren. Auch Amabel müsste eigentlich überglücklich sein: Sie ist mit dem attraktiven, jungen Adligen John verlobt und freut sich auf ihre baldige Hochzeit. Doch auf dem Ball zeigt John ihr die kalte Schulter und das nicht zum ersten Mal. Er scheint einfach keinerlei romantische Gefühle für sie zu haben. Dafür gerät Amabel heftig mit Johns bester Freundin Harriett aneinander, die mehr über sein distanziertes Verhalten Amabel gegenüber zu wissen scheint. Hat er etwa eine heimliche Geliebte? Zusammen mit ihrer besten Freundin Lucie versucht Amabel hinter Johns Geheimnis zu kommen. Gleichzeitig stellt Amabel fest, dass sie in Harriets Nähe immer öfter weiche Knie bekommt und jede Menge Schmetterlinge in ihrem Bauch tanzen...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei aber auch schön bildlich, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte und die Story vor meinen inneren Augen hatte. Es hat sich außerdem ein toller Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Da die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Harriet, Amabel und John erzählt wird, ist sie abwechslungreich zu lesen und so kann sich der Leser noch besser mit dem Denken und Handeln der Charaktere identifizieren.

Amabel ist mir von Beginn an ziemlich sympathisch gewesen, aber noch mehr Sympathie habe ich zu Harriett gehabt und sie schnell ins Herz schließen können. Ich konnte mich richtig gut mit ihr identifizieren und ich habe sie gerne begleitet und mit ihr mitgefiebert. Natürlich ist schnell klar wer sich zu wem hingezogen fühlt und wer welches Herz erobert, deshalb gab es auch keine überraschenden Wendungen in der Handlung aber dennoch konnte mich die Geschichte immer gut unterhalten. Ausserdem hat am Ende die Spannung nochmal zugenommen und man konnte richtig gut mitfiebern und auf das ersehnte Happy- End hoffen.

Die Geschichte war wirklich süß und die queere Liebe hat gut in diesen historischen Roman gepasst. Ich habe das Buch gerne gelesen und werde auch noch nach dem ersten Ausschau halten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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Süße, queere Liebesgeschichte
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Beeindruckend geschrieben

Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Das Cover und der Titel haben mich direkt neugierig gemacht, aber als ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich diese Geschichte unbedingt anhören. Ich habe selbst in meinem Beruf viel mit psychischen Erkrankungen zu tun und wollte deshalb wissen wie der Autor mit dem Thema umgeht. Ich wurde sehr positiv überrascht, denn die Geschichte ist frei von Klischees und erzählt beeindruckend wie es diesen Menschen wirklich geht.

Inhaltlich dreht sich das Hörbuch um darum: Bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns. Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.

Ich brauchte ein wenig um ganz in die Geschichte reinzukommen, denn der Schreibstil ist sehr schnörkellos und ziemlich zackig. Ausserdem gleicht das Buch eher einem Bericht, aber ich denke das ist bei diesem Thema auch durchaus gewollt. Man kommt dem Erzähler nicht so nah wie bei anderen Büchern was einfach auch am Stil der Geschichte liegt. Nach wenigen Minuten des Hörbuchs war ich dann aber richtig in der Geschichte drinne und wollte in jeder Minute weiter hören. Das Hörbuch kann fesseln und ist sehr mitreißend erzählt, da auf das Thema psychische Erkrankungen in mehreren Schichten eingegangen wird. Einmal geht der Erzähler auf die Erkrankungen in der eigenen Familie ein, dann arbeitet er in einer Psychiatrie und erzählt hier seine Erlebnisse. Ich habe zunächst die Befüchtung gehabt, dass der Autor das Thema psychische Erkrankungen überspitzt und karikaturhaft beschreiben würde wie es in einigen Filmen dargestellt wird, aber der Autor behandelt das Thema, im Gegenteil immer sehr objektiv und sehr wahrhaftig. Es gibt einige sehr weise und beeindruckende Sätze in dieser Geschichte die allzu wahr sind, dass viele Klienten zum Beispiel gerne in die Psychiatrie zurückkehren und nicht wie oft gedacht von ihr fliehen wollen, ist nur eine davon. Ich habe lange hin- und herüberlegt ob ich dem Buch 4 oder 5 Sterne geben möchte, der Abzug ist für mich deshalb, weil der Erzähler mir manches Mal zu oft in der Geschichte springt. Von der Gegenwart in die Vergangenheit, von der Mutter zum Vater usw. Hier hätte ich mir eine etwas klarere Linie gewünscht die weniger verwirrend ist. Außerdem endet das Buch doch etwas trostlos und bedrückend, ich hätte mir gewünscht das noch ein wenig mehr positives erzählt wird, denn das gibt es durchaus. Ansonsten aber ein sehr beeindruckendes Werk, das vorallem zu empfehlen ist, wenn man sich wirklich für psychisch erkrankte Menschen interessiert.

Der Sprecher hatte eine angenehme Stimme und hat weitestgehend gut vorgelesen. Manchmal kamen mir die Pausen etwas lang vor, aber die meiste Zeit hat er mitreißend gelesen.

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Beeindruckend geschrieben
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Viel Action und Grusel sind hier garantiert

Bite Risk - Kein Entkommen von S.J. Wills

Ich höre mir immer wieder gerne Hörbücher an, die für Kinder gemacht worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden! Jedoch muss man auch sagen, dass es einige Szenen in diesem Buch gibt, die ziemlich blutig und brutal sind und nichts für schwache Nerven.

Ich würde die Geschichte deshalb erst für Jugendliche empfehlen.

Die Geschichte dreht sich um das abgelegene Städtchen Tremorglade, das vor 25 Jahren vom Virus Corpus pilori heimgesucht wurde. Dann mutieren alle Erwachsenen zu aggressiven Werwölfen, den sogenannten Rippern. Doch seit einigen Monaten ist dies nicht mehr das einzige seltsame Vorkommnis in Tremorglade. Seit kurzem spielen die Tauben verrückt und seltsame Drohnen fallen vom Himmel. Höchste Zeit für Sel und seine Freunde herauszufinden, was hier wirklich los ist.

In die Geschichte habe ich recht schnell hineingefunden, man wird quasi direkt in die Handung hineinkatapultiert und erlebt einer der Schreckensnächte mit, inder die Erwachsenen sich in Werwölfe verwandeln. Der Schreibstil war recht locker und leicht, sodass ich mich gut auf die Geschiche konzentrieren konnte. Ausserdem wurde das Örtchen Tremorglade und das Leben der Kinder und Erwachsenen im Ort wirklich eindrücklich beschrieben. Gerade wegen der gruseligen Nächte der Verwandlung ist das Buch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten und vielleicht sogar noch etwas höher ansetzen! Protagonist Sel war mir recht sympathisch, auch wenn ich ihn nicht völlig ins Herz schließen konnte, dies braucht vielleicht Zeit bis zum nächsten Teil der Reihe. Dafür fand ich es sehr cool wie ein Charakter sind komplett gewandelt hat und ich fand auch den Grund sehr nachvollziehbar erzählt. Insgesamt gibt es in der Geschichte sehr viel Action und brenzlige Situationen, mir war das teilweise sogar einen Tick zu viel. Dafür mochte ich die überraschenden Wendungen und der Geschichte sehr gerne und auch der Hauch von Science- Fiction gibt der Story eine ganz eigene, coole Note. Ich habe auf jeden Fall die ganze Zeit mitfiebern können und eine Gefahr jagd hier wirklich die nächste.

Die Grundstimme des Sprechers fand ich angenehm und er hat auch sehr lebendig vorgelesen, er hat aber die Stimme teilweise etwas zu sehr verstellt und das hat dann für meinen Geschmack etwas blechern und bei der Figur Ingrid auch etwas seltsam geklungen. Ansonsten hat er aber gut vorgelesen.

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Viel Action und Grusel sind hier garantiert
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Norwegen zu einer dunklen Zeit

Wir sehen uns wieder am Meer Die Großmutter-Reihe von Trude Teige

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich wollte nun zumindest das neuestes Werk der Reihe nicht verpassen.

Die Geschichte dreht sich um die junge Krankenschwester Birgit, diese begegnet Norwegen 1944 der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde.

Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst aber nicht so leicht gefallen denn der Schreibstil war weniger locker und leicht, sondern glich eher einem Bericht der damaligen Zeit und ich konnte mich deshalb nicht gleich in die Geschichte hineinfallen lassen sondern habe meine Zeit gebraucht. Ich mag einen bildhafteren und lebendigeren Schreibstil normalerweise lieber um in der Geschichte mitzufiebern. Auch die vielen Namen der Charaktere haben es mir anfangs schwer gemacht diese richtig zuzuordnen.

Die beiden Protagonistinnen unterscheiden sich charakterlich, die eine ist Krankenschwester und möchte Menschen helfen und gelangt immer mehr in eine Wiederstandsgruppe hinein, die andere hat als Zwangsarbeiterin kein einfaches Leben und muss erst einmal wieder lernen den Menschen zu vertrauen. Beide Protagonistinnen wurden recht sympathisch und authentisch für die damalige Zeit beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen, aber so richtig nahe sind sie mir leider nicht gekommen und die Nebencharaktere konnte ich bis zuletzt nur schwer voneinander unterscheiden. Sicher wäre es deshalb leichter die Bücher doch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn man sonst kein richtiges Vorwissen braucht.

Die damalige Zeit wurde dafür wirklich sehr gut eingefangen und die sehr dunklen Zeit Deutschlands wurde ungeschönt beschrieben. Ich konnte einiges über die Zeit dazulernen, gerade wie es den Menschen in Norwegen damals ergangen und ich habe das Hörbuch gerne angehört und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.

Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme und hat gut zur Geschichte gepasst. Sie hat sehr lebendig und schön vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Fazit: Eine Geschichte bei der man viel über damals lernen kann, der Schreibstil hat mir jedoch nicht so zugesprochen deshalb erhält das Hörbuch 3,5 von 5 Sternen.

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Norwegen zu einer dunklen Zeit
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Norwegen zu einer dunklen Zeit

Wir sehen uns wieder am Meer von Trude Teige

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich wollte nun zumindest das neuestes Werk der Reihe nicht verpassen.

Die Geschichte dreht sich um die junge Krankenschwester Birgit, diese begegnet Norwegen 1944 der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde.

Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst aber nicht so leicht gefallen denn der Schreibstil war weniger locker und leicht, sondern glich eher einem Bericht der damaligen Zeit und ich konnte mich deshalb nicht gleich in die Geschichte hineinfallen lassen sondern habe meine Zeit gebraucht. Ich mag einen bildhafteren und lebendigeren Schreibstil normalerweise lieber um in der Geschichte mitzufiebern. Auch die vielen Namen der Charaktere haben es mir anfangs schwer gemacht diese richtig zuzuordnen.

Die beiden Protagonistinnen unterscheiden sich charakterlich, die eine ist Krankenschwester und möchte Menschen helfen und gelangt immer mehr in eine Wiederstandsgruppe hinein, die andere hat als Zwangsarbeiterin kein einfaches Leben und muss erst einmal wieder lernen den Menschen zu vertrauen. Beide Protagonistinnen wurden recht sympathisch und authentisch für die damalige Zeit beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen, aber so richtig nahe sind sie mir leider nicht gekommen und die Nebencharaktere konnte ich bis zuletzt nur schwer voneinander unterscheiden. Sicher wäre es deshalb leichter die Bücher doch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn man sonst kein richtiges Vorwissen braucht.

Die damalige Zeit wurde dafür wirklich sehr gut eingefangen und die sehr dunklen Zeit Deutschlands wurde ungeschönt beschrieben. Ich konnte einiges über die Zeit dazulernen, gerade wie es den Menschen in Norwegen damals ergangen und ich habe die Geschichte gerne gelesen und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.


Fazit: Eine Geschichte bei der man viel über damals lernen kann, der Schreibstil hat mir jedoch nicht so zugesprochen deshalb erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen.

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Norwegen zu einer dunklen Zeit
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Unterschiedliche Schwestern

Die Sylt-Schwestern - Schicksalhafte Stunden Die große Inselsaga von Sina Beerwald

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, außerdem habe ich schon einmal Bücher der Autorin gelesen und ich wollte ihr neuestes Werk nicht verpassen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen, der Schreibstil war sehr locker und leicht und ich konnte mich deshalb ganz auf die Geschichte konzentrieren.

Sehr bildhaft wird Sylt, die verschiedenen Hotels und Läden aber auch die Personen beschrieben und ich hatte alles schön vor Augen. Lediglich die ähnlich klingenden Namen der Protagonisten haben es mir anfangs schwer gemacht sie richtig zuzuordnen aber nach kurzer Zeit war das kein Problem mehr.

Die beiden Schwestern unterscheiden sich charakterlich sehr, die eine liebt ihre Freiheit, das wilde Nachtleben, möchte Spaß und den Augenblick genießen, die andere Schwester ist sehr pflichtbewusst und versucht es der Mutter und auch ihren Lieben immer recht zu machen, vergisst dabei aber manchmal auch ihr eigenes Glück. Ich habe mich mit … besser identifizieren können und sie war mir etwas sympathischer aber beide Protagonistinnen wurden gut und authentisch beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen.

Die damalige Zeit wurde gut eingefangen und die Vorboten der sehr dunklen Zeit Deutschlands sind schon zu erkennen. Dennoch ist dieser historische Roman von eher ruhiger Art und man merkt, dass es sich hier um den Auftakt einer Reihe handelt, in der erst einmal die Personen nach und nach vorgestellt werden und man in die Handlung eingeführt wird. Dennoch habe ich das Hörbuch gerne angehört und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.

Die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme und hat gut zur Geschichte gepasst.Sie hat sehr lebendig und schön vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Fazit: Ein eher ruhiger Auftakt der Reihe, der dennoch mit ganz unterschiedlichen Charakteren und geschichtlichem Hintergrund besticht.

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Unterschiedliche Schwestern
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Düster und atmosphärisch

Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben von Johan Rundberg

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden!

Die Geschichte führt ins Jahr 1880 und im bitterkalten Stockholm lauert der Tod hinter jeder Ecke.

Die zwölfjährige Waise Mika weiß, wie viele Menschen jeden Winter ums Überleben kämpfen müssen. Aber wenigstens ist der berüchtigte Serienmörder, der "Nachtrabe", endlich gefasst worden ... oder doch nicht? Gemeinsam mit Kriminalkommissar Hoff, dem Mikas außergewöhnliche Fähigkeit, kleinste Details wahrzunehmen, imponiert, soll Mika im jüngsten Mordfall ermitteln. Doch was hat das alles mit dem Baby zu tun, das eines Nachts von einem zu Tode verängstigen jungen Mann im Waisenhaus abgegeben wird? Eine Kette unvorhergesehener Ereignisse bringt Mika in größere Gefahr, als sie sich je hatte vorstellen können.

In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und leicht und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ausserdem wurde Stockholm und das Leben um 1880 wirklich eindrücklich beschrieben und deshalb ist das Hörbuch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten! Ungeschönt wird das Leben im Waisenhaus beschrieben und wie sich Kinder auch in der bitteren Kälte damals durchschlagen mussten, immer auf der Hut vor den Erwachsenen und ihrem Unmut. Mika ist ein wirklich tolles Mädchen, dass ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr mutig und setzt sich für andere ein, versucht die anderen Kinder im Waisenhaus immer wieder zum lachen zu bringen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mit ihr und Kommisar Hoff sehr gerne auf Spuren- und Tätersuche gegangen und der Kriminalfall war auch die ganze Zeit über wirklich spannend bis zum Schluss.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine angenehme und etwas dunkle Stimme, die hervorragend zur Geschichte gepasst hat. Ich habe gerne zugehört und die Sprecherin hat lebendig und emotional gelesen.

Fazit: Ein ziemlich düsterer Kinderkrimi, der nichts für schwache Nerven ist, der aber begeistern und mitreißen kann. Volle Punktzahl und eine Empfehlung für ältere Kinder und junggebliebene Erwachsene.

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Düsterer, historischer Kinderkrimi

Mika Mysteries 1: Der Ruf des Nachtraben Mika Mysteries von Johan Rundberg

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden!

Die Geschichte führt ins Jahr 1880 und im bitterkalten Stockholm lauert der Tod hinter jeder Ecke.

Die zwölfjährige Waise Mika weiß, wie viele Menschen jeden Winter ums Überleben kämpfen müssen. Aber wenigstens ist der berüchtigte Serienmörder, der "Nachtrabe", endlich gefasst worden ... oder doch nicht? Gemeinsam mit Kriminalkommissar Hoff, dem Mikas außergewöhnliche Fähigkeit, kleinste Details wahrzunehmen, imponiert, soll Mika im jüngsten Mordfall ermitteln. Doch was hat das alles mit dem Baby zu tun, das eines Nachts von einem zu Tode verängstigen jungen Mann im Waisenhaus abgegeben wird? Eine Kette unvorhergesehener Ereignisse bringt Mika in größere Gefahr, als sie sich je hatte vorstellen können.

In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und leicht und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ausserdem wurde Stockholm und das Leben um 1880 wirklich eindrücklich beschrieben und deshalb ist das Hörbuch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten! Ungeschönt wird das Leben im Waisenhaus beschrieben und wie sich Kinder auch in der bitteren Kälte damals durchschlagen mussten, immer auf der Hut vor den Erwachsenen und ihrem Unmut. Mika ist ein wirklich tolles Mädchen, dass ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr mutig und setzt sich für andere ein, versucht die anderen Kinder im Waisenhaus immer wieder zum lachen zu bringen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mit ihr und Kommisar Hoff sehr gerne auf Spuren- und Tätersuche gegangen und der Kriminalfall war auch die ganze Zeit über wirklich spannend bis zum Schluss.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine angenehme und etwas dunkle Stimme, die hervorragend zur Geschichte gepasst hat. Ich habe gerne zugehört und die Sprecherin hat lebendig und emotional gelesen.

Fazit: Ein ziemlich düsterer Kinderkrimi, der nichts für schwache Nerven ist, der aber begeistern und mitreißen kann. Volle Punktzahl und eine Empfehlung für ältere Kinder und junggebliebene Erwachsene.

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