Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Wunderbare Hexengeschichte für junge Leser
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Nicht nur ich bin eine große Leseratte, sondern auch mein Sohn hat die Liebe zu Büchern entdeckt. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach gutem Lesestoff. Und auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch auch immer gerne auch Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie auch noch einen Schuss Fantasy enthalten.
Deshalb sind wir gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen.
Die Story dret sich um mächtige Hexen, diese schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwischen den Reichen zu betreten! Cassandra Morgan hat es geahnt: Die Geschichten in ihren Büchern sind nicht nur Märchen. Was sie jedoch nicht wusste: Sie gehört einer Familie von Hexen an. Mit dem Umzug nach Hartwood Hall, in das Haus ihrer Tante, beginnt für Cassandra ein Leben voller Magie. Sie findet jedoch schnell heraus, dass sie das einzige Verbot, das ihre Tante ausgesprochen hat, übertreten muss, wenn sie ihre verschollene Mutter wiederfinden will: Sie muss in den gefährlichen Wald an der Grenze zum Land Faerie.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, passt zu der Zielgruppe und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem ist der Schreibstil auch schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann! Die einzelnen Personen sind sympathisch beschrieben, vor allem Cassandra hat meinem Sohn sehr gut gefallen, da sie sich so leicht nicht unterkriegen lässt und sich richtig in das Abenteuer stürzt, auch wenn es nicht gerade einfach für sie wird. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Charakteren richtig mit – bis zum spannenden Showdown!
Wir wurden sehr gut von diesem tollen und magischen Buch unterhalten und würden uns total freuen, wenn es noch viele weitere Bände von Cassandra Morgan geben würde. Wir vergeben 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung für Klein und Groß.
Spannende Dystopie, wow!
Evermind. Sie kennt dich von Melissa C. Hill
Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches Setting gibt und eine interessante Geschichte. Das Buch habe ich auch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen und konnte mit lesen gar nicht mehr aufhören!
Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen.
Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt.
In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Genau so soll es sein. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie die dystopische Welt beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Spannungsschraube wird nach und nach immer weiter hochgeschraubt – bis zum Ende, das einige überraschende Wendungen bereithält. Ich bin nun total gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird, denn Potential für eine größere Reihe wäre hier auf jeden Fall gegeben. Ich vergebe für dieses Buch auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen.
Wieder ein starkes Buch der Autorin
Die Kastanienschwestern von Christine Jaeggi
Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Ich kannte die Autorin bereits von ihrem Roman "Die Magnolienfrauen", welches mich restlos begeistern konnte, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neueste Buch der Autorin.
Und ich muss auch sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte diesmal um Clara, diese ist Hobbyautorin, kann aber vom Schreiben allein nicht leben. Sie arbeitet zusätzlich als Fitnesstrainerin, um sich und ihre 13-jährige Tochter Lily so durchzuschlagen. Als ihr angeboten wird, die Geschichte eines traditionsreichen Weinguts in ihrem Heimatdorf Morcote aufzuschreiben, will Cara zunächst ablehnen. Zu tief sitzen die Schatten ihrer Vergangenheit: Ihre Schwester Neve kam dort vor zwanzig Jahren bei einem Unfall ums Leben. Zudem ist Cara mit Casimiro Casoli – dem Weinguterben und Vater ihrer Tochter – zerstritten. Doch für ihre Tochter wagt Cara den Schritt zurück in die Heimat. Zunächst läuft alles besser als erwartet, bis sie auf ein altes Rezeptbuch stößt, das auf ein Familiengeheimnis hindeutet. Hat es gar etwas mit Neves Tod zu tun? Und welche Rolle spielt die mysteriöse Einsiedlerin, die als »Kastanienfrau« bekannt ist?
Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil war einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die Landschaft in Morcote beschrieben wurde, war einfach nur toll. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Clara war mir von Anfang an schon sympathisch, aber manchmal hätte ich sie sehr gerne geschüttelt und ihr mehr Mut gemacht. Aber sie hat im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung hingelegt, was ich absolut gerne verfolgt habe. Aber auch die anderen Personen wurden interessant beschrieben. Vor allem "die Kastanienfrau" hat sich in mein Herz geschlichen, aber auch die Geschichte von Neve fand ich sehr bewegend.
Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür ganz klar von 5 von 5 Sternen.
Wohlfühlroman, der nach Japan führt
Das Kamelienhaus von Tabea Bach
Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und von einem Familienunternehmen erzählen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Das Kamelienhaus“, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen, auch wenn ich etwas mehr Spannung erwartet hatte.
Die Geschichte dreht sich um Lucy, diese kehrt nach ihrem Studium auf die Kamelieninsel in der Bretagne zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen soll. Aber es ist nicht so einfach, sich wieder in den Ort ihrer Kindheit einzufinden. Als eine Reise nach Japan zu einer Kamelienölmanufaktur ansteht, ist Lucy darüber mehr als erfreut, zumal sie unterwegs den attraktiven Finn kennenlernt und mit ihm einen zauberhaften Tag in Tokio verbringt. Doch ist Finn wirklich der, den sie in ihm sieht? Und kann sie ihre Mission für die Kosmetikfirma ihrer Familie erfüllen? Denn die Manufaktur steht durch den unerwarteten Tod ihres Inhabers kurz vor dem Aus und Lucys Zeit in Japan verläuft völlig anders als geplant.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist locker-leicht und schön bildlich. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Dennoch hätte ich ein wenig Spannung und Wendungen gut gefunden, es gab auch mal ein paar langatmigere Passagen. Wie die Landschaft und generell Japan beschrieben wurde, war einfach nur toll und ich konnte mir ein eigenes Bild von diesem interessanten Land machen.
Alles in allem wird die Geschichte unterhaltsam erzählt, einige überraschende Wendungen wären noch schön gewesen. Ich vergebe desalb 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Leser, die sich für Japan interessieren.
Anschauliches, historisches Leben einer Hebamme
Zwischen Zuversicht und Leben von Regine Kölpin
Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das einen historischer Roman über das Leben einer Hebamme ihrer Zeit zeigt. Ich wurde auch wahnsinnig gut von dem Roman unterhalten und würde mich auch über weitere Bände freuen!
Das Buch führt den Lesen an die Wesermarsch 1978/1979: Egal, ob im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation – mit viel Feingefühl und Fachwissen versorgt die junge Hebamme Esther werdende Mütter bestmöglich und kämpft gegen überholte Ansichten.
Doch im starren Klinikalltag mit seinen strengen Abläufen wird ihr klar: Wirklicher Fortschritt braucht Mut und manchmal ungewöhnliche Wege. Einen solchen muss sie gehen, als die Schneekatastrophe 1979 das öffentliche Leben stilllegt und sie ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Doch in dieser Nacht muss sie nicht nur dem tobenden Sturm trotzen, sondern auch um das Leben zweier Menschen ringen.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Überhaupt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt, langweilige Passagen sucht man hier vergebens. Richtig ans Herz gewachsen ist mir Esther, die es zu dieser Zeit als Frau in ihrem Berufsfeld nicht ganz so einfach hat. Sie ist jedoch eine starke Persönlichkeit und ich konnte mich mit ihr deshalb auch richtig gut identifizieren. Ich habe es sehr gemocht mehr über die Arbeit als Hebamme in der Wesermarsch zu erfahren und habe die Protagonistin sehr gerne begleitet.
Da ich das Buch nur so verschlungen habe und Esther so gerne bei ihrer tollen, aufopfernden Arbeit begleitet habe, würde ich mich sehr über weitere Bände der Reihe freuen und gebe die volle Punktzahl. Eine große Leseempfehlung für alle, die gerne historische Romane lesen und die sich für die Arbeit von Hebammen interessieren.
Toller Auftakt einer neuen Kinderbuchreihe
Felix Green – Geisterseher und Geheimagent von Rachel Morrisroe
Obwohl ich nicht direkt in die Zielgruppe des Buches gehöre, war ich doch sehr gespannt auf „Felix Green“, als ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe. Und ich muss sagen, dass ich regelrecht durch das Buch gerauscht bin, so gefangen war ich von der Handlung.
In der Geschichte geht es um Felix, wenn dieser vor etwas warnt dann wird meistens wahr, was er vorhersagt.
Doch niemand glaubt seinen Warnungen, im Gegenteil, alle geben ihm die Schuld an den Unglücksfällen. Erst in London an der Magischen Meile, einer geheimen Schule für Traumweber und Geisterseher im Dienst der Regierung, erkennt man sein Talent. Doch ein Dunkler Geist bedroht die Schule. Ist Felix vielleicht der Einzige, der sich dem Dämon in den Weg stellen kann? Oder hat er diesmal wirklich etwas mit der Katastrophe zu tun?
Ich habe die Geschichte gemeinsam mit meinem Sohn gelesen und wir haben ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist altersgerecht und es hat sich für uns ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben und mein Sohn konnte sich von ihnen ein wirklich gutes Bild machen. Manche Charaktere sind uns auch im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Die Handlung bleibt die ganze Zeit spannend, mitreißend und mystisch. Ausserdem wird es auch hin und wieder etwas humorvoll.
Wir wurden beide von dem Buch sehr gut unterhalten. Es findet sich hinter dem wunderschönen Cover eine starke Geschichte über Freundschaft, Mut und Magie. Über weitere Bände von Felix Green würden wir uns sehr freuen und vergeben natürlich die volle Punktzahl für dieses tolle Kinderbuch.
Ungewöhnlich
In einem Zug von Daniel Glattauer
Ich kenne schon einige Krimis des Autors und ich wurde immer gut davon unterhalten. Dieses Hörbuch ist anders, es ist fast wie "aus dem Alltag" erzählt, hat auch mal kleine Längen aber insgesamt wurde ich gut unterhalten.
Eduard Brünhofer, ehemals gefeierter Autor von Liebesromanen, sitzt im Zug von Wien nach München.
Nicht unbedingt in der Absicht, sich mit der Frau frühen mittleren Alters im Abteil zu unterhalten. Schon gar nicht in der Absicht, mit ihr über seine Bücher zu sinnieren. Erst recht nicht in der Absicht, über seine Ehejahre mit Gina zu reflektieren. Aber Therapeutin Catrin Meyr, die Langzeitbeziehungen absurd findet, ist unerbittlich. Sie will mit ihm über die Liebe reden. Dabei gerät der Schriftsteller gehörig in Zugzwang.
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und fand es spannend in die Gedankenwelt des Autors einzutauchen. Mal war dies ein wenig langatmig, aber oft ist er auf ungewöhnliche Ideen und ungewöhnliche Gedanken gekommen und es hat mir Spaß gemacht das Gespräch zwischen ihm und der Frau im Zugabteil mitzubekommen. Catrin Meyr fand ich teils etwas übergriffig und deshalb nicht immer sympathisch, aber es war spannend das Gespräch der beiden zu verfolgen.
Das Ende hatte dann noch eine kleine Überraschung in Petto und es war auf jeden Fall ein Hörspaß für mich auch wenn es jetzt nicht die allerbeste Geschichte des Autors war. Für zwischendurch auf jeden Fall gelungen!
Der Sprecher hat das Hörbuch gut vorgelesen und hat gut zu dieser Geschichte gepasst.
Leise erzählt- schönes Hörbuch
Was du siehst von Laura Maaß
Ich höre immer wieder gerne Hörbücher die in etwas leiseren Tönen erzählt werden aber dennoch schön und authentisch geschrieben wurden, dieses Hörbuch war genauso.
1967: Als der Mann, den sie liebt, spurlos verschwindet, verlässt die schwangere Ruth Ost-Berlin und macht sich auf in eine ungewisse Zukunft.
Schnell fühlt sie sich zu Hause an einem Ort, an dem das Leben schon immer hart war, die Herzen der Menschen dafür umso größer. In dem kleinen Dorf in Mecklenburg, nahe der Elbe, trifft sie auf Hannah. Ihre Kinder Jule und Andi wachsen gemeinsam auf, sitzen am Ufer des Bracks, laufen durch die Kiefernwälder und träumen von der Zukunft. Als sie sich endlich ihre Liebe gestehen, scheint ihr Leben perfekt. Bis ein lang gehütetes Geheimnis Jule nach dem Mauerfall in die Welt zieht, während Andi auf seine große Liebe wartet.
Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe mit den verschiedenen Personen mitgefiebert, zunächst mit Ruth und ihrer Geschichte als Alleinerziehende Frau, später dann auch mit Jule und Andi. Die Geschichte ist schön erzählt und hat Tiefe, ohne zu schwer zu sein, mit den Charakteren habe ich mich verbunden gefühlt, wobei ich Jule manchmal etwas forsch fande, gerade Andi gegenüber. Das Ende hat sich schön eingefügt und, obwohl es keine großen Wendungen gab, hab ich die Geschichte gerne angehört.
Die Sprecherin hat gut zum Hörbuch und zum Genre gepasst und hat die Geschichte lebendig vorgelesen. Ihre Stimme war angenehm und ich hatte ein paar tolle Hörstunden.
Sehr spannender Roman
Die Sturmtochter von Florence Winter
Ich lese gerne Bücher mit Familiengeheimnissen aus der Vergangenheit und deshalb war ich auf dieses Buch auch gleich sehr gespannt. Ich wurde von diesem Buch auch sehr gut unterhalten und wollte es gar nicht mehr zur Seite legen weil es sehr spannend und fesselnd geschrieben ist.
Inhaltlich dreht es sich darum was genau damals auf der Insel der vermögenden Familie Fraser geschah.
..Erst geht ihr Auto in Flammen auf, dann geschehen unheimliche Dinge im einsamen Herrenhaus ihrer Familie. Wer will die 24-jährige Journalistin Isla Fraser davon abhalten, das Geheimnis um ihre Tante Shelly, die vor zwanzig Jahren verschwand, zu lüften? Tagebucheinträge ihres Vorfahren sowie die Aufzeichnungen seiner Tochter Rosa aus den 1850er-Jahren führen Isla erst an die wilde Küste Schottlands und schließlich auf eine vom Sturm umtoste Insel, die seit vielen Jahren im Familienbesitz ist. Wieso wusste Isla von dieser Insel nichts? Als der charmante Fischer Ben anbietet, Isla mit seinem Boot auf die Insel überzusetzen, scheint es ein Glücksfall. Bis sie dort einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur kommt, das auch Shelly und Rosa zum Verhängnis wurde. In höchster Gefahr wendet sich Isla an Ben. Doch kann sie ihm und ihren Gefühlen wirklich trauen? Schon einmal nahm eine Liebe auf dieser Insel ein schicksalhaftes Ende.
Der Schreibstil ist ziemlich locker und leicht zu lesen, dabei aber auch schön bildhaft und ich hatte deshalb die Natur und Landschaft schön vor Augen. Es hat sich schnell ein schöner Lesefluss ergeben und ich bin in wenigen Tagen durch die Geschichte geflogen. Da die Geschichte im Wechsel aus der Sicht von Rosa in der Vergangenheit und aus der Sicht von Isla in der Gegenwart erzählt wird, bringt das dem Leser viel Abwechsung in die Geschichte die ich toll gefunden habe. Beide Protagonistinnen waren mir sympathisch und wurden authentisch beschrieben, wobei ich noch ein wenig mehr bei Rosa mitgefiebert habe. Die Handlung war wirklich von Beginn an spannend. Anfangs war es rätselhaft, später auch actionreich aber immer sehr mitreissend und fesselnd. Bei manchen Passagen musste ich auch mal schlucken weil die Vergangenheit so lebendig erzählt wird und auch die Auflösung konnte mich nochmal richtig überraschen. Da ich von diesem Buch so gut unterhalten wurde, bekommt es natürlich die volle Punktzahl und eine große Leseempfehlung.
Toller Thriller zu Halloween
Das Internat von Hannah Richell
Ich lese immer wieder gerne interessante Thriller und der Klappentext zu dieser Geschichte hat mich gleich gepackt. Ideal ist das Hörbuch in der Zeit von Halloween geeignet und lehrt einem das gruseln mit einer unheimlichen Mär von Sally in the woods...
Inhaltlich dreht sich die Geschichte um den Tag nach Halloween, es wird in den Wäldern von Thorncombe ein Mädchen tot aufgefunden – im weißen Kleid, mit einer schwarzen Vogelmaske und rätselhaften Worten, die ihr jemand auf Arme und Beine gekritzelt hat.
Handelt es sich um einen Ritualmord? Oder eine Party, die eskaliert ist? Detective Ben Chase beginnt zu ermitteln, und schon bald kommt ihm der Fall gefährlich nahe: Das Opfer ist eine Schülerin des städtischen Privatinternats, das auch seine Tochter besucht und an dem seine Ex-Frau Vertrauenslehrerin ist. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr gerät auch die Familie Chase in Gefahr. Befindet sich der Täter innerhalb der Mauern der altehrwürdigen Schule? Eines ist klar: Niemand ist sicher, solange der Killer nicht gefasst wird.
Der Schreibstil ist bei diesem Thriller locker und einfach, ohne Geschnörkel, sodass man sich ganz auf die Story konzenrieren kann. Da die Handlung aus Sicht verschiedener Personen erzählt wird, beispielweise kommen Ben, seine Ex-Frau, seine Tochter und andere zu Wort, bringt dies eine schöne Abwechslung in die Geschichte und es bleibt immer eine Grundspannung erhalten. Ich wollte das Hörbuch deshalb auch in jeder freien Minute weiter anhören. Die ganze Zeit habe ich mitgerätselt, aber auf diese überraschende Auflösung am Ende wäre ich nie gekommen, das war doch nochmal eine echte Wendung und die Autorin hat mich voll überlisten können. Ich wurde sehr gut unterhalten von dem Hörbuch und vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.
Der Sprecher hat wirklich schön spannend und lebendig vorgelesen und ich habe seiner Stimme gerne gelauscht. Diese war angenehm zu hören und es war ein schönes Hörerlebnis.











