Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
Toller Auftakt der Reihe
Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli von Henrike Engel
Ich kenne die Autorin bereits von ihrer Reihe rund um "Die Hafenärztin" und wurde von diesen Büchern immer mitgerissen. Auch dieser erste Teil der „Elbnächte“-Reihe habe ich regelrecht verschlungen und freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen.
Das Buch führt den Leser nach Hamburg, 1913.
Von einem Tag auf den anderen wird Louise bettelarm: Ihr Mann verschwindet spurlos und mit ihm das letzte Geld. Zusammen mit Ella, einer ehemaligen Prostituierten, wagt sie einen Neuanfang und eröffnet auf Sankt Pauli eine Bar.
Schnell geraten sie in Konflikt mit den Autoritäten: Ein Juwelier wird in der Nachbarschaft ermordet, Louise und Ella retten den vermeintlichen Mörder vor der Polizei, weil sie ihn für unschuldig halten. Da taucht Paul in der Bar auf, ein ehemaliger Polizist, der auf eigene Faust eine Bande gewalttätiger Straßenkinder jagt. Aber haben die verwahrlosten Seelen wirklich etwas mit dem Mord zu tun?
In die Geschichte habe ich wieder ohne Probleme hineingefunden und der Schreibstil ist einfach toll! Er ist locker und leicht, dabei auch schön bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Man findet sich mitten im Geschehen wieder und hat Hamburg 1913 sehr präsent vor Augen. Da die Autorin es versteht sehr lebendig zu schreiben wird nichts beschönigt und ich musste einige male auch schlucken. Die Geschichte wird zudem im Wechsel aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das fand ich gut, da ich mich so mit den einzelnen Personen besser identifizieren konnte. Vor allem Louise und Ella sind mir dabei richtig ans Herz gewachsen, denn die Beiden sind herzensgute Menschen, die aber auch einiges mitmachen müssen.
Die Geschichte blieb auch von Anfang bis zum Ende mitreißend mit zahlreichen überraschenden Wendungen, ich wurde richtig gut von dem Buch unterhalten und freue mich schon darauf auch den nächsten Band zu lesen. Natürlich gibt es die volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Fans von historischen Romanen und historischen Krimis.
Berührend und schockierend
Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel
Bereits nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich total gespannt auf das Buch. Die Schicksale der Frauen im besetzten Norwegen waren mir bisher noch nicht so präsent und ich wollte mehr darüber erfahren. Etwas dazulernen zu können ist deshalb natürlich ein weiterer Pluspunkt für das Buch.
Die Geschichte führt den Leser nach Narvik, 1940: Als im Fjord Kriegsschiffe auftauchen, ändert sich Lailas Leben für immer. Sie schließt sich dem Widerstand an, verliebt sich aber in einen deutschen Soldaten. Josef ist anders, unterstützt sie bei ihren Aktivitäten. Dann wird er nach Russland geschickt, und Laila stellt fest, dass sie schwanger ist. Ihr bleibt nur, Zuflucht in einem Heim zu suchen, in dem man ihr Unterstützung verspricht. Doch Laila gerät in die Fänge eines grausamen Systems und muss für ihr Kind alles riskieren.
In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist schön bildlich, passt sehr gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. So hatte ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Die Geschichte selbst blieb die ganze Zeit über unterhaltsam und mitreißend. Ich habe richtig mitfiebern müssen und habe nicht erwartet das die Story so berührend aber auch schockierend sein würde. Das Schicksal der Frauen damals hat mich aufgewühlt und geht unter die Haut, dennoch ist es so wichtig das darüber erzählt wird und das ist der Autorin mit diesem Buch ganz fantastisch gelungen. Man ist als Leser mitten im Geschehen mit dabei und Geschichte wird hier richtig lebendig.
Die Geschichte wird nun noch länger in mir nachhallen und ich wurde sehr berührt von der Geschichte. Ich kann es nun kaum erwarten, mehr solche Bücher von der Autorin zu lesen. Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Sternen.
Unglaubwürdige und seltsame Story
Der Nachbar,1 Audio-CD, 1 MP3 von Sebastian Fitzek
Ich lese und höre sonst unheimlich gerne Thriller dieses Autors, und gerade die ersten Bücher die er geschrieben hat, haben mich immer faszinieren und in den Bann ziehen können. Diese waren wendungsreich und atemlos spannend. Ich war deshalb auch auf sein neuestes Werk gespannt aber wurde doch ziemlich enttäuscht.
Die Story wirkte sehr konstruiert und unglaubwürdig, teilweise auch langweilig.
Die Story dreht sich um die Strafverteidigerin Sarah Wolff, diese leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit. Was sie nicht weiß: Nachdem sie mit ihrer Tochter an den Stadtrand Berlins gezogen ist, hat sie einen unsichtbaren Nachbarn, der sie keine Sekunde lang allein lassen wird.
In die Geschichte habe ich recht gut hineingefunden, denn der Schreibstil ist locker und flüssig und so konnte ich mich bei diesem Hörbuch auch ganz auf die Story konzentrieren, diese war jedoch leider gar nicht mein Fall. Die ganze Geschichte wirkte für mich unglaubwürdig und an den Haaren herbei gezogen, es kam kaum Spannung auf, obwohl die Handlung durchaus sehr brutal gewesen ist, in Teilen. Mir fehlte allerdings komplett die psychologische Spannung und der wendungsreiche Thrill, die der Autor in seinen alten Thrillern gezeigt hat.
Der Sprecher hat wirklich sein Bestes gegeben und hat das Buch mitreißend vorgelesen, aber die Story konnte mich einfach nicht in den Bann ziehen.
Fazit: Hat mich ziemlich enttäuscht, nicht das Beste Werk des Autors, hat sich alles ziemlich konstuiert angefühlt. Der Sprecher hat jedoch gut gelesen, deshalb erhält das Hörbuch einen halben Stern mehr und kommt für mich auf 2,5 Sterne. Wirklich empfehlen kann ich es jedoch nur des Sprechers wegen.
Im Widerstand
Wir dachten, das Leben kommt noch von Elisabeth Sandmann
Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich mit interessanten Geschehnissen unterhalten und mich in eine vergangene Zeit katapultieren. Deshalb war ich sehr neugierig auf das Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe, denn ich habe bisher keinen Roman über dieses Thema gelesen und habe einiges Neues lernen dürfen.
Es geht in der Story um Pat, diese bekommt überraschend einen Anruf der BBC-Moderatorin Gwen, die sich für ihre Vergangenheit interessiert. Aber will sie darüber überhaupt reden? Nach so vielen Jahrzehnten, in denen sie kein Sterbenswort verraten durfte? Jahre, in denen sie dachte, das Leben kommt noch? Pats Vergangenheit führt tief hinein in ein unbekanntes Kapitel wagemutiger Frauen des Widerstands, die Sabotageakte verübten, geheime Funksprüche absetzten, lautlos töten mussten und beständig unterschätzt wurden. Gwen findet auf einer Recherchereise nach Paris nicht nur Erstaunliches über ihre verwegene Großmutter heraus, die dort in den Jahren der Okkupation lebte. Sie entdeckt auch jenen Schlüssel, der es Pat ermöglichen wird, sich der eigenen Erinnerung zu stellen.
Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte da es anfangs ein bisschen viel hin-und her zwischen den Zeitebenen war. Nach und nach habe ich mich dann aber ganz in die Geschichte einfinden können und dann hat es auch richtig Spaß und Freude gemacht das Buch zu lesen und mehr über diese spannende und Interessante Zeit zu erfahren! Wie es war auf geheimer Mission zu sein und immer wieder bangen und in Furcht leben zu müssen ist wirklich authentisch und berührend rausgekommen in diesem Roman. Auch die gute Recherchearbeit der Autorin hat man immer wieder gemerkt. Deshalb fand ich eben auch das Nachwort der Autorin wirklich gelungen und sehr lesenswert, denn hier erfährt man nochmal wie es wirklich real gewesen ist.
Fazit: Dranbleiben lohnt sich, dann bekommt man einen sehr spannenden und interessanten Roman über das Thema geheime Missionen und Widerstand, das zu viel in Vergessenheit geraten ist. Eine Leseempfehlung und gute 4 Sterne erhält die Geschichte von mir.
Wissen spannend und mit Humor vermittelt
Cosmix von Laurent Schafer
Mein Sohn ist zu einer richtigen Leseratte geworden. Auf der Suche nach neuem Lesestoff sind wir auf dieses Buch mit dem Titel „Cosmix“ gestoßen. Da mein Sohn auch ein kleiner Erforscher ist, der immer alles genau wissen möchte, war das Buch natürlich gleich doppelt interessant, da das Buch auch noch in einem coolen Comic-Stil gehalten ist.
Unterhalten wurde er deshalb sehr gut von dem Buch und wir hoffen, dass es weitere Bände geben wird.
„Vom Urknall bis zum Menschen“ hier beantwortet Cosmix auf 224 Seiten im Graphic-Novel-Format die großen (und kleinen) Fragen über das Universum, das Leben und die Menschheit. Angefangen beim Urknall – dem Anfang von allem – entführt dieses Buch seine Leserinnen und Leser mit wunderschönen Illustrationen und unterhaltsamen Texten in die spannende Welt von Astronomie, Biologie und Physik, zeigt die aktuellen Grenzen der Wissenschaften auf und beantwortet humorvoll die komplexen Fragestellungen der Menschheit.
Das farbenfrohe Cover sticht auf jeden Fall direkt ins Auge. Die Illustrationen sind auch wirklich schön anzusehen und untertützen die Geschichte. Der Schreibstil selbst ist absolut altersgerecht und die Schriftart ist leicht zu lesen. Dass das Buch im Comic-Stil geschrieben ist, ist natürlich ein zusätzliches Highlight für meinen Sohn gewesen. Sehr gut hat ihm ausserdem gefallen, dass hier auf spannende und humorvolle und sehr interessante Art Wissen vermittelt wird und er noch einiges dazulernen konnte, auf eine Weise die richtig viel Spaß macht!
Das Buch selbst blieb die ganze Zeit unterhaltsam – mit einer ordentlichen Prise Humor. Hoffentlich wird es bald eine Fortsetzung geben denn Comix hat auf jeden Fall Potential für weitere Bände – und Erforschungen. Wir vergeben für das Buch ganz klar 5 von 5 Sternen.
Wunderbare Hexengeschichte für junge Leser
Cassandra Morgan, Band 1 - Der goldene Schlüssel von Skye McKenna
Nicht nur ich bin eine große Leseratte, sondern auch mein Sohn hat die Liebe zu Büchern entdeckt. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach gutem Lesestoff. Und auch wenn ich nicht in die direkte Zielgruppe passe, lese ich doch auch immer gerne auch Kinder- und Jugendbücher. Vor allem, wenn sie auch noch einen Schuss Fantasy enthalten.
Deshalb sind wir gleich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen.
Die Story dret sich um mächtige Hexen, diese schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwischen den Reichen zu betreten! Cassandra Morgan hat es geahnt: Die Geschichten in ihren Büchern sind nicht nur Märchen. Was sie jedoch nicht wusste: Sie gehört einer Familie von Hexen an. Mit dem Umzug nach Hartwood Hall, in das Haus ihrer Tante, beginnt für Cassandra ein Leben voller Magie. Sie findet jedoch schnell heraus, dass sie das einzige Verbot, das ihre Tante ausgesprochen hat, übertreten muss, wenn sie ihre verschollene Mutter wiederfinden will: Sie muss in den gefährlichen Wald an der Grenze zum Land Faerie.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, passt zu der Zielgruppe und es ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Zudem ist der Schreibstil auch schön bildlich, so dass man sich direkt im Geschehen wiederfindet und sich alles gut vorstellen kann! Die einzelnen Personen sind sympathisch beschrieben, vor allem Cassandra hat meinem Sohn sehr gut gefallen, da sie sich so leicht nicht unterkriegen lässt und sich richtig in das Abenteuer stürzt, auch wenn es nicht gerade einfach für sie wird. Generell bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man fiebert mit den Charakteren richtig mit – bis zum spannenden Showdown!
Wir wurden sehr gut von diesem tollen und magischen Buch unterhalten und würden uns total freuen, wenn es noch viele weitere Bände von Cassandra Morgan geben würde. Wir vergeben 5 von 5 Sternen und eine große Leseempfehlung für Klein und Groß.
Spannende Dystopie, wow!
Evermind. Sie kennt dich von Melissa C. Hill
Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches Setting gibt und eine interessante Geschichte. Das Buch habe ich auch an nur zwei Tagen regelrecht verschlungen und konnte mit lesen gar nicht mehr aufhören!
Eigentlich sollte Livia das perfekte Leben führen.
Schließlich wurde ihre Zukunft von MAM berechnet, einer Künstlichen Intelligenz, die die Menschheit vor 200 Jahren vor dem Untergang rettete und seither das Leben aller gestaltet. Ihre Freizeit verbringt Livia in den Sims, täuschend echten Simulationen, in denen die Welt vor der Klimakrise nachgestellt wird. Auch ihren Job als Krankenpflegerin verdankt sie MAM. Doch Livia beschleicht das Gefühl, dass MAM bei ihrer Berufswahl einen Fehler gemacht hat – und dass sich hinter der Fassade ihrer perfekten Gesellschaft ein dunkles Geheimnis verbirgt. Wieso erkennt ihre Freundin Anouk sie plötzlich nicht mehr? Warum will sich der mysteriöse Cassian immer wieder mit ihr treffen? Und wieso spielen ihre Gefühle jedes Mal verrückt, wenn er sie ansieht? Zu spät merkt Livia, dass es kaum etwas gibt, das MAM nicht erfährt.
In die Storyline habe ich wirklich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und schön bildlich. Genau so soll es sein. Überhaupt fand ich es faszinierend, wie die dystopische Welt beschrieben wurde. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Spannungsschraube wird nach und nach immer weiter hochgeschraubt – bis zum Ende, das einige überraschende Wendungen bereithält. Ich bin nun total gespannt ob es eine Fortsetzung geben wird, denn Potential für eine größere Reihe wäre hier auf jeden Fall gegeben. Ich vergebe für dieses Buch auf jeden Fall sehr gute 5 von 5 Sternen.
Wieder ein starkes Buch der Autorin
Die Kastanienschwestern von Christine Jaeggi
Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Personen unterhalten und nach und nach ein Familiengeheimnis enthüllen. Ich kannte die Autorin bereits von ihrem Roman "Die Magnolienfrauen", welches mich restlos begeistern konnte, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses neueste Buch der Autorin.
Und ich muss auch sagen, dass ich mehr als begeistert von dem Roman bin. Ich habe ihn von Anfang bis zum Ende regelrecht verschlungen.
Inhaltlich dreht sich die Geschichte diesmal um Clara, diese ist Hobbyautorin, kann aber vom Schreiben allein nicht leben. Sie arbeitet zusätzlich als Fitnesstrainerin, um sich und ihre 13-jährige Tochter Lily so durchzuschlagen. Als ihr angeboten wird, die Geschichte eines traditionsreichen Weinguts in ihrem Heimatdorf Morcote aufzuschreiben, will Cara zunächst ablehnen. Zu tief sitzen die Schatten ihrer Vergangenheit: Ihre Schwester Neve kam dort vor zwanzig Jahren bei einem Unfall ums Leben. Zudem ist Cara mit Casimiro Casoli – dem Weinguterben und Vater ihrer Tochter – zerstritten. Doch für ihre Tochter wagt Cara den Schritt zurück in die Heimat. Zunächst läuft alles besser als erwartet, bis sie auf ein altes Rezeptbuch stößt, das auf ein Familiengeheimnis hindeutet. Hat es gar etwas mit Neves Tod zu tun? Und welche Rolle spielt die mysteriöse Einsiedlerin, die als »Kastanienfrau« bekannt ist?
Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil war einfach traumhaft: Locker-leicht, schön bildlich, so dass ich mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens wiedergefunden habe. Wie die Landschaft in Morcote beschrieben wurde, war einfach nur toll. Und zudem war ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen gelassen hat. Clara war mir von Anfang an schon sympathisch, aber manchmal hätte ich sie sehr gerne geschüttelt und ihr mehr Mut gemacht. Aber sie hat im Laufe der Geschichte eine tolle Entwicklung hingelegt, was ich absolut gerne verfolgt habe. Aber auch die anderen Personen wurden interessant beschrieben. Vor allem "die Kastanienfrau" hat sich in mein Herz geschlichen, aber auch die Geschichte von Neve fand ich sehr bewegend.
Ich wurde auf jeden Fall sehr gut von der Geschichte unterhalten. Ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Vor allem die überraschenden und auch sehr emotionalen Wendungen haben mich in ihren Bann gezogen. Ein wirklich tolles Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Ich vergebe dafür ganz klar von 5 von 5 Sternen.
Wohlfühlroman, der nach Japan führt
Das Kamelienhaus von Tabea Bach
Ich liebe Bücher, die mich an andere Orte entführen, mit interessanten Figuren unterhalten und von einem Familienunternehmen erzählen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „Das Kamelienhaus“, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich habe das Buch auch sehr gerne gelesen, auch wenn ich etwas mehr Spannung erwartet hatte.
Die Geschichte dreht sich um Lucy, diese kehrt nach ihrem Studium auf die Kamelieninsel in der Bretagne zurück, wo sie in die Kosmetikfirma ihrer Mutter Sylvia einsteigen soll. Aber es ist nicht so einfach, sich wieder in den Ort ihrer Kindheit einzufinden. Als eine Reise nach Japan zu einer Kamelienölmanufaktur ansteht, ist Lucy darüber mehr als erfreut, zumal sie unterwegs den attraktiven Finn kennenlernt und mit ihm einen zauberhaften Tag in Tokio verbringt. Doch ist Finn wirklich der, den sie in ihm sieht? Und kann sie ihre Mission für die Kosmetikfirma ihrer Familie erfüllen? Denn die Manufaktur steht durch den unerwarteten Tod ihres Inhabers kurz vor dem Aus und Lucys Zeit in Japan verläuft völlig anders als geplant.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden, denn der Schreibstil gefällt mir wirklich gut. Er ist locker-leicht und schön bildlich. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Dennoch hätte ich ein wenig Spannung und Wendungen gut gefunden, es gab auch mal ein paar langatmigere Passagen. Wie die Landschaft und generell Japan beschrieben wurde, war einfach nur toll und ich konnte mir ein eigenes Bild von diesem interessanten Land machen.
Alles in allem wird die Geschichte unterhaltsam erzählt, einige überraschende Wendungen wären noch schön gewesen. Ich vergebe desalb 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Leser, die sich für Japan interessieren.
Anschauliches, historisches Leben einer Hebamme
Zwischen Zuversicht und Leben von Regine Kölpin
Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das einen historischer Roman über das Leben einer Hebamme ihrer Zeit zeigt. Ich wurde auch wahnsinnig gut von dem Roman unterhalten und würde mich auch über weitere Bände freuen!
Das Buch führt den Lesen an die Wesermarsch 1978/1979: Egal, ob im Kreißsaal oder auf der Wochenbettstation – mit viel Feingefühl und Fachwissen versorgt die junge Hebamme Esther werdende Mütter bestmöglich und kämpft gegen überholte Ansichten.
Doch im starren Klinikalltag mit seinen strengen Abläufen wird ihr klar: Wirklicher Fortschritt braucht Mut und manchmal ungewöhnliche Wege. Einen solchen muss sie gehen, als die Schneekatastrophe 1979 das öffentliche Leben stilllegt und sie ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Doch in dieser Nacht muss sie nicht nur dem tobenden Sturm trotzen, sondern auch um das Leben zweier Menschen ringen.
In die Handlung habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, dabei bildlich und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Überhaupt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt, langweilige Passagen sucht man hier vergebens. Richtig ans Herz gewachsen ist mir Esther, die es zu dieser Zeit als Frau in ihrem Berufsfeld nicht ganz so einfach hat. Sie ist jedoch eine starke Persönlichkeit und ich konnte mich mit ihr deshalb auch richtig gut identifizieren. Ich habe es sehr gemocht mehr über die Arbeit als Hebamme in der Wesermarsch zu erfahren und habe die Protagonistin sehr gerne begleitet.
Da ich das Buch nur so verschlungen habe und Esther so gerne bei ihrer tollen, aufopfernden Arbeit begleitet habe, würde ich mich sehr über weitere Bände der Reihe freuen und gebe die volle Punktzahl. Eine große Leseempfehlung für alle, die gerne historische Romane lesen und die sich für die Arbeit von Hebammen interessieren.











