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Rezensionen von Ameland:

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Persönlich und informativ

DUMONT Reise-Taschenbuch Reiseführer Leipzig von Anna-Sylvia Goldammer

Schon die Karte mit den 10 eingezeichneten Highlights in Leipzig auf der Innenseite der ausklappbaren Cover-Vorderseite lässt mich ahnen, ein Wochenende ist für Leipzig zu wenig. Diese Ahnung wird beim weiteren Durchblättern zur Gewissheit.

Nach den Informationen zu den Bereichen Essen, Flanieren, Schlafen, Museen und Nachtschwärmerei zu Beginn widmet sich Anna-Sylvia Goldammer der Innenstadt, weiteren fünf Vierteln sowie dem Auwald und auch noch dem Umland.

Dort stellt sie uns neben einigen Sehenswürdigkeiten, die Besonderheiten des Viertels und ihre Lieblingsorte vor, gibt Tipps für Touren aller Art wie z. B. Kaffeehaus-Hopping, Shoppingtour, unterwegs auf Wasserwegen oder mit dem Rad, mit Kind und Kegel und noch einige mehr. Zur Orientierung dient ein größerer Kartenausschnitt des jeweiligen Viertels, für die Touren sind kleinere Karten abgebildet. Sightseeing macht hungrig und durstig, aber zum Glück hat die Autorin auch daran gedacht und dafür Tipps gegeben. Diejenigen, die abends dann noch Energie übrig haben, finden auch hierzu etwas in diesem Reise-Taschenbuch. Ergänzend zu den Infos machen die eingefügten und ansprechenden Fotos Lust auf einen Besuch.

Zum Schluss gibt’s noch Reiseinfos von A-Z, hier hat besonders die Leipzig-Card, mit der man freie Fahrt im öffentlichen Nahverkehr und ein paar sonstige Vergünstigungen hat, mein Interesse geweckt. Auf den gut 40 Seiten des Magazins werden noch querbeet einige Themen separat beleuchtet bevor man am Ende auf den nützlichen und herausnehmbaren Cityplan trifft.

Am Ende angekommen, schmückt eine Vielzahl von Klebestreifen dieses Buch. Das werde ich selbst in einer Woche nicht alles schaffen, daher werde ich wohl zum Wiederholungstäter werden.

Im mag die Reise-Taschenbücher von DUMONT sehr. Durch den persönlichen Blick der Autoren auf ihre Stadt unterscheiden sich die Bücher von anderen Städteführern.

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Persönlich und informativ
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Die nächsten Trips stehen bereits fest

MARCO POLO Bildband 100 Wochenendtrips in & um Deutschland von

Mein Mann und ich zählen schon zu den älteren Semestern, was vorteilhaft ist, da wir nicht auf die Wochenenden für unsere Ausflüge und Kurztrips angewiesen sind. Als kleinen Nachteil kann man vielleicht den Umstand bezeichnen, dass wir schon an vielen der vorgestellten Orte gewesen sind. Aber hey, wer sagt denn, dass man nicht mehrmals an ein und denselben Ort fahren darf.

Fast überall gibt es noch etwas Neues zu entdecken, so wie bei unserem Besuch von Lüneburg neulich. Den Wasserturm hätten wir ohne dieses Buch von Marco Polo auch diese Mal nicht betreten.

Die Vorschläge sind nach den vier Himmelsrichtungen kategorisiert und für jede gibt es einen vereinfachten Kartenausschnitt, in dem die vorgeschlagenen Ziele verortet sind. Da es uns fast immer Richtung Meer zieht, war der Beginn mit dem Norden schon ein guter Anfang. Beim Durchblättern mussten wir feststellen, dass der Osten und der Süden von uns bisher sträflich vernachlässigt wurden. Das muss unbedingt geändert werden, denn wir haben bisher etwas verpasst wie uns sowohl die Beschreibungen als auch die vielen Fotos vermitteln.

Egal ob ein Trip ans oder aufs Wasser, ins Grüne oder ein Städtetrip mit Kultur, hier ist für alles und jeden etwas dabei. Und wen es ins benachbarte Ausland zieht, der wird ebenfalls fündig. Was mir gut gefällt, man hat sich jeweils auf wenige Vorschläge begrenzt, so dass auch alles in ein Wochenende passt. Es wurde sogar an eine Alternative für Regentage gedacht, falls das Wetter vielleicht mal nicht mitspielt. Wir werden jedenfalls noch öfter unterwegs sein als bisher!

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Wärmt das Herz so, wie eine heiße Suppe den Bauch wärmt

Suppenwetter oder eine Geschichte vom Stehlen, Schenken und Wegwerfen von Lucie Kolb

Annie und ihre Mutter sind in eine andere Stadt gezogen und Annie fühlt sich dort noch fremd. Neue Umgebung, neue Schule, keine Freunde und doofe Mitschüler. An einem Regentag trifft Annie Kurt, der mit seinem Suppenfahrrad eine heiße Suppe an seine Mitmenschen verkauft. Als ihm dieses besondere Fahrrad gestohlen wird, setzt Annie alles dran, um es zurückzuholen.

Dabei hofft sie auf Unterstützung von dem Wetterexperten Nikita in ihrer Klasse.

Ich gehe in meinen Rezensionen selten auf das Cover ein, aber hier muss ich es einfach machen. Es passt sowohl mit seinen gedeckten Farben, dem Gemüse und dem Suppentopf so gut zu der Geschichte wie die Faust aufs Auge. Ich bin davon ganz begeistert!

Ich habe die drei Hauptakteure alle in mein Herz geschlossen. Da ist zum einen Kurt, der selber nicht viel hat und trotzdem mit seinen Suppen gegen einen kleinen Obolus an Regentagen für ein warmes Gefühl bei seinen Mitmenschen sorgt. Zum anderen ist da die empathische Annie, die einen starken Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt. Last, but not least lernen wir Nikita kennen. Ein etwas zurückhaltender und ängstlicher Junge mit einem speziellen Hobby, welches ihn sicher auch zum Außenseiter macht. Aber als es drauf ankommt, springt er über seinen Schatten und beweist Mut.

Ich konnte kaum glauben welche Themen sich alle zwischen den Buchdeckeln befinden, die in die spannende Detektivgeschichte eingebaut sind, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Es geht um Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt, Vorurteile, Ausgrenzung und nicht zuletzt um unsere Lebensmittelverschwendung und Wegwerfgesellschaft. Auch ich kann mich nicht ganz frei davon sprechen und greife im Supermarkt zu Obst und Gemüse, das frisch, knackig und ohne Macken ist. So werden täglich viele Lebensmittel entsorgt, weil sie nicht verkauft werden können, obwohl man vielleicht nur ein paar Blätter vom Kohl entfernen müsste und die Banane unter der etwas braunen Schale durchaus noch gut ist. Menschen wie Kurt haben das erkannt, leider wird ihnen oft der Zugang zu den entsorgten Lebensmitteln untersagt. Aber es findet langsam ein Umdenken in unserer Gesellschaft statt und das finde ich gut.

Auch wenn mir heute bei 28 Grad nicht der Sinn nach einer heißen Suppe steht, hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es bietet so viele Ansatzpunkte für weitergehende Gespräche mit den Kindern über das eine oder andere Thema.

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Wärmt das Herz so, wie eine heiße Suppe den Bauch wärmt
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Eine neue Mission

Die grünen Piraten - Wale in Not von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann

Hinter den Grünen Piraten verbergen sich die fünf Freunde Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Die Kinder dürfen dieses Mal an die Ostsee und auf ein richtiges Forschungsschiff, wie spannend. Der Eigentümer untersucht wie sich die Veränderungen der Lebensbedingungen durch Klimawandel, Windkrafträdern und mehr Schiffsverkehr auf die in der Ostsee beheimateten Schweinswale auswirken.

Aber keine Sorge, es wird in dem Buch nicht wissenschaftlich, sondern ganz furchtbar spannend und interessante Infos gibt es noch dazu. Ich wusste z. B. nicht, dass jedes Jahr bis zu 10.000 Netze oder Netzteile der Fischer allein in der Ostsee verloren gehen. Dass das nicht gut für die Tiere im Meer ist, könnt ihr euch sicher gut vorstellen.

Das Abenteuer der Grünen Piraten hat etwas mit diesen sogenannten Geisternetzen und ganz besonders mit dem Schweinswalbaby Hoppla zu tun, das plötzlich vom Radar verschwunden ist. Ganz klar, dass die Freunde alles versuchen, um Hoppla zu finden. Dabei geraten sie selbst in Gefahr. Ihr werdet ganz schön mit ihnen mitfiebern und vor Spannung manchmal vergessen zu atmen. Mir ging es jedenfalls so. Da war es gut, dass ich mir zwischendurch immer mal wieder eine der schönen Zeichnungen von Corinna Böckmann anschauen konnte.

Und wie in jedem Buch dieser Reihe hat jeder Pirat am Ende eine Doppelseite selbst gestaltet. Ihr findet dort weitere Infos, Bastelideen und Anleitungen für eigene Experimente, alles rund um das Thema Wale.

Ich mag diese Reihe sehr gerne. Mir gefällt wie Andrea Poßberg in dem Kinderkrimi immer ganz geschickt ein Umweltthema integriert, ohne es in den Vordergrund zu stellen. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für Kinder ab ca. 8 Jahre, die sich für die Umwelt interessieren.

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Bewegender Sommerroman

Tage am Fluss von Jochen Mariss

Die Fährfrau Sara lebt ein abgeschottetes Leben mit ihren Tieren und möglichst wenig Kontakt zu ihren Mitmenschen. Als eines Tages ein verletzter junger Mann auf ihrer letzten Fahrt des Tages auf ihrer Fähre strandet, nimmt sie ihn mit auf ihren Hof – für eine Nacht. Aber er berührt irgendetwas tief in ihrem Inneren und so reihen sich die Tage aneinander.

Sara und Leon haben trotz des Altersunterschieds einiges gemeinsam. Beide tragen Verletzungen aus der Vergangenheit mit sich. Die gemeinsame Arbeit auf dem Hof schafft eine Verbindung und Vertrauen. Nach und nach kann sich Sara Leon gegenüber öffnen und beginnt Erlebnisse aus der Vergangenheit zu erzählen und zu verarbeiten. Und Leon fühlt sich und seine Ängste verstanden.

So wie der Fluss als ständiger Begleiter von Sara dahinfließt, so ist es auch mit der Geschichte. Der Fluss bewegt sich mal langsam und träge, dann plätschert er fröhlich dahin und mal wird er wild und tritt über die Ufer. Genauso habe ich den Fluss der Erzählung empfunden. Der Vergleich passt auch zu den Emotionen der beiden Protagonisten: Liebe, Trauer, Freude, Glück, Hoffnung, Vertrauen, Enttäuschung und Angst.

Ein ruhiger Sommerroman, in den Themen wie Umwelt- und Naturschutz sowie die Klimaveränderung und Ressourcenverschwendung gut integriert wurden und nachdenklich stimmen. Ich habe mich beim Lesen dieses Buches sehr wohl gefühlt.

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Bewegender Sommerroman
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Mord mit Urlaubsfeeling

Salute - Das letzte Foto von Friedrich Kalpenstein

Dieses Mal muss Lanza den Mord an dem Fotografen Domenico Spina, der tot auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda aufgefunden wurde, aufklären. Verdächtige gibt es genug, denn der Fotograf hat sich u. a. mit Leuten angelegt, die besondere Foto-Spots bekannt gemacht haben. Er hätte diese Naturschönheiten gerne vor den Touristenströmen geschützt.

Auch im vierten Fall dieser Reihe mischt natürlich wieder der Barista Paul Zeitler mit. Auch wenn Lanza ihn immer wieder ermahnt, fällt doch auf, dass der Commissario den deutschen Ex-Kommissar selbst mit ins Boot holt und bis zu einem gewissen Grad nichts gegen dessen Hilfe hat. Es scheint als würde aus den beiden Männern noch ein Ermittler-Team.

Trotz Mord und Ermittlungen bereitet sich beim Lesen in mir ein Gefühl von Urlaub und dolce Vita aus. Die Landschaftsbeschreibungen wecken den Wunsch, dem Gardasee selbst einen Besuch abzustatten, um im Café von Zeitler die Köstlichkeiten von Leone zu probieren. Dann könnte ich vielleicht auch Emil kennenlernen, der für eine ganze neue humorvolle Note sorgt.

Ganz leise lässt Friedrich Kalpenstein anklingen welche Auswirkungen der Tourismus auf die Natur hat. Besonders die angesagten und gefragten Destinationen müssen Jahr für Jahr immer mehr Touristen verkraften und nicht alle benehmen sich gesittet und gehen verantwortlich mit der Natur um. Ein zweischneidiges Schwert, denn viele Menschen leben dort von eben diesen Touristen.

Ich reise literarisch immer wieder gerne an den Gardasee, um vom Sofa aus mit Lanza und Zeitler zu ermittlen.

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Ein Albtraum

Weil sie lügt von Caroline Seibt

Seit ihre Schwester Juli vor über einem Jahr verschwunden ist, ist Annas Welt zerbrochen. Ihr Vater wird verdächtigt und sitzt in Untersuchungshaft, die Mutter ist depressiv und ihr kleiner Bruder Leon hofft, dass Juli zur Tür hereinkommt. Anna versucht nicht nur die Familie zusammenzuhalten, sondern sucht auch nach Erklärungen und Schuldige für Julis Verschwinden.

Mich hat der Thriller recht früh gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Ich hatte sehr viel Mitgefühl für Anna und ihre Situation und trotzdem blieb ein Rest Zweifel, ob oder was sie mit dem Verschwinden der Schwester zu tun hat. Im zweiten Teil wendete sich das Blatt und andere Verdächtige rückten in den Fokus. Die Wendungen häuften sich und ich revidierte meine Meinung ein ums andere Mal, um am Ende doch überrascht zu werden.

Caroline Seibt schreibt abwechselnd aus der Sicht von Anna und der Ermittlerin Katharian Engels jeweils in der Ich-Form. Diesen Erzählstil mag ich, er bringt mich den Personen, ihrem Denken und ihren Gefühlen näher. Nahezu verrückt haben mich bei den Perspektivwechseln die kleinen Cliffhanger am Ende der Kapitel gemacht. An solchen Stellen kann man das Buch doch unmöglich aus der Hand legen!

Ein super spannender Thriller mit vielen Wendungen und einem unerwartetem Ende.

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Köln ist mehr als Dom und Karneval

DUMONT direkt Reiseführer Köln von Marianne Bongartz

Köln hat eine lange Vergangenheit und von der Antike bis in die Neuzeit gibt es viel Interessantes in dieser lebendigen, multikulturellen und weltoffenen Stadt zu entdecken. Eine echte Herausforderung für einen handlichen Reiseführer. Dieser Herausforderung hat sich Marianne Bongartz gestellt und wie ich finde ihre Sache auch gut gemacht.

Ob Dom, Fußball, Museen, Kirchen, Theater, Shopping, Hotels oder die Gastronomie mit ihren vielen Brauhäusern, zu allen Bereichen findet man etwas auf diesen 120 Seiten. Da fällt es schwer, bei einem Städtetrip eine Auswahl zu treffen. Hilfreich können da die Vorschläge des Köln-Kompass mit seinen 15 Wegen zum direkten Eintauchen in die Stadt sein.

Ebenfalls Erwähnung finden auch einige Berühmtheiten, die die Stadt hervorgebracht hat.

Ich liebe die kölsche Mentalität, den Dialekt und den Pragmatismus: Et es, wie et es und et kütt, wie et kütt. Wir wohnen nicht so weit weg und sind daher öfters in Köln und können bestätigen, dass es sich lohnt neben dem Zentrum die einzelnen Veedel in Köln zu erkunden. Es gibt so viel zu entdecken, dass auch ich in diesem Reiseführer von Dumont Direkt mit herausnehmbarem Stadtplan noch neue Ziele für unseren nächsten Besuch gefunden habe.

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Planänderungen

Das rocken wir auch noch! von Angelika Schwarzhuber

Ich habe mich gefreut, dass es einen neuen Roman aus der Feder von Angelika Schwarzhuber mit der sympathischen Tilda Schwan gibt. Der Vorgänger Dich schaffe ich auch noch hat mir nämlich ausnehmend gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher der Autorin. Das rocken wir auch noch kann grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden, aber ich empfehle wegen des Lesespaßes, die Reihenfolge einzuhalten.

Die Betreuung der betagten und gehbehinderten Clementina und ihres Pudels während einer Kreuzfahrt hört sich nach einem leichten Auftrag an. Allerdings hat Tilda die Rechnung ohne Clementina gemacht, denn sie hat ganz eigene Pläne, welche für einige Turbulenzen sorgen und Tilda ganz schön in die Zwickmühle bringen.

Die Protagonisten scheinen wie aus dem wahren Leben gegriffen. Die Autorin hat ihnen Leben eigehaucht, sie wirken lebendig, stecken voller Überraschungen und verhalten sich ihrem Charakter entsprechend. In Kombination mit dem lockeren und humorvollen Schreibstil war das für mich wieder allerbeste Unterhaltung.

Gefreut habe ich mich über die Rezepte der im Buch erwähnten Gerichte, von denen ich bestimmt ein oder zwei ausprobieren werde.

Mit einem lauten Seufzer habe ich das Buch, bei dem ich viel zu schnell am Ende angelangt war, geschlossen. Aber die letzten Sätze deuten auf eine Fortsetzung hin, die bestimmt auch sehr unterhaltsam sein wird.

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Reiseführer mit persönlicher Note

GuideMe Reiseführer Sardinien von Laura Laccone; @our.traveltreats

Die Reiseführer der „Guide Me Reihe“ unterscheiden sich von den Standardwerken, da sie aus der persönlichen Sicht von Bloggern zusammengestellt wurden. In diesem Fall nimmt uns Laura mit auf ihre Herzensinsel Sardinien.

Laura stellt sich zu Beginn nicht nur allgemein vor, sondern ich kenne nun einige ihrer persönlichen Vorlieben.

Dieses Persönliche wird noch durch kleine Skizzen und handschriftlich aussehende Notizen, die man auch überall im Reiseführer wiederfindet, verstärkt.

Nach einer grob gemalten Karte mit der Aufteilung der Insel in vier Gebiete und einer Bucketlist, die noch einige Zeilen für eigene Ergänzungen enthält, gibt es einige wichtige allgemeine Infos wie z. B. zu den Öffnungszeiten, zum Trinkgeld oder wichtigen Telefonnummern etc. Kurze Guides zu Natur, Kultur, Essen, Aktiv und Shopping mit eigenen Bucketlists schließen sich an. Bevor wir in die Insel selbst eintauchen, folgen noch ein Reise-Knigge und einige Wörter Sardisch.

Für jedes der vier Gebiete gibt es zuerst eine Teilkarte, in der die von Laura im Folgenden in Wort und Bild gezeigten Ziele markiert sind. Egal ob Städte, Sehenswertes, Strände, Aktivitäten, Wellness, Shopping oder Essen und Trinken hier ist alles dabei. Das Schöne ist, dass wir so z. B. auf Strände, Wanderwege oder Geschäfte mit einheimischer Handwerkskunst aufmerksam gemacht werden, die noch nicht in jedem anderen Reiseführer zu finden sind. Auch die Hinweise zu Points of View oder besonderen Foto-Spots finde ich gut. Immer wieder sind Seiten eingefügt, die man selbst mit Fotos oder Kommentaren füllen kann.

Am Ende gibt es noch eine Terminübersicht der jährlich stattfindenden Events sowie eine Regionalkarte zum Herausnehmen.

Durch diesen Reiseführer, der in jeden Rucksack passt, habe ich eine mir bisher unbekannte Schönheit im Mittelmeer kennengelernt. Mir war bisher nicht bewusst, dass die Insel neben weißen Stränden mit kristallklarem Wasser noch so viel mehr an Naturschönheiten aber auch Kultur zu bieten hat. Ich kann Lauras Liebe und Faszination verstehen. Mir gefällt das Konzept der Guide Me Reiseführer, die man durch persönliche Ergänzungen, Kommentare und Fotos zu seinen eigenen Travel Books gestalten kann.

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Reiseführer mit persönlicher Note