Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Start in eine neue Reihe mit Pferdeflüsterern
Pferdeflüsterer-Mädchen, Band 1 - Rubys Entscheidung von Gina Mayer
Zum Buch:
Ruby ist mit ihrer Mutter von Berlin nach Cornwall gezogen. In Berlin hatte sie schon viele Jahre Reitunterricht und hätte um Herbst ihr erstes Turnier geritten.
Nun hat sie in ihrer neuen Heimat gleich die Wahl zwischen zwei Reiterhöfen. Einmal die etwas alternative Ocean Ranch und einmal die Reiterhof Hegarty's mit einer ehemaliger Profireiterin als Reitlehrer.
Die Wahl fällt Ruby zuerst nicht schwer, bis sie die Stute Fantasy kennenlernt ...
Meine Meinung:
Ich kenne von Gina Mayer schon die Pferdeflüsterer-Academy und dachte zuerst, das Pferdeflüsterer-Mädchen sei ein Abklatsch. Wurde aber schon im ersten Kapitel eines besseren belehrt.
Die Geschichte von Ruby beginnt total harmlos, viele ihrer neuen Klassenkameraden verbringen ihre Freizeit auf der Ozean Ranch, also geht Ruby dort sich hin. Allerdings gibt es da keinen solchen Reitunterricht wie sie es aus Berlin gewohnt ist. Also schaut sie sich den anderen Reithof an. Dort ist alles viel moderner, der Reitunterricht ist Leistungsorientiert und Ruby fühlt sich dort wohl, zumindest bis sie merkt was wirklich Sache ist.
Ganz nebenbei lernt man viel über die Pferde, wie sie sich fühlen, was man alles nicht machen sollte. Und genau das hat mir an dem Bich besonders gut gefallen. In eine schöne, spannende und abenteuerlich Geschichte wird auch viel Mitgefühl gepackt, welches gerade junge Mädchen, die einfach aus der Liebe zu Pferden gerne reiten möchten vielleicht in die richtige Bahn lenkt. Denn Pferde sind Lebewesen, die nicht zu unserem Vergnügen auf der Welt sind.
Eine wunderschöne, einfühlsam erzählte Geschichte, ein sehr gelungener Auftakt, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich möchte jedenfalls sehr gerne weiterlesen wie es Ruby und Fantasy ergeht.
Eine Zeitgeschichte
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Zum Buch:
Die Sonneberger Spielzeugindustrie ist in der ganzen Welt bekannt. Eva, Iris und Jan sind direkte Nachfolger der Spieözeugdynastie Albert Langzeit. Die drie hatten sich im Laufe der Jahre zerstritten und sich auch nicht mehr viel zu sagen, gab es doch eine riesige Erbengemeinschaft und im Prinzip nichts mehr was zu vererben wäre.
Jans Vater, der als letzter im Stammhaus der ehemaligen Fabrik wohnte, kam ins Heim. So beginnt Jan das Haus zu räumen seine Cousinen helfen im. Zu Beginn, damit nichts wegkommt, aber mit jedem Tag werden die Erinnerungen besser und das Verhältnis der drei ändert sich.
Meine Meinung:
Eine Zeitgeschichte weit über ein Jahrhundert erzählt. Das wichtigste Teil, der New-Yorker-Sicherheitsfüller. Diese Detail führte durch das ganze Buch, ist aber eigentlich total nebensächlich.
Die Geschichte beginnt im Jetzt, im Sommer 2019. Aber eigentlich beginnt die Geschichte 1898, als Albert Langbein mit seiner Frau die Fabrik gründete. Immer abwechselnd, ein Kapitel jetzt, ein Kapitel früher, wird die Geschichte der Spielzeugdynastie Langbein erzählt. Je nachdem was die drei Cousins im Haus finden, wird die passende Vergangenheit erzählt und so nähern wir uns langsam der Zeit, bis die Fabrik verstaatlicht wurde. Ein ganzes Leben nur fürs Spielzeug, sehr beeindruckend aber auch bedrückend erzählt.
Ein schöner Schreibstil, auch die Lebensgeschichte von Otto und Flora war sehr berührend. Am Ende hat vielleicht nicht alles gepasst und wurde vielleicht nicht alles aufgedeckt, aber es war sehr schön zu lesen. Genausolche Geschichte mag ich so gerne, wenn die Vergangenheit in eine berührende Geschichte gepackt ist und trotzdem einen geschichtlichen Hintergrund hat. Gut recherchiert und flüssig erzählt.
Kindheitserinnerung werden geweckt.
Soll das lustig sein?
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson
Zum Buch:
Luis zieht mit seinen Eltern um, er ist alles andere als begeistert davon. Eine neue Schule, neue Nachbarn, aber auch neue Freunde.
Einer davon ist Theo, den er zu Beginn sehr seltsam fand. Theo ist sehr gut in der Schule, seine Eltern haben jede freie .inute von ihm verplant. Sehr zum Leidwesen von Luis schauen sich seine Eltern von Theos Eltern was ab .
..
Meine Meinung:
Die war nicht mein erstes Buch des Autors, ansich finde ich die Idee der Bücher auch ganz gut. Der Protagonist, in dem Fall Luis schreibt ein Tagebuch über sein Leben. Luis größter Wunsch, er möchte Komiker werden, seine Eltern wünschen sich, er möchte sich mehr auf die Schule konzentrieren. Soweit so gut, aber stellenweise fand ich den Humor unterirdisch. Luis erzählt zwar sehr witzig von seinem Alltag, gerade Helikoptereltern, die "alles für ihre Kinder tun" sollten das Buch vielleicht mal lesen, denn wie Luis kleiner Bruder irgendwann mal sagte, und wann darf ich mal wieder spielen?
Ein eigentlich sehr ernstes Thema aus der Sicht von den Kindern, aber dafür war es nicht richtig verpackt.
Der Tagebuchstil macht vor allem Jungs mehr Spaß zu lesen, soweit jedenfalls meine Erfahrung mit meinen Lesepatebkindern. Mit persönlich hat das Buch nicht so gut gefallen, ich mochte den Humor nicht so. Für mich war es eher nur durchwachsen.
Kompaktes Wissen für alle
Alles, was wir wissen und was nicht von Christopher Lloyd
Zum Buch:
Eine Enzyklopädie für alle, für jedes Alter. Unglaublich viel Wissen zwischen zwie Bauchdecke, gefüllt mit Fakten, Fotos und auch mit Rekorder.
Umfangreiches Wissen über wirklich fast alles was wir wissen sollten.
Meine Meinung:
Es gibt einfach Bücher, die sollten im Regal stehen.
Eine so umfangreiche Enzyklopädie gehört dazu. Sehr viel Wissen über alle möglichen Themen. Natürlich nicht besonders ausführlich, sonst hätte das Buch mindesten die zehnfache Seitenanzahl, aber dennoch soviel um die Neugier zu wecken, kleinere Wissenslücken zu schließen und um wenigstens ein bsudcjen Bescheid zu wissen.
Ich liebe solche Bücher, sie laden zum blättern ein, bei dem ein oder anderen Thema liest man sich fest, die Neugier ist geweckt, man will mehr erfahren. Gerade für junge Leser, die noch auf der Suche nach einem Wissengebiet sind.
Das Buch ist toll gemacht, extrem viele, anspruchsvolle Bilder, kurze Sätze mit dem wichtigsten zu dem Thema. Es macht Spaß darin zu lesen, zu schmökern oder einfach ein bisschen blättern.
Ohne viel Schnickschnack
Hensslers schnelle Nummer von Steffen Henssler
Zum Buch:
Hensslers Schnelle Nummer für alle die keien Zeit zum Kochen haben. Oder einfach Appetit auf was selbstgemachtes und keine Lust ewig in der Küche zu stehen.
Steffen Hensslers Geheimnis: wenig Zutaten.
Die Rezepte sind in acht Sparten eingeteilt:
• Kartoffeln
• Fisch & Meeresfrüchte
• Fleisch
• Gemüse
• Pasta
• Salate
• Für Zwischendurch
• Desserts
Meine Meinung:
Ich mag Hensslers kleine Videos bei Instagram, in denen er die schnelle Nummer sehr witzig darstellt.
Leckere Rezepte, wenig Zutaten und es geht alles immer recht schnell.
Mein größter Kritikpunkt, es ist immer für zwei Personen. Wir sind ein paar mehr ... Aber anscheinend darf man mit mehreren Personen nicht schnell kochen. Schade drum.
Die Rezepte, die ich probiert habe, habe ich dann an Tagen probiert, an denen ich mit einer meiner Töchter alleine bin.
Es sind leckere Rezepte, tolle Ideen, sie gehen tatsächlich schnell und einfach.
Für kleine Haushalte mag es prima sein, für Familien eher ungeeignete.
Es hat mich sehr berührt
Morgen und die Ewigkeit danach von Manuela Inusa
Zum Buch:
Nathalie Amalia Jefferson ist fast siebzehn und seit einem guten Monat in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Sie leidet sehr unter dem Tod ihres kleinen Bruders, woran sie sich die Schuld gibt.
Dort lernt sie Lucas kennen, einen Jungen der den Glauben an sich selbst und an die Liebe verloren hat.
Aber als die Beiden beginnen Zeit miteinander zu verbringen, bemerken sie das Besondere zwischen ihnen ...
Meine Meinung:
Ich kann gar nicht genau sagen, was ich eigentlich erwartet hatte, als ich das Buch entdeckte. Ich wusste nur, ich will es lesen.
Die Geschichte von Nathalie hat mich gleich sehr mitgenommen und unglaublich berührent, bin ich doch selbst eine Mutter von zwei Teenager-Töchtern.
Manuela Inusa ist es gelungen, die Geschichte von Nathalie und Lucas sehr behutsam zu erzählen, es hat mich sehr berührt und trotzdem war es nicht kitschig.
Eine wunderschöne Erzählung, mit Höhen und Tiefen, mit tiefgründig erzählt und trotzdem unterhaltsam.
Mich hat es jedenfalls sehr bewegt, wie sich die Beiden begegnet sind und soch gegenseitig unterstützten.
Sehr gelungenes Jugendbuchdebüt, absolut empfehlenswert.
Ein Kreativbuch für die lange Zeit
Kreaturenkritzelbuch von Thomas Hussung
Zum Buch:
Kreaturen zeichnen, Fantasyfiguren, Labyrinthrätsel lösen und dann noch den Geist des Künstlers befreien.
All das kann man mit dem Kreativbuch zum Mitmachen tun.
Meine Meinung:
Ich habe im Laufe der Kindheit meiner Kinder einige Kreativbücher angeschafft. Was macht man nicht alles, um die Langeweile in erträglichen Maß zu halten.
Aber dieses ist besonders niedlich. Obwohl, das darf ich nicht sagen, sind es doch lauter furchteinflößende Kreaturen ... Aber einfach nur zuckersüßund niedlich (pst)
Ein Buch das zum Malen einlädt, zumK
Kritzeln, zum Rätseln. Mal im Buch, mal auf einem separaten Blatt, mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger.
Aber eines macht das Buch auf jeden Fall,einen riesen Spaß.
Nebenbei erfährt man noch einiges über die magischen Geschöpfe und hat einfach nur Spaß und Freude. Das Buch ist total kurzweilig und die Zeit vergeht im Fluge, während man sich als Künstler versucht.
Absolut empfehlenswerte Freizeitgestaltung, nicht nur für Kinder (;
Die Queen ermittelt
Das Windsor-Komplott von Bennett S J
Zum Buch:
Queen Elisabeth hat eine Privatsekretärin, Rozie, und mit ihr hat sie ihr heimliches Hobby gemeinsam. Detektivarbeit.
Als auf einer Feier im Schloss Windsor ein russischer Pianist umd Leben kommt, wittert der Geheimdienst sofort einen Komplott.
Die Queen ist wenig begeistert über deren Entwicklung und beschließt, die muss selbst ermitteln, aber natürlich undercover .
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Meine Meinung:
Ein sehr pinkes Cover, sehr britisch mit Queen und Corki.
Der Schreibstil ist genauso britisch und teilweise sehr verworren.
Vor allem die vielen Namen, mit denen die Autorin um sich geschmissen hat, haben mehr verwirrt, als das sie hilfreich gewesen wären. Auch mit der königlichen Familie wurde nur so um sich geworfen, es hatte nur, meiner Meinung nach, nichts mit der Geschichte zu tun.
Ich fand die Idee mit der Queen echt gut, aber hatte teilweise das Gefühl, das Buch war zuvor aus anderer Sicht geschrieben und nur zu Beginn geändert. Simon und Rozie übernahmen irgendwann die Geschichte.
Alles in allem konnte mich der Humor nicht überzeugen.
Rozie, die zweite Sekretärin erzählt die Geschichte sehr seltsam, auch finde ich sie als Person nicht gerade sympathisch. Wäre die Geschichte anders verlaufen, hätte ich mich besser unterhalten. Mir war es zu wenig Krimi zu zuviel lückenfüller. Was hat z.B. der Geburtstag damit zu tun. Viel zuviel drumherum. Es war eher ein Roman als ein Krimi, oder man kann auch sagen nicht Fisch, nicht Fleisch. Einfach nur seltsam.
So war es nur durchschnittlich. Ich hatte mir einfach mehr erhofft.
Von Oxford in die Welt
Die Erfindung von Alice im Wunderland von Peter Hunt
Zum Buch:
Alice im Wunderland von Lewis Caroll, wer kennt es nicht. Aber wer ist dieser Lewis Caroll, wie kam er auf die Idee mit Alice.
Genau über dieses Phänomen berichtet das Buch.
Von Oxford in die weite Welt reiste Alice vor über hundertfünfzig Jahren.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich hatte was anderes erwartet.
Ich liebe Alice im Wunderland. Als Buch und als Film. So war ich dann auch neugierig auf sie Geschichte die hinter dem Buch steckt. Aber es hat mich teilweise gelangweilt und enttäuscht.
Die Illustrationen im Buch sin großartig, man fühlt sich in die Kindheit zurückversetzt, aber am Ende ist es eher ein Buch für wahre Fans. Sehr trocken und emotionslos wird von der Entstehung erzählt, ein paar Worte zu dem Autor, der ja eigentlich Charles Dodgson heißt, wo und wie er aufgewachsen ist.
Für Interessierte durchaus lesenswert. Ich fand es nicht ganz so interessant und habe mich mehr mit den fabelhaften Bildern aufgehalten.
Ein besonderes Buch
Der Baum und der Vogel von Coralie Bickford-Smith
... aber ist es auch ein Kinderbuch?
Zum Buch:
Der Baum steht im Urwald und immer in der Trockenzeit sind die Vögel bei ihm zu Besuch. Kommt aber der Regen, fliegen sie davon. Nur einer bleibt bei dem Baum. Der kleine Vogel möchte wissen, ob der Baum einsam ist, wenn die Vögel nicht da sind.
Meine Meinung:
Ein besonderes Buch.
Die Geschichte ist schön erzählt. Aber für mich ist es kein Kinderbuch zumindest nicht für kleine Kinder. Die Zeichnungen sind wunderschön, aber nicht wirklich kindgerecht. Man muss Chor sehr genau schauen, um alles zu entdecken. Der Text ist poetisch, aber es sagt nicht viel aus. Man sieht die Tiere zwar auf den Bildern, aber sie werden im Text nicht erwähnt.
Da muss ein Kind schon sehr auf Zack sein, um das zusammen zu bringen.
Älteren Grundschulkindern traue ich das durchaus zu, aber für diese Altersgruppe sind die Zeichnungen wohl nicht ansprechend.
Ich habe das Gefühl, das Buch ist für Bilderbuchliebhaber im Erwachsenenalter gemacht. Kinder können da weniger damit anfangen, zumindest meine Lesepatenkinder nicht.
Aber mit persönlichhat das Buch schon gefallen, sehr poetisch.











