Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Kindermund tut Wahrheit kund
Das Faultier bewegt sich wie Opa von Eva Dignös; Katja Schnitzler
Zum Buch:
Die Autorinnen sind bei der Süddeutschen Zeitung und haben dort eine Rubrik mit Kindern, wenn ich das richtig verstanden habe.
In dem Buch sind jedenfalls Stilblüten in mehreren Kategorien gesammelt.
Meine Meinung:
Kindermund tut Wahrheit kund, oder Kinder und Betrunkene sagen immer die Wahrheit (ob man sie nun hören mag oder nicht).
In dem Buch sind Weisheiten der Kindern gesammelt, die jeder, der Kinder kennt auch zu vermelden hat. Bei uns wurde auch schon der Tipp gegeben: Ironier ih doch einfach. Ignorieren kann schließlich keiner.
Teilweise sind die Sprüche ganz lustig, aber das Buch konnte ich unmöglich an einem Stück lesen, sonst wäre ich total genervt gewesen.
Jedes Kapitel hat eine Einleitung, wie man sich es gerne wünscht und dann kommen die Sprüche, die oftmals nicht unbedingt schmeicheln. Am Ende kommt noch ein Infokasten, was alles zur Entwicklung gehört.
Wie bei solchen Sammelwerken normal sind welche dabei, da musste ich echt lachen und welche, die entlocken nicht mal ein schmunzeln.
Für mich fällt das Buch in die Kategorie, es wurde nur geschrieben, damit wir Eltern sehen, wir sind nicht alleine ...
Nicht mein Humor
King Eddi und das Monster von Krong von Andy Riley
Zum Buch:
Eddi ist neun Jahre alt und König Eddi der Erste von Eddiland. Ein schönes Leben, eigentlich, wäre da nicht das Monster von Krong und der fiese Imperator ...
Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext ganz lustig und mag eigentlich gerne skurrile Geschichten. Aber das war mir dann doch zu abgehoben, zu übertrieben lustig und einfach nicht mehr mein Humor.
Die Geschichte wird mit schwarzweiß Illustrationen unterstützt, die gut zu dem Gelesenen passen. King Eddi und seine Untertanen essen auch lieber Süßes und keine fünfzig Portionen Gemüse.
Am Ende geht es um Freundschaft und Zusammenhalt, fast wie bei den Musketieren. Das hat mich dann auch wieder mit der doch sehr seltsamen Geschichte verwöhnt und es gab noch eine mittlere Bewertung.
Es war einfach nicht mein Humor und für meine Lesepatenkinder ist es zu schwierig zu lesen.
Aber worauf solche seltsamen Illustrationen und so eine skurrile Story steht, ist bestimmt gut beraten.
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Eine sehr romantische zweite Chance
Our Second Chance von Penelope Ward
Zum Buch:
Raven ist die Tochter einer Hausangestellten, Gavin ist der Sohn der Besitzer. Unterschiedlicher könnte die Herkunft nicht sein und dennoch verlieben sie die beiden. Allerdings ist es eine Liebe, die nicht sein darf. Zehn Jahre und zwei gebrochene Herzen später treffen Gabun, der inzwischen in London lebt, und Raven wieder aufeinander.
Hat ihre einstige Liebe noch eine Chance?
Meine Meinung:
Ich mag ja eigentlich keine Cover auf denen Männer mit Bärten sind, daran habe ich mich schon lange stattgegeben, dennoch hat das Cover was, was mich anspricht. Der Klappentext war auch nach meinen Vorliebe, also freute ich mich sehr, dass ich das Buch lesen durfte.
Nun, es fing schon sehr vorhersehbar an, aber auch romantischen und prickelnd. Raven und Gavin verbringen einen heißen Sommer zusammen. Aber erst der zweite Teil, zehn Jahre später, hat mich wirklich überzeugt. Eine sehr romantische und berührende Liebesgeschichte mit einem sehr schönen Ende. Gut zu lesen, der zeitliche Anlauf passt und es ist einfach schöne Unterhaltung. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich werde noch mehr von der Autorin lesen. Sie hat eine sehr schöne Geschichte erzählt.
Weißer und schwarzer Flügel
Falcon Peak – Wächter der Lüfte (Falcon Peak 1) von Heiko Wolz
Zum Buch:
Kendrick leidet schon seit Jahren unter Alpträumen. Nun kehrt er mit seinem Vater nach Mount Avelston zurück, eine Schule, in die sein Vater und seine Mutter, die schon lange verstorben ist, früher selber gingen und an der sein Vater früher Lehrer war.
Seine Klassenkameraden leben im weißen und im schwarzen Flügel und haben alle irgendein Geheimnis.
Ein gefährliches Geheimnis, welches mit Kendricks Vergangenheit zu tun hat
Meine Meinung:
Mich sprach Klappentext und Cover sehr an und ich mag allgemein Internats- oder Schulgeschichten sehr gerne. Am liebsten gepaart mit Fantasy und mysteriösen.
Da war ich hier sehr gut beraten
Die Geschichte begann zwar etwas langatmig und auch ein wenig verworren, aber dann kam es immer mehr in Fahrt. Die Spannung steigt, es passiert einiges, es ist mysteriös, spannend und gur zu lesen.
Allerdings las ich es als pdf-ebook und muss die kleine Schrift ein wenig bemängeln, es ist ja schließlich ein Kinderbuch, das sollte etwas größer geschrieben sein.
Ansonsten kann ich sagen, dass die Kapitel nicht zu lange sind, das die Spannung ansteigt und die Geschichte gur zu lesen ist. Keine schwierigen Worte, einfach zu verstehen, spannend und abenteuerlich. Für junge Leser eine großartige Unterhaltung, die auch ältere Leser nicht langweilt.
Eine zuckersüße Geschichte über Tierwohl
Falcon Peak – Wächter der Lüfte (Falcon Peak 1) von Heiko Wolz
Zum Buch:
Toni wünscht sich schon lange ein Haustier. Als ein total niedliches Schwein mit Locken und einer Vorliebe für Erdnussflips ihren Weg kreuzt ist klar, Flips ist ihr Tier. Nun muss sie nur noch ihre Eltern und vor allem ihre strenge Vermieterin Frau Riemann überzeugen, dass das Wollschwein ein ganz hervorragendes Haustier ist.
Vielleicht kann Jonte Toni helfen ...
Meine Meinung:
Schon als ich das Cover zum allerersten mal sah, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen.
Eine total niedliche Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, über Tierwelt und vielleicht auch ein bisschen über artgerechte Haltung.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, man hat von jedem ein Bild vor Augen. Flips ist natürlich am süßeste. Aber dennoch hat das Buch auch ernste Töne, nämlich wie man ein Tier nicht hält, was man alles bedenken muss.
Trotzdem eine total niedliche Geschichte zum selber Lesen oder Vorlesen.
Hühnergott und Inselschamanin
Wie das Leuchten von Bernstein von Nele Blohm
Zum Buch:
Marie steht vor dem Nichts. Ihr Verlobter beschließt eine Auszeit in Südostasien zu machen, ihr Blumenreich muss sie wegen sinkenden Verkaufszahlen schließen und eine Wohnung hat sie auch nicht mehr, die hat Jan vor seiner Abreise gekündigt.
Also macht sie sich von München aus auf den Weg zurück in ihre Heimat.
Zum Inselhotel ihrer Oma auf Hiddensee, welxhessie vor zehn Jahren völlig überstürzt verlassen hat und seither nicht mehr zurückgekommen ist. Dort trifft sie nicht nur auf ihrer ehemalige große Liebe Ole, sondern auch auf die Inselschamanin, die ihr nur helfen will, ihre Vergangenheit zurückzulassen ...
Meine Meinung:
Ich liebe das Meer, ich liebe Romane, die am Meer spielen, da kann man so schön träumen. Wenigstens das ist mir geblieben.
Und die Geschichte lädt sehr zum Träumen ein. Eine ruhige, aber dennoch wunderschöne Geschichte über ein riesen Missverständnis und über eine erste Liebe, die noch nicht zu Ende sein scheint.
Sehr schöner Schreibstil, ein ganz zauberhaftes Setting und die Charaktere waren einfach nur total vielseitig und liebenswert.
Mir gefiel auch die Karte in der Umschlagseite, so konnte ich mir alles bcih viel plastischer vorstellen, ich liebe sowas sehr.
Ein wunderschöner Wohlfühlroman, sehr unterhaltsam und absolut romantisch. Ich kann es nur allen empfehlen. Absolut lesenswert. Hiddensee ist auf meine Reise Wunschliste gewandert. Da muss ich mal hin.
Kiwi und Kalle, die neuen Kiez-Detektive
Wie das Leuchten von Bernstein von Nele Blohm
Zum Buch:
Kalle wohnt neben Oma Matz und ihrem Hund Pelle. Da Oma Matz nicht mehr so gut zu Fuß ist, geht Kalle mit Pelle spazieren.
Kiwi wohnt mir ihrer Mama im Vorderhaus und Kalle denkt eigentlich, sie sei eine eingebildete Ballettmaus, aber weit gefehlt. Kiwi und Kalle Freunden sich an und machen fortan gemeinsam den Kiez unsicher .
..
Meine Meinung:
Die drei sind ein tolles Team, sie verstehb sich von Beginn an und erleben so einiges. Vor allem der geplante Verkauf von der Wohnung von Oma Matz sorgt für viel Aufregung.
Die beiden Kinder haben eine blühende Fantasie und kommen auf verrückte Ideen was fehlende Hunde und Katzen angeht oder auch die Luftballonfrau. Alles ganz witzig, aber es dürfte ruhig ein wenig spannender sein.
Die Personen, die eine Rolle spielen sind gut beschrieben, im Buchstaben ist ein Plan von der Gegend, was die Orientierung erleichtert.
Die Geschichte wird abwechselnd von Kalle und Kiwi erhöht. Man sieht es am unterschiedlichen Schriftbild und zu Beginn ist immer der Kopf von Kalle oder Kiwi zu sehen.
Alle paar Seiten kommt noch ein Illustration, die das Gelesene sehr gut unterstützt.
Ein schönes Kinderbuch für kleine DetektivInnen ab acht, neun Jahren. Sehr empfehlenswert, auch zum Vorlesen für Jüngere.
Von der zweiten Liebe im Leben
Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann
Zum Buch:
Sophie ist mitte vierzig und verwittwet. Ihre Tochter Liv hatte den Plan, mit einem Restaurant durchzustarten und bricht sich am Eröffnungstag das Bein. Da die ganze Restaurantsache mehr mir Familienhilfe geplant war, fehlt nun die Köchin. Denn Sophie rührt seit fünf Jahren in der Küche nichts mehr an und ihrer Schwester Geli kann nur siebzigerjahre Menüs wie Falscher Hase und kalter Hund.
Ist die Katastrophe noch aufzuhalten? Schließlich steckt alles in dem Projekt
Meine Meinung:
Ein Wohlfühlroman, schon das Cover sieht so aus.
Die Geschichte beginnt auf Mallorca, wo Sophie und ihre Schwester Geli ein paar Tage entspannen, bevor in Hamburg das Liv's eröffnet werden soll. Dort ist auch Marc, er hat ein Beraterunternehmen für Hotels und Gastronomie.
Und genau dieser Marc entpuppt sich bei einer Auszeit in Hamburg als Retter in der Not.
Manches fand ich völlig überflüssig, wie die Geschichte mit Jan.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, aber warum musste jedes Marc-Kapitel mit dem Kühlschrankinhalt beginnen? Ist das ein Insider, den nur privilegierte Leser verstehen?
Die Geschichte wurde abwechselnd aus Marcs und aus Sophies Sicht erzählt. Das Setting auf Mallorca war ganz schön, in Hamburg lebten sie in einem Bootshaus. Parallelen zur Autorin? Man weiß es nicht.
Ich fand es sehr vorhersehbar, auch die "überraschende" Wende zwischen Marc und dem mallorquinischen Koch. Es ist nette Unterhaltung in einer schönen Gegend mit einigen, für mich noch offenen Baustellen. Es ist ein Unterhaltungsroman, nicht mehr und nicht weniger, für mich war es durchschnittliche Unterhaltung.
Mit hat es nicht geholfen
Mama allein zu Haus von Barbara Becker; Christiane Soyke
Zum Buch:
Empty-Nest-Syndrom. Wenn Eltern (Mamas) allein zu Hause bleiben, die Kinder ausgeflogen sind. Das steht allen Eltern irgendwann bevor.
Barbara Becker und Christiane Soyke sind Freundinnen und haben beide schon die Nestflüchter hinter sich ...
Meine Meinung:
Mein größtes Glück sagt Mama zu mir.
Und ich gebe zu, ich habe Angst vor dem Tag, wenn alle Kinder aus dem Haus sind. Eines ist schon weg, zwei sind noch zuhause, aber auch nur noch zum essen und schlafen ...
So ist es wenn die Kinder, zum Glück, erwachsen werden.
Was ich mir von dem Buch erhofft hatte, weiß ich gar nicht so genau, aber was ich bekommen habe, konnte mir nicht weiterhelfen. Es war eine Aneinanderreihung von Begebenheiten, die die Mütter mit ihren Söhne erlebten. Etwas das alle Mütter mit ihren Kindern irgendwann mal erleben werden, auch ich.
Ob und wie sich andere Kinder teilweise danebenbenehmen, interessiert mich nicht wirklich und eine Linderung des Loslassschmerzes (vielleicht ein wenig übertrieben...) konnte ich auch nicht finden.
Wem das Buch helfen soll, ich weiß es nicht. Mich hat es noch nicht mal unterhalten.
Die Botschaft ging an mir vorbei
Rosarotes Glück von Susan Sideropoulos
Zum Buch:
Susanne Sideropoulus, Schauspielerin und Moderatorin, schrieb nach einer Lebenskrise dieses Buch.
"Setz doch die rosarote Brille auf" scheint ihr Lebensmotto zu sein und sie heilt es mit uns ...
Meine Meinung:
Ich kenne die Schauspielerin aus ihrer Rolle bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten und habe begeistert zugeschaut, wie sie bei Let's Dance mitmachen.
Auch das sie heiratete und Kinder bekam war kein Geheimnis und ist in der Öffentlichkeit bekannt.
So war ich schon sehr gespannt was das Buch bringt, was Susanne zu erzählen hat.
Aber ... irgendwie ist die Botschaft, die das Buch überbringen will, an mit vorbei gegangen oder ich habe es nicht verstanden. Stellenweise dachte ich, wenn ich noch einmal "Jakob sagt..." lesen muss, fang ich an zu schreien. Natürlich, sie ist auch nur ein Mensch, sie hat Höhen und Tiefen wie jeder von uns, aber warum die darüber ein Buch schrieb und wie einem dies aus einer Lebenskrise helfen soll, habe ich nicht verstanden. Leider.
Ich sah nur rosarotes Glitzerzeug und konnte dem ganzen nichts abgewinnen. Vor allem keine Lebenshilfe ...









