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Rezensionen von Lesemama:

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Das Leben, ein Traum, mal ein böser, mal ein guter ...

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum von Helene Sommerfeld

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Magda Fuchs ist Ärztin, verheiratet und lebt in Hildesheim. Ihr Mann kommt auf mysteriöse Weise ums Leben. Nachdem sie sich irgendwann wieder gefangen hat, geht sie nach Berlin um die Stelle der Polizeiärztin anzutreten.
In Berlin angekommen wird wie gleich zu einem Todesfall gerufen, bei dem ein Kind involviert ist.

Zuerst scheint alles auf Ehegattenmord hinauszulaufen, aber im Leben ist vieles anders als es scheint ...

Meine Meinung:
Ein Buch, welches mich ein wenig unzufrieden zurücklässt.
Es beginnt in Hildesheim mit Magda und dem plötzlichen Tod ihres Mannes Bertram und geht schnell nach Berlin.
In Berlin beginnt es recht spannend mit dem Tod der Mutter von der kleinen, zu diesem Zeitpunkt sechsjährigen Elke. Diese Mädchen begleitet uns durch die ganze Geschichte. Eigentlich ein spannendes, packendes Thema. Aber, und hier kommen meine Punkte, die mich störten, es waren mir persönlich zu viele Baustellen, zu viele Personen und vor allem zu viele Perspektivwechsel. Ich las das Buch als eBook und hatte nicht mal einen Absatz, bevor es mit der nächsten Person weiterging, was mich teilweise sehr verwirrt hat und den Lesefluss immens ausbremste.
Ich mag die 1920er Jahre sehr gerne, ich lese alles, was in dieser Zeit passierte mit großem Interesse, vor allem die Frauen haben in diesen Jahren unglaubliches geleistet. Das kommt in der Geschichte auch ganz gut rüber, aber für mich waren es zu viele Probleme, sie nur bedingt miteinander zu tun hatten und am Ende für ein unzufriedenes Leseerlebnis sorgten.
Leider war es nicht wirklich meine Geschichte.

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Das Leben, ein Traum, mal ein böser, mal ein guter ...
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Ellie geht ihren Weg

Echo Mountain von Lauren Wolk

Zum Buch:
Ellie lebt mit ihrer Familie in den Bergen. Ihre Eltern haben nach der großen Depression ihre Arbeit und ihren ganzen Besitz verloren und fangen am Echo Mountain nochmal von vorne an.
Nachdem Ellies Vater einen Unfall hatte und im Koma liegt, geht es der Familie sehr schlecht.
Ellie will es nicht hinnehmen, das ihr Vater nicht mehr aufwacht und versucht mit allen Mitteln ihn zu wecken.

Hilfe erhofft sie sich von Cate, die noch weiter oben in den Bergen lebt und wegen ihrer Heilung als Hexe verschrien ist. Aber Cate braucht selber dringend Hilfe ...

Meine Meinung:
Was für eine Geschichte. Unheimlich berührend und einfühlsam erzählt. Ellie ist ein unglaublich starkes Mädchen, gerade für die Zeit. Sie lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und geht mit so einem Selbstbewusstsein ihren Weg.
Sie hat ein sehr großes Einfühlungsvermögen, was der Geschichte das besondere Gefühl gibt.
Ein Buch für junge LeserInnen, die gerne Abenteuergeschichten aus dem letzten Jahrhundert mögen. Aber auch für Erwachsene ebenfalls sehr empfehlenswert. Eine richtig schöne Geschichte mit einem wunderschönen Ende. Es macht einfach Freude.

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Ellie geht ihren Weg
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Und immer wieder Fritz und Emma

Fritz und Emma von Barbara Leciejewski

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Oberkirchbach ist ein Dorf in der Pfalz. Mit alteingesessenen und mit zugezogenenen Bürgern. Und mit Fritz und Emma. Beide über neunzig Jahre alt und beide reden seit siebzig Jahren nicht mehr miteinander. Marie, die Frau des neuen Pfarrers möchte dem Schweigen auf den Grund gehen .

..

Meine Meinung:
Fritz und Emma, eine Liebe die so unendlich aber auch für die beiden unmöglich ist. Mich hat die Geschichte der beiden unglaublich berührt. Aber auch die Geschichte von Marie, der Frau Pfarrer und ihrem Mann Jakob, die als Pfarrersehepaar neu in das Dorf kommen.
Die Pfarrersfrau begegnet auf ihrer Kennenlernte durchs Dorf immer wieder Fritz und Emma. Jeder kennt die Beiden und überall haben/hatten sie ihre Finger im Spiel. Immer wieder Fritz und Emma, das zieht sich so toll durch die ganze Geschichte. Sehr gut erzählt und nie den Faden verloren.
Wenn man nicht in einem Dorf aufgewachsen ist, ist es schwer nachvollziehbar wie engstirnig manche Dorfbewohner sein können. Und diesen Nerv hat die Autorin sehr genau getroffen. Eine unglaublich berührende und authentische Geschichte.
Auf zwei Zeitebenen wird erzählt was von 1947, als Fritz vom Krieg zurückkam, bis zur Gegenwart alles geschah. Nach und nach werden die Leben von Fritz und Emma erzählt ihr gemeinsames Weg, aber auch ihr getrennter. Mich hat es sehr gut unterhalten, ich mag solche Storys sehr gerne, wenn sie gut gemacht sind. Und diese ist sehr gut gemacht. Marie ist unglaublich sympathisch, obwohl sie sich zuerst überhaupt nicht wohlfühlt.
Absolut empfehlenswerte Unterhaltung.

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Und immer wieder Fritz und Emma
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Mission: Rettet die Ferien

Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde von Lena Hach

Zum Buch:
Leon verbringt seine Ferien auf dem Campingplatz am Hollersee. Dort trifft er jedesmal auf seine Freunde Jakub und Emily. Doch dieses Mal sind die Ferien in Gefahr, ein Fremder ist im Wald und den gilt es zu vertreiben ...

Meine Meinung:
Campferien sollte jedes Kind mal gemacht haben. Entweder mit oder ohne Eltern, aber auf jeden Fall mit Gleichaltrigen.

Die Ferien der drei Freunde werden zuerst auf eine harte Probe gestellt als ausgerechnet Leons Cousine Charlotte ankommt, sie war bisher nicht dabei. Aber, entgegen Leons Annahme, passt Charlie sehr gut dazu.
Mir gefiel die Geschichte ganz gut, die Kinder halten zusammen, die Freundschaft steht an erster Stelle.
Die Story ist spannend, abenteuerlich und überraschend anders, als man vom Klappenteyr erahnen könnte. Für junge LeserInnen eine schöne Ferienlektüre, für das Vorschulalter auch schon zum Vorlesen geeignet.
Am Ende der Geschichte merkt man allerdings, das es auf eine Reihe mit mehreren Bänden rausläuft, denn eigentlich ist es nicht ganz zuende erzählt.

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Mission: Rettet die Ferien
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Spannend und sehr unterhaltsam

Ritter werden leicht gemacht - Kampf um die Burg von Vivian French

Zum Buch:
Sam J. Butterknappe hat nur einen Wunsch, er möchte ein Ritter werden.
Zusammen mit seiner Cousine und mit Hilfe der magischen Schriftrolle sollte es doch wohl möglich sein ...

Meine Meinung:
Leider ist die schon der fünfte Teil dieser überaus amüsanten Reihe, was ich erst nach der Ankunft des Buches bemerkte.

Aber für alle, die sich etwas geschickten anstellen als ich, es steht hinten drauf ...
Wir befinden uns also in Lektion 5 von 6, aber auch wenn man keine Vorkenntnisse hat, kann das Buch begeistern.
Die Personen werden in den ersten zwei, drei Kapiteln mehr oder weniger Vorgestellt, so weiß man mit wem man es zu tun hat. Es ist auch eine Übersicht von allen beteiligten Figuren im Buch.
Die Geschichte ist spannend und abenteuerlich geschrieben, die Kapitel sind schön kurz, für das Lesealter sehr sinnvoll. Es gibt viele Illustrationen, die sehr gut zum Gelesenen passen. Die Schrift ist groß, allerdings hätte ich mir lieber eine Fibelschrift gewünscht,
die können Leseanfänger einfach viel leichter lesen.
Aber auch wenn es schon das fünfte Buch ist, hat es dem Lesespaß keinen Abbruch fetan, es ist abenteuerlich und voller Überraschungen, Sam und seine Cousine (Bru)Nella sind sehr sympathisch und liebebswerte Charaktere. Ich hatte jetzt auch nicht das Gefühl, das was fehlt bei der Geschichte. Will man allerdings alle Aben von Sam und Nella lesen, sollte man dringend die richtige Reihenfolge einhalten. Aber für meine Lesepatenkinder muss jetzt erstmal dieses Abenteuer genügen.
Es macht auf jeden Fall einen riesen Spaß und eignet sich sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen für Leseanfänger.

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Spannend und sehr unterhaltsam
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Die kleine Telefonzelle steht im Mittelpunkt

Die kleine Bücherei in der Church Lane von Rachael Lucas

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Lucy ist Geschichtslehrerin und hat sich eine Auszeit genommen. Dazu zog sie vorübergehend in das kleine, aber sehr hübsche Dorf Little Maudley. Zu dem Cottage, in das sie sich eingemietet hat, gehört im Prinzip die 96jährige Bunty. Außerdem ist da noch Sam, ihr gutaussehender Nachbar und die alte Telefonzelle, um die sich allerhand Geschichten ranken .

..

Meine Meinung:
Ich war ganz verzaubert von dem Cover und der Kurzbeschreibung. Die Geschichte ist in einem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil geschrieben. Allerdings gibt es sehr viele Personen, da kommt man fast ein wenig durcheinander. Auch dauert es meiner Meinung nach etwas lange bis die Geschichte überhaupt in Gang kam, es wurde sehr viel drumherum erzählt.
Bunty, die während des zweiten Weltkrieges eine sehr wichtige Rolle spielte, ist für die Geschichtsbessene Lucy sehr interessant, aber Bunty ist auch sehr eigen und schwer zu knacken. Ich fand sie auf jedenfall sympathisch und interessant. Die Charaktere waren sehr vielseitig, die Geschichte, nach anfänglichen (Personen)Schwierigkeiten auch sehr schön zu lesen. Eine romantische Freundschaftsgeschichte mit historischen Hintergrund und einigen Geheimnissen. Sehr lesenswert

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Kindermund tut Wahrheit kund

Das Faultier bewegt sich wie Opa von Eva Dignös; Katja Schnitzler

Zum Buch:
Die Autorinnen sind bei der Süddeutschen Zeitung und haben dort eine Rubrik mit Kindern, wenn ich das richtig verstanden habe.
In dem Buch sind jedenfalls Stilblüten in mehreren Kategorien gesammelt.

Meine Meinung:
Kindermund tut Wahrheit kund, oder Kinder und Betrunkene sagen immer die Wahrheit (ob man sie nun hören mag oder nicht).

In dem Buch sind Weisheiten der Kindern gesammelt, die jeder, der Kinder kennt auch zu vermelden hat. Bei uns wurde auch schon der Tipp gegeben: Ironier ih doch einfach. Ignorieren kann schließlich keiner.
Teilweise sind die Sprüche ganz lustig, aber das Buch konnte ich unmöglich an einem Stück lesen, sonst wäre ich total genervt gewesen.
Jedes Kapitel hat eine Einleitung, wie man sich es gerne wünscht und dann kommen die Sprüche, die oftmals nicht unbedingt schmeicheln. Am Ende kommt noch ein Infokasten, was alles zur Entwicklung gehört.
Wie bei solchen Sammelwerken normal sind welche dabei, da musste ich echt lachen und welche, die entlocken nicht mal ein schmunzeln.
Für mich fällt das Buch in die Kategorie, es wurde nur geschrieben, damit wir Eltern sehen, wir sind nicht alleine ...

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Nicht mein Humor

King Eddi und das Monster von Krong von Andy Riley

Zum Buch:
Eddi ist neun Jahre alt und König Eddi der Erste von Eddiland. Ein schönes Leben, eigentlich, wäre da nicht das Monster von Krong und der fiese Imperator ...

Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext ganz lustig und mag eigentlich gerne skurrile Geschichten. Aber das war mir dann doch zu abgehoben, zu übertrieben lustig und einfach nicht mehr mein Humor.

Die Geschichte wird mit schwarzweiß Illustrationen unterstützt, die gut zu dem Gelesenen passen. King Eddi und seine Untertanen essen auch lieber Süßes und keine fünfzig Portionen Gemüse.
Am Ende geht es um Freundschaft und Zusammenhalt, fast wie bei den Musketieren. Das hat mich dann auch wieder mit der doch sehr seltsamen Geschichte verwöhnt und es gab noch eine mittlere Bewertung.
Es war einfach nicht mein Humor und für meine Lesepatenkinder ist es zu schwierig zu lesen.
Aber worauf solche seltsamen Illustrationen und so eine skurrile Story steht, ist bestimmt gut beraten.

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Nicht mein Humor
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Eine sehr romantische zweite Chance

Our Second Chance von Penelope Ward

Zum Buch:
Raven ist die Tochter einer Hausangestellten, Gavin ist der Sohn der Besitzer. Unterschiedlicher könnte die Herkunft nicht sein und dennoch verlieben sie die beiden. Allerdings ist es eine Liebe, die nicht sein darf. Zehn Jahre und zwei gebrochene Herzen später treffen Gabun, der inzwischen in London lebt, und Raven wieder aufeinander.

Hat ihre einstige Liebe noch eine Chance?

Meine Meinung:
Ich mag ja eigentlich keine Cover auf denen Männer mit Bärten sind, daran habe ich mich schon lange stattgegeben, dennoch hat das Cover was, was mich anspricht. Der Klappentext war auch nach meinen Vorliebe, also freute ich mich sehr, dass ich das Buch lesen durfte.
Nun, es fing schon sehr vorhersehbar an, aber auch romantischen und prickelnd. Raven und Gavin verbringen einen heißen Sommer zusammen. Aber erst der zweite Teil, zehn Jahre später, hat mich wirklich überzeugt. Eine sehr romantische und berührende Liebesgeschichte mit einem sehr schönen Ende. Gut zu lesen, der zeitliche Anlauf passt und es ist einfach schöne Unterhaltung. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen und ich werde noch mehr von der Autorin lesen. Sie hat eine sehr schöne Geschichte erzählt.

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Eine sehr romantische zweite Chance
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Weißer und schwarzer Flügel

Falcon Peak – Wächter der Lüfte (Falcon Peak 1) von Heiko Wolz

Zum Buch:
Kendrick leidet schon seit Jahren unter Alpträumen. Nun kehrt er mit seinem Vater nach Mount Avelston zurück, eine Schule, in die sein Vater und seine Mutter, die schon lange verstorben ist, früher selber gingen und an der sein Vater früher Lehrer war.
Seine Klassenkameraden leben im weißen und im schwarzen Flügel und haben alle irgendein Geheimnis.

Ein gefährliches Geheimnis, welches mit Kendricks Vergangenheit zu tun hat

Meine Meinung:
Mich sprach Klappentext und Cover sehr an und ich mag allgemein Internats- oder Schulgeschichten sehr gerne. Am liebsten gepaart mit Fantasy und mysteriösen.
Da war ich hier sehr gut beraten
Die Geschichte begann zwar etwas langatmig und auch ein wenig verworren, aber dann kam es immer mehr in Fahrt. Die Spannung steigt, es passiert einiges, es ist mysteriös, spannend und gur zu lesen.
Allerdings las ich es als pdf-ebook und muss die kleine Schrift ein wenig bemängeln, es ist ja schließlich ein Kinderbuch, das sollte etwas größer geschrieben sein.
Ansonsten kann ich sagen, dass die Kapitel nicht zu lange sind, das die Spannung ansteigt und die Geschichte gur zu lesen ist. Keine schwierigen Worte, einfach zu verstehen, spannend und abenteuerlich. Für junge Leser eine großartige Unterhaltung, die auch ältere Leser nicht langweilt.

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