Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Beschäftigung für Vorschulkinder
Malen nach Zahlen - Vorschule: Erste Zahlen von Martine Richter
Zum Buch/Block:
Malen nach Zahlen. Ein Beschäftigungsblock.
Spielerisch lernen mit dem Malen nach Zahlen Prinzip. Altersgerechte Motive, einfache Rechnungen.
Meine Meinung:
Man kann nicht früh genug anfangen, die Kinder zu fördern. Mir solchen Beachäftigungsblöcken geht es spielerisch und unbemerkt.
Sehr einfache Rechenaufgaben, können mir den Finger gezählt werden oder mit Farbstiften, Holzklötzchen oder was auch immer gerade zu Hand ist. Ganz nebenbei bekommen die Kinder auch gleich ein Zahlenverständnis.
Ich sah den Block bei meiner Nichte und habe mir ihr ein bisschen gespielt/gemalt. Die Zahlen erkennen schon jüngere Kinder ab vier, fünf Jahren. Je nachdem wieviel man sich damit beschäftigt.
Jede Zahl ist einer Farbe zugeordnet und wird dann entsprechend ausgemalt. Einfach und doch erfolgreich. Auf der Rückseite des Blockes ist die Lösung, die aber ein Kind im Normalfall eh nicht braucht. Die Bilder "erklären" sich von alleine.
Was mir an dieses Blöcken besonders gut gefällt, sie sind nicht zu teuer, sie haben eine gute Papierqualität, so das auch mit Filzstiften, die so kleine Kinder ja eigentlich gar nicht nehmen sollen, nichts durchdrückt.
Die Kinder sind eine ganze zeitlang beschäftigt und vor allem können sie sich alleine beschäftigen, auch wenn es mehr Spaß macht wenn die Mama oder Tante oder wer auch immer daneben sitzt.
Aimees Sam
Sprich mit mir von T.C. Boyle
Zum Buch:
Aimee ist Studentin, lebt eigentlich ein wenig in den Tag hinein und ist sehr schüchtern. Eines Nachts sieht sie im Fernsehen den Professor Guy Schermerhorn und seinen Schimpansen Sam. Von diesem Moment an ist sie total fasziniert von Sam.
Als studentische Hilfskraft heuert sie bei Guy an, um Sam nahe zu sein.
Denn Sam ist ein besonderer Schimpanse, er kann sich mit Gebärdensprache unterhalten ...
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, so ganz wusste Cover gar nicht, worum es in dem Buch überhaupt geht. Also ging ich total Urteilsverkündung an die Geschichte ran.
Die Story von Sam, Aimee und Guy wird in abwechselnden Kapiteln entweder aus der Sicht von Guy und Aimee erzählt oder aus Sams Sicht. Diese Kapitel sind kürzer und zeigen wie sehr Schimpansen in der Gefangenschaft leiden. Was man aber mittlerweile eh weiß.
Die Geschichte spielt meiner Meinung nach in den späten sechziger oder frühen siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, genau weiß man es nicht, es wurde nie erwähnt.
Mich hat die Geschichte zwar einerseits sehr fasziniert, aber andererseits war es sich unheimlich langatmig und stellenweise auch etwas fad.
So ganz weiß ich immer noch nicht, was ich von dem Ganzen halten soll.
Ich fand es teilweise echt anstrengend zu lesen.
Für Einsteiger und Fortgeschrittene
Homefarming von Judith Rakers
Zum Buch:
Homefarming - Ein Traum von Judith Rakers wird wahr.
Selbstversorgung mit Obst und Gemüse, ein kleine Hühnerschar für Eier. Mehr braucht es nicht. Sagt zumindest die Autorin...
Meine Meinung:
Mich stört schon der Begriff Homefarming. Vor allem da auf den ersten Seiten von einem Beet auf dem Balkon oder gar im Wohnzimmer die Rede ist.
Das hat mir Farm nichts zu tun.
Selbstversorger wäre wohl der bessere Titel gewesen.
Aber egal. Wenn man das Buch liest, könnte man tatsächlich meinen, es ist aller so einfach.
Ich kann aber auch jahrelangem Selbstverscuh sagen, ist es NICHT. Als Tochter einers Hobbygärtners, der den Garten nicht mehr alleine schaffen kann, kann ich euch sagen, am Ende des Sommers kann keiner in der Familie mehr Gurken oder Tomaten sehen. Zucchini haben wir nur zweimal angebaut und so geht es gerade weiter.
Denn auch wenn schon im Vorwort steht, ernten, wenn es reif ist, nach und nach verbrauchen, oder ernten wie man es braucht ... Es funktioniert so nicht. Nach den ersten Tagen mir Salat, wo man darauf warten den ersten zu ernten, werden dann alle gleichzeitig reif. Und das ist nur EIN Beispiel.
Aber darum geht es gar nicht. Die Idee ist gut, die Beschreibung wie man was machen soll ist Anfängerfreundlich. Sie erklärt verschiedene Erdsorten, wie man am besten dürft und ma Ende sind noch ein paar Rezepte, wie man die Lebensmittel, also das Obst und Gemüse, verarbeitet und haltbar macht für den Winter. Denn das ist tatsächlich das beste an der Selbstversorgung. Man weiß wo das Gemüse herkommt, wie es gedüngt wurde und man kann es einfrieren oder einkochen. Perfekte Vorratshaltung. Und das wird in dem Buch wirklich sehr gut erklärt und beschrieben.
Wer also nachhaltig und selbstständig leben möchte, kommt am Homefarming wohl nicht vorbei. Und dafür ist das Buch echt gut geeignet.
Elsie und Wolli
Das Eismonster von David Walliams
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Elsie wächst ohne Mutter im Waisenhaus auf. Im Jahr 1899 war das kein Zuckerschlecken, für Elsie war es aber sehr gefährlich, daher floh sie bei Nacht und Nebel.
Als sie in London unterwegs ist erfährt sie von dem zehntausend Jahre alten Mammut, welches in Eis eingeschlossen gefunden wurde.
Zusammen mit der Putzfrau Uschi und den Veteranen aus dem Militärhospital machen sie sich auf, Wolli zu retten
Meine Meinung:
Als ich die Leseprobe las, wusste ich nicht was ich von dem Buch halten soll. Ich fand es sehr grausam und auch eklig. Aber da ich bisher nur gutes von dem Autor gehört habe, wollte ich es dann doch lesen.
Und was soll ich sagen, sowie der gruselige Waisenhausteil vorüber war, wurde es eine witzige abenteuerliche Geschichte über eine ganz besondere Freundschaft zwischen einem zehnjährigen Mädchen und einen zehntausend Jahre alten Mammut.
Das Buch ist schon besonders, auch die Art wie es geschrieben ist. Immer wieder werden Worte hervorgehoben, wenn eine Person flüstert, wird es extra klein geschrieben, wenn sie schreit, extra Fett und so weiter. Das ist meiner Meinung nach für Kinder, die nicht so gerne lesen, oder lieber Comicromane lesen, ansprechender.
Dazu ist die Geschichte noch mit unterstützenden Illustrationen gespickt.
Ich bin mir nur unsicher für welches Alter es richtig ist. Mir hat die Geschichte schon Spaß gemacht, aber junge Leser, die die Illustrationen noch ansprechen, sind vielleicht von der doch stellenweise Brutalität abgeschreckt, alter Leser von den Bildern.
Ich würde es jetzt erst am zehn Jahren empfehlen, der Beginn ist schon sehr grausam und auch zwischendurch ist es schon sehr spannend.
Ich werde wohl noch das ein oder andere Buch des Autors lesen, fand den Stil schon ganz gut.
Weckt falsche Erwartungen
Happy Life Diät von Shermine Shahrivar
Zum Buch:
Shermine Shahrivar ist Modell und hat während einer Schwangerschaft viel zugenommen, danach war nichts mehr wie später.
Mit ihren sechs Säulen will sie helfen zu einem gesunden Gewicht zu finden und zu einem glücklichen Leben.
Meine Meinung:
Ich finde, der Titel hätte nicht blöder gewählt werden können.
Denn mit Happy Life oder gar einer Diät hat das Buch nicht wirklich viel gemeinsam.
Zu Beginn war es erstmal Jammern auf hohem Niveau und macht zumindestens bei mir keinen guten Eindruck.
Im Endeffekt ist es ein Autobiografie der Autorin über ihr Leben, was ihr geholfen hat.
Das war zwar vielleicht interessant zu lesen, aber mehr auch nicht.
Ich wüsste nicht inwieweit es irgendwie hilfreich sein sollte. Es war nichts neues dabei, braucht man ja auch nicht, im Prinzip weiß man ja selber auf was man achten soll.
Für mich war das Buch eher eine Vermarktung der Person die es geschrieben hat
Es weckt völlig falsche Erwartungen und ist in meinen Augen nutzlos. Also zumindest für mich.
Lebensratgeber und ich finden wohl nicht zusammen ...
Überraschende Familiengeschichte
Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Alena Schröder
Zum Buch:
Hannah steht kurz vor ihrer Promotion als Germanistikstudentin, ist heimlich in ihren Doktorvater verliebt und hat nur noch ihre Großmutter Evelyn.
Evelyn lebt in einer Seniorenresidenz und wird einmal die Woche von Hannah besucht. Bei einem dieser Besuche findet Hannah einen Brief aus Israel.
Es geht um Wiedergutmachung, enteignete Bilder und um eine Vergangenheit über die Evelyn nicht sprechen will und von der Hannah noch nie gehört hat ...
Meine Meinung:
Der Titel hat mich ehrlicherweise eher abgeschreckt. Ich dachte es sei so ein literarisches Buch mit gestelzter Sprache in die ich immer nicht reinfinde. Aber dem ist nicht so, es ist eine total spannende, berührende Familiengeschichte.
Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei ZeitEbenen erzählt. Einmal im jetzt und dann mit der Geburt von Evelyn im Jahr 1922, dann viel über die Zeit des zweiten Weltkrieges.
Nochmal ein Thema, welches mich Normalerweise nicht so packen kann.
Es ist aber sehr gut gemacht, ich mag eh gerne Geschichte die über zwei Zeitebenen gehen. Und in diesem Buch ist es der Autorin sehr gut gelungen die Balance zu halten. Sehr bewegend erzählt, die Protagonisten sind gut gezeichnet, die Vergangen ist gut recherchiert.
Irgendwann erklärt sich dann auch der etwas seltsame Titel.
Eine wunderbar erzählte, warmherzige und berührende Geschichte. Sehr empfehlenswert auch wenn mir das Ende nicht ganz so gefallen hat.
Einfach großartig
Einstein,1 Audio-CD von Torben Kuhlmann
Zum Hörbuch:
Die kleine Maus freut sich so auf das Käsefest in Bern. Täglich reißt sie ein Kalenderblatt ab. Doch, großer Schrecken, sie ist ein Tag zu spät. Könnte sie dich nur die Zeit zurückdrehen, wenigstens um einen Tag ...
Meine Meinung:
Ich hatte schon das Glück jnd durfte das Buch lesen.
Nun bin ich ja ein großer Fan der Mäuseabenteuer, auch der Hörbücher. Oder gerade der Hörbücher.
Ganz großartig wurde die Geschichte von ihm in Szene gesetzt. Man fiebert mit, es macht einfach nur Spaß.
Ein kleines Booklet mit ein paar ganz zauberhaften Illustrationen ist zwar auch dabei, aber Bastian Pastewka schafft es die Geschichte leben zu lassen.
Für jedes Alter ein absoluter Hörgenuss, nicht nur für Kinder. Uns hat es jedenfalls die Zeit wunderbar verkürzt
Die neue Heldin des Waldes
Hüterin des Waldes 1: Hannas Geheimnis von Mona Larch
Zum Buch:
Hanna zieht mir ihren Eltern nach Walder, oder eher in ein Haus mitten im Wald. In das Haus ihrer verstorbenen Großmutter. Mit Freude, aber auch mit Trauer nimmt sie ihre neue Heimat in sich auf.
Als sie einen verletzten Vogel im Garten findet und ihn mit ins Haus nimmt, steht auch auf einmal ein Wiesel da, ein Wiesel das mit Hanna reden kann.
Denn Hanna ist die neue Hüterin des Waldes. Und das kann ganz schön gefährlich werden ...
Meine Meinung:
Mich hatte ja schon das Cover. Ich liebe abenteuerliche Geschichten im Wald und ich liebe es, wenn es magisch ist.
Beides ist in dem Buch vorhanden. Dazu kommt noch die Magie des sprechenden Wiesels Flitz, der ganz wunderbar und zauberhaft ist.
Hanna findet in der Geschichte ihre Bestimmung und der Auftakt in eine neue, zauberhafte Reihe ist sehr geglückt. Durch ihren neuen Freund Felix werden beide Geschlechter genannt, so mag das Buch für alle Kinder sein. (Ich finde die Bezeichnung Mädchen- und Jungsbücher eh doof)
Die Schrift ist angenehm zu lesen, auch schon für erfahrenere Erstleser, abundzu word die Geschichte durch eine Illustration noch unterstützt. Spannende Dinge, die ungewohnt sind wechseln sich mit Familie und Freundschaft ab.
Kurze Kapitel, große Schrift, einfache Worte und eine spannende, abenteuerliche Geschichte. Alles was ein Kinderbuch braucht. Ich hoffe, die Reihe findet viele Leser und wird noch einige Bände enthalten. Ich werde sie jedenfalls im Auge behalten.
Die Imhoff-Schwestern
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Bamberg im Jahr 1887. Amalie und Elise Imhiff, zwei Schwestern die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die eine, Amalie, hat nur die elterliche Firma im Kopf. Elise hingegen hat studiert und träumt davon die Lakritze der Firma zu Keksen und Pralinen zu verarbeiten.
Als es der Firma nicht gut geht, drängt ihr Vater Elise dazu, einen Bäcker zu heiraten. Elise aber ist in einen anderen Mann verliebt und flieht nach einem Streit mit ihm nach Paris.
Um die Firma zu retten begibt sich Amalie ins gerne Kalabrien um dort Süßholz anzubauen und verliebt sich in einen andeen Mann als den ihr Angetrauten ...
Meine Meinung:
Normalerweise mag ich historische Romane sehr gerne
Und ich mag es auch gerne wenn verschiedene Erzählperspektiven eine Rolle spielen. Aber mit dieser Geschichte tat ich mich sehr schwer. Es war unglaublich langatmig, die erste Hälfte ging mehr oder weniger mit, meiner Meinung nach, unerheblichen Dingen flöten. Das was wichtig für die Geschichte war, hätte in der Hälfte der Zeit erzählt werden können.
Dann tat ich mich mit dem Stil sehr schwer. Amalie und Elise erlebten beide sehr berührende und auch spannende Dinge, die beide in einem mehr oder weniger separaten Erzählstrang erzählt wurden und erst am Ende wieder zusammen fanden. Soweit so gut. Aber die beider erzählten quasi durcheinander. In ein und demselben Kapitel wechselte öfters die Erzählperspektive von Amalie zu Elise und wieder zurück. Allerdings war dies nur durch einen "normalen" Absatz getrennt und wenn man nicht aufpassen, wundert man sich, wie es auf einmal weitergeht.
Das fand ich sehr anstrengend und es hat mir auch ein wenig sie Lust und den Spaß an der Geschichte genommen. Brauchte ich doch manchmal ein paar Sätze, bis ich merkte, hoppla, die andere Schwester ist dran.
Natürlich fügte es sich am Ende, aber der Weg dahin war für mich sehr beschwerlich, da ich selten längere Zeit am Stück lesen kann.
Im Großen und Ganzen war es eine bewegende Geschichte mit einer unerwarteten Wendung. Ich fand nur den Weg dahin ein wenig schwer und anstrengend.
Absolut Feenostatisch
Maxi von Phlip (1). Vorsicht, Wunschfee! von Anna Ruhe
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Paula lebt mit ihrem Papa in einer aeohnung über dem Trödelladen. Dort findet Paula ein grüne Flasche und als sie diese zum Altlasten bringen möchte, bewegt sich darin etwas. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich dieses Etwas als Fee. Genauer eine Wunschfee auf Abwegen, denn Maxi muss sich erst bei den Oberfeen beweisen, bevor sie wieder eine echte Wunsxhfee sein darf.
Und dafür hat sie sich Paula ausgesucht...
Meine Meinung:
Ich sah das Cover und war verliebt. Unbedingt wollte ich das Buch lesen, vor allem da ich von der Autorin bereits die Duftapotheke kenne und auch liebe.
Anna Ruhe hat einen ganz wunderbaren, fantasievollen Schreibstil. Die Geschichte von Maxi von Phlip und ihrem Mensch Paula wird durch die Illustrationen von Max Meinzold ganz großartig unterstützt. Die Illustrationen sind einfach nur zauberhaft und passen perfekt zum Gelesenen.
Die Geschichte beginnt langsam, das erste Drittel des Buches wird erstmal mehr oder weniger der Vorstellung von Maxi und Paula gewidmet, vor allem aber von Maxi.
Dann beginnt das erste Abenteuer. Paula musste Maxi versprechen niemandem von ihr zu erzählen und damit beginnt auch schon Paulas Problem. Eine Mitschülerin, die Paula eh nicht mag, macht sich über sie lustig, ihre beste Freundin ist sauer, weil Paula die Party verpasste und so geht es weiter.
Dabei sollte Maxi doch Paula mit guten Taten unterstützen.
Total witzig, aber auch sehr berührend wird die Geschichte erzählt.
Der Text ist einfach zu lesen, auch schon für erfahrenere Erstleser und das Buch eignet sich auch ganz hervorragend zum Vorlesen.
Ich freue mich jedenfalls schon auf viele Abenteuer mit Maxi und Paula.











