Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Dem Großvater entkommen?
Spiel zweier Herzen von Anne Gracie
Alle, bis auf die älteste der Merridew-Schwestern sind Schönheiten. Dur die älteste, Prudence, wicht davon ab. Aber sie ist nicht traurig deswegen, denn sie liebt ihre Schwestern sehr. Der Großvater ist ein grausamer alter Mann, er misshandelt sie und erst als er eines Tages verletzt im Bett liegen muss, können sie fliehen.
Sie hecken einen genialen Plan aus um seinen Fängen zu entkommen. Alles was sie brauchen ist eine kleine eheliche Täuschung.
Als Prudence vor Gideons Haustür steht und ihn mit seinem Vetter, dem Herzog, verwechselt, ist er wider Erwarten verzaubert. Sie behauptet, der Herzog und sei seien verlobt. Obwohl Prudence lügt, ist Gideon von ihr so angetan, dass er das Spiel mitmacht und sich dabei so manchen Kuss stiehlt.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, dank des unkomplizierten Schreistils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt. Nichts störte meinen Lesefluss. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen. Prudence und ihre Schwestern taten mir unendlich leid bei so einem Großvater leben zu müssen. Und so war ich gespannt, ob, bzw. wie sie ihm entkommen würden. Es ist die typische Liebesgeschichte bei der man sich nicht fragt ob, sondern eher wie, die beiden zusammenkommen würden. Ich habe mich anfangs, ob der Grausamkeit des Großvaters, geschüttelt und mich dann köstlich amüsiert über Prudence. Doch fragte ich mich auch, ob es wirklich gelingen würde, diesen alten grausamen und harten Mann auf Dauer zu entkommen. Lesen Sie das Buch liebe geneigte Leser, und Sie werden es erfahren. Mir hat dieses Buch gut gefallen, ich habe mich oft genug köstlich amüsiert und gut unterhalten gefühlt. Von mir eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.
Ein tolles Finale
Die Chroniken von Mistle End 3: Der Untergang droht von Benedict Mirow
Es ist die letzte Schlacht um Mistle End. Crutch will um Mitternacht, wenn der Mond seine volle Größe erreicht hat, die Arme aus toten Helden in die Schlacht führen. Dazu wird er die Tore zur Anderswelt öffnen, mit der Unterstützung der Morrigan. Alle werden dem Tode ins Auge blicken. Und wenn der Morgen kommt werden sie wissen, ob sie es geschafft haben.
Cedrik will im Norden weiter nach Verbündeten suchen, doch dort erfahren sie Schreckliches. Es bringt Mistle End in große Gefahr. Wird er seine neue Heimat retten können?
Meine Meinung
Schon die ersten beiden Bände der Reihe haben mir sehr gut gefallen. Ich war auch schnell wieder in der Geschichte drinnen, denn der Schreibstil des Autors ist unkompliziert, ich hatte keine Probleme im Lesefluss zu bleiben. Keine Unklarheit im Text störte mich. Die Protagonisten Cedric, Emily und Elliot waren mir schon von den beiden Vorgängerbänden sehr sympathisch. Ich bin nicht sicher, ob es das letzte Buch der Reihe ist, denn ich denke, dass der Autor sich doch noch ein Schlupfloch gelassen hat. Ich habe mit den drei Freunden gelitten und mich auch mit ihnen gefreut. Sie haben sämtlich Anstrengungen unternommen um Mistle End zu retten. Ob ihnen dies gelungen ist, muss der geneigte Leser des Buches selbst herausfinden. Ich kann nur eines verraten: Auch in diesem Buch mussten sie wieder einige Abenteuer bestehen und gerieten mehr als einmal in Lebensgefahr. Mit hat es wieder sehr gut gefallen, denn es war spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter. Und sollte es noch einen vierten Band geben, so werde ich mir den bestimmt nicht entgehen lassen. Volle Bewertunszahl!
Erfüllung eines Gelübdes
Die Brücke der Ewigkeit von Wolf Hector
Als der halbwüchsige Otlin in Prag im Jahr 1342 in die Katastrophe gerät, die die Judithbrücke über die Moldau zerstört und seine Mutter in die Fluten reißt verspricht er eine neue Brücke zu bauen, wenn Gott seine Mutter rettet. Eine Brücke der Ewigkeit. Sie überlebt, wie durch ein Wunder. Otlin erhält viele Jahre später die Gelegenheit, sein Gelübde zu erfüllen.
Er bewirbt sich auf das Amt des Bauleiters neuen Brücke. Doch nicht nur er will Bauleiter werden, Er hat Konkurrenz: Den Steinmetz Rudolph. Und dieser sucht Hilfe bei einer gerissenen Astrologin namens Ricarda die zudem ein Bettlermädchen als Waffe missbraucht.
Meine Meinung
IM Epilog dieses Buches wird erzählt, was eigentlich erst gegen Ende geschieht. Das Dumme ist, dass man weiß, dass etwas Schlimmes passieren wird. Auf der anderen Seite weiß man jedoch nicht, was oder wie es passiert, man muss also das ganze Buch lesen. Denn die Geschichte ist, obwohl zu Anfang etwas langatmig, doch sehr interessant und spannend. Ich war schnell in ihr drinnen, konnte das Buch, trotz zeitweiser, anfänglicher Langatmigkeit, sehr gut lesen. Denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich gut hineinversetzen. In Jan Otlin, den Brückenbaumeister, und in Maria Magdalena, die sehr viel erleiden müsste. In der Geschichte geht es um die spätere Karlsbrücke in Prag (1870 umbenannt) und ihren Erbauer Jan Otlin, auch wenn dies, lt. Nachwort des Autors, erst später bekannt wurde. Und um die Sterndeuterin und Frauenwirtin Ricarda Scorpio, die mir von Anfang an unsympathisch war. Dann natürlich auch um den neidischen Rudolph von Straßburg, der alles dafür tat, selbst Brückenbaumeister zu werden. Es ist ein schönes und spannendes Buch um ein Bauwerk, das zum UNESCO-Kulturerbe gehört. . Die Längen zu Anfang werden im Laufe des Buches ausgeglichen. Am Anfang des Buches befindet sich ein Personenregister und am Ende ein Glossar, was mich beides sehr gefreut hat, da ich daraus ersehen kann, was davon historische Personen sind. Ich empfehle es gerne weiter, denn es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und (trotz der anfänglichen Längen) gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Das magische Tier
Keeper of the Lost Cities – Das Exil (Keeper of the Lost Cities 2) von Shannon Messenger
Sophies Leben hat sich komplett verändert, seit sie weiß, dass sie ein Elf ist und eben auch nicht mehr in der Menschenwelt lebt. Sie besucht die Zauberschule, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler haben übersinnliche Fähigkeiten, es gibt magische Tierwesen und aufregende Schulfächer, wie Telepathie, Metaphysik und Das Universum.
Sophie entdeckt in den Wäldern ein magisches Alicorn, wovon es nur sehr wenige gibt. Und nur sie kann seine Gedanken lesen. Der Hohe Rat beauftragt sie, das Tier zu zähmen. Doch es gibt noch andere dunkle Mächte, die hinter ihm her sind. Beide, Sophie und das Alicorn sind in größter Gefahr.
Meine Meinung
Schon der erste Band dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen und so war es auch mit diesem. Ich war auch schnell wieder in der Geschichte drinnen, konnte das Buch sehr gut lesen, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, die meinen Lesefluss gestört hätten. Auch konnte ich mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst mal in Sophie, die mit anderen zusammen etwas gesucht und dabei das magische Alicorn gefunden hatte. Dass sie es mitnehmen konnten, hatten sie nur Sophie zu verdanken. Wie sie es möglich gemacht hat, ja das muss der Leser selbst lesen. Bei einer Aktion mit Alden geraten beide in Lebensgefahr. Auch wie sie diese meisterte, muss der geneigte Leser selbst lesen. Es war viel Mut und ich möchte fast sagen Selbstaufgabe dazu nötig. Das Buch ist wieder genauso spannend und fesselnd geschrieben wie Band eins. Es hat mir gut gefallen und mich gut unterhalten. Eine Weiterempfehlung von mir und verdiente volle Bewertungszahl.
Das Leben einer bekannten Autorin
Jane Austen und die Kunst der Worte von Catherine Bell
Jahr 1795. Jane Austen ist eine aufgeweckte Pfarrerstochter und liebt das Schreiben. Sie durchwacht die und befindet sich h in der Welt ihrer Heldinnen. Da ihre Schwester Cass verlobt ist vermutet Jane, dass ihre Mutter das Gleiche mit ihr vorhat. Doch Jane kann sich an den Jungs aus dem Ort nicht erfreuen, si und ihr egal.
Bestenfalls sind sie noch akzeptable Tanzpartner. Doch dann kreuzt Ton Lefroy auf. Aber Janes Herz muss immer wieder Enttäuschungen ertragen. Vielleicht gerade deshalb kämpft sie unermüdlich für ihren Traum einen Roman zu veröffentlichen.
Ein Roman über das Leben von Jane Austen.
Meine Meinung
Zwar war ich eigentlich schnell in der Geschichte drinnen, Ich konnte das Buch auch, dank der guten Schreibweise der Autorin, leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Allerdings kam mir das Buch, zumindest am Anfang, doch etwas langatmig vor, es zog sich einfach etwas in die Länge. Doch irgendwann wurde es dann doch etwas spannender. Da es ja ein Roman über eine Autorin ist, kann man keine Hochspannung erwarten, was ich auch nicht tat. Ich konnte mich auch recht gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Jane, die ja einige Enttäuschungen erlebte, wie im Klappentext ja bereits erwähnt. Es war durchaus interessant zu erfahren, wie lange es dauerte, bis Jane Austen veröffentlichen konnte, wie sie lebte, und wann sie starb. Heutzutage ist sie ja eine sehr bekannte Autorin, obwohl sich ihre Veröffentlichungen in Grenzen hielten. Stolz und Vorurteil dürfte wohl ihre bekannteste sein. Mir hat dieser Roman über das Leben und Streben einer jungen Autorin sehr gut gefallen. Es ist ein Zeichen dafür, dass sie ein Mensch war wie viele andere, wie du und ich. Mit Fehlern und Schwächen, aber auch mit Durchhaltevermögen. Es war die erste (Roman)Biografie, die ich über sie gelesen habe, daher habe ich natürlich keinen Vergleich zu anderen. Dass die Autorin nur das Eine oder Andere Originale hier unterbringen konnte, ist auch klar, denn selbst ihr Neffe James Edward Austen-Leigh, kann nicht alles originalgetreu wiedergeben. Die Autorin hat eine durchaus aufwändige Recherche betrieben. Das Nachwort zu dem Buch ist somit ebenfalls sehr interessant. Ich empfehle es gerne weiter, überhaupt an Menschen, die etwas mehr über die bekannte Autorin wissen möchten, aber nicht gleich eine dicke Biografie kaufen möchten. Von mir bekommt diese Romanbiografie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ein dunkles Geheimnis
In ewiger Freundschaft von Nele Neuhaus
Im Haus einer vermissten Frau findet die Polizei deren dementen Vater. In der Küche entdecken sie Spuren eines Blutbads. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ermitteln im Frankfurter Literaturverlag Winterscheid. Dort war die Vermisste lange Programmleiterin. Allerdings wurde ihr kürzlich gekündigt, worauf sie einen ihrer Autoren des Plagiats beschuldigte.
War das ein Mordmotiv? Die Leiche der Frau wird gefunden und es geschieht ein weiterer Mord. Es ist ein gut gehütetes Geheimnis auf das Pia und Oliver stoßen. Es war den Opfen bekannt und deshalb ihr Todesurteil. Muss noch jemand sterben? Pia und Oliver jagen den Täter der ihnen jedoch immer einen Schritt voraus zu sein scheint…
Meine Meinung
Wie immer ließ sich dieser Roman der bekannten Autorin leicht und flüssig lesen. Es gab, dank ihres unkomplizierten Schreibstils, der keine Unklarheiten im Text zulässt, keine Störung in meinem Lesefluss. Da mir die handelnden Personen größtenteils bekannt sind war ich auch schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Oliver von Bodenstein, der auch mit privaten Sorgen geplagt war. In Pia Sander, der die Widmung im Buch ihres Exmannes Henning Kirchhoff nicht gefiel und sie geändert haben wollte. Doch die beiden hatten auch mit den Ermittlungen im diesem Fall genug zu tun, denn mal wurde der/die verdächtigt, mal jemand anderes. Doch wer war es nun wirklich? Wer dies wissen will sollte dieses Buch lesen. Auch ich wurde gegen Ende des Buches doch überrascht, was den*die Mörder*in betrifft. Und letztendlich wurde Bodenstein auch eine seiner privaten Sorgen los. Ich hoffe eigentlich auch die zweite, aber das wird sich im nächsten Band wohl herausstellen. Das Buch war von Anfang bis Ende spannend, es hat mich gefesselt und in seinen Bann gezogen, gefiel mir sehr gut und hat mich auch gut unterhalten. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Betrogen von Anfang an
Diana von Julie Heiland
In London 1978 verliebt sich die siebzehnjährige Diana Spencer in den englischen Thronfolger. Es geschieht bei einen Polospiel. Ihr ist die Welt, in der sie sich an diesem Tag bewegt nicht fremd, da sie selbst aus einer der angesehensten Adelsfamilien Großbritanniens entstammt. . Sie flirtet mit dem zukünftigen König des Landes und er soll ihr Leben für immer verändern.
Nur drei Jahre später findet in der St. Paul’s Cathedral die Hochzeit des Jahrhunderts statt. Der Alltag der Königsfamilie entspricht entspricht ihr nicht und Charles liebt sie nicht, doch sie liebt ihn und findet ihren eigenen Weg – die Welt liegt ihr bald zu Füßen.
Meine Meinung
Ich muss gestehen, dass dies das erste Buch ist, das ich über die beliebte Prinzessin gelesen habe. Und das obwohl es doch schon sehr viele über sie gibt. Doch dieses Buch hat mich wirklich angelacht und es ließ sich, bedingt durch den guten Schreibstil der Autorin auch sehr gut lesen, denn keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Ich konnte mich auch in die Protagonistin hineinversetzen, ich fühlte mit ihr und ich war mit ihr unendlich traurig, als sie letztendlich feststellen musste, dass ihr Ehemann Prinz Charles, der Prince of Wales, seine Affäre mit Camilla Parker-Bowles nie aufgeben wird. Dabei hat sie ihn wirklich geliebt, was man eben von ihm, lt. Angaben in diesem Buch, nicht behaupten kann. Für ihn war Diana nur Mittel zum Zweck. Ich habe verstanden, dass sie sich Trost von anderer Seite gesucht hat, denn in der Königsfamilie stieß sie da auf taube Ohren. Dass die Queen, bezüglich Charles‘ Affäre mit Camilla, nicht härter durchgegriffen hat, kann ich echt nicht verstehen. Dieses Buch ist eine Romanbiographie, das heißt, es basiert zwar auf Tatsachen, jedoch sind die Dialoge natürlich nicht genau so gewesen. Die Autorin weist in einem Nachwort auch ausdrücklich darauf hin. Beim Lesen dieses Buches hatte ich den Eindruck, dass Charles seiner Ehefrau Diana nicht nur untreu war, sondern auch frustriert und, ja auch, wütend, weil sie in der ganzen Welt mehr Freunde hatte, mehr beachtet wurde als er, der er doch der Thronfolger war bzw. ist. Sie stellte ihn sprichwörtlich in den Schatten. Natürlich ist es aus Dianas Sicht geschrieben, doch ist allgemein bekannt, dass diese Affäre mir Camilla auf Tatsachen beruht und auch dass er Camilla, trotz Heirat mit Diana, nie aufgegeben hat. Ich fand es sehr interessant und aufschlussreich, es hat mir gut gefallen, mich auch gut unterhalten und ich finde es sehr traurig, dass Diana so jung sterben musste. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Der steinige Weg einer mutigen Frau
Die Straße des Glücks von Bettina Pecha
Schwaben im April 1942 . Die junge Katharina hat sich verliebt, es ist Krieg und eines Tages muss Frank an die Front. Erst im Sommer 1948 kehr er unversehrt heim. Katharina hatte vorher als Schneiderin und Modezeichnerin gearbeitet und ihren Beruf geliebt. Nach der Hochzeit muss sie ihn aufgeben und vermisst ihn sehr.
Sie möchte mehr sein als nur Hausfrau und Ehefrau. Da kommt ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit zum Vorschein und sie kann es nicht fassen. Gelingt es ihr trotzdem ihr eigenes Wunder zu finden?
Meine Meinung
Ich kenne den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ. Darum ließ sich dieses Buch auch flüssig lesen, denn nichts störte meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Katharina, die verliebt in Frak, ihre Selbstständigkeit aufgab, nicht mehr arbeiten und nur Hausmütterchen spielen durfte. Das war ihr aber definitiv zu wenig, sie vermisste ihren Beruf sehr. Dann erfuhr sie etwas, was dem Fass den Boden ausschlug. Was war passiert, das sie so sehr erschütterte? Wird sie ihr Glück trotzdem noch finden? Doch das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ihre Eltern habe ich bewundert, es gab nicht so viele wie sie. Wir alle wissen ja, welche Gräueltaten im Krieg, in der Kriegszeit und in der Zeit davor geschehen sind. Und dass nicht jeder der daran beteiligt gewesen war, bestraft worden ist. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass ich nicht in dieser Zeit hätte leben mögen. Man stelle sich nur vor, dass der Ehemann einverstanden sein musste, wenn seine Frau arbeiten gehen wollte. Dieses Buch war von Anfang an spannend und die Spannung hielt bis zum Ende. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und gut unterhalten. Von daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die verdiente volle Bewertungszahl.
Schöne spannende Geschichte
Heidelbeerfrau von Marion Bischoff
In Clausen im August 1945 haben Elise und ihre Familie die Kriegswirren überwunden. Doch es kehrt noch keine Normalität ein. Arbeit gibt es kaum schon gar keine bezahlte. Trotzdem tut Elise alles um Ihren Sohn und ihre Familie zu ernähren. Doch sie leidet sehr darunter, dass sie von Julius, dem Vater ihres Kindes kein Lebenszeichen erhält.
Sie weiß nicht, lob er überhaupt noch lebt. Von seiner Mutter erhält sie eines Tages Post… Viele Menschen hoffen seit Kriegsende darauf, dass sich ihre Situation verbessert. Einige Nazis bekommen wichtige Posten bei den Alliierten. Dadurch leidet die Zivilbevölkerung wieder unter deren Machenschaften. Doch Elise lässt sich nicht alles gefallen.
M eine Meinung
Mir hat der erste Band „Heidelbeerkind“ schon sehr gut gefallen und ich war daher sehr gespannt, wie sich diese Geschichte weiter entwickelt. Ich wurde nicht enttäuscht. Wieder konnte ich das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ die meinen Lesefluss gestört hätten, leicht und flüssig lesen. Ich konnte mich auch gut in die Protagonistin hineinversetzen, auch wenn ich diese Zeit – zum Glück – selbst nicht erlebt habe. Ich litt mit ihr wenn ihr Unrecht geschah, oder sonstige Widerwärtigkeiten, und ich freute mich mit ihr, über alles Gute das ihr doch ab und zu geschah. Nie verlor sie ihren Glauben daran, dass ihr geliebter Julius noch lebt. Das Buch ist sehr schön und spannend geschrieben. Es hat mich regelrecht gefesselt und in seinen Bann gezogen. Daher habe ich es auch in einem Rutsch gelesen. Ein Personenverzeichnis gibt es leider nicht, doch das ist bei diesem Buch nicht so schlimm, denn die handelnden Personen sind überschaubar. Im Nachwort wird von der Autorin jedoch noch das Eine oder Andere erklärt, was ich sehr gut finde, und was mir das fehlende Personenverzeichnis durchaus ersetzt. Von mir kann es hier nur eine Weiterempfehlung geben sowie die volle Bewertungszahl.
Wird der Ausstieg gelingen?
Inseln weinen nicht von Mila Roth
Markus Neumann und Janna Berg wollen einer siebzehnjährigen helfen, aus einer Neonazi-Gruppierung auszusteigen. Sie ist die Nichte eines Informanten von Markus. Doch bei denen auszusteigen ist nicht ungefährlich und es ist bekannt, dass Aussteiger mit brutalen Mitteln verfolgt werden.
Besonders Markus geht das nahe zumal er feststellen muss, dass zwei seiner ehemaligen Schulkamerden in dieser Gruppierung weit oben stehen.
Doch dann geraten die Dinge außer Kontrolle, denn Annabelle wird als Verräterin gebrandmarkt.
Meine Meinung
Ich habe schon lange sehr gespannt auf diesen nächsten Band dieser Reihe „Spionin wider Willen“ gewartet. Und mit mir noch viele Freunde der Autorin. Endlich hat sie uns erlöst und wieder einen superspannenden Roman geschrieben. Ja, auch nicht so dicke Bücher können superspannend sein! Wie immer konnte ich, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt, das Buch leicht und flüssig lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. Ich fand es klasse, dass Markus und Janna dem Mädchen helfen wollten. Wie das geschah und was dann hinterher passierte, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Auch, ob es ihnen gelang, Annabelles Freund Steffen aus dieser Gruppierung zu lösen, in der er ja schon viel länger war als Annabelle. Wie gesagt war dieses Buch von Anfang bis Ende spannend, es hat mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt und wieder sehr gut unterhalten. Und wie immer bekommt es von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.











