Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Amüsanter Weihnachts-Liebesroman
Wenn Amor ein (Liebes-)match für Santa Junior findet, das perfekt ist, was passiert dann? Eine Romantasy, charmant und für alle, die Weihnachten lieben.
CJ soll bald das väterliche Unternehmen übernehmen. Doch dafür muss er noch üben, denn es ist nicht ganz leicht, nicht im Schnee zu versinken.
Doch es handelt sich um den Job von Santa Claus und CJ möchte natürlich keine Fehler machen. Im Moment ist er Weihnachtsmann auf Probe. Und dann mutiert die Oberelfe Merry noch zum Kontrollfreak und Amor hat ihn zu seinem nächsten Klienten auserkoren. Eigentlich hat CJ für die Liebe keine Zeit, denn das Weihnachtsfest rückt immer näher und es ist noch viel zu tun. Noelle verabscheut Weihnachten mehr als alles andere und sollte dann eigentlich die Falsche für ihn sein, oder?
Dies ist eine Neuauflage des Buches Santa in Love.
Meine Meinung
Ich war zunächst ein wenig skeptisch, da an diesem Buch vier Autorinnen geschrieben haben. Den Schreistil von Saskia Louis kenne ich, denn von ihr habe ich schon Bücher gelesen. Und die waren so geschrieben, dass es keine Unklarheiten im Text gab, die meinen Lesefluss stören gekonnt hätten. Doch so war es auch hier, denn auch die drei anderen Autorinnen pflegen diesen Schreibstil. Man merkt gar nicht, wer was geschrieben hat. Das Buch beginnt mit einer von Weihnachtsmusik genervten Noelle (Elly genannt) die froh ist endlich Feierabend zu haben und sich dann mit einem Sack voll mit Post nach Hause schleppt. Was sind da für Briefe drin, werden sie sich fragen. Oh, das verrate ich nicht, denn das muss der geneigte Leser selbst lesen. Als dann der Weihnachtsmann plötzlich in ihrer Postfiliale steht, kommt sie sich verarscht vor, denn sie glaubt nicht an den Weihnachtsmann. Und leider hat er auch keinen Ausweis dabei. Warum er einen Ausweis brauchen sollte, das muss der Leser auch selbst lesen. Wie und ob es Amor schafft, aus CJ und Elly ein Paar zu machen, ja, auch das verrate ich natürlich nicht. Und auch nicht was die nervige Oberelfe Merry mit allem zu tun hat. Das Buch ist spannend geschrieben, denn immer gibt es irgendein Durcheinander, aus dem sich CJ wieder herauswinden muss etc. Es hat mich gefesselt, ich musste sehr oft lächeln (laut lachen stört die Umgebung) und habe mich köstlich amüsiert. Für dieses schöne und amüsante Buch vergebe ich eine Leseempfehlung und die volle Bewertungszahl.
WSie entstanden die Drachen?
Das Zeitalter der Drachen von Jenny-Mai Nuyen
Wie entstanden die Drachen?
Alle paar Monate taucht vor Ydas Horn ein Drache auch. Er will eine bestimmte junge Frau, die von Geisterschatten gezeichnet ist. Niemand kann voraussehen wen es als nächstes trifft, und es besteht die Versuchung, das Mädchen gerade einfach dem Drachen zu überlassen. .
Manche geht sogar freiwillig, denn eine Belagerung kostet sehr viel.
Nireka erkrankt am Geisterschatten. Doch was sie tut, hat noch keine junge Frau vor ihr getan. Sie verbündet sich mit einem Drachen, der sie davon überzeugt hat, keine Menschen zu fressen. Sie suchen zusammen einen Weg die menschenfressenden Drachen zu bekämpfen. Den Schlüssel finden sie in der Vergangenheit, denn die Drachen war einst etwas ganz anderes.
Meine Meinung
Ich habe bereits Bücher dieser Autorin gelesen, die mir auch gut gefallen haben. Auch habe ich es nicht bereut, dieses Buch gelesen zu haben. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ die meinen Lesefluss gestört hätten, konnte ich es leicht und flüssig lesen. Ich war auch relativ schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. Nireka, die plötzlich bemerkt, dass sie es ist, die Geisterschatten hat trifft auf den erwähnten Drachen, der keine Menschen frisst. Und sie beschließen, dem Ganzen ein Ende zu bereiten. Doch wie sie das machen, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auch welche Abenteuer die beiden zu bestehen haben und was Nireka von dem Drachen alles über die Vergangenheit erfährt. Ob es da ein Happy-End gibt? Auch das muss der Leser selbst lesen. Er wird auch erfahren, wie die Drachen einst entstanden. Ich fand das Buch spannend von Anfang bis Ende, mit kleinen Unterbrechungen, die aber die Spannung nicht verloren gehen ließen. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Ich empfehle es gerne weitere und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Wie wird sich Champ entscheiden?
Das Zeitalter der Drachen von Jenny-Mai Nuyen
Der junge Kater Champ schlägt sich alleine durch, nachdem er von seiner Mutter verlassen worden war. Schließlich landet er bei einer Katzengang. Der Anführer, Diabolo, verlang von ihm eine Ausbildungsstätte für Polizeihunde auszuspionieren. Doch er findet dort Freunde und der Aufenthalt gefällt ihm dort immer mehr.
Letztendlich muss sich Champ entscheiden was er will und wem seine Loyalität gehört. Ein humorvoller Katzenspionagekrimi, für alle jungen und junggebliebenen Leser.
Meine Meinung
Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, konnte ich das Buch leicht und flüssig lesen. Nichts störte meinen Lesefluss. Im Prolog lesen wir, wie es dazu kam, dass sich Champ dieser Katzengang anschloss. Der Boss der Gang, Diabolo mit Namen, versprach ihm das Blaue vom Himmel und Champ glaubte ihm. Also tat er was er verlangte. Schließlich sollte als Belohnung die dessen Tochter, Chocolate, seine Belohnung sein. Und auf die legte Champ sehr viel Wert. In der Polizeischule half er einem der Hunde über die Runden. Wie er das gemacht hat, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Aber Champ lernte hier auch viel über Vertrauen und Freundschaft. Und immer mehr stellte sich ihm die Frage, wo er eigentlich zu Hause war: Hier bei den Polizeihunden oder in der Katzengang. Dann dachte er aber auch immer wieder an die süße Chocolate, die er nicht verlieren wollte. Und so war er hin- und hergerissen. Was war richtig und was war falsch? Der Werdegang des Katers war interessant und spannend. Viele Abenteuer musste er bestehen. Dass er am Ende auch noch einen echten Freund hatte, das hat mich besonders gefreut. Das Buch hat mich gefesselt und gut unterhalten. Ein richtiges tierisches Lesevergnügen. Von mir eine Leseempfehlung sowie vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Ernstes und Amüsantes
Die Kanzlerin am Dönerstand von Torsten Körner
Torsten Körner zeigt in diesem Buch auf, wie man als Mensch beschaffen sein muss um nicht in den Mühlen der Macht zermahlen zu werden. Es ist ein charmantes Porträt entstanden, in dem wir mehr über Angela Merkel erfahren, als in mancher Biografie.
Es gibt Merkel Beobachter die so tun, als hätte sie der Welt die Augen verhext.
Sie sei rätselhaft, unlesbar und nichts wisse man über sie.
Ist das wirklich so? Der Autor Torsten Körner beweist das Gegenteil. Wir dürfen mit ihm Merkel-Neuland betreten und er zeigt uns, wer die mächtigste Frau der Welt war, wenn sie diese Macht nicht ausübte. Denn es geht um den Menschen Angela Merkel, den man zwischen den Bildern entdeckt. Dass sie politische Größen wie Obama und Putin traf, ist bekannt. Aber was geschah als sie Kerkeling oder Campina begegnete? Warum weinte sie als Umweltministerin? Warum bezahlte sie mit ihrem ersten Westgeld einen Döner? Wann fluchte sie ordentlich? Und was geschah, als sie Greta Thun berg traf? Dies ist ein Erinnerungsbuch mit Antworten auf diese Fragen und vielen spannenden Einblicken in Angela Merkels Persönlichkeit.
Meine Meinung
Ich war schnell in dieses Buch vertieft. Der Autor hat hier viele kleine und auch etwas größere Anekdoten über das Leben Angela Merkels festgehalten. Es sind ernste aber auch viele amüsante Momente die er erläutert. So hat er z.B. geschrieben, dass Angela Merkel einmal selbst das Fleisch von einem Dönerspieß schneiden durfte. Er erläutert, wie die Kanzlerin zur CDU gekommen ist. Wie sie in Templin in der Uckermark aufgewachsen ist. Geboren ist sie ja in Hamburg, nur hat ihr Vater dann eine Pfarrstelle in eben jenem Templin in der Uckermark angenommen. Der Autor erklärt, oder versucht es zumindest, wie es einst in der DDR zugegangen ist. Ich habe vor dem Schreiben dieser Rezension die letzte gelesen die bei Amazon ganz oben stand und erfahren, dass er, zumindest was manches in der DDR betrifft, wohl nicht gut genug recherchiert hatte. Der Autor dieser Rezi mag mir verzeihen, dass ich das auch hier erwähnt, aber da er, wie er schreibt aus dem Osten kommt, denke ich, dass er sich da wirklich auskennt. Das heißt eben, dass das Eine oder Andere der Aussagen des Autors so nicht ganz stimmen. Aber für mich ist das nicht unbedingt relevant ich konzentriere mich hier auf Angela Merkel. Allerdings hätte mir ein Interview mit der Kanzlerin am Ende des Buches auch ganz gut gefallen, und wenn es nur ganz kurz gewesen wäre. Aber ich habe dieses Buch trotzdem mit Wissbegierde und mit viel Spaß gelesen. Es hat mich begeistert so viel über die Kanzlerin zu erfahren, denn ich wusste bisher nur wenig Allgemeines von ihr. Wer weiß vielleicht lese ich auch irgendwann einmal eine Biografie, obwohl ich wahrlich nicht der ultimative Biografien-Leser bin. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und wenn ich eben, durch besagten Rezensenten, nicht auf einige nicht ganz richtige Aussagen gestoßen wäre, dann hätte es auch seine fünf Sterne bekommen. Weiterempfehlen kann ich es trotzdem und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Schön und traurig zugleich
Berlin Friedrichstraße: Novembersturm von Ulrike Schweikert
Der junge Architekt Robert erhält den Auftrag am Neubau bzw. Umbau, des Bahnhofs Friedrichstraße in Berlin mitzuarbeiten. Er ist darüber überglücklich, denn endlich kann er seiner großen Liebe Luise einen Heiratsantrag machen. Doch ist sein Glück nicht ungetrübt. Denn seit dem großen Krieg ist Johannes, Roberts bester Freund verschollen.
Er war zudem Luises erste Liebe. Doch sie glaubt, er sei tot und fand bei Robert Trost. Doch ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag taucht Johannes auf, kriegsversehrt daher sicher, Luise keine Zukunft bieten zu können.
Meine Meinung
Ich habe schon ein paar Bücher von Ulrike Schweikert gelesen weshalb ich mir sicher war, dass ihr unkomplizierter Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zuließ mir zusagt. Dadurch wurde auch mein Lesefluss nicht gestört und ich konnte das Buch leicht und flüssig lesen. In der Geschichtge war ich schnell drinnen, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Ich Luise, die ihren Trost bei Robert fand, als sie annehmen musste, dass Johannes gefallen sei, auch wenn er nur als verschollen galt. In Robert, der zwar um seinen Freund trauerte, aber dadurch Luise heiraten konnte. In die selbstbewusste Ilse, die ältere Schwester von Johannes. Und dann gab es da noch Ella, die als Kind mit Luise, Johannes und Robert immer zur Schule gelaufen war. Das Buch beginnt mit dem Prolog der im Jahr 1892 spielt, als der Bahnhof gebaut worden war. Und sie endet mit einem Ereignis im Jahr 1933 für das ich einem gewissen Dr noch an den Hals springen könnte. Wer damals an der Macht war weiß wohl jeder, und daher auch wen ich meine. Ich habe schon öfter Bücher aus dieser Zeit gelesen, weiße also, was diese SA-Schläger alles angerichtet haben. Das Buch ist sehr gut recherchiert, Zwar hat es keine Personenregister, was ich sehr schade finde, und was eigentlich auch dazugehört, aber in diesem Buch ist bei jeder Person klar, wer sie ist. Wenn ich Namen lese wie Rathenau, Erzberger, Stresemann oder Hitler, dann weiß ich wer das ist, weshalb ich hier das Personenregister nicht so sehr vermisse. Es wäre mir eigentlich daher einen halben Stern weniger wert, aber halbe kann man nicht überall abziehen und vier sind mir für dieses wirklich schöne und informative Buch zu wenig. Ich bin sehr gespannt, wie diese Geschichte weitergeht, zumal es am Schluss ein Ereignis gibt, das mich kopfschüttelnd traurig gemacht hat. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe daher die volle Bewertungszahl.
Der zweite Band trägt den Titel Tränenpalast Berlin Friedrichstraße und soll am 17. Mai 2022 erscheinen.
Wunderschöne berührende Geschichte
Das Flüstern des roten Ahorns von Kate Dakota
Erst als Hannah hört, dass ihre Großmutter sich bei einem Unfall etwas gebrochen hat, kehrt sie in Doras kleine Pension zurück um sich darum zu kümmern. Ihre Eltern hatten sich plötzlich getrennt und sie hatte ihre Heimat seither nicht mehr gesehen. Dort angekommen versucht sie herauszufinden warum ihre Mutter weggegangen und was aus ihrem Vater geworden ist.
Sie hat keine Ahnung von dem Geheimnis dem sie auf der Spur ist und das diesen Sommer zum einem bedeutenden Sommer ihres Lebens machen wird.
Meine Meinung
Ich mag Kate Dakotas Romane und als ich sah, dass sie einen neuen geschrieben hatte musste ich den sofort haben. Das habe ich nicht bereut, denn Kate Dakota hat einen super Schreibstil, der unkompliziert ist, also keine Unklarheiten im Text zulässt, die meinen Lesefluss zu stören vermocht hätten. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, habe mich gut in die Protagonisten hineinversetzen können. In Hannah, die nie verstanden hatte, warum ihre Eltern sich getrennt hatten, warum ihr Vater auf dem Weggehen ihrer Mutter mit seiner Tochter bestanden hatte. Sie hatte das Gefühl, dass irgendwas nicht stimmte, und was sich am Ende herausstellte, hatte ich auch schon ein kleines bisschen vermutet. Allerdings nicht ganz so. Abe das soll der geneigt Leser selbst lesen. Es gibt jedoch noch andere Geheimnisse, auf die man nicht kommt und die sich bis zum Ende des Buches klären. Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen, in einem Rutsch. Es war spannend vom Anfang bis zum Ende, es hat mir sehr gut gefallen mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Spannend und informativ
Das Leuchten der Sehnsucht - Töchter der Freiheit von Noa C. Walker
Als Annie Braun, eine Nordstaatlerin, im Jahr 1859 in Amerika auf der Südstaaten-Plantage Birch Island als Lehrerin verpflichtet wird, lernt sie einen völlig unbekannten Lebensstil. Der Umgang mit den Sklaven und dieser Lebensstil sind ungewohnt für sie außerdem wird ihr der Start nicht gerade leicht gemacht.
Aber sie gibt nicht nach ucn sagt auch ihre Meinung. Doch das gibt nicht nur Konflikte sondern weckt auch das Interesse des Plantagenbesitzer-Sohnes. ,
Während Annie hier ihren Weg geht, ist ihre Schwester Sophia im mittleren Westen mit ihrer Familie der drohrnden Bürgerkriegsgefahr ausgesetzt. Auch der Cousin, Marcus Tanner, gerät in ‚Schwierigkeiten, denn er ist in die Südstaatlerin Susanna Belle verliebt, die allerdings bereits versprochen ist. Doch Marcus kämpft trotzdem um sei.
Dies ist das erste Buch einer mehrbändigen Familiensaga um den amerikanischen Bürgerkrieg, die mit Hass, einem gnadenlosten Krieg, unmenschlichen Ungerechtigkeiten, der großen Liebe, Freundshcaft und kleinen Freuden des Lebens gespickt ist.
Meine Meinung
Dieses Buch habe ich für eine Leserunde gewonnen, der Klappentext sowie die Leserprobe haben mich gelockt. Ich habe es auch nicht bereut, es gelesen zu haben. Die Autorin hat einen unkomplizierten Schreibstil, der keine Unklarheiten im Text zulässt und somit auch meinen Lesefluss nicht gestört hat. Ich war auch schnell in der Geschichte drinnen. Wie bereits im Klappentext erwähnt, gibt es drei Handlungsstränge: Zum einen Annie Brauns Lehrerinnentätigkeit auf Birch Island, wo sie auf der einen Seite von den Kindern/Jugendlichen, die sie unterrichten soll freundlich, aber auch, ich möchte fast sagen hasserfüllt, behandelt wird. Die Sklaverei ist nicht ihr Ding, aber in dieser Beziehung muss sie sich etwas zurückhalten, will sie ihre Stelle nicht verlieren oder sogar noch mehr. Der andere Handlungsstrang spielt in Kansas, wo ihre Schwester mit ihrem Mann eine Farm betreibt. Es gibt in der Umgebung noch mehr Farmen, so dass die Farmer sich gegen die Banden zusammengeschlossen haben. Der dritte Handlungsstrang ist in New York wo Annie bei Ihrer Tante aufgewachsen ist, und wo noch ihre Cousine Jennifer, sowie ihr Cousin Marcus Tanner leben. Es ist immer klar ersichtlich, in welchem Handlungsstrang man sich befindet, kenntlich gemacht durch Kapitelüberschriften. Auch wird wesentliches aus der Vergangenheit der Geschwister Annie und Sophia erzählt, was durch Angabe des Jahres klar hervortritt. Was mich auch sehr gefreut hat, ich aber auch von einem solchen Buch erwarte, ist ein Personenregister. Was nicht kenntlich gemacht worden ist, ist, ob irgendwelche historischen Persönlichkeiten in diesem Buch auftreten. Das hat mir gefehlt. Ich gehe allerdings davon aus, dass die Geschichteselbst komplett fiktiv ist. Auch wenn sie vor dem Hintergrund des drohenden Amerikanischen Bürgerkrieges spielt. Vielleicht ist die Geschichte an irgendwelche Ereignisse, die die Autorin kennt, angelehntSie kann aber auch komplett erdacht sein. . Doch dass es so in den Farmen der Südstaaten zugegangen sein kann, (bezüglich der Sklaven und dem Hochmut der Grundherren-Familien) ist realistisch. Auf jeden Fall war sie spannend, spielt in einer Zeit in der die schwarzen Menschen in Amerika noch abwertend Nigger genannt wurden, und keiner einsehen wollte, dass diese Menschen genau die gleichen Rechte haben wie alle anderen. Sie wurden erniedrigt, gedemütigt und manchmal wie Tiere gehalten. Das ist ein Unding, das es zum Glück in unserer Zeit, zumindest in zivilisierten Ländern, nicht mehr gibt. Wie gesagt ist das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Von mir wird es daher weiterempfohlen und bekommt die volle Bewertungszahl.
Furchtbar enttäuscht
Mädchenmeuterei von Kirsten Fuchs
Charlotte gefält ihre eigene Idee, die Fahrt mit dem Containerschiff nicht mehr. Inzwischen wollen ihre Freundinnen mitfahren und niemand darf es wissen. Da die vier total verschieden sind, kracht es auch mal ordentlich, zumal sie Antonia auch noch als blinden Passagier an Bord geschmuggelt haben. Aber sie müssen Bea finden, denn sie ist in Schwierigkeiten.
Charlotte wird auf dem Schiff klar, dass hier einiges nicht stimmt. Der Kapitän ist unsympathische und der erste Offizier wenig zimperlich. Beim Landgang in Le Havre erhält Charlotte etwas, was sie nicht versteht und es kommt eine Kiste an Bord, für die die Freundinnen Verantwortung übernehmen müssen. Geht es hier um illegalen Handel, moderne Sklavrei oder Mythen des Meeres? Die fünf mpüssen sich dem stellen. Ein Abenteuer, das Kirsten Fuchs mit Sprachwitz schildert.
Meine Meinung
Ich schicke gleich mal voraus, dass dieses Buch absolut nicht meins war! Ich habe zwar schon verstanden um was es diesen Mädchen ging, aber der Schreibstil war verworren, regelrecht verrückt. Ich denke dieses Buch ist wirklich nur auf Teenager zugeschnitten, die Sprache ist auf jeden Fall so. Sympathisch war mir von den Protagonisten keine und das Buch war langweilig von Anfang bis Ende. Vielleicht war zwischendurch mal ein winziger Tick Spannung vorhanden, der aber gleich wieder verflog. Ich konnte mich in keine der Protagonistinnen hineinversetzen. Und dann das Handeln von Yvettes Vater. Das war so etwas von unrealistisch und vor allem verantwortungslos. Wenn der Leser dieses Buch liest, wird er wissen was ich damit meine. Und auch die einzige Erwachsene, die sich als Aufsichtsperson aufplustert, hat von Verantwortungsbewusstsein wohl noch nie was gehört. Auf jeden Fall ödete mich dieses Buch eigentlich nur an. Sprachwitz?? Nein umgekehrt, die Sprache war ein Witz. Es mag evtl. für Jungen und Mädchen im Teenageralter interessant sein, denn es ist vielleicht die Sprache mit der sie in dieser Zeit umgehen, aber für mich war es definitiv nichts. Ich fand es grottenschlecht. Ich habe bisher nur sehr wenige Bücher abgebrochen, aber hier war ich mal wieder nahe dran. Auf der Rückseite wird erwähnt, es sei „Das weibliche Gegenstück zu Tschick“ , so Die Welt am Sonntag. . Da ich das nie gelesen habe, kann ich das nicht beurteilen. Aber dass diese Sprache Energie und Lebendigkeit produziert, (laut Spiegel) davon habe ich absolut nichts gemerkt. Für mich war es eher einschläfernd. Ich kann es leider nicht weiterempfehlen und vergebe auch nur zwei Sterne bzw. vier Punkte.
Hat jemand den Mann gestoßen?
Ein Schritt ins Leere von Agatha Christie
Bobby suchte am Fuß der Klippe seinen verschlagenen Golfball und fand einen abgestürzten Mann. Er kann nur noch die rätselhaften Worte „Warum nicht Evans?“ sagen dann stirbt er. Bobby lässt das keine Ruhe und mit seiner Lebenslustigen Freundin Frances sucht er die Bedeutung. Als Bobby mit einem seltsamen Angebot außer Landes gelockt werden soll, wird ihm klar, dass das kein Unfall gewesen sein kann.
Und es wird schwer sein, den Mörder zu finden.
Meine Meinung
Ich bin ein bekennender Agatha-Christie-Fan, habe viele ihrer Bücher gelesen. Allerdings vorzugsweise die mit Hercule Poirot, Miss Marple oder noch dem Ehepaar Beresford. Dieses hier kannte ich noch nicht, habe es aber auch nicht bereut, es jetzt gelesen zu haben. Dass der Mann, der da am Fuß der Klippe starb, nicht verunfallt sein konnte, war mir gleich klar. Doch wie das alles zugegangen ist, das war, auch dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Test zuließ und daher meinen Lesefluss nicht störte, spannend zu lesen. Die Ermittlungen der beiden Amateurdetektive Bobby und Frances haben mir gut gefallen, auch wenn sie manchmal recht abenteuerliche Ideen hatten. Doch ob sie mit ihren Vermutungen richtig lagen, das verrate ich hier natürlich nicht, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Sie gingen oft geschickt vor, und doch nicht geschickt genug, denn sie gerieten auch in Lebensgefahr. Das darf ich wohl verraten, denn mehr sage ich nicht. Wie gesagt, war das Buch spannend, spannend vom Anfang bis zum Ende. Es ist ein Krimi, kein Thriller, kein Horror, eben ein Agatha-Christie-Krimi wie es sich für sie gehört. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es hat Spaß gemacht es zu lesen und hat mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.
Auf tätsächlichen Ereignissen basierender Roman
Die Ullsteinfrauen und das Haus der Bücher von Beate Rygiert
Im Berlin der zwanziger Jahre lernte Rosalie Gräfenberg den Generaldirektor des Ullsteinvrelags, Franz Ullstein kennen. Sie ist geschieden, im Journalismus erfolgreich und eine Freundin von Vicki Baum die bei Ullstein Verlagsredakteurin ist. Er verliebt sich sofort in sie und macht ihr auch schon bald einen Heiratsantrag.
Doch seinen gesamten Anverwandten ist sie ein ´Dorn ich Auge, sie erscheint ihnen zu unangepasst. Durch eine Intrige wollen sie die beiden trennen. Aber Vicki und ihr Tippfräulein Lilli wollen verhindern, dass nur die Männer die Regeln diktieren und Rosalies Ruf ruinieren. Ab jetzt entscheiden die Frauen selbst, was als Erfolg gewertet wird und wie jede von ihnen ihr Glück findet.
Meine Meinung
Dieses Buch hat mich mit seinem Klappentext und der Leseprobe sofort angelacht. Durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt die meinen Lesefluss gestört hätten, ließ es sich auch leicht und flüssig lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen und konnte mich auch gleich in die Protagonisten hineinversetzen. Rosalie musste sich entscheiden zwischen einem Geliebten und Richard, in den sie sich ja ebenfalls verliebt hatte. Und sie musste sich wehren gegen Richards Angehörige, die ihr das Leben zunehmend schwerer machten. In Richard, der eine heillose Wut auf seine Anverwandten hatte, aber auch sehr an seiner Firma hing. Richard war anfangs leider etwas zu blauäugig, was die Verwandten betraf. Mehr möchte ich jedoch dazu nicht sagen. Wer wissen will was so alles passiert ist, um Rosalies und Richards Leben zu erschweren, der soll dieses Buch lesen. Der wird dann auch erfahren, ob es ein Happy-End hatte, oder vielleicht doch nicht. Es kommt auch darauf an, was man sich darunter vorstellt. Ich fand das Buch spannend vom Anfang bis zum Ende, auch Lillis Geschichte gefiel mir. Es hat mich gefesselt und ich habe am Ende auch erfahren, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruht. Denn am Ende gibt es ein Nachwort (kein reines Personenverzeichnis) in welchem die Geschehnisse erklärt werden. Natürlich ist das Eine oder andere auch fiktiv, denn ohne dies wäre es kein Roman. Auf jeden Fall habe ich mich gut unterhalten gefühlt, empfehle es gern weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.









