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Rezensionen von Lerchie:

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Eine Entführung?

Wir sind schließlich wer von Anne Gesthuysen

Als Anne als Vertretung des kranken Pastors in Alpen am Niederrhein aufnimmt, ist die Gemeinde skeptisch. Denn sie ist geschieden dazu noch von Adel, viel zu jung mit Mitte dreißig und zudem auch noch eine Frau. Sie hat nur einen Mann an ihrer Seite: Ihren Hund Freddy. Anna versucht ein dunkles Kapitel aus ihrer Vergangenheit zu bewältigen, die Gemeinde zu modernisieren, während das von Maria, ihrer Schwester vollends aus den Fugen gerät.

Denn ihr Mann wird verhaftet, ihr Sohn verschwindet spurlos. Und ausgerechnet sie war die Vorzeigetochter ihrer Mutter, die immer das Richtige tat und den richtigen Mann heiratete. Anna hingegen spielte in schmutzigen Hosen im Stall und verliebte sich in die falschen Männer. Erst jetzt, in der Not überwinden die beiden Frauen die Gegensätze – und erhalten Unterstützung von überraschender Seite. Denn wenn es einen kleinen Jungen zu finden gilt, halten die Dörfler fest zusammen, natürlich auch in Alpen. Und Ottilie Oymann aus dem Seniorenstift Winnenthal ist natürlich auch mit dabei.

Meine Meinung
Als erstes möchte ich sagen, dass sich das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen ließ. Nichts störte meinen Lesefluss. Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen. Zu Anfang kam mir das Buch wie ein etwas behäbiger Familienroman vor. Die an sich schöne Geschichte plätscherte so dahin, Eine schön erzählte Familiengeschichte, dachte ich mir. Doch dann passierte etwas was das Ganze aufmischte. Ein Mann wird verhaftet, der Schwager der Hauptprotagonistin, und ein Kind verschwindet spurlos. Es wird verzweifelt gesucht. Ist der Junge entführt worden? Doch warum? Dann offenbart sich etwas, was dem Ganzen nochmal einen Schub gibt, doch darüber schreibe ich jetzt hier nichts. Letztendlich hat mir diese Geschichte gut gefallen, sie hat mich gefesselt, war dann auch spannend und hat mich gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Eine Entführung?
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Schafft Lars die Weihnachtsmann-Prüfung?

Morgen kommt der Weihnachtsmann-Azubi von Allie Well

Cleya ist ein überzeugter Weihnachtsmuffel – und Lars weihnachtlicher als jeder Andere, ist er ja der künftige Weihnachtsmann. Das ist zumindest sein Ziel. Doch er muss Cleya überzeugen, dass Weihnachten schützenswert ist. Das ist nicht einfach, denn sie ist wie gesagt eine Weihnachtshasserin. Lars entführt sie an den Nordpol.

Die beiden lernen sich besser kennen und merken, dass mehr hinter ihren Einstellungen bezüglich des Weihnachtsfestes liegt. Vielleicht sind sie die einzige Chance des anderen um Weihnachten zu retten.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich, trotz etwas Verwirrung ganz am Anfang recht gut lesen. Der Schreibstil ist nicht kompliziert, mein Lesefluss wurde nicht durch Unklarheiten im Text gestört. In der Geschichte war ich schnell drinnen. Weihnachtsmann entführt eine junge Frau (Teenie 17) um mit ihrer Hilfe seine Weihnachtsamann-Prüfung zu bestehen. Doch dem jungen Ding gefällt das überhaupt nicht, glaubt sie doch weder an Weihnachten und schon gar nicht an den Weihnachtsmann. So viel zu Cleya. Ich kann Cleya natürlich verstehen, wer lässt sich schon gerne entführen, allerdings kommt sie mir oft ziemlich naiv vor. Warum das muss der Leser selbst herausfinden. Sie landet am Nordpol. Wie kommt man von dort nach Hause, ohne geographische Ahnung? Sehr realitätsfremd. Gut, das ist natürlich alles Fantasy, das ist mir bewusst, aber etwas mehr Realitätssinn sollte die Autorin uns Frauen doch zutrauen finde ich. Warum ich das schreibe? Bitte Buch lesen, dann wisst ihr das. Ansonsten war dieses Buch durchaus auch mit Humor gespickt, ich musste oft genug lachen über die Dispute zwischen Cleya und Lars. Das Ende? Nun gewissermaßen irgendwie ein Happy-End. Ich fand das Buch sehr schön, auch teilweise recht spannend, (überzeugt er sie nun von Weihnachten oder nicht?). Ich wollte immer weiter wissen was eben weiter passiert, und vor allem, warum Cleya zu einer solchen Weihnachtshasserin geworden war, was ich gegen Ende des Buches dann auch erfahren habe, Allerdings werde ich das hier ebenfalls nicht verraten, denn selbst lesen ist besser. Daher empfehle ich das Buch gerne an alle weiter, die gerne mal lachen, mal nachdenklich sind, und Weihnachten lieben. Ich liebe Weihnachten und vergebe vier von fünf Sternen, bzw. acht von zehn Punkten.

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Schafft Lars die Weihnachtsmann-Prüfung?
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Liebe ohne Grenzen

Die Melodie der Highlands von Kathleen Givens

Mary Lowell will nie heiraten. Doch Alex MacGannon stellt ihren Entschluss auf eine harte Probe, denn sie e findet, dass er es wert ist, mit ihren Prinzipien zu brechen. Obwohl er als schottischer Barbar gilt, die Religion und die Nationalität die beiden trennen, heiraten sie. Mary folgt ihrem Ehemann in die schottischen Highlands auf sein Schloss.

Dort wird das Land von einer Rebellion erschüttert, aber Mary beginnt das Land zu lieben. Aber bald bemerkt sie, dass es hier auch Gefahren gibt.

Meine Meinung
Der Schreibstil der Autorin ist unkompliziert, so dass mein Lesefluss nicht durch Unklarheiten Im Text unterbrochen wurde. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte auch mit den Protagonisten fühlen. Mary war im Zwiespalt. Schotte und Engländerin die Verwandten dachten, dass das eben nicht zusammenpasste. Und das zu der Zeit, als Königin Anne den – in schottischen Augen – verkehrten Menschen als Thronfolger bestimmte. Doch Mary ließ sich nicht beirren und folgte ihrem Mann in seine Heimat. Alex MacGannon war schon einmal verheiratet gewesen und hatte zwei Kinder mit denen Mary jedoch gut zurechtkam. Es gab nur eine Person im Haushalt… Aber das muss der geneigte Leser selbst lesen. Das Buch war nicht von Anfang an richtig spannend, doch in der ersten Hälfte etwa gab es hin und wieder kleine Spannungspunkte. Es ist eben ein Liebesroman. Doch dann passierte wirklich etwas und es wurde dadurch spannend bis zum Ende. Das hat diesem Buch den vierten Stern gerettet. Es war ja nicht schlecht sondern immer noch gut und mit der Spannung in der zweiten Hälfte wurde es dann schon sehr gut. Daher von mir vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten, sowie eine Leseempfehlung für Liebhaber von Highland-Romanen aber auch für alle Liebhaber von Liebesromanen.

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Liebe ohne Grenzen
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Fesselnder Roman

Der Traumpalast von Peter Prange

Anfang der zwanziger Jahre gibt es in Berlin das neue Lebensgefühl der Freiheit. Glanzvolle Stars, super Filme und große Kinos. Tino hat zusammen mit anderen die Ufa gegründet und will damit Hollywood entgegentreten. Dabei riskiert er fast zu viel. Rahel möchte Journalistin werden, doch Frauen bleibt der Weg bisher verwehrt.

Die beiden begegnen sich und sie ahnen nicht, wie das ihr Leben verändern wird. Ihnen stellt sich die Frage wie weit Freiheit gehen darf, auch in der Liebe.

Meine Meinung
Ich mag Peter Pranges unkomplizierten Schreibstil, der mir ein Lesen, ohne Störung des Leseflusses durch Unklarheiten im Text, ermöglicht. Schnell bin ich in die Geschichte eingetaucht, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Das ist Tino, Bankierssohn und Lebemann, ein ´Schürzenhäger bis er Rahel begegnet. Und da Ist Rahel, Tochter eines Modeschneiders, und Jüdin. Und es ist die Zeit der Gründung der NSDAP, Hitlers Partei. Dann gibt es noch die Eltern der beiden Hauptprotagonisten. Bei Konstantin waren das Gustav und Constanze die sehr von sich eingenommen ist. Und am Ende… Aber das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ebenso was mit Rahels Eltern passierte. Und dann noch diese seltsame Vereinbarung… Aber wie gesagt, der Leser muss das selbst lesen ich gehe hier nicht weiter darauf ein. Ich fand den Roman spannend vom Anfang bis zum Ende, ich bin eingetaucht in die Geschichte, si e ha tmich in ihren Bann gezogen, mir gut gefallen und natürlich mich auch gut unterhalten. Daher bin ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Und das obwohl ich mir geschworen hatte, keine so dicken Wälzer mehr zu lesen, die sind mir einfach zu schwer. Ich empfehle dieses sehr schöne Buch gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

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Fesselnder Roman
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Unfall oder doch Mord?

Die unhöfliche Tote von S J Bennett

In diesen Büchern ist wird Queen Elisabeth als heimlich Detektivin dargestellt.
Queen Elisabeth ist absolut nicht amüsiert über den Ausgang des Brexit-Referendums. Sie kann keine weiteren Sorgen gebrauchen, hat sie doch genug, wie z. B. das Fehlen ihres Lieblingsbildes, oder eine Leiche die am Poolrand von Buckinghams Palace gefunden wurde.

Die langjährige Haushälterin war tot und sie war nicht beliebt. Die Queen lässt diskret nachforschen, von ihrer Privatsekretärin und der Polizei. Es stellt sich heraus, dass am Hoff schon länger Drohbriefe kursieren und der Fall bekommt eine bedenkliche Wendung. Und was geht in den Tunneln unter dem Palast vor?
Dies ist der zweite Teil dieser Reihe und er ist voll mit Charme und britischem Humor.

Meine Meinung
Wie der erste Fall, so hat mir auch dieser zweite sehr gut gefallen. Er ist, dank des unkomplizierten Schreistils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zulässt, und mich daher auch nicht in meinem Lesefluss störte, leicht und flüssig zu lesen. In der Geschichte war ich wieder schnell drinnen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Bei der ersten Toten ging man von einem Unfall aus, doch war es wirklich einer? Es treten immer wieder neue Erkenntnisse zutage, und es wird immer wieder etwas Anderes vermutet. Es geht um das Gemälde, das die Queen vermisst, doch was hat das mit Mord zu tun? Am Ende wird sogar Rozie bedroht. Doch die lässt sich nicht unterkriegen und überlegt mit der Queen, was sie tun könnten. Sie bekommt ihre Aufträge von ihr, und führt sie aus. Wie wird das Ende aussehen? Das muss der geneigte Leser natürlich selbst lesen. Das Buch ist ein Cosy-Krimi, der teilweise amüsant, teilweise spannend aber immer interessant geschrieben ist. Mich hat er gefesselt und sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Teil dieser Reihe. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Unfall oder doch Mord?
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Sehr guter zweiter Teil

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein großer Rausch von Helene Sommerfeld

Magda Fuchs wird zu einem furchtbaren Verbrechen gerufen. Eine junge Frau hat sich noch zu ihrem Kind geschleppt und ist dann ihren Verletzungen erlegen. Magda und Kuno stellen sich die Frage, ob dieses Verbrechen zu einer Serie gehört, der junge Frauen zum Opfer fallen. Alle sind Prostituierte, denn die Zeiten sind schwer und das Geld wird immer weniger wert.

Magda braucht ebenfalls eine Arbeit von der sie leben kann. Der Verdienst als Polizeiärztin reicht da nicht. Sie eröffnet eine Praxis. Sie heiratet Kuno Mehring und stellt sich die Frage, ob man in diese Welt ein Kind setzen kann. Die Medizinstudentin Celia liebt ihren Edgar, aber sie weiß nicht, ob sie für ihn ihre Freiheit aufgeben will. Die Schauspielerin Doris genießt die Liebe. Doch dann wird darauf bitterer Ernst.
Den Beruf der Polizeiärztin gab es ab 1900 in Berlin. Sie arbeiteten zwar für die Polizei, jedoch waren sie an polizeilichen Arbeiten nicht beteiligt. Sie mussten die Opfer medizinisch betreuen, hauptsächlich die vielen Prostituierten. Das Amt wurde nur gering entlohnt, und war daher eher ein Nebenberuf.

Meine Meinung
Mir hat der erste Band dieser Reihe schon sehr gut gefallen. Ich war daher schnell in der Geschichte drinnen und konnte das Buch, dank des unkomplizierten Schreibstils des Autorenpaars, der keine Unklarheiten im Text zuließ und daher meinen Lesefluss auch nicht störte, sehr gut lesen. In die Protagonisten konnte ich mich hineinversetzen. In Magda Fuchs, die immer an ihren Eid dachte, wenn Frauen versuchten, sie zu einer Abtreibung bei ihnen zu überreden. Und ihre Praxisvermieterin war von Abtreibungen überzeugt, würden sie doch das nötige Geld einbringen. Dann ist da noch Magdas Schwester in Heidelberg, die darauf hoffte, die kleine, zehnjährige Elke für immer bei sich behalten zu dürfen. Dann ist da noch Celia die Tochter von Magdas Vermieterin, die Medizin studierte und um ihr Geld kämpfen musste. Um Geld, das jeden Tag weniger wert war. Wer mehr über diese Personen wissen will, muss dieses Buch selbst lesen und es ist durchaus interessant, ja spannend vom Anfang bis zum Ende. Auf den ersten Seiten befindet sich noch ein Personenverzeichnis, was ich sehr begrüße, auch wenn man daraus leider nicht erlesen kann, ob es eine historische Person gibt. Ich denke, die aufgeführten Personen sind wohl alle fiktiv. Trotzdem ist das Buch ein historischer Roman, denn es spielt in den zwanziger Jahren des 20., Jahrhunderts und verrät uns auch was damals so alles geschehen ist. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es hat mich auch gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Der letzte Band der Trilogie mit dem Titel Das Leben, ein wilder Tanz soll im März nächsten Jahres erscheinen.

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Sehr guter zweiter Teil
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Eine wunderbare Geschichte

Die Lilienbraut von Teresa Simon

Die Vierzigerjahre in Köln. Nellie Voss ist gerade bei 4711 eingetreten. Doch schnell wird klar, dass sie eine Nase für Düfte hat. Darüber kann sie sogar manchmal den Krieg vergessen. Doch noch etwas beschäftigt Nellie sehr: Ihre aussichtslose Liebe zu einem Mann, die sie eigentlich nicht leben darf.

In der Gegenwart verarbeitet Liv gerade ihre schmerzhafte Trennung und sie eröffnet einen kleinen Seifen- und Duftladen in Köln-Ehrenfeld. Auf der Straße trifft sie eine weißhaarige Dame, die sie bei ihrem Anblick sofort beschimpft. Wer ist diese Frau und gibt es eine Verbindung zu Liv?

Meine Meinung
Dies ist das fünfte Buch von Teresa Simon, das ich lese. Nein falsch, es ist das sechste, denn den Band, der danach erschienen ist, habe ich zuerst gelesen. Dieses Buch lag lange auf meinem SUB, viel zu lange. Immer wieder wollte ich es lesen, und immer wieder kam mir etwas dazwischen. Denn durch Rezensionsexemplare, für die ich mich zum Rezension schreiben verpflichtet habe – und die gehen natürlich vor die selbst gekauften Bücher – wurde es immer wieder auf die Seite geschoben. Doch jetzt habe ich es gelesen und finde es wunderbar. Das wusste ich eigentlich sogar schon vorher, denn Teresa Simons Bücher gefielen mir durch die Bank allesamt. Sie schreibt unkompliziert, denn keine Unklarheit im Text störte je meinen Lesefluss. Ich bin in diese Geschichte schnell eingetaucht, konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Die arme Nellie, die sich ausgerechnet in einen Mann verliebt, den sie eigentlich nicht haben kann bzw. darf. Wie wird sie das verkraften? Der geneigte Leser wird das feststellen. Und dann Liv, die Nellie so ähnlich zu sein scheint, dass eine alte Dame sie mit ihr verwechselt, obwohl das ja gar nicht sein kann. Sie wird von ihr beschimpft. Was dann noch so alles passiert, das sollte der geneigte Leser bitte selbst lesen, denn dieses Buch ist spannend von Anfang an bis zum Ende. Es hat mich richtig gefesselt, ich bin in es eingetaucht und fand mich teilweise im Köln der Vierzigerjahre wieder. Ich kann mir dies durchaus vorstellen, auch wenn ich – zum Glück – den Krieg nicht mehr erlebt habe. Dieses Buch hat mich berührt, und Nellie tat mir unendlich leid. Auch wenn es kein richtiges Namensverzeichnis hat, so kann man doch in einem Nachwort erfahren, dass manche der geschilderten Ereignisse und auch manche Personen historisch sind. Und darauf kommt es mir ja auch bei einem Personenverzeichnis an. Dieses Nachwort macht ein Personenverzeichnis überflüssig. Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, denn es hat mich auch sehr gut unterhalten, und ich vergebe die volle Bewertungszahl.

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Eine wunderbare Geschichte
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Der geheimnisvolle Arzt

Die Wanderhure und der orientalische Arzt von Iny Lorentz

Michel und Marie Adler sind auf dem Weg zu ihrem Freund Heinrich von Hettenheim. Auf dem Weg dorthin finden sie eine junge schwer verletzte Frau. Ein Pfeil sollte wohl ihrem jungen Leben ein Ende bereiten. Zuvor hatten sie einen orientalischen Arzt in einer Schenke getroffen, den Michel holen ließ.

Er kann die Edelfräulein am Leben erhalten. Dadurch geraten die Adlers von Kibitzstein in die Fehde verfeindeter Adelsgeschlechter, bei denen jeder der Größte sein will. Auch der orientalische Arzt scheint etwas zu verbergen. Marie will das Geheimnis des Arztes aufdecken.

Meine Meinung
Ich bin ein begeisterter Leser der Bücher von Iny Lorentz. Der Schreibstil des Autoren-Ehepaares ist so, dass der Leserfluss nicht durch irgendwelche Ungereimtheiten bzw. Unklarheiten im Text gestört wird. Auch in dieser Geschichte war ich wieder gleich drinnen und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. So war ich wie Marie entsetzt, als diese das junge Edelfräulein mit dem Pfeil im Körper fand. Und ich hoffte doch sehr auf ihre Genesung. Dass der orientalische Arzt nicht der war, der er vorgab zu sein, war mir eigentlich gleich klar und ich hatte auch gleich den richtigen Verdacht. Aber das hat mich nicht gestört, denn es kommt auf das Wie an, nicht dass man wie wer. Die Geschichte ist wieder sehr spannend geschrieben sie hat mich auch gefesselt und in ihren Bann gezogen. Wie immer hat das Ehepaar gut recherchiert, davon gehe ich bei diesem Paar sowieso schon aus. Am Ende des Buches gibt es ein Personenverzeichnis und ein Glossar. Über das Personenverzeichnis habe ich mich sehr gefreut, denn ich finde, das ist etwas, das zu einem solchen Buch einfach dazu gehört. Aber es ist nicht bei jedem historischen Roman vorhanden, leider. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich freue mich schon auf das nächste Buch des Paares. Ob Wanderhure oder ein anderes Buch. Von mir bekommt es eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Was ist der Mondwandler?

Nachtschattenwald. Auf den Spuren des Mondwandlers von Kathrin Tordasi

Den Nachtschattenwald zu betreten ist sehr gefährlich. Das weiß Finn nur zu gut, denn der Mondwandler, von allen gefürchtet holt alle, die sich bei Dunkelheit dorthin begeben. So sagen jedenfalls die Erwachsenen. Für Finn ist es bewiesen, denn auch seine Schwester ist von dort nicht zurück gekehrt.

Aber sind die Geschichten über den Mondwandler wirklich wahr? Finn macht dort eine Entdeckung, die noch mehr bedeutet als Hannahs Verschwinden.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und in der Regel werde ich nicht enttäuscht. Oder sehr, sehr selten. So ging es auch hier: Keine Enttäuschung. Das Buch ließ sich dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, die meinen Lesefluss gestört hätten, leicht und flüssig lesen. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. Hier in Finn und Samira, die Jugendlichen Einbrechern in den Wald folgten. Was dabei passierte, ja das muss der geneigte Leser selbst lesen. Beide, Finn und Samira, wussten von dem Mondwandler, war doch Finns Schwester vor Jahren im Wald verschwunden. Doch ihre Hoffnung ruhte auf einem kleinen Wesen, das ihnen einen Weg zu zeigen schien. Ob es richtig war, dem zu folgen, oder ob sie wohl besser zu Hause geblieben wären, auch das muss der Leser wohl selbst lesen. Auf jeden Fall fing dieses Buch schon recht spannend an – mit Hannahs Verschwinden. Und es ging ebenso spannend weiter. Es ist ein Kinder-/Jugendbuch für Leser ab ca. 10 Jahren. Da ich selbst gerne dieses Genre lese war ich schnell darin versunken. Es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Daher empfehle ich es sehr gerne weiter. Von mir gibt es die volle Bewertungszahl.

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Was ist der Mondwandler?
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Die Parfümeurskunst

Das Haus der Düfte von Martina Sahler

Schon immer träumt Anouk davon ein eigenes Parfüm zu entwickeln. Doch das Geschäft mit den Düften wird zu ihrer Zeit von wenigen Frauen Dominiert. Durch Zufall lernt sie den Sohn einer dieser Familien, Stephané Girard, kennen und er nimmt sie mit in seien Heimatstadt nach Grasse. Die Gerüche dort inspirieren sie zu neuen Kompositionen Sie folgt damit unwissentlich dem Weg der Florence Girard, die, arm geboren, mit ihrem Mann eine Duft-Dynastie begründete.

Schon damals wollte eine andere Familie den Gerards schaden. Anouk erlebt Liebe aber auch Verlust, Erfolge und Niederlagen. Doch sie gibt nicht auf, hält an ihren Träumen fest.

Meine Meinung
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext davon überzeugt eine Leseprobe lesen zu wollen und diese hat mich dann veranlasst, dieses Buch zu lesen. Ich habe es nicht bereut. Ein Buch über Düfte, wobei ich noch nicht mal der Düfte-Typ bin. Ich war schnell in dieser Geschichte drinnen, die von verschiedenen Personen erzählen: Von Anouk, die unbedingt Parfümeurin werden will und alles dafür tut, um Florence die gemeinsam mit ihrem Mann das Duftimperium Girard gründete und auch von der Konkurrenz. Es ist ein Buch mit etwas historischem Hintergrund, Allerdings gibt es hier kein Personenverzeichnis, aber dafür ein ausführliches Nachwort, dass dieses voll und ganz ersetzt. Man erfährt, dass dies eine fiktive Geschichte ist, mit realen und fiktiven Parfümeurbetrieben. Die Autorin hat erläutert, wie sie recherchiert hat. Sie hat sich mit vielen Menschen unterhalten, die sich mit der Parfümherstellung auskennen. Dass man eine Nase dafür braucht, aber auch diese weiterhin trainieren muss, denn es kommt auch darauf an, was man mit seinem Talent des Düfte-Riechens anfängt. Die Autorin hat mich in das Buch hineingezogen es spannend geschrieben, mich gefesselt und gut unterhalten. Ich empfehle es sehr gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.

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Die Parfümeurskunst