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Rezensionen von Lerchie:

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Eine verrückte Geschichte

Der Uhrmacher in der Filigree Street von Natasha Pulley

Bis er dem Uhrmacher begegnete, lief sein Leben wie ein Uhrwerk. Dies ist eine phantastische Geschichte in welcher es um eine rätselhafte Uhr geht und einen unmöglih aufzukörenden Bobenanschlag auf Scotland Yard. Der Leser wird auf eine Reise durch das viiktorianische Englang mitefenommen ebenso das Japan des 19.

Jahrhundets. Außerdem öffnet es Türen in eine magische Vergangenheit.
Es passiert in London im Oktober 1883. Eines Abends findet Thaniel Steeploeton, Angesstellter im Innenministerium, auf seinem Kopfkissten bei der Heimkehr eine goldene Tachenuhr. Wie sie dorthin gekommen ist und wozu ist ihm unklar. Dann eplodiert sechs Monate später eine Bombe in Scotland Yard. Thaniel wurde gerade rechtzeitig gewarnt, durch die ominöse Taschenuhr. Er geht auf die Suche nach dem Uhrmacher und begegnet Keite Mori. Der ist alt, freundlich und aus Japan. Doch er scheint etwas zu verbergen zu haben, denn die folgendne Ereignisse deuten darauf hin.

Meine Meinung
Ich muss sagen, dieses Buch ließ sich nicht ganz so einfach weglesen. Es hat auch sehr lange gedauert, bis ich einigermaßen verstand, worum es in diesem Buch ging. Gut um einen Bombenanschlag in Scotland Yard, das war mir schon klar. Aber wie die handelnden Personen, damit zusammen hingen, das war mir zunächst ein Rätsel. Auch hat es mich zu Anfang doch sehr verwirrt. Auch muss ich sagen, dass ich mit keinem der Protagonisten:Innnen wirklich warm geworden wäre. Thaniel war mir zwar nicht ganz unsympathisch, aber sein Platz in diesem Rätsel war mir doch etwas unklar. Auch hat es mich nicht wirklich überzeugt. Nun es war wohl einfach nicht mein Fall. Es ist nicht so, dass ich es richtig schlecht fände, aber wirklich richtig gut fand ich es auch nicht. Es hat mir so mittelmäßig gefallen, auf jeden Fall nachdem ich endlich erfuhr, wer der Verbrecher war, fand ich das vorher gelesene nicht ganz schlecht aber eben auch nicht sehr gut. Für mich kein Buch das man mit Unterbrechungen lesen sollte, denn dann kapiert man gar nichts mehr. Es ist mir auch unklar , welchen Genre man dieses Buch zuordnen sollte: Fantasy, Krimi/Thriller? Eine Empfehlung gebe ich hier nicht ab, aber immerhin noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

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Eine verrückte Geschichte
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Der Mensch Bülent Ceylan

Ankommen von Bülent Ceylan; Astrid Herbold

Bülent Ceylan hat alles erreicht, was er sich vorgenommen hatte, aber immer ist er sich selbst treu geblieben. Und in diesem Buch kann er über die Sachen sprechen, wofür er auf der Comedy-Bühne keinen Raum hat.
Er heißt Tschäilan. Aber Bülent trägt Cordhosen, spricht nur Monnemer Dialekt und kann kein Türkisch.

. Seine Geschwister raten ihm zu einem Spitznamen. Und so heißt er Billy. Doch als Kind entdeckt er ein Talent, denn er kann Stimmen nachmachen und die Leute lachen darüber. Die Witze lenken von Geldsorgen, die es Zuhause gibt, ab. Sie zaubern Menschen ein Lächeln aufs Gesicht, auch seiner bedrückten Mutter. Er hat rabenschwarzes Prinzessinnenhaar und erzählt eben Gags. Zum ersten Mal hat er 2009 eine volle Arena, die SAP-Arena und der Erfolg kommt. Er erzählt in dem Buch wie er aufgewachsen ist, über bestimmte Werte mit viel Humor und Tiefgang. Er hat erkannt, wie wichtig Ankommen ist.


Meine Meinung
Zwar war ich bisher noch nie in einer seiner Shows, habe aber welche im Fernsehen gesehen und mich immer köstlich amüsiert. Eigentlich wollten meine beiden Sprösslinge 2020 eine seiner Shows in der Gegend oder evtl. in der SAP-Arena besuchen. Doch wie Bülent Ceylan hat auch ihnen Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Einen gewaltigen. Aber zum Buch. Bülent erzähl von seiner Kindheit und Jugend, dass eben alles nicht so einfach war, wie sich das vielleicht mancher denkt. Von seiner katholischen Mutter und seinem muslimischen Vater, von denen jeder die Religion des anderen respektierte. Und von seinen türkischen Verwandten, die nicht verstanden, dass er kein Türkisch sprach. Dies ist ein Buch das mich überaus oft amüsiert hat, das aber auch ernste Passagen hatte. ich verstehe, dass er seine Frau, seine Familie aus dem Show-Geschäft heraushalten will. Er tut gut daran. Natürlich wird er oft auf der Straße erkannt und wenn ich ihn treffen würde, dann würde ich auch ein Foto von ihm machen wollen. Er hat auch nichts dagegen, was ich wieder schön finde. Doch wie gesagt, die Familie bleibt außen vor, mit Recht. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen, es hat mich wie ich schon sagte, viel amüsiert aber auch manchmal zum Nachdenken gebracht. Ankommen ist ein Buch, das jeder Bülent-Ceylan-Fan gelesen haben sollte. Daher eine Empfehlung von mir und die volle Bewertungszahl.

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Der Mensch Bülent Ceylan
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Die vierte der Ku'damm-Schwestern

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen von Brigitte Riebe

Berlin 1966. Die geteilte Stadt wie auch das Modehaus Thalheim am Kurfürstendamm sind im Umbruch. Die Jugend wird rebellischer, die Röcke kürzer. Miriam Feldmann müht sich damit ab den Kaufhauschef Friedrich von ihrer Mode zu überzeugen. Knallfarben sind angesagt und nicht mehr Pastell. In ihrem Privatleben läuft alles ruhig.

Jenny, Adoptivtochter wächst zur jungen Frau heran. Doch dann wird Miriam überraschend schwanger, hieß es doch, sie könne nie eigene Kinder bekommen. Dann begegnet sie ausgerechnet dem Mann wieder, den sie im Krieg kennengelernt hatte. Und diese Begegnung ruft ihre dunkelsten Stunden in ihr Gedächtnis zurück.


Meine Meinung
Auch dieses Buch, wie alle bisher gelesenen Bücher von Brigitte Riebe, ließ sich, bedingt durch deren unkomplizierten Schreibstil der keine Unklarheiten im Text zuließ und somit meinen Lesefluss nicht störte, leicht und flüssig lesen. In diesem Buch war ich wieder schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht hier hauptsächlich um die uneheliche Tochter des Kaufhauschefs Friedrich Thalheim um Miriam Feldmann. Darum, wie ihr Leben verläuft und in den Zwischenkapiteln immer wieder was sie während der Kriegszeiten durchmachen musst. Denn Miriam ist Jüdin, wie die Leser dieser Reihe ja wissen. Was passiert ist, als sie dem Mann wiederbegegnete, den sie im Krieg kennengelernt hatte, das verrate ich natürlich nicht. Auch nicht was mit Jenny los war, nach der Geburt ihres kleinen Geschwisterchens. Am Ende gab es noch, ich möchte sagen nicht nur eine, sondern dann ganz am Ende noch eine zweite Überraschung. Aber auch das muss der geneigte Leser eben selbst lesen. Das Buch war spannend, so spannend wie Familiengeschichten eben mal sind. Es hat mich gefesselt, mir gut gefallen und mit super unterhalten. Eine Weiterempfehlung von mir und verdiente volle Bewertungszahl.

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Die vierte der Ku'damm-Schwestern
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Ruhiger Krimi

Die Schwestern vom Ku'damm: Ein neuer Morgen von Brigitte Riebe

In Berlin 1855: Wilhelm von der Heyden wird Zeuge einer Explosion. Das Fenster des Gebäudes gegenüber ist zerstört und eine Frau wurde herausgeschleudert und am Zaun aufgespießt. Schnell will er nachsehen ob noch zu helfen ist. Dabei gerät er selbst bei dem Wachtmeister in Verdacht. Doch der Chef der Kriminalpolizei sieht Potenzial in Wilhelms Beobachtungsgabe und nimmt ihn als Mitarbeiter auf, denn die preußische Polizei braucht solche.

Es ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise.

Meine Meinung
Dies ist der Debütroman von Ralph Knobelsdorf. Ich muss sagen, er hat mich nicht ganz überzeugt, auch nicht vom Hocker gehauen. Doch von vorn. In der Geschichte war ich schnell drinnen und das Buch ließ sich auch, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, sehr gut lesen. Es gab keine Unterbrechung im Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich ebenfalls gut hineinversetzen. In Wilhelm von der Heyden und seinen Freund Johann Schmidt die sogleich Hilfe leisten wollten und dadurch, durchaus verständlicherweise, in den Fokus der Wachtmeisters gerieten. Von Heyden hatte wirklich eine sehr gute Beobachtungsgabe und ein super Gedächtnis. Und so wurde er eben vorläufiger Mitarbeiter der Kriminalpolizei. Vorläufig deshalb weil die Entscheidung, ob er dabei bleiben würde erst am Ende des Buches fiel. Ich muss sagen, dass es in großen Teilen des Buches etwas langatmig zuging. Die Handlung plätscherte so dahin. Aber es war ja eine andere Zeit der Kriminalistik und interessant war es allemal. Wäre es wirklich langweilig gewesen, hätte ich viel länger zum Lesen des Buches gebraucht und es wohl auch mal unterbrochen. Also obwohl es etwas langatmig erschien hat es mir doch einigermaßen gefallen. Und gegen Ende des Buches wurde es dann auch noch richtig spannend. Auch das Nachwort am Ende des Buches war aufschlussreich und interessant. Der Autor machte darin klar, dass manche Personen in diesem Buch tatsächlich existiert haben, andere dagegen fiktiv sind. Auch die Schauplätze erläutert er. Das ist wiederum etwas, was ich sehr gut finde. Was sich mir nicht erschließt, ist der Titel des Buches. Aber das stört mich eigentlich weniger. Doch unter Berücksichtigung von Allem empfehle ich das Buch doch gerne weiter an Leser, denen ein ruhiger Krimi (zumindest größtenteils) gefällt und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Eine Frau steht ihren Mann

Die Teehändlerin von Susanne Popp

Friederike Ronnefeldt ist Tochter und Ehefrau eines Kaufmanns und hat als solche auch etwas Einblick in die Geschäfte. Doch keine tiefen, die bleiben ihr verwehrt. Aber das ändert sich als Tobias eines Tage 1838 nach China aufbricht. Und das wo sie schwanger ist. Sie merkt, dass sie dem neuen Prokuristen nicht trauen kann.

So muss sie die Geschicke des Hauses in die Hand nehmen, eine neue Herausforderung für sie, und sie braucht Mut dazu.
Meine Meinung
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass es das erste Buch von Susanne Popp ist, das ich gelesen habe. Der Schreibstil gefiel mir gut, denn er ist unkompliziert, so dass keine Unklarheit im Text meinen Lesefluss störte. In die Geschichte bn ich rasch eingetaucht, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Friederike, der nicht gefiel, dass ihr Mann so lange nicht zu Hause sein würde, gerade weil sie wieder schwanger war. Denn er würde nicht da sein, wenn das Kind auf die Welt kommen würde. In Tobias, der so lange diese Reise vorbereitet hatte und sie nicht absagen oder verschieben wollte. Ob dem Prokuristen wirklich nicht zu trauen war, und wenn ja wieso, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Ich finde Friederike hat sich im Geschäft wirklich gut behauptet solange Tobias nicht da war. Dass sich das nach seiner Rückkehr wieder ändern sollte, das konnte ich mir denken, war das doch eine Zeit in der Frauen sowieso nicht viel zu sagen hatten. Und doch – aber das soll der Leser eben auch selbst lesen, denn Friederike hat in Tobias Abwesenheit an Selbstbewusstsein gewonnen. Dann ist das noch Käthchen, die auch in einem schweren Konflikt steckte. Das Buch was spannend von Anfang an und diese Spannung hat sich gehalten bis zum Ende. Es hat mich gefesselt, hat mir gut gefallen und mich auch gut unterhalten. Ich kam mir manchmal vor, als wäre ich Friederike und müsste mich gegen diesen Kerl Mertens wehren. Oder meinem Mann beibringen, dass ich nicht so unbedarft bin, wie er meint. Von mir bekommt dieses Buch eine Leseempfehlung (die Leseprobe am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung und das Figurenverzeichnis am Anfang sagt welche Personen fiktiv und welche historisch sind) Sowie die volle Bewertungszahl.

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Eine Frau steht ihren Mann
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Wer ist Melvin?

Der letzte Rabe des Empire von Patrick Hertweck

Unheimliche Mordfälle im London des Jahres 1888. Die Mordseirei verbreitet Angst und Schrecken und Melvin verfolgt voller Entsetzen dass er die Opfer alle kennt. Dann wird noch das Mädchen ermordet in das er verliebt ist und er will den Mörder finden. Doch er ahnt nicht, welche Wesen in den dunklen Gassen auf ihn lauern.

Außerdem merkt er auch nicht, dass ihm ein einbeiniger Rabe dauernd folgt.

Meine Meinung
Es ist das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, doch die Buchbeschreibung hat mich neugierig gemacht, und ich habe das Lesen nicht bereut. Der Schreibstil ist so, dass mich keine Unklarheit im Text in meinem Lesefluss stört, also unkompliziert. In der Geschichte war ich schnell drinnen, und ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Hier natürlich zunächst in Melvin, der seine Liebe beschützen wollte und es doch nicht vermochte. Ich konnte ihn verstehen, dass er den Mörder finden wollte, doch das war für ihn sehr gefährlich. Dann gab es noch einige seltsame Gestalten, von denen mir lange nicht klar war, ob sie nun gut oder doch böse sind. Bei der anderen Gruppe musste ich auch erst überlegen, doch dann war ich mir sicher: Die sind böse. Dann gab es da noch einen Freund von Melvin, der sich auch Sorgen um ihn machte. Wer nun wissen möchte, wer gut und wer böse ist, na ja, der muss das Buch lesen. Außerdem erfährt Melvin wer er eigentlich ist. Es ist spannend geschrieben von Anfang bis Ende, es hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. Eine Leseempfehlung von mir und die volle Bewertungszahl.

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Wer ist Melvin?
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Ist es wirklich der Richtige?

Eine Familie in Berlin – Paulas Liebe von Ulrike Renk

Im 19. Jahrhundert in Berlin. In Richard, den Mann, den ihr Bruder ihr vorstellt, verliebt sich Paula Oppenheimer, Tochter eines Rabbiners der neuen jüdischen Gemeinde. Sie Nennen ihn Mer5lin, den er kann alle verzaubern mit seinen Gedichten. Paula unterstützt ihn als Muse und als Kritikerin seiner Texte.

Doch ihren Eltern ist diese Verbindung nicht recht und Paula muss kämpfen. Aber später muss sie sich auch fragen, ob Richards Art sie wirklich auf Dauer glücklich machen kann. Dies ist das Porträt einer Künstlerin in unruhigen Zeiten. Zuerst war sie Richard Dehmel Ehefrau, dann wurde sie selbst eine Schriftstellerin.

Meine Meinung
Ich habe von dieser Autorin die Serie über Ruth Meyer und ihre Familie gelesen und war davon begeistert. Was lag näher, als es auch mit dieser Serie zu versuchen. Zunächst möchte ich dazu sagen, dass sich das Buch, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil der Autorin, der keine Unklarheiten im Text zuließ, leicht und flüssig lesen konnte. Nichts störte meinen Lesefluss. In der Geschichte war ich auch schnell drinnen, konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Es geht in der Hauptsache um Paula, wie sich unschwer aus dem Titel erkennen lässt. Und um den Mann, den sie abgöttisch liebt. Ich habe mich lange gefragt, wann sie ihm endlich einen Tritt gibt, nach seinem Benehmen. Von mir hätte er längst einen bekommen. Und ich konnte ihre Eltern sehr gut verstehen, denn damals konnte man mit Kunst, egal welcher, keine Familie ernähren. (Oft kann man das sogar heute noch nicht, man braucht einen Brotberuf.) Und der Mann war Künstler, durch und durch. Auch wenn mir seine Werke manchmal etwas wirr erschienen. Mein Fall ist das nicht. Aber das hat nur bedingt etwas mit diesem Buch zu tun. Dieses Buch basiert, zumindest teilweise, auf Tatsachen um die Ulrike Renk dann eine Fiktion gesponnen hat. Es ist ein schönes Buch, auch wenn es mir am Anfang erschien, als plätscherten die Ereignisse so vor sich hin. Aber ich habe schon des Öfteren festgestellt, dass man nicht so schnell aufgeben soll, und es wurde dann – zwar erst spät aber doch noch rechtzeitig – doch noch spannend. Ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Bis es aber spannend wurde, fragte ich mich, ob ich mir hiervon wirklich den zweiten Band antun wollte, denn leider war es eben bis dahin nur mäßig schöne Unterhaltung. Aber nun sage ich mir, dass der zweite Band es wohl wert ist, ihm eine Chance zu geben. Auf die Ehe der Dehmels möchte ich nicht näher eingehen, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Ich kann diesem Buch, eben wegen der sanft plätschernden Ereignisse, nur gerade so vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten geben.

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Ist es wirklich der Richtige?
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Wird Luise das Leid überwinden?

Der große Aufbruch von Ellin Carsta

Luise ist nach den schrecklichen Ereignissen in Hamburg nach Kamerun gefahren um zu vergessen und diese hinter sich zu lassen. Doch fragt sie sich, wie sich ihr Wiedersehen mit Hamza, den sie einst geliebt hatte nach dieser langen Zeit gestalten wird? Doch dann erreicht sie eine Nachricht, die sie zwingt doch noch einmal nach Hamburg zurückzukehren.

Denn ihr Noch-Ehemann Hans will sich nicht scheiden lassen. Und er versucht ihre Anteile am Kontor an sich zu reißen. Will er die Familie ruinieren? Luise muss das verhindern und muss persönlich in Deutschland vor Gericht erscheinen. Dabei wollte sie nie mehr einen Fuß in dieses Land setzen. Wird es ihr gelingen nach allem was war, noch einmal ins Leben zurückzufinden?

Meine Meinung
Dies ist jetzt endgültig der letzte Band der Hansen-Saga. Wie schon die vorhergehenden Bände ließ sich auch dieser, dank des unkomplizierten Schreibstils der Autorin der keine Stockung im Lesefluss zuließ, leicht und flüssig lesen. Gleich war ich wieder in der Geschichte drinnen und vermochte mich auch gut in die Protagonisten hineinzuversetzen. Natürlich in Luise, die das Land, das ihr so viel Unglück beschert hatte, nur noch verlassen wollte. Und ich war sehr gespannt, wie es mit ihr weitergehen würde. Und vielleicht auch mit Hamza? Aber das soll der geneigte Leser selbst herausfinden. In Therese, die zu spät nach Wien zurückkehrte. Warum zu spät? Auch das wird der geneigte Leser selbst herausfinden müssen. Eine Person hat mich am Ende doch überrascht, und wer das war, ja das verrate ich natürlich auch nicht. Obwohl ich mir fast etwas Ähnliches gedacht hatte. Wenn der Leser dieses Buch liest, wird er bestimmt herausfinden wen und was ich meine. Wie schon die Vorgängerbände war auch dieses Buch spannend vom Anfang bis zum Ende. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und außerdem noch sehr gut unterhalten. Ich freue mich schon auf das nächste Buch von Ellin Carsta. Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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Wer oder was ist Sophie?

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1) von Shannon Messenger

Dieses Buch ist ein episches Fantasy-Abenteuer der Bestseller-Autorin Shannon Messenger. IN dem Buch geht es um Elfen, Freundschaft und Magie. Spannung für Kinder ab etwa 10 Jahren.
Sophie ist 12 Jahre alt und hat das Gefühl dass alles nicht so richtig passt. Außerdem hütet sie ein Geheimnis, denn sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen.

Schon immer fühlte sie sich als Außenseiterin. Da trifft sie Fitz und er teilt ihr Unglaubliches mit. Sie ist kein Mensch, sondern ein Elf mit ihren Fähigkeiten des Gedankenlesens. Aber es gibt auch noch andere wie sie. . Und sie muss die Welten wechseln, denn niemand darf erfahren, was sie ist. Sie würden es ohnehin nicht glauben. Aber sie fragt sich, wer sie in der Menschenwelt versteckt hat und warum?

Meine Meinung
In dieser Geschichte war ich gleich drinnen, da ich auch ein großer Fantasy-Fan bin. Außerdem konnte ich dieses Buch ohne Unterbrechung meines Leseflusses lesen, was daran lag, dass die Autorin einen unkomplizierten Schreibstil hat, denn es gab keine Unklarheiten im Text, die den Lesefluss beeinträchtigten. Ich konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Zunächst natürlich in Sophie, die nicht glauben konnte, dass sie nicht zu den Menschen zählte. Und die Angst um ihre Menschenfamilie hatte. Warum, das muss der Leser selbst lesen. Bei den Elfen hatte sie Freunde, aber auch Gegner. Und dann auch noch regelrechte Feinde. Doch woher kamen die? Offensichtlich war hier nichts. Doch Sophie musste viele Abenteuer bestehen und kam sogar mit einem Freund und Schulkameraden in Lebensgefahr. Fitz und sein Vater Alden, die sie aufgespürt hatten, taten alles für sie, doch durfte sie bei ihnen nicht bleiben, sondern ein anderes Ehepaar sollte sie aufnehmen und evtl. auch adoptieren. Wer das war und wie das alles geklappt – oder auch nicht geklappt – hat, das muss der geneigte Leser bitte selbst lesen. Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend. ES hat mich gefesselt, ich bin tief darin eingetaucht, und es hat mich sehr gut unterhalten. Daher eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl dafür.

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Entführung oder Mord?

Die verschwundene Braut von Bella Ellis

In Yorkshire 1845 erschüttert ein seltsamer Vorfall das Anwesen Chester Grange. Die Frau des Besitzers ist spurlos verschwunden über Nacht, ihr Hausmädchen findet das Zimmer Verwüstet und voller Blut vor. Das alles deutet ein furchbares Verbrechen an. Charlotte, Emily und Anne Brontë sind entsetzt, aber sie machen es sich zur Aufgabe das Rätsel zu lösen.

Sie setzen sich über alle Konventionen hinweg und stellen Nachforschungen an, die sie selbst in Gefahr bringen.

Meine Meinung
Dies ist das erste Buch, das ich von dieser Autorin gelesen habe. Von den Brontë Schwestern habe ich dagegen schon gehört, jedoch noch nie etwas gelesen. Und so war ich natürlich entsprechen neugierig. Das Buch hat mich nicht enttäuscht, auch wenn es mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat. In der Geschichte war ich schnell drinnen, konnte das Buch auch dank des unkomplizierten Schreibstils leicht und flüssig lesen. Keine Unklarheit im Text störte meinen Lesefluss. Ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen. In alle drei Brontë Schwestern, die herausfinden wollten – mal mehr, mal weniger – was wirklich passiert war. In ihre Freundin, die bei dem Hausherrn angestellt war. Der Vater der Schwestern ließ ihnen – und das verwunderte mich wirklich sehr – sehr viele Freiheiten. Ich mochte die Schwestern alle drei, die jede ihre eigene Eigenart hatten. Was letztendlich in dem Haus wirklich passiert war, ja das muss der geneigte Leser schon selbst lesen. Es war auf jeden Fall spannend – nicht übermäßig, aber doch genug um alles wissen zu wollen – vom Anfang bis zum Ende. Es hat mich auch etwas gefesselt, mir gut gefallen und auch gut unterhalten. Ich empfehle es daher gerne weiter und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Entführung oder Mord?