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Rezensionen von Tintenteufel:

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Zauberhafte Geschichte für die Kleinsten

Meck und Schneck: Klappt doch! von Michael Engler

Nach dem Erscheinen des tollen Bilderbuchs mit Schneck und Meck im letzten Jahr hatte ich mir gleich ein kleineres Pendant für die Kleinsten gewünscht, denn die liebevollen Zeichnungen und die tollen Botschaften sind einfach so wertvoll! Und hier ist nun das Ersehnte: als praktisches und robustes Pappbilderbuch im kleineren Format, abwischbar und gut zu greifen!

Schneck und sein kleiner Freund Meck sind diesmal auf der Flucht vor einem Gewitter und treffen dabei auf allerlei Hindernisse.

Noch deutlicher als im ersten Band werden hier die unterschiedlichen Charaktere gezeichnet: der eher ängstliche Schneck, der überall Probleme ahnt, und der kleinere Meck, der agil und mutig vorangeht. Und gemeinsam finden sie einen Weg und eine Lösung. „Das klappt schon!“ ist die positive Botschaft des kleinen Büchleins.

Die Zeichnungen sind wieder ein Höhepunkt: zart koloriert und voller liebenswerter Details! Allein die besondere Perspektive der beiden Kleinen hat natürlich ihren Reiz. Die Geschichte bleibt auf den wenigen Seiten relativ knapp und einfach. Daher finde ich die Altersempfehlung ab 2 Jahren sehr vorsichtig, denn dieses kleine und robuste Büchlein lässt sich bestimmt auch schon einige Monate vor dem zweiten Geburtstag vorlesen.

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Zauberhafte Geschichte für die Kleinsten
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Top Grundlagenwissen mit Informationsdefiziten im Detail

Arthrose endlich heilen von Wolfgang Feil; Tobias Homburg

Dr. Feil ist bekannter Fachmann zum Thema ganzheitliche Arthrose-Behandlung. In diesem Buch fasst er sein umfangreiches Wissen zu einer Dr. Feil-Strategie zusammen, welche aus vier Bausteinen besteht: entzündungssenkende Ernährung, körperliche Aktivität, psychische Stärke und knorpelregenerierende Nährstoffe.

Die ersten Seiten, auf denen Dr. Feil die Grundlagen seiner Methode zur Entzündungssenkung erläutert, sind für einen Laien sehr anspruchsvoll. Obwohl ich mich schon länger mit den Themen Entzündungsprozesse, Darmgesundheit etc. beschäftige, hat mich die sehr komprimierte Darstellung an meine Grenzen geführt. Zusätzliche Google-Recherchen und ein selbst erstelltes Abkürzungsverzeichnis waren beim Verständnis hilfreich. Aber sowohl die Skizzen zu den körpereigenen Zusammenhängen als auch die äußerst informativen Tabellen zu den verschiedenen Ernährungsbestandteilen sind sehr wertvoll und bieten eine hohe Informationsdichte, die ich bisher noch nirgends gefunden habe. Auch die Zusammenhänge von Darmgesundheit und Gelenkproblemen wurden mir noch nie so deutlich vermittelt!
Aus dem bekannten ORAC-Wert zur antioxidativen Kapazität von Lebensmitteln, berechnet in Trolox-Einheiten, entwickelt Dr. Feil sein Konzept der Frolox-Werte, in welche er weitere entzündungssenkende und entzündungsfördernde Inhaltsstoffe eines Lebensmittels einrechnet. Die im Buch enthaltenden Lebensmittel-Tabellen für die Umsetzung der Stratege sind zwar sehr interessant, aber leider immer auf eine Hitliste der besten 10 Lebensmittel beschränkt. Angaben zu weiteren geeigneten Lebensmitteln wären für die vielfältige Gestaltung der Mahlzeiten wünschenswert, denn leider lassen sich auch im Internet keine weiteren Informationen finden.

Die gymnastischen Übungen, entwickelt durch den Physiotherapeuten Tobias Homburg, sind gut erklärt und zusätzlich mit QR-Codes für Videoanleitungen versehen. Die Tools für eine starke Psyche sind aus meiner Sicht entbehrlich, nehmen aber auch nur 5 Seiten ein.
Die Informationen zu den knorpelregenerierenden Nährstoffen sind interessanter, könnten aber zum Teil ausführlicher sein. Offenbar sollen die Leser der Einfachheit halber auf die Produkte der Firma der Ehefrau des Autors zugreifen, die in den Tabellen zur Produktauswahl gelistet sind. Insgesamt sind zwecks Eigenwerbung immer wieder Erfahrungsberichte von Patienten eingeblendet.

Leider stehen dem Leser keine Quellen zur Vertiefung oder Klärung von Fragen zur Verfügung. Sowohl Homepage als auch Instagramm-Account des Autors sind uninteressant, und die im Buch angegebenen Links enttäuschend. Der auf Seite 150 angekündigte Link zur unterstützenden WhatsApp-Gruppe findet sich auf der angegebenen Seite 204 gar nicht. Auch Email-Adressen wie in anderen Büchern sucht man leider vergebens.
So bleibt für mich z.B. ungeklärt, wieso Dr. Feil an einer Stelle (S. 20) Kartoffelstärke als einfache Quelle für darmfreundliche lösliche Ballaststoffe anpreist, obgleich er an anderer Stelle (S. 86) ausdrücklich zur Reduktion von Stärke (incl. Kartoffelstärke) aufruft, weil diese den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen und damit Entzündungen fördern.

Mein Fazit ist daher: ein Buch mit äußerst interessantem Grundlagenwissen, aber Informationsdefiziten im Detail und einem nervigen Anteil Eigenwerbung!

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Top Grundlagenwissen mit Informationsdefiziten im Detail
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Auf in ein langes Leben!

OUTLIVE von Peter Attia

„Outlive“ von Dr. Peter Attia ist ein engagiertes und kenntnisreiches Bekenntnis zum Aufbruch in ein langes und gesundes Leben. Der Autor hat als Arzt genug theoretisches Wissen wie auch praktische Erfahrungen gesammelt, um uns Leser wach zu rütteln und uns aus dem Status Quo in eine bessere und gesündere Zukunft zu führen.

Im ersten Teil zeigt er uns auf, wie die Medizin sich von der Reparatur-Medizin der vergangenen Jahrzehnte weiterentwickelt zur Medizin 3.0, die uns individuell und präventiv bei der Entwicklung eines gesunden Lebensstils unterstützt, um die chronischen Krankheiten im Keim zu ersticken.
In Teil II zeigt er genauer auf, wie die Überfluss-Krise der modernen Lebensweise die Grundlagen für unsere wohlstandsinduzierten Krankheiten Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und neurodegenerative Erkrankungen legt. Zugleich erzählt er von seinem eigenen Weg, seinen Erkenntnissen, den Beobachtungen bei seinen Patienten und von den methodischen Problemen bei der Suche nach einer Lösung.
In Teil III erläutert er seine vier Säulen eines langen Lebens: Sport, Ernährung, Schlaf und seelische Gesundheit. Immer wieder stellt er sein eigenes Vorgehen in Frage und bemüht sich, anhand internationaler Studien die wirklich essentiellen Stellschrauben für ein gesundes langes Leben herauszufinden.

Das Buch zeigt seine lebenslange Begeisterung für dieses Thema und das Ringen um eine Lösung, die jedem einzelnen gerecht wird und sich nicht nur in allgemeinen Ratschlägen erschöpft. Der Text ist dadurch streckenweise etwas lang und stark von der persönlichen Betroffenheit geprägt, aber birgt einige Schätze auch für die Leser, die sich schon länger mit dem Thema beschäftigen.
Im wortreichen Fließtext droht aber einiges davon unterzugehen: Der Autor gibt leider oft nur Stichworte für die weitere eigene Recherche. Zudem wären eine Zusammenfassung der Erkenntnisse am Ende der Kapitel und tabellarische Übersichten über die relevanten Laborwerte hilfreich. So habe ich mit einem Leuchtmarker interessante Stellen markiert, damit ich eine Chance habe, die wichtigsten Erkenntnisse auf den 600 Seiten wiederfinden zu können, denn ich werde dieses interessante Buch bestimmt noch öfter in die Hand nehmen!

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Auf in ein langes Leben!
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Erste Liebe in London

Conni & Co 6: Conni, Mandy und das große Wiedersehen von Dagmar Hoßfeld

Conny, unsere Freundin aus Kindertagen, ist längst zum Teenie herangewachsen und darf nun mit ihrer Klasse zum Schüleraustausch nach Brighton und London. Dagmar Hoßfeld gelingt es wieder, sich in ihre junge Leserschaft hinein zu versetzen, und erzählt von der Aufregung bei der ersten Auslandsreise ohne Eltern, den ersten Erfahrungen mit den Schmetterlingen im Bauch und natürlich auch wieder von Familienbanden und guter Freundschaft.

Wie sie selbst im Nachwort berichtet, hat sie die Orte selbst vorher besucht, und so ist Connys Tagebuch ein authentisches Zeugnis eines aufregenden Besuchs in der unbekannten großen Stadt voll detaillierter Eindrücke. Jedes Kapitel startet mit einer hübschen kleinen Zeichnung von Barbara Karthues, in welcher die Kapitel-Nummer phantasievoll in das Geschehen der folgenden Seiten eingebunden ist. Dies rundet die nette Geschichte ebenso gut ab, wie Connis Tagebucheinträge und der altersgerechte Mix aus deutscher Sprache und ersten kleinen englischen Redewendungen. Ein rundum gelungenes Büchlein, das der Zielgruppe viel Freude macht!

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Erste Liebe in London
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Leicht, aber nicht seicht!

Das Pensionat am Holstentor: Frühlingstöchter von Anna Perbandt

Der Roman 'Frühlingstöchter' von Anna Perbandt spielt zur Jahrhundertwende in Lübeck. Die Komtess Eleonore von Jagov wird von ihrem älteren Bruder in ein Internat für höhere Töchter geschickt, damit sie das Benehmen lernt, welches von einer Tochter aus besserem Haus erwartet wird. Daraus entwickelt sich eine angenehm zu lesende Geschichte, in welcher überraschende Verbindungen und Zusammenhänge auftauchen und auch das Gefühl nicht zu kurz kommt.

Alle Schicksale, nicht nur Eleonores persönliche Bindung zum Stallburschen Karl und die Sympathie ihres Bruders für die junge Lehrerin Gesche Petersen, kreisen um die zentrale Frage, welche ökonomischen und gesellschaftlichen Zwänge dieser Zeit die individuelle Lebensplanung einschränken und ein Leben nach persönlicher Neigung sowie eine Ehe aus Liebe erschweren.
Ergebnis ist eine leichter, aber keineswegs seichter Roman für einen schönen gemütlichen Lese-Nachmittag!

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Abenteuer und Sachbuch!

Ein Fall für die Forscher-Kids 4. Dino in Not von S. J. King

Dieses Büchlein ist der vierte Band der kleinen Forscherkids-Reihe, in der jeder Band ein Thema aufgreift, das bei Kindern beliebt ist: Wale, Weltall, Ägypten und hier die Welt der Dinosaurier. Die Protagonisten sind Kinder aus der ganzen Welt mit besonderen Interessen und Kompetenzen etwa in den Fachgebieten Geologie, Zoologie, Geschichte und anderen.

Diese werden zusammengerufen, um unter Anwendung ihres Fachwissens Abenteuer zu bestehen.
So kommt es zu einer geschickten Synthese von spannender Abenteuergeschichte und kindgerechter Wissensvermittlung. Schon im Text sind viele Informationen eingebunden, und zudem vertieft das anschließende Tagebucheintrag der beteiligten Forscherkids noch einige Themen. So wird den jungen Lesern subtil vermittelt, dass Wissen nicht trocken ist, sondern bei der Bewältigung verschiedenster Aufgaben helfen kann. Die Geschichte ist altersgerecht spannend und auch ein wenig witzig, und sie entwickelt sich schnell genug voran, um auch bei langsameren Lesern den Spannungsbogen und die Lese-Motivation hoch zu halten.
Die Schwarz-Weiß-Illustrationen, insbesondere die comicartig skizzierten Gesichter mit den verzerrten Mündern treffen nicht unseren Geschmack und tragen ebenso wie das minderwertige Papier leider nicht so zum Lesevergnügen bei.

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Überwältigende interdisziplinäre Studie

Mutterhirn. Was mit uns passiert, wenn wir Eltern werden von Chelsea Conaboy

Chelsea Conaboy beschäftigt sich in diesem Buch mit der Frage „was mit uns passiert, wenn wir Eltern werden“. Als zweifache Mutter und Wissenschaftsjournalistin hat sie den persönlichen Erfahrungshintergrund und die intellektuelle Kompetenz sich diesem Thema sowohl aus eigener Betroffenheit wie auch aus theoretischem Interesse zu nähern.

Dies macht die besondere Qualität, aber auch die Problematik dieses Buches aus.

Auf 400 Seiten Fließtext, ergänzt um 60 Seiten Anmerkungen mit Quellennachweisen erläutert sie umfassend alle Aspekte des Elternwerdens aus Sicht der verschiedensten Disziplinen: von der Verhaltens- und Neurobiologie über die Erziehungswissenschaften und die Soziologie bis hin zu Geschichts- und Politikwissenschaften. In den neun Kapiteln nimmt sie jeweils eine persönliche Erfahrung als Ausgangspunkt für einen Problemkontext und erforscht die vorhandenen Studien und Literatur, um dieses Thema gründlich zu erforschen.

Dies ist im Prinzip ein gutes Mittel, um ihr persönliches Engagement und die wissenschaftliche Analyse zu verknüpfen, aber es mündet leider in einem relativ unübersichtlichen Wortschwall: Die Kapitel sind mit jeweils circa 50 Seiten ziemlich lang und nicht weiter untergliedert, und ihre kryptischen Überschriften verraten auch nur wenig über den zu erwartenden Inhalt. Die ausführlichen persönlichen Schilderungen bremsen den Lesefluss ebenso wie die detaillierte Benennung und Charakterisierung der beteiligten Wissenschaftler. Ja, Chesea Conaboy will zurecht darauf hinweisen, dass auch diese Wissenschaftler vor dem Hintergrund ihrer eigenen Biographie und Sozialisation forschen, aber es fällt schwer, bei der Lektüre den roten Faden zu erkennen und im Blick zu behalten.

Aussagekräftigere Überschriften und eine erkennbare Untergliederung oder knappe Resümees würden dem Leser helfen, wirklich etwas aus dem Buch ‚mitzunehmen‘. So aber bleibe ich etwas verwirrt zurück, mit dem Gefühl viel Neues kennengelernt, aber gleichzeitig den Überblick darüber verloren zu haben. Schade, ein engagierteres und mutiges Lektorat hätte den Lesegenuss und Erkenntnisgewinn deutlich steigern können.

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Eiskaltes Grillvergnügen!

Weber's Wintergrillbibel von Manuel Weyer

Weil die diesjährige Sommer-Grillsaison langsam zu Ende geht, möchte mein Mann seinem Hobby nun auch im Winter frönen. Und dieses Buch lässt keine Fragen offen: Von verschiedenen Grills und nützlichen Tools über Grill- und Räuchertechniken bis hin zu hilfreichen Vorbereitungstips ist alles beschrieben.

Die Rezepte wecken mit ganzseitigen Fotos Appetit und dokumentieren mit kleinen Abbildungen die einzelnen Zubereitungsschritte. Angaben zu Vorbereitungs- und Grillzeiten helfen bei der Planung, so dass die Gäste nicht warten müssen.
Nach 20 Jahren Erfahrung hatte ich Bedenken, wie viel Neues uns dieses Buch noch zeigen könnte, doch ich wurde positiv überrascht: Die Grillideen sind vielfältig und delikat, und sie reichen von alltagstauglichen Eintopfgerichten bis hin zu Festtagsgans und gegrilltem Fasan. Auch Nachtisch wird auf dem Grill zubereitet, und sogar Salate aus Wintergemüse werden in der Outdoorküche gereicht!
Ich bin mir sicher, unser Grillvergnügen wird mit diesem Buch ganz neue Dimensionen annehmen: Dutch Oven und Plancha stehen schon auf dem Wunschzettel meines Mannes! Daher kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

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Eiskaltes Grillvergnügen!
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Federleicht und doch so stark

Feather & Rose, Band 1: Ein Sturm zieht auf (geheime Elemente-Magie an einer Eliteschule ab 10 Jahren) von Claudia Siegmann

Feather ist zierlich und wirkt zerbrechlich, doch wenn sie wütend wird, bricht ein Sturm los! Als sie lernen soll, ihre Kräfte zu beherrschen, muss sie nicht nur den Kampf mit den Naturgewalten aufnehmen, sondern auch die Auseinandersetzung mit den Wortführerinnen an ihrer neuen Schule und ihrer ersten Liebe!
Dies ist ein sensibler Roman, der junge Mädchen in eine magische Welt entführt und ihnen zugleich ihre eigenen Erfahrungen vor Augen führt: ihre eigene Schüchternheit, der Neubeginn an einer neuen Schule, die Auseinandersetzung mit den Zicken und Wortführerinnen und den Wert wahrer Freundschaft und gegenseitiger Unterstützung!
Dies ist alles nicht gänzlich neu, aber phantasievoll umgesetzt, und es sind schon Handlungsfäden eingewoben, die im Finale dieses ersten Bandes noch keine Rolle spielen und daher neugierig auf die Fortsetzung machen! Wir dürfen gespannt sein, wie Feather an den Herausforderungen wachsen und die verschiedenen Naturgewalten versöhnen wird.

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Kompendium der Brotbackkunst

Das große Brotbackbuch von Christina Bauer

Das große Brotbackbuch von Christina Bauer trägt seinen Titel zu Recht, denn es ist ein wahres Kompendium einer vergessenen und erst langsam wieder beachteten Kunst. Es finden sich nicht nur 120 Rezepte, sondern auch viel Grundlagenwissen zu Mehlsorten und Küchenzubehör, Techniken des Teig-Knetens und Faltens und der Sauerteig-Führung.

Spezielle Tabellen ermöglichen einen Austausch einzelner Zutaten, so dass jedes Rezept entsprechend der eigenen Vorräte oder Geschmacksvorlieben abgewandelt werden kann. Dieses Erfahrungswissen ist von unschätzbarem Wert und erspart dem unerfahrenen Bäcker viele Fehlversuche.
Besonders hilfereich sind auch die vielen Tips und Beschreibungen, die den Fortschritt der Arbeiten begleiten: zur Beurteilung der Textur, und des Reifezustands des Teigs und vielem mehr!

Die Rezepte zeigen eine faszinierende Vielfalt der Formen und Zubereitungsarten, so dass es schwerfällt, sich überhaupt für die Auswahl der ersten Rezepte zu entscheiden.

Nur zwei Wünsche blieben letztlich doch noch offen: Die Rezepte basieren auf gekauften Mehlen mit verschiedenem Ausmahlungsgrad. Manche finde ich leider nicht in der ursprünglichen Auflistung der verschiedenen Sorten, so etwa das Schwarzroggenmehl von Seite 184. Außerdem finde ich keine Angaben zur Verwendung selbst gemahlenen Getreides. Doch diese Probleme werde ich wohl mit etwas Übung lösen können.

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Kompendium der Brotbackkunst