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Rezensionen von Anja:

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vielseitig und optisch sehr ansprechend

Ausgestorben - Das Buch der verschwundenen Tiere von Katarzyna Gladysz; Joanna Wajs

Optik

Was zuallererst auffällt: Das Buch ist unglaublich groß – nah dran an unhandlich. Die großen Seiten ermöglichen allerdings auch, dass darauf allerlei Informationen untergebracht sind. Schade ist, dass auf einigen Seiten der Text so eng bis an den Knick heranreicht, dass man die Seiten kräftig aufdrücken muss, um auch die letzten Worte zu lesen.

Die Illustrationen sind durchweg gelungen. Das Buch ist sehr abwechslungsreich gestaltet. Es gibt viele Seiten mit zweiseitigen Zeichnungen. Auf anderen Seiten sind Bilder und Textpassagen gemischt. Trotz leicht comichafter Darstellung, vor allem in den Gesichtsausdrücken der Tiere, sind sie nicht zu extrem entfremdet, dass die verschiedenen Arten gut zu erkennen sind.
Allerdings sind manche Übersichten vielleicht ein wenig zu kompliziert. So gibt es beispielsweise eine Doppelseite zur Evolution der Landwirbeltiere, deren Aussage sich mir nicht erschließen will.
Beeindruckend hingegen ist eine Seite mit den Tier-Giganten, die im entsprechenden Verhältnis zueinander abgebildet sind und die unvorstellbaren Dimensionen anschaulich machen. Neben einem 35m hohen Dinosaurier wird jeder Mensch zum Zwerg…

Sprache

Schwierig. Es gibt schon sehr viele Fachbegriffe und Fremdwörter. Viele der Tiere haben extrem komplizierte Namen, aber das lässt sich natürlich nicht ändern. Aber auch sonst werden viele Fachbegriffe verwendet, von denen nur manche kurze in einem Nebensatz erklärt werden. Viele andere werden einfach selbstverständlich benutzt. Da Kinder nichts mit Begriffen wie Trias, Pleistozän oder Perm werden anfangen können, wäre ein Zeitstrahl schön gewesen, in dem sich diese Begriffe wiederfinden und die zeitlichen Abläufe ersichtlich werden.
Ansonsten empfinde ich aber viele der kleinen Texte schon als kindgerecht. Schön sind die teils lebensnahen Vergleiche, wenn die Geschwindigkeit eines Dinos mit der von Grundschülern ins Verhältnis gesetzt wird.

Inhalt

In diesem Buch steckt so unglaublich viel drin.
Zwar setzt das Buch chronologisch am Anfang bei den Dinos und co an und endet in der Neuzeit, aber neben den Überblicken über die Tiere, die in den verschiedenen Zeitaltern gelebt haben, gibt es auch noch eine Landkarte mit besonderen Museen, in denen sich verschiedene Fossilien-Funde befinden sowie einen kurzen Überblick über besondere Forscher und Entdecker dieses Bereiches.

Gelungen finde ich, dass sich das Buch nicht auf Dinosaurier und Mammuts – die ausgestorbenen Arten, die einem sofort in den Kopf kommen – beschränkt, sondern auch ein Blick auf die letzten Jahre und Jahrhunderte geworfen wird.
Neben einer Übersicht über die kürzlich ausgestorbenen Rassen gibt es zudem eine Liste mit bedrohten Tierarten.

Zudem wird auf die Umstände des Aussterbens eingegangen. Während es verschiedene Theorien zum Aussterben der Dinosaurier gibt, wird im weiteren Verlauf die Rolle des Menschen immer wieder deutlich gemacht: Wilderei, Zerstörung des Lebensraumes oder das Einschleppen fremder Tierarten, welche den Lebensraum oder die Nahrungsquellen der heimischen Tiere vernichten. Auch Klimawandel und Erderwärmung finden kurz Erwähnung, sodass das Buch auch ein Stück weit für den Umgang mit unserer Umwelt und der Tierwelt sensibilisiert.

Fazit

Sehr gelungen. Viele und vielseitige Informationen überwiegend kindgerecht aufgearbeitet, teils mit etwas zu komplizierten Fachbegriffen (auch wenn deren Verwendung nachvollziehbar notwendig ist) – ein Zeitstrahl hätte hier geholfen.
Die Optik ist sehr ansprechend und besonders die Auflistung der kürzlich „verschwundenen“ Tiere sehr informativ, da das Buch dadurch über das typische Dinosauriererwissen weit hinausgeht und die gegenwärtigen Gefahren für die aktuelle Tierwelt aufgreift.

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vielseitig und optisch sehr ansprechend
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Geschichte konnte meine Erwartungen nach dem tollen Beginn nicht erfüllen

Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub von Anders Sparring; Per Gustavsson

Achtung: Rezension enthält Spoiler zum Inhalt.

Optik

Das Buch hat ein angenehm-handliches Format (etwas breiter als A5).
Es gibt zahlreiche farbige Bilder, teils klein neben dem Text, viele aber auch großflächiger, teilweise ganzseitig. Diese veranschaulichen das Geschehen, allerdings trifft die Art der Illustrationen nicht so ganz meinen Geschmack.

Sprache

Kindgerecht einfach gehalten. Kurze Sätze, einfache Wortwahl. Allerdings auch sehr viele Wortwiederholungen, schon allein weil grundsätzlich alles „stibitzt“ wird.
Besonders gefällt mir der Name Kriminella, genannt Ella.

Inhalt

Den Beginn des Buches fand ich total süß. Verdrehte Welt: Stibitzen ist etwas Gutes und der Gedanke, dass der Sohn, der nicht klauen mag, Polizist werden könnte, eine totale Beleidigung.

Nach dem Lesen fällt mir die Bewertung nun unheimlich schwer, ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Geschichte mochte oder eher nicht.

Die ganze Idee ist super witzig. Die Familie ist sehr schräg. Alle beklauen sich auch gegenseitig, nichts ist vor ihnen sicher. Das eigenartige Verhalten fällt auch dem Nachbarn auf, der natürlich nichts mitbekommen darf. Als Sohn Ture Geburtstag hat, soll auch sein Geschenk geklaut werden. Da die Familie zwar gut im Stibitzen, aber offensichtlich nicht im Planen ist, geht es dabei drunter und drüber. Eigentlich ein witziges Abenteuer…

Dabei ist Vieles arg überzogen dargestellt. Es wird ununterbrochen gelogen, geschimpft und geklaut. So extrem, dass es für mich manchmal schon wieder anstrengend war. Andererseits hat diese übertriebene Darstellung natürlich auch eine entsprechende Wirkung. Und den Hinweis, dass Stibitzen natürlich nicht ok ist, gab es ja ohnehin schon ganz am Anfang des Buches…

Hinzu kommt, dass mir am Ende des Buches etwas fehlte. Nachdem das geplante Stibitzen auf jede erdenkliche Art schief geht, denken zumindest einige Familienmitglieder übers Kaufen nach. Tatsächliche Einsicht gibt es aber eigentlich nicht – was natürlich auch blöd wäre, da es sich um einen ersten Band handelt und weitere Geschichten um die Langfingerfamilie geplant sind.
Dennoch gibt es grundsätzlich einen lehrreichen Moment innerhalb der Geschichte. Allerdings ist dieser nicht so ganz offensichtlich, sodass die wichtige Botschaft (wenn du etwas Gutes tust/ nett zu anderen bist, zahlt sich das letztlich aus…) in dem ganzen Chaos und Gemotze ziemlich untergeht.

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Geschichte konnte meine Erwartungen nach dem tollen Beginn nicht erfüllen
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unglaublich spannend

Familie von Stibitz - Der Riesenlolli-Raub von Anders Sparring; Per Gustavsson

An Abbys Highschool gibt es klare Regel. Die alte Elite regiert die Schule. Doch dafür zahlt Abby einen hohen Preis. Die mächtigsten Familien der Stadt haben untereinander ausgehandelt, wie das Leben ihrer Kinder verlaufen soll. Zwangsehe inklusive. Abby rebelliert und steckt plötzlich in großen Schwierigkeiten, als drei Jungs auftauchen – die sogenannte neue Elite–, die die alte Ordnung zerstören wollen.

Es entbrennt ein Kampf um die Macht, bei dem kein Geheimnis verborgen bleibt.

Was für ein unglaublich gutes Buch!
Die Figuren quälen einander. Sie erpressen einander. Sie hassen und lieben einander. Es werden Intrigen gesponnen, Geheimnisse ausspioniert und Allianzen gebildet.
Dabei geht es immer wieder auch um Sex. Die Vorlieben einiger Figuren, was sie einander antun und was sie erregt, ist oft sehr befremdlich. Es gibt etliche sehr heftige, schockierende und wirklich abartige Szenen (eine entsprechende Warnung befindet sich auch am Beginn des Buches). Dennoch habe ich das Buch inhaliert. Denn die Handlung ist sooo unglaublich spannend.

Abby ist die Ich-Erzählerin der Geschichte. Die 17-jährige hadert mit ihrem Leben. Sie kann über ihre Zukunft nicht selbst entscheiden. Sie wird gedemütigt, beschimpft. Tag für Tag. Doch der Teenager bleibt stark. Sucht einen Ausweg. Das Auftauchen der neuen Elite macht ihr Leben noch komplizierter. Die Geschichte dafür aber umso interessanter.

Die neue Elite bringt die alte Ordnung durcheinander. Dafür ist den Jungs so ziemlich jedes Mittel recht. Es wird schmutzig, brutal, fies. Jeder Tag birgt neue Überraschungen: Welche Pläne wurden diesmal gesponnen, wer verbündet sich mit wem, welche dreckigen Geheimnisse kommen ans Licht?
Dabei ist es super interessant, wie sich die Figuren entwickeln und welche Verbindungen sich zwischen verschiedenen Interessengruppen ergeben. Zwangsgemeinschaften entstehen, ebenso wie Freundschaft. Doch sind diese echt oder nur teil eines neuen, gemeinen Plans? Niemand kann sich sicher sein. Durch die eingeschränkte Perspektive ist es schwer, die anderen Charaktere einzuschätzen, sodass es immer wieder zu Überraschungen kommt.

Das Ende ist super fies und super offen. Zum Glück erscheint Band 2 schon bald.

Fazit

Ein unglaublich tolles Buch! Spannend, brutal, überraschend. Der Machtkampf der Teenager voller Intrigen, Lügen und Geheimnisse konnte mich schon nach wenigen Seiten packen. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto spannender wird das Geschehen, weil es immer wieder unerwartete Aufdeckungen und brisante Bündnisse gibt. Dank des flüssigen Schreibstils fliegen die Seiten nur so dahin. Ich freue mich auf Teil 2.

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Geschichte konnte meine Erwartungen nach dem tollen Beginn nicht erfüllen
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WOW, Highlight!

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal von Stella Tack

Die Eliteschulen Chesterfield und St. Burrington kennt die 17-jährige Alice eigentlich nur aus der Ferne. Nun muss sie ihre Ferien dort verbringen, um ihre Noten zu verbessern. Dabei erfährt sie, dass auf den Schülern ein Fluch lastet, der auch sie selbst betrifft. Und plötzlich steckt Alice mitten in einem Spiel um Leben und Tod…

Die Geschichte konnte mich von Beginn an packen.

Schon auf den ersten Seiten passieren Alice ungewöhnliche Dinge, die die ersten Fragen aufwerfen. Immer wieder glaubt sie, Ding zu sehen, die aber sonst niemand wahrnimmt. Alice beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

Die Story, die sich dann entwickelt, habe ich absolut nicht erwartet. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd. Je mehr Alice erfährt, desto mehr Fragen kommen auf. Mysteriöse Träume bringen dabei auch nur bedingt Licht ins Dunkel. Da Alice sich plötzlich in einem Spiel um Leben und Tod befindet, ist die Anspannung durchweg greifbar.

Wenn jeder eine Spielfigur ist, jede Handlung ein durchdachter Spielzug, was ist dann echt? Wem kann Alice glauben? Wer spielt nur mit ihr? Alice ist diese Welt völlig fremd, sie versteht vieles nicht und weiß auch die Personen um sich herum nicht einzuschätzen. Sie ist gezwungen, sich auf ihr Gefühl zu verlassen. Aber was, wenn sie dieses betrügt?
Ein klein wenig gehadert habe ich mit Alice, die insgesamt als toughe, schlagfertige Protagonistin auftritt, da sie für mein Verständnis zu wenig Antworten einfordert. So gibt es eine Figur, die immer wieder andeutet, mehr zu wissen, aber Alice lässt die Augenblicke, in denen sie nachharken könnte, mehrfach ungenutzt verstreichen.

Kleckerweise gibt es dann ein paar Antworten und damit auch immer neue Überraschungen. Manches deutet sich zwar an, doch nicht immer sieht Alice die Probleme auch kommen, sodass ich die Geschichte durchweg spannend fand. Es wird emotional, aber auch brutal und grausam. Zudem habe ich mich über die trockenen Kommentare einer Figur immer wieder köstlich amüsiert.

Dabei fand ich nicht nur Alice’ Entwicklung interessant, sondern auch die Gedanken und Handlungsabsichten der anderen Charaktere – sofern diese die Ich-Erzählerin Alice daran teilhaben lassen.

Der Cliffhanger ist eine Folter nach der rasanten, spannenden Geschichte. Denn bis Band 2 wird es nun lange Monate dauern. Ich freue mich jetzt schon drauf.

Fazit

Mysteriöse Begebenheiten, unerwartete Entwicklungen, undurchsichtige Figuren und eine Protagonistin, die plötzlich um ihr Leben bangen muss. Obwohl einige Begebenheiten vorhersehbar sind oder sogar angedeutet werden, sich dabei aber der Aufmerksamkeit der Protagonistin entziehen, konnte mich die Geschichte durchweg fesseln und auch immer wieder überraschen. Es wird emotional und brutal. Schon jetzt (sehr wahrscheinlich) mein Februar-Highlight!

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WOW, Highlight!
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spannende Idee mit Schwächen in der Umsetzung

Falling Skye (Bd. 1) von Frisch Lina

Skye lebt in den Gläsernen Nationen (ehemals USA). Hier ist die Gesellschaft unterteilt in Senso und Ratio – durch einen Test wird bestimmt, ob die Menschen eher emotional oder rational handeln. Ihr Ergebnis bestimmt ihr Leben, denn nicht jedem stehen hinterher alle Bildungs- und Berufsmöglichkeiten offen.

Nun steht auch die Testung der 16-jährigen Skye bevor. Sie ist sich sicher, wie ihr Ergebnis ausfallen wird und hat klare Ziele für die Zukunft. Doch dann erfährt sie im Testzentrum Dinge, die sie alles, an was sie bisher geglaubt hat, infrage stellen lässt…

Nach dem Lesen bin ich hin- und hergerissen. Vieles in dem Buch fand ich wirklich toll, andererseits gab es aber auch etliche Stellen, an denen die Handlung für mich einfach nicht ganz logisch war. Beispiel: Die Testung läuft eigentlich super modern ab. Dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen einzelne Figuren die Ergebnisse oder Technik manipulieren. Und niemandem fällt es auf… so wie es der Handlungsverlauf halt gerade braucht. Glück und Zufall spielen eine immense Rolle, viel Zeit zum Planen ihrer Aktionen haben die Figuren ohnehin nicht.
Das ist total schade, weil mich die Handlung an sich eigentlich durchaus fesseln konnte.

Das ganze Gesellschaftssystem ist sehr befremdlich (umso mehr, wenn man in der Danksagung liest, welche realen Missstände die Autorin als Grundlage für ihr System im Sinn hatte). Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Menschen werden strickt nach rational oder emotional eingeordnet. Eine Zwischenstufe gibt es nicht. Die Einstufung in diese zwei sogenannten Traits entscheidet über die späteren Jobmöglichkeiten. Als emotionaler Mensch in einen verantwortungsvollen Beruf? Unmöglich. Schließlich könnte eine impulsive Gefühlsentscheidung verheerende Folgen haben…
Die Ursprung der Gläsernen Nationen ist erschreckend, gleichzeitig hatte ich aber den Eindruck, dass die Entwicklung der USA hin zu ebendiesen noch ein paar mehr Erklärungen gebraucht hätte.

Die Tests, die zur Bestimmung der Traits herangezogen werden, sind grausam und bringen die Teenager immer wieder an ihre Grenzen, wodurch es zu spannenden und auch dramatischen Momenten kommt.
Skye ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und lässt die Leser/innen an ihren Gedanken und ihren hochkochenden Gefühlen während der aufregenden Testtage teilhaben. Dabei fiel es mir schwer, eine Haltung zu Skye aufzubauen. Eigentlich ist sie ein liebenswertes, freundliches Mädchen. Doch ihre Einstellung zum Gesellschaftssystem und ihr Wunsch für die eigene Einstufung haben es mir manchmal schwer gemacht, mich in sie hineinzuversetzen. Nicht zuletzt, weil ihr Handeln und Denken nicht unbedingt immer übereinstimmen. Sie ist ziemlich verblendet von dem, was ihr über die Traits eingetrichtert wurde. Einerseits betont sie die Wichtigkeit beider Gruppen, aber andererseits stimmt sie der klaren Trennung und der damit einhergehenden Diskriminierung durchweg zu…
Erst im Verlauf beginnt sie, das zu hinterfragen, was die Regierung den Menschen eintrichtert. Je mehr sie erfährt, desto mehr Zweifel befallen sie und sie trifft menschlichere Entscheidungen, die sie mir sympathischer gemacht haben.

Zusätzlich zu Skyes Sichtweise gibt es immer wieder kurze Passagen aus der Ich-Perspektive eines Testleiters, der sich mit Skye zusammen in dem Zentrum aufhält.
Dieser sorgt von Beginn an für eine spannende Note. Wer ist er, was will er, wie hängt alles zusammen? Ich war neugierig, wie sich die Geschichte entwickelt und welche Rolle er einnimmt. Zudem werden immer wieder Andeutungen auf Ereignisse in der Vergangenheit gemacht, die sich erst spät aufklären und mich durchaus überraschen konnten.

Und auch sonst nimmt die Handlung einige unerwartete Wendungen. Als dann auch noch die Spannung und Dramatik zunehmen, konnte mich die Handlung mehr und mehr fesseln. Wenn es halt nur nicht diese unlogischen Momente innerhalb der Geschichte gegeben hätten, in denen jeder trotz eigentlich lückenloser Datenüberwachung tun und lassen kann, was er gerade möchte, damit die Handlung dank daraus resultierender neuer Aufdeckungen oder Verstrickungen voranschreiten kann.

Am Ende bleiben noch viele Fragen offen und auch hier gibt es kleine Unstimmigkeiten bezüglich des Handelns der Figuren. Dennoch bin ich durchaus neugierig, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Fazit

So zügig sich die Geschichte dank des anschaulichen, flüssigen Schreibstils auch lesen lässt, die Bewertung fällt mir wirklich schwer. Ich mochte das dargestellte Szenario. Die grausamen Tests konnten mich ebenso fesseln wie die vielen offenen Fragen, was genau in der Vergangenheit vorgefallen ist, welche Rolle der mysteriöse Testleiter einnimmt und welchen Weg Skye wählen wird. Dennoch habe ich mehrfach mit dem Handlungsverlauf gehadert, wenn immer wieder einzelne Charaktere die ach so moderne Dauerüberwachung überlisten oder einfach nur zufällig umgehen, um wieder irgendwas Verrücktes zu tun…

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spannende Idee mit Schwächen in der Umsetzung
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400 Seiten Langeweile :-/

Sweet Sorrow von Frisch Lina

Der Klappentext klang super, weckt in meinen Augen allerdings völlig falsche Vorstellungen von der Geschichte. Denn das erwähnte Wiedersehen, welches große, verwirrte Emotionen hätte mit sich bringen können, spielt eine sehr untergeordnete Rolle.

Ich habe nicht wirklich gut ins Buch hineingefunden.

Es gibt zahlreiche Zeitsprünge innerhalb der Handlung. Charlie blickt auf seine Jugend zurück, erzählt dabei allerdings nicht chronologisch, sondern springt in einem Zeitraum weniger Jahre (Monate?) immer mal wieder hin und her, ohne dass die zeitlichen Zusammenhänge dabei so richtig deutlich werden.
Ganz selten gibt es auch einen Blick in das Leben des 20 Jahre älteren Charlie, der offensichtlich der Ich-Erzähler ist und auf seine erste Verliebtheit zurückblickt.

Die Handlung konnte mich einfach nicht packen. Charlie erlebt eine schwierige Jugend, muss viel Mist innerhalb von Familie und Freundeskreis durchstehen. Doch die zufällige Begegnung mit Fran, die ihn direkt fasziniert, gibt ihm ein Ziel und Hoffnung. Die Liebesgeschichte ist ganz niedlich, aber bis es dahin kommt, gibt es so unglaublich viele langwierige Passagen, in denen gefühlt nichts passiert. Dabei ist Charlies Leben, das ganze Familiendrama, die Suche nach sich selbst und die Hoffnung, Fran für sich zu gewinnen, nicht grundsätzlich uninteressant. Aber der Schreibstil ist sehr detailliert, für mein Empfinden viel zu ausschweifend, sodass ich mich seitenlang schlichtweg gelangweilt habe. Erst auf den letzten 100 Seiten konnte mich die Handlung ein wenig packen, da etwas Schwung in die Handlung kommt. Allerdings war zu dem Zeitpunkt nur noch so wenig Buch übrig, dass mir bereits klar war, die Erwartungen, die der Klappentext bezüglich des Wiedersehens geweckt hatte, werden wohl nicht mehr erfüllt. Dementsprechend war das Ende auch eher ernüchternd, auch wenn ein paar schöne Gedanken in den Schlussszenen steckten.

Fazit

Zäh, langwierig, zu ausschweifend. Mit jeder Menge Familiendrama, Konflikten unter Freunden, der ersten Liebe und dem ganze normalen Wahnsinn des Erwachsenwerdens stecken viele Themen in dem Buch, die Potential für große Emotionen gegeben hätten. Mich konnte das Buch aber leider gar nicht berühren oder fesseln. Das Geschehen plätschert stetig vor sich hin, erst kurz vor Schluss kommt etwas Schwung in die Handlung. Hinzu kommt, dass der Klappentext völlig falsche Erwartungen geweckt hatte, die leider nicht erfüllt werden.

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400 Seiten Langeweile :-/
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eigener Kräutergarten notwendig

Sweet Sorrow von Frisch Lina

Der Aspekt der saisonalen Küche sprach mich an, sodass ich mir dieses Kochbuch angeschaut habe. Einen Bezug zu WW habe ich nicht, sodass ich mit dem Punktesystem auch nicht vertraut bin und dahingehend keinerlei Wertung vornehme.

Das Buch hat A4 Format. Mit gut 150 Seiten beinhaltet es eine Menge Rezepte, die nach Jahreszeiten gegliedert sind (die Zuordnung erschloss sich mit allerdings nicht immer).

Auf jeder Doppelseite befindet sich – nach ein paar kurzen Einführungsseiten und jeweils einer kleinen Einführung in jede Jahreszeit beispielsweise mit einer Kräuterkunde oder Winterwurzelübersicht – ein Rezept plus ein ganzseitige Foto. Die Bilder sind ansprechend und die Rezepte verständlich beschrieben und gegliedert.

Die Rezepte sind insgesamt abwechslungsreich und beinhalten viele verschiedene Zutaten, mal Fisch, mal Fleisch, mal vegetarisch.
Die Rezepte werden als kreativ und ausgefallen angepriesen, das sind sie auf jeden Fall auch – dabei sprechen mich leider nur wenige davon an. Ich habe nichts gegen kreative Ideen, aber viele Mischungen entsprechen nicht meinem Geschmack – oder dem, was ich für meinen Geschmack halte.
Hinzu kommen die ungünstigen Mengen an Zutaten, die für die Rezepte verwendet werden. Oft werden von diversen Zutaten nur kleinste Mengen benötigt (80g Quark, 50ml Kokosmilch, 80g von verschiedenen Salatsorten), sodass man nach dem Kochen mit etlichen Resten dasteht.
Zudem ist definitiv ein eigener Kräutergarten notwendig, da für fast jedes Rezept 2-3 Stängel von mindestens 2-3 Kräutern benötigt werden.

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400 Seiten Langeweile :-/
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Zwillinge – lieber allein?

Ben und Teo von Martin Baltscheit

Ben und Teo sind Zwillinge. In vielem handeln sie als Einheit. Dass sie aber von ihrem Umfeld oft nur als Paar wahrgenommen werden, nervt beide. Schließlich sind sie in unterschiedlichen Dingen gut und wünschen sich, dass dies auch wahrgenommen und anerkannt wird. Ein magischer Spiegel erlaubt es ihnen, herauszufinden, wie das Leben als Einzelkind wäre…

Teo und Ben sind abwechselnd die Ich-Erzähler und schildern ihre Erlebnisse mit und ohne Geschwisterkind.

Der Erzählstil ist einfach und kindgerecht, Schimpfwörter inklusive, denn natürlich wird auch mal kräftig gestritten.
Wie alt die Zwillinge sind, bleibt offen. Sie interessieren sich für Fußball, Musik, Haargel und Deo…
Die bunten Illustrationen, teils ganzseitig, teils klein neben dem Text, sind ebenfalls kindgerecht und geben die Stimmung der Geschichte bildlich wieder.

Die Grundidee des Buches gefällt mir gut: Durch das Experiment „Einzelkind“ merken Ben und Teo, wie es sein könnte, die alleinige Aufmerksamkeit von Eltern und Freunden zu bekommen. Gleichzeitig stellen sie aber auch fest, was ihnen ohne den anderen fehlen würde.

Die Umsetzung konnte mich allerdings nicht durchweg überzeugen. Dass Kinder sich wünschen, das Geschwisterkind wäre nie geboren und dies auch äußern, ist wohl nicht ungewöhnlich. Aber das Thema Tod mehrfach aufzugreifen und die Beerdigung des Bruders – wenn auch nur gedanklich – samt Trauerfeier, -gästen und Sarg auszuschmücken, finde ich für die Altersgruppe doch irgendwie unangemessen.

Die anderen Situationen, die Ben und Teo erleben, sind harmloser und spiegeln den Schul- und Familienalltag wieder. Teilweise empfand ich die Handlung dabei aber als etwas abgehackt. Sehr knapp schildern die Zwillinge die aktuellen Erlebnisse, bevor es auch schon mit dem nächsten weitergeht. Ganz rund wird die Geschichte, besonders das Ende, für mich dabei nicht.

Fazit

Die Zwillingsjungs Ben und Teo wünschen sich, nicht nur als Paar sondern auch mit ihren individuellen Talenten wahrgenommen zu werden. Ein Zauberspiegel ermöglicht ihnen, das Leben als Einzelkind auszuprobieren. Niedlich dabei ist, dass sie es zwar total spannend finden, etwas getrennt zu machen, dem anderen aber dennoch zeitnah von ihren Erlebnissen erzählen möchten. Ganz allein ist es nämlich doch gar nicht so toll… Eine Geschichte über Freundschaft, Familie und Zusammenhalt, die inhaltliche aber teilweise ein wenig über das Ziel hinausschießt.
Dennoch greift das Buch mit dem Geschwisterstreit und dem Konkurrenzdenken, das nicht nur unter Zwillingen herrscht, lebensnahe Themen auf. In eine fantasievolle Geschichte eingebunden, erkennen die Jungen, was ihnen im Leben wichtig ist, und geben dabei den Leser/innen bzw. Zuhörer/innen einen entsprechenden Denkanstoß mit.

Ich vergebe 3,5 Sterne mit Tendenz nach oben und runde daher auf.

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Zwillinge – lieber allein?
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wird mit der Zeit richtig spannend (4,5)

Shadowscent - Die Blume der Finsternis von Martin Baltscheit

Um ihrem kranken Vater zu helfen, lässt sich die junge Rakel auf einen gefährlichen Handel ein, der letztlich dazu führt, dass sie in der Nähe ist, als der Kronzprinz verletzt wird. Rakel wird zur Tatverdächtigen und ausgerechnet Ash, der Leibwächter des Prinzen, ist ihre einzige Chance, ihre Unschuld zu beweisen…

Ich hatte am Anfang ein paar Schwierigkeiten, mich in die Geschichte hineinzufinden.

Da es zunächst nur wenig Erklärungen gibt, habe ich mich in die fremde Welt gestoßen gefühlt, in der ich so vieles nicht verstanden habe und nicht zuordnen konnte. Ein Glossar und vor allem eine Karte, um den Weg der Figuren nachzuverfolgen und die Aufteilung des Landes nachvollziehen zu können, wären hilfreich gewesen. Vieles erklärt sich im Verlauf, teilweise aber auch erst sehr spät. Anderes bleibt noch offen. Dennoch konnte mich die Welt, die voller verborgener Magie, ungewöhnlicher Landschaften und gefährlicher Bewohner steckt, nach und nach für sich einnehmen. Die bildhaften Beschreibungen machen es leicht, sich die ideenreichen Wesen und unterschiedlichen Menschen vorzustellen.

Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto weniger Gedanken habe ich mir über die offenen Fragen zum Weltenaufbau gemacht, weil mich die Handlung so gefesselt hat. Rakel ist eine sympathische, toughe Protagonistin mit einer sehr feinen Nase, welche ihr zwar manche Tür öffnet, sie aber genauso in Schwierigkeiten bringt. Sie setzt sich mutig für ihre Ziele ein, rennt aber nicht kopflos ins Ungewisse. Zusammen mit Ash begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, auf der sie immer neue Herausforderungen erwarten. Die Zeit drängt, die Spannung steigt, die Dramatik nimmt zu.
Auch Ash ist ein toller Charakter, der mir trotz seiner geheimnisvollen Art schnell sympathisch war. Er ist seinem Prinzen loyal verbunden und setzt sich für dessen Wohl auch über Befehle hinweg. Abwechselnd schildern die beiden die Ereignisse in der Ich-Perspektive und geben dabei jeweils Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle.

Als die zwei aufeinanderstoßen, kennen sie sich nicht. Sie haben keinen Grund, einander zu vertrauen. Nur ein gemeinsames Ziel verbindet sie. Die beschwerliche Reise bringt sie näher zusammen. Diese langsame Annährung, die aufgrund von aufkommenden Zweifeln und im Kampf notwendigem Vertrauen immer wieder für ein emotionales Hin und Her sorgt, welches auch dank der Perspektive gut nachvollziehbar ist, hat mir gut gefallen.

Das Ende ist ein Cliffhanger, der mich neugierig auf Teil 2 zurücklässt.

Fazit

Der Einstieg in die Geschichte ist aufgrund des von vielen fremden Begriffen und Begebenheiten geprägten Weltenentwurfes, der zunächst nur dürftig erklärt wird, etwas holprig. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr nimmt das Erzähltempo und damit auch die Spannung zu. Rakel und Ash haben die Zeit im Nacken und immer neue unerwartete Gefahren vor Augen. Die Dramatik steigt immer weiter an, sodass ich das Buch zuletzt kaum noch aus der Hand legen konnte. Am Ende bleibt noch vieles offen.
Vermisst habe ich eine Karte, um die Aufteilung des Reiches sowie den Reiseweg besser zu verstehen.

Aufgrund des Einstiegs vergebe ich keine volle Punktzahl, obwohl mich die Geschichte am Ende total begeistert hat.

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spannendes Stadt-Abenteuer – aber insgesamt ein wenig zu rosig

Käthe, Band 1: Der Gorilla-Garten von Veenstra Simone; Loose Anke

Käthe zieht vom Land in die Stadt. Dadurch ändert sich für das Mädchen vieles: neues Haus, neue Schule, neue Freunde. Käthe ist gespannt, was sie erwartet und überrascht, was es in der Großstadt alles zu entdecken gibt.

Optik

Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Es ist etwas größer als A5 und weist eine verhältnismäßig große Schrift auf.

Die Geschichte ist mit zahlreichen bunten Illustrationen versehen, welche sich mal klein in den Text einfügen oder eine ganze Seite einnehmen. Ich finde die Zeichnungen sehr gelungen, alles wirkt fröhlich und sympathisch. Käthes verschiedenen Stimmungen sind durch ihre Gesichtsausdrücke super eingefangen.

Gelungen ist auch die Mischung an Figuren mit unterschiedlichstem Aussehen. Besonders gefällt mir der riesige, bärtige „Rocker“, der sein winziges Kätzchen schmust. Auch inhaltlich wird mit vielen Klischees gebrochen. Die Mutter fährt, während der Vater mehr recht als schlecht die Karte liest. Papa und Käthe sind die Träumer, während Mama einfach fix zur Bohrmaschine greift…

Geschichte

Käthe ist aufgeregt wegen des Umzuges. Sie ist traurig, ihre Oma und deren Apfelhof sowie ihre Freunde zu verlassen, freut sich aber auch auf alles Neue, was sie erwartet.
Die Art, wie Käthe ihre Umgebung entdeckt, fand ich gelungen. Da sie sich noch nicht gut auskennt, darf sie sich zunächst nur im direkten Umkreis des neuen Hauses bewegen, bevor sie ihren Bewegungsradius erweitert. Aber auch hier inspiziert Käthe schon alles ganz genau, jeden Baum und kleinen Laden. Dabei gibt sie allen Dingen gern kindgerechte käthemäßige Namen, die die Dinge 1 zu 1 beschrieben – denn die Grundschülerin ist die Ich-Erzählerin der Geschichte.
Dadurch bekommt man auch einen Einblick in Käthes Gefühlsleben – ihre Gewissenbisse beispielsweise, als sie etwas Unüberlegtes tut, was sie später wieder gutmachen will.
Insgesamt liest sich der Text sehr gut, anschaulich und kindgerecht. Allerdings waren mir die Wortkreationen an einigen Stellen etwas zu viel, zumal Käthe – die eigentlich ganz anders heißt – von ihren Eltern dann auch noch mit Käthemädchen angesprochen wird.

Käthe findet sich schnell in der neuen Umgebung zurecht. Sie entdeckt Dinge, die sie vom Land kennt, findet aber auch große Unterschiede zwischen Stadt- und Landleben. Dank der Weisheiten ihrer Großmutter lässt sie auch ihre Klassenkamerad/innen am Landleben teilhaben.
Auch neue Freunde zu finden, stellt für Käthe keine Schwierigkeit da.
Und – so paradox das klingen mag – ein wenig hat mich dies gestört, weil alles so einseitig toll ist. Käthe hat keinerlei Schwierigkeiten. Alle sind nett zu ihr (außer dem griesgrämigen Nachbarn vielleicht) und alles läuft von Anfang an großartig. Mir fehlt da ein Gegenpol. Die Traurigkeit über den Abschied, die zwar am Anfang genannt wird, ist komplett vergessen. Problemchen, die entstehen könnten, werden im Keim erstickt. Alles ist einfach käthemäßig fantastisch.

Da dies ein Reihenauftakt ist, wird Käthe vermutlich noch weitere Abenteuer in der Großstadt erleben. Vielleicht sind diese dann etwas vielschichtiger.

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spannendes Stadt-Abenteuer – aber insgesamt ein wenig zu rosig