Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde Manuela Meierhofer:
50:50
Halbe Leben von Susanne Gregor
Wie fühlt es sich an, nur das halbe Monat zuhause bei der eigenen Familie zu sein und die andere Hälfte im Ausland bei einer kranken alten Frau zu verbringen? Und wie fühlt sich die Familie, wenn plötzlich ein weiterer Mensch in die Familienstruktur eingegliedert werden muss? Dieser Roman beschreibt wunderbar beide Seiten.
Ohne in Sentimentalität oder Banalität abzuschweifen. Ohne anzuklagen.
Ein großartiges Buch! Ich bin schon auf die nächste Geschichte der Autorin gespannt.
Große Empfehlung!
...und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage....
Wie Risse in der Erde von Clare Leslie Hall
Ein Buch das mich weder sprachlich noch inhaltlich überzeugen konnte. Hier wurde aber auch kein Klischee ausgelassen.
Geeignet vielleicht für entspannte Stunden am Strand, in denen man den Kopf hitzebedingt nicht anstrengen kann. ABER - es gibt wahrlich bessere Lektüre, wenn man 'leichte Kost' lesen möchte.
Fazit: kann man lesen, muss man aber nicht.
Poleposition
Hundert Wörter für Schnee von Franzobel
Was für ein Buch! Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite. Aber kein Roman, der sich mal eben so schnell zwischendurch 'weg liest'. Man sollte schon aufmerksam dabei sein, damit man all die sprachlichen Spitzfindigkeiten überhaupt bemerkt. Klar gezeichnete Figuren brachten mir das Leben an diesem unwirtlichen Ort näher.
Ein wahres Lesehighlight. Große Empfehlung!
Japan intensiv
Abroad in Japan von Chris Broad
W
elch tolles Buch, um tief in Japan einzutauchen. Der Autor wandert nach seinem Studium nach Japan aus um dort als Assistenzlehrer zu arbeiten. Er berichtet von seinem Alltag. Mit klarem Blick und unvoreingenommen lässt er uns an seinen Erlebnissen teilhaben.
Große Empfehlung. Nicht nur für japanaffine Leute!
Umlaufbahnen
Umlaufbahnen von Samantha Harvey
Ich habe das Buch aufgrund der tollen Rezensionen gelesen. Tja. Das Buch hat durchaus seinen Reiz. Aber phasenweise waren die vielen Aufzählungen doch etwas ermüdend. Es fiel mir teilweise schwer, aufmerksam zu bleiben. Kein Buch für mich.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela MeierhoferLangatmig
Flusslinien von Katharina Hagena
Das Buch verknüpft die Geschichten von Margrit, Luzie und Arthur. Abwechselnd erzählen sie von ihren Problemen.
Klingt interessant, ist es aber nur bedingt. Viel zu ausschweifend wird für meinen Geschmack von Tattoos erzählt. So wird immer wieder haargenau beschrieben, was wie gezeichnet wird. Für mich nicht beeindruckend.
Schade!
Familienbande
Die Garnett Girls von Georgina Moore
Die Story handelt von der Mutter Margo, ihren drei Töchtern und deren Partnern. Also eine Familiengeschichte.
Margo musste ihre Töchter alleine großziehen, da sie deren alkoholkranker Vater verlassen hatte. Die Geschichte erzählt von den Verhältnissen der Töchter zueinander, von deren Verhältnis zur Mutter und zu ihren Partnern.
Ermüdend. Manchmal interessant, zum größten Teil aber langweilig. Auch an der Sprache konnte ich nichts besonderes entdecken. Besser, sie lesen etwas anderes.
Britisch voll und ganz!
Keine Kleinigkeit von Camilla Barnes
Skurril. Ein Buch, vollgespickt mit feinstem schwarzen britischen Humor. Ich kam aus dem Schmunzeln kaum raus und hab mehrmals innegehalten und überlegt: "hab ich das jetzt wirklich grad gelesen?"
Große Empfehlung, wenn jemand diese Art von Schreibstil mag.
Frauenbande
Der Chor von Anna Katharina Hahn
Das Buch beginnt gemächlich. Die Mitglieder eines Chores treffen sich wöchentlich, um ihrem Hobby, de Singen zu frönen. Bald schon werden Risse in dieser Gemeinschaft der Frauen erkennbar. Es beginnt zu bröckeln. Nicht alles ist so beschaulich, wie man es zu Beginn wahrnimmt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Leicht lesbar dank guter Sprache. Unvorhergesehene Wendungen und Entwicklungen lassen einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Empfehlung!
Brachiale (Natur)gewalt
Wild wuchern von Katharina Köller
Ich bin hin und hergerissen. Kann mich nicht entscheiden, ob mir das Buch gefällt oder nicht.
Es liest sich schnell und gut. Hat eine kraftvolle, ungewöhnliche Sprache. Gute Sätze und Überlegungen. Die Autorin hat eine gute Beobachtungsgabe und hat die ÖsterreicherInnen gut abgebildet.
Doch die Personen bleiben klischeehaft.
Erinnern mich an die Märchenfiguren Goldmarie und Pechmarie. Es gibt hier nur schwarz oder weiß. Zwischentöne sind eher selten. Die Story ist platt. Und das Ende sehr unrealistisch.











