Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niki:
Was für eine geniale Graphic Novel
Ratten von Karla Paloma
Die dänische Comic-Zeichnerin Karla kann in Berlin nur prekär von ihrer Kunst leben. In ihren Storys vermischt sie ihre Autobiografie mit Erfundenem. Daraus entstehen für uns Leser*innen unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden. Schon die erste Geschichte hat mich sehr zum Staunen und Schmunzeln gebracht, dass ich mir dachte: „aber nicht wirklich“, unglaublich und großartig.
So reihen sich auch die beiden weiteren Geschichten ein. Beim Lesen ist mir auch immer die Frage durch den Kopf gegangen, was stimmt denn davon wirklich in Bezug auf ihre Biografie.
Derart humorvolle und ehrliche Alltagsgeschichten habe ich noch nie gelesen. Die schwarz-weiß-Zeichnungen sind einfach und reduziert, daher sehr auf den Punkt gebracht.
Mit größtem Vergnügen kann ich daher diese Graphic Novel weiterempfehlen, für alle, die es ein bisschen übertrieben und auch unter der Gürtellinie mögen.
Interessanter Plot
Stadt der Hunde von Leon de Winter
Jaap war einer der besten Neurochirurgen der Welt. Als seine Tochter plötzlich in Israel verschwand, war das eine große Zäsur in seinem Leben. Danach scheiterte seine Ehe und er wurde zu einem traurigen alten Mann: er verlor an Attraktivität, auch seine Haare am Kopf. Wenn er über sich selbst nachdachte, wusste er, dass er in gewisser Weise ein skrupelloser Mann war: sein Erfolg erlaubte es, dass Frauen mit ihm ins Bett gingen und danach mehr von ihm wollten, doch er wollte sie danach nicht mehr kennen.
Über zehn Jahre flog Jaap einmal im Jahr von Holland nach Israel in der Hoffnung seine Tochter Lea zu finden, denn er konnte einfach nicht glauben, dass sie tot sei. Was genau geschehen war, konnte nie rekonstruiert werden.
Bei einem dieser Aufenthalte erhielt er einen Anruf vom israelischen Ministerpräsidenten. Als Neurochirurg sollte er eine geradezu aussichtslose Operation bei einer der wichtigsten Personen der Weltgeschichte.
Bis dahin war die Geschichte realistisch, interessant und spannend. Als er jedoch auf Ibrahim trifft, kippt die Story etwas ins Absurde. Am Ende ist dieser Teil schon nachvollziehbar, jedoch meinen Geschmack hat es nicht getroffen.
Von meiner Seite kann ich das Buch einerseits empfehlen, andererseits auch wieder nicht. Lesende, die Absurditäten in einem Roman nicht stören, wird dieses Buch sicher gefallen – meines war es nur zum Teil.
Ein Sachbuch, das ich nicht mehr aus den Händen legen konnte
Wie wir so schön wurden von Rabea Weihser
Dieses Sachbuch habe ich wahnsinnig gern gelesen. Ein Ritt durch die Jahrhunderte und ihre Moden das Gesicht betreffend.
Die Kapitel sind eingeteilt in die unterschiedlichen Teile, die unser Gesicht ausmachen: Nase, Haut, Augen, Augenbrauen, aber auch Alter, Schönheitsmakel und vieles mehr wird thematisiert und fokussieren die jeweiligen Darstellungen und Modeerscheinungen in vergangenen Zeiten, und auch die dahinter stehenden Ideen und Empfindungen.
Warum wurden Gesichter weiß geschminkt? Wann und warum kam der Trend der buschigen Augenbrauen auf? Welche Bedeutungen haben die jeweiligen Nasen eingebettet in ethnische Erklärungen? Es geht um asiatische, afrikanische und europäische Idealtypen und Modetrends, weit zurückreichend in die Geschichte der Menschheit. Bis zum Kaiserhof von China und auch nach Japan. In Brasilien und Südkorea werden jungen Mädchen Beauty-OPs zum Schulabschluss geschenkt, damit sie künftig zur Elite gehören.
Wie muss ein Gesicht überhaupt aussehen, um als schön zu gelten? Was lassen Menschen über sich ergehen, um dem jeweiligen Modetrend zu folgen? Und was bedeutet es überhaupt schön zu sein? Es geht um kulturelle Vorlieben und modische Trends der jeweiligen Gesichtsästhetik.
Ich bin bar erstaunt, wie über das Gesicht und seine Schönheit (oder das Gegenteil) zu schreiben möglich ist, und das aus unterschiedlichen Perspektiven: philosophisch, gesellschaftlich, aus kapitalistischer bzw konsumorientierter Sicht, im Kontext von Social Media, aus der Sicht von Modeerscheinungen und der Kunst. Es geht um Botox, Filler, ästhetische Chirurgie, Schminke, Hautpflege, Feminismus und Gender-Age-Gap.
Ein wunderbares Buch zum Staunen, Lernen, aber auch manchmal zum Kopfschütteln. Ein Buch, über das man während des Lesens reden und diskutieren möchte, weil Hintergründe zu bestimmten Modeerscheinungen erklärt werden oder ganz einfach, weil ich vieles nicht wusste und die Fakten so unglaublich sind. So viele interessante Themen sind in diesem Buch verpackt, großartig und sehr zu empfehlen.
Eine ungleiche Freundschaft
Knallkrebse von Christian Mitzenmacher
om, Physikdoktorand, übernimmt die Patenschaft für den 16jährigen afghanischen Flüchtling Farid. Zu Beginn sind die Treffen verkrampft und angespannt, dauern eineinhalb Stunden und Tom ist froh, wenn sie vorbei sind. Nach und nach entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden.
Toms Bruder Lukas belächelt die Patenschaft, für ihn ist sie so ähnlich wie zum Studieren ins Ausland gehen, wo man dann in Wahrheit nur am Strand liegt, aber der Lebenslauf ist poliert – so sieht er Toms Patenschaft.
Im Lauf der Zeit gesellt sich Toms Freundin Laura dazu, die eine besonderen Draht zu Farid hat.
Farid erzählt kaum etwas über seine Flucht, nur dass ein er ein Mädchen, Pari, im Iran kennenlernte, die er auf dem Weg nach Europa verloren hat und die er von Deutschland aus wieder finden möchte.
Die Geschichte handelt von Freundschaften, Beziehungen, Flucht, Belastungen, Verlust und Verantwortung.
Die Geschichte wirkt leicht, trotz des ernsten Themas. Gefallen hat mir, wie selbstbewusst Farid ist, wie er sich anstrengt und zu keinem Zeitpunkt in eine Opferrolle verfällt – großartig, das gefällt mir sehr.
Das Leben vier starker Frauen
Dream Count von Chimamanda Ngozi Adichie
Vier Frauen, alle aus Afrika stammend, begleiten wir während der Corona-Pandemie. Drei davon sind sehr reich, nur Kadiatou verdient sich ihr Leben in Amerika als Haushälterin und Zimmermädchen in einem Hotel. In diesem Hotel geschah auch der sexuelle Übergriff, der an den Strauss-Kahn Skandal erinnern soll.
Es handelt sich hier um Frauen, die jede für sich in ihrem Leben Erfüllung sucht und zum Teil auch erhält, dies jedoch ganz unterschiedlich.
Chiamaka ist Reiseschriftstellerin, ihre Eltern zählen zu den Reichen in Nigeria. Durch die Pandemie kann sie nicht reisen und so blickt sie zurück auf die Männer ihres Lebens. Heiraten und Kinder zählen nicht zu ihren Träumen. Sie wünscht sich einfach den richtigen Partner.
Ihre Cousine Omelogor hat in Nigeria als Bankerin Karriere mit illegalen Geldtransaktionen gemacht und trägt so zur Verschleierung der Korruption bei. Sie kam dadurch zu ungeheuerlich viel Geld. Sie will weder Mann noch Kinder, sondern Frauen monetär unterstützen.
Zikora ist als Anwältin in Washington DC sehr erfolgreich und wollte sich den Traum ihres Lebens erfüllen: unbedingt wollte sie eine Familie – also Mann und Kind. Als sie endlich schwanger ist, wird sie verlassen – zwar unterstützt sie ihre Mutter, jedoch war das Verhältnis der beiden bis dahin eher schlecht.
Die oben bereits erwähnte Kadiatou ist Chiamakas Haushälterin. Kommt aus armen Verhältnissen, wurde als junges Mädchen – ganz nach Tradition – beschnitten.
Es geht somit um vier starke Frauen, die viele Themen abdecken: Freundschaft, Traditionen, Erfolg, sexuelle Gewalt, Klasse, Rassismus, Herkunft und Selbstbestimmung sowie ganz allgemein Erwartungshaltungen gegenüber vor allem afrikanischen Frauen.
Jede Frau hat so ihre eigenen Träume und Vorstellungen von einem erfüllten, erfolgreichen und glücklichen Leben. Der Autorin Adichie gelingt es sehr gut diese unterschiedlichen Facetten und Aspekte zu zeigen, egal ob reich oder arm, egal ob in den USA oder in Afrika.
Dream Count lässt sich interpretieren als die Anzahl der erfüllten Träume, die jede*r für sich so im Leben hat.
Sehr zu empfehlen
Munch Biografie als Grafic Novel - herrlich
Munch von Steffen Kverneland
Die Biografie von Edvard Munch (1863-1944) als Graphic Novel - einfach großartig.
Ein zu Lebzeiten skandalöser Maler, der im damaligen Christiania, dem heutigem Oslo, geboren wurde. Seine Mutter starb als er fünf Jahre alt war; und das wirkte prägend auf ihn aus. Als Kind war er oftmals so krank, dass der Vater dachte, dass er sterben wird.
Er verbrachte einige Zeit in Deutschland und Paris, lebte als Boheme, trank und liebte die Frauen. Verheiratet war Munch nie, diese hätten ihn vom Malen abgehalten.
Munchs Krisen und Emotionen, seine Lebensstationen, sind wahnsinnig toll aufs Papier gebracht, auch seine nicht ganz einfache Freundschaft mit Strindberg. Und Strindberg selbst wird richtig gut dargestellt, besonders gegen Ende des Buches. Man*frau erfährt viel über die Entstehung bzw den Hintergrund seiner Bilder, die alle einen Bezug zu seiner jeweiligen Lebenssituation hatten.
Ich habe viel Neues gelernt, es mit großem Genuss gelesen und über die genialen Zeichnungen konnte ich wirklich schmunzeln. Absolute Empfehlung, großartiges Werk der beiden Autoren.
Ein wirklich ungewöhliches Leben
Peggy von Rebecca Godfrey; Leslie Jamison
Wow – dieser Roman hat mich sehr begeistert.
Es ist die erste (Roman-)Biografie, die ich über Peggy Guggenheim gelesen habe. Neben Reichtum musste sie viele Schicksalsschläge ertragen, wie dass ihr Vater bei dem Titanic Untergang ums Leben kam, ihr geliebte Schwester fünf Fehlgeburten erleben musste und dann bei der sechsten Schwangerschaft starb sowie dass ihre jüngere Schwester ihre Zwillinge auf dem Dach eines Hochhauses nicht mehr halten konnte und beide hinunterstürzten.
Auch bei Männern hatte Peggy nicht das richtige Händchen: gewalttätig, voller Minderwertigkeitskomplexe und Alkohol stand am Programm, so lässt sich wohl am besten der Charakter ihres ersten Ehemannes beschreiben, Der zweite starb früh und Samuel Beckett entschied sich dann doch für eine andere Frau.
Peggy Guggenheim selbst musste über 40 Jahre alt werden, bis sie wusste, welchen Platz sie in der Gesellschaft einnehmen sollte. Geboren wurde Peggy in ein reiches jüdisches Haus, umgeben von Nachbar*innen wie den Rockefellers und den Astors – das war nicht ihre Welt. Als sie in ihren Zwanzigern nach Paris ging, wollte sie zu den Bohemiens gehören – doch auch das war nicht ihr Platz. Mit dem großen Vermögen, dass sie erbte, war das einfach nicht authentisch. Erst als Kunstsammlerin fand sie ihre Bestimmung.
Ich fand den Roman großartig und bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich habe viel Neues über Peggy Guggenheim erfahren. Zu schnell endete dann allerdings der letzte Teil. Gerne hätte ich mehr gelesen über ihre Ehe mit Max Ernst und ihre Zeit in Venedig.
Wer Frauenbiografien mag, für den ist das Buch genau das richtige – ich kann es wirklich sehr empfehlen.
Was für eine dargestellte Welt!
Air von Christian Kracht
Das war mein erster Roman von Christian Kracht – ich bin total begeistert. Eine so außergewöhnliche Geschichte, das lässt sich schon vom Cover ablesen.
Zuerst einmal zur Geschichte:
Paul, Innenarchitekt, liebt den nordischen minimalistischen Stil beim Einrichten und lebt auf einer der schottischen Orkney Inseln.
Paul hat die Zeitschrift „Kūki“ abonniert, die genau seinen Stil vertritt und von dieser Zeitschrift wird Paul kontaktiert, um eine Cloud-Speicherhalle mit dem „perfekten Weiß“ zu streichen. Für diesen Auftrag reist Paul ins norwegische Stavanger. Als Paul die Halle betritt, gibt es durch ein Sonnenereignis einen Kurzschluss.
Ein zweiter Strang erzählt die Geschichte von Ildr, einem neunjährigen Mädchen, das versehentlichen einen fremden Mann mit Pfeil und Bogen angeschossen hat. Sie rettet diesen Fremden, muss jedoch mit ihm fliehen, weil er von Soldaten des Herzogs gesucht wird. Gefühlt spielt dieser Teil der Geschichte im Mittelalter, aber es lässt sich nicht genau einordnen.
Dieser atmosphärische Roman ist eine Mischung aus Märchen, Dystopie und Fantasy in einer sehr klaren, plastischen Sprache. Es gelingt beim Lesen ganz einfach, sich die beschriebenen Gegenden, den Hunger, die Kälte und auch den Geschmack von Walfischtran vorzustellen.
Ich habe das Buch eingesogen und den Inhalt vergesse ich so schnell sicher nicht…
Ein Buch zum Hineinfallen
Für Polina von Takis Würger
Die Geschichte über Hannes und Polina ist genau die richtige, wenn es am Wochenende draußen regnet und am Sofa so gemütlich ist, um in deren Leben abzutauchen.
Die beiden alleinerziehenden Mütter Fritzi und Güneş bringen ihre Kinder Hannes und Polina zum selben Zeitpunkt im Krankenhaus zur Welt.
Von da an werden die beiden Kinder lebenslang miteinander verbunden sein.
Fritzi möchte dem Vater, einem One-Night-Stand im Urlaub, nichts von seinem Sohn Hannes erzählen, sie will es alleine schaffen. Sie zieht mit Hannes in die Moorvilla zum alten Heinrich, der Geld braucht und jemanden zur Untermiete sucht. Hannes ist anders als andere Kinder: ruhig, verträumt und er hat Musik im Ohr. Später lernt er auf einem alten Klavier, dass in der Villa steht, das Klavierspielen und komponiert ein Lied für Polina, die er seit Kindertagen liebt.
Polina ist aufgeweckt und beschützt Hannes – bis eines Tages eine kleine Lüge ihre Wege trennt. Hannes hört darauf die Musik im Ohr nicht mehr und gibt auch das Klavierspielen auf.
Eine großartige Geschichte über Liebe, Missverständnisse, Freundschaft und Tod. Alle Protagonist*innen haben im Roman ihren richtigen Platz und tragen hervorragend zum Gelingen der Erzählung bei. Ich bin so richtig in den Roman reingekippt.
Es war ein herrliches Leseerlebnis.
Nur eine kleine Kritik möchte ich anmerken: Manche Stellen gegen Ende waren mir ein bisschen zu dick aufgetragen, etwas zu übertrieben. Das hätte die schön erzählte Geschichte nicht gebraucht.
Das müssen bitte unbedingt alle lesen!
Die Frau als Mensch von Ulli Lust
Was für eine großartige und wichtige Graphic Novel.
Ulli Lust versucht das althergebrachte Wissen über die Rolle der Frauen in der Steinzeit in neues Licht zu rücken und belegt dies auch wissenschaftlich.
Da seit jeher nur Männer bei Ausgrabungen anwesend waren und diese versuchten die Funde in einen historischen Kontext zu stellen, ging damit automatisch einher, dass die damals tradierten Rollenbilder mit in die Interpretationen der Funde einflossen.
Erst in jüngster Zeit, seit Frauen archäologische Funde wissenschaftlich auswerten, aber auch durch möglich gewordene DNA-Analysen, muss die Rolle der Frauen in der Steinzeit neu beurteilt werden.
Sehr interessant fand ich, dass aus der Zeit der Venus von Willendorf, also vor ca 30 000 Jahren, jede Menge solcher Frauenstatuetten mit ähnlichen Merkmalen gefunden wurden, jedoch keine vergleichbaren Männerfiguren – und dies auf der ganzen Welt. Auch wird mit dem Mythos aufgeräumt, dass Frauen sich nicht an der Jagd beteiligten oder in der Gemeinschaft eine untergeordnete Rolle spielten – so war das damals nicht, also liegen Fehlinterpretationen vor. Alle mussten damals schon gleichberechtigt für das gemeinsame Überleben sorgen. Ulli Lust nimmt auch andere Nomadenvölker auf der ganzen Welt unter die Lupe und kommt zur gleichen Erkenntnis.
Scham ist eine Erfindung der Neuzeit, auch das tritt bei genauem Hinschauen ganz klar zu Tage. Es ist ein weiterer Mythos, dass Frauen während der Menstruation zur Strafe in sogenannte Mensturationshütten verstoßen wurden. Frauen gingen in diese Hütten zur Erholung und Meditation. Die erste Menstruation, die bei Mädchen gefeiert wurde, war weder schmutzig noch ekelig – sie war jedoch überlebenswichtig für Stämme und Gemeinschaften.
Ich könnte hier noch viele solcher Irrtümer aufzählen, die von der Wissenschaft mittlerweile belegt sind, jedoch nur selten über Lehrpläne oder anders in die Köpfe gelangen.
Es ist also nicht so, dass es das Patriachat schon immer gegeben hat – ganz im Gegenteil. Um zu überleben, mussten alle gleichberechtigt den Überlebenskampf täglich aufnehmen.
Ein großartiges Buch, dass man unbedingt lesen und, noch viel wichtiger, auch darüber sprechen muss, damit endlich dieser alte Mythos aufgebrochen wird, dass das Patriachat bis in die Steinzeit zurückreicht und eine natürliche Ordnung darstellt. Ein so eindrucksvolles Sachbuch, das mit dem männlichen Blick auf die Geschichte aufräumt, hatte ich schon lange nicht mehr in den Händen. Absolute Empfehlung.











