Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Urban Fantasy, der einem die nordische Sagenwelt näher bringt
The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni
Meine Meinung:
Percy Jackson, Apollo und Zane sind der beste Beweis dafür, dass Bücher mit mythologischem Hintergrund funktionieren und ihre Leser in ihren Bann ziehen. Ich bin ebenfalls schon lange auf diesem Zug aufgesprungen und so durfte ich mir Bianca Iosivonis The last Godess natürlich nicht entgehen lassen.
Die Autorin entführt uns in die Welt der nordischen Gottheiten, genauer gesagt nach Valhalla. Blair ist die junge Protagonistin in diesem Romantasy-Roman. Als jüngste Tochter einer Valkyre lebt Blair eigentlich ein relativ normales Leben. Blairs ältere Schwester ist dazu bestimmt in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten und die Aufgabe als eine der neun Valkyren, die gegen den Untergang der Menschheit kämpfen, zu übernehmen. Als Blairs Mum und ihre Schwester jedoch bei einem Autounfall ums Leben kommen, ändert sich Blairs Leben schlagartig. Denn plötzlich ist sie auserkoren, die verantwortungsvolle Aufgabe ihrer Mutter zu übernehmen. Doch Blair sieht sich nicht nur mit ihrem neuen Leben als Valkyre konfrontiert, sie bezweifelt auch, dass der Tod ihrer Familie ein Unfall war. Denn Blair ist sich sicher einen unbekannten Mann am Unglücksort gesehen zu haben. Und während Blair versucht das Unglück aufzuklären, rückt Ragnarök immer näher.
Das Buch ist größtenteils aus Blairs Sicht geschrieben. Einige kurze Kapitel lesen wir aber auch aus der Perspektive von Blairs bestem Freund und heimlicher großer Liebe Ryan. Leider konnte mich Blair als Protagonistin nicht ganz überzeugen und ich habe auch nur schwer Zugang zu ihr gefunden. Ryan fand ich da schon wesentlich interessanter, vorallem da seine Herkunft auch ein großes Geheimnis darstellt, welches Blairs Leben ganz schön auf den Kopf stellt. Ich hätte mir ein paar mehr Kapiteln aus Ryans Sicht gewünscht.
Leider bin ich wie gesagt mit den Personen, vorallem mit Blair bis zum Schuss nicht so richtig warm geworden. Mir fehlte hier einfach die charakterliche Tiefe. Das Buch räumt den Charakteren einfach zu wenig Raum für deren Entwicklung und Entfaltung ein. Für mich war Blair zu oberflächlich beschrieben, ihre Gefühle waren für mich nicht greifbar und so blieb sie für mich ein sehr austauschbare Charakter.
Auch die Handlung hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr ausgearbeitet gewünscht. Einerseits hetzt man durch die Geschichte, andererseits hat man aber auch das Gefühl auf der Stelle zu treten. So richtig abholen könnte mich die Story ca. ab der Hälfte. Da kam dann endlich die erhoffte Spannung auf und auch die eine und andere unvorhersehbare Wendung auf die ich so sehnlich gewartet habe.
Bianca Iosivonis Schreibstil und die Grundidee finde ich im Übrigen großartig. Die Autorin schreibt sehr einfach, frisch und jugendlich. Die Einbindung des nordischen Mythos in den modernen Romantasy-Roman ist wirklich geglückt. Die Beschreibungen von Valhalla und den zahlreichen mythischen Wesen wie das Eichhörnchen Ratatöskr oder der Ziege Heidrun haben der Geschichte viel Leben eingehaucht. Ich fand es spannend in die nordische Sagenwelt einzutauchen, auch wenn es auch hier gerne etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können. Ich hoffe hier mal auf den zweiten Teil, wenn wir Valhalla wieder über die Weltesche Yggdrasil betreten dürfen. Ich werde mir die Fortsetzung auf jeden Fall holen. Das Ende war nämlich ein ziemlicher Cliffhanger und konnte mich so richtig packen.
Fazit:
The last Godess - A Fate darker than Love ist ein Romantasy-Roman, welcher uns nach Valhalla mitnimmt. Bianca Iosivoni nimmt uns mit auf einem Streifzug durch die nordische Mythenwelt. Auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Tiefgang gewünscht hätte, war das Buch ein unterhaltsamer Zeitvertreib für Zwischendurch, den ich gerne gelesen habe.
Unglaublich packender und undurchschaubarer Pageturner
Get Even - Unsere Rache ist süß von Gretchen McNeil
Meine Meinung
Get Even - Unsere Rache ist süß ist der erste Teil der Don't get Mad Serie von Gretchen McNeil. Schauplatz ist eine amerikanische Highschool in der es alles andere als gesittet zugeht. Lästerein, Streitigkeiten und Mobbing, sowohl durch Lehrer, als auch durch Schüler stehen an der Tagesordnung.
Kitty, Margot, Bree und Olivia wollen sich die Situation nicht länger gefallen lassen und gründen die Geheimorganisation DGM. Die 4 Schülerinnen stellen gnadenlos die Mobber vor der ganzen Schule bloß und nehmen so Rache für die Opfer. Als eines Tages eine Zielperson von DGM ermordet aufgefunden wird, geraten die Rachenengel ins Visier der Polizei. Und nicht nur das, denn anscheinend will sich jemand auch an DGM rächen.
Gretchen McNeil konnte mich mit ihrem bittersüßen Jugendthriller von der ersten Seite weg mitnehmen. Ihr Schreibstil ist sehr frisch und jugendlich. Durch die eher kurz gehaltenen Kapitel hat man einfach nur den Drang ständig weiterzulesen. Und es war tatsächlich so, dass ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte und es innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet hatte.
Die Geschichte rund um DGM und den Mordfall ist einfach nur durch und durch spannend. Die Autorin hat ein perfekt durchdachtes Buch geschrieben, welches mit unvorhersehbaren Wendungen, unglaublichen Überraschungsmomenten und einem hohen Spannungslevel glänzt. Dazu kommen Charaktere, die ich bis zum Schluss nicht richtig einschätzen konnte, weil einfach alle so undurchschaubar waren.
Das Buch ist aus Sicht der vier Protagonistinnen geschrieben und wir wechseln durch die kurz gehaltenen Kapitel sehr oft die Perspektive. Durch die häufigen Perspektivenwechsel hat die Autorin eine unglaubliche Lebendigkeit erzeugt. Dazu kommt, dass fast jedes Kapitel mit einem Cliffhanger endet.
Schauplatz ist, wie ich eingangs schon erwähnt habe, eine katholische Highschool, auf der es alles andere als christlich zugeht. Das Highschool-Feeling kommt wahnsinnig gut zur Geltung. Da wären Cliquenbildung, Liebelein, Freundschaften, aber auch Neid, Hass, Missgunst und ganz viel Drama. Eben so wie man sich eine amerikanische Highschool mit all seinen Supernerds, Sportlern, Cheerleadern und typischen Außenseitern vorstellt. Auch wenn mir keiner der Charaktere wahnsinnig sympatisch war, habe ich mich unglaublich wohl gefühlt beim Lesen. Ich war nahezu im Rausch, weil ich unbedingt wissen wollte, wer denn jetzt der Mörder ist. Kaum hatte ich jemanden im Verdacht, wurde dieser auch schon wieder entkräftet. Ab einem gewissen Punkt weiß man wirklich nicht mehr, wen man eigentlich noch vertrauen kann und wo der Mörder zu suchen ist.
Am Ende hat die Autorin dann nochmals alles gegeben und mich so richtig sprachlos zurück gelassen. Ich kann euch nur sagen: Lest dieses Buch!
Fazit
Get Even - Unsere Rache ist süß ist ein grandioser Jugendthriller aus der Feder von Gretchen McNeil. Die Autorin hat einen unglaublichen Pageturner geschrieben, der voll von Intrigen, Drama und Racheaktionen ist. Als ein Mord passiert, spitzt sich die Lage nochmal zu und man stellt sich mehr und mehr die Frage, wem man eigentlich vertrauen kann. Das Buch ist unvorhersehbar, steckt voller Überraschungen und lässt einem am Ende sprachlos zurück. Absolute Leseempfehlung!
Fantasy-Debüt mit starken, weiblichen Charakteren und wichtigen Themen
Die Göttinnen von Otera (Band 1) - Golden wie Blut von Namina Forna
Meine Meinung
Namina Forna hat mit "Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut" einen grandiosen Debütroman veröffentlicht. Genauer gesagt ist dieses Buch der erste Teil einer Fantasy-Trilogie, an der ich im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt habe. Namina Forna hat eine afrikanisch inspirierte Welt erschaffen, in der es grausam und brutal zugeht.
Vorallem Frauen und junge Mädchen werden in dem von Männern beherrschten Reich Otera unterdrückt und ihrer Rechte beraubt. So dürfen sie zum Beispiel nur in männlicher Begleitung und mit Maske das Haus verlassen. Auch Deka wird von ihrem Vater nach diesen Geboten erzogen. Was für uns Leser|innen ziemlich frauenverachtend und rückständig erscheint, ist für Deka allerdings normal und so freut sich das junge Mädchen, welches wegen ihrer dunklen Hautfarbe im Dorf noch nie so richtig akzeptiert wurde, schon auf das Ritual der Reinheit. Bei diesem Ritual wird das Blut junger Frauen am Übergang zum Erwachsensein auf seine Reinheit getestet, was den Frauen wiederum die Zugehörigkeit und ein Leben in der Dorfgemeinschaft garantieren soll. Als während Dekas Ritual die gefürchteten Todesrufer Dekas Dorf angreifen, wird Deka verletzt und dabei werden ihre größten Ängste Wirklichkeit. Denn in Dekas Adern fließt goldenes Blut. Blut, welches sie als Alaki, sprich als Dämon, auszeichnet. Um den Tod zu entgehen, tritt Deka in der Armee des Königs ein. Dieser rekrutiert Alaki, um gegen die Todesrufer vorzugehen und diese endgültig zu vernichten. Nach 20 Jahren im Dienst soll den Alaki Reinheit geschenkt werden, sodass diese danach ein normales Leben führen können.
So fesselnd wie das Buch beginnt, geht es auch weiter. Namina Forna hat mich mit ihrem jugendlichen und flüssigen Schreibstil so richtig für sich eingenommen. Die Autorin schreibt sehr atmosphärisch und bildhaft. Sie schreckt auch nicht davor zurück von Mord und Folter zu schreiben. Aber keine Panik; so detailliert die Charaktere und die Welt beschrieben sind, bei den Gräueltaten und brutalen Szenen geht sie nur soweit in die Tiefe, als dies für die Geschichte bzw. das Verständnis notwendig ist.
Mit Deka hat die Autorin eine starke Protagonistin erschaffen, deren Entwicklung authentisch und nachvollziehbar ist. Zu Beginn erscheint die junge Frau noch sehr ruhig und naiv. Sie lebt nach einem aufgezwungenen Diktat und in dem Glauben, dass alles so seine Richtigkeit hat. Als Deka aufgrund ihres Blutes und ihrer "unnatürlichen Art" als Kriegerin in der königlichen Armee ausgebildet wird, beginnt sie nach und nach das System und die Gesetze in Frage zu stellen. Denn nichts ist so wie es zunächst den Anschein hat. Namina Forna hat Dekas Gedanken, ihr Verhalten und ihre Handlungen außerordentlich gut und passend dargestellt. Aber nicht nur Deka, auch die Nebencharaktere glänzen mit ihren eigenen tragischen Geschichten, die einem das Herz schwer werden lassen. Die Autorin greift in ihrem Fantasyroman ernste Themen auf und hat diese gekonnt in die Geschichte verwoben. Themen wie Diskriminierung, Fremdenhass, Sklaverei und die Unterdrückung von Frauen finden sich in der Geschichte wieder und regen zum Nachdenken an.
Im letzten Drittel des Buches kommt es dann auch zu einigen überraschenden Wendungen, die die Ereignisse nochmal in einem ganz anderen Licht darstellen. Auch hier hat Namina Forna alles richtig gemacht. Ich bin natürlich jetzt sehr gespannt wie Dekas Weg weiter geht. Es gibt zwar keinen wirklichen Cliffhanger am Ende, meine Neugierde ist aber angesichts der Geschehnisse am Schluss mehr als geweckt.
Für alle, die sich eine Liebesgeschichte erhoffen, sei noch gesagt, dass es eine gibt. Diese ist aber wirklich sehr sanft und steht nicht im Fokus des Geschehens. Sie spielt sich wirklich nur am Rande ab, was mir in diesem Fall aber sehr gut gefallen hat.
Fazit
Mit "Die Göttinnen von Otera - Golden wie Blut" gibt Namina Forna ihr Romandebut und dieses finde ich mehr als gelungen. Die Geschichte spielt in einer afrikanisch inspirierten Welt, in welcher die junge Protagonistin Deka um ihr Überleben kämpfen muss. Die Autorin hat wichtige Themen wie Frauenunterdrückung, Diskriminierung und Sklaverei in ihren Fantasyroman eingearbeitet. Die Geschichte ist grausam und blutig, lässt einem Nachdenken und fesselt einfach von Anfang bis Ende. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ist dieser Reihenauftakt ein Lesehighlight, welches ich gerne weiter empfehle.
Das Geheimnis um die verlorene Tochter
Das verborgene Zimmer von Kate Riordan
Das verborgene Zimmer war mein erster Roman von Kate Riordan. Die Autorin hat mit ihrem Familiengeheimnisroman, der uns in den Süden Frankreichs entführt, genau meinen Lesegeschmack getroffen.
In dem Buch geht es um Sylvie Durant, welche nach der Scheidung von ihrem Mann mit Tochter Emma in London lebt.
Dem Familienanwesen La Reverie in Frankreich hat sie nach einem tragischen Vorfall aus der Vergangenheit den Rücken gekehrt. Als jedoch ein Brief eintrifft, in dem Sylvie mitgeteilt wird, dass es in La Reverie einen Brand gegeben hat, sieht sich Sylvie gezwungen nach Frankreich zu reisen und sich ihrer Vergangenheit zu stellen.
Kate Riordan konnte mich mit ihrer Idee recht schnell überzeugen, auch wenn ich am Anfang ein bisschen gebraucht habe, um mich mit dem sehr speziellen Erzählstil der Autorin anzufreunden. Das Buch ist aus Sicht von Protagonistin Sylvie geschrieben. Sylvie selbst ist es, die diese Geschichte erzählt. Wir erleben als Leser hautnah ihre Gedanken, Gefühle und natürlich Handlungen. Dabei wechseln wir immer wieder zwischen zwei Zeitebenen hin und her. Die gegenwärtigen Ereignisse spielen sich im Jahr 1993 ab. In der zweiten Zeitebenen begeben wir uns in die späten 70er bzw. frühen 80er Jahre. Nach und nach wird so das Geheimnis um die dramatischen Ereignisse in La Reverie, welche Sylvie bis in die Gegenwart verfolgen, aufgedeckt. Kate Riordan hat mit diesem Aufbau das Rad nicht neu erfunden, aber das muss sie auch gar nicht, denn es funktioniert. Mich konnte sie damit fesseln! Die Autorin hat einen richtigen Pageturner zu Papier gebracht. Nahezu jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man das Buch einfach nur in einem Zug durchlesen mag.
Besonders schön fand ich auch das Setting. Das südfranzösische Flair kam sehr gut zur Geltung. Einfache, französische Sätze runden das Gesamtbild unglaublich gut ab und lassen einem noch besser in den Roman abtauchen.
Wenn ihr gerne Familiengeheimnisromane lest, dann lasst euch Das verborgene Zimmer nicht entgehen.
Fazit
Das verborgene Zimmer aus der Feder von Kate Riordan ist ein unglaublich fesselnder Familiengeheimnisroman, der seine Leser in den Süden Frankreichs entführt. Schauplatz ist das Herrenhaus La Reverie, im dem Protagonistin Sylvie aufgewachsen ist und welchem sie aufgrund dramatischer Ereignisse den Rücken gekehrt hat. Kate Riordan erzählt sehr fesselnd die Geschichte von Sylvie und ihrer Familie und lüftet nach und nach das Geheimnis, welches viele Jahre in La Reverie verborgen lag.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und daher gibt's auch eine Leseempfehlung!
Sehr naturnaher, unaufgeregter New Adult Roman
Wild like a River von Kira Mohn
Meine Meinung
Nach ihrer erfolgreichen Leuchtturm-Trilogie entführt uns Kira Mohn mit ihrem neuesten Roman in die wildromantische Naturlandschaft Kanadas. Genauer gesagt in den Jasper Nationalpark. Dort treffen wir auf die junge Haven, welche gemeinsam mit ihrem Vater im Herzen des Naturparks lebt.
Havens Vater ist Ranger mit Leib und Seele und Haven möchte nach ihrem Fernstudium in dessen Fußstapfen steigen. Haven ist das alleine sein gewöhnt. Die junge Frau genießt die Stille und Ruhe, welche ihr Leben mit sich bringt. Bis eines Tages Jackson ihren Weg kreuzt. Der Student ist im Nationalpark auf einem Campingtrip mit seinem besten Freund. Als Cayden sich eine Verletzung zuzieht und die Reise abbrechen muss, sucht Jackson den Konakt zu Haven. Während Haven Jackson die wilde Natur näher bringt, fragt sie sich gleichzeitig immer mehr, ob das Leben nicht doch noch mehr für sie bereit hält.
Wie es mit Haven und Jackson weiter geht müsst ihr natürlich selber lesen. Ich mochte die Geschichte der beiden trotz kleiner Abstriche, die vorallem die Charakterdarstellung betreffen, sehr gerne.
Kira Mohn verwöhnt uns mit einem sehr lockeren und leichten Schreibstil. Die 400 Seiten lassen sich wirklich sehr schnell lesen. Was mir ganz besonders gefallen hat ist, dass das Buch ohne großes Drama auskommt. Es passiert eigentlich auch gar nicht so viel. Die Autorin verzaubert uns mit vielen Landschaftsbeschreibungen, die so richtig zum Träumen einladen. Für mich war das Buch auch ein bisschen wir ein Kurzurlaub.
Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass es für so manchen Leser ein bisschen zu ruhig zugeht. Ich mochte die Unaufgeregtheit aber in diesem Fall sehr gerne. Es muss nicht immer laut, actionlastig und spannungsgeladen sein. Meiner Meinung nach ist es Kira Mohn ganz wunderbar gelungen ohne diese Elemente auszukommen.
Zu den Protagonisten hatte ich recht schnell einen guten Draht. Haven ist eine junge Frau die man einfach nur gern haben kann. Man merkt einfach, dass sie den Großteil ihres Lebens alleine und ohne viele soziale Kontakte aufgewachsen ist. Man möchte Haven einfach nur an der Hand nehmen und leiten und beschützen. Ich glaube mir ging es da ein bisschen wie Jackson, der in Gegenwart von Haven seinen Beschützerinstinkt - zum Leidwesen seiner Mitmenschen - auch nicht mehr abstellen konnte. Ich muss jedoch an dieser Stelle auch zugeben, dass mir Haven teilweise ein bisschen zu naiv dargestellt war. Es gab so einige Situationen im Buch, die ich mir einfach anders gewünscht hätte. Manches fand ich trotz Havens Unerfahrenheit einfach nicht realistisch. Wem das nicht stört, und mich hat es jetzt auch nicht wahnsinnig gestört, der bekommt mit Wild like a River einen stimmungsvollen, romantischen Kurztrip in die wunderbare Natur Kanadas serviert.
Fazit
Wild like a River ist ein sehr unaufgeregter und stimmungsvoller Liebesroman aus der Feder von Kira Mohn. Die Autorin lässt uns gemeinsam mit ihren Protagonisten Haven und Jackson in die wildromantische Natur Kanadas abtauchen. Das Buch verzaubert mit wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, einem wirklich süßen Liebespärchen und kommt dabei ohne viel Drama aus. Von mir bekommt Wild like a River eine klare Leseempfehlung!
Bezauberndes Gute-Nacht-Buch
Mein Puste-Licht-Buch: Wenn im Dunkeln Sterne funkeln von Christina Nömer
'Wenn im Dunkeln Sterne funkeln' ist ein bezauberndes, interaktives Bilderbuch von Marina Rachner und Christina Nömer.
Emma Ente, Fine Fuchs und Milo Maus sind kleine, müde Tierbabys. Sobald die Sternchen am Himmel leuchten, können die Tierchen gut in den Schlaf fallen. Gemeinsam mit meiner 13 Monate alten Tochter werden jetzt jeden Abend vor dem zu Bett gehen die Sternchen 'angepustet'.
Ja, richtig gelesen. Das Buch hat einen Sensor eingebaut. Sobald man auf diesen pustet, leuchten kleine Lämpchen am Sternenhimmel auf. Meine Tochter ist wirklich begeistert davon! Allerdings wäre es schön gewesen, wenn die Lichter ein bisschen länger leuchten würden, als ein paar Sekunden. Außerdem reagieren die Lämpchen auch wenn man leicht auf das Buch klopft.
Von der Aufmachung her ist das Bilderbuch wirklich hochwertig. Es besteht aus dicker, robuster Pappe. Bis jetzt hat es mein Töcherlein noch nicht geschafft das Buch zu zerreißen. Sie geht nämlich nicht gerade zimperlich mit ihren Buchschätzen um.
Die Illustrationen sind ebenfalls ganz toll. Große bunter Bilder mit knalligen Farben laden zum Bestaunen ein.
Von uns gibt's für das Buch aus der 'Mein Puste-Buch Reihe' eine klare Empfehlung und 4 leuchtende Sterne.
Ein zauberhaftes Wintermärchen
Der Winter des Bären von Kiran Millwood Hargrave
Meine Meinung
Der Winter des Bären ist ein Kinderbuch aus der Feder der britischen Autorin Kiran Millwood Hargrave. Es ist ab 10 Jahren empfohlen, ich hatte allerdings auch als erwachsene Leserin jede Menge Spaß beim Lesen und war nahezu verzaubert von der Welt und den Charakteren, welche die Autorin zum Leben erweckt hat.
In der märchenhaften Erzählung entführt uns Kiran Millwood Hargrave nach Eldbjørn, einem Land, in dem seit Jahren ewiger Winter herrscht. Genau dort lebt abgeschieden in einer kleinen Waldhütte auch die 12-jährige Mila mit ihren 3 Geschwistern Sanna, Pipa und Oskar. Die Mutter der Kinder verstarb auf tragische Weise nach der Geburt der jüngsten Schwester Pipa. Der Vater der Kinder, welcher den Tod nie ganz überwunden hat, verschwand kurze Zeit darauf spurlos. So sind die Kinder auch alleine als eines Nachts ein Fremder an die kleine Waldhütte klopft und um Unterschlupf bittet. Als am nächsten Tag sowohl die Reisegruppe, als auch Oskar verschwunden ist, ist sich Sanna sicher, dass Oskar das anstrengene Leben als Aufpasser satt hatte. Nur Mila ist sich sicher, dass Oskar nicht freiwillig gegangen ist. Und so macht sich das junge Mädchen auf die Suche und begibt sich auf eine gefährliche Reise in den hohen Norden.
So beginnt kurz zusammengefasst die Geschichte von Milas gefährlichem Abenteuer. Die Autorin hat es geschafft gleich am Anfang die Spannung auf ein so hohes Niveau zu bringen, dass ich schon nach wenigen Seiten total an die Seiten gefesselt war. Tatsächlich habe ich die 256 Seiten, die das Buch umfasst, an einem Nachmittag verschlungen. Kiran Millwood Hargrave schreibt nicht nur spannend, sondern auch sehr anschaulich und flüssig. Sie beschreibt die winterliche Welt Eldbjørn mit soviel Liebe zum Detail. Ich hatte sehr schnell wunderbare Bilder von endlosen Schneelandschaften, winterweißen Wäldern und heimeligen Städtchen mit ihren urigen Fachwerkhäusern in meinem Kopf.
Auch die Charaktere, allen voran Mila, sind mir schnell ans Herz gewachsen. Mit ihren 12 Jahren ist Mila ein wirklich tapferes Mädchen mit einem sehr kämpferischen Herz. Sie würde für ihre Familie, aber auch ihre Freunde, einfach alles tun. Ihre Entwicklung war so schön zu beobachten. War sie am Anfang noch etwas unbeholfen und ängstlich, hat sie nach und nach immer mehr Stärke entwickelt. In meinen Augen hat Mila einen Orden für ihre Heldentaten verdient.
Mila bestreitet die gefährliche Rettungsmission natürlich nicht alleine. Ihr zur Seite steht Rune, ein junger Zauberer, der von den Menschen in seiner Stadt gemieden wird. Auch Mila ist zunächst skeptisch. Doch nach und nach fasst Mila Vertrauen zu dem, zugegebermaßen ein bisschen schrulligen, jungen Mann. Ich mochte Rune sehr gerne. Er zeigt sich hilfsbereit, obwohl er selber nie wirklich Hilfe erfahren hat und steht Mila bei ihrer Mission nicht nur einmal rettend zur Seite.
Ich habe Mila und Rune unglaublich gerne auf ihrer Reise begleitet. Das Abenteuer der beiden war voller Gefahren, Spannung und wirklich rasant. Gegen Ende gab es auch einige Überraschungsmomente und Wendungen, mit denen ich so gar nicht gerechnet habe. Ich habe richtig mitgefiebert und gehofft, dass Mila erfolgreich sein wird und ihren Bruder zurück holen kann. Ob es ihr gelingt, müsst ihr allerdings selber lesen! Mir hat das Wintermärchen unheimlich gut gefallen und einige schöne Lesestunden bereitet.
Fazit
Der Winter des Bären ist eine ganz wundervolle, märchenhafte Erzählung aus der Feder der britischen Autorin Kiran Millwood Hargrave. In dem Buch geht es um die 12-jährige Mila, welche ihren Bruder Oskar aus den Fängen des Bärengeist Bjørn befreien will. Bei der gefährlichen Rettungsmission steht ihr der junge Zauberer Rune zur Seite. Ich fand die Geschichte einfach zauberhaft. Der Winter des Bären ist ein Buch über Freundschaft, Familie, Treue, Vertrauen, Mut und Tapferkeit. Ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen!
Großartiges Finale der Finsterzeit-Trilogie
Der Winter des Bären von Kiran Millwood Hargrave
Sandra Toth hat es wieder einmal geschafft mich schon nach wenigen Seiten zu fesseln. Ich liebe ihren ruhigen und atmosphärischen Schreibstil, der auch in diesem Finalband wunderbar zum Ausdruck kommt. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und sage, dass der 3. Band stilistisch am ausgereiftesten ist.
Ich bin wahnsinnig gut voran gekommen beim Lesen. Es ging alles so leicht und flüssig und die Spannung war von Anfang an da und hat sich bis zum Schluss gehalten.
Die Geschichte selber startet quasi an dem Punkt, an dem der zweite Band endet. Ich war also wirklich wieder sofort im Geschehen drinnen und habe gebannt die Ereignisse rund um Thomas, Viktor und Lara verfolgt. Wir lesen wieder abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven. Dieses Mal schlüpfen wir direkt in die Gedanken und Handlungen von Viktor, Lara und Irina. Ja, ihr lest richtig. Mit Irina ist ein neuer, unglaublich starker und sympathischer Charakter dazu gekommen. Viktor und Lara durften wir ja schon in den ersten beiden Teilen kennen und lieben lernen. Durch Irina hat die Geschichte eine ganz neue Dynamik bekommen. Ich muss wirklich sagen, dass ich Irinas Geschichte sogar am spannensten fand. Was wir durch ihre Augen sehen, war einfach schockierend, aber auch sehr emotional. Mit Irina betreten wir zudem das erste Mal die Stadt und was dort passiert, lässt einem den Atem stocken. Betrug, Intrigen, Machtkämpfe, Vergewaltigung und Mord sind nur ein paar Schlüsselworte, welche die Ereignisse in der Stadt bzw. aus Irinas Leben beschreiben.
Viktor und Lara kennen wir ja wie gesagt schon. Das Wiedersehen mit den beiden war einfach so schön. Was hab ich mit den beiden mitgefiebert und mitgelitten. Viktor, welcher mehr denn je um sein Dorf und seine Familie kämpfen muss und Lara, die sich plötzlich mit der schwierigen Aufgabe als Anführerin der Festung konfrontieren muss. Ich bin wirklich begeistert von der Charakterentwicklung und muss gestehen, dass ich sie alle nur ungern und schweren Herzens ziehen lasse.
Für mich ist Die Stadt ein krönender Abschluss, der mich zwar lächelnd, aber auch auch sehr wehmütig zurück lässt.
Fazit
Sandra Toth hat einen krönenden Abschluss der Finsterzeit-Trilogie zu Papier gebracht. Der 3. Teil war für mich fast der Beste. Die Autorin beschreibt mit viel Gefühl und sehr atmosphärisch ein dystopisches Szenario, in dem sich unsere Protagonisten Lara, Thomas, Viktor und Irina zurecht finden müssen. Es geht um Plünderungen, Machtkämpfe, Vergewaltigung und Mord - es geht um Leben und Tod. Sandra schafft es allerdings, dass die Hoffnung beim Lesen immer mitschwingt, so grausam die Welt auch geworden ist.
Ich empfehle das Buch bzw. die Trilogie allen, die gerne 'erwachsene' dystopische Romane lesen. Mit der Finsterzeit-Trilogie habt ihr einen wahren Pageturner in den Händen!
Wahnsinns Debüt
Der Winter des Bären von Kiran Millwood Hargrave
Meine Meinung
Mit Herz aus Blut und Asche gibt die in Frankreich geborene Autorin Amélie Wen Zhao ihr Debüt...und was für eines! Es ist einfach großartig! Ich wusste bereits nach wenigen Seiten, dass ich dieses Buch lieben werde. Amélie Wen Zhao entführt uns in eine winterliche, russisch angehauchte Welt.
Nicht nur die Namen der Charaktere und Orte haben einen russischen Einfluss, auch das Regierungssystem erinnert an das ehemalige Zarenreich rund um die Romanov-Dynastie. Ich bin einfach begeistert von der Detailverliebtheit und dem bildhaften Schreibstil der Autorin, welcher ein richtiges Kopfkino ausgelöst hat.
Protagonistin Kronprinzessin Anastacya Mikhailov, kurz Ana, steht im Mittelpunkt der Geschichte um Machtgier, Verrat und Revolution. Ana ist eine sogenannte Affinite, sprich eine Magiebegabte. Ihre magische Begabung liegt darin Blut zu manipulieren. Leider hat sie nie gelernt ihre Affinität richtig zu nutzen, denn im Kaiserreich ist diese außergewöhnliche Begabung mehr Fluch als Segen. Affinite werden seit jeher versklavt und ausgebeutet und ihre Magie unterdrückt. Als Anas Vater, der Kaiser, ermordet wird, wird Ana beschuldigt die Tat begangen zu haben. Der jungen Frau gelingt die Flucht und sie setzt alles daran den wahren Mörder ausfindig zu machen. Dabei ist sie auf die Hilfe des größten Verbrecherkönigs des Reiches angewiesen - Ramson Schnellzunge. Ana geht einen Pakt mit Ramson ein, nichts ahnend, dass dieser ganz eigene Ziele verfolgt. Doch was kann man von einen Dieb und Verbrecher auch anderes erwarten? Ich mochte beide Protagonisten so sehr. Ana und Ramson sind wie Tag und Nacht; gleichzeitig haben sie aber auch soviele Gemeinsamkeiten. Beide hatten eine schwere Kindheit, beide sind auf der Flucht und beide wollen Rache. Amélie Wen Zhao hat zwei starke Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten erschaffen, die alles andere als perfekt sind. Die Kronprinzessin und der Dieb, die erst lernen müssen einander zu vertrauen. Es war einfach herrlich die zwei auf ihrem steinigen Weg zu begleiten.
Wirklich herausragend ist auch das Magiesystem. Dieses ist unheimlich komplex und vielfältig. Die magischen Begabungen sind schier unendlich und vielseitig formbar. Ana steht noch am Beginn, sie muss noch lernen ihre Affinität richtig zu kontrollieren und einzusetzen. Ich bin schon gespannt wie sich Ana in den Fortsetzungen entwickeln wird.
Die Handlung selbst ist auch von Anfang an unheimlich fesselnd und voll von überraschenden Wendungen. In der Welt voll von Intrigen und Verrat weiß man bis zum Ende nicht wem man wirklich vertrauen kann. Kaum wägt man sich in Sicherheit, lässt Amélie Wen Zhao die nächste Bombe platzen. Man sollte sich beim Lesen nicht in Sicherheit wiegen. Die Autorin schreckt auch nicht davor zurück lieb gewonnene Charaktere zu foltern und sterben zu lassen. Neben wirklich sehr blutigen und grausamen Szenen finden sich aber auch ruhige Momente, die einem kurz durchatmen lassen. Ich mochte dieses Wechselspiel sehr gerne und kann es kaum erwarten, dass die Fortsetzung erscheint.
Fazit
Herz aus Blut und Asche ist ein High Fantasy-Roman, welchen ich schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen konnte. Amélie Wen Zhao hat eine großartige, aber auch sehr brutale Welt mit einem einzigartigen Magiesystem erschaffen. Es geht um Machtgier, Verrat und Rache. Dazu kommen zwei sehr starke Protagonisten, die erst lernen müssen einander zu vertrauen, um an ihr Ziel zu kommen. Für mich ist das Buch ein Jahreshighlight und ich kann es jedem einfach nur ans Herz legen!
Ein Streifzug durch die Geschichte der Hexen
Geheimnisse der Hexen von Légère Julie; Whyte Elsa
Meine Meinung
Bei Bücher über Hexen muss ich immer sofort zuschlagen. Als ich dieses im Verlag arsEdition erschienene Hexen-Lexikon gesehen habe, musste ich es einfach anfragen.
Das Autorinnen-Trio Julie Legere, Elsa Whyte und Laura Perez haben die Geschichte der Hexen und Magierinnen in kurzen und sehr übersichtlichen Kapiteln zusammengefasst.
Es ist ein informativer, aber auch sehr grausamer Streifzug durch die Geschichte beginnend in der Antike. Über das dunkle Mittelalter und die aufgeklärte Renaissance geht die Reise bis in die Neuzeit.
Es werden berühmte Hexen aus der Vergangenheit und zahlreiche tragische Schicksale vorgestellt. Außerdem wird die Bedeutung magischer Zahlen und Gegenstände erklärt. So zum Beispiel was es mit den Zahlen 3 und 7 auf sich hat. Aber auch die Frage woher der Hexenhut eigentlich kommt wird beantwortet.
Ein Kapitel widmet sich dem Thema Voodoo und der mysteriösen Persönlichkeit Marie Laveau. Auch über die Popkultur wird berichtet und Hexen aus Filmen wie Glinda aus dem Zauberer von Oz oder Hermine Granger aus Harry Potter finden Erwähnung.
Zum Abschluss ist noch ein kleiner Pflanzen- und Kräuterführer enthalten. Angehende Magierinnen finden außerdem eine Anleitung zum Basteln eines Talismans.
Die Autorinnen haben dem schlanken 80 Seiten umfassenden Büchlein wirklich viele Informationen verpasst. Leider kratzen sie dabei nur an der Oberfläche und gehen nicht wirklich in die Tiefe. Das Buch eignet sich also eher zum kurzen Nachschlagen. Möchte man sein Wissen vertiefen, sollte man zu einer anderen Lektüre greifen. Für einen ersten guten Überblick ist Geheimnisse der Hexen aber optimal.
Etwas grenzwertig finde ich hingegen die Altersempfehlung ab 12 Jahren. Sowohl der Schreibstil, als auch die teils doch sehr grausamen Abschnitte zum Thema Inquisition und Hexenverfolgung finde ich für das Alter nicht sehr geeignet. Ich würde die Altersempfehlung zumindest auf 14 Jahre anheben. Das ist aber wie gesagt eine sehr persönliche Meinung von mir. Ich fand das Buch als erwachsene Leserin sehr informativ und ansprechend und ich habe mir auch gleich die Hardcover-Ausgabe vorbestellt. Ich freue mich schon das Buch in den Händen zu halten und die tollen Illustrationen noch besser bestaunen zu können. Ich werde das Lexikon sicher noch oft in die Hand nehmen, um mein magisches Wissen aufzufrischen.
Fazit
Geheimnisse der Hexen ist ein informatives Nachschlagewerk aus dem arsEdition Verlag. Auf 80 Seiten werden die Meilensteine der Hexerei und Magie zusammengefasst. Bekannte Persönlichkeiten aus der Antike, dem Mittelalter, Renaissance und Neuzeit werden vorgestellt. Daneben finden sich auch interessante Begriffserklärungen und eine kleine Kräuter- und Heilkunde. Das Buch eignet sich optimal zum schnellen Nachlesen. Möchte man sein Wissen vertiefen, würde ich allerdings zu einer anderen Lektüre greifen.
Mir haben das Buch und die Aufmachung sehr gut gefallen und ich kann es uneingeschränkt an am Thema interessierte Leser|innen weiterempfehlen.









