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Rezensionen von April1985 :

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Tolle Wissensvermittlung für kleine Sportler|innen

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 71 - Turnen, tanzen, Musik machen von Constanza Droop

Durch meine kleine Tochter, die bald ihren 2. Geburtstag feiert, komme ich immer mehr in den Genuss von Bilder- und Vorlesebüchern. Und natürlich kommt man auch bei der bekannten Kindersachbuchreihe aus dem Ravensburger Verlag Wieso, Weshalb, Warum? nicht vorbei. Band 71 der Reihe beschäftigt sich, wie der Titel es verrät, mit Musik, Bewegung und Sport.

Es animiert auf jeden Fall zum selber Ausprobieren, Tanzen und Spaß haben.

Töchterlein und ich sind jedenfalls begeistert von dem tollen und handlichen Büchlein, wobei der Text natürlich eher (noch) nebensächlich ist. Es sind vielmehr die unglaublich liebevoll gestalteten Illustrationen, die die kleinen Kinderaugen zum Strahlen bringen. So erfahren die Kleinsten zum Beispiel was man beim Sport bequemes anzieht, wie ein Turnsaal aussieht oder aber auch welche Ballettpositionen es eigentlich gibt. Und auch ich habe so einiges dazu gelernt. Oder wusstet ihr, dass Ansanas die Bezeichnung für Yogaübungen sind? Aufgepeppt wird das ganze mit Klappen, welche das Wissen sehr spielerisch vermitteln. Wie gesagt, uns wird das Buch auch nach wiederholtem Anschauen und (vor)lesen nicht langweilig, weil es immer wieder was neues zu entdecken gibt.

Einen großen Pluspunkt gibt es auf für die wirklich stabile Aufmachung des Buches. Ich habe ja schon erwähnt, dass meine Tochter noch keine 2 Jahre alt ist. Entsprechend wild geht sie auch mit ihren Büchern um. Obwohl sie das "WWW-Buch" täglich in der Hand hat, sieht es noch aus wie neu, alle Klappen sind noch da wo sie sein sollen und es ist noch keine Seite herausgerissen worden. Das spricht wirklich für die tolle Qualität der Ravensburger junior Bücher. Ich kann es wirklich sehr empfehlen!

Fazit:
Turnen, tanzen, Musik machen ist ein toller Band der Ravensburger junior-Reihe Wieso, Weshalb, Warum? Einprägsame Texte, farbenfrohe und liebevoll gestaltete Bilder und versteckte Klappen vermitteln spielerisch alles Wissenswerte zu Sport, Musik und Bewegung. Dabei ist das Buch wirklich sehr stabil und hält kleinen Hinderhänden stand.

Meine Tochter und ich sind begeistert und können das Büchlein absolut empfehlen!

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Tolle Wissensvermittlung für kleine Sportler|innen
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Der Mythos rund um die sagenumwobenen Gestaltwandler im modernen Gewand

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus

Meine Meinung

Nachdem ich den Klappentext von Touch of Ink das erste Mal gelesen habe, war klar, dass das Buch unbedingt bei mir einziehen muss. Gestaltwandler sind für sich allein ja schon ein faszinierendes Thema, um das sich viele Mythen ranken. Umso neugieriger war ich auf die Umsetzung von Stefanie Lasthaus.

Und wie ich finde, hat die Autorin einen größtenteils kurzweiligen Reihenauftakt zu Papier gebracht. Leider fehlte es vorallem am Beginn etwas an Spannung, was sich aber mit fortschreitender Seitenzahl immer mehr geändert hat.

Das Buch handelt von der jungen Studentin Quinn, welche als Waise aufgewachsen ist. Seit ihrer frühen Kindheit trägt sie eine mysteriöse Tätowierung im Nacken. Als Quinn sich an der Universität von Vancouver Island einschreibt, lernt sie Student Nathan kennen, welcher sie von Anfang an fasziniert. Schnell schließt sie Freundschaft mit dem wirklich smarten jungen Mann, den eine ganz besondere Aura umgibt. Doch nicht nur Nathan scheint ein Geheimnis zu verbergen. Auch die arroganten Geschwister Blaise, die an der Uni den Ton angeben und denen Quinn von Anfang an ein Dorn im Auge ist, verhalten sich zunehmend seltsam. Zudem leidet Quinn seit ihrem Umzug nach Vancouver Island immer häufiger an beängstigenden Visionen und Ohmachtsanfällen. Quinn beginnt nachzuforschen und stellt bald fest, dass irgendwie alles in Zusammenhang mit ihrem geheimnisvollen Tattoo zu stehen scheint.

Stefanie Lasthaus hat mit Vancouver Island ein wirklich tolles und passendes Setting für ihre Gestaltwandler-Saga gewählt. Ich habe mich dank ihrer schönen Beschreibungen schnell in der Welt eingefunden. Auch mit Quinn habe ich mich sofort angefreundet. Sie hat einfach so eine sympathische Art und ein wirklich einladendes und hilfsbereites Wesen. Dass ihre Vergangenheit jede Menge Rätsel aufgibt, macht Quinn zudem zu einem wirklich spannenden Charakter mit Tiefgang, mit dem ich einfach mitfiebern musste, was mich jetzt auch zu dem Punkt bringt, der mir leider weniger gefallen hat. Die Geschichte bzw. Quinns Geschichte war nämlich leider ziemlich vorhersehbar. Ich wusste recht schnell, wo das Abenteuer hinführen wird und was hinter der Tätowierung steckt. Auch hat sich die Handlung gerade zu Beginn sehr in die Länge gezogen. Nichts desto trotz habe ich das Buch wirklich gerne gelesen. Stefanie Lasthaus hat eine sehr einnehmende, lockere und leichte Art zu erzählen, die einem nur so durch die Seiten fliegen lässt. Insbesondere die Erklärungen und Fakten zu den Wandlern und deren Geschichte fand ich unglaublich gut in die Story eingearbeitet und haben ihr einen wunderbar authentischen Touch verliehen. Gegen Ende wird das Buch dann schlagartig rasant und gipfelt in einem großartigen Finale, nach dem ich einfach nur weiter lesen wollte.

Knisternde und prickelnde Romantik findet ihr im Buch natürlich auch. Die Liebesgeschichte wirkt dabei alles andere als aufdringlich. Im Fokus steht eindeutig das Thema rund um die Wandler, die verschiedenen Tribes und deren Bedeutung in der Vergangenheit und Gegenwart.

Trotz einiger kleiner Kritikpunkte kann ich das Buch wärmstens empfehlen. Die Idee hat mich überzeugt und macht die Schwächen in der Umsetzung voll und ganz weg.

Fazit

Touch of Ink ist ein Buch, welches den Mythos der Gestaltwandler aufleben lässt und uns mit Vancouver Island ein wirklich tolles und interessantes Setting bietet. Stefanie Lasthaus' Grundidee hat mich total überzeugt und ich fand die Story trotz einiger Längen in der ersten Hälfte super zu lesen. Klare Leseempfehlung!

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Der Mythos rund um die sagenumwobenen Gestaltwandler im modernen Gewand
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Witzige Dialoge aber fehlende Emotionen

Kissing Chloe Brown von Hibbert Talia

Ich habe mich wirklich sehr auf Talia Hibberts Kissing Chloe Brown gefreut. Allein schon die zahlreichen positiven Stimmen, die mir ein "außergewöhnliches Buch voller Liebe und scharfsinnigen Humor und Tiefe" versprochen haben, haben mich unglaublich neugierig gemacht. Auch dass es sich um eine Diverse Romance handelt, fand ich äußerst spannend und eine erfrischende Abwechslung im New Adult Bereich.

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen können und ich fühlte mich beim Lesen recht schnell in einer Endlosschleife aus Langeweile gefangen.

In der Geschichte geht es um die junge Chloe Brown, welche an einer chronischen Krankheit leidet. Ein Leben ohne ständige Schmerzen kennt Chloe schon lange nicht mehr. Durch ihre Erkrankung führt Chloe ein recht eingeschränktes Leben, was sie allerdings ändern möchte. Chloe erstellt eine Liste mit Dingen, die sie in ihrem Leben einmal gemacht haben möchte. Auf dieser Liste stehen zum Beispiel Dinge wie "auf Weltreise gehen", "sich beim Ausgehen so richtig betrinken" oder "bedeutungslosen Sex haben". Hausmeister und Nachbar Red Morgan kommt da gerade recht. Obwohl Red und Chloe sich nicht wirklich leiden können, ist da eine gewisse Anziehung zwischen den beiden und so beschließt Chloe, dass Red ihr bei der Abarbeitung ihrer Liste helfen soll.

Ich war wirklich gespannt auf die zwei Protagonisten, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Chloe und Red spielen ein richtiges Katz- und Mausspiel miteinander und sie schenken sich nichts. Der spitzzüngige Humor war aber leider auch schon das einzige, was mir von Chloe und Red positiv aufgefallen ist. Von einer Liebesgeschichte erwarte ich mir einfach ein gewisses Prickeln und Funkenfliegen. Leider konnte mich Talia Hibbert emotional aber gar nicht erreichen. Ich fühlte mich weder mit Chloe, noch mit Red verbunden. Das einzige was mir zumindest einige Lacher bereitet hat, waren die recht amüsanten und humorvollen Dialoge zwischen den beiden. Ab der Hälfte des Buches war aber auch hier die Luft raus, da ich einfach keine Entwicklung gemerkt habe. Irgendwie wurden immer die gleichen Probleme und Themen durchgekaut. Eben wie in einer Endlosschleife. Was ich zu Beginn des Buches noch an Chloe bewundert habe, nämlich ihren Mut und die Stärke trotz Krankheit ein selbstbestimmtes Leben zu führen, hat mich irgendwan nur mehr genervt. Chloe wurde mir einfach immer unsympathischer. Und auch Red war mir irgendwie zu flach dargestellt. Auch bei ihm dachte ich mir erst er sei ein interessanter Charakter mit vielen verschiedenen Facetten. Irgendwann hatte ich aber das Gefühl es geht ihm doch nur um Matratzenakrobatik.

Ich möchte das Buch jetzt nicht komplett schlecht reden. Für Zwischendurch war es eine nette Unterhaltung mit einigen witzigen Passagen. Und auch Talias Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen. Leider habe ich aber wie gesagt nicht das bekommen, was mir der Klappentext versprochen hat. Schade!

Fazit

Kissing Chloe Brown punktet vor allem durch Talia Hibberts humorvollen Schreibstil und witzige Dialoge. Die Thematik rund um Chloes Krankheit und ihren Weg in ein neues Leben fand ich jedoch zu flach umgesetzt. Und auch die Emotionen kamen bei mir nicht an.

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Witzige Dialoge aber fehlende Emotionen
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Süße Young Aduld Sports Romance über Selbstfindung, Freundschaft und die erste Liebe

Girl At Heart von Kelly Oram

Kelly Oram ist mit Girl at Heart eine zuckersüße Young Adult Sports Romance gelungen. Wer eine tiefgründige Geschichte sucht, wird hier zwar nicht fündig, dennoch hatte ich erfrischend viel Spaß und einige schöne Lesestunden.

In dem Buch geht es um Charlie Hastings, die als einziges Mädchen im Baseball-Team ihrer Highschool spielt.

Ihre besten Freunde sind allesamt Spielertypen und sehen in Charlie einen echten Kumpel. Als der Abschlussball naht und Charlie ihren besten Freund und heimliche Liebe Eric um ein Date bittet, bekommt sie jedoch eine bittere Pille zu schlucken. Ihre Freunde finden es nämlich absolut lächerlich, dass "Kumpel" Charlie in einem Kleid auf den Ball gehen will. Charlie ist zurecht tief gekränkt, will sie doch endlich als Frau wahrgenommen werden. In einer Kurzschlussreaktion beschließt sie das Team kurz vor dem Endspiel zu verlassen und ruft damit Teamkapitän Jace auf den Plan. Dieser verspricht Charlie, dass er ihr hilft mehr Mädchen zu sein, wenn Charlie im Gegenzug im Team bleibt.

Was sich aus der Geschichte entwickelt, ist ein wunderbarer, zugegeben leicht überzuckerter, Roman über Selbstfindung, Freundschaft und die erste große Liebe. Dank Kelly Orams unglaublich leichten und unkomplizierten Schreibstil fällt einem der Einstieg ins Buch wahnsinnig leicht und die Seiten fliegen auch nur so dahin. Das Buch hält zwar keine großen Überraschungen bereit und ist eigentlich ziemlich vorhersehbar, trotzdem oder vielleicht gerade deshalb war es ein Genuss. Kelly Oram zeigt, dass es nicht immer ein großes Drama und viel Tiefgang braucht, um eine Geschichte glaubhaft darzustellen.

Charlie, die eigentlich Charlotte heißt, ist eine reizende Protagonistin, die kurz vor dem Highschool-Abschluss steht und über ihre Zukunft nachdenkt. Sie liebt zwar den Sport, der ihr bereits in die Wiege gelegt wurde, will aber auch endlich als Frau mit Gefühlen und Träumen wahrgenommen werden. Vorallem, da Charlie schmerzlich bewusst ist, dass ihre Baseball-Karriere nach dem Endspiel vorbei ist. Charlies Vater kümmert sich zwar sehr liebe- und aufopferungsvoll um sein Mädchen, ersetzt aber doch nicht die Mutter. Charlie ist ein starker und mutiger Charakter. Sie hat Mut zur Veränderung und ich fand ihre Entwicklung einfach toll.

Aber auch der männliche Protagonist Jace ist mir schnell ans Herz gewachsen. Jace ist einfach nur herzensgut, ein toller Freund und Zuhörer. Er ist der perfekte Good Guy. Ich habe es herrlich erfrischend gefunden, dass das Buch ohne Bad Guy auskommt.

Charlie und Jace sind ein tolles Paar und es hat Spaß mit ihnen gemacht. Das Thema Sport ist präsent ohne aufdringlich zu wirken. Die Liebesgeschichte ist wunderschön und sehr unschuldig. Tja und am Schluss bekommt jeder sein Happy End.

Wer eine leichte Lektüre zum Wohlfühlen sucht, die sich gut in einem Stück lesen lässt, dem sei Girl at Heart ans Herz gelegt. Von mir gibt's eine Leseempfehlung!

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Süße Young Aduld Sports Romance über Selbstfindung, Freundschaft und die erste Liebe
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Zauberhafte Romantasy rund um eine alte Legende und einen tragischen Fluch

Unendlich funkenhell von Michelle Schrenk

Unendlich funkenhell war mein erstes Buch der Autorin. Michelle Schrenk hat eine ganz zauberhafte, die Zeit überdauernde, Liebesgeschichte geschrieben, welche einer alten Legende nach von einem tragischem Fluch überschattet wird. Ich fand Michelle's Schreibstil ganz wunderbar einnehmend und die Geschichte richtig süß.

So ganz wollte der Funken dann aber doch nicht überspringen, um das Buch zu einem Highlight zu machen.

Für Zeitreisegeschichten bin ich ja immer zu haben und so musste ich auch unbedingt Unendlich funkenhell lesen. Ich habe dann relativ schnell festgestellt, dass das Buch keineswegs ein klassischer Zeitreiseroman ist, denn unsere Protagonisten Amy, Louis und Nathan verlassen das London der Gegenwart tatsächlich nie. Die 18-jährige Amy wird allerdings immer wieder von Visionen 'heimgesucht', die sie quasi durch die Zeit katapultieren. Genau das passiert auch während eines Schulausfluges auf der Tower Bridge. Amy sieht ein Liebespaar, dass von der Brücke in die Themse und damit in den Tod springt. Und dann ist da auch noch der geheimsvolle Mitschüler Louis, der auch etwas gesehen zu haben scheint. Außerdem fühlt sich Amy auf unerklärliche Weise hingezogen zu dem Jungen mit den strahlend blauen Augen. Aber auch Mitschüler Nathan macht Amy Avancen und verdreht ihr ganz schön den Kopf.

Man könnte jetzt meinen, dass sich eine fiese Dreiecksbeziehung entwickelt. Das ist hier aber zum Glück nicht der Fall. Es sei nur soviel gesagt, dass das Schicksal der drei eng miteinander verbunden ist.

Amy ist eine wirklich süße Protagonistin, manchmal aber etwas naiv und auch stur. Es gab ein paar Szenen im Buch, bei denen ich wirklich nur genervt den Kopf schütteln konnte. So gingen mir zum Beispiel die ewigen Streitereien mit Louis, die sich im Übrigen immer um Nathan drehen, am Nerv. Es war ein bisschen so wie in 'Und täglich grüßt das Murmeltier'. Amy datet Nathan, Louis taucht auf und es kommt zum Streit. Jedes Mal und immer wieder aufs Neue. Vorallem die erste Hälfte des Buches hatte dadurch ihre Längen. So richtig entwickelt hat sich das Ganze dann ab der zweiten Hälfte, in der Amy und Louis dem Geheimnis der Legende und des alten Fluches gefährlich nahe kommen. Ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch dann auch nur mehr schwer aus der Hand legen und war wie in einem Sog gefangen. Einige Dinge habe ich zwar kommen sehen und an manchen Stellen hätte ich die Protas gerne in die richtige Richtung geschupst. Dennoch war es super spannend das Rätsel rund um Amys Visionen zu lüften.

Michelle Schrenk ist es ganz wunderbar geglückt einen Mythos zu erschaffen und die gegenwärtigen Ereignisse, sowie ihre Protagonisten Amy, Louis und Nathan darin zu verknüpfen. Dazu kommen stimmungsvolle London Vibes und eine süße, zugegebermaßen manchmal etwas anstrengende, Liebesgeschichte.

Auch wenn der Funke nicht zu 100 % übergespringen wollte, haben mir das Buch und die Idee dahinter unglaublich gut gefallen.

Fazit

Unglaublich funkenhell aus der Feder von Michelle Schrenk ist eine zauberhafte, magische Romantasy rund um eine alte Legende, die von einem Fluch überschattet wird. Die Autorin schreibt sehr einnehmend und atmosphärisch und schickt ihre Protagonisten Amy und Louis aus, das Rätsel um die Legende der Liebenden zu lösen. Mit hat das Buch trotz einiger Längen in der ersten Hälfte sehr gut gefallen. Wenn ihr Zeitreisen, Mythen und Legenden und London Vibes haben wollt, solltet ihr euch Unendlich funkenhell nicht entgehen lassen.

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Eine unglaublich intensive und emotionale Mutter-Tochter-Beziehung - Achtung Sogwirkung!

All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover

Ich wollte schon länger ein Buch von Colleen Hoover lesen und mir eine Meinung zu der beliebten Autorin bilden. All das Ungesagte zwischen uns erschien mir der perfekte Einstieg ins CoH-Universum zu sein. Erstens ist es ganz neu erschienen, zweitens hatte ich das Gefühl, dass sich dahinter ausnahmsweise mal keine 0-8-15-Romanze versteckt und drittens fand ich den Klappentext absolut vielversprechend.

Ich bin richtig glücklich, dass mich meine Intuition nicht getäuscht hat, denn das Buch hat alles mitgebracht, was ich mir erhofft und erwartet hatte. Authentische Protagonisten, eine fesselnde Handlung, spannende Überraschungsmomente und unglaublich viele Emotionen.

Das Buch ist abwechselnd aus Sicht der 34-jährigen Morgan und ihrer 16-jährigen Tochter Clara geschrieben. Morgan war mir als Protagonistin zwar etwas näher - allein schon wegen des Alters - ich konnte mich aber auch unglaublich gut in die pubertierende Clara hineinversetzen. Colleen Hoover hat es schon nach wenigen Kapiteln geschafft mir die beiden Frauen unglaublich nahe zu bringen. Selten habe ich so intensive Gänsehautmomente erlebt wie mit Morgan und Clara. Ich habe ihre Denkweisen, Ansichten und Handlungen, auch wenn sie teilweise situationsbedingt überzogen waren, alle nachvollziehen können.

Das Mutter-Tochter-Gespann macht nach einem tragischen Vorfall eine schwere Zeit durch. Nicht nur, dass die beiden sich von geliebten Menschen verabschieden mussten, es kommen auch unfassbare Ereignisse ans Licht, die Morgans und Claras Leben vollkommen aus der Bahn werfen. All das Ungesagte zwischen uns erzählt die Geschichte einer Mutter-Tochter-Beziehung, die vorallem daran leidet, dass zuviel Unausgesprochenes im Raum steht. Sowohl Morgan, als auch Clara haben jede Menge Geheimnisse voreinander und schleppen einen unglaublichen Ballast auf der Seele mit sich herum. Ich hätte die beiden nicht nur einmal gerne durchgeschüttelt und sie angefleht doch endlich miteinander zu reden. Es was wirklich eine rasante Achterbahnfahrt der Gefühle mit freudigen, traurigen, wütenden und auch sehr liebe- und hoffnungsvollen Momenten.

Colleen Hoover konnte mich mit ihrem einnehmenden Schreibstil von der ersten Seite an fesseln. Auch wenn ich einige Dinge vorhergesehen habe, so war es trotzdem spannend, teilweise sogar schockierend, es schwarz auf weiß zu lesen. Die Handlung hat mich unglaublich berührt und eine richtige Sogwirkung beim Lesen entfaltet.

All das Ungesagte zwischen uns ist eine aus dem Leben gegriffene Geschichte, die zeigt was passiert, wenn Menschen aufhören miteinander zu sprechen und anfangen Geheimnisse zu haben, auch wenn sie den anderen nur beschützen wollen. Ich fand das Buch großartig und es wird sicher nicht mein letztes Buch der Autorin sein.

Fazit

Der Buchtitel macht der Geschichte alle Ehre. Ein tragisches Ereignis, eine zerrüttete Mutter-Tochter-Beziehung und die erste große Liebe. Colleen Hoover nimmt uns auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit. Die amerikanische Autorin schreibt unglaublich fesselnd und mit viel Tiefgang eine Geschichte, die nah an der Realität gebaut ist. Dazu kommen authentische und natürliche Protagonisten, mit denen ich von der ersten Seite weg mitgefiebert habe. Das Buch war für mich ein unglaublich schönes und intensives Leseerlebnis und ein Highlight. Absolute Leseempfehlung!

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Ruhiger Kriminalroman, der zum Mitermitteln einlädt

Wer auf dich wartet von Lodge Gytha

Meine Meinung

Wer auf dich wartet war mein erstes Buch der britischen Autorin Gytha Lodge. Als ich das Buch zu lesen begonnen habe, war mir zunächst nicht klar, dass es sich um den zweiten Teil einer Krimi-Reihe handelt. Mein Leseerlebnis wurde dadurch allerdings in keinster Weise getrübt.

Im Gegenteil, ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass ich etwas verpasst habe. Gytha Lodges einnehmender und wunderbar flüssiger Schreibstil haben auch dazu beigetragen, dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Und auch der Kriminalfall war von Anfang an spannend und hat zum Mitermitteln aufgefordert.

Wir begleiten in dem Buch Detective Chief Inspector Jonah Sheens und sein Team der Kriminalpolizei Southampton, welche den grausamen Mord an der Kunststudentin Zoe Swardadine aufzuklären haben. Gemeldet wurde das Verbrechen von Zoes Freund und Liebhaber Aiden Pool, welcher die Tat über Skype mitangehört hat. Den Täter selbst konnte er jedoch nicht sehen.

Neben den laufenden Ermittlungen, tauchen wir kapitelweise in Zoes jüngste Vergangenheit ab und rekonstruieren so nach und nach Zoes letzte Stunden vor dem Mord. Wir lernen dabei nicht nur Zoe sehr gut kennen, sondern auch ihr Umfeld und ihre Freunde. Schnell wird klar, dass jeder aus Zoes Bekanntenkreis irgendein Geheimnis verbirgt und ein Motiv für die Tat gehabt hätte. Ich hatte beim Lesen nicht nur einen Verdacht, was den Fall umso spannender für mich gemacht hat.

Ich finde die Strategie von Gytha Lodge die Ereignisse vor dem Mord nach und nach aufzurollen wirklich genial. Vorallem, da man so als Leser wunderbar mitermitteln kann und die Möglichkeit hat seine eigenen Theorien aufzustellen. Ich hatte wirklich das Gefühl Teil des Ermittlungsteams von DCI Jonah Sheens zu sein. Bis zuletzt habe ich gerätselt und versucht die Puzzleteilchen richtig zusammen zu setzen. Und auch wenn ich schon so eine Ahnung hatte, hat mich die Auflösung des Falles überrascht und zugleich auch bestätigt.

Wie es Kriminalromanen ja meist üblich ist, lernen wir das Ermittlerteam auch ein bisschen privat kennen. Ich finde diese privaten Geschichten ja immer ganz interessant, da sie einem die Protagonisten doch näher bringen. Allerdings dürfen die privaten Befindlichkeiten meines Erachtens nach nicht überhand nehmen. Gytha Lodge ist es wirklich sehr gut gelungen die Waage zu halten und den Fokus, der ja auf dem Fall liegen sollte, nicht zu verschieben.

Mich konnte das Buch voll und ganz überzeugen und ich werde die Reihe mit Sicherheit weiter verfolgen.

Fazit

Wer auf dich wartet von Gytha Lodge ist ein ruhig und unaufgeregt erzählter und sehr spannender Kriminalroman, der zum mitraten und mitermitteln einlädt. Die britische Autorin Gytha Lodge schreibt sehr einnehmend und flüssig. Durch die verschiedenen Perspektiven aus dem Ermittlerteam und dem Umfeld des Mordopfers - der Kunststudentin Zoe - können wir nach und nach das grausame Verbrechen rekonstruieren.

Mich konnte das Buch total überzeugen und ich freue mich schon auf weitere Romane aus der Reihe rund um DCI Jonah Sheens und sein Team der Kriminalpolizei Southampton.

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Bildgewaltige Zukunftsvision der Menschheit

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini

Eine Reise durch die unendlichen Weiten des Weltalls. Neue Planeten, Monde und fremde Spezies. Die Ewigkeit der Sterne. Eragon-Autor Christopher Paolini schickt uns in seinem Sci-Fi-Epos auf eine Reise durch Raum und Zeit. Infinitum ist bildgewaltig, komplex, unglaublich detailreich und nur schwer zu beschreiben.

Wer sich an den 960 Seiten dicken Wälzer heranwagt, den erwartet auf jeden Fall ein intensives Leseerlebnis, dass vorallem durch sein grandioses Worldbuilding besticht.

Aber um was geht es jetzt eigentlich? Infinitum erzählt die Geschichte von Xenobiologin Kira Navarez. Die Wissenschaftlerin ist damit beauftragt besiedelbare Planeten zu überprüfen. Bei einer Abschlussmission fällt Kira in eine Felsspalte und entdeckt in der Höhle darunter Anzeichen von außerirdischen Leben. Kira kann zwar aus ihrer misslichen Lage befreit werden, ihr "Unfall" bzw. ihre Entdeckung hat allerdings weitreichende Konsequenzen.
Mehr möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht verraten. Aber stellt euch auf ein Weltraumabenteuer ein, in dem viel gekämpft, verhandelt und natürlich durchs Weltall geflogen wird. An Bord der 'Wallfish' erwartet euch, abgesehen vor Kira, eine Crew, die ich so richtig ins Herz geschlossen habe. Ein besonderes und außergewöhnliches Team bilden Captain Falconi, das Schiffsgehirn Gregorovich, Bordschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants. Sie stehlen Kira eindeutig die Show. Tatsächlich wirkt die Protagonistin wirklich etwas langweilig und blass neben den anderen Charakteren. Das macht aber nichts, denn das Gesamtpaket passt einfach.

Am meisten hat mich an Paolinis Sci-Fi-Kunstwerk ohnehin das Worldbuilding beeindruckt. Dieses hat ein gigantisches Ausmaß, ist wahnsinnig komplex, detailliert und facettenreich. Der Autor selbst nennt seine Welt "Fractalverse". Die Menschheit hat das Weltall erobert und sich auf neuen Planeten angesiedelt. Die Zukunftsvision mit all seinen Planeten, Monden, fremden Spezies, Raumstationen und Raumschiffen erinnert etwas an Star Trek. Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Fürs bessere Verständnis und zur Visualisierung seines "Fractalverse" gibt es unzählige Karten und Abbildungen im Buch. Außerdem findet sich am Ende ein umfangreicher Glossar, der die unzähligen fremden und wissenschaftlichen Begriffe erklärt. Das Buch fordert wirklich etwas Zeit und Konzentration beim Lesen. Wenn man sich aber einmal darauf eingelassen hat, lässt es einem nicht mehr los. Zumindest ich war gebannt und erstaunt, welch grandioses Universum sich vor meinem geistigen Auge aufgetan hat.

Fazit

Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne ist ein bildgewaltiger Sci-Fi-Epos, der vorallem durch sein grandioses Worldbuilding besticht. In Christopher Paolinis Zukunftsvision haben die Menschen das Weltall besiedelt und müssen sich nun vor der Eroberung durch fremde Spezies verteidigen. Der einnehmende Erzählstil des Autors ist detailreich, komplex und bildgewaltig. Die Handlung ist relativ simpel und hat dennoch Sogwirkung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, aber man sollte schon etwas Zeit und Muße aufbringen.

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Sehr schwarzhumorige Anekdoten aus Omamas Leben

Omama von Lisa Eckhart

Am Buchrücken steht groß geschrieben "tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch". Eigentlich könnte ich meine Rezension damit beenden, denn diese wenigen Worte beschreiben Lisa Eckharts Romandebüt punktgenau. Die österreichische Kabarettistin und Poetry-Slammerin erzählt sehr wortgewandt, derb und mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor gespickt die Geschichte ihrer Oma Helga, welche in der Nachkriegszeit beginnt und fast ein ganzes Leben später in einer skurrilen Kreuzfahrt in den Norden endet.

Lisa Eckhart beweist, dass sie nicht nur auf der Bühne glänzt, sondern auch schreiben kann. Ihr Spiel mit den Worten ist einfach grandios, nahezu poetisch. Dass die Autorin dabei dem österreichischen Dialekt treu bleibt, hat mich umso mehr gefreut. Die Anekdoten, die sie niedergeschrieben hat sind herrlich derb, teilweise bitterböse, überspitzt und gehen mitunter auch unter die Gürtellinie. Man muss diesen besonderen Humor schon mögen und sich darauf einlassen können, um das Buch vollends genießen zu können.

Noch besser hätten mir Oma Helgas Erinnerungen gefallen, wenn das Buch mit Kapitel versehen gewesen wäre. Als durchgängige Geschichte liest sich das Buch nämlich ein bisschen mühsam. Lisa Eckhart schweift oft und gerne ab und verliert sich in Parodien, sodass man leicht den Faden verlieren kann. Hätte man das Buch mit kürzeren Kapiteln und passenden Überschriften versehen, wäre das Leseerlebnis sicher noch besser und intensiver gewesen. Einzelne Passagen waren so einprägend und genial, dass ich sie gerne nochmals lesen würde. Hätte man Einteilungen wäre dies leicht und ohne viel Aufwand möglich. Schade, dass auf eine Kapiteleinteilung verzichtet wurde.

Für mich war Omama dennoch ein großartiges Leseerlebnis, welches mich unglaublich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Eine Leseempfehlung gibt's allerdings nur eingeschränkt, da man mit der besonderen Art der Kunstfigur Lisa Eckhart umgehen können muss. Ich würde empfehlen vorm Kauf unbedingt die Leseprobe zu lesen.

Fazit

Schwarzhumorig, derb, vulgär und bitterböse, aber auch philosophisch, intelligent, wortgewaltig und herrlich frech. Kunstfigur Lisa Eckhart erzählt tabu- und schonungslos aus dem Leben ihrer Omama. Das Buch ist im österreichischen Dialekt verfasst und hält eine Vielzahl an Anekdoten parat. Auch wenn ich das Buch großartig finde, empfehle ich es nur eingeschränkt weiter. Man muss den speziellen Humor schon mögen. Daher unbedingt vorher in die Leseprobe schauen.

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Historischer Kriminalroman über die Anfänge der Kriminalistik

Der falsche Preuße von Uta Seeburg

Meine Meinung:

Die Zeitreise nach München um die Jahrhundertwende war tatsächlich ein sehr unterhaltsames Unterfangen und das obwohl es einen äußerst kuriosen Mordfall aufzuklären gab. Mit dem königlichen Sonderermittler Gryszinski an meiner Seite und den neuesten Errungenschaften in der Fallanalyse und Kriminalistik liefen die Ermittlungen aber wie am Schnürchen.

Nur die etwas altertümliche Sprache war ein klein wenig anstrengend zu lesen, aber dafür durch und durch humorvoll.

Uta Seeburg hat mit Sonderermittler Wilhelm Freiherr von Gryszinski einen sehr sympathischen Charakter erschaffen. Der preußische Offizier wird nach München beordert, um der Polizei die neuesten Erkenntnisse in der Spurensicherung näher zu bringen. Zum Glück lässt der erste Mordfall im bierseeligen München nicht all zu lange auf sich warten. Ausgerechnet ein Bierbeschauer wird ermordet aufgefunden. Die einzigen Hinweise am Tatort sind ein einzigartiger und sehr kostbarer Federmantel, den der Tote trägt und der Abdruck eines Elefantenfußes. Allein diese Szenerie war schon so herrlich skurril, dass ein richtiges Lesefieber bei mir ausgebrochen ist.

Schauplatz der Ereignisse ist München im Jahr 1894. Uta Seeburg hat mir ihren detailreichen Beschreibungen der Stadt, die bis ins kulinarische abschweifen, die Epoche richtig lebendig dargestellt. Von der Lebensweise, zu den Wundern der Technik, über kulinarische Gaumenschmäuße bis zur neuen Wissenschaft namens Kriminalistik hat Uta Seeburg offensichtlich eingehend recherchiert und ein authentisches Porträt der Jahrhundertwende abgeliefert.

Auch der preußische Sonderermittler Wilhelm Freiherr von Gryszinski ist sehr authentisch dargestellt. Als preußischer Offizier ist er seiner Heimat treu und kommt ganz schön ins Schwitzen, als sich der Mordfall mehr und mehr als eine Verschwörung nationalen Ausmaßes entpuppt. Mir ist Gryszinski so richtig ans Herz gewachsen. Sowohl als Visionär seiner Zeit, als auch als liebevoller Familienvater und fürsorglicher Ehemann hat er eine großartige Rolle gespielt.

Ich habe diesen historischen Kriminalroman mit all seinen Wendungen und Überraschungen, die er bereit hält, sehr gebannt gelesen. Einzig mit dem Schreibstil hatte ich - vorallem anfangs - so meine Mühen. Uta Seeburg hat für ihren Roman einen sehr altertümlichen Schreibstil gewählt. Dieser passt zwar perfekt in die Zeit und zur Geschichte, allerdings waren die vielen alten Ausdrücke und die verschachtelten Sätze sehr anspruchsvoll. Aufgewogen wird das ganze zum Glück mit unglaublich viel Witz und Humor, sodass sich trotz allem ein wahres Lesevergnügen bei mir eingestellt hat.

Wer Lust auf eine Reise in die Zeit der Bierpaläste, der opulenten Feste und pferdegezogenen Trams hat, der sollte sich diesen raffinierten Kriminalroman nicht entgehen lassen.

Fazit:

Ein skurriler Mordfall, ein sympathischer Ermittler und die Anfänge der modernen Kriminalistik verpackt in einem historischen Kriminalroman, der Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist. Das ganze wird mit viel Humor, jeder Menge Bier und kulinarischen Gaumenfreuden, sowie einer spannenden Tätersuche gewürzt. Klare Leseempfehlung!

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