Kunden em pfehlungen
Rezensionen von April1985 :
Eine düstere Reise voller Gefahren
Crown of War and Shadow von J. R. Ward
Worum geht es?
Das Fulcrum beginnt zu zerbrechen und Dämonen dringen immer weiter in die Welt der Sterblichen vor. Mittendrin lebt Sorrel, eine Waise und Ausgestoßene, deren ungewöhnliche Fähigkeiten sie ihr ganzes Leben lang von anderen Menschen getrennt haben. Als sie erfährt, dass ausgerechnet sie auserwählt wurde, die Krone der Königin zurückzubringen und damit vielleicht ihre Welt zu retten, beginnt eine gefährliche Reise durch die Badlands.
Sorrel weiß allerdings selbst nur zu gut, dass sie keine klassische Heldin ist. Deshalb sucht sie Schutz bei Merc, einem gefürchteten und undurchschaubaren Söldner. Sein Preis? Eine Nacht mit ihr. Und genau mit dieser Vereinbarung beginnt eine Reise durch eine Welt voller Dämonen, Geheimnisse und Verrat.
Meine Gedanken:
Ich hatte mich nach dem Klappentext wirklich auf diesen Reihenauftakt gefreut. Die Idee klang spannend und auch die Welt, die J. R. Ward hier erschaffen hat, konnte mich grundsätzlich überzeugen. Düster, gefährlich und kreativ. Überall lauern Bedrohungen und durch das Journey-Trope reist man gemeinsam mit Sorrel und Merc durch diese Welt. Das mochte ich eigentlich sehr, weil man dadurch nicht nur das Reich, sondern gleichzeitig auch die beiden Protagonisten Stück für Stück kennenlernt.
Leider hat genau diese Reise für mich aber auch einige Längen mitgebracht. Ich habe mich mehrmals dabei ertappt, wie meine Gedanken abgeschweift sind und ich mich wieder bewusst in die Geschichte zurückholen musste.
Sorrel & Merc:
Sorrel fand ich grundsätzlich spannend. Sie ist eine Ausgestoßene, gezeichnet von ihrer Vergangenheit und eine Heilerin mit magischen Fähigkeiten. Eigentlich eine Figur, mit der ich sehr gut hätte mitfühlen können. Nur leider zerfließt sie für meinen Geschmack stellenweise fast in ihren eigenen Selbstzweifeln. Natürlich kann ich nachvollziehen, woher diese Unsicherheit kommt, aber irgendwann hätte ich mir einfach etwas mehr Entwicklung und Selbstvertrauen gewünscht.
Und dann ist da Merc. Söldner, gefürchtet, verschlossen, undurchschaubar. Eigentlich genau der Typ Figur, bei dem ich normalerweise sofort aufmerksam werde. Leider hat er sich bei mir mit seiner ersten großen Forderung direkt selbst aus dem Rennen genommen. Was er von Sorrel als Bezahlung für seinen Schutz verlangt, fand ich einfach unpassend. Diese Vereinbarung konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich nachvollziehen und sie hat es mir schwer gemacht, Merc später als möglichen Book Boyfriend zu sehen.
Wo war das Knistern?
Das Buch wird ausdrücklich als Slow-Burn-Romantasy beworben und die offizielle Beschreibung stellt die zunehmende Leidenschaft zwischen Sorrel und Merc stark heraus. Genau deshalb habe ich die ganze Zeit auf dieses Gefühl gewartet. Auf Spannung, auf Blicke, auf dieses „Ihr zwei solltet euch wirklich nicht näherkommen.“ Aber? Nichts.
Wo war der Spice? Wo war das Feuer? Wo war überhaupt das Knistern?
Ich habe es einfach nicht gespürt. Dass Slow Burn langsam ist, stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Ich liebe es, wenn eine Beziehung sich über viele kleine Momente aufbaut. Aber dafür muss zwischen den Figuren eben trotzdem etwas in der Luft liegen. Hier war für mich leider nicht einmal ein Funke.
Twists & Schreibstil:
Ganz verloren hat mich die Geschichte trotzdem nicht. Es gibt einige gute Wendungen und Momente, die mich wieder stärker aufhorchen ließen. Gerade wenn neue Informationen ans Licht kommen, zeigt sich, wie viel Potenzial eigentlich in dieser Welt steckt.
Und J. R. Wards Schreibstil mochte ich ebenfalls. Herrlich unkompliziert. Man kommt sprachlich gut durch die Geschichte und muss sich nicht durch unnötig komplizierte Formulierungen kämpfen. Das hat gerade bei einem Buch mit so viel eigener Welt und Magie definitiv geholfen.
Was bleibt?
Crown of War and Shadow hatte für mich viele Zutaten, die eigentlich genau mein Beuteschema sind: eine düstere Welt, Dämonen, Magie, eine gefährliche Reise, eine Auserwählte, ein geheimnisvoller Söldner und eine Romance, die sich langsam entwickeln soll.
Die Welt hat für mich funktioniert – die Beziehung leider nicht.
Sorrel und Merc konnten mich beide nicht vollständig für sich einnehmen und vor allem die Vereinbarung zwischen ihnen hat mich bis zuletzt gestört. Dazu kamen einige deutliche Längen. Die guten Twists und der angenehm unkomplizierte Schreibstil haben dafür gesorgt, dass ich die Geschichte trotzdem gerne beendet habe.
Aber das Gefühl, unbedingt wissen zu müssen, wie es weitergeht? Das ist leider ausgeblieben. Deshalb werde ich die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen.
???????????? / 5
Drei Eulen für eine kreative, düstere Welt mit spannenden Ansätzen – bei der mir zwischen all den Gefahren leider das wichtigste Feuer gefehlt hat.
Die Lerche und ihre zwei Könige
The Sea Spinner (Wind Weaver 2) von Julie Johnson
Worum geht es?
Nach der Schlacht von Fyremas ist Rhyas Welt aus den Fugen geraten.
Caeldera liegt in Trümmern, Freunde sind verletzt oder tot, und Penn zieht sich immer weiter von ihr zurück, während ihn sein Wunsch nach Rache beherrscht.
Ein Schicksalsschlag führt Rhya schließlich an den geheimnisvollen Water Court.
Dort muss sie lernen, ihre Magie besser zu verstehen — und trifft auf König Soren von Llŷr. Er ist so anders als Penn. Doch je mehr Soren ihr über die Magie und die Verbindung zwischen ihnen zeigt, desto stärker beginnt Rhya zu hinterfragen, was sie wirklich will und welche Rolle sie im kommenden Krieg spielen soll.
Meine Gedanken:
Nachdem ich Penn im ersten Band als ziemlich schwierig empfunden hatte, war ich ehrlich gesagt etwas nervös vor der Fortsetzung. Vor allem davor, wie sich seine Beziehung zu Rhya weiterentwickeln würde.
Und was soll ich sagen?Warum habe ich dieses Buch nicht schon früher zur Hand genommen? Wenn ich am Ende eines Buches sofort nachsehe, wann Band 3 erscheint, sagt das eigentlich schon alles.
Kleiner Spoiler zur Veröffentlichung: erst Februar 2027.
Nein. Mein Herz blutet. Für Rhya. Für Soren. Für Penn. Für meine gebrochene Seele. ????
Band 1 war für mich schon großartig — trotz meiner Probleme mit Penns Verhalten. Band 2 setzt noch einmal einen drauf.
Der Anfang:
Der Einstieg war für mich noch etwas langgezogen.Ich brauchte ein bisschen, bis die Geschichte wieder richtig Fahrt aufgenommen hat. Aber mit Rhyas Reise zum Water Court verändert sich alles. Und dann war es plötzlich da: das Knistern. Das Flirren in der Luft. Der Banter. Die Spannung.
Gänsehaut. Ab diesem Punkt hatte mich das Buch komplett.
Rhya & Soren:
Rhya und Soren haben für Herzklopfen gesorgt.Punkt. Ihre Dynamik funktioniert für mich unglaublich gut. Die Wortgefechte. Die humorvollen Momente. Die Spannung zwischen ihnen. Und diese Szenen, in denen eigentlich gar nicht viel passiert — und trotzdem fühlt sich alles plötzlich viel zu heiß an. Können spicy Szenen auch ohne Körperkontakt entstehen? Definitiv.So hot. ????
Gerade weil vieles über Blicke, Worte und Spannung funktioniert, war die Chemie zwischen den beiden für mich permanent spürbar.
Die Lerche und ihre zwei Könige:
Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken. Wirklich nicht.
Und trotzdem hat dieses hier für mich funktioniert. Vielleicht gerade deshalb, weil ich es nie wie ein klassisches Love Triangle wahrgenommen habe.
Rhya, Soren und Penn fühlen sich nicht wie drei Figuren in einem künstlich aufgebauten Beziehungskonstrukt an. Jede Verbindung hat ihre eigene Geschichte. Ihre eigene Dynamik. Ihr eigenes Gewicht.
Rhyas Geschichte kennen wir bereits.
Soren lernen wir hier erst richtig kennen — und in ihm steckt so viel mehr, als ich zunächst vermutet hätte. Und Penn?
Der ist natürlich auch noch da. Weniger präsent. Aber trotzdem ständig irgendwie spürbar. Eine tragische Randfigur, deren Sorgen einen fast mit erdrücken. Und genau deshalb macht er es mir nach wie vor nicht leicht.
Soren:
Ach, Soren. Er hat mich komplett überrascht.
Ich mochte seine ruhige, geheimnisvolle Art und vor allem, wie viel mehr hinter ihm steckt, als man zunächst vermutet. Mit jedem Kapitel durfte ich eine neue Seite von ihm kennenlernen. Und je mehr ich erfahren habe, desto mehr wollte ich wissen.
Er ist nicht einfach nur „der zweite König“.
Er ist eine eigene, spannende Figur mit Geschichte, Verantwortung und einer ganz anderen Art, Rhya zu begegnen.
Und genau diese Unterschiede zu Penn machen die Dynamik so interessant.
Krieg & Spannung:
Natürlich besteht The Sea Spinner nicht nur aus Romance. Efnisien ist weiterhin auf dem Vormarsch und hinterlässt Leid und Zerstörung. Gerade im letzten Drittel zieht die Geschichte noch einmal massiv an.
Spannend. Nervenaufreibend. Unberechenbar. Ab diesem Punkt konnte ich das Hörbuch kaum noch stoppen.
Die politischen und magischen Konflikte rücken wieder stärker in den Vordergrund und plötzlich greift vieles ineinander, was zuvor vorbereitet wurde
Und dieses Ende … Ich bin entsetzt. Ich bin zerstört. Ich liebe es. Ich hasse es. Es ist großartig. Und es schreit förmlich nach The Realm Reaper.
Dieses Ende hat mich emotional wirklich auseinandergenommen. Nicht auf die Art, bei der ich denke: „Ja, irgendwann lese ich weiter.“ Sondern: ICH MUSS WISSEN, WIE ES WEITERGEHT. Und jetzt soll ich bis Februar 2027 warten? Unverschämt.
Wie klang die Geschichte?
Ich habe The Sea Spinner als Hörbuch gehört und Rebecca Veil hat mich wieder richtig gut durch diese Welt getragen.
Ihre Stimme ist sanft, einnehmend und passt für mich wunderbar zu Rhya. Gerade in emotionalen oder ruhigeren Szenen mochte ich ihren Ton sehr. Aber auch die Spannung im letzten Drittel funktioniert durch ihre Erzählweise richtig gut.
Für mich war das wieder ein Hörbuch, bei dem die Stimme nicht einfach nur Text vorliest, sondern Atmosphäre schafft.
Was bleibt?
Die Lerche und ihre zwei Könige. Rhya. Soren. Penn. Eine Dynamik, von der ich vorher dachte, dass sie mich nerven würde — und die mich stattdessen komplett bekommen hat.
Der Anfang war für mich noch etwas langsam. Aber sobald Rhya den Water Court erreicht, zieht die Geschichte emotional und atmosphärisch enorm an.
Soren hat mein Herz erobert. Penn macht mir weiterhin das Leben schwer. Rhya steht zwischen zwei Welten, zwei Männern und gleichzeitig mitten in einem Krieg, der immer bedrohlicher wird.
Und dann dieses Ende. Mein Herz ist gebrochen — und ich brauche Band 3. Dringend.
???????????????????? / 5
Spice: ???????? / 5
Chemie: ✨✨✨✨✨ / 5
Atmosphäre: ???????????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5
Fünf Eulen für Wasser, Feuer, Herzklopfen und ein Ende, das meine Seele genommen und irgendwo zwischen Rhya, Soren und Penn zurückgelassen hat. ????????????
Romeo und Julia mit Hexen - nur ohne das große Knistern
Death of a Witch von E. V. Woods
Bewertung: ???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Vibes & Themen:
???? Witchy Fantasy · ???? verfeindete Hexenfamilien · ???? gefährliche Wälder · ⚔️ Magic Trials · ???? Romeo-und-Julia-Vibes · ???? verbotene Liebe · ✨ schwindende Magie · ????️ only one Bed · ???? only one Horse
Worum geht es?
Seit 150 Jahren stehen sich die Hexenfamilien Montparsson und Landeville feindlich gegenüber.
Beide geben der jeweils anderen Familie die Schuld daran, dass ihre Magie immer weiter versiegt. Inzwischen geht es längst nicht mehr nur um Macht – ohne neue Magie droht beiden Familien der Tod. Ausgerechnet Iris Montparsson und August Landeville müssen deshalb gemeinsam zum Gallows House reisen und dort um Hilfe bitten. Allein würden sie die gefährlichen Wälder nicht überleben.
Nur wie soll man jemandem vertrauen, dessen Familie man sein ganzes Leben lang als Feind betrachtet hat? Und was passiert, wenn unter all dem Misstrauen plötzlich alte Gefühle wieder auftauchen?
Zwei verfeindete Hexenfamilien, eine gefährliche Reise und eine Fehde, deren Ursprung längst niemand mehr richtig zu kennen scheint.
Meine Gedanken
Ich war wirklich gespannt auf Death of a Witch. Der Klappentext klang vielversprechend und mit witchy Geschichten bekommt man mich normalerweise ziemlich schnell. Dazu die Anlehnung an Romeo und Julia.
Eigentlich genau die Zutaten, die bei mir funktionieren müssten.
Leider ist der Funke dieses Mal nicht übergesprungen. Mein größtes Problem war die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Mir hat sprachlich die Atmosphäre gefehlt. Statt richtig in diese düstere Hexenwelt abzutauchen, fühlte sich das Buch für mich oft wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen an.
Ich wollte zwar wissen, was als Nächstes passiert. Aber ich habe es nicht wirklich gefühlt.
Idee ???????????????? | Atmosphäre ????️????️ | Emotionen ???????? | Lesedrang ????????????
Iris & August
Auch zu den Figuren blieb bei mir leider eine gewisse Distanz.
Die Welt hätte Potenzial gehabt.
Die Familiengeschichte hätte Potenzial gehabt.
Und auch Iris und August hätten für mich viel intensiver funktionieren können.
Doch sowohl die Figuren als auch ihre Beziehungen blieben mir zu oberflächlich. Vor allem Iris hat mich zwischendurch wirklich zur Verzweiflung gebracht.
Warum miteinander reden, wenn man stattdessen einfach schweigen kann? ????
Kommunikation ist definitiv nicht ihre Stärke.
Sie hält lange an einer Fehde fest, deren Ursprung kaum jemand noch wirklich kennt, verschweigt wichtige Dinge und trifft Entscheidungen, die ich teilweise überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
August konnte mich da etwas mehr für sich gewinnen. Bei ihm habe ich zumindest stellenweise Gefühle gespürt und konnte eine stärkere Verbindung aufbauen.
August hatte für mich mehr emotionale Tiefe – Iris leider vor allem sehr viele unausgesprochene Gedanken.
Iris ???????????????? | August ???????????? | Kommunikation ???? | Frust ????????????????
Romance & Chemie
Gerade bei einer Geschichte mit Romeo-und-Julia-Anleihen hatte ich auf eine intensive, vielleicht sogar tragische Romance gehofft. Doch genau hier hat mir etwas Entscheidendes gefehlt: das Knistern.
Ich habe die Chemie zwischen Iris und August kaum gespürt. Und ohne dieses Gefühl funktioniert für mich auch die verbotene Liebe nicht richtig. Wenn zwei Menschen eigentlich nicht zusammen sein dürfen, möchte ich dieses:
„Ihr solltet wirklich die Finger voneinander lassen – aber bitte tut es auf gar keinen Fall.“
Hier war ich emotional deutlich distanzierter.
Spice gibt es übrigens keinen.
Die Romance bleibt insgesamt sehr zurückhaltend und dürfte deshalb auch gut für jüngere Leser:innen funktionieren.
Romance ❤️❤️ | Chemie ✨ | Spice 0 ???? | Romeo-&-Julia-Vibes ????????
Geheimnisse & verschenktes Potenzial
Besonders schade fand ich eine Enthüllung in Teil 2 des Buches. Da kommt ein Geheimnis ans Licht, bei dem ich sofort dachte:
Okay. Jetzt wird es interessant.
Das hätte für mich richtig viel Potenzial gehabt. Für die Figuren. Für ihre Beziehung. Für die gesamte Fehde.
Und dann? Wird daraus viel zu wenig gemacht.
Gerade hier hätte ich mir gewünscht, dass Konsequenzen folgen, dass Fragen gestellt werden und dass endlich miteinander gesprochen wird. Stattdessen schweigt Iris weiter und trifft Entscheidungen, die mich eher frustriert als mitgerissen haben.
Da lag für mich so viel ungenutztes Potenzial.
Die Trials
Was für mich deutlich besser funktioniert hat, war der Abschnitt mit den Prüfungen.
Die Magic Trials haben endlich mehr Spannung in die Geschichte gebracht.
Hier hatte ich stärker das Gefühl, wissen zu wollen, wie die Figuren aus den Situationen wieder herauskommen. Die Gefahren und Herausforderungen haben der Handlung das Tempo gegeben, das mir zuvor teilweise gefehlt hatte. Und wahrscheinlich waren sie auch einer der Gründe, warum ich am Ende doch weitergelesen habe.
Trials ⚔️⚔️⚔️⚔️ | Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Gefahr ????????????????
Warum habe ich trotzdem weitergelesen?
Trotz meiner Kritik habe ich das Buch nicht abgebrochen. Zum einen wollte ich schon wissen, wie alles ausgeht. Zum anderen wusste ich, dass es ein Einzelband ist. Und manchmal macht genau das einen Unterschied.
Wenn ich weiß, dass ich am Ende einen Abschluss bekomme, halte ich auch mal ein paar Längen mehr aus.
Das Finale wollte ich schließlich noch mitnehmen.
Was bleibt?
Death of a Witch hatte für mich eine richtig interessante Ausgangsidee. Verfeindete Hexenfamilien. Schwindende Magie. Eine gefährliche Reise. Trials. Und eine Liebesgeschichte mit Romeo-und-Julia-Vibes.
Eigentlich genau mein Beuteschema.
Leider haben mich weder Sprache noch Figuren emotional genug erreicht. Die Welt blieb mir zu oberflächlich, zwischen Iris und August fehlte mir die Chemie und einige Entwicklungen hätten für meinen Geschmack deutlich konsequenter verfolgt werden können.
Der Mittelteil mit den Trials war spannender und hat mich schließlich bis zum Ende getragen.
Eine nette, schnell lesbare Witchy Romantasy – aber für mich leider ohne den Zauber, den ich mir davon erhofft hatte.
Jüngeren Leser:innen, die eine unkomplizierte Hexen-Romantasy ohne Spice suchen und etwas Schnelles zum Wegsnacken möchten, könnte die Geschichte aber deutlich besser gefallen.
???????????? / 5
Spice: 0 ???? / 5
Chemie: ✨ / 5
Drei Eulen für eine spannende Grundidee mit Hexen, Fehde und gefährlichen Prüfungen – bei der mir leider Atmosphäre, Tiefe und vor allem das Knistern gefehlt haben. ????????
Wer bin ich und wer möchte ich sein?
Queen of Faces – Die Königin der tausend Gesichter von Petra Lord
Meine Gedanken
**Jahres-Highlight 2026.**
Ich bin immer noch begeistert davon, wie viel mir *Queen of Faces* gegeben hat.
Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten.
Es hat mich nachdenklich gemacht.
Es hat meinen Blick erweitert.
Und es hat Fragen aufgeworfen, die weit über die eigentliche Handlung hinausgehen.
Im Mittelpunkt stehen Geschlechterrollen, Identitätskonflikte und vor allem die großen Fragen:
**Wer bin ich?**
**Und wer möchte ich sein?**
Der Körper wird dabei beinahe zu einem Gefäß.
Und genau daraus entsteht eines der außergewöhnlichsten Konzepte, die ich seit Langem in einer Fantasygeschichte gelesen habe.
Ana:
Ana steckt seit einem tragischen Ereignis in ihrer Kindheit in einem männlichen Körper fest.
Und allein diese Ausgangslage gibt ihrer Geschichte unglaublich viele Ebenen.
Ana ist tough, willensstark und weiß sehr genau, was sie erreichen möchte.
Ihr großer Traum ist die Paragon Academy.
Doch sie gehört zu den Gramänteln und kommt aus armen Verhältnissen.
Noch dazu läuft ihr die Zeit davon.
Die Edgar-Hülle, in der sie lebt, ergraut immer weiter.
**Ihr Körper hat ein Ablaufdatum.**
Die Paragon ist deshalb nicht nur irgendein Studienplatz.
Sie ist Hoffnung.
Sie ist die Aussicht auf eine neue Hülle.
Auf eine Zukunft.
Auf Leben.
Und genau deshalb konnte ich Anas Entscheidungen so gut nachvollziehen.
Eine Welt kurz vor dem Umbruch:
Natürlich kommt alles anders.
Caimor ist in Aufruhr.
Revolution.
Rebellion.
Geheime Gruppierungen.
Menschen, die genug von einer Elite haben, die über ihr Leben bestimmt.
Und plötzlich geht es nicht mehr nur um Anas persönlichen Traum.
Die ganze Gesellschaft beginnt zu wanken.
**Und nirgendwo fühlt man sich wirklich sicher.**
Die Atmosphäre ist dicht, düster und permanent bedrohlich.
Das Gefühl, dass hinter jeder Entscheidung etwas Größeres lauert, zieht sich durch die gesamte Geschichte.
Found Family:
Und dann wären da die Figuren.
**Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen.**
Nach und nach entsteht eine Gruppe, die für mich ganz klar Found-Family-Vibes hatte.
Ein bisschen musste ich dabei tatsächlich an Leigh Bardugos Krähen denken.
Nicht, weil die Figuren Kopien wären.
Sondern wegen dieses Gefühls:
Eine Gruppe sehr unterschiedlicher Menschen.
Jede mit eigenen Geheimnissen.
Eigenen Motiven.
Eigenen Wunden.
Und trotzdem wachsen sie irgendwie zusammen.
**Genau solche Gruppen liebe ich.**
*Niemals ganz vertrauenswürdig – aber irgendwann trotzdem Familie.*
Wes, Nima & Korin:
Ach, Wes.
**Man hasst ihn. Man liebt ihn. Man misstraut ihm. Und eigentlich möchte man genau das nicht.**
Er war für mich einer der spannendsten Charaktere des Buches und ist definitiv zu einem meiner Lieblinge geworden.
Gerade weil man nie ganz sicher weiß, woran man bei ihm ist.
Und dann Nimah und Korin.
Zwei, oder sollte ich sagen drei weitere Seelen, die ich jetzt schon vermisse.
Die Charaktere sind überhaupt eine der ganz großen Stärken des Buches.
Sie sind greifbar.
Fehlerhaft.
Widersprüchlich.
Moralisch grau.
**Hier gibt es selten ein klares Richtig oder Falsch.**
Jede Figur verfolgt eigene Ziele.
Und selbst wenn ich nicht jede Entscheidung gutheißen konnte, konnte ich die Motivation dahinter verstehen.
Genau das macht ihre Handlungen so schmerzhaft.
Denn fast jede Entscheidung fordert einen Preis.
Moralisch grau – und genau deshalb so gut:
Was ich besonders geliebt habe:
Das Buch macht es einem nicht einfach.
Es gibt nicht die Guten auf der einen und die Bösen auf der anderen Seite.
Menschen handeln aus Angst.
Aus Liebe.
Aus Machtstreben.
Aus Verzweiflung.
Aus Überzeugung.
Und manchmal aus all diesen Gründen gleichzeitig.
**Man versteht Entscheidungen – und kann trotzdem unter ihren Konsequenzen leiden.**
Diese moralische Grauzone hat die Geschichte für mich unglaublich lebendig gemacht.
Sie zwingt dazu, selbst Stellung zu beziehen.
Und manchmal die eigene Meinung wieder zu ändern.
Magiesystem & Sprache:
Auch das Magiesystem ist gewaltig.
Ungewöhnlich.
Komplex.
Und gefährlich.
Die Idee von Hüllen, magischer Entwicklung und Identität greift so eng ineinander, dass sich Magie und gesellschaftliche Ordnung kaum voneinander trennen lassen.
Gerade am Anfang musste ich mich allerdings erst einmal in die Begrifflichkeiten einfinden.
Bezeichnungen wie **Alltag** für eine Rebellengruppe oder **Kodex** für magische Entwicklung waren zunächst ungewohnt.
Aber nach und nach ergibt alles Sinn.
Und irgendwann fühlt sich diese Sprache ganz selbstverständlich an.
**Das Worldbuilding verlangt Aufmerksamkeit – belohnt sie aber auch.**
Twists & Enthüllungen:
Und dann kommen die Twists.
**Was bitte waren das für Enthüllungen?!**
Gerade gegen Ende hat mir die Geschichte mehrfach den Boden unter den Füßen weggezogen.
Immer wenn ich dachte, ich hätte die Zusammenhänge verstanden, kam eine neue Information hinzu, die meinen Blick auf Figuren oder Ereignisse wieder verändert hat.
Dabei wirken die Wendungen nicht wie bloße Schockmomente.
Sie greifen ineinander.
Sie verändern Dinge.
Und sie sorgen dafür, dass man plötzlich zurückdenkt und sich fragt, was man vorher vielleicht übersehen hat.
**Genau so liebe ich Twists.**
Das Ende:
Nach all diesen Enthüllungen hätte ich mit einem völlig zerstörerischen Ende gerechnet.
Stattdessen hat mich das Finale überraschend geerdet.
Es fühlt sich nicht an wie ein endgültiger Abschluss.
Eher wie:
**eine Pause vor dem großen Knall.**
Ein Moment, in dem man kurz Luft holen darf.
Die Figuren dürfen stehen bleiben.
Wir dürfen stehen bleiben.
Und trotzdem weiß man:
Das hier ist noch lange nicht vorbei.
Genau dieses Gefühl fand ich unglaublich passend.
Was bleibt?
**Große Liebe.**
Mehr kann ich fast nicht sagen.
*Queen of Faces* hat mich auf so vielen Ebenen erreicht.
Als Fantasygeschichte.
Als Geschichte über Macht und Gesellschaft.
Als Geschichte über Identität und Geschlechterrollen.
Als Geschichte über Freundschaft, Zugehörigkeit und die Frage, wie sehr unser Körper eigentlich bestimmt, wer wir sind.
Dazu kommen ein außergewöhnliches Magiesystem, moralisch graue Figuren, eine Found Family, die ich nicht mehr loslassen möchte, ein düsteres Worldbuilding und Twists, die mich komplett erwischt haben.
**Dieses Buch hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt – es hat meinen Blick erweitert.**
Und genau dafür liebe ich Geschichten.
/ 5 + Jahres-Highlight 2026
Fünf Eulen reichen kaum für eine Geschichte, die mich gleichzeitig begeistert, aufgewühlt und zum Nachdenken gebracht hat. Queen of Faces ist für mich ganz große Fantasy-Liebe. ✨
Tick. Tack. Diese Villa will dich nicht gehen lassen.
Die Villa von Markus Heitz
???? Hörbuch
Bewertung: ???????????????? / 5
Sprecher: Sascha Rotermund
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5
Worum geht es?
Doreen und ihre pubertierende Tochter Marina haben bisher nicht gerade das große Los im Leben gezogen. Das scheint sich zu ändern, als Doreen bei einer Zwangsversteigerung eine alte Villa in Leipzig-Gohlis zu einem unglaublichen Preis von € 100,00 ersteigert.
Mit dem Einzug wendet sich plötzlich alles zum Guten. Doreens Geschäfte laufen besser und Marina feiert mit ihrer Musik Erfolge. Doch die Villa scheint für all das einen Preis zu verlangen.
Währenddessen sucht der Musiker Ethan in London nach dem Mörder seiner Mutter und stößt dabei auf eine unheilvolle Verbindung.
Meine Gedanken:
Holy shit. Was hab ich da gehört?
Markus Heitz kann nicht nur Fantasy – das beweist er hier definitiv.
Die Villa liefert eine geballte Ladung Spannung, Nervenkitzel und Horror. Und das Buch lässt sich damit nicht lange Zeit: Es wird schon relativ früh brutal und blutig.
Genau das hat für mich funktioniert. Das unterschwellige Grauen ist in der Villa ständig greifbar und mein Kopfkino lief beim Hören auf Hochtouren.
Dieses Hörbuch habe ich an einem Nachmittag einfach weggesnackt. ????
Besonders mochte ich auch den zweiten Handlungsstrang, der von Leipzig nach London führt. Während man immer tiefer in die Ereignisse hineingezogen wird, bleibt ständig eine Frage im Hinterkopf:
Wann laufen diese beiden Geschichten endlich zusammen?
Und natürlich wollte ich genau deshalb immer weiterhören.
Spannung ⚡⚡⚡⚡ | Horror ???????????????? | Sogwirkung ????????????????????
Charaktere:
Bei all dem Horror gibt es für mich allerdings einen Schwachpunkt: Die Figuren bleiben etwas blass.
Die vielen Horrorelemente und bedrohlichen Ereignisse stehen so stark im Vordergrund, dass Doreen, Marina, Ethan und die anderen Figuren für mich teilweise dahinter verschwinden.
Aber vielleicht braucht dieses Buch auch gar keine klassische Hauptfigur.
Denn die eigentliche Hauptdarstellerin ist für mich eindeutig: die Villa selbst. ????️
Figuren ???????? | Villa ????️????️????️ | Bedrohung ⚡⚡⚡
Horror & Gänsehaut:
Tick. Tack. Allein die Standuhr! Dieses regelmäßige Geräusch hat sich beim Hören regelrecht in meinem Kopf festgesetzt und passt perfekt zu dem unterschwelligen Grauen, das in der Villa ständig greifbar ist.
Ich mag okkulte Geschichten – und genau deshalb hat "Die Villa" bei mir einen Nerv getroffen. Wer Filme wie "The Conjouring' oder "The Shining" mag, dürfte verstehen, welches Feeling ich meine: ein Gebäude, mit dem etwas ganz und gar nicht stimmt, und die ständige Ahnung, dass hinter der nächsten Ecke etwas warten könnte.
Unterschwelliges Grauen trifft auf ziemlich handfesten Horror.
Dabei bleibt es nicht bei einer unheimlichen Stimmung. Die Geschichte wird brutal, blutig und teilweise ziemlich heftig – und genau diese Mischung hat für mich richtig gut funktioniert.
Okkultes ???? | Horror ???????????????? | Gänsehaut ???????????????? | Kopfkino ????????????????????
Wie klang die Geschichte?
Sascha Rotermund hat das richtig stark eingesprochen. ????️
Seine Stimme hat für mich hervorragend zur düsteren Geschichte gepasst und die ohnehin schon bedrohliche Wirkung noch verstärkt.
Gerade bei einem Buch, das so stark von Geräuschen, Spannung und Kopfkino lebt, kann die Sprecherleistung unglaublich viel ausmachen – und hier hat sie für mich definitiv funktioniert.
Das „Tick. Tack.“ der Standuhr werde ich so schnell nicht vergessen.
Sprecher ????️????️????️????️????️ | Sogwirkung ????????????????????
Was bleibt?
Die Villa hat mich nicht mehr rausgelassen.
Spannung, Okkultismus, Horror, zwei Handlungsstränge und eine Villa, die sich immer mehr wie ein lebendiges Wesen anfühlt – genau diese Mischung hat dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch an einem Nachmittag einfach weggesnackt habe.
Die Figuren sind für mich zwar etwas blass geblieben, aber die Villa selbst, das Grauen und der Sog der Geschichte haben das für mich mehr als aufgefangen.
Hat mich die Villa gepackt? Definitiv.
Würde ich dort einziehen? Auf gar keinen Fall. ????
???????????????? / 5
Sprecherleistung: ????️????️????️????️????️ / 5
Vier Eulen für einen verdammt unheimlichen Nachmittag – und fünf Mikrofone für Sascha Rotermund. ????
Fühlt sich wie eine Umarmung an
Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand von Baek Seungyeon
Als ich 'Der Briefladen, in dem die Zeit stillstand' gelesen habe, haben die Uhren tatsächlich für eine kurze Zeit aufgehört zu ticken. Die koreanische Autorin Baek Seungyeon hat leise Töne angeschlagen. Das Buch ist ruhig erzählt und hat eine entschleunigende Wirkung.
Der Inhalt in 5 Sätzen:
Das Schicksal meint es nicht gut mit Hyoyeong.
Ihr Traum sich als Regisseurin zu verwirklichen platzt und die Beziehungen zu ihrer Schwester scheint eingefroren. Auch die Erwartungen ihrer Mutter scheint Hyoyeong nie zu erfüllen. Dann bietet ein alter Schulfreund Hyoyeong die Möglichkeit in seinem Briefladen in Seoul zu arbeiten. Ausgerechnet ihr, die es nicht schafft ihrer eigenen Schwester auf deren Briefe zu antworten.
Die Geschichte wird von den Einzelschicksalen, die unsere Protagonistin durch die zahlreichen Briefe erfährt, getragen. Zentrales Thema sind die Hoffnungen der Menschen, deren Träume und Ziele, aber auch Ängste im Leben. Schöne und traurige Momente gehen Hand in Hand. Während ihrer Zeit im Briefladen lernt Hyoyeong viel über sich selbst. Die Schicksale bewegen und berühren und bringen einen unweigerlich zum Nachdenken. In diesen Augenblicken scheint die Zeit tatsächlich stillzustehen.
Der Schreibstil der Autorin ist ruhig. Es schwingt eine gewisse Poesie mit. Dennoch war mir die Geschichte insgesamt zu zerrissen. Ich hatte das Gefühl, dass mir die Haupthandlung rund um Hyoyeong durch die vielen Einzelschicksale immer wieder entglitten ist.
Fazit:
Ein schöner Roman über Hoffnungen und Träume, der mich für ein paar Stunden in eine warme Decke gehüllt und sich wie eine Umarmung angefühlt hat. Definitiv eine Empfehlung, auch wenn das Buch wahrscheinlich nicht all zu lange nachhallen wird.
Perfekt für Disney Fans
Disney Malen nach Zahlen - Familie von
Ich habe vor kurzem erst das Malen beziehungsweise Ausmalen für mich entdeckt. Als riesengroßes Walt Disney-Fan konnte ich an diesem Malbuch nicht vorbeigehen. Mit viele Liebe zum Detail kann ich jetzt jeden Abend meine allerliebsten Disney-Charaktere in Farbe kleiden.
Meine Tochter ist auch begeistert von den Vorlagen.
Ich muss allerdings sagen, dass ich diese für 6-jährige beziehungsweise allgemein jüngere Kinder fast zu detailliert und schwer anzumalen finde.
Ich als Erwachsene, die so gut wie alle Filme kennt und liebt, habe jede Menge Spaß dabei. Das Malen hilft mir beim Stressabbau, beim Abschalten und dem Finden von Ruhe.
Ich male meist mit Alkoholmarker und komme ganz gut zurecht, würde allerdings dünne Stiftstärken empfehlen.
Fazit:
Ein Malbuch für junggebliebene Disney-Fans, das perfekt ist um zur Ruhe zu kommen.
Großartiger Reihenauftakt
The Ordeals von Rachel Greenlaw
Was für ein geniales Buch! Für mich definitiv eines der Highlights in diesem Jahr!
Die Autorin weiß wie sie einem in den Bann zieht, Spannung aufbaut und bis zum Schluss das Spannungslevel hoch hält. Und nebenbei bekommt man auch noch eine Liebesgeschichte serviert, die sich wahnsinnig gut ins Geschehen einfügt.
Es geht um Sophia de Winter, welche durch einen Blutschwur an ihren Ziehonkel, auch bekannt als der Sammler, gebunden ist und für diesen grausame Aufträge erledigen muss. Sophia möchte sich aus den Fängen des Sammlers befreien. Um den Blutschwur zu brechen, gibt es nur eine Möglichkeit. Sie muss es an die Killmarth Academy schaffen, einer Universität für Magie, hinter deren magischer Barriere Sophia sicher wäre. Doch um aufgenommen zu werden, muss sich Sophia in einer Reihe magischer und tötlicher Prüfungen beweisen - den Ordeals.
Das Buch ist ein Reihenauftakt von Rachel Greenlaw, der es in sich hat. Die Autorin hat einen sehr unkomplizierten Schreibstil, welcher sich leicht lesen lässt und dabei auch sehr bildhaft ist. Die einzelnen Kapitel, die auch alle mit eigenen Überschriften betitelt sind, enden gefühlt alle mit einem Cliffhanger. Überhaupt schafft die Autorin ein hohes Spannungslevel, das konstant auf einem hohen Niveau bleibt.
Das Buch ist eine Dark Academia Romantasy mit Murder Mistery. Unglaublich spannend!
Dich erwarten beim Lesen nervenaufreibende Trials, bei denen die magischen Fähigkeiten getestet wurden und bei denen es ums pure Überleben geht. Ich habe durchwegs mit Sophia mit gefiebert und mich von der Autorin auf die eine und andere falsche Fährte führen lassen. Auch die Liebesgeschichte hat mich eingenommen. Mit Alden hat die Autorin Sophia einen Love Interest mit einigen Geheimnissen an die Seite gestellt. Auch wenn Vieles enthüllt wird, blieb das Ende immer im Dunklen. Ich war jedenfalls sprachlos.
Fazit:
Ein großartiger Dark Academia Reihenauftakt mit einer Murder Mistery und einnehmenden Charakteren. Ein Pageturner, spannend von Anfang bis Ende.
Was für ein geniales Buch! Für mich definitiv eines der Highlights in diesem Jahr!
Die Autorin weiß wie sie einem in den Bann zieht, Spannung aufbaut und bis zum Schluss das Spannungslevel hoch hält. Und nebenbei bekommt man auch noch eine Liebesgeschichte serviert, die sich wahnsinnig gut ins Geschehen einfügt.
Es geht um Sophia de Winter, welche durch einen Blutschwur an ihren Ziehonkel, auch bekannt als der Sammler, gebunden ist und für diesen grausame Aufträge erledigen muss. Sophia möchte sich aus den Fängen des Sammlers befreien. Um den Blutschwur zu brechen, gibt es nur eine Möglichkeit. Sie muss es an die Killmarth Academy schaffen, einer Universität für Magie, hinter deren magischer Barriere Sophia sicher wäre. Doch um aufgenommen zu werden, muss sich Sophia in einer Reihe magischer und tötlicher Prüfungen beweisen - den Ordeals.
Das Buch ist ein Reihenauftakt von Rachel Greenlaw, der es in sich hat. Die Autorin hat einen sehr unkomplizierten Schreibstil, welcher sich leicht lesen lässt und dabei auch sehr bildhaft ist. Die einzelnen Kapitel, die auch alle mit eigenen Überschriften betitelt sind, enden gefühlt alle mit einem Cliffhanger. Überhaupt schafft die Autorin ein hohes Spannungslevel, das konstant auf einem hohen Niveau bleibt.
Das Buch ist eine Dark Academia Romantasy mit Murder Mistery. Unglaublich spannend!
Dich erwarten beim Lesen nervenaufreibende Trials, bei denen die magischen Fähigkeiten getestet wurden und bei denen es ums pure Überleben geht. Ich habe durchwegs mit Sophia mit gefiebert und mich von der Autorin auf die eine und andere falsche Fährte führen lassen. Auch die Liebesgeschichte hat mich eingenommen. Mit Alden hat die Autorin Sophia einen Love Interest mit einigen Geheimnissen an die Seite gestellt. Auch wenn Vieles enthüllt wird, blieb das Ende immer im Dunklen. Ich war jedenfalls sprachlos.
Fazit:
Ein großartiger Dark Academia Reihenauftakt mit einer Murder Mistery und einnehmenden Charakteren. Ein Pageturner, spannend von Anfang bis Ende.
Ein großartiger Reihenauftakt
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Was für ein großartiger Reihenauftakt. Ich habe jede Seite davon geliebt.
In einer Welt, die von den Nachkommen der Gottheiten regiert wird, lebt Protagonistin Ivy bei Hofe auf. Im Unterschied zu den anderen Herrschern ist der skrupellose König Baylor ein Mensch und Ivy seine Assassinin, durch einen magischen Halsreif an den König gebunden.
Als der mysteriöse Seelenfänger Thorne im Auftrag des Gott des Todes geschickt wird ein magisches Artefakt zu finden, erhält Ivy von Baylor den Auftrag Thorne im Auge zu behalten. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, nichts ahnend, dass jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgt bzw. Interessen hat das Artefakt zu finden.
Ich habe alles an der Geschichte geliebt. Die Charaktere sind vielschichtig und undurchschaubar, der Enemies-to-Lovers-Trope perfekt umgesetzt und das Worldbuilding sehr gut durchdacht. Es gibt Intrigen, Machtspiele, Geheimnisse und einige überraschende Enthüllungen.
Fazit:
Ein genialer Reihenauftakt für alle, die gerne Romantasy lesen.
Düsteres Märchen, langsam erzählt
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Ich habe mich im Vorfeld schon sehr auf das Buch gefreut. Ich habe mir ein düsteres Märchen erhofft, genauso Spannung und vielleicht auch ein bisschen Grusel. Leider war ich trotz der richtig guten Grundidee der Autorin letztlich enttäuscht.
Dabei hat das Buch richtig spannend begonnen.
Hazel wird als 13 Kind in arme Verhältnisse hineingeboren. Gleich nach ihrer Geburt wird sie dem Gott des Todes versprochen. Und dieser hat für Hazel eine besondere Zukunft vorgesehen. Hazel soll Heilerin werden. Doch die Gaben des Todes sind nicht nur Segen, sondern bergen auch Schattenseiten. Und diese lernt Hazel auf schmerzhafte Weise kennen.
Die Handlung ist düster und märchenhaft. Ich hatte aber beim Lesen das Gefühl auf der Stelle zu treten. Der ausschweifende Schreibstil der Autorin hat es mir nicht leicht gemacht. Hätte mich der Verlauf der Ereignisse nicht so gereizt, hätte ich wohl abgebrochen. Aber die Autorin hat es dann doch geschafft mein Interesse für Hazel so weit zu wecken, dass ich das Buch beendet habe.











