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Rezensionen von Streiflicht:

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Tom ist wieder da

Violas Versteck von Marc Raabe

Schon von Anfang an war Viola in den Büchern um Tom Babylon von Marc Raabe immer ein wichtiges Element. Die verschwundene Schwester hat ihm sehr zugesetzt und er sucht schon seit Jahren nach ihr. Denn er glaubt nicht, dass sie tot ist, sondern dass sie noch lebt und jetzt endlich gibt es eine konkrete Spur und dann wird es sehr, sehr spannend.

Wie man es vom Autor gewohnt ist, geht es auch hier wieder richtig rund und zur Sache. Empfindsamere Leser sind hier eher nicht gut beraten. Wer aber die drei Vorgängerbücher kennt und mochte, ist hier genau richtig. Gewohnt packend, brutal und tiefgreifend ist Tom Babylon auch hier wieder unterwegs. Natürlich ist auch seine Kollegin Sita wieder mit dabei.
Die vielen Zeitsprünge sind manchmal etwas verwirrend, aber sorgen doch für weitere Spannung. Ich mag es, wenn ich bei einem Buch ein bisschen aufpassen muss, was wann passiert. Einfach kann ja jeder, oder? Durch verschiedene Layouts wird klar, um wen und was es gerade geht, sodass man hier als Leser etwas Hilfe bekommt.
Für mich wieder ganz klar ein starkes Buch des Autors und ein gelungener Abschluss der Reihe. Sollte dennoch ein fünfter Band kommen, würde ich das Buch natürlich sofort wieder lesen. Bei Raabe sind ja immer Pageturner garantiert!

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Tom ist wieder da
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Ein vielversprechender Auftakt

Der Holländer von Mathijs Deen

Von diesem Buch hatte ich nur die Kurzbeschreibung gesehen und wusste schon, dass ich es unbedingt lesen muss. Ich mochte die besondere Schreibweise des Autors sofort, auch wenn es nicht immer ganz einfach zu lesen ist. Es hat was und man muss immer mitdenken, zugleich fühlt man sich bei der Sprache auch immer an die raue Landschaft der Nordsee erinnert.

Ich mochte sowohl die niederländische Grenzschützerin Geeske Dobbenga, als auch den „Holländer“ Liewe Cupido sehr. Figuren mit Ecken und Kanten finde ich immer viel spannender und interessanter, als aalglatte, langweilige Typen. Auch die Beschreibungen der Szenerie, der Landschaft und Natur und der Ereignisse war ganz nach meinem Geschmack. Ich habe mehrfach auf der Karte im Umschlag nachgeschaut, wo wer gerade unterwegs ist. Natürlich war ich auch schon am Wattenmeer und habe auch eine Wanderung bei Niedrigwasser unternommen, aber hier habe ich nochmal einiges gelernt. Manche empfinden die Schilderungen von Niedrigwasser, Priele und Schlick vielleicht als unnötig und zu viel, mir hat es gefallen, weil es Flair erzeugt und stimmig zur Geschichte passt.
Der Schluss hat mich nicht so ganz überzeugt, irgendwie fehlte mir hier was. Aber es passte dennoch zur Geschichte und dem Rest des Buches.
Wer es auch mal mit leisen Tönen mag, der ist hier genau richtig. Es gibt nicht Mord und Totschlag am laufenden Band, sondern einen Fall, der es in sich hat. Das hat mir sehr gefallen, für mich ein sehr literarisches und eigenwilliges Buch. Gerne würde ich noch mehr von diesem Autor lesen, am liebsten wieder mit dem „Holländer“.

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Ein vielversprechender Auftakt
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Zauberhaft und tiefgreifend

Manchmal muss man Pferde stehlen von Antonia Michaelis

Da ich bereits mehrere Bücher dieser Autorin gelesen habe und sehr mochte, war ich natürlich auch auf dieses neue Werk sehr gespannt. Obwohl ich als Erwachsene natürlich fernab der Zielgruppe bin, hat mir das Buch sehr gefallen und es hat mich tief berührt. Die Zeichnungen dazu ergänzen den Text auf wunderschöne Weise.

Ich finde es übrigens sehr praktisch, dass das Buch eine Altersangabe hat. Manchmal bin ich mir da bei Kinder- und Jugendbüchern echt unsicher und bin dann immer froh, wenn eine Angabe direkt auf dem Cover weiterhilft.
Die Geschichte zweier Kinder, die anders sind, fand ich wirklich toll geschrieben. Erst nach und nach erfährt man, was Anna und Tariq erlebt haben und warum sie sind, wie sie sind. Sie sind sehr verschieden und sich doch so ähnlich – sie müssen verarbeiten, was in der Vergangenheit passiert ist und das ist gar nicht so einfach. Aber gemeinsam ist man immer stärker und kann die wildesten Abenteuer erleben. Und wenn dann noch zwei Pferde namens Apfelmütze und Wackelpo mit von der Partie sind, kann doch eigentlich gar nichts mehr schiefgehen, oder?
Ich mochte die Erzählung, die sehr real und authentisch wirkt, sehr. Man kann richtig mitfiebern – sogar als Erwachsener – und mitfühlen. An einigen Stellen hatte ich Tränen in den Augen, dann habe ich wieder herzlich gelacht. So wie das Leben eben ist, manchmal traurig, dann wieder wunderschön und so lebenswert. Besonders berührt hat mich auch die Sprache der Autorin, die an manchen Stellen fast schon magisch ist. Sie trifft mit ihren Beschreibungen genau und auch ins Herz: „Er sah gleich, dass das niemand verstand, und die Worte waren auch wieder verheddert; war ja klar, so wie ihn alle anguckten, da erschreckten sich die Sätze in seinem Kopf natürlich.“ oder „Und dann sagte er Dinge in seiner eigenen Sprache, die Anna nicht verstand, es war ein Wasserfall aus Worten der aus ihm herausstürzte wie Tränen; er weinte Worte...“ Ein wunderbares Buch, das zeigt, wie wichtig Mitgefühl, Freundschaft und Fürsorge sind.

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Zauberhaft und tiefgreifend
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Interessant und kindgerecht

Glücksfisch: Weißt du, was die Tiere machen? Kleine Biene von Antonia Michaelis

Mein kleiner Neffe liebt Bücher schon sehr. Inzwischen ist er alt genug, dass er selbst blättern kann und erzählt auch kleine Geschichten vor sich hin. Zum Glück ist dieses Buch sehr robust und auch die Klappen sind etwas fester, sodass sie auch für die nicht immer ganz geschickten Kinderfinger geeignet sind.

Die Seiten sind aus stabilem Karton und halten einiges aus. Damit ist das Buch kindgerecht gestaltet und wird lange Freude bereiten.
Das Buch ist herrlich bunt und total niedlich illustriert. Ich mag die Zeichnungen sehr und auch der Kleine schaut sie immer wieder begeistert an. Beim Vorlesen schaut er schon auf die richtigen Stellen und kann auch selbst einige Sachen zeigen. Die vielen Informationen sind noch ein bisschen kompliziert für ihn, aber dafür können wir das Buch dann noch länger nutzen. Bis dahin schauen wir die tollen Bilder an, freuen uns über die summenden Bienen, summen mit und tanzen wie sie.
Ein tolles Buch! Aus dieser Reihe gibt es noch mehr, da werde ich zum Geburtstag noch was kaufen. Der Slogan „Ideen für glückliche Kinder“ passt hier perfekt!

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Dreivierteltot, aber ganz spannend

Dreivierteltot von Christina Stein

Dieses Buch hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht. Zuerst schon der Titel und dann die Kurzbeschreibung. Auch die Szenerie fand ich spannend und mystisch zu gleich, also perfekt passend für einen Thriller.
Das Buch liest sich einfach und flott und bietet gute Unterhaltung bis zur letzten Seite.

Ich war erst auf der falschen Fährte und habe erst nach und nach verstanden, was passiert und warum. Richtig gut gemacht und auch sehr spannend und packend geschrieben. Die vielen Wendungen machen Spaß und mit der Zeit machen dann auch einige Andeutungen Sinn. Sowas mag ich sehr, wenn es sich lohnt, dass man aufmerksam und genau liest. Die Auflösung habe ich trotzdem nicht vorhergesehen, auch wenn ich eine leichte Ahnung hatte.
Besonders gut fand ich auch, dass der Titel wieder eine Rolle spielt und aufgegriffen wird. Das finde ich immer richtig toll.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und war mein erstes von dieser Autorin. „Searching Lucy“ liegt noch auf meinem Stapel ungelesener Bücher, das kommt jetzt aber sehr bald dran, ich bin echt neugierig, ob mich das auch so fesseln kann.

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Gelungener Übergang

Merano mortale von Elisabeth Florin

Da ich von dieser Autorin bereits ein Buch um den Commissario Pavarotti gelesen hatte und sehr mochte, war ich natürlich wirklich gespannt, wie es auch ohne ihn weitergeht. Ispettore Emmenegger und seine Kollegin Eva Marthaler fand ich damals schon interessant und sympathisch, in diesem Buch habe ich mich regelrecht in die beiden verliebt.

Längst habe ich so viele Bücher, dass nicht mehr jedes bei mir bleiben kann, aber „Merano Mortale“ bekommt einen Platz in meinem Regal. Und ich bin jetzt schon gespannt, wie es mit der neuen Reihe weitergehen wird!

Was ich auch sehr mag bei Krimis und Thrillern ist, wenn der Prolog so neugierig macht, dass man am liebsten sofort den Schluss lesen würde, weil die Spannung so groß ist. Natürlich mache ich das nicht (mehr), um mir die Freude am Lesen nicht zu verderben. Dennoch war ich hier in großer Versuchung... Zum Glück war ich tapfer und hatte so diesen wunderbaren Kriminalroman in voller Breite und ohne Vorwissen vor mir. Und das ist auch gut so, denn es wurde richtig spannend, brenzlig und gefährlich. Ich habe richtig mitgefiebert und bis zur letzten Seite mitgefühlt. Wenn eine Autorin schafft, dass man auch nach der Lektüre über die Figuren nachdenkt und beim Lesen mitfühlt, hat sie in meinen Augen alles richtig gemacht. Dann stimmen die Geschichte und die Erzählweise, die Figuren sind realistisch und authentisch.

Wenn dann auch noch die Sprache so herrlich ist, wie hier bei Elisabeth Florin, dann bin ich richtig begeistert. Zwei meiner Lieblingsstellen möchte ich hier gerne zitieren:

Auf einmal waren Pauls Augen so hart und kalt, dass man auf der Netzhaut Schlittschuh fahren konnte.

Manche Tage rasen vorwärts, eine schwarze Staubwolke voller Frust und Verzweiflung im Schlepptau, doch auf einmal machen sie kehrt und werden zu etwas Goldenem.

Wenn ich solche Sätze lese, bin ich wie verzaubert. Ich liebe die Sprache und was man mit ihr machen kann und wenn jemand so dichtet, bin ich einfach glücklich, das lesen zu dürfen!

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Mörderisch gut!

Tour de Mord von Yvonne Asmussen; Yvonne Wüstel; Ulrike Bliefert; Mareike Fröhlich; Sybille Baecker; Susanne Brügmann; Thea Lehmann; Regina Schleheck; Regina Ramstetter; Katharina Eigner; Jennifer B. Wind; Ilona Schmidt; Heidi Möhker; Cornelia Härtl; Christine Neumeyer; Barbara Steuten; Ashley Wood; Anette Schwohl; Andrea Z. Rhein; Andrea Hessler; Heidi Troi; Fenna Williams; Petra K. Gungl; Laura Gambrinus; Deborah Emrath

Schon seit 25 Jahren gibt es die Mörderischen Schwestern! Wow, ein richtig guter Grund, um zu feiern! Und wie feiern Autorinnen ein solches Jubiläum? Mit einem Buch, ist doch klar! Und das hat es in sich. „Tour de Mord“ fährt in 25 kriminellen Kurzgeschichten im Alpenraum spazieren. Ganz entspannt und zugleich mörderisch.

Mörderisch gut und mörderisch spannend. Die Mörderischen Schwestern werden ihrem Namen gerecht und lassen zahlreiche Opfer über die Klinge springen. Oder über die Klippe? Ups, ... ich will lieber nicht zu viel verraten!

Fakt aber ist, dass jede Geschichte sehr spannend und intensiv ist. Normalerweise mag ich Kurzgeschichten nicht so sehr, aber in diesem Fall konnte ich nicht widerstehen. Und ich war mega überrascht, wie gut und mitreißend so kurze Erzählungen sein können. Ich fand die einzelnen Geschichten so intensiv, das ich nicht mehr als zwei hintereinander lesen konnte. Daher hat es eine Weile gedauert, bis ich mit dem Buch durch war. Normalerweise spricht das nicht für ein Buch, aber in diesem Fall ist es sehr positiv. Ich habe jede Geschichte genossen und gerne gelesen. Natürlich gab es ein paar Highlights, aber insgesamt fand ich alles gut und sehr lesenswert.

Wer die Mörderischen Schwestern noch nicht kennt, kann hier 25 Mal reinschnuppern, wer schon Fan ist, hat hier nochmal einen wunderbaren Strauß an Geschichten. Sehr empfehlenswert!

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Trügerische Idylle

Kalt lächelt die See von Ellis Corbet

Da ich immer schon mal auf die Kanalinseln wollte und gleichzeitig Krimis sehr liebe, war ich natürlich umso gespannter auf dieses Buch! Ein Guernsey-Krimi, das klingt schon so toll. Und auch die Kurzbeschreibung hat es in sich. Ich mochte hier schon den Gegensatz zwischen der Idylle und dem Verbrechen, zwischen der wunderbaren Landschaft und friedlichen Natur und den bösen Taten.

Und im Buch selbst geht es dann genauso weiter. Hat mir sehr gefallen und ich hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung um die Ermittlerin Detective Inspector Kate Langlois.

Ich mag es, wie hier auf den Kanalinseln die Grenzen verschwimmen, wie sich Frankreich und England auf beste Weise miteinander vermischen. Das gibt ein einzigartiges Flair und macht gute Laune. Mein Wunsch, dort einen Urlaub zu verbringen, hat sich so sehr gesteigert, dass ich mir schon einen Reiseführer bestellt habe.

Die Figuren fand ich wunderbar beschrieben, man hat sofort Personen vor Augen und bei manchen fühlt es sich sogar an, als würde man sie schon immer kennen. Kate fand ich gut, von der ersten Zeile an, in der sie erwähnt wurde. Und auch ihren neuen Kollegen mochte ich – trotz seiner etwas sperrigen Art. Es sind ja genau diese Charaktere, die ein Buch lesenswert machen. Genau wie die wunderbare Landschaft der Insel Guernsey, die immer wieder und wieder beschrieben wird. Mehrfach habe ich mir die Insel im Internet angeschaut, hineingezoomt und mir vorgestellt, wo man dort am besten Urlaub machen kann, schwimmen, wandern, im Café sitzen kann...

Dennoch war das Buch meiner Meinung nach auch richtig spannend. Diese beschreibenden Passagen bringen viel Flair und Lokalkolorit, stören die Handlung aber nie. Und diese hat es in sich. Ein verlassenes Segelboot, ein verschwundenes Paar und ganz viel Blut... Die Verstrickungen, die sich dann nach und nach ergeben, fand ich mega. Richtig gut gemacht und nie unlogisch oder nicht nachvollziehbar. Erraten hätte ich das aber auch nicht können. Ich hatte in einer Richtung einen richtigen Verdacht, aber das ganze Ausmaß habe ich nicht erkannt. So mag ich Krimis! Man kann miträtseln, ist sogar auf einer richtigen Fährte, aber es ist trotzdem spannend bis zuletzt und gleichzeitig spielt die Handlung in einer tolle Umgebung. Gerne mehr davon!

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Trügerische Idylle
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Witzig und spannend

Weihnachtspost. Lorenz Lovis ermittelt von Heidi Troi

Schon seit einiger Zeit lese ich quasi alles, was die Autorin Heidi Troi veröffentlicht. Seit ihrem ersten Roman um Lorenz Lovis bin ich ihren Werken verfallen. Ich mag den Humor, die Beschreibungen der Region Südtirol und ich mag die Verstrickungen, in welche sich der gute Lolo immer wieder begibt oder manchmal auch „begeben wird“.

Die Idee, dass es dazu auch eine Kurzgeschichte geben kann, fand ich sehr spannend.
Hintergrund für diese Geschichte war eine Challenge der Mordslustigen, einiger Autoren, die sich zusammengeschlossen haben und gegenseitig inspirieren. Die daraus entstandene Reihe „Blind Date mit dem Tod“ hat mich neugierig gemacht, daher habe ich einige der Kurzgeschichten gelesen. Natürlich auch die von Heidi Troi, ganz klar.
Ich fand es toll, wieder in die Welt von Lovis eintauchen zu können – wenn auch nur für eine kurze Stippvisite. Es war spannend und mit einer sehr überraschenden und sehr witzigen Auflösung, die wieder ganz klar den Humor der Autorin zeigt. Das war wieder spitze!

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Witzig und spannend
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Leider hat es mich nicht richtig gepackt

Die letzte Wahl von Eric Sander

Auf dieses Buch hatte ich mich so gefreut und habe es auch voller Eifer angefangen. Aber dann war es leider doch gar nicht so packend, wie ich es mir erhofft und gedacht hatte. Der Anfang ist spannend und auch sehr gut beschrieben, aber dann wird es leider etwas zäh.
Ich mochte den Journalisten Nicholas Moor von Anfang an, er ist eine interessante Hauptfigur mit Ecken und Kanten.

Er ist Journalist mit Leib und Seele und das fand ich sehr interessant zu lesen. Leider war mir der Teil mit dem Parteien-Gedöns zu viel. Klar, es gehört hier zur Geschichte und ist daher auch wichtig, aber mir war es zu trocken und zu intern. Das hat mir dann irgendwie auch die ganze Geschichte insgesamt verleidet.
Ich brauchte einen zweiten Anlauf, um das Buch zu Ende zu lesen, richtig gepackt hat es mich dann leider aber auch nicht (mehr). Schade, denn die Geschichte an sich ist eigentlich echt spannend und meiner Meinung nach auch sehr real.

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