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Rezensionen von Streiflicht:

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Die dunkle Seite Südtirols

Marterlmord - Ein Geheimnis. Eine Mordserie. Ein schweigendes Dorf. von Heidi Troi

Da ich Heidi Troi seit Anfang ihres Autorenlebens als Leserin und Fan begleite, war ich natürlich sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihr. Ich bin immer auf jedes neue Werk von ihr neugierig, aber hier umso mehr, weil sie selbst dazu schrieb, dass sie hier neue Wege gegangen ist, und das Buch auch düsterer als ihre bisherigen Bücher sein sollte, aber fast nicht erschienen wäre.

Nun war ich also voller Hochspannung und das ist ja nicht immer gut. Wenn man so hohe Erwartungen an ein Buch hat, kann das schnell schief gehen. Aber nicht bei Heidi!

Das Buch hat mir noch besser gefallen als die Reihe um den Lovis und ich muss sagen, den mag ich schon wirklich sehr. Ich freue mich schon jetzt auf Band 4 mit ihm, dabei kam Nummer 3 ja gerade erst raus.

Doch zurück zum Marterlmord... Ich mag düstere Bücher voller Atmosphäre und einem leichten Grusel-Gänsehaut-Gefühl. Mich hat die ganze Art ein bisschen an die Skandinavier erinnert und die liebe ich sehr. Gerade jetzt im Sommer an den lauen Abenden ist das perfekt. Das Buch nimmt seine Leser mit in ein Südtirol, das so gar nichts mit dem idyllischen Urlaubsparadies zu tun hat, das man so kennt. In den Tälern leben Menschen, die mit Außenstehenden nichts am Hut haben und dies auch mehr als deutlich zeigen. Sie lassen den armen Ermittler quasi am langen Arm verhungern und verlieren nie auch nur ein Wort zu viel. Man spürt seine wachsende Verzweiflung, Wut und Hilflosigkeit und leidet mit. Wenn die Leser mitfiebern, ist es perfekt. Dann ist man richtig im Buch angekommen und die Autorin hat bestens erreicht, was sie wollte. Und das ist hier wirklich gelungen. Die Geschichte ist unfassbar spannend und packend, die Auflösung logisch und dennoch völlig anders als gedacht. Besonders gut haben mir die atmosphärischen Beschreibungen gefallen, die das Geschehen so gut unterstreichen. Wenn beispielsweise herrlich beschrieben ist, wie die Sonnenstrahlen über die Berghänge kriechen und dem Dorf FAST ein freundliches Aussehen geben. Und wie dann nur ein Sonnenstrahl die grausame Szene am Kreuz ins Licht rückt. Ich mag es gerne, wenn Sprache so genutzt wird, wenn eine Autorin so damit spielt!

Fazit: Rundum gelungen und fortsetzungsverdächtig! Ich befürchte aber, dass es aufgrund des Endes eher keine geben wird. Dennoch eine absolute Leseempfehlung von mir! Gut, dass dieses Buch das Licht der Welt erblicken durfte!

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Gut beschrieben, gut zu basteln

Marterlmord - Ein Geheimnis. Eine Mordserie. Ein schweigendes Dorf. von Heidi Troi

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich selbst Origami sehr mag, aber kein großer Meister bin. Mein Patenkind ist erst sechs Jahre alt, aber es ist immer schön, wenn wir was zusammen machen können. Gemeinsam haben wir uns ins Bastelabenteuer gestürzt und hatten viel Spaß daran. Natürlich haben wir vorne bei den einfacheren Sachen angefangen und das ging echt richtig gut.

Da sie noch nicht lesen kann, habe ich vorgelesen und dann haben wir zusammen gefaltet. Die Ergebnisse haben uns beiden gut gefallen. Ich selbst habe dann noch schwierigere Sachen ausprobiert und hatte ebenfalls Spaß und Erfolg.

Ein schönes Buch, das neben den Bastelanleitungen auch noch kleine Geschichten erzählt. Schön zum Lesen, Stöbern, Basteln und Freizeit gestalten. Die Anleitungen sind gut nachvollziehbar beschrieben und die Abbildungen helfen weiter, falls man doch mal unsicher ist. So hat man am Ende ein kleines Origamikunstwerk. Man lernt einfach und etwas aufwändigere Modelle kennen und kommt schnell in Übung.

Für Anfänger und Kinder ein wunderbares Buch, das an die Kunst des Origami heranführt.

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Gelungen

#Datendetektive. Band 5. Angriff auf die Minecraft-Welt von Jaromir Konecny

Der bisher letzte Band aus der Reihe um die Datendetektive hat mich genauso wie seine Vorgänger überzeugt. Es ist spannend und packend und man rätselt immer mit, warum was wann passiert ist. Gemeinsam mit den Datendetektiven saust man als Leser durch die Welt und manchmal auch durch die Virtual Reality.

Das macht es richtig interessant. Ich finde es toll, wie hier Infos aus dem Bereich von IT und Technik einfach und kindgerecht erzählt werden. Auch Erwachsene können hier noch einiges lernen, quasi nebenbei. Ich mag auch die Kästen mit Vickys Media, die diese Infos gebündelt weitergeben. Man kann sie alleine lesen, neben der Geschichte oder zwischendrin.

Gut finde ich auch, dass die Hauptfiguren, also die Datendetektive, vorne im Innenteil des Covers vorgestellt werden. Das erleichtert das Lesen und Mitverfolgen der Geschichte. Genau wie die kurze Zusammenfassung dessen, was bisher schon in den Vorgängerbüchern passiert ist.

Eine wunderbare Reihe, deren fünfter Band mir wieder richtig gut gefallen hat. Gerne mehr davon!

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Urlaubsflair und Krimispannung

Schatten über Saint-Tropez von Sabine Vöhringer

Da ich bereits die Münchener Krimis der Autorin Sabine Vöhringer kenne, war ich natürlich besonders neugierig. Dieses Mal ein ganz anderes Setting, ein Urlaubs- und Sehnsuchtsort als Handlungsort für den Krimi. Das ist noch reizvoller, gerade jetzt im Sommer in der Ferienzeit. Und ja, es war wie ein kleiner Urlaub.

Wie schon in den anderen Bücher gelingt es auch hier der Autorin ganz wunderbar, ihre Leser mitzunehmen. Sie schreibt so authentisch und direkt, zugleich aber auch herrlich beschreibend und bildhaft – dabei aber nie zu blumig oder kitschig. Das hat mir wieder sehr gut gefallen und hilft, dass man nach wenigen Seiten direkt mitten im Geschehen ist.

Die Kriminalgeschichte hat mir ebenfalls gut gefallen. Sie hat mich unterhalten, hatte interessante Wendungen und spannende Ereignisse

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Ehrlich, offen und unterhaltsam

Und dann kommt das Meer in Sicht von Tamina Kallert

Ich mag die Sendung Wunderschön sehr – vor allem in Zeiten, in denen man nicht so gut reisen kann, ist das immer ein toller (virtueller) Ausflug. Gleichzeitig muss ich aber sagen, dass ich manchmal etwas genervt bin vom Überschwang der Moderatoren. Daher war ich umso gespannter, wie sich wohl ein Buch von Tamina Kallert liest.

Und ich muss sagen, dass ich wirklich positiv überrascht war. Es war deutlich besser als ich angenommen hatte und sehr persönlich. Ich fand es spannend, mehr über sie zu erfahren und auch darüber, wie sie ihr Privatleben und ihren Beruf in Einklang bringt. Sie erzählt hier sehr detailliert über ihre Familie, ihre Wohnsituation und ihre bisherigen Erfahrungen. Auch darüber, was nicht gut lief oder wo sie noch an sich arbeiten kann – das fand ich echt mutig und hat mich berührt.

Ihre im TV manchmal etwas überdrehte Art kam hier gar nicht so an. Im Gegenteil merkt man, dass sie sich für vieles begeistern kann und sich dann auch wirklich darüber freut. Und dass sie weiß, dass sie manchmal zuviel redet in ihren Sendungen. Künftig werde ich mir die Sendungen nochmal mit anderen Augen ansehen und versuchen, ein Stückchen von ihrer Lebensfreude in meinen Alltag zu integrieren.

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Spannender Fall

Tegernsee-Kartell von Jürgen Ahrens



Da ich bereits das Vorgängerbuch kenne, war ich natürlich umso neugieriger, weil es mir gut gefallen hatte. Ich mochte schon im damaligen Buch die Komplexität des Falls, die hier nochmal eine Stufe stärker ist. Man muss genau aufpassen und mitdenken, sonst wird es verwirrend. Das Buch ist nicht dafür geeignet, mal zehn Seiten hier und fünf da zu lesen.

Man muss ihm seinen Raum geben und sich darauf einlassen, aber dann ist es richtig gut und unterhaltsam. Ich fand es toll, wie sich die Geschichte nach und nach ausbreitet, entfaltet und vom Leser entdeckt werden kann zusammen mit den Ermittlern.

Gut gefallen hat mir auch, dass man auch einiges aus dem Privatleben der Ermittler erfährt. Das mag ich immer sehr, wenn es nicht überhandnimmt. Hier war es gut ausgeglichen zwischen Kriminalfall und Privatleben. Insgesamt ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe. Gerne mehr von Marcus Kling und seinen Mitstreitern!

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Warum passierte das?

Der große Fehler von Jonathan Lee

Warum wird ein 83-Jähriger, der so viel für die Stadt New York getan hat, am helllichten Tag einfach auf der Straße erschossen? Der Täter wird direkt verhaftet, aber das Motiv ist unklar. An sich schon eine interessante Geschichte, aus der der Autor Jonathan Lee, den ich bisher noch nicht kannte, eine spannende Erzählung strickt.

Er hat einen eigenwilligen, interessanten Schreibstil, der mich begeistert hat. Ich mag es, wenn ein Schriftsteller mit Sprache spielt und sie hochwertig verwendet. Man kommt sich direkt vor, als hätte man eine Zeitreise ins Jahr 1903 gemacht.

Ich kannte Green bisher nicht, muss aber auch sagen, dass ich leider weder in New York war, noch mich ernsthaft mit seiner Geschichte auseinander gesetzt habe. Daher fand ich es umso spannender, auch in seine Lebensgeschichte und gleichzeitig noch den Mordfall abzutauchen. Die nicht-chronologische Abfolge im Buch hat mir richtig gut gefallen. Man muss gut aufpassen und aufmerksam lesen, dann macht der Roman großen Spaß!

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Geht zu Herzen

Das Wunder von Errikousa von Yvette Manessis Corporon

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich diese wahre Geschichte neugierig gemacht hat. Man fragt sich ja immer, was man selbst gemacht hätte und ob man tapfer genug gewesen wäre, anderen zu helfen, auch wenn man dabei sich und seine Lieben in tödliche Gefahr bringen würde. Schwer zu sagen, vor dem Hintergrund des aktuellen Kriegs aber wieder eine ganz aktuelle Frage.

Mir hat gut gefallen, wie die Autorin von ihrer eigenen Geschichte erzählt und dann allmählich von den damaligen Geschehnissen erzählt. Mich hat es sehr fasziniert und berührt. Ein Buch, das wahrlich zu Herzen geht. Den Anfang fand ich sehr amerikanisch, aber nach und nach war ich wirklich im Buch gefangen. Ich kann absolut nachvollziehen, dass man sich als junger Mensch nicht so sehr für die Geschichte der Familie interessiert. Auch bei mir kam das erst später und heute bin ich traurig, dass ich meinen Großeltern keine Fragen mehr stellen kann. Daher habe ich die Zerrissenheit der Autor sehr gut verstanden.

Je weiter man im Buch kommt, desto spannender und ergreifender wird es. Ich habe diese Geschichte mit großer Begeisterung gelesen und kann mir sehr gut vorstellen, selbst mal auf diese kleine Insel zu reisen und alles mit eigenen Augen zu sehen – so nahe ist es mir gegangen.

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Monumental

Die Brücke der Ewigkeit von Wolf Hector

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich einerseits bereits Bücher von diesem Autor gelesen und sehr geschätzt habe und andererseits die Stadt Prag sehr mag. Meine Heimat ist nicht so weit von der Goldenen Stadt entfernt, sodass wir immer mal wieder da waren. Die letzten Jahre allerdings leider nicht mehr und daher war dieses Buch eine wunderbare virtuelle Reise und dann auch gleich noch in die Vergangenheit.

Darauf habe ich mich sehr gefreut und es war einfach herrlich!

Die Geschichte hinter dem Bau der Brücke fand ich super spannend, auch wenn sie vielleicht nicht den Tatsachen entspricht. Es könnte aber genau so gewesen sein und wenn nicht, dann ist das Buch trotzdem eine wunderbare Geschichte, die herrlichen Lesespaß bietet!

Ich mag historische Romane sehr, habe früher fast nur Histos gelesen. Dann irgendwann hatte ich die immer gleiche Art satt, in der unterdrückte Frauen sich verkleiden oder über Umwege zu ihrem Recht kommen. Zum Glück gibt es immer noch Autoren wie Wolf Hector, die einen spannenden, authentischen und zugleich interessanten Roman schreiben. Gekonnt verwebt er historische Fakten, fiktive Figuren, reale Orte und Geschehnisse zu einer Erzählung der Extraklasse. Ich mochte es, dass sich das Lesen wie eine Zeitreise angefühlt hat. Als wäre man direkt vor Ort dabei! Wenn man so mitfühlt und mitfiebert, hat der Autor alles richtig gemacht!

Ein monumentales Bauwerk, ein monumentaler Roman!

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Wieder ein packender Ausflug in den Spreewald

Verlassen von Christiane Dieckerhoff

Seit dem ersten Buch der Reihe um Klaudia Wagner bin ich regelmäßig im Spreewald unterwegs. Zumindest virtuell mit den Bücher der Autorin Christiane Dieckerhoff. Daran habe ich immer großen Lesespaß! Die Bücher haben nur einen Nachteil und der ist, dass sie immer so schnell gelesen sind. Hat man einmal angefangen, ist man so im Sog der Geschichte, dass man immer weiterlesen möchte, bis man weiß, was passiert ist und warum und wie der Fall aufgeklärt wurde.

Wenn man die Reihe kennt, macht es meiner Meinung nach umso größeren Spaß, weil man auch die Entwicklung der Hauptfiguren mitverfolgen kann. Das mag ich immer sehr. Daher mag ich Serien gerne, vor allem wenn die Protagonisten so spannend sind wie Klaudia, Thang und Schiebschick. Beim Lesen ist man mittendrin, man hat das Gefühl, man wäre selbst im Spreewald unterwegs. Die Autorin erzählt so spannend und authentisch, dass man als Leser ganz nahe dran ist, direkt mitfühlt und mitleidet. Man kann das Surren der Mücken am eigenen Ohr hören, das Plätschern des Wassers der Fließe, man riecht die Natur und spürt die Gurken auf der Zunge. Wenn eine Autorin das schafft, hat sie meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Dafür spricht sicherlich auch die große Fangemeinde, die die Autorin inzwischen hat. Auch ich lese jedes neue Buch von ihr und freue mich heute schon auf den nächsten Roman.



Im vorliegenden Buch ist die Stimmung eher düster – sowohl bei der Familie der verschwundenen Frau, als auch bei den Ermittlern. Das kommt richtig gut rüber. Besonders eindrucksvoll fand ich die Passagen aus der Vergangenheit, die über die beiden verlassenen Kinder berichten. Da hatte ich teilweise auch Gänsehaut und Tränen in den Augen. Man spürt die Angst, die Trauer und die Wut regelrecht – sehr emotional. Geschickt werden Vergangenheit und Gegenwart zu einer Geschichte gewebt, die zeigt, dass Untaten vielleicht nicht geahndet, aber nie vergessen und verziehen sind.

Genauer kann ich hier nicht auf die Geschichte eingehen, um nichts zu verraten – nur soviel: Es lohnt sich, dieses Buch zu lesen, es spannend und auch packend und macht richtig Spaß!

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