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Rezensionen von Streiflicht:

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Zeitreisen leicht gemacht

Zeitreise mit den Nepomuks von Heidi Troi

Nachdem ich bereits das erste Buch um die Zeitreisen der Kinder der Familie Nepomuk begeistert gelesen habe, war ich natürlich total neugierig auf den zweiten Band. Die Zeit der Römer fasziniert mich schon immer und daher war das perfekt für mich. Fazit: Wieder hat mich Heidi Troi bestens unterhalten, ich habe gelacht und mitgelitten, geschmunzelt und einiges gelernt.

Einfach perfekt!

Die Kinder sind sehr sympathisch und liebenswert, es macht einfach Spaß, mit ihnen unterwegs zu sein. Nebenbei erfährt man viel über die Römer, ihre Lebensweise, ihre Art Straßen zu bauen und das Leben zu genießen. Toll gemacht, dass es für Kinder einerseits eine interessante Geschichte ist, die sie gerne lesen, andererseits aber auch noch viel Wissenswertes mitnehmen.

Die Zeichnungen sind wunderbar und machen viel Freude beim Anschauen. Sie ergänzen die Erzählung perfekt und machen sie rund. Besonders gut gefällt mir die Zeichnung des Hauses am Anfang des Buchs. Hier lernen Neueinsteiger die Kinder kennen, Fans können ihr Wissen über die Familie nochmal auffrischen.

Wer die Nepomuks noch nicht kennt, sollte sich nun schleunigst auf die Socken machen und (zumindest im Buch) nach Südtirol reisen! Auf geht`s!

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Zeitreisen leicht gemacht
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Spannung pur

Aber schön müssen sie sein von H.C. Scherf

H.C. Scherf schreibt schneller, als seine Fans lesen können. Schon wieder ist ein neuer Krimi aus seiner Feder erschienen. Dieses Mal ein Provinzkrimi, der in den eigentlich so idyllischen Wäldern Winterbergs im Sauerland spielt. Die Harmonie ist ganz schnell dahin, als Autor Patrick Schreiber auf Leichenteile stößt.

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Gewohnt brutal und realitätsnah führt H.C. Scherf seine Leser auf die Spuren eines wahnsinnigen Mörders. Es ist spannend und beklemmend zugleich. Man möchte definitiv nicht in der Haut Schreibers stecken. Die Figuren sind detailreich und gut charakterisiert, beim Lesen hat man sie regelrecht vor Augen.

Ich mochte dieses Buch noch lieber als die anderen, die ich bisher von diesem Autor las, weil es einerseits ruhiger ist, ich die waldreiche Gegend sehr mag und es mir tiefgründiger und nicht so actionreich erschien. Rundum gelungen für spannende Lesestunden, in denen man die Seiten wie im Rausch blättert.



Auch der Bonus-Kurzkrimi „Das Leiden Bogdans“ weiß zu überzeugen. Gemeinsam mit Sandra Rohde hat der Autor hier nochmal seine Fantasie spielen lassen und eine Geschichte mit ungewöhnlichem Ende zu Papier gebracht.

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Spannung pur
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Äußerst gelungene Fortsetzung

Ankertod von Stefan Wollschläger

Nachdem ich bereits das Vorgängerbuch „Ankerschmerz“ voller Spannung und Begeisterung gelesen hatte und mir die Hauptfigur Kira Jensen sehr ans Herz gewachsen war, war ich natürlich umso neugieriger, wie es mit ihr weitergeht. Gerade im ersten Band, aber auch in ihrem vorherigen Leben hatte sie es nicht einfach.

Da möchte man natürlich umso mehr wissen, was nun passiert. Ob sie am neuen Ort und im neuen Job Fuß fassen kann...

Mir hat das Buch tatsächlich noch besser gefallen als der Vorgänger, weil man Kira noch näher kam. Im ersten Band hat sie manchmal etwas kühl gewirkt – kein Wunder bei ihrer Geschichte. Jetzt aber ist sie dem Leser näher und man erfährt mehr über ihre Vergangenheit, die sie natürlich sehr geprägt hat.

Der Fall ist höchst spannend und ich mochte die Hintergrundthematik um Aldebaran und den Kult darum sehr. Gleichzeitig mochte ich es, dass es eine weitere sehr wichtige Figur gab. So hatte Kira einen tollen Gegenpart.

Die Auflösung war gelungen und rund und so bleibt am Ende nur eine Frage offen: Wann kommt Band 3?

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Aus dem Leben gegriffen

Vom Kind gelernt von Zeitverlag

Diese Sammlung von Geschichte hat mir ziemlich gut gefallen – auch wenn nicht jede Erzählung nach meinem Geschmack war. Aber bei so vielen Autoren ist es ja normal, dass nicht alles immer perfekt passt.

Gut fand ich, dass die Geschichten sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen sind. Manche sind lustig, andere ernst, einige machen nachdenklich oder regen zur Diskussion an.

Sie sind bunt und vielschichtig, so wie das Leben eben ist – vor allem mit Kindern.

Die Idee, darüber nachzudenken, was man von Kindern lernen kann und nicht umgekehrt, hat mir sehr gut gefallen. Ein schöner Ansatz, der viel Stoff bietet.

Meine Lieblingsgeschichten waren Kreatives Chaos, Übers Weltall staunen und Harry Potter lesen. Eine bunte Mischung in einem vielseitigen Buch!

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Heiterer Rätselspaß

Finde den Täter - Sherlock Holmes für Kids von Sandra Lebrun

Vom Alter her bin ich fernab der Zielgruppe, dennoch habe ich mich aber prächtig amüsiert und gut unterhalten. Das Buch bietet Rätselspaß mit viel Humor und wunderbaren Details, auf die man als Leser und Rätsellöser ganz genau achten sollte. Ein flinkes Auge hilft dem Detektiv weiter.

Mehrere Fälle warten hier auf ihre Aufklärung.

Immer nach dem gleichen Prinzip aufgebaut, können Kinder hier erforschen, was passiert ist, wer der Täter ist und warum er oder sie das Verbrechen begangen hat.

Ich mag den Aufbau, der hilft, dass man alles bedenkt, nochmal genauer schaut und die ersten Verdächtigen ausschließen kann. Wer fleißig mitdenkt und rätselt, wird am Ende den Täter gemeinsam mit Sherlock und Watson stellen können. Die Idee, dass der Bucheinband beschreibbar ist und man die Verdächtigen daher umkreisen oder ausstreichen kann, finde ich genial. Das hilft den kleinen Ermittlern sicherlich gut.

Jeder Fall hat auch eine schlüssige und runde Auflösung, sodass jeder – egal ob er den Fall lösen konnte oder nicht – am Ende erfährt, was passiert ist.

Die tollen Zeichnungen machen das Buch erst zu dem, was es ist, denn auf den Bildern erfährt man jede Menge, das für den jeweiligen Fall wichtig ist.

Ein wunderbares Buch, das ich sehr mag. Ich werde es auf jeden Fall nochmal zum Verschenken kaufen.

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Modernes Märchen

Die Mäusekönigin von Jay Kay

Wer Märchen und ähnliche Geschichten mag, wird sich bei dieser Erzählung sehr wohlfühlen. Es ist bis zuletzt schön und unterhaltsam zu lesen. Interessant ist, dass es komplett aus der Sicht einer Maus geschrieben ist... Diese Idee fand ich sehr ansprechend und sie ist auch gut umgesetzt. Gut gefallen hat mir auch, dass sich Wirklichkeit und Fiktion wunderbar miteinander verbinden und es einen so vorkommt, als müsste das zusammengehören.

Als wäre es immer schon so gewesen.

Die Geschichte des Landes spielt ebenso eine Rolle, wie alte Erzählungen, Traditionen und mehr. Das macht das Ganze sehr realistisch.

Eine gute Idee fand ich auch, dass zwischen den Erzählungen des kleinen Protagonisten immer wieder Brief oder Zeitungsberichte und andere Schriftstücke eingebaut waren. Zuerst etwas rätselhaft erklären sie immer mehr, was wirklich passiert ist und warum bzw. wie es dargestellt wird.

Ich finde die ganze Geschichte sehr märchenhaft und philosophisch. Gerne möchte ich mehr von diesem Autor lesen.

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Berührend

Behütet von Kerstin Hau

Ich bin eigentlich kein Coverkäufer, aber bei diesem Buch hat mich der erste Blick bereits verzaubert. Ich mag die hellen Farben und auch die Zeichnung sehr. Nachdem ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte, war mir klar, dass ich das Buch haben muss.

Das Buch ist innen genauso, wie es außen versprochen wird.

Es ist berührend und zart und wunderschön. Mir hat es so sehr gefallen, dass ich es gleich zweimal nacheinander gelesen habe, als ich es zum ersten Mal in der Hand hatte.

Ich finde, es ist nicht nur für Kinder allen Alters, sondern auch für Erwachsene hervorragend geeignet. Es macht Lust, es immer wieder durchzublättern und auch mal quer zu lesen.

Die Texte sind kurz, aber tiefsinnig und schön. Die Zeichnungen ergänzen die Worte perfekt und machen das Ganze rund. Ein fröhliches Buch, das gute Laune macht und zugleich viel mehr bietet als nur ein paar Zeilen mit netten Bildern. Einfach nur toll.

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Grausam und spannend

Die Todesbeigaben: Thriller von Drea Summer

Eins vorab: Wer Blut und Gewalt nicht ertragen kann, ist bei Drea Summer falsch. Man kann schon ins Gruseln und Grübeln kommen, wenn man bedenkt, dass das zwar erfunden, sicherlich aber nicht fernab der Realität ist. Diese Autorin schreibt so spannend, dass ich ihre Bücher gerne lese, auch wenn ich bei manchen Schilderungen tief durchatmen muss.

Bisher kannte ich vor allem die Gran Canaria-Bücher, dieses Mal geht es ins Nachbarland Österreich. Gewohnt spannend und actionreich, sodass man als Leser immer weiter lesen möchte, weil man einfach wissen muss, was noch alles passiert und wer sich am Ende retten konnte oder eben auch nicht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn sich Gegenwart und Vergangenheit vermischen. Wenn die Erzählung zwischen zwei Strängen hin- und herspringt und sich immer mehr in einander verschlingt. Hier ist das perfekt gelungen. Bis zum Ende bleibt die Spannung und dann werden auch alle Fragen geklärt. So mag ich das!

Toll ist auch, dass der Buchtitel einen richtigen Bezug zum Inhalt hat! Wer bis zum Ende gelesen hat, wird es verstehen.

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Nett und unterhaltsam, aber nicht tiefgreifend

Die Kunst, einen Elefanten zu reiten von Ronald Schweppe; Aljoscha Long

Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn die Beschreibung und der Titel hatten mich sehr angesprochen. Insgesamt lässt sich das Buch gut, angenehm und flüssig lesen, aber ein richtiger Knüller ist es nicht. Mir blieb das Erzählte viel zu oft zu weit an der Oberfläche.

Die Idee, aus Alltagssituationen das Beste herauszupicken und für eine Art Ratgeber zu sammeln, fand ich toll.

Die Umsetzung war nicht ganz so gelungen. Die Figuren waren teils etwas hölzern oder in sich unlogisch, weil oft sprunghaft. Auch die beiden Hauptprotagonisten konnten mich nicht ganz erreichen.

Gut gefallen hat mir der Gedanke, dass man immer was Gutes finden kann und dass man sich selbst motivieren kann, wenn man positiv denkt. Das ist ein schöner Ansatz, den man sich zu Herzen nehmen sollte.

Schön wäre gewesen, wenn es noch ein kleines Heftchen zum Buch gibt, in dem alle Ideen und Leitsätze stehen und das noch leere Seiten aufweist, die man selbst beschriften kann.

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Nett und unterhaltsam, aber nicht tiefgreifend
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Unterhaltsam und spannend bis zum Schluss

Der Himmel über Nordfriesland von Gerd Kramer

Da ich bereits den Vorgängerroman als Quereinsteiger gelesen hatte und sehr mochte, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Besonders Leon, den überirdisch begabten Musiker mag ich sehr. Für mich könnte er durchaus noch eine stärkere Rolle spielen und öfter vorkommen, aber das ist auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich habe.

Das Buch war sehr spannend und stark – für mich noch mehr als der Vorgänger.

Die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich habe lange mitgerätselt, wer der Täter ist und warum er das alles tut. Ich habe erst auf den letzten Seiten erkannt, wie alles zusammenhängt und das fand ich echt spannend. Gut geschrieben und interessant bis zum Schluss – so muss ein guter Krimis sein.

Ich mag die Gegend, in der die Buchreihe spielt, ich mag die Figuren und das ganze Ambiente. Sehr gut gefallen hat mir auch die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Es ist interessant mitzuverfolgen, wenn sich die einzelnen Erzählstränge miteinander verbinden und zu einer runden, logischen Geschichte werden.

Nun bin ich gespannt, wie es weitergeht mit den beiden unterhaltsamen Ermittlern und ihrem unermüdlichen Helfern!

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