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Rezensionen von Tara:

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Packend, fesselnd, anders

P.S. Morgen bist du tot von Vera Kurian

„P.S. Morgen bist du tot“ ist das gelungene Debüt der in Washington lebenden Autorin und Psychologin Vera Kurian.

An der John Adams University in Washington D.C. findet eine klinische Studie mit Psychopathen statt. Insgesamt sind es sieben, die nichts voneinander wissen. Eine von ihnen ist Chloe.

Ihr ist die Studie ziemlich egal und sie wollte nur aus einem Grund an diese Uni. Sie will Rache an Will, der ihr in der Vergangenheit Unverzeihliches angetan hat. 60 Tage nach ihrer Ankunft will sie ihn umbringen und hat sich dafür einen detaillierten Plan zurechtgelegt. Allerdings werden dann innerhalb kurzer Zeit zwei Studienteilnehmer auf übelste Weise umgebracht und es entsteht der Verdacht, dass der Mörder es auf die Teilnehmer der Studie abgesehen hat. Chloe tut sich mit anderen Studienteilnehmern zusammen und sie versuchen gemeinsam herauszubekommen, wer dahintersteckt.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig fesselnd. Kapitelweise werden die Tage bis zu Chloes Ziel Will umzubringen, heruntergezählt. Die Perspektive wechselt zwischen ihr und einigen der anderen Studienteilnehmern. Dabei gibt es äußerst aufschlussreiche Einblicke in die Gedankenwelt der Charaktere.

Chloe ist eine interessante Protagonistin. Sie ist sehr selbstbewusst, berechnend, zielstrebig und weiß, was sie will. Egal was passiert, sie verfolgt besessen ihr Ziel. Aber auch die übrigen Studienteilnehmer werden detailliert und authentisch dargestellt. Sie trauen sich gegenseitig kein Stück und ich wusste beim Lesen auch nicht mehr, wem ich trauen kann und wer falsch spielt. Man merkt, dass die Autorin Psychologin ist, da sie deren Gedankenwelt, wie sie ohne Gewissensbisse lügen und manipulieren gekonnt darstellt. Gleichzeitig gelingt es ihr Sympathien für ihre Charaktere zu erschaffen.

Die Schauplätze und das Leben der Studenten werden glaubwürdig beschrieben. Ich war wirklich durchgehend gefesselt und es haben sich zahlreiche Fragezeichen in meinem Kopf gesammelt, die durch verblüffende Wendungen gelöst wurden und neue hervorgerufen habe.

Ich fand diesen Thriller großartig und bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

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Packend, fesselnd, anders
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Eine lebensfrohe Protagonistin voller Optimismus

Ich bin Joy von Jenny Valentine

„Ich bin Joy“ ist der erste Band der Die Joy-Applebloom-Trilogie der Autorin Jenny Valentine.

Der Name von der zehnjährigen Joy ist Programm. Sie ist eine süße, optimistische Protagonistin in deren Leben sich gerade so einiges verändert. Bisher ist sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester Claude um die Welt gereist und hat für ihr Alter schon eine ganze Menge gesehen und erlebt.

Doch nun lebt sie mit ihrer Familie bei ihrem Großvater in England und besucht dort die Schule. Für Joy ist das alles ganz neu, feste Routinen gehörten bisher nicht zu ihrem Tagesablauf, aber sie sieht immer das Positive im Leben. Als auf dem Schulhof eine große alte Eiche gefällt werden soll, ist für Joy klar, dass sie etwas dagegen unternehmen muss und findet dabei in Benny einen Unterstützer und Freund.

Mit Joy hat die Autorin eine wirklich liebenswerte Protagonistin erschaffen. Das Buch ist aus ihrer Perspektive erzählt und ihre Gedanken und Ideen sind nachvollziehbar. Sie liebt das Leben und diese Lebensfreude kommt auf jeder Seite durch. Wenn sie ein Ziel hat, wird sie es auch erreichen.

In dem Buch befinden sich passende Zeichnungen der Illustratorin Claire Lefevre, die die Handlung gelungen abrunden.
Am Ende des Buches befindet sich ein Steckbrief „Alles über JOY“. Den hätten wir uns zu Beginn gewünscht, aber das ist nur eine Kleinigkeit, insgesamt finde ich das Buch rundum gelungen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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Eine lebensfrohe Protagonistin voller Optimismus
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Ein fesselnder Roman über Familienbande und Frauenfreundschaft

Die Familie von Naomi Krupitsky

„Die Familie“ ist das Debüt der in San Francisco lebenden Autorin Naomi Krupitsky.

Die Handlung beginnt 1928 in Brooklyn und erstreckt sich über 20 Jahre. Die beiden Mädchen Sofia Colicchio und Antonia Russo sind im Mafia-Milieu groß geworden. Obwohl sie sehr unterschiedlich sind, verbindet sie eine innige Freundschaft.

Während Sofia sehr lebendig ist und nicht übersehen werden kann, ist Antonia eine ruhige, abwartende Person, die aber alles genau wahrnimmt. Die Väter der beiden arbeiten für die „Familie“ - also die Mafia - , aber Antonias Vater möchte andere Wege gehen und verschwindet. Mit seinem Verschwinden entsteht ein Bruch in der Freundschaft von Antonia und Sofia.

Die Entwicklung der beiden Protagonistinnen ist gut und nachvollziehbar beschrieben. Beide Frauen durchleben einiges an Höhen und Tiefen. Auch die anderen Familienmitglieder sind interessante Persönlichkeiten, über die ich auch gerne noch mehr erfahren hätte.

Den Einblick in die den Clan der Mafia fand ich sehr interessant. Da ist auf der einen Seite, der Zusammenhalt innerhalb der „Familie“ – wie dass nach dem Verschwinden von Antonias Vater für sie und ihre Mutter gesorgt wird – und auf der anderen Seite diese kalten Taten abseits des Rechts.

Mich hat das Debüt über Freundschaft, Loyalität, Zusammenhalt und Familie gefesselt und ich bin gespannt auf weitere Bücher der Autorin.

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Ein fesselnder Roman über Familienbande und Frauenfreundschaft
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Unerwartet – eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verlust

In fünf Jahren von Rebecca Serle

„In fünf Jahren“ ist eine unvorhersehbarer Liebesroman der in New York und Los Angeles lebenden Autorin und Drehbuchschreiberin Rebecca Serle.

Dannie ist jemand, der seine Zukunft genau geplant hat. Sie weiß genau was sie will und sieht ihre Zukunft als Firmenanwältin in einer großen Kanzlei.

Nach einem Traum stellt sie nun fest, dass die Zukunft etwas anderes für sie bereit hält. Bereits ab diesem Punkt verlief die Handlung anders als ich gedacht hatte. Dannie möchte ihr vorherbestimmtes Schicksal verändern. Aber kann das funktionieren ?

Über die Handlung selbst möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel mehr verraten. Aber mich hat sie mehrfach überrascht. Immer wenn ich gedacht habe, dass ich nun wüsste wohin die Story führt, gab es eine Wendung. Diese war keineswegs an den Haaren herbeigezogen, sondern in sich stimmig und passend.

Der Schreibstil von Rebecca Serle liest sich sehr angenehm. Die Emotionen der Charaktere kamen voll bei mir an. Ich habe mit ihnen gehofft und gebangt, zwischendurch aber auch immer wieder gelacht.

Die Freundschaft zwischen Dannie und ihrer Freundin Bella ist einfach nur schön beschrieben. Die beiden sind vollkommen unterschiedlich und trotzdem seit Kindertagen gut befreundet.

Ich hatte eine leichte, humorvolle Liebesgeschichte erwartet, aber bekommen habe ich viel mehr. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Freundschaft, Beziehungen zwischen Lebenspartnern, Eltern, Kindern und Zusammenhalt. Dieser Roman geht unter die Haut, ruft Emotionen hervor und hat mich zutiefst berührt. Mir wird dieses Buch sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Unerwartet – eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Vertrauen und Verlust
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Eine Lebensgeschichte zwischen zwei Pandemien

Violeta von Isabel Allende

„Violeta“ ist ein Roman über eine ungewöhnliche Frau von der chilenisch-US-amerikanischen Schriftstellerin Isabel Allende.
Die Handlung umfasst ein Jahrhundert von 1920 bis 2020. Violeta Del Valle - aus deren Perspektive das Buch geschrieben ist - steht im Mittelpunkt. Sie beschreibt die Ereignisse in Briefform an ihrem Enkel Camilo.

Violeta ist das jüngste Kind der Familie und hat fünf ältere Brüder. In 100 Jahren Lebensgeschichte, deren Handlung in Südamerika - vermutlich Chile, obwohl dies nie eindeutig gesagt wird - stattfindet, sind verwoben mit den politischen, kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Zwischen zwei Pandemien – der Spanischen Grippe und Covid-19 – greift die Autorin bedeutende historische Ereignisse auf.
Es geht um den Krieg, die Weltwirtschaftskrise, Revolutionen, Militärdiktatur, die Frauenbewegung und vieles mehr. Es ist ein vielfältiges und interessantes Buch, in dem neben dem Leben von Violeta historische Meilensteine aufgegriffen und mit den Auswirkungen auf Violetas Leben verknüpft werden. Sie ist eine starke Protagonistin, die in ihrer Rolle als Mutter und Geliebte mal verletzlich, entschlossen, mutig , anpassungsfähig und mitfühlend dargestellt wird.

Die Anzahl der Charaktere ist enorm hoch und für mich hätten es gerne weniger sein dürfen, ohne dass mir etwas gefehlt hätte.

Dennoch hat mich auch dieses Buch der Autorin wieder sehr gefesselt. Isabel Allendes Schreibstil ist einfach beeindruckend und die Kombination aus Unterhaltung und Wissenswertem ist ihr großartig gelungen.

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Die Gefahr sozialer Medien – ein spannender & fesselnder Thriller

Poppy. Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu. von Kristine Getz

„Poppy Dein Kind verschwindet. Und die ganze Welt sieht zu“ ist der erste Band der Emer-Murphy-Serie und das Debüt der in Colorado lebenden Autorin Kristine Getz.

Die zweijährige Poppy ist aus dem Haus ihrer Großeltern verschwunden. Sie ist die Tochter der Instagram-Bloggerin Lotte Wiig, die ihr Leben und das ihrer Familie gerne öffentlich zeigt und gewinnbringend vermarktet.

Entsprechend groß ist die Anteilnahme der Bevölkerung und entsprechend schwierig sind die Ermittlungen, da sich nicht nur Fans, sondern auch Menschen, die das nicht gut heißen und Stalker unter Lottes Followern befinden. Die Polizei ermittelt und die Kommissarin Emer Murphy, die eigentlich wegen eines Nervenzusammenbruchs krank geschrieben ist, hängt sich richtig mit in den Fall, da er ihr besonders nahe geht.

In vielen kurzen Kapiteln mit wechselnden Perspektiven baut sich schnell Spannung auf, die sich bis zum Ende durchzieht. Das Leben von Lotte ist undurchsichtig und nicht nur sie scheint etwas zu verbergen. Aber das Netz vergisst nichts. Sehr geschickt macht die Autorin hier auf ein wichtiges Thema aufmerksam, die Gefahren, die im Internet durch die sozialen Medien lauern.

Die Ermittlungsarbeiten sind interessant und laden zum Miträtseln ein. Gleichzeitig erfährt man einiges aus Emers Privatleben und warum sie an dem Fall so interessiert ist.

Mich hat dieser erste Band mit der Kommissarin Emer Murphy und ihrem Kollegen Mons Tidemand gefesselt und ich bin gespannt auf weitere Fälle, die die beiden lösen.

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Ein toller Roman über Freundschaft und Zusammenhalt

Die Freundinnen vom Strandbad von Julie Heiland

„Die Freundinnen vom Strandbad - Wellen des Schicksals“ ist der erste Band der Müggelsee-Saga von der Autorin, Journalistin und Schauspielern Julie Heiland.

Im Juli 1956 kommt es am Müggelsee zu einem Badeunfall. Nur weil die drei Mädchen Betty, Clara und Martha rechtzeitig zur Stelle sind und mutig eingreifen, kann Schlimmeres vermieden werden.

Durch diese Aktion werden die drei zu Freundinnen, obwohl sie kaum unterschiedlicher sein könnten. Betty ist sehr beliebt, die Tochter des Bademeisters und träumt davon Schauspielerin zu werden. Claras Vater war Pfarrer und sie möchte Kosmonautin werden. Martha ist eine Musterschülerin und begeistert sich für die FDJ.

Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm. Mit jedem Kapitel ändert sich die Perspektive und im Wechsel stehen Betty, Clara und Martha im Vordergrund. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel lassen sich die Gefühle und Gedanken jeder der Freundinnen gut nachvollziehen. Die Freundinnen vertrauen einander alles an, egal ob es um die Liebe oder Geheimnisse und Probleme in der Familie geht. Der Zusammenhalt zwischen ihnen wächst. Ebenso wachsen sie an ihrer Freundschaft und entwickeln sich weiter.

Die historischen Ereignisse sind gut in die Handlung eingebunden. Auch wenn es sich um eine fiktive Geschichte handelt, die politischen Hintergründe sind real und wurden gut recherchiert. Die Lebensumstände in der DDR und der Zeitgeist kamen direkt bei mir an. Alles wirkt authentisch und in sich stimmig. Es wird nachvollziehbar, wie sich Jugendliche in der ehemaligen DDR gefühlt haben und mit welchen Problemen sie zu kämpfen hatten. Dadurch bekommt die Freiheit, in der wir heute leben gleich wieder ein ganz andere Bedeutung.

Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Saga, der bereits im Juli des Jahres erscheint.

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Interessante Auseinandersetzung mit dem Thema Hass

Die dunkle Leidenschaft von Reinhard Haller

„Die dunkle Leidenschaft - Wie Hass entsteht und was er mit uns macht“ ist ein vielseitiges Sachbuch zum Thema Hass des Autors Prof. Dr. med. Reinhard Haller, der auch Psychiater, Psychotherapeut, Neurologe und Gerichtsgutachter ist. Da er durch seine Tätigkeiten bereits mit Straftätern in allen nur denkbaren Bereiche gearbeitet hat, kann er auf seine persönlichen Erfahrungen zurückgreifen.

Bereits im Vorwort wirft der Autor zahlreiche Themen rund um das Thema Hass auf und verspricht diese aufzulösen. Das Buch ist sein „Beitrag im Kampf gegen ein Klima des Hasses“.

In fünfzehn verschiedenen Themenbereichen nähert sich der Autor der Thematik von einer anderen Seite. Es geht darum, wie Hass entsteht, wo seine Wurzeln liegen, welche Emotionen eng verwandt sind, was für grässliche Verbrechen er möglich macht und vieles mehr. Mir haben die letzten beiden Abschnitte, wie sich Hass überwinden lässt und die Schritte gegen den Hass in der Gesellschaft am besten gefallen. Alle Informationen sind sehr interessant und eingängig geschrieben. Die Einblicke in die dunkle Seite der menschliche Psyche, die ich hier erhalten habe, sind ebenso erschütternd wie aufschlussreich.

Sachliche Informationen aus dem Bereich der Genetik, der Hirnforschung, der Psychologie und der Soziologie, finden hier ebenso Raum wie praxisnahe Beispiele aus dem Arbeitsleben von Prof. Dr. med. Reinhard Hallers.

Ich fand diesen Ratgeber sehr informativ und aufschlussreich. Würde ihn jeder lesen und mit diesem Wissen durch` s Leben gehe, wäre die Welt mit Sicherheit ein freundlicherer Ort.

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Hier wird Sehnsucht geweckt – ein toller Roman mit einem wunderschönem Setting

Villa Amalfi von Giulia Romanelli

„Villa Amalfi: Träume über dem Meer“ ist der erste Band der Villa-Amalfi-Saga von der Autorin Giulia Romanelli die mit ihrer Familie im Süden von Italien lebt.

Die Handlung beginnt mit der Geburt von Ida. Ihr Start ins Leben ist keiner von dem man träumt. Ihr Vater ist enttäuscht, dass sie kein Junge ist und behandelt in den folgenden Jahren weder seine Frau noch Ida besonders zuvorkommend.

Als er sie an einen alten Mann verheiraten will, geligt Ida mit Hilfe ihrer Mutter die Flucht. Zunächst kommt sie bei ihren Verwandten unter, findet aber schon bald eine Stelle in einem Hotel an der Amalfiküste – dem Villa Amalfi. Von diesem Moment an ändert sich Idas Leben….

Die Ereignisse sind in den Fünfzigerjahren angesiedelt. Giulia Romanelli gelingt es gut die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Ebenso gekonnt beschreibt sie das Flair der Amalfiküste. Das Meer, den Strand, die Menschen, die dort leben und das Hotelleben haben in mir eine unglaublich große Sehnsucht nach Italien geweckt. Am liebsten hätte ich direkt meine Koffer gepackt, um an die Amalfiküste zu reisen.

Mit Ida hat die Autorin eine sehr sympathische Protagonistin geschaffen. Sie ist eine kluge junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat und weiß, wie sie sich wo geschickt einbringen kann. Auch die anderen Charaktere werden authentisch beschreiben. Dabei sind die meisten, bis auf wenige Ausnahmen sehr liebenswürdig, so dass man nur das Beste für sie hofft.

Auch wenn mir an einigen Stellen die Ereignisse für Ida ein wenig zu glatt liefen und sie mir ein wenig zu clever war, hat mich das Buch durch seine wundervolle Atmosphäre sehr gefesselt, so dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Teil und ein Wiedertreffen mit Ida, den anderen Charakteren und ganz viel Italienflair.

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Hier wird Sehnsucht geweckt – ein toller Roman mit einem wunderschönem Setting
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Nichts geht über Geschwisterliebe – sehr amüsant

Power Sisters 01 von William Maury; Christophe Cazenove

„Power Sisters 01: Krieg und Frieden“ ist der erste Band über die beiden Schwestern Wendy und Marine des französischen Autors Christophe Cazenove.

Marine ist die kleine Schwester von Wendy und wie das so unter Geschwistern ist, sie lieben, streiten und necken sich und gehen sich natürlich gegenseitig gehörig auf die Nerven.

Das Buch ist im Comicstil gestaltet und der Illustrator William Maury hat die beiden Mädels gelungen dargestellt. Allein die Mimik der beiden ist wirklich zum Schreien komisch und mit eben soviel Humor wird der Familienalltag unter den Schwestern beschrieben. Mit einer kleinen Schwestern wie Marine hat Wendy es auch wirklich nicht leicht, die hat es nämlich faustdick hinter den Ohren.

Obwohl hier vieles sehr überzogen dargestellt wurde, jeder der Familie hat weiß, dieses turbulente Familienchaos gibt es wirklich und genau deswegen haben mich die vielen kurzen und lebendigen Comicgeschichten sehr zum Lachen gebracht.
Das empfohlene Lesealter ab neun Jahren erscheint mir ein wenig zu früh, da ich denke, dass gerade der Abstand auf die Situationen zum Lachen reizt. Aber vielleicht lachen jüngere Leser auch einfach an anderen Stellen.

Ich mag die beiden Power-Schwestern und bin gespannt auf Band zwei.

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Nichts geht über Geschwisterliebe – sehr amüsant