Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Harakiri:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Magie der Worte

Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Sebastian Henn

Emily entdeckt in der Bibliothek einen magischen Raum. Hier gibt es alle Bücher, die jemals geschrieben wurden. Und eine goldene Schreibmaschine. Emily kann damit die Welt verändern. Doch ist das so erstrebenswert. Man kann damit auch viel falsch machen – und das merkt Emily erst als es fast zu spät ist.

Emily muss lernen, dass nicht alles gut ist, was sie möchte und dass sich nicht alles um sie dreht. Das lernt sie auf die spannende Art. Denn nicht nur sie ist hinter der Schreibmaschine her. Auch ihr fieser Lehrer Dr. Dresskau. (ein Schelm, wer den Namen falsch liest). Emily ist eine Außenseiterin in der Klasse und will dies ändern. Das gelingt ihr auch zunächst, aber bald erkennt sie, dass wahre Freundschaft nicht nur aus (falschen) Worten besteht.
Mal ein Jugendroman von Carsten Henn, der durch „Die Buchspazierer“ berühmt wurde. Zu Anfang fand ich die Handlung noch etwas gemächlich, auch wenn der fiese Lehrer alles tat, um den Leser zu fesseln. Ich fand ihn ein wenig überzogen. Doch mit der Zeit entwickelt das Buch einen Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Auch nicht als Erwachsener.
Fazit: Henn hat mit „Die goldene Schreibmaschine“ eine wunderschöne Geschichte geschrieben, in die man gerne eintaucht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
Die Magie der Worte
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

spannend

Vor der Stille von Anna Johannsen

Eine junge Frau wird tot in einem Kanal gefunden. Suizid wird schnell ausgeschlossen. Hanna Will und Jan de Bruyn werden von der Kripo um Hilfe gebeten. Doch der Fall entpuppt sich schnell als sehr schwierig.

Es menschelt bei den Charakteren von Anna Johannsen. Vor allem bei den beiden Protagonisten Hanna und Jan.

Und dann ist da ja noch die unterschwellige Liebesbeziehung. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, aber keiner mag die schöne Freundschaft gefährden.
Dies ist jetzt der dritte Band, denn ich aus der Reihe lese und ich bin jedes Mal wieder überrascht, wie gut die Ermittlungsarbeit recherchiert und beschrieben ist. Allerdings sind mir die Tracker langsam etwas zu viel. Die Idee mit dem Wohnmobil mag ich auch sehr gern, das ist mal so erfrischend anders.
Die Handlung ist nicht blutig, aber dennoch spannend, weil es so viele Verdächtige gibt und jeder ein Alibi hat. Und weil die Tote ein sehr öffentliches Leben geführt hat.
Doch Hanna und Jan geben nicht auf, auch wenn sie manchmal am Ende ihrer Kräfte sind. Und genau das ist es, was die Krimis von Johannsen so lesenswert macht. Die Charaktere sind nicht stereotyp, sie haben ihre Schwächen und geben diese auch zu.
Fazit: ein sehr gelungener Krimi, den ich gerne gelesen habe.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
spannend
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

warmherzig

Dem Sturm entgegen von Cecelia Ahern

Ein Unfall reißt Enya völlig aus der Bahn. Zwar kann sie den Teenager retten, ihr Leben wird aber völlig auf den Kopf gestellt. In einer Kleinstadt versucht sie, wieder auf die Beine zu kommen. Aber das Leben hat etwas anderes mit ihr vor.
Ahern schreibt unglaublich einfühlsam. Fast, als hätte sie die Situationen selbst erlebt.

Die verkorkste Ehe von Enya und Alexander oder der nicht verarbeitete Tod einer Mutter. Aherns Geschichten sind wie aus dem Leben geschrieben, man kann sich gut hineinversetzen und sich die Schauplätze und Personen gut vorstellen. Die Charaktere sind gut gewählt und sehr gut charakterisiert. Teilweise fand ich die Handlung aber ein wenig weit hergeholt – VORSICHT SPOILER – der Taxifahrer, der Enya nachstellt, Marc, der überall auftaucht – SPOILER ENDE
Die Idee mit dem Rag Tree finde ich zauberhaft.
Im Laufe der Handlung entwickelt sich die Story immer mehr zu einem Krimi, bei dem man hervorragend mitfiebern kann.
Fazit: warm, einfühlsam und mitreißend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
warmherzig
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

interessant und spannend

Nordlicht - Das kalte Grab von Anette Hinrichs

Wer hat einen Grund, das Ehepaar Dahlmann zu töten? Dieser Frage müssen Vibeke Boisen und Rasmus Nyborg von der Sondereinheit an der Deutsch-Dänischen Grenze nachgehen. Dahlmann war kein netter Mensch und hat sich viele Feinde gemacht. Doch welcher von denen hatte einen Grund zum Mord? Oder war es doch ganz anders?
Die Lösung liegt, wie schon so oft, in der Vergangenheit.

Doch, wie immer, gut verborgen. Und so haben es die beiden Ermittler nicht leicht, die Verdächtigen in eine Reihe zu bekommen. Es gibt viele Unnette, doch reicht das für einen Mord?
Hinrichs schreibt wie aus dem Leben gegriffen. Und nimmt – wie meist in ihren Büchern – einen wahren Hintergrund mit in die Handlung. Dieses Mal den Winter 1978/1979, als ein Schneesturm in Dänemark und im Norden Deutschlands das Leben lahm gelegt hat.
Die Story ist spannend erzählt und als Leser hat man keine Ahnung, wer denn nun der Täter sein könnte. Zu vielen Spuren gilt es nachzugehen, zu viele Verdächtige türmen sich auf. Und wieder einmal ist es ein kleiner Zufall, der schlussendlich doch zur Aufklärung führt. Ich liebe solche Krimis, bei denen man so gut miträtseln kann und am Ende dann überrascht wird.
Auch die persönliche Seite der Kommissare kommt zum Tragen, aber nicht überhand nehmend.
Fazit: Ein Krimi mit einem historischen Hintergrund. Interessant und spannend geschrieben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
interessant und spannend
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

er kann es nicht lassen

Finstere Provence von Pierre Lagrange

Albin Leclerc kann es nicht lassen.
Er kann ja aber nun wirklich nichts dafür, dass er immer wieder in die Mordermittlung seiner ehemaligen Kollegen hineingezogen wird.
Aber er hilft ja gerne. Vor allem, weil der neue Fall ein sehr persönlicher ist. Leclerc bekommt Drohbriefe – und stellt fest, dass jemand noch eine Rechnung mit ihm offen hat.

Aber wer ist es? Und was hat Leclerc getan?
Zugegeben: auch wenn Lagrange jede Menge Verdächtige präsentiert, ich hatte schnell einen Verdacht. Das tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch und ich habe mit Leclerc, seiner Familie und seinen Kollegen mitgefiebert.
Bereits zum 11. Mal begleite ich Leclerc bei seinen Ermittlungen – und wurde wieder angenehm überrascht. Lagranges Schreibstil ist mitreißend, humorvoll (Stichwort Matteo) und emotional. Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen, vor allem in die Kollegen, die so langsam ob Leclercs Art resignieren.
Und dann ist da natürlich noch Mops Tyson und die Gespräche zwischen ihm und seinem Herrchen, die schon oft die eine oder andere Erleuchtung in einem Fall gebracht haben.
Fazit: wieder viel zu schnell vorbei – und ich freue mich schon auf den nächsten Band.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
er kann es nicht lassen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Zefix und Kasspatzn

Lückenbüßer von Volker Klüpfel; Michael Kobr

Zefix - ja, das ist gleich wie nach Hause kommen zum liebsten Polizisten auf Erden: Kluftinger. Und dieses Mal geht es sehr turbulent zu: eine Hundertschaft Polizisten sammelt sich im Wald zu einem Einsatz und auf einmal geht alles schief und es gibt einen Toten. Klufti beginnt fieberhaft zu ermitteln und engagiert sich auch noch politisch.

Gewohnt humorig ist der neue Krimi des Autorenduos. Die Dialoge sind klasse und alles ist wieder sehr anschaulich und flüssig geschrieben. Von der ersten Seite an war ich in der Handlung gefangen und das Tüpfelchen auf dem I war dieses Mal ganz sicher der Wahlkampf. Klufti kommt besser an als sein F(r)ei(u)nd Langhammer? Die Ermittlungen und das Privatleben halten sich ungefähr die Waage und das fand ich sehr gut. Und dass am Ende der Zufall den Fall löst fand ich auch sehr gut gemacht.
Einen Mehrwert bietet das Buch wie immer durch das Lokalkolorit. Den Schriftzug „Sieg“ habe ich bisher noch nie wahrgenommen. Und von der Burg wusste ich bislang auch nichts.
Nachdem Klufti in den letzten Büchern etwas stiefmütterlich behandelt wurde und nicht so gut wegkam, habe ich mich gefreut, meinem Lieblingskommissar wieder in bester Verfassung zu begegnen.
Fazit: Kobr und Klüpfl sind immer wieder ein Garant für tolle Lesestunden. Ihre humorvolle Art macht die Klufti-Krimis zu etwas ganz Besonderem.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
Zefix und Kasspatzn
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

muss nur noch kurz die Welt retten

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

Muss nur noch kurz die Welt retten
Ein Buch, das nachdenklich macht. Das sich um das Leben, die Natur und Tiere dreht und Fragen nachgeht wie: warum sollte ich mich für meinen Körper schämen, wenn er älter wird?
Selten habe ich in einem Buch so viele bemerkenswerte Zitate für mich mitgenommen.

Wir sind in jedem Moment so alt wie nie zuvor, andererseits aber auch jünger, als wir es je wieder sein werden.
Fast alles ist interessant, wenn wir uns nur tief genug darin versenken
Wir sollten uns, während wir in der Gegenwart leben immer schon mit dem Blick aus der Zukunft sehen.
Und das ist nur ein kleiner Auszug aus den vielen schönen Zeilen, die dieses Buch ausmachen.
Grace ist ein bemerkenswerter Charakter, den man einfach mögen muss. Auch Antonio hat mir imponiert. Haig schildert seine Protagonisten mit allen Ecken und Kanten – und macht Lesern Mut.
Die Geschichte ist schnell zusammengefasst – Grace wird durch paranormale Kräfte dazu auserwählt, die Natur auf Ibiza zu retten – aber nicht schnell gelesen. Und vor allem auch nicht schnell vergessen. Normalerweise mag ich paranormale Phänomene in Büchern nicht so gerne, aber hier hat es einfach gepasst.
Fazit: ein richtiges Wohlfühlbuch, das sich mit vielen Themen auseinandersetzt und in dem man Kraft findet, wenn man welche nötig hat.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
muss nur noch kurz die Welt retten
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

kuriose rechtsmedizinische Fälle

Mit kaltem Kalkül von Michael Tsokos

Sabine Yao ist wieder da
Ich mochte die Rechtsmedizinerin schon in ihrem ersten Buch sehr gerne, jetzt hat sich meine Meinung gefestigt.
Wie hängen das Verschwinden eines 8-jährigen Jungen und die ungewöhnlichen Todesfälle, die das Team für Extremdelikte in der Rechtsmedizin klären müssen, zusammen? Ich konnte es mir nicht vorstellen, war aber von der ersten Seite an wieder gleich in der Handlung gefangen.

Die Handlung verläuft auf zwei Ebenen, eben jener mit dem verschwundenen Jungen und den Fällen in der Rechtsmedizin. Beide Stränge haben es in sich und wechseln miteinander ab. Kurze Kapitel sorgen dafür, dass man immer noch schnell eins weiterlesen möchte, damit die Cliffhanger weitergehen.
Dass die ganzen Fälle Bezüge zu echten Kriminalfällen haben, macht das Ganze noch prickelnder. Und da diese teilweise so knifflig sind, dass man mit dem Team mitfiebert, ist zudem ein Bonbon. Am Ende werden auch die mysteriösten Fälle gelöst.
Ein wenig zu kurz kommt das Privatleben von Sabine. Man weiß quasi nur, dass sie eine Schwester hat, die es nicht einfach hatte im Leben. Hier erhoffe ich mir im nächsten Band noch etwas mehr Persönliches.
Fazit: Schon immer mal wissen wollen, was es für kuriose Rechtsmedizinfälle in Deutschland oder anderswo gibt? Dann auf jeden Fall diesen Thriller lesen und voll auf seine Kosten kommen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
kuriose rechtsmedizinische Fälle
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wandern macht glücklich?!

Zwei in einem Leben von David Nicholls

Eine Wanderung quer durchs Großbritannien.
Marnie und Michael sind beide Singles. Eine gemeinsame Freundin überredet sie zu einer Wanderung. Die beiden kommen sich näher, haben aber beide noch mit ihren Altlasten zu kämpfen. Werden sie es schaffen, sich dennoch aufeinander einzulassen?
Spritzige Dialoge und eine mitreißende Schreibweise machen diesen Roman aus.

Die Kapitel wechseln zwischen Marnie und Michael ab und nehmen den Leser mit in ihre Gedanken und Gefühle. Mit jeder Etappe des Wanderweges kommen sie sich näher und es war schön, hier dabei sein zu können.
Marnie und Michael waren mir gleich sympathisch und ich konnte mich gut in beide einfühlen. Michael, der insgesheim noch an seiner Ehefrau hängt und Marnie, die in ihrer Ehe auch mehr als unglücklich war. Keine perfekte Grundlage für neue Beziehungen, aber die Gespräche, die die beiden führen, helfen bei der Verarbeitung.
Fazit: Ein wunderbarer Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
Wandern macht glücklich?!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein Buch, das man nicht mehr vergisst

Die Frauen jenseits des Flusses von Kristin Hannah

Frances Mc Grath ist Krankenschwester. Als ihr Bruder im Vietnam-Krieg fällt, beschließt sie, sich freiwillig für den Sanitätsdienst zu melden. Was sie hier erlebt, ist alles andere als einfach. Dennoch lernt sie, zu überleben und zu funktionieren.
Ein klasse Buch! Ich war von Anfang an in der Handlung gefangen und finde, dass die Autorin die Schrecken und Gräuel der Zeit sehr gut eingefangen und geschildert hat.

Kaum jemand weiß, wie es den Schwestern damals ging und Hannah gibt diesen Frauen eine Stimme.
Der Autorin gelingt es sehr gut, die inneren Konflikte und die unerschütterliche Stärke der Frauen darzustellen. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch, und ihre Entwicklungen sind sowohl glaubwürdig als auch inspirierend. Frances Entwicklung mitzuerleben hat mir viel Spaß gemacht. Von der fast schüchternen Jugendlichen zur reifen Frau.
Auch Liebe gab es in den Lagern und die braucht Frances auch dringend. Auch hier schildert Hannah sehr eindrücklich was der Krieg und der Schrecken mit den Menschen machen.
Sehr gut fand ich auch die historische Recherche und die Darstellung des täglichen Lebens während des Krieges. Sie sind eindrucksvoll und lassen die Leser die Qualen und den Mut der Protagonisten hautnah miterleben.
Fazit: was Hannah hier wieder abliefert ist ganz groß. Sehr beeindruckend und packend. Ein Buch, das man nicht so schnell vergisst.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri
Ein Buch, das man nicht mehr vergisst