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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Gavroche:

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Little Maudley

Die kleine Bücherei in der Church Lane von Rachael Lucas

Geschichtslehrerin Lucy ist total überarbeitet und benötigt eine Auszeit, um sich von ihrem Burnout wieder zu erholen. Und so zieht sie nach Little Maudley und mietet dort ein Haus. Zusatzbedingung ist es, sich um die über 90jährige Nachbarin zu kümmern. Doch die will das erst gar nicht so recht und es dauert etwas, mit der schrulligen Dame warm zu werden.

Doch das gelingt. Als dann die traditionsreiche rote Telefonzelle abgerissen werden soll, setzt sich Lucy dafür ein, dass sie bestehen bleibt und darin soll dann die Dorfbücherei eingerichtet werden. Da Lucy Geschichtslehrerin ist, geht es auch noch ein wenig um den Zweiten Weltkrieg. Und die Liebe kommt hier natürlich auch nicht zu kurz. Ein Roman, der genau das hält, was er verspricht. Eine Lektüre, die zu Herzen geht, nicht zu anspruchsvoll und Erwartungen werden erfüllt.

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Little Maudley
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Simonopio

Das Flüstern der Bienen von Sofía Segovia

Linares, Mexiko 1910. Ein Säugling wird ausgesetzt und von Nana Reja inmitten eines Bienenschwarmsgefunden. Die Gutsbesitzer Francisco und Beatriz Morales nehmen ihn zu sich auf. Aufgrund einer großen Hasenscharte kann der kleine Simonopios nicht sprechen, aber dafür hat er so viele andere Qualitäten.

Doch nicht alle wissen dies zu schätzen. Erzählt wird die Geschichte von Simonopio, aus ganz verschiedenen Perspektiven und der Erzählstrang reicht bis in die heutige Zeit - ein wahrhaftiges "Jahrhundertbuch" und somit liegt es ganz klar verankert in der Tradition großer lateinamerikanischer Vorbilder. Den Schreibstil empfand ich als bildgewaltig und sehr poetisch. Auch wenn Simonopio im Mittelgrund steht, so ist es doch vielmehr eine sehr anekdotenhafte Erzählung und es geht unter Anderem um die Spanische Grippe und vieles mehr.

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Simonopio
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Tolle Reise

Von riesengroß bis klitzeklein von Klee Julia

Wiederkehrende Bildmotive, die sich durch dieses geniale Buch ziehen und immer wieder aus anderen Perspektiven wieder auftauchen. Es beginnt auf der Wildblumenwiese mit Blick auf Blüten und Insekten in Großansicht dargestellt. Schon auf dieser ersten Doppelseite (nein, schon auf der Umschlaginnenseite mit der Unterwasserperspektive) gibt es so viel zu entdecken.

Der Dreizeiler verrät noch nicht viel und macht neugierig auf die Entdeckerreise. Auf der nächsten Seite ist dieselbe Wiese dargestellt, nur kleiner, dafür im Hintergrund in riesengroß eine Kuh, der ein Schmetterling vor die Nase fliegt. Dann ist dies das Motiv auf einer Milchpackung, die im Meer landet und so wird das Thema Umweltverschmutzung gut thematisiert. Auch der Luftballon vom Cover begegnet uns aus verschiedenen Perspektiven und am Ende gibt es das Statement: "Rettet unser Klima!", worauf gut hingearbeitet wird. Ein schönes Buch für Klein und Groß.

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Tolle Reise
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Liebenswert

Die ganze Wahrheit (wie Mason Buttle sie erzählt) von Leslie Connor

Mason Buttle ist ein ganz besonderer Mensch. Er leidet an schwerer Legasthenie und muss dann auch noch beim Buchstabierwettbewerb mitmachen. Der Arme. Außerdem ist er für sein Alter sehr groß und er schwitzt schnell und ständig. Seine Mittagspausen verbringt er gerne bei Miss Blinny im Büso, Büro für Sozialarbeit.

Dort lernt er den "Drachen" kennen, einen Sprachcomputer und er erzählt ihm seine Geschichte. Denn sein bester Freund Benny ist vor einigen Monaten tödlich verunglückt und der Polizist bedrängt ihn immer noch, sich besser zu erinnern, dabei hat Mason ihm doch schon alles erzählt. Das Haus der Masons, die Bruchbude, ist ein trauriger Ort, denn nicht nur Benny, sondern auch Masons Mutter und sein Opa sind verstorben, Onkel Drum verbringt seine Tage im Diner und hat schon so einiges an Land der Apfelplantage verkauft. Mason wird vom Nachbarjungen und dessen Freund arg geärgert und verfolgt, dennoch passt er oft auf Moonie, den Hund der Drinkers, auf und Moonie rennt oft zu Mason. Eines Tages lernt Mason Calvin kennen, ein für sein Alter sehr kleiner Junge, der immer mit einem Tablet in der Hand rumläuft. Die beiden freunden sich an und bauen sich ihre eigene Version der Höhle von Lascaux. Mason ist so ein liebenswerter Kerl und er erzählt die Geschichte in seiner eigenen, naiven Art. Ein Buch, das zu Herzen geht.

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Liebenswert
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Düster

Das Reich der Schatten, Band 1: Her Wish So Dark (High Romantasy von der SPIEGEL-Bestsellerautorin von "One True Queen") von Jennifer Benkau

"Das Reich der Schatten: Her wish so dark" spielt im selben Universum wie die "One True Queen" - Dilogie, lässt sich dennoch auch gut unabhängig davon lesen. Denn die Handlung spielt nicht im selben Land und auch die Ausprägungen der Magie differieren. Der Einstieg in das Buch fiel mir nicht ganz so leicht, da hier gleich recht viel vom Leser verlangt wird und auch die Magie hätte ein wenig ausführlicher erklärt werden können.

Dennoch gefiel mir die Geschichte gut, als ich mich eingelesen hatte und ich bin schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil, denn das Ende des Buches hat es in sich. Protagonistin Laire lebt im Fürstentum Nemija, das unter der Macht des Dunklen Lords leidet. Wer verflucht ist, wird in sein Reich entführt und so passiert es auch mit Laires Verlobtem Desmond. Sie macht sich gemeinsam mit ihren Freunden auf den Weg zu ihm. Unerwartete Hilfe erhält sie von Alaric, dem sie eigentlich nie wieder begegnen wollte. Und mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht verraten.

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Psychospiel

Darling Rose Gold von Stephanie Wrobel

Patty Watts hat ihre Tochter Rose lange Jahre krank gemacht, indem sie sie vergiftet hat und diese in dem Glauben gelassen, eine schwere Krankheit zu haben. Rose saß im Rollstuhl und durfte außer ihrer Mutter keine Sozialkontakte haben. Dafür musste sie für fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung zieht sie zu ihrer Tochter, die auf Rache sinnt.

Erzählt wird der Roman aus den Perspektiven von Rose und Patty und nein, sie sind beide keine sympathischen Charaktere - und vor allem sind sie sich ähnlicher, als sie es zugeben wollen. Die Perspektive von Rose spielt in der Vergangenheit, die ihrer Mutter in der Gegenwart und so weiß man lange nicht, was genau Rose plant. Eine Geschichte über Rache und unfeine Aktionen, ein bissiger Tonfall, eine bitterböse Geschichte. Kein Thriller, sondern ein Roman, aber dennoch mit vielen spannenden Momenten. Am Ende gibt es noch einen Überraschungseffekt.

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Montalbano ermittelt

Darling Rose Gold von Stephanie Wrobel

Ich habe zwar schon einiges über die Montalbano-Reihe gehört, kannte aber bisher noch keines der Bücher. Darum fiel es mir anfangs auch etwas schwer, alle Personen einzuordnen, aber das legte sich dann rasch. Es fängt schon dramatisch an mit dem Kampf gegen eine Fliege, den Montalbano verliert; dann greift er noch in einer Schlägerei ein und kann sich nicht ausweisen.

Aber nun ja. Das alles rückt in den Hintergrund, als er erfährt dass zwei Mädchen betäubt wurden und dann ohne dass ihnen etwas passiert ist, wieder aufwachen. Die Gemeinsamkeit: beide haben in einer Band gearbeitet. Doch ansonsten gibt es keine Berührungspunkte. Montalbano ist eindeutig der Chef und zieht die Rückschlüsse, es geht eher gemächlich zu und zwischendurch wird immer wieder gut gegessen oder ein Spaziergang unternommen. Die Auflösung gefiel mir. Bodo Wolf trägt das Hörbuch sehr gut vor und ich habe ihm gerne zugehört.

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Verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten

Hush (Band 1) - Verbotene Worte von Dylan Farrow

Shaes Bruder Kienan liegt im Sterben, dabei ist er doch noch ein Kind, aber die Tinte zieht durch seine Adern, nimmt ihm die Luft zum Atmen und das nur, weil er verbotene Worte gesprochen hat. Shae lebt in einer Welt, aus der alle Bücher und Tinte verbannt wurden; nur die Barden, die im Hohen Haus leben, können es wagen, diese zu nutzen.

Barden kommen in regelmäßigen Abständen in das Dorf, um den Zehnten einzutreiben, doch Aster, Shaes Dorf, an dessen Rand sie seit dem Tod des Bruders und des Vaters verbannt wurde, ist arm. Wer die Barden zufriedenstellt, wird belohnt mit Regen und reicher Ernte. Als dann noch ihre Mutter ermordet wird, begibt Shae sich auf eine gefährliche Reise zum Hohen Haus. Eigentlich alles, was für eine tolle Fantasygeschichte vonnöten ist. Doch die Autorin verliert sich zu oft in Nebensächlichkeiten, es wird zu wenig erklärt und einiges ist nicht nachvollziehbar, zum Beispiel: wie kommt es, dass Shae weiß, was Orchideen sind, wenn es in ihrem Dorf keine Bilder und Schriften gibt und das Land ausgedörrt ist? Am Ende steht ein Aufbruch und vieles ist noch ungeklärt.

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Verliert sich zu sehr in Nebensächlichkeiten
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Wie immer herausragend

Tinte & Siegel von Kevin Hearne

Ein neues Buch von Kevin Hearne, da war ich sehr gespannt, denn schon die Chroniken des Eisernen Druiden mochte ich sehr, aber auch die beiden Hundekrimis - und somit habe ich mich auch sehr über den Kurzauftritt von Atticus und Oberon gefreut, auch wenn dieser gar nichts mit der Geschichte zu tun hatte.

Al McBahrrais ist ein sogenannter Siegelmagier - und er ist vom Pech verfolgt, denn nun ist schon sein 7. Schüler verstorben und er muss natürlich wieder aufräumen. Doch was hat Gordie da getrieben? Er hat Siegel erschaffen, die Al ihm noch nicht beigebracht hätte. Kevin Hearne hat mal wieder ein tolles Buch verfasst und wie üblich ist es mit einer gewaltigen Portion gewürzt. Ein rosafarbener Hobgoblin, der high wird, wenn er Salsa isst und dann noch seine Buchhalterin-Managerin-Kämpferin Nadia. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung und mehr aus der Feder des Autors - natürlich mit Tinte geschrieben.

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Wie immer herausragend
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Ella

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1) von Anna Fleck

Eigentlich bin ich nicht jemand, dem das Cover eines Buches wichtig ist, aber dieses Cover ist einfach wunderschön und gelungen - und es sieht in natura noch viel schöner aus. Doch nur ein schönes Cover macht nicht gleich auch ein tolles Buch aus. In dieser Geschichte reisen wir gemeinsam mit Ella aus Berlin nach Cornwall, eine wunderschöne Gegend.

Doch ihr Urlaub gestaltet sich ganz anders als gedacht. Es beginnt damit, dass sie Aris rettet und an ihm ist so einiges eigenartig. Sein Verhalten zeigt schon so einige Auffälligkeiten. Und dann nimmt Aris Ella mit und wir lernen die Unterwasserwelt kennen, eine faszinierende Welt, allerdings wurde mir hier etwas zu viel vorausgesetzt. Insgesamt schon eine nette Geschichte, allerdings trat sie mir zwischendurch zu viel auf der Stelle und es passierte nicht so viel. Ich denke, das Buch wird mehr Fans unter jungen Lesern finden. Und im zweiten Teil steigert sich die Handlung sich hoffentlich noch.

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Ella