Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine wunderbare, authentische, kurzweilige Reise auf die Alp! Sehr lesenswert!

Bergsommer von Katharina Afflerbach

„Bergsommer: Wie mir das Leben auf der Alp Kraft und Klarheit schenkte – Eine wahre Geschichte““ von Katharina Afflerbach verfasst ist 2019 im Verlag Eden Books erschienen und umfasst 256 Seiten.

Katharina Afflerbach steht erfolgreich in ihrem Beruf, findet jedoch hier nicht ihre Erfüllung und beschließt, für zunächst einen Sommer ihr Leben auf der Alp Salzmatt in den Schweizer Bergen zu verbringen.

Hier stehen ganz andere Dinge im Vordergrund als in der gewohnten Großstadt. Es heißt für Katharina das einfache Leben kennen zu lernen, schwere körperliche Arbeit zu leisten, mit der Natur zu leben, Tiere zu versorgen und die täglich anstehenden Arbeiten auf der Alp rund um die Uhr zu erfüllen. Und dies alles gibt ihr die Erfüllung, schenkt ihr Kraft und Zufriedenheit, Trost und Glück und geht soweit, dass sie sich auch noch für einen zweiten und dritten Aufenthalt in den Bergen entscheidet.

Die Autorin hat hier einen tollen Schreibstil gefunden: flüssig, locker, leicht, unterhaltsam. Meine Seiten sind dadurch nur so dahingeflogen und ich habe das Buch sehr genossen. Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgeweint.
Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen der Natur und der Tiere. Ziegen sind wohl wirklich einmalig ;-).
Für mich war das Lesen des Buches wie eine eigene, kleine Auszeit in den Schweizer Bergen. Ich war förmlich mittendrin und habe mich so wunderbar gut gefühlt. Vielen Dank dafür, liebe Katharina Afflerbach.
In der Mitte des Buches sind übrigens schöne Fotos von Katharinas Auszeit zu finden.

Fazit: Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich mit jeder Zeile gut unterhalten, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und im Augenwinkel saß auch die ein oder andere Träne. Ein tolles, sehr lesenswertes Buch!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Eine wunderbare, authentische, kurzweilige Reise auf die Alp! Sehr lesenswert!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Eine tolle Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Lesenswert!

Die Zarin und der Philosoph von Sahler Martina

„Die Zarin und der Philosoph“ von Martina Sahler ist 2019 im Verlag List Hardcover erschienen und umfasst 496 Seiten. Es handelt sich hier um den zweiten Band, der jedoch ohne Probleme unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann. Der erste Band trägt den Titel „Die Stadt des Zaren“.

Um was geht es? (dem Klappentext entnommen):
Die junge Katharina krönt sich nach einem Putsch selbst zur Zarin.

Sie sieht sich als Nachfolgerin von Peter dem Großen und will Russland nach Westen öffnen. Doch die Welt hält den Atem an, kann man der Deutschen auf dem Zarenthron trauen? Preußens König Friedrich II. schickt einen Philosophen nach Petersburg, um die Pläne der neuen Herrscherin auszuspähen. Stephan Mervier ist beeindruckt von Katharina, von ihrer Klugheit, ihrem Charisma, aber Russlands Rückständigkeit und das Elend der Leibeigenen machen ihn wütend. Dabei wächst der Widerstand im Winterpalast längst heran. Eine enge Vertraute Katharinas kämpft auf Seiten der Unterdrückten. Stephan verliebt sich in die mutige Rebellin, die in großer Gefahr schwebt. Denn die Zarin fördert zwar Fortschritt, Bildung und die Wissenschaften, aber ihre Herrschaft ist absolut, und sie setzt ihre Macht mit äußerster Härte durch.

Martina Sahler schafft es mit ihrem Schreibstil gekonnt, den Leser in den Bann der Geschichte um Katharina der Großen zu ziehen. Ihre große Leidenschaft zu Russland, hier speziell auch Petersburg, und dessen ganzer Geschichte meint man förmlich in jeder Zeile zu spüren. Sahlers Buch lässt sich flüssig und fortlaufend spannend lesen und ich konnte mich als Leserin sehr gut in die gesamte Stimmung des wunderbar recherchierten Buches einfühlen. Martina Sahler hat ihr Buch mit vielen historischen Tatsachen unterlegt und gleichzeitig auch eine fiktive Geschichte erzählt. Diese Mischung habe ich sehr genossen: ich habe vieles über Russland und Katharina die Große erfahren und mich gleichzeitig wunderbar unterhalten gefühlt.

Fazit: „Die Zarin und der Philosoph“ ist ein unterhaltsames, kurzweiliges, lesenswertes Buch mit einer sehr gefühlvollen Geschichte. Die Spannung bleibt während des ganzen Romanes erhalten und ich habe jede Seite genossen.
Ich freue mich jetzt auf weitere Bücher von Martina Sahler, denn „Die Zarin und der Philosoph“ war mein erstes von ihr und ich kann es wirklich empfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Eine tolle Mischung aus historischen Fakten und Fiktion. Lesenswert!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Lebendig, lustig, lesenswert

Das Springende Haus. Einmal Hollywood und zurück von Marikka Pfeiffer

Lonni ist mit ihren Eltern aufs Land gezogen und hier ist es ihr ein bisschen langweilig, deshalb beschließt sie, auf Entdeckungstour zu gehen. Und so weit muss sie überhaupt nicht gehen, denn das Abenteuer wartet gleich nebenan. Dort wohnt nämlich Familie Wendelin samt ihren Tieren in einem springenden Haus.

Was das genau ist, ein „springendes Haus“, erfährt Lonni bald am eigenen Leib. Gemeinsam erleben sie viele spannende Dinge und auch einem Rätsel von den verschwundenen Großeltern der Wendelins kommt Lonni auf die Spur.
Von Langeweile ist ab sofort keine Rede mehr.
Im springenden Haus ist einfach immer etwas los und als Leser ist man mittendrin!

Mit ihrem Band „Einmal Hollywood und zurück“ aus der Reihe „Das springende Haus“ ist Marikka Pfeiffer ein ganz tolles Leseabenteuer gelungen, das 2019 im Rowohlt Taschenbuch Verlag erschienen ist und 123 Seiten umfasst.
Das Buch ist in 18 Kapitel gegliedert und in einfach gehaltener Sprache zu lesen. Also absolut für Kinder geeignet.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen: Lonni und ihre Eltern und natürlich Familie Wendelin mit all den Tieren. Ebenso ist Frau Kiesewetter mit von der Partie, auch wenn sie eher zu den nervigen und unglaublich neugierigen Charakteren in diesem Buch gehört.
Wir freuen uns schon sehr auf die nächsten Bände und wollen das Rätsel um die Oktogone unbedingt lösen.
Passend zur Geschichte sind immer wieder wunderschöne Zeichnungen von Cathy Ionescu zu finden.

Fazit: Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 8 Jahren, die ein turbulentes, phantasievolles, spannendes und lustiges Abenteuer mit dem springenden Haus erleben wollen. Es lässt sich auch prima vorlesen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Lebendig, lustig, lesenswert
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine wunderschöne und interessante Mischung aus Bilder- und Sachbuch. Sehr empfehlenswert!

Fische, Fische überall von Britta Teckentrup

„Fische, Fische überall“ von Britta Teckentrup ist 2019 in der deutschen Ausgabe im Prestel Verlag erschienen und umfasst 32 Seiten.

Das Buch ist eine unglaublich tolle Mischung aus Bilder- und Sachbuch. Zunächst springen einem die wunderbar gemalten Bilder ins Auge, allen voran das Cover, das sehr farbenfroh und leuchtend und in Goldtönen schillernd gestaltet ist und auch haptisch hebt es sich von „normalen“ Bilderbüchern ab.

Meine beiden Kinder haben es sofort als „einen echten Schatz“ tituliert. Die Bilder setzen sich auch auf künstlerischer Ebene im Buch fort und sie bereichern und unterstützen die vielen Sachinformationen ganz hervorragend. Der Leser und Betrachter findet hier beispielsweise Informationen über die vielen verschiedenen Fischarten, über den unterschiedlichen Lebensraum, über die Nahrungssuche, Überlebensstrategien, über das Verhältnis von Menschen und Fischen und vieles mehr.

Britta Teckentrup gelingt es, die Faszination in Bezug auf Fische mit ihrem Buch in Bild und Schrift auf Alt und Jung zu übertragen
Meinem Sohn haben besonders gut die zahlreichen Bilder und hier kleine eingebaute Aufgaben gefunden, wie zum Beispiel: Kannst du das Borstenmaul finden? Und besonders fasziniert war er von der Doppelseite „Das tiefe blaue Meer“. Hier gab es für ihn so vieles zu entdecken und die Tiefe des Meeres und das Leben der unterschiedlichen Fische dort haben wirklich eine ganz besondere Magie in sich.

Fazit: Bei Britta Teckentrups „Fische, Fische überall“ handelt es sich um ein außergewöhnlich gute Mischung aus Bild- und Sachbuch, das hoffentlich in viele Büchereien, Kindergärten, Klassen- und Kinderzimmern Einzug finden.
Wir empfehlen es sehr gerne weiter.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Eine wunderschöne und interessante Mischung aus Bilder- und Sachbuch. Sehr empfehlenswert!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

So macht Lesen Spaß!

Der magische Blumenladen für Erstleser, Band 1: Die verschwundenen Katzen von Gina Mayer

Violet hat von ihrer Tante Abigail den Auftrag bekommen, ihren Kater Lord Nelson zu füttern, doch der ist einfach nicht zu finden und komischerweise stellt sich heraus, dass auch Lucys Katze Samy verschwunden ist und auch der Kater vom Frisör und viele andere. Das kann doch nicht mit rechten Dingen zugehen.

Violet geht der Sache gemeinsam mit Lady Madonna auf den Grund und zum Glück hat sie da dieses tolle magische Talent…

Mit ihrem ersten Band „Die verschwundenen Katzen“ aus der Reihe „Der magische Blumenladen für Erstleser“ ist Gina Mayer ein wunderbares, geheimnisvolles und lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Ravensburger Verlag 2019 erschienen ist und 59 Seiten umfasst.
Das Buch ist in großer Schrift und einfach gehaltener Sprache in kurzen Sätzen zu lesen. Also absolut für Lesestarter geeignet. Es ist in fünf kurzweilige Kapitel unterteilt.
Die Handlung ist in sich stimmig und lädt zum Mitfreuen und -fiebern ein.
Wir haben die einzelnen Charaktere sofort ins Herz geschlossen und freuen uns schon sehr auf die nächsten Bände.
Passend zur Geschichte sind viele wunderschöne Zeichnungen von dem Illustrator Horst Hellmeier zu finden. Sie veranschaulichen und unterstreichen das Gelesene und sind gerade für Erstleser sehr motivierend und erleichtern das Lesen.

Fazit: Wir sprechen eine Kaufempfehlung aus für Jungen und Mädchen ab 6-7 Jahren, die ein spannendes und lustiges Abenteuer erleben wollen. Man merkt der Geschichte an, dass sie mit ganz viel Herzblut geschrieben wurde.
Lesefreude ist hier 100%ig garantiert und bei uns ist die Lesemotivation deutlich gestiegen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
So macht Lesen Spaß!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Lebe und vertraue deiner Individualität, verliere nie die Hoffnung und zähle auf die Familie!

Der magische Blumenladen für Erstleser, Band 1: Die verschwundenen Katzen von Gina Mayer

„Wo man im Meer nicht mehr stehen kann“ von Fabio Genovesi ist 2019 in der deutschsprachigen Ausgabe im Verlag C. Bertelsmann erschienen und im Jahr 2017bei Mondadori Libri. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 408 Seiten.

Der achtjährige Fabio wächst in der unglaublichen, italienischen Familie der Mancinis auf: er hat neben seinen Eltern und Großeltern gleich noch zehn weitere Großväter, die unverheirateten Brüder seines Opas.

Fabio steht also im absoluten Mittelpunkt der großen Familie und natürlich möchte jeder der teilweise auch schrulligen Charaktere viel Zeit mit ihm verbringen und ihn auf das „echte“ Leben vorbereiten. Erst in der Schule bemerkt Fabio, dass es auch noch gleichaltrige Kinder gibt, doch da ist er längst ein Außenseiter.
Als sein Vater durch einen Unfall ins Koma fällt, gelingt es Fabio durch seine eigene Art, zu ihm durchzudringen.

Fabio Genovesi gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen feinfühligen, unglaublich anschaulichen, poetischen und dabei auch so humorvollen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Er lässt den jungen Protagonisten Fabio, die Welt der Erwachsenen immer so gut und klug erklären und verstehen und bringt sehr viel Gelassenheit in die Geschichte der oftmals so skurrilen Personen.
Die Botschaft des Buches lautet in meinen Augen: Lebe und vertraue deiner Individualität, verliere nie die Hoffnung und zähle auf die Familie!

Fazit: Ein wunderschöner, feinfühliger, humorvoller und lesenswerter Roman, der mir sehr viele Glücksmomente beim Lesen schenkte und bei dem man unweigerlich ein Grinsen während des Lesens im Gesicht hat.
Es war für mich ein sehr schönes Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Fabio und seiner großen Familie einzutauchen.
Ich kann es jedem nur weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
So macht Lesen Spaß!
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Leider nicht wie erwartet

Blackwood von Gina Mayer

„Blackwood – Briefe an mich“ von Britta Sabbag ist 2019 im Verlag Fischer FJB erschienen. Es umfasst in der gebundenen Ausgabe 448 Seiten.

Um was geht es (dem Klappentext entnommen):

Stell dir vor, du bekommst einen Brief von deinem zukünftigen Ich. Würdest du ihn lesen?

Für Gesine ist das keine Frage.

Natürlich würde sie. Denn nach dem Tod ihrer Mutter muss sie alleine zu einer Verwandten nach Irland ziehen. In dem kleinen, verschlafenen Dörfchen Blackwood hat sie niemanden, mit dem sie so richtig über ihren Kummer sprechen kann. Auch nicht über Arian Mary, den unverschämt gutaussehenden Sohn der örtlichen Butterdynastie. Noch dazu machen sie die Dorfbewohner mit Geschichten über allerlei übernatürliches Zeug verrückt. Alles Quatsch, denkt sich Gesine. Bis sie in einem geheimnisvollen alten Schreibtisch einen Brief von ihrem zukünftigen Ich findet, der ihre Welt ganz schön durcheinanderbringt...

An dieses Buch bin ich mit sehr hohen Erwartungen herangegangen und letztendlich überwiegt in mir die Enttäuschung, aber warum?
Ich bin in meiner Buchhandlung auf das Buch wegen des Covers gestoßen. Es ist in meinen Augen eines der schönsten Cover, die ich kenne. Auch der Klappentext hat mich total angesprochen und ich habe mir eine spannende, tiefgründige Auseinandersetzung der Protagonistin mit sich selbst, einem Rück- und Vorblick in das eigene Leben erwartet und dazu etwas von dem Zauber, der Irland und seine Natur und das Geheimnisvolle dieser Insel ausmacht.
Letztendlich bin ich enttäuscht, weil die Charaktere in meinen Augen zu wenig ausgearbeitet sind, weil die Briefe, so wenig im Mittelpunkt stehen, weil es viel zu sehr um die Probleme der Teenies Gesine, Adrian etc. geht und weil ich das Buch zu oft als langweilig empfunden habe. Die Geschichte hat meinen Geschmack nicht getroffen. Ich denke, dass man auch viel mehr aus dem „Libellenthema“ hätte machen können und das geheimnisvolle, mystische Irland etwas mehr hätte einbeziehen können.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Leider nicht wie erwartet
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ein wunderbares, spannendes Abenteuer gewürzt mit ganz viel Apfelkuchenduft!

Blackwood von Gina Mayer

Vorsicht: Während des Lesens umweht einen förmlich der Duft von frischgebackenem Apfelkuchen ;-)

Seit zehn Jahren ist Zippa ein Einzelkind und dann kamen da plötzlich ihre beiden Zwillingsbrüder dazu. In ihrer Familie herrscht natürlich erst einmal Chaos und Zippa steht nicht mehr nur im Rampenlicht für ihre Eltern und auch ihrem Hobby, dem Backen, kann sie nicht mehr ungestört nachgehen.

Und dann verstirbt plötzlich auch noch die Uroma Mila. Doch Urmila hat eine spannende Überraschung für Zippa bereit: eine Schatzsuche. Zippa ist natürlich neugierig und gemeinsam mit ihren Freunden kommt sie einem alten Familiengeheimnis auf die Spur und auch Zippas heißgeliebtes Hobby „Backen“ spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Mit ihrem Buch „Das Apfelkuchen-Geheimnis“ ist Juliane Breinl ein wunderbares, lebendiges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Verlag arsEdition 2019 erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 192 Seiten umfasst. Es ist geeignet für Kinder ab 9 Jahren, spricht sicherlich auf den ersten Blick Mädchen an, ist aber auch für Jungs lesenswert.

Juliane Breinl gelingt es in einer absolut kindgerechten, klar verständlichen und modernen Sprache ihre Geschichte zu schreiben. Sie schafft es ab der ersten Seite eine Nähe zu ihren Lesern zu erzeugen. So macht das Lesen Spaß und Freude und die Geschichte ist spannend wie ein Krimi!
Prima gefallen hat uns die Protagonistin Zippa. Wir konnten prima mit ihr mitfühlen, uns mitfreuen und uns mit ihr ängstigen. Aber auch die anderen Charaktere haben uns begeistert.
Das Thema „Freundschaft“ wird in diesem Buch toll angegangen. So werden von Juliane Breinl ganz alltägliche Momente aufgegriffen, wie etwa ein Streit zwischen Max und Zippa, kleine Eifersüchteleien wegen „Stöcki“, aber eben auch die Wertschätzung der Freunde, die zweite Chance und die Bereitschaft, sich auf einen Menschen einzulassen.
Es werden Lösungen aufgezeigt und die Freundschaft entwickelt sich unter den Kindern prima weiter.
Das anfängliche Thema „Einzelkind versus Geschwisterkind“ wird von der Autorin ebenfalls prima aufgegriffen. Und auch hier hat sich Zippa - auch dank ihrer Freunde und natürlich Eltern - positiv entwickelt.

Das Cover des Buches ist absolut passend zur Geschichte: Max und Zippa mit Spaß und Leidenschaft beim Backen des leckeren Apfeltalers. Meine Tochter und mich hat es total angesprochen.

Ein tolles Highlight wartet außerdem am Ende des Buches: das originale Apfeltaler-Rezept!

Und da uns nun so alles gefällt: die Geschichte insgesamt, die Charaktere, das passende Cover und der frische Schreibstil von Juliane Breinl, vergeben wir glatte 5 von 5 Punkten und wir hoffen darauf, das es noch weitere Bände um Zippa und ihr Backtalent geben wird.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Leider nicht wie erwartet
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Einmal in die mongolische Wildnis und zurück – ein unvergleichliches Abenteuer!

Blackwood von Gina Mayer

„Ins Nirgendwo, bitte! Zu Fuß durch die mongolische Wildnis“ von Franziska Bär ist 2019 im Verlag CONBOOK erschienen. Es umfasst 288 Seiten und ist mit Fotos ergänzt.

Franziska und ihr Freund Felix haben etwas ganz besonderes vor: eine Reise in die mongolische Wildnis – ein Ort, an dem bisher nur wenige Reisende waren, ein Ort, an dem man die Einsamkeit spüren, das Unentdeckte entdecken kann, die Herausforderung und das Abenteuer erleben kann und der Leser darf mittendrin sein.

Franziska berichtet anfangs von den Reisevorbereitungen, die alles andere als einfach sind und die viele Gedanken kreisen lassen und dann geht die Reise los in dieses von uns in Deutschland weit entfernte Land. Für Franziska und Felix gilt es, die Menschen und das Land auf ihrer Reise kennen zu lernen, Herausforderungen mit den Einheimischen und der Natur zu meistern und auch ihre eigene Beziehung zu ergründen. So erfährt man von einer unheimlichen Begegnung in stockfinsterer Nacht mit einem Einheimischen, von der spannenden Durchquerung eines Gebirgsflusses, von der Konfrontation mit der Einsamkeit, von der Gastfreundschaft der Bevölkerung, der Kommunikation mit Hand, Fuß und Bild, der unglaublichen Natur und vielem mehr.

Franziska Bär gelingt es in ihrem Buch von Anfang an den Leser durch ihren Schreibstil zu begeistern. Sie schreibt flüssig, ehrlich, emotional, spannungsvoll und nimmt auch vor negativen Gedanken und Erlebnissen während der Reise und den Reisevorbereitungen keinen Abstand.

Ich habe mich als Leserin selbst als Mitreisende wahrgenommen, habe mitgefiebert, mitgedacht, mitgeschmunzelt, mich mitgefreut und einfach so gerne gelesen. Die Abenteuerlust und Lebendigkeit von Franziska hat mich gepackt.
Auf in das nächste Abenteuer! Ich freue mich auf weitere Bücher!

Eine glasklare Weiterempfehlung!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Leider nicht wie erwartet
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Mitten in der Pubertät: Louisa – ein Mädchen, das sich selbst kennen lernt

Louisa. Und täglich grüßt das Chaos von Frauke Scheunemann

Louisa wird bald 14 Jahre alt und gehört eher zu den unauffälligen, ruhigen Mädchen in ihrer Klasse, die wohl jeder von uns gut kennt. Aber das soll sich jetzt endlich ändern und aus Isi soll die coole und angesagte Lou werden. Ein Handyspiel, das Louisa zu ihrem 14. Geburtstag geschenkt bekommt, soll ihr dabei helfen.

Aber so einfach ist das alles nicht. Und muss man sich tatsächlich so verändern oder sollte man nicht lieber herausfinden, wer man wirklich ist? Zum Glück hat Louisa liebe Freunde und eine tolle Oma um sich, die sie auf ihrem Weg unterstützen und ihr helfen die echte Louisa kennen zu lernen.

Mit ihrem Buch „Louisa und täglich grüßt das Chaos“ ist Frauke Scheunemann ein wunderbares, jugendgerechtes, lebendiges und sehr lesenswertes Abenteuer gelungen, das im Oetinger-Verlag 2019 erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 288 Seiten umfasst. Es ist geeignet für Teenies ab 12 Jahren, spricht sicherlich auf den ersten Blick Mädchen an, ist aber bestimmt auch für Jungs lesenswert.

Frauke Scheunemann gelingt es in einer absolut jugendgerechten, klar verständlichen und modernen Sprache ihre Geschichte zu schreiben. Besonders toll finden wir es, dass sie auf die tatsächlichen Schwierigkeiten in der Pubertät mit der eigenen Persönlichkeit eingeht und hier viele Aspekte angeht, die zum Nachdenken anregen und auch zum Darüberschmunzeln. Sie nimmt die Themen (Freundschaft, Erwachsen-Werden, Schule, Selbstbewusstsein) ernst, schafft es aber dennoch den nötigen Humor mit in die Geschichte hineinzubringen. Dadurch gelingt es der Autorin, dass die Leser sofort einen Bezug zu ihrer eigenen Realität herstellen können, sich selbst in die Geschichte hineinversetzen können und das Interesse an der Geschichte natürlich absolut gesteigert wird.
Prima gefallen hat uns auch die Protagonistin Louisa. Wir konnten prima mit ihr mitfühlen, uns mitfreuen und uns mit ihr ärgern. Vor allem in Bezug auf das Thema „Freundschaft“ hat sie sich toll entwickelt und herausgefunden, auf welche Freunde sie zählen kann. Wer weiß, was sich daraus vielleicht in weiteren Bänden noch entwickeln wird?!
Aber auch die anderen im Buch vorkommenden Charaktere, wie zum Beispiel die Oma, Theo, Clarissa usw. sind toll beschrieben und fügen sich in die Geschichte sehr stimmig ein.

Und da uns nun so alles gefällt: die Geschichte insgesamt, die verschiedenen Charaktere, das junge Cover und der frische Schreibstil von Frauke Scheunemann, vergeben wir glatte 5 von 5 Punkten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von BarbaraM
Mitten in der Pubertät: Louisa – ein Mädchen, das sich selbst kennen lernt