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Rezensionen von BarbaraM:

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Was für ein gelungenes Finale!

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin von Laini Taylor

Was habe ich auf diesen letzten Band hingefiebert und ich bin wirklich wieder richtig beeindruckt.
Laini Taylor hat mit ihrem Buch „Muse of Nightmares – Das Erwachen der Träumerin - Buch 2“, dem vierten Band aus der Geschichte um Sarai, Lazlo, die Bewohner der Stadt Weep und all die anderen sagenhaften Gestalten, wirklich wieder einmal unter Beweis gestellt, dass sie eine grandiose Geschichtenerzählerin ist.

Sie schreibt ihre Geschichten mit einem unglaublichen Ideenreichtum, sie reiht Worte magisch und so fesselnd aneinander, sie nimmt den Leser wirklich hautnah mit.
Ja, ich bin begeistert und kann das Buch, das 2020 im Verlag Bastei Lübbe One erschienen ist, und auch die drei Vorgängerbände absolut weiterempfehlen. Die Reihe gehört wirklich zu meinen Favouriten im Leseuniversum.
Laini Taylor schließt in ihrem Buch die Geschichte um Sarai, Lazlo und Weep und Nova und Kora auf wirklich tolle Art und Weise ab, sie überrascht den Leser wieder durch ungeahnte Wendungen und fügt letztendlich alle Fäden zusammen. Mehr darf in meinen Augen an dieser Stelle fast nicht zum Inhalt gesagt werden. Jetzt heißt es selber lesen und in die Welt, die Laini Taylor geschaffen hat einzutauchen.
Eines vielleicht doch nicht: Gut gefallen hat mir, wie sehr in diesem letzten Band die Geschwisterliebe zwischen Nova und Kora zum Tragen gekommen ist. Es war wunderschön zu lesen und sehr liebevoll und emotional geschrieben.
Das Cover ist passend zu den anderen Bänden gestaltet und auch ein richtiger Augenschmaus.

Fazit: Ein grandioser Abschluß: fantasievoll, sprachgewaltig, packend, emotional, spannend – alles was ein gutes Buch, eine gute Reihe braucht.
Lesefreude ist hier 100%ig garantiert!

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Was für ein gelungenes Finale!
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Geschichtsunterricht über Karl den Großen ganz nebenbei – informativ, spannend und locker

Karl der Große und der Feldzug der Weisheit von Maria Regina Kaiser

„Karl der Große und der Feldzug der Weisheit“ von Maria Regina Kaiser ist wieder ein spannendes und informatives Sachbuch aus dem Impian Verlag.
Wieder schreiben wir hier deshalb, weil wir schon einige Bücher von Regina Maria Kaiser aus dem Verlag gelesen haben und wir sind wieder richtig begeistert.

Wir sind tatsächlich schon große Fans von Maria Regina Kaiser und ihren Büchern geworden, denn ihr gelingt es hervorragend, Geschichtsunterricht ganz nebenbei, spannend und luftig und leicht zu gestalten. Ihr Schreibstil und ihr ganzes Konzept ist richtig toll. Mein Sohn und auch meine Tochter sind richtig angetan und auch ich als Mama lese die Bücher gerne und lerne noch viel dazu.
In ihrem Buch über Karl den Großen lässt Maria Regina Kaiser die Sächsin und Sängerin Siggilind von ihrer Begegnung mit dem bedeutenden Herrscher erzählen.
Siggilind hat es nämlich bis an den Hof von Karl dem Großen geschafft und darf ihm ihre Lieder vorsingen. Hierbei stellt sie ihm allerhand interessante Fragen und die beiden kommen ins Gespräch.
Eingeschoben in die Schilderungen von Siggilind sind immer wieder einzelne Sachkapitel, die über die damaligen Zeit, die Lebensumstände der Menschen und allerhand mehr informieren. Dazu gibt es zahlreiche Abbildungen zu bestaunen.
Klaus Puth unterstreicht mit seinen comicartigen und detaillierten Zeichnungen wieder das Gelesene und lässt den Leser auch hier und da schmunzeln. Meine Kinder sprechen diese Zeichnungen immer sehr an und jedes einzelne wird genau begutachtet.
Am Ende des Buches ist wieder eine Zeitleiste zu finden und in einem Glossar werden Fachbegriffe erläutert.

Fazit:
Maria Regina Kaiser ist wieder ein ganz tolles Sachbuch nicht nur für Kinder gelungen. Uns macht der „Geschichtsunterricht“ so richtig Spaß und wir lernen hier ganz nebenbei.
Wir freuen uns auf viele weitere Bücher.

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Geschichtsunterricht über Karl den Großen ganz nebenbei – informativ, spannend und locker
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Eine zweite wunderbare Hörreise nach Sommerby!

Karl der Große und der Feldzug der Weisheit von Maria Regina Kaiser

Wir haben uns als Familie schon den ersten Teil „Ein Sommer in Sommerby“ angehört und haben nun regelrecht auf den zweiten Band hingefiebert. Auch vom zweiten Teil sind wir wieder richtig verzaubert und haben das Hörerlebnis sehr genossen.
Unseres Erachtens kann der zweite Teil sicherlich auch ganz eigenständig gehört werden, wir haben es aber richtig gut gefunden, dass uns einiges schon so bekannt war und wir auf unser Vorwissen zurückgreifen konnten und ein „Wiedersehen“ mit Sommerby hatten.

Doch um was geht es? Martha, Mats und Mikkel haben beschlossen, ihre Herbstferien wieder bei Oma Inge in Sommerby zu verbringen. Sie freuen sich sehr darauf, ihre Oma wiederzusehen und alles könnte so schön sein, wenn nur der Makler nicht wieder allerhand Gemeinheiten auf Lager hätte. Er lässt einfach nicht locker und versucht wieder mit allen möglichen Tricks, Oma Inge dazu zu bringen, ihr Haus zu verkaufen. Er treiebt Oma Inge ganz schön in die Enge und die Situation steht Spitz auf Knopf. Zum Glück ist aber Oma Inge von ihren Enkeln und vielen guten Seelen in Sommerby umgeben und kann wirklich auf sie zählen und dann steht ja auch noch ihr 70. Geburtstag an.

Wir sind wieder sehr davon beeindruckt, welch tolle Atmosphäre Julia Nachtmann mit ihrer Stimme schafft. Jeder einzelnen Person gibt sie eine ganz spezielle, ausdrucksstarke Note. Als Zuhörer kann man auch dank ihrer Stimme ganz in die Geschichte eintauchen und das ganze Hörbuch macht mit ihrer Stimme richtig Spaß.

Das Hörbuch „Zurück in Sommerby“ von der Autorin Kirsten Boie und der Sprecherin Julia Nachtmann ist im Juli 2020 im Verlag Jumbo Neue Medien erschienen. Es umfasst 4 Hörbuch-CDs mit einer Laufzeit von ca. 360 Minuten.

Fazit: Eine tolle Geschichte über die Wichtigkeit und Wertschätzung von Kindern, über Werte wie Vertrauen, Zusammengehörigkeit, Verantwortung, Liebe und Familie.
Ein absoluter Genuss für die Ohren von Klein und Groß ab 8 Jahren!

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Hier ist detektivischer Spürsinn gefragt – Schnapp dir das Buch!

Schnapp den Dieb! Spannende Rätselkrimis zum Mitraten von Steffen Gumpert

Mit seinem Buch „Schnapp den Dieb! Spannende Rätselkrimis zum Mitraten“ ist Steffen Gumpert wirklich etwas richtig Tolles gelungen. Bei uns (Mama und Sohn) ist neben der ganzen Knobelei nämlich auch die Lesemotivation stark gestiegen. Ja, man muss eben einfach die richtigen Bücher lesen ;-). Das Buch ist übrigens im Ravensburger Verlag im Mai 2020 erschienen und umfasst 128 Seiten.

Das Buch von Steffen Gumpert bietet so vieles:
Es ist in kindgerechter Sprache verfasst und flüssig zu lesen und spricht Kinder total an. Ich habe ja eben schon geschrieben: die Kurve der Lesemotivation ging steil nach oben.
Die einzelnen Krimis sind durchgängig spannend und behandeln ganz unterschiedliche Themen. So kommt beispielsweise eine gruselige Villa vor, aber auch ein Abenteuer mit einem Zauberer, eine Verbrecherjagd usw. Und auch die Protagonisten in Form des „Knobelclubs Kieselstein“ sind allesamt sehr sympathisch und richtig pfiffig. Gurke, der Gecko, ist auch mit von der Partie und versteckt sich selbst immer gerne am Ende eines jeden Krimis.
Auf jede gelesene Seite folgt eine Rätselseite und hier sind die Knobeleien sehr vielfältig gestaltet: Labyrinthe, Geheimcodes, Fehlersuchbilder etc. Es gibt Rätsel, bei denen man auch einmal ein paar Seiten zurückblättern muss und manche sind etwas leichter, aber bei anderen muss man wirklich seinen detektivischen Spürsinn an den Tag legen.
Die Rätselseiten hat Steffen Gumpert alle selbst gezeichnet und sie sind unglaublich toll gestaltet. Sie gehen richtig ins Detail, sprechen Kinder an, weil sie auch leicht, lustig und comicartig gezeichnet sind. Steffen Gumpert hat da auch wirklich immer so lustige Kleinigkeiten eingezeichnet, die uns beim Betrachten ganz oft schmunzeln ließen.
Man merkt diesem Buch an, dass es rundherum mit ganz viel Herzblut und viel Leidenschaft geschrieben und gestaltet wurde.

Wir sind von „Schnapp den Dieb!“ von Steffen Gumpert wirklich total begeistert und wollen noch ganz oft auf diese Art als Detektive unterwegs sein.
Wir sprechen eine absolute Leseempfehlung für angehende Detektive ab 8 Jahren aus.

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Ein berührender, wunderschön geschriebener und feinfühliger Familienroman

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda

„Ein Sonntag mit Elena“ von Fabio Geda ist 2020 im Verlag hanser blau erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 240 Seiten.

Eigentlich hat der ältere Mann, deren Frau erst vor einigen Monaten verstorben war, zum ersten Mal für seine älteste Tochter und deren Familie das Mittagessen vorbereitet, doch er wird versetzt.

Kurzerhand entschließt er sich zu einem Spaziergang und macht dann die zufällige Begegnung mit Elena und ihrem Sohn. Diese Begegnung rettet seinen Sonntag und auch das Mittagessen. Und verändert so manches.

Fabio Geda gelingt es in seinem Roman den Leser durch seinen feinfühligen, melancholischen und eindrücklichen Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite mit und konnte mich völlig in die einzelnen Personen hineinversetzen und deren Gefühle und Gedanken nachvollziehen.
Fabio Gedas Sätze sind für mich Schönheit pur, Literatur, die der Seele gut tut. Er erzählt mitten aus dem Leben einer Familie, berichtet von Höhen und Tiefen, schildert Alltägliches auf eine ganz besonders schöne Art und Weise und lässt so diese Alltäglichkeit in einem ganz besonders hellen Licht erscheinen. Er berichtet vom Miteinander innerhalb einer Familie, vom Älterwerden, von der Einsamkeit, von der Wichtigkeit der Erinnerungen, von gegenseitiger Wertschätzung, der Liebe, von Hoffnungen und Ängsten, Zurückweisung – von all den Dingen und Gefühlen, die eine Familie erlebt.

Fazit: Ein feinfühliger und sehr lesenswerter Roman. Er hat mich sehr berührt und bereichert und klingt stark in mir nach. Ich empfehle das Buch sehr gerne weiter!

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Ein berührender, wunderschön geschriebener und feinfühliger Familienroman
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Eine bedrückende Stimmung, verlassene Kinder – ein Leseerlebnis der besonderen Art!

Wir verlassenen Kinder von Lucia Leidenfrost

Die Kinder werden gemeinsam mit ihren Großeltern in einem Dorf von ihren Eltern zurückgelassen. Sie sind auf sich alleine gestellt, derweilen sich die Eltern ein neues Leben aufbauen wollen und irgendwann die Kinder zu sich holen wollen. Die Kinder verrohen, rotten sich zusammen, stellen eigene Regeln und Gesetze auf, es herrscht Unordnung und Gewalt, oft geschieht vieles ohne Verstand, ohne an die Folgen zu denken.

Aber es gibt auch Außenseiter wie Mila, die nicht mitläuft.
Davon handelt der Debütroman „Wir verlassenen Kinder“ von Lucia Leidenfrost, der 2020 im Verlag Kremayr & Scheriau erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 190 Seiten umfasst.
Der Roman ist in einem faszinierenden Schreibstil verfasst, denn Lucia Leidenfrost schafft es, in einer nüchternen, scheinbar einfachen Art so viel Atmosphäre zu schaffen, die mich gepackt hat, die mich bedrückt hat, die mich mitgenommen hat zu diesen verlassenen Kindern. Blitzlichtartig werden Situationen geschaffen, die die Verrohung der Kinder aufzeigen: ältere Kinder quälen und drangsalieren kleinere und teilweise auch die Großelteren, Langeweile und Frustration führen zu Gewalttätigkeit und Zerstörung, auf die Gelächter folgt… Ausweglosigkeit.
Als Leserin fragte ich mich oft, ist dies tatsächlich möglich? Ist dies denkbar? Lassen Eltern ihre Kinder zurück, um sich ein neues aufzubauen und holen die Kinder dann nicht nach – vergessen sie?
Der Roman bieten sehr viele Interpretationsmöglichkeiten und lässt den Leser am Schluss zurück - irgendwie verloren und geplättet, aber irgendwie auch sehr fasziniert.

Lest einfach selbst – das empfehle ich auf jeden Fall!

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Ein unglaublich berührender Roman vor der Kulisse der Nordsee

Das Meer in meinem Zimmer von Jana Scheerer

„Das Meer in meinem Zimmer“ von Jana Scheerer ist im Juli 2020 im Verlag Schöffling & Co. erschienen. Der Roman umfasst in der gebundenen Ausgabe 256 Seiten.

Jolanda Jellerich macht gerade ihr Abitur und alles könnte so schön und unbeschwert sein in ihrem Leben – ist es aber nicht und dies schon über einen sehr langen Zeitraum.

In Rückblenden und aus der Ich-Perspektive berichtet Jolanda von ihrem schwierigen Vater, der psychisch erkrankt ist, Leukämie hatte und letztendlich daran verstorben ist. Zudem neigte er zur Gewalttätigkeit und war besessen von der Suche nach einem untergegangenen Schiff. Mit der schwierigen Lebenssituation ihres Mannes und letztendlich auch seinem Tod kommt Constanze, die Mutter von Jolanda, nicht klar. Sie steht hilflos und teilweise auch kopflos daneben, obwohl sie selbst Psychologin ist. Jolanda muss immer wieder Aufgaben übernehmen, die ihr sehr viel abverlangen, die ihr als Mädchen/junge Frau nicht gerecht werden und sie heillos überfordern.
Letztendlich muss sich die Familie in der neuen Konstellation zurechtfinden und es gibt Hoffnung.

Jana Scheerer gelingt es in ihrem Roman den Leser durch ihren feinfühligen und fesselnden Schreibstil in den Bann zu ziehen. Ich als Leserin fühlte so ab der ersten Seite sowohl was die Höhen als auch die Tiefen von Jolanda anbelangt, mit und konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Jolanda ist eine starke Protagonistin, die den Leser all ihre Gefühlsebenen durchlaufen lässt. Oft handelt es sich hier um die Hoffnungslosigkeit, aber auch um das Gefühl der Trauer, der Schwere der Verantwortung und der Ernsthaftigkeit, mit der Jolanda vielen Geschehnissen angeht. Beim Lesen ist diese Schwere oft direkt spürbar und man meint fast, davon erdrückt zu werden. Aber dies macht in meinen Augen auch den Reiz des Romans aus. Es ist sicherlich keine leichte Lektüre.
Besonders gefallen hat mir auch das Setting des Meeres, das immer wieder auftaucht und oft als Vergleich im Leben der Familie Jellerich herangezogen wird.

Fazit: Ein eindrücklicher Roman mit einer starken und modernen Protagonistin, die vom Verlust des Vaters innerhalb ihrer Familie erzählt und der Neuorientierung dieser.
Es war für mich ein berührendes Erlebnis, dieses Buch zu lesen und in die Welt von Jolanda einzutauchen.

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Ein tolles Buch: informativ, strukturiert und dazu noch ein Genuss für die Augen

Plant Love von Alys Fowler

„Plant Love. Die perfekte Zimmerpflanze für jede Ecke“ von Alys Fowler ist 2020 im Ulmer Verlag erschienen und umfasst 176 Seiten.

Dieses Buch hält in meinen Augen genau das, was es verspricht: es informiert über Zimmerpflanzen und deren perfekten Standort, es drückt in allem die Liebe zu Pflanzen aus, es beinhaltet wunderschöne Fotos und gibt viele zusätzliche Tipps und Tricks.

Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen und werde es sicherlich noch oft zur Hand nehmen.

Das Buch ist aufgeteilt in vier Kapitel und vorangestellt ist ein Doppelseitiger Pflanzenfinder, der.
Der Pflanzenfinder zeigt auf einer Doppelseite auf, welche Pflanzen in dem Buch näher beschrieben werden und ordnet diese in einer Art Tabelle den Sandorten Sonne, Halbschatten und Schatten zu.
Hierauf folgt das Kapitel „Zimmerpflanzen ein Zuhause geben“, in dem Informationen zu Schädlingen, zur Vermehrung von Pflanzen, zum Düngen, Umtopfen und vielem mehr gegeben werden.
Auf einer weiteren Doppelseite ist im Kurzkapitel „Die richtigen Pflanzen für jede Ecke“ eine schnelle Übersicht zu finden. Diese Übersicht finde ich persönlich sehr gelungen, da hier kurz und knapp Fragen beantwortet werden wie, welche Pflanze passt zu einem feuchten Standort, welche zu einer Wärmequelle, welche Zimmerpflanze benötigt kalte Räume mit hellem direktem Licht oder im Tiefschatten etc.
Auch das Kapitel „Pflanzennachwuchs aus der Küche“ ist kurz gehalten und dennoch so informativ. Es gibt Ideen, wie man aus übrigen Samen aus Obst und Gemüse in der Küche Pflanzen ziehen kann. Als wenige Beispiele sind hier Avocado. Limette und Thai-Basilikum genannt.
Den größten Teil des Buches umfasst dann der Bereich „Zimmerpflanzen im Portrait“. Hier kann man zu den aufgeführten Pflanzen im Pflanzenfinder viele Informationen finden.

Zudem werden alle Seiten von wirklich wunderschönen Fotos der Fotografin Simon Wheeler begleitet. Es ist ein wahrer Genuss, sich diese anzusehen.
Der Schreibstil von Alys Fowler ist flüssig zu lesen uns sehr gut zu verstehen und so findet sicherlich jeder Leser zahlreiche Informationen zu Pflanzen und deren richtigen Standort.
Besonders hervorzuheben ist in meinen Augen auch das gesamte Layout. Alles ist so gut strukturiert und viele Informationen kann man so ohne Mühe aufnehmen.
Genaueres kann man gezielt nachlesen. Das Buch wirkt sehr hochwertig und man merkt als Leserin, dass in der Umsetzung sehr viel Herzblut steckt und es sich vielerlei Gedanken darum gemacht wurden.

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Ein so unglaublich wichtiges Buch im Hinblick auf den Holocausts und gegen das Vergessen!

Bald sind wir wieder zu Hause von Jessica Bab Bonde

Bei dem Buch „Bald sind wir wieder zu Hause“ handelt es sich um eine Graphic Novel von Jessica Bab Bonde verfasst und Peter Bergting illustriert. Es ist im Juni 2020 im Cross Cult Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 108 Seiten.

Dieses Buch ist sicherlich keine leichte Lektüre, aber umso wichtiger.

Es soll wachrütteln und gegen das Vergessen des Holocausts angehen.
Es soll deutlich machen, wie wertvoll unsere derzeit gelebte Freiheit ist und dass wir dafür einstehen müssen, dass wir dafür verantwortlich sind und wie zerbrechlich sie ist.
Es soll uns bewusst machen, wie gefährlich Regime sind, die kein freies Denken zulassen.
Es soll gegen jedwede Form von Rechtsextremismus und Antisemitismus angehen.

In dem Buch schildern sechs Überlebende des Naziterrors ihre Erlebnisse.
Ihnen wurde ihre Würde genommen, erlebten unvorstellbare Gräueltaten, litten Hunger, Not, wurden in Konzentrationslagern gesperrt, erlebten die Massenmorde in den Vernichtungslagern…

Jessica Bab Bonde hat diese Geschichten in eine sehr klare, verständliche und eindringliche Sprache gefasst. Die Geschichten machen betroffen und dringen ein.
Peter Bergting hat sie illustriert und dadurch sehr anschaulich gemacht. Die Illustrationen sind meist in dunklen Tönen gehalten und verdeutlichen die düstere und drückende Stimmung, die Verzweiflung und Ausweglosigkeit, die große Not, den Verlust, die Grausamkeit.

Die Karte im Buch zeigt Europa während des Zweiten Weltkrieges auf und die Grenzen von 1939. Auch sind darauf die Konzentrationslager eingezeichnet. Mithilfe der Karte und einer Zeittafel am Ende des Buches kann der Leser und Betrachter die Geschehnisse räumlich und zeitlich einordnen und ein Glossar am Ende des Buches erklärt zudem noch wichtige Begriffe.

Besonders hervorheben möchte ich auch das Vorwort von Jessica Bab Bonde, das mir persönlich sehr aus dem Herzen spricht. Ja, es ist so wichtig, dass wir gemeinsam die Verantwortung für unsere Welt und deren Gestaltung teilen.

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Über Sommerby zu lesen ist wie heimkehren <3

Sommerby 2. Zurück in Sommerby von Kirsten Boie

Das Buch „Zurück in Sommerby“ zu lesen, ist wie heimkehren.
Es war für uns alle hier wieder ein unvergleichliches Leseerlebnis. Kirsten Boie hat uns mit ihrem wunderbaren Schreibstil wieder verzaubert und uns herzerwärmende Stunden beschert.
„Zurück in Sommerby“ ist der zweite Band nach „Ein Sommer in Sommerby“ von Kirsten Boie.

Er ist im Juli 2020 im Oetinger Verlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 336 Seiten.

Martha, Mats und Mikkel machen im Herbst wieder Urlaub bei ihrer Oma Inge in Sommerby. Sie freuen sich sehr darauf, ihre Oma wiederzusehen und alles könnte so schön sein, wenn nicht wieder der fiese Makler von der Partie wäre. Er lässt einfach nicht locker und versucht mit allen möglichen Tricks, Oma Inge dazu zu bringen, ihr Haus zu verkaufen. Zum Glück ist aber Oma Inge von ihren Enkeln und vielen guten Seelen in Sommerby umgeben und kann wirklich auf sie zählen und dann steht ja auch noch ihr 70. Geburtstag an.

Der zweite Band hat einfach wieder alles, was ein gutes Kinderbuch benötigt. Es zieht einen total in seinen Bann, ist spannend, witzig, kurzweilig… Der Schreibstil von Lirten Boie ist wieder grandios: locker, leicht verständlich, gefüllt mit vielen Weisheiten und voller Herz und Wärme.
Ich bin wieder sehr davon beeindruckt, welch tolle Atmosphäre Kirsten Boie erschaffen kann.
Zusammenhalt, Herzenswärme, Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung, Hilfsbereitschaft, Toleranz, Verantwortung, Liebe zur Natur und den Tieren und vieles mehr sind wunderbare Werte, die in diesem Buch aufgezeigt und so schön kindgerecht vermittelt werden.

Es war für uns als Familie wieder ganz wunderbar, ein zweites Mal nach Sommerby reisen zu dürfen und dort einen abenteuerliche und naturverbundene Zeit dort zu verbringen. Auch auf eine dritte Reise und vierte Reise würden wir uns sofort wieder begeben.
Absolut empfehlenswert!

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Über Sommerby zu lesen ist wie heimkehren <3