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Rezensionen von begine:
Erschreckend
Zitronen von Valerie Fritsch
Valerie Fritsch zeigt mit ihrem Roman, Zitronen, ein ernstes Thema.
Der Junge August wird erst von seinem Vater verprügelt. Seine Mutter pflegt seine Wunden, sonst macht sie nichts.
Als der Vater verschwunden ist, kommt es noch schlimmer.
Seine Mutter versorgt ihn mit starken Medikamenten, die ihn richtig krank machen.
Ich habe so einen Fall, Gott sei Dank, noch nicht erlebt.
August hat Glück, das er überlebt hat. Seine Zukunft ist aber geprägt von dieser Gewalt.
Die Autorin hat diese Geschichte glaubhaft mit gutem Ausdruck, geschildert.
Der Roman ist empfehlenswert.
Zum Eintauchen.
Die Frauen von Maine von J. Courtney Sullivan
Die Schriftstellerin J. Courtney Sullivan
hat mit ihrem Roman Die Frauen von Maine, wieder ein spannendes Werk geschaffen.
Der Roman spielt in Wechselnde Zeitebenen. Zwischendurch erfährt man von der Geschichte von Maine.
Die Autorin versteht es gut uns in diese Geschichte zu ziehen.
Erschreckend ist, das drei Generationen von Frauen, Alkoholikerin waren.
Die Protagonistin Jane musste als Kind unter der trinkenden Mutter leiden. Da verstehe ich nicht, das sie selber eine starke Trinkerin ist.
Die spirituellen Aktionen hätten nicht unbedingt sein müssen, aber die indogenen Personen, sind da doch sehr empfindsam.
Mysteriöse Geschichte
Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig
Die Unmöglichkeit des Lebens ist ein fantasievoller Roman von Matt Haig.
Er schreibt unterhaltsam und tiefgründig.
Der Roman ist magisch und fantastisch.
Es fängt erst normal an.
Grace ist über 70 Jahre alt und alleinstehend. Sie erbt von einer früheren Freundin ein Haus auf Ibiza. Ihre Freundin ist auf mysteriöse Weise verschwunden.
Als Grace sich bei der Polizeistation erkundigt, was die inzwischen unternommen oder herausbekommen haben, bekommt sie keine klare Antwort. Sie lernt Maurice kennen, der ihr von der Freundin erzählt und das die Angst hatte ermordet zu werden.
Dann lässt Matt Haig es sehr magisch werden. Plötzlich kann sie die Gedanken der anderen Personen lesen.
Der Autor zeigt wie es auf Ibiza mit dem Umweltschutz läuft. Wenn da einer die Macht und den Einfluss hat, sind auch die Politiker ängstlich.
Das Ganze ist interessant geschrieben und lässt den Leser an dem Vorgehen teilnehmen. Es ist ein unterhaltsamer Roman.
Moderne Geschichte
Das Geheimnis der Glasmacherin von Tracy Chevalier
Tracy Chevalier ist eine bekannte Schriftstellerin, die interessante Romane schreibt.
Der Roman Das Geheimnis der Glasmacherin, ist eine fantastische Geschichte.
Es 1468 als der Maestro der Rosso Familie stirbt. Der Sohn muss den Betrieb weiter führen, aber er ist zu jung. Da versucht durch Glasperlenherstellung zum Unterhalt der Familie beizutragen.
Die Autorin besticht durch die gute Beschreibung der Gasmacher auf Murano und die Geschäftsleute in Venedig wunderbar.
Dieser Roman ist anders als Alle Anderen aus der Gegend.
Es ist eine Jahrhundert lange Geschichte der Familie Rosso, aber lustiger sind die Personen immer die gleichen. Die Familie kämpft uns weiterbestehe. Da kommt dann noch die Pest, die auch bei ihnen ein Opfer nimmt.
Die Autorin erwähnt die politischen Wandlungen der Welt und ihre Einflüsse der Familie. Die Kriege fordern Opfer.
Am Ende sind wir bei der Koronaepedemoe, die wieder ein Opfer findet.. Orsolas Mann stirbt.
Die Beiden wohnen inzwischen in Venedig.
Diesen Romane so lange Zeit zu schreiben ist wohl richtig, denn sonst gibt es ja einige Roman, die die Geschichte Venedigs schreiben.
Da ist dieser Roman mal etwas besonders. Ich möchte ihn gerne e,fehlen.
Wölfe, immer wieder ein Streitthema
Lupus von Tibor Rode
Lupus ist ein spannender Thriller aus der Feder von Tibor Rode.
Der Sprecher Tim Fössler ist eine große Stimme des Hörbuchs. Er versteht es gut , die Stimmung mit seinen Betonung einzufangen.
Dieser Thriller ist gut gemacht.
Jenny Rausch ist Tierärztin und Wolfsbeauftragte, weil immer wieder Wölfe zu sehen sind.
Dann werden ein paar Männer ermordet. Jennys Vater ist verschwunden.
Sie lernt den Staatsanwalt Frederik Bach kennen.
Jetzt erfahren wir von der Insel Riems, das ist eine Insel im Greifswalder Bodden. Da wurden virologische Forschungen, schon ab 1920 betrieben.
Dort entsteht das Böse, das in diesem Thriller an Macht gewinnt.
Es ist spannend, was Tibor Rode sich da einfallen lassen hat.
Ich war gefesselt und konnte schlecht eine Pause einlegen.
Das Forschungslabor auf Reims gab es tatsächlich,, da kann man Angst bekommen, wenn man denkt, das da doch gefährliches entwickelt werden konnte.
Der Thriller hat vielleicht ein paar Ungereimtheiten, ist aber eine spannende Lektüre.
Vaterländer von Sabin Tambrea
Großartig geschriebene Familiengeschichte.
Der Schauspiele und Autor Sabin Tambrea hat mit Vaterländer seinen zweiten Roman geschrieben.
Er schildert seine Kindheit in Rumänien und später in Deutschland.
Es ist ihm gut gelungen die Gedanken und Eindrücke des kleinen Sabin von Dritten bis zu seinem fünfzehnten Lebens Jahr kindgerecht zu übermitteln.
Sein Vater bleibt nach einer Konzertreise einfach in Deutschland. Zwei Jahre später können seine Frau und die beiden Kinder nachkomme.
Nach dem Tod seines Großvaters , findet er dessen Memoiren.
Das wird in der Sprache seines Großvaters besonders dramatisch erzählt. Er wurde einfach verhaftet und was er s#da erdulden musste, war kaum zu ertragen.
Sogar dessen Mutter wurde eingesperrt, dabei haben beide nichts verbrochen.
Dann kommt die Zeit seiner Eltern, wie sie kämpften um die Familie durchzubringen.
Als sie dann zu Besuch nach Rumänien fahren durften, war die Stimmung nachvollziehbar und stimmig.
Ich war von diesem Roman total gefangen, von Anfang an, bis zum Ende konnte mich der Autor fesseln.
Vater Hans
Die andern sind das weite Meer von Julie von Kessel
Die anderen sind das weite Meer, von der Schriftstellerin Julie von Kessel, ist ein interessanter Roman.
Die Autorin schreibt feinsinnig über das Thema Demenz und wie die Kinder des Kranken damit umgehen.
Hans Cramer war einst ein Diplomat und jetzt ist er mit der Demenz geschlagen. Es ist besonders innig geschrieben, wie seine Gedanken spazieren gehen.
Seine Kinder haben auch alle ein Päckchen zu tragen
Von jeder Person können wir ihre Emotionen miterleben.
Es ist sehr schön, das die Autorin die Geschwister zusammen ihre Probleme verarbeiten und ihren Vater nicht allein lassen.
Die Autorin hat da einen schöne Familiengerechte geschaffen, die ich gerne gelesen habe.
Es ist eine lesenswerte Lektüre.
Einfühlsam
Mein drittes Leben von Daniela Krien
Die Schriftstellerin Daniela Krien
schreibt einfühlsam und fesselnd.
Ich habe schon einiges von ihr gerne gelesen.
Der neue Roman, Mein drittes Leben, ist ihr besonders gut gelungen.
In diesem Roman erzählt die Autorin von der Gefühlswelt einer vierzigjährigen Frau, deren siebzehnjährige Tochter bei einem Unfall ums Leben kam.
Das bringt das Leben der Eltern in eine große Trauer. Die beiden trauern verschieden.
Linda rettet sich auf einen Hof auf dem Land. Zum Hof gehört ein Hund, der durch sein Dasein, weiterleben lässt. Linda braucht starke Tabletten, sie denkt sogar an Selbstmord.
Sie trifft auch viele Personen, die ihr mit angenehmer Art weiter helfen.
Nebenbei wird auch das schwierige Verhältnis mit ihrer Mutter aufgearbeitet.
Daniela Krien versteht es sehr gut, diese Erlebnisse zu Wort zu bringen.
Sie zeigt, das das Leben weiter geht. Die Trauerarbeit bringt sie gut ins Buch.
Ich konnte mich gut in die Geschichte einfühlen. Es ist ein lesenswertes Buch.
Wütende Geschichte
Als wir Schwäne waren von Behzad Karim Khani
Behzad Karim Khani ist im Iran geboren und kam mit seinen Eltern mit 10 Jahren in einen Vorort Bochums.
Als wir Schwäne waren, ist sein zweiter Roman. Er zeigt die Zeit 1990 im Ruhrgebiet. Die Eltern sind Schriftsteller und Soziologin, aber in Deutschland gelten die Abschlüsse nichts. Der Vater muss als Taxifahrer sein Geld verdienen.
Behzad kämpft sich durch. Leider sind seine Freunde kriminell. Der Umgang macht ja viel aus, wie ein Jugendlicher Fuß fast. Da werden Drogen geschmuggelt und vertickt. Sein Freund wird gefasst und kommt ins Gefängnis.
Stellenweise ist der Autor wütend auf Deutschland. Er will am Liebsten weg aus dem Land. Allerdings wohnt er jetzt in Berlin.
Der Schreibstil ist ganz gut, direkt und schlüssig. Es gibt auch einige humorvolle Stellen. Es ist gerade die Zeit, als Grönemeyer über Bochum singt.
Der Roman liest sich gut.
Fesselnde Familiengeschichte
Nur nachts ist es hell von Judith W. Taschler
Nur nachts ist es hell, ist ein interessanter Roman der Schriftstellerin
Judith W. Taschler. Sie hat ihn raffiniert aufgebaut und eine interessante Familiengeschichte konstruiert.
Elisabeth erwartet die Enkeltochter ihres Bruders, die in Wien studieren will und bei ihr wohnen wird. Es ist 1973 in Wien.
Sie schreibt ihre Familiengeschichte solange sie sie miterlebt hat auf. Es ist einiges in der Zeit geschehen und es gibt Geheimnisse, die mal gesagt werden müssen.
Sie hat noch drei Brüder, die Zwillingsbrüder sind dreizehn Jahre älter.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde sie Ärztin, heiratete und bekam zwei Söhne.
Ihre Arbeit war er sehr wichtig. Sie half gerne bei Geburten und gibt Ratschläge , das die Frauen nicht ungewollt schwanger werden.
Die Autorin schreibt die Zeiten eindrucksvoll und fesselnd. Sie versteht es gut die Emotionen der Protagonistin einzufangen. Da gehen die Gedanken auch leicht mal vor und zurück.
Der Roman ist gute Unterhaltung











