Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Spannend
Freunderlwirtschaft von Petra Hartlieb
Petra Hartlieb ist eine deutschösterreichische Schriftstellerin.
Ihr Krimi Freunderlwirtschaft besticht schon mit dem hellblauen Cover mit der weissen Schrift und dem angerissenen Berg. Schlicht und schön.
Dieser Krimi spielt in Wien mit der Kommissarin Alma Oberkofler.
Der Politiker Max Langwieser wird tot aufgefunden.
Seine Verlobte Jessica ist verschwunden.
Alma Ermittlungen werden gut umrissen.
Von Jessica erfährt man einiges über die Politiker. Jetzt hat sie Angst um ihr Leben. Deshalb flieht sie und macht sich verdächtig.
Jessicas und Almas Erlebnisse werden abwechselnd erzählt.
Dieser Krimi fängt langsam an, aber dann wird er immer spannender, so möchte ich ihn gerne weiter empfehlen.
Zeyna melde dich
Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat
Klug und unterhaltsam, schreibt Rasha Khayat ihren Roman ,Ich komme nicht zurück.
Hanna kommt wegen der Krankheit ihrer Großmutter wieder zurück in die Arbeitersiedlung ins Ruhrgebiet. Als die Großmutter stirbt, sieht Hanna immer wieder Frauen, die ihrer Freundin Zeyna ähnlich sieht.
Sie denkt an ihre Schulzeit 1980 zurück.
Hanna und der türkischstämmige Cem sind befreundet und auf einmal kommt Zeyna in das Viertel.
Hannas Großeltern kümmern sich um Zeyna und ihren Vater. Die Kinder mögen sich, aber Hanna empfindet auch immer wieder Neid.
Cem wohnt noch in der Heimat. Zeyna ist Fotografin und kommt nicht mehr zurück.
Mit Cem gibt es viele Dialoge über die Jugend. Als 2001 der Anschlag im Amerika stattfindet, werden Zeyna und Cem angefeindet. So ist es ja immer wieder. Wenn ein Emigrant etwas ausfrisst, müssen die Alle wieder darunter leiden.
Die Autorin schildert die Erlebnisse der Drei realistisch und genau.
Ihr Schreibstil ist fesselnd.
Der Roman konnte mich gut unterhalten. Lesenswert.
Ergreifend
Im Nordwind Die Nordwind-Saga von Miriam Georg
Die Schriftstellerin Miriam Georg führt uns in ihrem Roman Im Nordwind in die Zeit von 1913 in Hamburg. Es der erste Teil von 2 Teilen der Nordwindsaga.
Die Autorin hat gut recherchiert und bringt die Geschichte sehr authentisch.
Miriam Georg zeigt uns die Frauen aus dem armen Viertel und auch von den Reichen, die auch so ihre Sorgen haben.
Die Protagonistin Alice ist besonders arm dran. Sie wird von ihrem Mann schrecklich geprügelt. Weil sie Angst um ihre kleine Tochter Rosa hat, will sie sich von ihm trennen.
Der Anwalt John betreibt Sprechstunden für die arme Bevölkerung. Auch in seiner Familie ist man nicht glücklich. Seen Vater ist Bankier und an einer schweren ansteckenden Krankheit erkrankt. Auch sonst ist mich alles zum Besten.
Dann erfährt man noch von der Vergangenheit Alices, sie hat aber echt keine guten Erlebnisse. Es ist erschütternd was sie alles ertragen muss.
Der Roman hat mich gefesselt und jetzt bleibe ich erschüttert zurück und warte auf den zweiten Teil, um zu erfahren wie es endet.
Ich habe das Hörbuch gehört. Es wird von Tanja Formaro gelesen und das macht sie gut. Sie versteht es gut die Stimmung einzufangen.
Die Suche nach dem Gemälde
Das Pfauengemälde von Maria Bidian
Maria Bidian führt uns in ihrem Roman
Das Pfauengemälde, nach Rumänien.
Ihre Protagonistin Anna erbt von ihrem vor 2 Jahren gestorbenen Vater das Pfauengemälde. Was es mit dem Gemälde auf sich hat, bleibt bis kurz vor Schluss ein Geheimnis.
Ihr Vater was Widerstandskämpfer, seine ganze Familie war betroffen.
Im Rahmen einer Wiedergutmachung soll die Familie das Haus zurück bekommen.
Die Tanten wollen, das sie sich auch beteiligt, schließlich ist sie die Erbin des Vaters.
Anna braucht dafür Dokumente und muss die beim Amt beantragen, das geht aber ganz schön schwierig voran.
Das beschreibt die Autorin mit Ernst und Humor.
In der Geschichte erfährt man viel von den Kämpfen der Studenten in
Bukarest. Da kam es schnell zu Verhaftungen und Schikanen der Männer.
Teilweise habe ich schon von diesen Szenen gehört.
Die Autorin bringt uns die ganze Situation Nahe, so das ich mittendrin war.
Der Roman ist ein Stück Zeitgeschehen, den ich gerne empfehle.
Ergreifend
Kleine Monster von Jessica Lind
Der Roman,Kleine Monster, von Jessica Lind ist vielschichtig und verstörend geschrieben.
Es zeigt, wie Probleme mit Kindern aufbauscht, deren Ursachen in der eigenen Kindheit stecken.
Das Elternpaar Pia und Jakob werden in die Schule gebeten, weil es mit dem 7jährige Sohn Luca ein Vorkommnis mit einem Mädchen gab.
Pia ist entsetzt, sie will von Luca wissen, was los war, aber der ist stur.
Jetzt beobachtet Pia ihren Sohn so extrem, das es nicht mehr schön ist.
Sie denkt an ihre Kindheit und sieht Parallelen.
Die Autorin lässt uns an Pias Gedanken und Ängste teilnehmen.
Wie sie ihren Sohn behandelt ist aber nicht gut, so bekommt der ja auch ein Trauma und sich vielleicht für schlecht hält.
Die Geschichten mit Luca und die aus Pias Kindheit wechseln sich ab.
Es ist ein gut erzählter Roman, der gut unterhält und lesenswert.
Brillant
Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak
Die britisch-türkische Schriftstellerin Elif Shafak hat mit dem Roman, Am Himmel die Flüsse, wieder ein brillantes Werk geschaffen. Sie konnte mich schon mit einigen Romanen beglücken.
Dieser Roman ist wieder perfekt erträumt und Recherchiert.
Das Schicksal der Yezieden ist besonders genau erzählt.
Es gibt drei Protagonisten, die jede ihre eigene Geschichte hat, die dann gekonnt verwebt wurde.
Die Figuren sind fiktiv, aber einige sind an reale Personen angelehnt.
Es beginnt im Zweistromland mit einem grausamen König.
Am Ufer der Themse wird 1840 Arthur von einer armen Frau geboren.
Dann wird 2014 Narin im Tigris getauft.
Und überall gibt es ein Tropfen Wasser, der als Zeichen sieht.
Elif Shafak ist eine begnadete Autorin, die uns Leser immer wieder mit ihrer wortgewaltigen Sache begeistert.
Sie konnte mich wieder gut unterhalten und ich möchte gerne empfehlen.
Dramatisch
Das Lied des Propheten von Paul Lynch
Paul Lynch schreibt mit seinem Roman,
Das Licht des Propheten, ein beeindruckendes Werk, das in der Welt ziemlich real ist. Damit hat er den Booker Preis bekommen.
Er hat diese Geschichte zwar in Irland angesiedelt,, aber es ist eine realistische Geschichte vieler Emigranten.
Er erzählt aus dem Leben von Eilish.
Sie ist Wissenschaftlerin und Mutter von vier Kindern.
Erst wird ihr Mann eingesperrt. Dann geht ihr ältester Sohn zu den Rebellen und wird nicht wieder gesehen.
Was sie dann alles mitmacht um die andren Kinder zu ernähren und zu schützen ist dramatisch.
Ich bin von dem Schreibstil des Autors begeistert. Obwohl es eine tragische Geschichte ist , konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen.
Der Autor zeigt wie die Personen erst von den Regime gedemütigt werden.
Dann ist die Flucht, mit den skrupellosen Fluchthelfern ein gängiges Thema.
Das Buch ist eine gute Lektüre.
Einfach toll
Mitternachtsschwimmer von Roisin Maguire
Die irische Schriftstellerisch Roisin Maguire schreibt ihren Roman,
Mitternachtsschwimmer, berührend uns mit tollem Ausdruck.
Es werden verschiedene Themen erfasst, es geht um Liebe und Verlust.
Es ist eine beeindruckendes Werk, das den Leser fesselt.
Die ca fünfzigjährige Grace, ist ruppig und etwas seltsam.
Sie vermietet ein Cottage, an Evan, der eigentlich gar nicht auf die Insel passt.
Dann kommt Korona und er muss länger bleiben Seine Frau bringt ihm seinen achtjährigen Sohn Luca. Der ist taub.
Evan macht sich Vorwürfe, am Tod der Tochter zu sein. Zu seinem Sohn hat er eigentlich keinen guten Kontakt.
Es ist interessant, wie die Autorin, die Emotionen aller Personen zeigt.
Sie lässt Luca am Wasser mit seinem Getier so richtig aufleben.
Als Luca eines Tages verschwindet, hat Evan Angst , auch noch seinen Sohn verloren zu haben.
Obwohl die Nachbarn und die Bewohner dieses Ortes ziemlich skurril sind, beteiligen sich alle an der Suche.
Der Roman ist der Autorin sehr gut gelungen und ich war von dieser Geschichte begeister.
Ich möchte den Roman empfehlen.
Linda und Hubert
Der Bademeister ohne Himmel von Petra Pellini
Petra Pellini ist mit Hauptberuf Pflegerin für Demenzkranke.
Der Roman, Der Bademeister ohne Himmel, ist ihr sehr gut gelingen. Erst hatte ich Angst, weil es in letzter Zeit mehrere Romane gab, die diese Krankheit behandelt.
Der Roman ist temporeich, humorvoll
und erfrischend.
Die Autorin lässt die 15jährige Linda erzählen.
Der 86jährige Hubert, war einst Bademeister. Jetzt ist er an Dement erkrankt und von der polnischen Pflegen Eva betreut. Zur Unterstützung hat Huberts Tochter Linda einen Job angeboten, das sie Eva mal ein wenig freie Zeit hat.
Linda hat selber Probleme, sie denkt an Selbstmord.
Wenn Linda bei Hubert ist, lässt sie sich immer wieder etwas einfallen, um ihn zu inspirieren.
Die Autoren versteht es auch sehr gut, die Lebenslage Lindas zu Papier zu bringen. Die Pflegerin Eva wird auch klug dargestellt.
Der Roman ist gut gemacht und lesenswert.
Eine fesselnde Reise
Graceland – Die Geschichte eines Sommers von Kristen Mei Chase
Die amerikanische Schriftstellerin Kirsten Mei Chase mit asiatischen Wurzeln schreibt in ihrem Debütroman
Graceland über Frauen mit ähnlichem Hintergrund.
Der Roman ist eine stimmungsvolle leichte Lektüre in der auch ernste Themen vorkommen.
Die Autorin zeigt eine Mutter Tochter Beziehung, die nicht immer leicht ist.
Die siebzigjährige Mutermusste viel Schicksalsschläge hinnehmen.
Deshalb flüchtet sie sich in eine Elvis Presley Verehrung. Jetzt will sie mit ihrer Tochter zum Anwesen Presleys fahren, das jetzt ein Museum ist.
Auf dieser Reise erzählt die Tochter Grace , ihre Erinnerungen und Empfindungen, die sie schon als Kind prägten.
Die Mutter ist eine kleine asiatische Frau, die ausgeflippt kleidet und mit Perücken großer erscheinen lässt.
Die beiden Frauen kommen sich jetzt wieder etwas näher.
Eigentlich ist es ein spannendes Buch für Elvisfans, aber auch für die anderen liest es sich wundervoll.
Es ist eine unterhaltsame fesselnde Lektüre, die ich weiter empfehle.











