Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Ergreifende Zeitgeschichte
Die Tage nach dem Pflaumenregen von Karissa Chen
Die Tage nach dem Pflaumenregen ist ein grandioses Werk der Schriftstellerin Karissa Chen.
Sie hat die Vorfahren ihres Vaters recherchiert und viele ähnliche Schicksale in ihren Roman eingebunden. Man erfährt von dem Schicksal der Einwohner von Schanghai. Erst gibt es die Besatzung der Japaner und dann gibt es noch den chinesischen Bürgerkrieg.
Für die Familien der beiden Protagonisten Suchie und Haiwen ist es seit den 1938er Jahren gefährlich.
Die Beiden kennen sich seit sie sechs Jahre alt sind und werden dann ein Liebespaar. Als Haiwen siebzehn Jahre alt ist meldet er sich freiwillig bei den Soldaten.
Dann sehen sie sich lange nicht.
Suchie und ihre Schwestern werden von ihrem Vater nach Hongkong geschickt, um sie zu retten.
Nach sechzig Jahren treffen sich Suchie und Haiwen in Amerika wieder.
Er ist inzwischen Witwer und ist einer neuen Beziehung nicht abgeneigt. Suchie ist da etwas skeptisch.
Der Roman ist sehr gut geschrieben und ich war von der Geschichte gefangen.
Interessant
Wir kommen zurecht von Annika Büsing
Der Roman, Wir kommen zurecht, ist ein beeindruckendes Werk, der Schriftstellerin Annika Büsing.
Man erlebt das Aufwachsen eines Jungen, mit einer psychisch kranken Mutter und eines Vaters, der eine Stiefmutter ins Haus holt.
Inzwischen ist Philipp achtzehn Jahre alt und macht sein Abitur.
Sein Freund Lorenz ist sein Halt.
Es gibt wunderbare Dialoge und ich war von der Geschichte gefangen. Trotz ein paar Ausrutschend mit Alkohol und Drogen meistert es sein Leben doch gut.
Sein Elternhaus ist leider nicht hilfreich, aber es gibt die Gto0mutter, bei der er dann Leben kann.
Die Autorin hat das sehr gut geschildert und zu einem Leseerlebnis gebracht.
Die Zornesfalte
Wie du mich ansiehst von Eva Lohmann
Wie du mich siehst, ist ein interessanter Roman der Autorin Eva Lohmann.
Es geht ums älter werden, unsichtbar sein, Tod und Trauer und die fünfzehn jährige Tochter. Johanna ist über vierzig. Ihr Mann ist Marinekapitän und viel unterwegs.
Sie meistert alles ganz gut. Ihr Blumenladen floriert und sie hat den Schrebergarten ihres Vaters geerbt.
Nur die Zornesfalte auf der Stirn stört sie.
Fast vergessene Schriftsteller
Internationale Zone von Milo Dor; Reinhard Federmann
Der Picus Verlag hat Romane der österreichischen Schriftsteller
Milo Dor und Reinhard Federmann
neu herausgebracht. Beide sind 1923 geboren.
Der Roman, Internationale Zone, ist schon aus dem Jahr 1953.
Die Autoren schreiben über die Besatzungszonen in Wien.Da geht es hart her.
Es geht um Schwarzhändler, die sich an der Not anderer, bereicherten.
Da sind alle in finstere Machenschaften verzwickt sind. Da gibt es Menschenschmuggler, die für Geld Menschen in die andre Zone verschleppt wurden.
Die Personen die hier mitspielen, haben alle eine dunkle Weste, die sich dann noch wunderten , das es ihnen an den Kragen geht.
In dem Roman gab es keine Ermittler.#
Jeder der Kriminellen erzählt von einen Machenschaften und Bestrafungen. Die sind alle Skrupellos.
Die Autoren haben zu der Zeit in Wien gelebt und konnten die Zeit genau nachvollziehen.
Ein Stück Zeitgeschichte.
Familiengeschichte
Bis die Sonne scheint von Christian Schünemann
Christian Schünemann merkt nach dem Tod seiner Mutter, das die Wahrnehmungen der Erinnerung bei jedem verschieden ist. Aus Briefen der Mutter an ihre Schwester bemerkt er das zuerst.
In seinem Roman, Bis die Sonne scheint, schreibt er seine Familiengeschichte bis zu seinen Großeltern, allerdings mit fiktiven Namen.
Die Frauen in der Geschichte sind die stärkeren. Das mussten sie durch den Krieg und die Fluch auch sein.
Auch seine Mutter hat sich in verschiedenen Arbeiten versucht über Wasser zu halten. Er Vater ist Architekt und mach seiner misslungenen Selbständigkeit, nicht flexibel
Das Buch liest sich gut. Solche Familiengeschichten lese ich immer wi
Jede Tat hat eine Geschichte
Dunkle Momente von Elisa Hoven
Elisa Hoven schreibt ihren Roman,
Dunkle Momente, mit guter
sprachliche Darstellung .
Sie lässt die Arbeit einer Strafverteidigerin in verschiedenen Prozessen erzählen. Das ist perfekt gemacht.
Die fiktive Strafverteidigerin Eva Herbergen über fiktive Straftaten berichten. Obwohl einige Taten, ähnlich bekannt sind.
Eva erzählt von verschiedenen Tätern, von denen wir sogar die Zeiten vor der Tat miterleben werden kann.
Die Anwältin gibt in ihren Aufgaben alles. Da sie im Anfang ihrer Karriere einen Fehler beging, ist sie jetzt total für ihre Klienten da. Manchmal ist sie gegen die Opfer deshalb gnadenlos.
Die Autorin ist selber Anwältin und Richterin, deshalb weiß sie über diese Sache genau beschied.
Die einzelne Berichte sind taktisch gut dargestellt.
Die Aufmachung ist mal etwas anders, wie ein Roman.
Das macht dieses Buch besonders.
Ich hebe es gerne gelesen.
Gedankenstrich
Schwimmen im Glas von Eva Lugbauer
Der Roman, Schwimmen im Glas, ist ein Erinnerungsroman der Schriftstellerin Eva Lugbauer.
Mit ruhigem Ton wird erst Lores Empfindungen als Kind erzählt. Später erfahren wir, wie es der erwachsenen Lore geht.
Besonders ansprechend waren die Gespräche, die die kleine Lore mit ihrem Großvater führte.
Ihre Fragen beantwortete er immer mit Bedacht mit einigen Gedankenstrichen.
Diesen Roman hat die Autorin klug und liebevoll gestaltet.
Mir hat die Geschichte gut gefallen.
Martas Leben
Rückkehr nach Budapest von Nikoletta Kiss
Die Schriftstellerin Nikoletta Kiss ist in Ungarn geboren und in Ostberlin aufgewachsen.
In ihrem Roman, Rückkehr nach Budapest werden die politischen Empfindungen und Erlebnisse in Ungarn und der DDR in der Zeit um 1986 geschildert..
Es ist eine Geschichte über konfliktreiche Beziehung.
An die Protagonistin Marta musste ich mich erst gewöhnen, dann ist sie mir ans Herz gewachsen.
Sie lebt als Kind am Plattensee und geht zum Studium nach Budapest.
Ihre Cousine Therese lebt in Ostberlin. In dem Bruderland Ungarn waren die Bewohner nicht so stark eingesperrt. In der DDR war es gefährlicher eine eigene Meinung zu haben. Thereses Freund Konstantin ist ein Opfer der politischen Erziehung.
Dadurch ist er ziemlich verkorkst. Ich glaube dadurch war er beziehungsgestört. Marta ist in ihn verliebt.
Marta erzählt ihre Erlebnisse aus der Erinnerung.
Die Autorin hat diesen Roman mit sehr viel Wissen und Einfühlungsvermögen ausgezeichnet.
Der Roman ist gut gestaltet und lesenswert.
Alleinerziehende Mutter
Vermissen auf Japanisch von Yukiko Tominaga
Vermissen auf Japanisch ist ein fesselnder Roman von Yukiko Tominaga. Die Autorin stammt aus Japan und lebt jetzt in San Francisco.
Ihre Protagonistin Kyoko hat den gleichen Hintergrund. Wunderbar schildert Yukiko die Gedanken und Ängste Kyokos.. Ihr Mann ist verunglückt, als der Sohn Alex zwei Jahre alt ist.
Sie lebt jetzt von einer kleinen Rente. Toll ist die Schwiegermutter beschrieben, die immer mal wieder zu Besuch kommt.
Gut lernt man auch die japanischen Frauen kennen, ihre Ansichten sind erfrischend. Witzig ist, als Alex fünfzehn ist und eine Freundin hat. Da macht sich Kyoko so ihre Gedanken.
Der Schreibstil ist mitreißend und Amüsant. Ich war von diesem Roman gefangen.
Barbara und Bär
Der Gott des Waldes von Liz Moore
In dem Roman, Der Gott des Waldes, von Liz Moore werden viele Personen beschrieben. In den Kapitelüberschriften wird die jeweilige Person genannt und das Datum. Das ist etwas unglücklich, da immer alle Zeiten erwähnt werden
Die meisten Mitspielenden gefallen mir gut.
Durch die vielen hin und her Sprünge ist es etwas verzwickt.
Es beginnt mit der 13jährigen Barbara, die die aus einem Camp verschwindet. Dann kommt noch ein entflohener Häftling ins Spiel.
Dann erfährt man fast nur von der Suche, nach Barbaras kleinem Bruder, der vor Jahren verschwunden ist. Da kam mir oft in den Kopf, und was ist mit Barbara? Vater und Großvater empfinde ich einfach ätzend.
Die Autorin hat sich da eine verzwickte Geschichte einfallen lassen.
Der Roman war dann trotzdem fesselnd zu lesen und ich möchte ihn gerne weiter empfehlen.











