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Rezensionen von CanYouSeeMe:
Weggewischt
Weggewischt von Ela Jenni
Mit „Weggewischt“ gelingt Autorin Ela Jenni ein unterhaltsamer und zeitgemäßer Blick auf Online-Dating und zwischenmenschliche Unsicherheiten im digitalen Zeitalter. Besonders positiv fällt dabei der angenehme, leicht zugängliche Schreibstil auf. Das Buch liest sich flüssig und unkompliziert, wodurch man schnell in die Handlung eintaucht.
Stark gelungen sind außerdem die unterschiedlichen Figuren und Perspektiven. Durch die zwei Charaktere von Sophie, Thiento und auch den Männern, mit den sich S. trifft, werden mehrere Sichtweisen auf Dating-Apps, Erwartungen, Enttäuschungen und moderne Beziehungen gezeigt. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Bild davon, wie unterschiedlich Menschen mit Nähe, Unsicherheit und Selbstinszenierung umgehen. Gerade diese Vielfalt macht den Roman interessant und nachvollziehbar. Dabei ist die Darstellung des Online-Datings recht realitätsgetreu gelungen. Weniger gelungen fand ich jedoch die Umsetzung der Perspektivwechsel. Da die unterschiedlichen Sichtweisen nicht immer klar gekennzeichnet waren, entstand teilweise Verwirrung darüber, aus welcher Perspektive gerade erzählt wird. Das hat den Lesefluss stellenweise erschwert.
Die Handlung bleibt über weite Strecken eher ruhig und ohne größere Spannungskurven. Die Geschichte entwickelt sich zwar kontinuierlich weiter, plätschert dabei aber oft etwas vor sich hin. Dadurch gab es immer wieder Passagen, die mich nicht komplett fesseln konnten und bei denen mir etwas mehr Dynamik oder emotionale Zuspitzung gefehlt hat. Inhaltlich bleibt der Roman zudem ein bisschen zu oberflächlich für mein Empfinden. Gerade problematische Verhaltensweisen wie Ghosting werden zwar angesprochen, aber nur bedingt kritisch eingeordnet oder weiter reflektiert, vor allem durch die druchführende Person. Dadurch wirken manche Konflikte weniger tiefgründig, als sie eigentlich sein könnten. Hier hätte ich mir mehr emotionale Auseinandersetzung und eine stärkere Einordnung der Figurenentscheidungen gewünscht.
Insgesamt ist „Weggewischt“ ein angenehm geschriebener Roman mit interessanten Figuren und einem aktuellen Thema, der besonders durch seine unterschiedlichen Perspektiven punktet.
These Ancient Flames
These Ancient Flames 2: Burn von Melanie Lane
"These Ancient Flames: Burn" ist der Abschluss einer Romantasy-Dilogie, in denen Drachen als magische Wesen im Fokus stehene. Als bekennender Drachen-Fan war ich für diesen Fokus Feuer und Flamme und habe mich nach dem ersten Band nun auf den Dilogie-Abschluss gefreut. Das World-Building ist sehr detaillreich, ich konnte mir die Welt, ihre Strukturen und die Magie sehr gut vorstellen.
Die Idee der magischen Kraftlinien gefällt mir sehr gut und auch die Rolle der Drachen ist gut ausgearbeitet.
Sprache und Schreibstil der Autorin tragen gut durchs Buch und lassen sich sehr leicht lesen. Die Handlung ist gut aufgebaut und der Spannungsbogen zieht sich durch das gesamte Buch. Wendungen und Geschehnisse konnte ich nicht zu sehr voraussehen, somit wollte ich immer wissen, wie es weiter geht und war an keiner Stelle gelangweilt. Auch die Charakterdarstellungen haben mir gut gefallen, alle Charakter waren vielschichtig, erwachsen und vor allem: Sie konnten miteinander kommunizieren und somit Missverständnisse aufklären. Diese Kompetenz gibt es nicht so häufig, da war ich hin und weg! Zudem gefällt mir, dass die Charaktere komplex und facettenreich sind.
Zwinschdurch gab es im Spannungsaufbau einige Längen, über die ich in der Gesamtbetrachtung hinwegsehen kann. Ich hatte den Eindruck, dass Autorin Melanie Lane sich die Zeit genommen hat die Story zu einem würdigen Ende zu bringen!
Dornröschen
Once Upon A Tender Kiss von Myla Lion
Dieses Buch ist Teil 1 der Reihe "Märchenhafte Single Dads" und ist in der Tat wie ein modernes Märchen. Die Anlehnung an Dornröschen ist nicht wirklich subtil, sondern wird mehrfach auch von den Protagonisten klar benannt und ist tragendes Motiv der Charakterdarstellungen. Das hat mir grundlegend gut gefallen, wirkte manchmal jedoch etwa zu konstruiert und nicht unbedingt natürlich.
Für mich liegt die große Stärke dieses Buches in der Vielschichtigkeit der Charaktere, z.B. Larry. Der schmierige Typ mit Macho-Gehabe und einem Übermaß Schmuck ist viel mehr als ein provokantes Äußeres. Diese Tiefe gefiel mir gut, ich hätte sie mir bei allen Charakteren gewünscht. Es gibt bestimmte Dynamiken zwischen Charakteren, die mich so wütend gemacht haben, dass ich eine Pause vom Lesen brauchte. Glücklicherweise gibt es hier zumindest bei einigen (und den relevanten) Charakteren eine entsprechende Entwicklung, so dass diese Dynamiken aufgesprengt werden können.
Mia und Tate sind interessante Protagonisten, deren gegenseitige Anziehung spürbar ist und die Slow-Burn-Trope wird hier echt ausgereizt. Das war einerseits authentisch, andererseits beinahe etwas zu slow für mich, um interessiert am Ball zu bleiben. Die Liebesgeschichte wird durch ernste Themen, wie missbräuchliche Elternhäuser und Sorgerechtsstreitigkeiten flankiert.
Insgesamt hatte ich mit dem Buch eine nette Zeit, auch wenn ich nicht zu 100% begeistert bin.
Kranich und Radtour
Zugvögel wie wir von Julia Dibbern
Ich gebe zu, dass ich mich bisher in meinem Leben nicht wirklich mit Kranichen auseinander gesetzt habe. Dieses Buch hat mir eine ganz neue Perspektive auf diese Vögel aufzeigen können. Die Begeisterung von Protagonistin Eva für diese Vögel ist ansteckend und macht Lust, sich näher mit ihnen auseinander zu setzen.
Kraniche, bzw. ihre Reise in den Süden, bilden einen zentralen Punkt in der Geschichte um Protagonsitin Eva. Dabei liegt der Fokus vor allem auch auf Evas Charakterentwicklung und ihrer Reise von Schweden nach Frankeich und vor allem auch zu ihr selbst. Dank des sehr angenehmen Schreibstils von Autorin Julia Dibbern lies sich das Buch in wenigen Tagen lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen und die Handlung konnte mich für sich einnehmen. Diese ist dabei eher unspektakulär, kommte ohne Cliffhanger oder Überraschungsmomente aus, sondern lebt viel eher von einer Ruhe und Besonneneheit.
Ich habe Eva gern auf ihrer Reise begleitet, auch wenn vieles über ihre situation und Person unklar blieb. So begleitet man Eva in diesem Buch über eine gewissen Etappe ihres Lebens. Einzeln gibt es Rückblenden oder auch Perspektiven von anderen Charakteren, wodurch vor allem auch Evas Charakter etwas runder wird. Mir hat es gefallen so unaufgeregt bei einer Tour zu sich selbst zuschauen zu können.
Dennoch habe ich vor allem zum Ende des Buches noch viele offene Fragen und Unklarheiten, die mich etwas unbefriedigt zurücklassen. Ich hätte ich mir einen runderen Abschluss gewünscht.
Wholesome
The Iced Caramel Coffee Agreement (Lower Whilby 2) Lower Whilby von Kyra Groh
"The Iced Caramel Coffee Agreement" von Kyra Groh ist in der Hörbuchfassung von Sandra Voss und Jesse Grimm gesprochen. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit. Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen.
Die Stimme der Sprecherin und des Sprechers kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit waren diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt.
Dieses Buch gehört zur Lower Whilby Reihe und ist das zweite Buch. Die Bücher sind jedoch in sich abgeschlossen und können getrennt voneinander gelesen werden. Das erste Buch ist "The Pumpkin Spice Latte Disaster" - die Protagonisten Jude und James sind auch in diesem Buch präsent und tatsächlich sympathischer, als man sie bisher kennt... (Im dritten Buch wird Judes Schwester Olive im Fokus stehen, das wird sicherlich auch spannend). Wer das erste Buch bereits gelesen hat, wird auch die Hauptcharaktere dieses Buches bereits kennen: Eleanore und Dex.
Beide Personen könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein, haben jedoch die Liebe zur Musik gemein. Vor allem Eleanore ist mir im Verlauf des Buches ans Herz gewachsen und ich habe ihre Charakterentwicklung gern verfolgt. Ich finde es toll, dass sie ihre Unsicherheiten etwas abstreifen konnte und mehr Selbstbewusstsein erlangt hat. Auch Dex macht eine nachvollziehbare Entwicklung durch.
Groh hat es geschafft zwei Charaktere zu entwerfen, die sich einander wunderbar ergänzen und kurzum einfach nur gut tun. Das war ziemlich wholesome und angenehm zu lesen.
Warum du schweigst
Warum du schweigst von Martin Schäuble
Dieses Buch ist ganz sicher nichts für schwache Nerven: Es thematisiert sexualisierte Gewalt im Sport.
Trotz des schweren Themas lies sich das Buch sehr gut lesen: Ich wollte nur mal kurz reinlesen und dann war das Buch auch schon durchgelesen... Die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel helfen ganz klar beim Lesefluss.
Erzählt wird die Handlung vornehmlich aus der Perspektive von Lena, die sexualisierte Gewalt durch ihren Trainer Charly erfährt, und von Tim, Lenas Freund.
Ich habe zu beiden Protagonist:innen sehr schnell Zugang gefunden und ihre beschriebenen Gefühle nachvollziehen können. Schnell merkt Lena, dass das Verhalten von C. nicht okay ist, sie schafft es aber nicht ihr Unbehagen zu äußern - aus Scham. Diese Scham mitzuerleben, Lenas Ringen mit sich, war sehr schwer auszuhalten. Ich wünschte mir, dass das Ende des Buches häufiger auch so in der Realität stattfinden würde. Vermutlich enden nur die wenigsten Fälle auf diese Art. Dennoch bin ich sehr froh um diese Endung, sie hat die Story gut abgerundet.
Mich hat es bei den Beschreibungen von Charlys Verhalten echt geschüttelt und ich bin wirklich richtig wütend geworden. Die Beschreibungen fand ich sehr eindringlich und auch authentisch - beim Lesen vom Nachwort wurde dann auch klar warum... Der Autor stand mit Betroffenen im Austausch und konnte somit tatsächlich erlebte Perspektiven und Gefühle erfahren. Das hat das Buch enorm bereichert.
Ich finde, dass dieses Buch sehr sensibilisiert und auf ein wichtiges Thema aufmerksam macht. Es ist wichtig, darüber zu sprechen und Betroffene zu stärken!
Die strikteste Grenze ist die eigene Vernunft
Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel
Nachdem ich schon sehr viel Gutes über dieses Buch gehört hatte, war ich umso gespannter es selbst zu lesen. Die Thematik klingt auf dem Klappentext vielversprechend.
Tatsächlich hatte ich dann auf dem ersten Drittel meine Probleme mit dem Buch. So richtig wollte mir der Einstieg in die Story nicht gelingen, ich fand die Story zäh und die langwierigen inneren Gedankenketten von Protagonistin Sophie wenig mitnehmend.
Glücklicherweise habe ich dem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen. Denn im Verlauf konnte ich immer weiter und besser in die ostdeutsche Provinz, Sophies Leben im baufälligen Haus und den Schwierigkeiten der Lebensgestaltung eintauchen. Die letzten zwei Drittel habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hatte mich die Story im Bann.
Auch wenn die Auseinandersetzung mit den angestoßenen Themen teils oberflächlich blieb und ich mich nur bedingt mit dem Ende arrangieren konnte, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet.
Sophie ist eine spannende Protagonistin, die sich bewusst von den ihr engsten Personen abgrenzt. Ihren Eltern verschweigt sie den Hauskauf, auch wenn sie immer wieder eine gute Beziehungen zu ihnen proklamiert. Diese Beziehung zwischen Sophie und den Eltern wirkte wenig greifbar und passte irgendwie nicht ganz ins Bild, ohne dass ich genau benennen könnte, was mich daran stört. Allgemein blieben die Nebencharaktere eher blass, der Fokus der Erzählung liegt klar auf Sophies innerem Erleben.
Eine Stärke dieses Buches liegt in der Sprache und der Ruhe. Es passiert selten, dass ich Sätze mehrfach lese, weil sie mir so gefallen - hier gleich mehrfach. Immer wieder kommen kluge Reflexionen, die etwas in der restlichen Handlung untergehen oder nicht weiter verfolgt werden. Dennoch stößt dies auch bei der lesenden Person eine innere Reflexion zur Lebensgestaltung an.
Insgesamt habe ich "Statt aus dem Fenster zu schauen" gern gelesen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Trotz einiger unrunden Aspekte sind Atmosphäre und Grundgedanke lesenswert!
Wohlfühlbuch
Ein Zuhause im Frühling von Julie Caplin
Bücher von Autorin Julie Caplin sind für mich vor allem eins: Orte zum Wohlfühlen und Entspannen. Und auch ihr nesutes Buch "Ein Zuhause im Frühling", übersetzt durch Christiane Steen hat genau diesen Ton treffen können. Nicht umsonst wird das Buch als 'Auftakt einer romantischen Serie mit Happy-End-Garantie in der englischen Countryside' beworben.
Die "Countr Escapes" Reihe wird in sich geschlossene Romane, die unabhängig voneinander lesbar sind enthalten.
Die Story in diesem Buch ist vorhersehbar, der Plot nicht neu erfunden und harsche Wendungen oder Überraschungen gibt es nicht. Und das ist vollkommen okay, denn hier geht es vielmehr um eine cozy Stimmung, gut gestaltete Charaktere und der Charme von Dörflichkeit. Dieses Buch war für mich wie ein kleiner Urlaub: Raus aus London ins ländliche Wilsgrave begleiten Lesende Protagonistin Ella bei Entschleunigung und Selbstfindung. Dabei stecken hinter dem eingängigen und seichten Schreibstil knallharte Themen, die sensibel aufgegriffen wurden. Auch die Charakterentwicklung von Protagonistin Ella fand ich nachvollziehbar und im Rahmen der Handlung realistisch. Auch die Beziehung zu Devon ist unaufgeregt, ehrlich und knisternd. Die Handlung wird überwiegend durch Ellas Perspektive geschildert, aber auch Devons Sicht wird von Zeit zu Zeit geschildert. Somit bekommen beide Charaktere mehr Tiefe.
Insgesamt war das Buch eines zum Wohlfühlen, das sich gut zwichendurch lesen lässt und nicht zu sehr nachhallt.
Manosphere
Alpha-Boys von Aurel Mertz
Aurel Mertz kannte ich bisher vorrangig aus der Comedy Szene, umso interessanter fand ich zunächst die Thematik des Buches: Ein Blick in die Manosphere. Je mehr ich gelesen habe, desto klarer wird, dass es durchaus möglich ist, einen humoristischen und ernsten Blick auf dieses Thema zu vereinen. Mertz berichtet durchaus lakonisch, dennoch geprägt von Witz und Charme von eigenen Erlebnissen auf einer Rundreise durch die Manosphere.
Die einzelnen Kapitel sind kurzweilig und lassen sich flüssig lesen. Ich habe einige Ausschnitte aus dem Hörbuch (gelesen vom Autor selbst) gehört und tatsächlich kann dies helfen den Humor besser zu verstehen/wahrzunehmen. Beim reinen Lesen könnten humoristische Bilder an einigen Stellen misinterpretiert werden. In diesem Buch geben sich Humor und bitterer Ernst mehrfach die Klinke in die Hand, so dass es Aurel Mertz gelingt trotz gesellschaftskritischen Perspektiven zu unterhalten. An einigen Stellen konnten aufgrund eigener Erfahrungen tatsächlich Vorurteile abgebaut, an anderen Fassaden entlarvt werden. Diese Mischung liest sich unterhaltsam und ist meiner Meinung nach ein gutes Buch, um un diese Thematik einzusteigen. Eine ausführliche theoretische Untermauerung findet sich in diesem Buch nicht, wenngleich einige Querverweise gegeben werden.
"Alpha-Boys" ist für mich eine gelungene Perspektive auf Männlichkeit. Die persönlichen Erzählungen wirken authentisch und nahbar, zeitgleich hilft die spitze Humoristik eine gewisse Distanz herzustellen.
Ente
Keeping it casual von Karina May
"Keeping it casual" von Karina May wird als "ein feinfühlig-witziger Roman übers Daten, Selbstliebe und zweite Chancen" beworben und das ist auch alles stimmig. Dieses Buch ist sehr tief von Humor und einer angenehmen Dynamik zwischen den Figuren geprägt. Allem voran Protagonistin Max ist mir beim Lesen ans Herz gewachsen.
Sie dabei zu begleiten sich selbst zu finden und durch schwierige Zeiten zu navigieren, dabei stets den Humor zu behalten, war mir eine Freude. Die Hanldung selbst hat den Fokus auf die Beziehungen, die Max pflegt und/oder bricht. Der Mittelteil des Buches, der in Frankreich spielt, hat mir beinahe am Besten gefallen, vermutlich, weil Max hier am ehesten bemerkt, was und wer ihr gut tut und was und wer nicht. Grundsätzlich waren einige Dinge vorhersehbar und nah an gängigen Klischees und Tropes, ich habe das Buch dennoch gern gelesen. Zum Ende des Buches war die Handlung vergleichsweise dicht und beladen, einige Dinge gingen geradezu unter, aber auch das kann als Analaogie aufs Leben gesehen werden. Das Ende hat mich nicht sonderlich überrascht aber in einer guten Stimmung zurück gelassen.
Die Rezepte, an denen sich die initiale digitale Begegnung von Max und Johnny aufhängt, sind am Ende des Buches aufgelistet, so dass sie nachgekocht werden können. Das rundet das Buch auf angenehme Weise ab und bringt die Handlung somit etwas näher ins echte Leben.
Insgesamt hatte ich eine gute Zeit mit diesem Buch. Es ist "comfy" zu lesen, ist eingängig und nicht langweilig.











