Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daffodil:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Die Forscherin, die Wissenschaftlerin und das Dienstmädchen

Unter den Linden 6 von Ann-Sophie Kaiser

Berlin, 1907. Sie kommen mit großen Erwartungen hierher. Eine möchte ein Physikstudium aufnehmen, forschen, eine andere möchte Geisteswissenschaften studieren, die dritte muss fort von einem unberechenbaren Dienstherren. Die Anfänge sind schwer, Frauen sind abhängig von Gunst und Wohlwollen einer bevormundenden Männerwelt.

Ob sie als Gast Vorlesungen besuchen dürfen, entscheidet der Herr Professor. Ob sie überhaupt an eine Universität dürfen, entscheidet ein männlicher Haushaltsvorstand. Und dass Dienstmädchen Abitur machen wird schon durch hohe Unterrichtskosten so gut wie unterbunden.
Liese Meitner, Hedwig Brügger und Anni wehren sich, setzen sich für ihre Wünsche ein. Lise und Hedwig engagiert, obwohl es sie viel Kraft und Mut kostet, auch Anni lernt, für ihre Interessen einzustehen.
Ann-Sophie Kaiser zeichnet nicht nur ein Bild Berlins zu Beginn des 20. Jahrhunderts, sondern zeigt eine Vielzahl von Beschränkungen auf, denen Frauen unterworfen waren. Einiges hat sich verändert, bei weitem noch nicht alles. Politische Hintergründe werden einbezogen, der Beginn des 1. Weltkrieges verändert die Lage erheblich.
Breiten Raum nimmt die historische Figur Lise Meitner ein. Ungerechtigkeit und Ungleichbehandlung durch männliche Kollegen ist immer wieder Thema, dabei war Lise Meitner eine bedeutende und erfolgreiche Pionierin auf dem Gebiet der Strahlenforschung, der Physik. Dieses Buch aus dem Ullstein Verlag verdeutlicht ihre Leistungen bis 1915, ein Anhang skizziert ihre weitere Biografie. Auch die Geschichte der heutigen Humboldt-Universität wird beschrieben. Interessant, lesenswert, ein schöner Beitrag zur Entwicklung der Frauenbewegung und eine Würdigung der Verdienste Lise Meitners.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Die Forscherin, die Wissenschaftlerin und das Dienstmädchen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Nicht das Erwartete

Unter den Linden 6 von Ann-Sophie Kaiser

Drei Personen am Flughafen, in Eile. Alle haben schwarze Koffer und greifen am Gepäckband jeweils den, der nicht der eigene ist.
Da ist Gillian Short, voller Selbstzweifel, findet sich häßlich, ihr Haus schäbig, ihre drei Kinder ungezogen. Die Schwester, die sie besuchen wird, ist dagegen in allen Belangen perfekt.

Da ist David Byrne. Sowohl sein Job als auch seine Ehe sind gefährdet. Seine Verkaufszahlen sind mies, seine Frau hat seinen besten Freund geküsst.
Und da ist Michael Downer. Er soll ein Sportstudium antreten und möchte nebenbei Kunst studieren. Wird er nicht zugelassen, droht ein öder Baumarktjob.
So weit, so neugierig machend. Welche Situationen ergeben sich, wie werden die drei mit den falschen Sachen umgehen, gibt es kreative Ideen? Gelingt ein Rücktausch, haben die drei spannende Erlebnisse?
Nein, sie werden einem Analyse- und Motivationscoaching unterzogen.
Laut Untertitel „Eine Erzählung über die Kunst, unbeschwert zu leben“.
Nicht das von mir Erwartete. Ratschläge, die mir zum großen Teil unglaubwürdig erscheinen. Nicht jeder ist schön, nicht jeder kann seine Träume verwirklichen, auch ungeliebte Dinge wie simpler Broterwerb müssen durchgezogen werden. Aber vielleicht gibt es manchen Lesern brauchbare Anregungen, bestimmte Dinge einmal mit anderen Augen zu sehen und Verhaltensweisen zu hinterfragen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Die Forscherin, die Wissenschaftlerin und das Dienstmädchen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Sie war in New York

City of Girls von Elizabeth Gilbert

Glitzer, Glamour, Glanz, Bars und Nachtlokale, Cocktails und verrauchte Salons - so sieht New York 1940 aus. Zumindest für die 19-jährige Vivien, die ihre Tante Peg besucht. Die hat ein etwas heruntergekommenes Theater, das hauptsächlich Stücke mit weniger Anspruch, dafür aber entzückenden Tänzerinnen und attraktiven Revuegirls aufführt und sich kaum rechnet.

In der Welt des Theaters fühlt Vivi sich bald heimisch, sie näht Kostüme, findet Anerkennung dafür. Besonders fasziniert ist sie von Celia Ray, einem sehr hübschen, sehr selbstbewussten Showgirl. Mit ihr erforscht sie ausgiebig das Nachtleben, lebt wie im Rausch. Tante Peg ist tolerant, stets hilfsbereit und bietet sogar einer derzeit mittellosen bekannten Schauspielerin und deren Mann Unterkunft und Engagement. Nun, ein neues Stück bringt Erfolg, aber auch Komplikationen. Es läuft schlecht für Vivien, ein Skandal beendet ihren Aufenthalt im geliebten New York. Wird sie jetzt, wie von allen erwartet, brave Ehefrau und Mutter?
Wer das glaubt, unterschätzt die Autorin. Die inzwischen 20-jährige erwartet ganz Anderes.
Elizabeth Gilbert hat eine schillernde, strahlende Welt beschrieben, aber auch die dunklere Seite. Was durfte sich Frau in den 40-er Jahren erlauben, wie beeinflusste der 2. Weltkrieg das Leben in Amerika, wie viel wert sind eigene Moralvorstellungen?
Eingepackt in einen Brief an eine entfernt bekannte, aber doch bedeutsame Frau, erfährt man die ganze Wahrheit über die Entwicklung eines zunächst naiven, unfertigen Mädchens zu einer emanzipierten, erfahrenen und sich selbst treu bleibenden Persönlichkeit. Selbstkritisch, schonungslos offen, nie ins Vulgäre abgleitend und mit präzise gesetzten Worten erfahren wir alles über ein
interessantes und spannendes Leben.
Aus dem amerikanischen Englisch von Britt Somann-Jung, herausgegeben vom S. Fischer Verlag.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Sie war in New York
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Selbstmord oder Mord?

Dunkles Lavandou von Remy Eyssen

Rechtsmediziner Leon Ritter nimmt seinen Job ernst, sehr ernst. Als eine junge Frau von einem LKW überfahren wird, sieht er mehr als einen Verkehrsunfall. Sehr zum Missmut des Polizeichefs, der den Tod der jungen Frau schnell zu den Akten legen möchte. Aber Ritter erkennt Parallelen zu einem länger zurückliegenden Fall, der als Selbstmord abgehakt wurde.

Und dann verschwinden zwei junge Frauen, eine davon die Tochter des Kulturministers. Jetzt gerät der ganze Polizeiapparat in Aufregung.
Ritter recherchiert in unterschiedlichen Milieus, unterstützt von seiner Partnerin Capitaine Isabelle Morrell. Weniger hilfreich erweist sich Lieutnant Masclou, gern etwas kaltschnäuzig und grob. Aber ganz und gar nicht tauglich erscheint Commandant Bertin, Sonderermittler aus Paris. Karrieresüchtig und arrogant, wie er auftritt, ist ihm so manche Peinlichkeit vergönnt.
Warum werden die jungen Frauen entführt und bestialisch gefoltert? Langsam vertieft sich ein Verdacht, aber erfolgversprechende Spuren bringen keine Lösung. Ihr Martyrium geht weiter. Die Figur des Täters bleibt blass, die Hintergründe seiner Motive werden leider nicht erwähnt. Wieso wurde er so, wie er ist?
Spannende Szenen und Gedankenspiele, sich wiederholende Landschaftsbeschreibungen und Augenblicke im Privatleben der Ermittler wechseln sich ab. Gut zu lesen, streckenweise ziemlich gruselig.
Ein solider Kriminalroman von Remy Eyssen, herausgegeben vom Ullstein Verlag.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Selbstmord oder Mord?
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Wehe, wenn Miezbert schlechte Laune hat

Miezbert von Annett Stütze; Britta Vorbach

Miezbert ist ein überaus liebenswerter blauer Kater. Er hat viele Freunde, zum Beispiel den Vogel Piep, Freund Bär oder Freundin Huhn. Sie mögen ihn sehr. Aber wehe, wenn er schlechte Laune hat! Dann faucht er und rennt weg. Oder brüllt die anderen an. Endlich stellt er fest, dass ihm nicht kalt ist, nichts weh tut sondern.

.. er einfach Hunger hat. Die anderen Tiere wollen helfen, ihm etwas zu fressen geben, aber er mag weder Nüsse noch Honig. Schade, dass er seine Freunde so vor den Kopf stößt. Er brummt, poltert und knurrt. Später frisst er sich satt und ist ein glücklicher Kater. Ich finde, eine Entschuldigung für die hilfsbereiten Kumpel wäre für Miezbert (oder andere schlecht gelaunte Wesen) nicht verkehrt gewesen.
Die Zeichnungen sind toll und gut verständlich, die Druckqualität ist ausgezeichnet. Gut getroffen die erstaunten und verwunderten Gesichter der anderen Tiere. Miezbert in seiner Not bekommt eine ganze, sehr ausdrucksstarke Seite. Die Farben sind wunderbar kräftig. Die Textmenge auf den einzelnen Seiten ist altersgerecht.
Obwohl der Kater sich nicht entschuldigt, ist es insgesamt ein ansprechendes Buch für die Kleinen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Wehe, wenn Miezbert schlechte Laune hat
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Machen wir das Beste drau

Dann bleiben wir eben zu Hause! von Renate Bergmann

Hochaktuell: wie erlebt die Online-Omi die Coronazeit?
Sie wäre nicht die vierfache Witwe in hohem Alter, wenn sie nicht auch diese Krise meistern und zudem noch ihren Mitmenschen mit guten Ratschlägen zur Seite stehen würde. Renate Bergmann hat den Krieg überstanden und auch in kargen Zeiten stets Lösungen gefunden, oft auch bezugnehmend auf die Lebensweisheiten von Oma Strelemann oder Gelerntem aus der Bräuteschule.

Pfiffig und gewitzt nutzt sie zudem die Errungenschaften der modernen Technik und bestellt im Internet auch nicht mehr die unglaublichsten Dinge bei Versteigerungen. Im Gegenteil, ihren reichen Erfahrungsschatz teilt sie gern und gibt Tipps, wie man nervende Ehemänner ruhig stellt, Kartoffelsuppe kocht, Kuchen bäckt oder was ein Notvorrat wirklich beinhalten sollte. Sehr praktisch, besonders für die jungen, unerfahrenen Dinger, die noch nicht einmal Spaghetti kochen können.
Torsten Rhode kreiert herrliche Wortverdrehungen, schreibt mit unerschöpflichem Witz und bietet Unterhaltung in seinem 80 Seiten starken Büchlein. Es kostet nicht die Welt und ist nette Unterhaltung aus dem Ullstein Verlag.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Machen wir das Beste drau
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Neu kennenlernen

Wer, wenn nicht wir von Barbara Leciejewski

Viola und Florian, gut situiert, der Nachwuchs ist aus dem Gröbsten raus, leben nebeneinander her und beschließen, sich zu trennen. Damit das Geld für den teuren Urlaub nicht verfällt, fährt man halt gemeinsam noch einmal nach Rhodos. Aber in getrennten Zimmern!
Vor Ort finden sich schnell neue, nicht wirklich erwünschte Bekanntschaften.

Aber wenn man den Anderen damit ärgern kann...
Zwangsläufig begegnet man sich und redet sich distanziert mit Herr Sowieso und Frau Jenes an. So kann man ganz zwanglos miteinander Umgang pflegen, sich neu kennenlernen. Sehr Interessantes kommt zutage. Hätte man nicht früher nachdenken können?
Barbara Leciejewski beschreibt Eheroutine sehr realistisch, gibt Denkanstöße für beide Partner. Die beschriebenen Figuren sind aus dem Alltag gegriffen, man kennt ähnliche Charaktere, egal ob der Schleimbolzen oder die verständnisvolle Freundin, der aufmüpfige Teenie oder die aufdringliche Ferienbekanntschaft. Gut getroffen. Zu idealisiert war mir die Hotelbesitzerfamilie.
Eine heitere Urlaubsgeschichte, locker geschrieben, nett zu lesen.
Veröffentlicht bei Tinte& Feder, Amazon Media EU S.a.r.l.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Neu kennenlernen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Wenn schlimme Wörter Katastrophen verursachen

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich von Mary E. Garner

Hope Walker hat den Job... sie hilft, Männern die Frau fürs Leben zu finden. Solange bis in ihrer Partneragentur die Perfekte gefunden wird, hält sie die Suchenden bei Laune und schlüpft dafür in verschiedene Rollen. Ausserdem liest sie gern. Bei einem Besuch in einer Buchhandlung wird bei ihr eine ungewöhnliche Gabe erkannt: sie kann in Buchwelten schlüpfen.

Nicht nur das, sie kann auch einstmals gelöschte böse Wörter eliminieren. Das ist wichtig, weil diese sich sonst in katastrophale, unerklärliche Ereignisse in der „echten“ Welt verwandeln. Als wunderbarer Nebeneffekt erweist sich, dass sie bei ihren Reisen literarische Figuren, die oft nicht so sind, wie man sie aus Ihren Geschichten kennt, trifft. Unglaubliche Dinge geschehen. Trotzdem: ein Verräter, der viel Unheil bringen kann, muss entlarvt werden. Und dann hat Hope ja auch noch im wirklichen Leben einige Dinge zu klären.
Mary E. Garner hat eine wunderbare, phantasievolle Nebenwelt erschaffen. Was für aufregende oder unterhaltsame Erlebnisse werden beschrieben, was für überraschende Begegnungen finden statt. Wer hätte gedacht, dass Bambis Vater gern einen kleinen Schwips hat und singt? Oder dass Lassie... soll sich jeder selbst ein Bild machen. Spannend, lustig, romantisch und kreativ ist „Das Buch der gelöschten Wörter“ auf jeden Fall. Es endet mit einem fiesem Cliffhänger. Auf die Fortsetzung warte ich mit Ungeduld.
Bestens zu Lesendes aus der Bastei-Lübbe AG.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Wenn schlimme Wörter Katastrophen verursachen
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

11 Meter tief

Marianengraben von Jasmin Schreiber

11000 irgendwas, so tief ist Paula in den Abgrund ihrer Trauer gestürzt. Zwei Jahre ist es her, dass ihr kleiner Bruder tödlich verunglückte und nichts mehr so ist, wie es war. Eine extreme Depression beherrscht ihr Leben, sie gibt sich die Schuld und kann an nichts anderes als an ihren Bruder denken.

Auf ungewöhnliche Weise lernt sie Helmut, einen über Achtzigjährigen mit einer Mission, kennen. Auch er hat ein trauriges Schicksal, ist brubbelig und direkt. Beide schenken sich nichts, sind direkt bis an die Schmerzgrenze und helfen sich genau dadurch.
Jasmin Schreiber hat eine zutiefst emotionale Reise beschrieben, bewahrt mit diesem Roman ihrem Bruder ein liebevolles Gedenken und lässt den Leser teilhaben an einer wunderbaren Geschwisterliebe. Unglaublich, aber auch ein feiner Humor ist spürbar und ein Weg zurück in eine optimistische Einstellung wird sichtbar. Sehr angenehm, dass die Kapitelüberschriften die 11000, symbolisch für die Tiefe des titelgebenden Marianengrabens auf 0 abgebaut werden und so einen schweren Weg verdeutlichen.
Eine wunderbare und ergreifende Lektüre.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
11 Meter tief
voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Es kann nur Eine/n geben

Vengeful - Die Rache ist mein von V. E. Schwab

Wenn der größte Feind unsterblich ist... wie kann man ihn besiegen? Egal, ob man ihn erschießt, das Herz herausschneidet, ihn Stromstößen aussetzt - sein Körper regeneriert sekundenschnell. Er ist ja auch ein EO. Davon gibt es einige, frühere Menschen die ihren Tod überlebt haben und nun über besondere Fähigkeiten verfügen.

Zum Beispiel können sie: alle Waffen abwehren, Tote wieder erwecken, andere Gestalten annehmen, alle Materialien zu Asche verbrennen oder Schmerzen zufügen. So wie Victor Vale, Erzfeind vom unsterblichen Eli Evers. Plan: es kann nur Einen geben!
V. E. Schwab schreibt wie schon im ersten Teil spannend. Die Unrast ihres Protagonisten überträgt sich sogar auf den Leser, viele EOs werden mit verschiedensten Fähigkeiten ausgestattet, eine neugegründete Regierungseinheit wird auf die Jagd nach ihnen angesetzt, sadistische Forscher sezieren Gefangene. Während viele EOs möglichst unauffällig bleiben möchten, gibt es auch rachedurstige und mysteriöse. Diese sind besonders interessant. Natürlich begegnet man auch wieder den sympathischeren Typen, eine gute Mischung.
Verwirrend: nicht chronologische Sprünge in die Vergangenheit.
Trotzdem mochte ich diesen Fantasy-Thiller aus dem S. Fischer Verlag sehr. Aus dem Amerikanischen ünersetzt von P. Huber und S. Riffel.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.
Es kann nur Eine/n geben