Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Baerbel82:
Zur falschen Zeit am falschen Ort?
Elbschatten von Nora Luttmer
„Elbschatten“ von Nora Luttmer startet mit einem mysteriösen Prolog: Ein Mann allein mit einem Toten. Ist er der Mörder oder nur ein Zeuge?
Hendrix war auch unterwegs in jener Nacht. Das Problem: Er hat Alzheimer und Blut an seiner Kleidung. War Hendrix zur falschen Zeit am falschen Ort? Können seine ungleichen Schwestern, Ela und Nicole, ihn schützen?
Krimis und Thriller mit Personen, die an einer fortschreitenden Beeinträchtigung des Gedächtnisses, des Denkens und der Alltagskompetenz leiden, häufen sich in letzter Zeit.
Dazu zwei Protagonisten, die ich als Gutmenschen bezeichnen würde.
Ein Bahnangestellter in Stuttgart entdeckt einen Waffenraub. Vier Kisten à zehn halbautomatische Gewehre. Passiert ist das Ganze auf einem Rangierbahnhof in Hamburg. Hendrix, der Tote, die Waffen. Wo ist die Verbindung?
Und dann ist Hendrix auf einmal verschwunden. Nicole ist Polizistin, Ela Türsteherin. Obwohl sie grundverschieden sind, müssen sie sich zusammenraufen, um diesen Fall zu lösen.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven: Ela, Nicole und Maria, die einen Kiosk betreibt.
Nicole und Ela waren mir nicht sympathisch. Sie überschreiten Grenzen. Beweismittel werden zurückgehalten, Tatsachen verschwiegen.
Eine thematisch überfrachtete Geschichte. Außerdem wird für meinen Geschmack zu viel geraucht. Last but least das weichgespülte Ende.
Fazit: Auftakt einer neuen Thrillerreihe, die in Hamburg verortet ist. It was okay.
Geld oder Leben?
Dirty Money von Amran Gowani
Das ist hier die Frage. „Dirty Money“ ist der Debütroman von Amran Gowani. Die Geschichte klang interessant, doch ich wurde enttäuscht. Es geht um die Macht des Geldes.
San Francisco, 2015: Ali »Al« Jafar ist Hedgefonds-Analyst bei einer Investmentfirma. An einem einzigen Tag hat er 300 Millionen Dollar verloren.
Sein Boss Paul Kingsley stellt ihn vor die Wahl: Entweder Ali holt das verlorene Geld innerhalb von drei Monaten zurück oder ihm würde als Terrorismusunterstützer der Prozess gemacht werden.
Ob Ali aus dieser Nummer wieder rauskommt?
„Dirty Money“ ist leidlich spannend und unterhaltsam. Es geht um Erpressung und Korruption. Rassismus (Ali hat pakistanische Wurzeln) und sexuellen Missbrauch. Die Sprache ist oft derb, beleidigend. Das hat mir nicht gefallen. Nichtsdestotrotz punktet der Autor in diesem Roman mit profunden Kenntnissen der Finanzwelt. Viel Fintech-Sprech.
Ali war mir nicht sympathisch. Ja, er kämpft gegen Widrigkeiten und Vorurteile, um finanziellen Einfluss und Erfolg zu erlangen, aber er verbringt auch viel Zeit auf „Pornhub“ und holt sich gerne einen runter. Lustig fand ich das nicht, eher albern. Vielleicht ist das alles realistisch, aber es ist einfach nicht mein Fall. Mir gefiel auch das Ende nicht.
Fazit: Finanzthriller über die Tech-Bros von heute. Abgründig, zynisch, eklig. 2,5*
Rätselhafte Todesfälle
Gnadenopfer von Viveca Sten
Ich mag die Krimis von Viveca Sten. Und auch die Vorgängerbände der Åre-Reihe hatten mir gefallen. Somit ist der neue, fünfte Fall für Hanna Ahlander, „Gnadenopfer“, ein Must-Read für mich. Worum geht es?
Ein spannender Einstieg. Ing-Marie wird in ihrem Zuhause ermordet. Ein Todesengel geht um, der alte und gebrechliche Menschen „erlöst“.
Ein heftiges Thema. Ist Karl-Axel der Nächste?
Über das Wiedersehen mit Hanna habe ich mich gefreut. Schade, dass sie mit ihrem Kollegen Daniel Lindskog im Clinch liegt. Werden sie sich zusammenraufen, um den Fall zu lösen?
„Gnadenopfer“ ist spannend und unterhaltsam. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Ab und zu sind Kapitel überschrieben mit „Der Gnadenengel“ in Kursivschrift eingestreut, aus Tätersicht. Die hätte ich nicht gebraucht.
„Gnadenopfer“ ist ein Buch, das häusliche Pflege thematisiert. Und erzählt auch von den Herausforderungen, vor die private Pflegedienste gestellt sind, wie Zeitmangel und finanzielle Engpässe.
Das Privatleben nimmt viel Raum ein: Hanna und Henry. Anton will heiraten. Raffe wird Vater. Daniel ist immer noch in Hanna verliebt. Und dann das Ende... Irgendwie war mir das alles ein bisschen „too much“.
Drei Menschen müssen sterben, bevor überhaupt Ermittlungen aufgenommen werden. Immerhin, „Gnadenopfer“ ist nicht vorhersehbar. Nichts ist so, wie es scheint.
Fazit: Fall Nr. 5 für Hanna Ahlander. Gut, obwohl die Spannung teilweise doch etwas schwächelt.
Tatort Lappland
Weißer Rausch von Anu Ojala
„Weißer Rausch“ ist das Debüt von Anu Ojala im Krimi-Genre und der Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, die im finnisch-schwedischen Grenzgebiet hoch im Norden verortet ist. Es ist Winter und eiskalt in Lappland. Worum geht es?
Wir lernen Kommissarin Ronja Jentzsch kennen. Sie ist auf der Suche nach ihrer an Demenz erkrankten Mutter, als sie einen Anruf erhält: Ein Mann wurde grausam ermordet.
Vor Ort entdeckt die Polizei seine Eltern, festgenagelt an einen Tisch.
Danach begegnen wir Kristian Manninen, ein junger Zollbeamter. Er scheint in einer prekären Lage zu sein: Seine Frau schlägt ihn und er muss seine kleine Tochter beschützen, die vielleicht auch von der Mutter misshandelt wird.
Eines Tages findet Kristian einen Rucksack voller Geld, unterschlägt den Fund und wendet sich stattdessen an einen Jugendfreund. Eins führt zum anderen und weitere Menschen sterben…
„Weißer Rausch“ ist hart und brutal, rasant und actionreich. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Es geht um häusliche Gewalt und um Drogenkriminalität. Last but not least mischt auch noch der Staatsschutz mit.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Ronja kommt sympathisch rüber. Auch, wenn sie privat und beruflich stark eingespannt ist.
Ein trauriges Ende. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon heute auf die Fortsetzung, „Weiße Gier“, die nächstes Jahr erscheinen soll.
Fazit: Fesselnder Auftakt einer finnischen Thriller-Trilogie. Abgründig.
Episch
Der Clan – Die Straße von Pascal Engman
Seit 2019 und „Der Patriot“ bin ich ein großer Fan von Pascal Engman. „Der Clan - Die Straße“ ist der Auftakt einer neuen Trilogie, die in einem Vorort Stockholms verortet ist. Es geht um Clankriminalität, wie Banden entstehen und Fuß fassen.
Im Mittelpunkt stehen Josef und Antonia. Sie sind am selben Tag, im selben Jahr geboren.
Josef ist der Sohn einer alleinerziehenden Mutter mit ausländischen Wurzeln, der von Anfang an mit anpacken muss. Antonia wächst behütet in einer bürgerlichen Familie auf, scheinbar in Sicherheit.
Während Josef in den Sog des Mansour-Clans gerät und mit Drogen dealt, um seine Schulden und die seiner Mutter zu bezahlen, wird Antonia gemobbt und von einem Stalker bedroht.
Und dann ist da noch der Polizist Hjalmar, der mit anschauen muss, wie die Gewalt mit jedem Tag eskaliert. Immer mehr Kriminelle, die Drogen nehmen: „Wandelnde Zombies mit Waffen in der Hand.“
„Der Clan“ ist hart und brutal, herausfordernd und anspruchsvoll. Dennoch hochspannend. Ein Epos über die zunehmende Bandenkriminalität in Schweden im 21. Jahrhundert.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. „Der Clan“ ist auch ein Buch, das Ehrenmorde, familiäre Beziehungen, persönliche Lebensumstände und die Liebe thematisiert.
Ich bin sehr gespannt, wie es mit Josef, Antonia und der Familie Mansour weitergeht. Und so freue ich mich schon auf die Fortsetzung, „Der Clan - Die Regeln“, die Anfang 2027 erscheinen soll.
Fazit: Packender Auftakt einer Thriller-Trilogie. Brandaktuell, realistisch und beklemmend.
Zwischen Taunus und Himalaja
Alles wird Asche von Nele Neuhaus
Da ich selbst im Taunus lebe, sind die Krimis von Nele Neuhaus seit über zwanzig Jahren ein Must Read für mich. Das Warten hat sich gelohnt. Auch „Alles wird Asche“, der zwölfte Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein, hat mir gefallen. Worum geht es?
Zunächst scheinen es tragische Unfälle zu sein: eine Frau stirbt bei einem Brand in ihrer Villa in Kronberg im Taunus, ein Bauunternehmer wird tot im Rohbau eines Frankfurter Hochhauses gefunden und auch in der Nähe von Bad Camberg kommt es zu einem bizarren Todesfall.
Schnell wird klar, dass es sich um eine brutale Mordserie handelt. Die Spuren führen zum Umkreis eines verstorbenen Tech-Milliardärs und Entwicklers eines KI-Chatbots, die weltweit erste echte generative KI, womit Oliver und Pia in ein Geflecht aus familiären und geschäftlichen Geheimnissen geraten.
„Alles wird Asche“ ist spannend und unterhaltsam. Zwei Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Die Geschehnisse in der Familie und die Ermittlungen der Polizei. Dadurch gibt es Redundanzen. Denn wir Lesende sind den Ermittlern immer einen Schritt voraus.
Ab und zu sind Abschnitte in Kursivschrift eingestreut, aus Tätersicht. Liegt das Motiv in der Vergangenheit, als Patrick Brinkhoff am Mount Everest starb?
„Alles wird Asche“ ist ein Buch, das KI thematisiert. Es geht um Familie, Rache und Verrat. Zum Glück sind vorne im Buch ein Personenregister und ein Stammbaum der Familie Brinkhoff eingefügt, damit man den Überblick nicht verliert. Denn die Verwandtschaftsverhältnisse sind ziemlich kompliziert.
Über das Wiedersehen mit Pia & Co habe ich mich sehr gefreut. Das ist immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Die Ermittler wirken inzwischen wie gute Bekannte, wobei das Privatleben von Pia viel Raum einnimmt.
Am Ende schließt sich der Kreis. Denn genau wie Nele Neuhaus‘ Krimidebüt „Unter Haien“, spielt „Alles wird Asche“ in der Welt der Mächtigen und Reichen.
Auch wenn der zwölfte Band vielleicht nicht der beste Band der Reihe ist, habe ich das Buch mit Freude gelesen und empfehle es hiermit gerne weiter.
Fazit: Fall Nr. 12 für Pia und Oliver. Gut, aber für mich nicht das beste Buch der Reihe.
Rache ist süß
DAISY – Und all deine Geheimnisse werden mir gehören von Melanie Raabe
Tatsächlich habe ich von Melanie Raabe erst ein einziges Buch gelesen, „Die Wälder“. Alles andere hatte ich abgebrochen, weil langweilig, langatmig oder gar nicht erst angefangen.
Aber der Klappentext zu „DAISY - Und all deine Geheimnisse werden mir gehören“ klang vielversprechend. Dazu das Cover in schwarz, wie der Tod und rot, wie die Liebe.
Natürlich darf auch das Gänseblümchen nicht fehlen. Worum geht es?
Luca Palmer ist Anwältin in einer Berliner Kanzlei. Nachts sorgt sie auf andere Art für Gerechtigkeit. Dann nämlich sucht sie die Reichen und Mächtigen auf, die straflos mit etwas Bösem davongekommen sind. Und hinterlässt dabei ihr Markenzeichen - ein Gänseblümchen.
Eines Tages wird Luca bei einem ihrer nächtlichen Einsätze fast erwischt. Und plötzlich hängen in der ganzen Stadt rätselhafte Plakate: „Ich werde dich finden. Und all deine Geheimnisse werden mir gehören.“ Zusammen mit ihrem fast 80-jährigen Vertrauten Walther versucht sie, ihren Verfolger aufzuspüren…
„Daisy“ ist leidlich spannend und vorhersehbar. Die Sprache ist einfach. Lucas Aktionen finde ich ein bisschen kindisch. Wie ein weiblicher Robin Hood, der Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen. Luca war mir nicht sympathisch, ihre 10-Dinge-Listen haben mich genervt.
Rückblicke in die Vergangenheit, vor siebzehn Jahren, erzählen, wie es zu Lucas Racheplan kam. „Daisy“ ist eher ein Spannungsroman als einen Thriller. Denn für einen Thriller hat mir der Thrill gefehlt. Alles in allem vermochte mich die Geschichte nicht zu überzeugen.
Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
Auge um Auge. Zahn um Zahn. Ein Leben für ein Leben.
Die Lüge in ihrem Gesicht von Anne Keßel
„Lie to me“ kenne ich nicht und auch die Autorin kannte ich bisher nicht. Eine originelle Plotidee. Dennoch vermochte mich „Die Lüge in ihrem Gesicht“ von Anne Keßel nicht zu überzeugen. Worum geht es?
Eine Frau schweigt. Seit Stunden sitzt sie bei der Polizei. Ein junger Mann hatte sie bedrängt und mit einem Messer bedroht.
Sie hat sich mit einem tödlichen Handkantenschlag gewehrt. Handelt es sich um Notwehr oder Mord? Wer ist diese Frau und warum verschweigt sie ihre Identität?
Psychologieprofessorin Marlene Nielsen, eine Expertin für Mikroexpressionen, spürt: Hier stimmt etwas nicht. Die Namenlose lässt sich nicht lesen - bis Marlene ihr die entscheidende Frage stellt...
„Die Lüge in ihrem Gesicht“ ist unterhaltsam. Dem starken Anfang folgt ein schwacher Mittelteil. Eine irre, wirre Geschichte. Opfer, die zu Tätern werden. Nichts ist, wie es scheint. Es geht um Rache und Vergeltung, Macht und Kontrolle und um Lügen und Verlust.
Marlene kommt mega unsympathisch rüber. Sie will, nein, sie muss wissen, warum die Unbekannte Sven getötet hat. Denn ein traumatisches Kindheitserlebnis hat sie geprägt.
Ständige Wiederholungen gehen zu Lasten der Spannung. Zudem hat mir für einen Thriller der Thrill gefehlt. Eine sehr emotionale Geschichte mit etwas zu rührselig geratenen Ende.
Fazit: Ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
Die Welt am Abgrund
Red Star Down von D. B. John
„Red Star Down“ von D.B. John ist die Fortsetzung von „Stern des Nordens“ aus dem Jahr 2019. Ein packender Spionagethriller, den ich gern gelesen habe.
Im Mittelpunkt stehen die CIA-Agentin Jenna, die wir bereits aus dem Vorgänger kennen, Ljoscha, ein Moskauer Student und Eric, ein nordkoreanischer Spion.
Die Geschichte spielt in den Jahren 2017/ 2018. Donald Trump ist zum ersten Mal Präsident der Vereinigten Staaten. In Russland ist Wladimir Putin Präsident und in Nordkorea herrscht Kim Jong-un.
„Red Star Down“ ist spannend und unterhaltsam. Ein Mix aus Fakten und Fiktion. Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven. Exotische Schauplätze, Macht und Verschwörung, das sind die Zutaten für diesen rasanten Thriller.
Die Figurenzeichnung ist gut gelungen. Jenna hat eine Zwillingsschwester, die an einem Südkoreanischen Strand entführt wurde und nach zwölf Jahren von Jenna in einer spektakulären Aktion befreit werden konnte.
Ljoscha hatte Putin live im Fernsehen herausfordert und bekommt nun seine Rache zu spüren. Sein Vater, ein russischer Spion und Doppelagent, stirbt fast zeitgleich in Washington.
Eric ist der einzige Absolvent des sogenannten Saat-Programms, der es in die USA, bis ins Weiße Haus geschafft hat. Und dann ist da noch ein 16-jähriger Teenager, der sich Stephen nennt…
Die drei Hauptfiguren gehen auf ihre jeweils eigene Art und Weise mit Spionage, politischen Intrigen und Verrat um. Es bleibt abzuwarten, wem sie sich zuwenden werden, während sich die Lage dramatisch verändert.
Das Ende rundet die Geschichte gelungen ab und lässt gleichzeitig Raum für einen dritten Band.
Fazit: Globaler Spionagethriller, der mich von Anfang bis Ende gefesselt hat.
Neues aus North Falls
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Band 1 der North Falls-Reihe von Karin Slaughter, „Dunkle Sühne“, hatte mir gefallen und auch die Fortsetzung, „Tödliches Verderben“ startet vielversprechend:
Allison Vickery, eine ehemalige Polizistin, wird in ihrem Haus attackiert. Zitat (Seite 13): „…und jedes Mal hatte sie [Allison] damit gerechnet, sich eine Kugel einzufangen.
Aber nicht jetzt. Nicht in ihrem eigenen Haus. Nicht von einem geliebten Menschen.“ Somit war mir klar, wer der Täter ist.
Danach gibt es ein Wiedersehen mit Sheriff Emmy Clifton und ihrer Schwester Dr. Jude Archer, eine ehemalige FBI-Agentin. Sie sind auf dem Rückweg von der Beerdigung ihrer Mutter, als Schüsse fallen: Allison wird tot in ihrer Küche aufgefunden, ihre 16-jährige Tochter Mandy ist schwer verletzt.
North Falls ist eine amerikanische Kleinstadt in Georgia. Jeder kennt jeden. Fast jeder hat ein Geheimnis, etwas zu verbergen. Nichts ist so, wie es scheint.
„Tödliches Verderben“ ist spannend und unterhaltsam. Ein Buch, das häusliche Gewalt thematisiert. Aber es geht auch um Korruption, eine Verschwörung ganz oben.
Erzählt wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven von Emmy und Jude. Ein Familiengeheimnis wurde bereits im Vorgänger gelüftet. Ich empfehle daher dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Viel Privatgedöns. Der eigentliche Kriminalfall nimmt über einen weiten Teil der Strecke nur eine nachrangige Rolle ein. Aber am Ende ist alles schlüssig aufgelöst und meine Vermutung bestätigt. Schade…
Fazit: North Falls 2. Solide Thrillerkost. Vorhersehbar. 3,5*











