Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Baerbel82:
Wer ist der Axtmörder?
Der Nachtgänger von Lars Kepler
„Der Nachtgänger“ von Lars Kepler ist bereits der zehnte Fall für Joona „Superstar“ Linna, also ein Jubiläum! Worum geht es?
Schon der Einstieg, der Schlaf und Schlafwandeln thematisiert, ist sehr interessant. Danach ein Prolog, der bizarr anmutet.
Auf einem Campingplatz wurde ein Mann zerstückelt.
Hat der 17-jährige Hugo im Schlaf tatsächlich einen Menschen ermordet, ohne zu merken, was er tat?
Weitere Leichen werden gefunden. Haben die Opfer im Internet bzw. Darknet Sex gekauft? Findet der Täter dort seine Opfer? Wo liegt das Motiv?
Über das Wiedersehen mit Joona und Erik Maria Bark, dem Hypnotiseur aus Band 1, habe ich mich gefreut. Schade, dass Saga diesmal (fast) nicht dabei ist.
„Der Nachtgänger“ ist spannend und unterhaltsam. Aber auch blutig und brutal, mit Slasher-Szenen, die an „Psycho“ erinnern. Dazu viel Sex - und Drogen.
Die Jagd nach dem „Axtmörder“ mündet in einen rasanten, actionreichen Showdown und am Ende ist alles schlüssig aufgelöst.
Ich empfehle dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn ab und zu finden sich Bezüge zu den Vorgängern.
Mein Lieblingssatz: »Ich ziehe einen Schleier aus Tränen darüber, um Henning Mankell zu zitieren«
Fazit: Typisch Lars Kepler. Hart und brutal.
Irgendwo im Nirgendwo
Kummersee von Iver Niklas Schwarz
Um es gleich zu sagen, „Kummersee“ von Iver Niklas Schwarz hat mich nicht überzeugt. Ja, die letzten 100 Seiten sind spannend, aber bis dahin habe ich mich gequält. Worum geht es?
August 1990: Tom stirbt unter mysteriösen Umständen beim Baden im verbotenen Kummersee, seine 9-jährige Schwester Lena überlebt.
Nun kehrt sie nach 30 Jahren als Polizistin in ihr Heimatdorf zurück und wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen.
Mir war klar, dass es für das Böse, das Tom das Leben gekostet hat, eine rationale Erklärung geben muss. Die Geschichte hat mich ein bisschen an „Das Schweigen des Wassers“ von Susanne Tägder erinnert.
Horlow, ein Kaff im Wendland, am Ende der Welt. Lena ist für den Schutz eines Vermessungsteams zuständig, das die Salzstöcke des Horlower Moors als potenzielles Atommüllendlager prüft. Dabei verfolgt sie ihre eigene Agenda: Was war damals wirklich geschehen?
Zweimal war ich kurz davor, das Buch abzubrechen. Denn die Leseprobe ließ auf einen spannenden Mystery-Thriller hoffen. Sleepy Hollow? Akte X? Weit gefehlt! Kein Thrill, nur Langeweile.
Erst als es einen Toten gibt, steigt die Spannung. Die Tauchszenen sind lebhaft und realistisch dargestellt. Vor allem, wenn den Charakteren sprichwörtlich die Luft ausgeht.
Fazit: Solides Debüt mit viel Luft nach oben.
Schöne neue Welt
Going Zero von Anthony McCarten
Um es gleich vorweg zu sagen, Anthony McCarten kannte ich bisher nicht. Aber „Going Zero“ hat mich voll und ganz überzeugt. Worum geht es?
FUSION ist ein geheimes Projekt des Social-Media-Moguls Cy Baxter in Zusammenarbeit mit der CIA, um Wege zu finden, potenzielle Terroristen auf amerikanischem Boden zu identifizieren und zu lokalisieren.
Für den Beta-Test werden 10 Kandidaten ausgewählt, die auf ein bestimmtes Signal hin versuchen müssen zu verschwinden. Wem es gelingt, 30 Tage unauffindbar zu bleiben, dem winken 3 Millionen Dollar.
Das erweist sich im 21. Jahrhundert mit Kreditkarten, Kameras, Mobiltelefonen und dem Internet als nahezu unmöglich. Kaitlyn, eine junge Bibliothekarin aus Boston ist entschlossen, es dennoch zu versuchen...
Anthony McCarten gelingt es in „Going Zero“ meisterhaft, Spannung aufzubauen. Unerbittlich wandelt sich das Buch zu einem rasanten Actionthriller. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Das Wichtigste jedoch sind all die Wendungen, die gegen Ende des Buches immer mehr werden.
Es geht um totale Kontrolle. Von der Überwachung zur Steuerung und Manipulation. Ein Recht auf Privatsphäre gibt es nicht mehr. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, wenn einem Zero die Dinge vor die Nase gehalten werden, die ihm zum Verhängnis wurden.
Fazit: Ein erfreulich unblutiger Thriller. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.
Harter, rasanter Schweden-Thriller
Spinnennetz von Lars Kepler
„Spinnennetz“ von Lars Kepler ist bereits der neunte Fall für Joona „Superstar“ Linna. Ich empfehle dringend, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn ab und zu finden sich Verknüpfungen zu den Vorgängertiteln.
Zwei Jahre Warten haben sich gelohnt, es geht gleich spannend los: Margot Silverman, Chefin der NOA, wird beim Reiten von einem Unbekannten angeschossen, verschleppt und getötet.
Wer ist der Täter? Joona ist sicher, dass Serienkiller Jurek Walter nicht mehr lebt.
Joona ermittelt. Unterstützt wird er von seiner ehemaligen Kollegin Saga Bauer, die inzwischen als Privatdetektivin tätig ist. Und dann gibt es zwei weitere Opfer, ein Pfarrer und ein Polizist. Alle wurden erschossen, mit weißen Patronen. Die Morde wurden Saga vorher angekündigt, mit Postkarten und Zinnfiguren. Wo liegt das Motiv? Geht es um Rache?
„Spinnennetz“ ist ein Thriller mit bewährten Zutaten. Lars Kepler ist das Pseudonym des schwedischen Autorenpaares Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Dem starken Anfang folgt ein schwächerer Mittelteil. Dabei ist die Konstruktion der Fälle ziemlich abgedreht, aber ab einem bestimmten Punkt auch vorhersehbar und nicht immer glaubwürdig.
Es gilt Anagramme zu entschlüsseln, Rätsel über Rätsel. Das war mir dann doch alles ein bisschen „too much“. Vieles wiederholt sich. Irgendwie ist die Luft raus. Mir hat hier z.B. die Raffinesse von „Lazarus“ gefehlt. Nichtsdestotrotz bin ich schon gespannt auf den Jubiläumsband.
Fazit: Packender Pageturner. Gut, aber nicht das beste Buch der Reihe.
Dunkle Geheimnisse
Seelendunkel von Robert Bryndza
„Seelendunkel“ von Robert Bryndza ist der dritte Fall für die ehemalige Polizistin Kate Marshall. Es ist nicht unbedingt nötig, die Vorgänger gelesen zu haben, aber es würde den Zugang zu den Protagonisten schon deutlich erleichtern. Zudem wird oft auf Vorkommnisse aus der Vergangenheit angespielt, die naturgemäß dem Neueinsteiger unbekannt ist.
2002: Was für ein grausiger Prolog: Journalistin Joanna (Jo) Duncan wird brutal ermordet. Sie erstickt. Wer ist der Täter und wo liegt das Motiv? Hat es mit ihrem Job zu tun?
Danach gibt es ein Wiedersehen mit Kate und ihrem Partner Tristan Harper. Sie haben zusammen eine Detektei gegründet. Tristans Schwester Sarah und ihr Mann Gary sind auch wieder mit von der Partie. Lauter ‚alte‘ Bekannte. Das ist wie nach Hause kommen.
Jos Mutter Bev beauftragt die Detektive, ihre Tochter zu finden. Nach 13 Jahren will sie Gewissheit. Kate und Tristan nehmen die Ermittlungen auf und besuchen Bev und ihren Lebensgefährten Bill. Bill hat sich die Fallakten kommen lassen und so können Kate und Tristan gleich durchstarten.
Bei ihren Ermittlungen stoßen die beiden Detektive auf die Namen zweier junger Männer, die wie Joanna eines Tages ganz plötzlich verschwanden. Ist Jos Mörder womöglich ein Serienkiller?
Robert Bryndza hat eine durchdachte Geschichte geschaffen. Wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, sorgen für Dynamik. Akribische Polizeiarbeit, das ist genau mein Ding. Auch die Mischung aus Kriminalfall und Privatleben.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Spannend und wendungsreich. Die Auflösung ist überraschend. Am Ende ist nicht nur der Cold Case gelöst. Und so freue ich mich schon heute auf den nächsten Einsatz der beiden Detektive.
Fazit: Fall Nr. 3 für Kate Marshall. Klare Empfehlung an alle, die es gerne komplexer mögen.
Hart. Schonungslos. Brutal.
Die Blutliste von Rainer Löffler
„Die Blutliste“ von Rainer Löffler ist bereits der 4. Fall für den Stuttgarter Fallanalytiker Martin Abel. In Sachen blutiger Grausamkeit hat der Autor versucht, bisherige Maßstäbe zu toppen. Ist ihm das gelungen? Auf jeden Fall!
Ein unheimliches Setting, nachts auf einem Kölner Friedhof. Friedhofswärter Jan Willner macht eine grausige Entdeckung: Das Grab der neunzehnjährigen Sonja Maurer ist leer, dafür befindet sich dort eine männliche Leiche.
Nackt, gehäutet und gepfählt. Wer ist der Tote? Und wer ist der Täter? Fallanalytiker Martin Abel wird nach Köln beordert, um die Ermittlungen zu unterstützen.
Sonja wurde vergewaltigt und ermordet - und nun wurde ihre Leiche geraubt. Handelt es sich um ein und denselben Täter? Wo liegt das Motiv?
„Die Blutliste“ ist harte Kost. Die Morde sind extrem grotesk. Was für ein kranker Sch**ß? Das ist einfach nur widerwärtig. Der Täter scheint ein absoluter Freak zu sein. Die Geschichte dahinter jedoch, lässt einen sprachlos zurück.
Immer mal wieder sind Rückblicke in die Vergangenheit aus Tätersicht eingestreut. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen. Nur schrittweise wird enthüllt, wohin das Ganze führen soll. Das ist wirklich gut gemacht.
Über das Wiedersehen mit Abel habe ich mich sehr gefreut. Denn ich mag ihn und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Doris Stange mag ich natürlich auch. Last but not least hoffe ich, dass Abel seinen Seelenfrieden gefunden hat. Jedenfalls freue ich mich schon auf seinen nächsten Einsatz - und hoffe, dass wir nicht wieder 5 Jahre warten müssen.
Fazit: Definitiv nichts für sanfte Gemüter oder Leute mit einem schwachen Magen. Ihr seid jetzt gewarnt.
Düster und verstörend
So eiskalt der Tod von Robert Bryndza
„So blutig die Nacht“ von Robert Bryndza hatte mich begeistert. Und auch „So eiskalt der Tod“, der zweite Fall für Ex-Polizistin Kate Marshall hat mich nicht enttäuscht.
Was für ein heftiger Einstieg! Der 18-jährige Simon Kendal wird in den Tod getrieben. Danach gibt es ein Wiedersehen mit Kate.
Sie findet Simons Leiche beim Tauchen in einem Stausee.
Als der Fall als Unfall zu den Akten gelegt werden soll, forscht Kate auf Bitten von Simons Mutter weiter nach. Unterstützt wird sie von ihrem Assistenten Tristan Harper.
Kurz darauf wird eine junge Frau im Nebel an der A1328 entlang des Shadow Sands Stausees entführt. Schnell ist klar, dass hier ein Serienkiller am Werk sein muss.
War Simon zur falschen Zeit am falschen Ort?
Robert Bryndza hat seinen neuen Thriller spannend inszeniert. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Immer mal wieder sind Kapitel aus Opfersicht eingestreut. Gruselig. Man erhält auch tiefe Einblicke in die Gedanken des Täters. Ein Spiel mit der Angst.
Ab und zu gibt es Bezüge zum Vorgänger, Peter, der Nine Elms Cannibal. Er ist der Vater von Kates Sohn Jake. Auch das Privatleben nimmt viel Raum ein. Im Vorgänger stand Kate im Mittelpunkt. Diesmal erfahren wir mehr über Tristan.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, aber nicht ganz so gut wie Band 1. Hier haben mir ein bisschen die psychologischen Raffinessen gefehlt.
Nichtsdestotrotz werde ich die Fortsetzung lesen, so es denn eine geben wird. Denn Kate und Tristan sind mir ans Herz gewachsen und ich bin schon gespannt, wie es mit ihnen weitergeht.
Fazit: Fall Nr. 2 für Ex-Polizistin Kate Marshall. Nicht ganz so gut wie der Vorgänger.
Verdammt düster, das alles.
Teufelsnetz von Max Seeck
„Hexenjäger“ von Max Seeck hatte mich begeistert. Und auch „Teufelsnetz“, der zweite Fall für die finnische Kommissarin Jessica Niemi hat mich nicht enttäuscht.
Was für ein verstörender Prolog! Die Gedanken von Akifumi, ein Manga-Fetischist? Sex und Tod. Danach lernen wir Lisa Yamamoto kennen.
Sie ist eine Bloggerin. Wie es scheint, wurde sie entführt. Auch Jason Nervander, ein weiterer Blogger, wird vermisst. Kurz darauf wird Lisas Tod in den sozialen Medien gemeldet. Ein Fake?
Schließlich gibt es ein Wiedersehen mit Jessica Niemi. Sie wird beim Joggen attackiert. Was meint der Täter mit „Heiligabend“? Sodom und Gomorra in Helsinki!
Als eine junge Frau, gekleidet wie ein Manga-Mädchen, am Strand tot aufgefunden wird, vermutet die Kriminalpolizei einen Zusammenhang. Jessica und ihr Team ermitteln...
In einem ganz eigenen Stil schildert Max Seeck die Geschichte seiner Protagonistin. Jessica kämpft noch immer mit den Dämonen der Vergangenheit. Als wäre das nicht schon genug, muss sie sich auch noch mit ihrer neuen Chefin Hellu auseinandersetzen.
Der Thriller punktet mit knallharter Spannung und überraschenden Wendungen. Hart und brutal. Es geht um Menschenhandel, Prostitution und Erpressung. Max Seeck thematisiert den teils leichtfertigen Umgang mit sensiblen Daten in den sozialen Medien und seine Folgen. Aktuell und brisant. Erst ganz am Ende schließt sich der Kreis. Der Autor lässt uns erneut in tiefe menschliche Abgründe blicken.
Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Aber nicht ganz so gut wie der Vorgänger. Die Geschichte ist mir zu abgedreht, zu verstörend. Nichtsdestotrotz werde ich die Fortsetzung lesen, so es denn eine geben wird. Denn Jessica und ihr Team sind mir ans Herz gewachsen und ich bin schon gespannt, wie es mit ihr (und Jusuf) weitergeht.
Fazit: Fall Nr. 2 für Jessica Niemi. Düster, kalt, böse.
Blutig und brutal
Der Spiegelmann von Lars Kepler
„Der Spiegelmann“ von Lars Kepler ist bereits der achte Fall für Joona „Superstar“ Linna. Um es gleich zu sagen, ich war mehrmals kurz davor, das Buch abzubrechen: Jede Menge Gewalt und Tod. Immer wieder sollen Beine oder Füße abgesägt werden und Schlimmeres...
Jenny, eine 16-jährige Schülerin, verschwindet auf dem Heimweg spurlos.
Fünf Jahre später wird sie auf einem Spielplatz, mitten in Stockholm, ermordet aufgefunden. Das Mädchen ist wahrscheinlich nicht das einzige Opfer. Denn in einem weiteren Handlungsstrang lernen wir Pamela und Martin kennen. Ihre Tochter Alice verschwindet bei einem Angelausflug mit ihrem Vater.
Wie sich herausstellt, war Martin auch am Tatort, als Jenny starb. Aber er kann sich nicht erinnern. Und so bittet Joona den Hypnotiseur Erik Maria Bark um Hilfe...
Lars Kepler ist das Pseudonym des schwedischen Autorenpaares Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. „Lars“ verstehen sie als Hommage an Stieg Larsson, „Kepler“ erinnert an den Astronomen, der das europäische Weltbild erschütterte.
Lars Kepler hat seinen neuen Thriller wieder packend in Szene gesetzt. Wechselnde Perspektiven sorgen für Dynamik. Spannend, keine Frage. Aber auch blutig und brutal - und viel „schmückendes“ Beiwerk. Ab und zu finden sich Verknüpfungen zu den Vorgängertiteln.
Über das Wiedersehen mit Joona habe ich mich gefreut. Joona Linna ist Finnlandschwede und einer der besten Ermittler Schwedens, der auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurückschreckt. Zudem sieht er auch noch verdammt gut aus: diese eisgrauen Augen!
Typisch für Schwedenkrimis, auch mit Gesellschaftskritik sparen die Autoren nicht: Es geht um (sexuelle) Gewalt gegen Frauen. Bisschen konstruiert finde ich die Geschichte schon. Aber am Ende ist alles stimmig aufgelöst. Auch der Titel erklärt sich zu guter Letzt.
Fazit: Packender Pageturner. Weiter so!
Sex sells?
Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal von Läckberg Camilla
Die Krimis von Camilla Läckberg mochte ich alle sehr. „Golden Cage“ hatte mich schon nicht vom Hocker gerissen. Aber, schlimmer geht immer.
Faye hatte den Fehler begangen, die Zukunft als selbstverständlich zu erachten. Aber ihrem Ex-Mann ist die Flucht aus dem Gefängnis gelungen, sein bester Freund und Geschäftspartner will ihre Firma übernehmen und ihr neuer Lover…
Camilla Läckberg erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen.
Rückblicke in die Vergangenheit in der Ich-Perspektive aus Sicht von Matilda, wie Faye damals noch hieß, Kapitel in der Gegenwart in der neutralen Erzählperspektive. Eingestreut finden sich Szenen wie aus einem Pornofilm.
Faye kommt mega unsympathisch rüber und schreckt auch vor Mord nicht zurück, um ihre Ziele zu erreichen. Ein Buch voller Klischees. Glaubwürdig ist das nicht und auch nur mäßig spannend. Immerhin das Ende ist überraschend.
Fazit: Die Rache einer Frau geht weiter. Ein Satz mit X - das war wohl nix!











