Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Persönliche Lese- tipps

Porträtfoto von Robert Renk

Robert Renk empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Es sind nur wir

Es sind nur wir von Martin Peichl

Nun endlich der neue Roman von Lesekanone Martin Peichl! Eine wunderbare Rückzugsgeschichte von zweien, die sich gefunden haben in einer Welt, in der man so schnell verloren geht. Genial verwoben mit einem „Wörterbuch der Verluste“. Nachdenklich, aber nie larmoyant, berührend und dennoch sehr witzig.

Real und fantastisch zugleich erzählt er von unserer Gesellschaft, von Natur und Zivilisation und nimmt „ebenso poetisch wie lapidar dem eiläufigen jede Beiläufigkeit“, wie Karin Peschka schreibt. Fuchsschlau!

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Robert Renk
Es sind nur wir
Porträtfoto von Robert Renk

Robert Renk empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Der längste Schlaf

Der längste Schlaf von Melanie Raabe

Insomnia, sprich Schlaflosigkeit, verfolgt die junge Wissenschaftlerin Mara Lux seit vielen Jahren. Gleichzeitig ist genau dies ihr Fachgebiet. Durch und durch rational ängstigt sie die Irrationalität der Träume, die bisweilen
auf unerklärliche Weise in die Wirklichkeit zu schwappen scheinen. Plötzlich wird ihr ein Haus in der deutschen Provinz vermacht.

Zuerst glaubt sie an einen Scherz – als sie das Haus besichtigt, muss sie feststellen, dass sie durch hre Träume mit diesem Ort auf seltsame Weise verbunden ist.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Robert Renk
Der längste Schlaf
Porträtfoto von Robert Renk

Robert Renk empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Grönemeyer

Grönemeyer von Michael Lentz

Eine erste umfassende Gesamtdarstellung zu Leben und Werk wird am besten von einem großen Schriftsteller und engen Freund geschrieben. Schön, dass Herbert Grönemeyer einen solchen Freund hat, und zwar Michael Lentz! Wie lassen sich die Wucht und Energie, auch das Tröstliche seiner Musik erklären? Auf der Grundlage zahlreicher Gespräche erzählt er von der Herkunft und Familie des Ausnahmekünstlers und beschreibt ein faszinierendes Leben im Zeichen von Musik und Literatur, Pop und Politik.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Robert Renk
Grönemeyer
Porträtfoto von Andrea Scheiber

Andrea Scheiber empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Villa der Architektin

Die Villa der Architektin von Melania G. Mazzucco

Rom im 17. Jahrhundert. Dies ist die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau, der berühmten Malerin und ersten Architektin Plautilla Bricci. Mit 13 Jahren malte sie ihre erste Auftragsarbeit „Madonna mit Kind“. Wirklich bekannt wurde sie durch den Bau 1663 in Trastevere der Villa Benedetta. Man bekommt einen starken Einblick über ihre Armut als Kind, dem Verhältnis zu ihrem Vater.

Ein sehr gelungener, recherchierter Roman über eine außergewöhnliche Zeit. Nicht nur für Architekturbegeisterte.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Andrea Scheiber
Die Villa der Architektin
Porträtfoto von Robert Renk

Robert Renk empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Als ich noch unsterblich war

Als ich noch unsterblich war von Christoph Ransmayr

Ein weiter großer Erzählband, der an Atlas eines ängstlichen Mannes (2017) anknüpft. Wieder ist es eine authentische und poetische Mischung zwischen autobiographischen (oder autofiktionalem, wie man heutzutage sagt) Texten und solchen, die von den Reisen Ransmayrs stammen, die er tlw. als Journalist gemacht hat, wie z.

B. die Entdeckungsreisen in den Transhimalaya, die Sahara oder zu den Bürgerkriegsschauplätzen Sri Lankas. Am persönlichsten ist die titelgebende Erzählung aus Ransmayrs Kindheit. Ganz groß!

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Robert Renk
Als ich noch unsterblich war
Porträtfoto von Andrea Scheiber

Andrea Scheiber empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Schwarzgeherin

Die Schwarzgeherin von Regina Denk

Tirol, Ende des 19. Jahhunderts. Die 18-jährige Theres lebt in einem abgeschiedenen Dorf im hintersten Tal. Ihr Leben ist vorbestimmt, die Heirat schon von Kindestagen an fixiert. Als ein Fremder ins Dorf kommt, verliebt sie sich und wird schwanger. Von der Dorfgemeinschaft wird er vertrieben, so geht Theres in die Berge als Eremitin und lebt von nun an in Einsamkeit mit ihrer Tochter.

Ein eindrucksvoller Roman über zwei starke Frauen, hart und nadenlos. Absolute Leseempfehlung.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Andrea Scheiber
Die Schwarzgeherin
Porträtfoto von Lena Kripahle-Wiek

Lena Kripahle-Wiek empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Der Frauenausborger

Der Frauenausborger von Joesi Prokopetz

Rainer Caofal lebt mittlerweile, also eigentlich lebte er bisweilen in der Seniorenresidenz „Juventus“. Doch nun liegt er erschlagen in seinem Bett und lässt uns an seinem bisherigen Leben teilhaben. Dass das nicht ganz normal war, merkt man schnell – die Frauen waren sein Herzstück. Leider waren es aber zumeist die Frauen anderer Männer, er ein „Frauenausborger“.

Dies ist nun der zweite Krimi von Prokopetz, der bekannt ist für seinen Wiener Schmäh, und das auch über die Landesgrenzen hinaus.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Lena Kripahle-Wiek
Der Frauenausborger
Porträtfoto von Ina Cassik

Ina Cassik empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Akikos stilles Glück

Akikos stilles Glück von Jan-Philipp Sendker

Akiko lebt nach dem verfrühten Tod ihrer Mutter zurückgezogen in Tokio. Als sie auf ein Familiengeheimnis stößt, sieht sie ihre Vergangenheit in einem anderen Licht und überdenkt ihr Leben völlig neu. Ihr Jugendfreund Kento, er als Hikikomori in selbstgewählter Isolation lebt, unterstützt sie auf ihrer Suche nach ihrem wahren Ich und wächst dabei über sich selbst hinaus.

Ein feinfühliger Roman über Distanz und Nähe, Einsamkeit und Mitmenschlichkeit,
der den Zauber japanischer Literatur wunderbar einfängt.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Ina Cassik
Akikos stilles Glück
Porträtfoto von Andrea Scheiber

Andrea Scheiber empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Die Unmöglichkeit des Lebens

Die Unmöglichkeit des Lebens von Matt Haig

Eine pensionierte Mathelehrerin, die ein kleines in die Jahre gekommenes Häuschen von einer Freundin auf Ibiza erbt, lässt alles hinter sich und lebt von nun an dort. In der wunderschönen Landschaft sucht sie Antworten über den mysteriösen Tod ihrer Freundin. Eines Tages bekommt sie eine E-Mail eines ehemaligen Schülers; von da an schreiben sie sich und sie erzählt von den wunderbaren Erlebnissen, und dass es auch viel Positives gibt im Leben.

in spannendes und unvorhersehbares Lesevergnügen.

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Andrea Scheiber
Die Unmöglichkeit des Lebens
Porträtfoto von Melanie Winkler

Melanie Winkler empfiehlt:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Eine Frau, die nie gelernt hat zu leben

Die Ungelebten von Caroline Rosales

Jennifer hat es geschafft: Sie ist verheiratet, Mutter von 3 Kindern und noch dazu Geschäftsführerin eines Plattenlabels. Doch nicht alles ist so perfekt wie es von außen scheint.
Das Familienleben schlaucht sie, da sie nach klassischer Rollenverteilung diejenige ist, die zu Hause die meiste Arbeit übernimmt.

Beruflich kämpft sie damit, dass ihr Vater, der das Plattenlabel gegründet hat, sich nun Vergewaltigungsvorwürfen gegenübersieht. Jennifer muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie stehen möchte. Hilft sie ihrem Vater gegen die Beschuldigungen vorzugehen? Oder schließt sie sich den Frauen an, die sich gegen die misogynen Missstände in der Schlagerindustrie auflehnen? Aber wenn man sich sein Leben lang zwischen gesellschaftlichen und familiären Zwängen bewegt hat, fällt es schwer sich der eigenen Position klar zu werden.

Nach und nach fügt sich in diesem mitreißenden Roman die Biografie der Protagonistin zusammen. Der emotionale Missbrauch durch den Vater wird deutlich sowie die Leerstelle, die die Mutter nach der Scheidung hinterlassen hat. Caroline Rosales ist erneut ein fesselnder, kurzweiliger Roman gelungen, der die Emotionen hochkochen lässt. Eine absolute Leseempfehlung!

im Shop ansehen weitere Empfehlungen von Melanie Winkler
Eine Frau, die nie gelernt hat zu leben