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Rezensionen von JennifersBooks:

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REM – Ein Horrortrip mit Sogwirkung

REM von Annika Strauss

„REM“ war für mich ein echtes Blind Date, weil ich weder Annika Strauss noch Sebastian Fitzek zuvor gelesen hatte. Vielleicht war genau das der Vorteil: Ich konnte völlig unvoreingenommen in die Geschichte eintauchen. Schon das Cover hat mich sofort gepackt – dieses schwarze Auge mit der gesprungenen Linse jagt mir jedes Mal eine Gänsehaut über den Rücken, sobald ich das Buch in die Hand nehme.

Die Handlung zieht einen ohne Umwege hinein. Die Rückblende in Alysees Vergangenheit wirft sofort Fragen auf, die einen durch das ganze Buch begleiten: Was haben ihr Vater und sein Freund erforscht, und warum verfolgt Alysee diese Angst bis heute so hartnäckig? Der Schreibstil ist leicht und flüssig, und ehe ich mich versah, war ich schon tief in der Geschichte. Die Sogwirkung ist enorm – man liest weiter und weiter, weil man unbedingt wissen möchte, was hinter all dem steckt.

Die Figuren bleiben insgesamt eher oberflächlich, was mich aber nicht gestört hat. Über Alysee und Nico erfährt man am meisten, während die anderen Charaktere zwar kurzzeitig wichtig sind, aber nicht wirklich Tiefe bekommen. Alysee wirkt auf mich wie eine starke Protagonistin, die trotz ihres Kindheitstraumas versucht, ihr Leben in den Griff zu bekommen und Pläne für eine bessere Zukunft schmiedet. Nico dagegen war mir von Anfang an unsympathisch. Es wirkt, als würde er Alysees Gutmütigkeit ausnutzen, gerade weil ihre Gefühle für ihn kompliziert sind. Die Entwicklung ihrer Beziehung fand ich etwas merkwürdig und emotional eher flach – aber es ist ein Horrorbuch und keine Romanze, daher ist das wohl eher mein persönliches Empfinden.

Besonders intensiv wird die Atmosphäre, als Alysee und Nico das alte „Hotel“ betreten, das Alysee geerbt hat. Der Verfall, die düstere Stimmung – all das bildet die perfekte Kulisse für das, was noch kommt. Die Nebencharaktere Amir, Dani und Mike verfolgen ihre eigenen finsteren Pläne, was zusätzliche Spannung erzeugt. Einige Szenen haben einen deutlichen Ekelmoment, etwa Amirs Erinnerung an die Straßenkinder oder Danis traumatische Vergangenheit. Das ist nichts für schwache Nerven, aber sehr wirkungsvoll eingesetzt.

Ab etwa 80 Prozent verliert die Geschichte für mich etwas an Kraft. Der Plot Twist kam zwar überraschend, fühlte sich aber ein wenig konstruiert an und nahm der zuvor aufgebauten Spannung den Druck. Bis dahin war das Buch für mich klar auf Fünf‑Sterne‑Kurs. Trotzdem bleibt „REM“ ein starkes, atmosphärisches und sehr gut lesbares Buch mit einem offenen Ende, das Raum für eine Fortsetzung lässt – und die würde ich definitiv lesen.

Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen von Jörn Stollmann. Sie sind düster, atmosphärisch und unglaublich ausdrucksstark. Die Zeichnungen zwischen Kapitel 35 und 36 haben mich besonders überrascht – dunkel, detailreich und unheilvoll, als würden sie die kommende Handlung vorwegnehmen.

Fazit: Ein düsterer, flüssig erzählter Horror‑Thriller mit beeindruckenden Illustrationen und einer Handlung, die einen packt und nicht mehr loslässt. Auch wenn der späte Twist nicht ganz mithalten kann, bleibt das Buch absolut lesenswert – und ich wäre einer Fortsetzung von Alysees Geschichte definitiv nicht abgeneigt.

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REM – Ein Horrortrip mit Sogwirkung

Rezensionen von JennifersBooks:

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Ein Buch, das mich persönlich sehr berührt hat

Pina fällt aus von Vera Zischke

Die fünf Sterne stehen für ein Buch, das mich auf eine Weise berührt hat, die selten vorkommt. “Pina fällt aus” beginnt mit einem Cover, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat: der müde, direkte Blick der Frau, der gleichzeitig herausfordert und einlädt, genauer hinzusehen. Die kühle blaue Farbgebung erinnert an Krankenhauslicht und an jene Momente, in denen man erschöpft ist und trotzdem wachsam bleiben muss.

Noch bevor ich den Klappentext gelesen hatte, fühlte ich mich in dieser Frau wieder – in ihrer Müdigkeit, ihrer Anspannung und ihrer ständigen Bereitschaft, alles zusammenzuhalten.

Im Roman setzt sich diese Intensität fort. Man ist sofort mitten in Pinas Alltag, in den vielen kleinen Handgriffen, den Ritualen und der ständigen Planung, die notwendig sind, damit der Tag mit Leo nicht aus dem Ruder läuft. Die Darstellung von Leos Gedankenwelt, besonders der Vergleich mit dem Automaten, hat mich tief berührt, weil er so treffend beschreibt, wie man manchmal den richtigen Mechanismus finden muss, damit etwas wieder funktioniert. Viele Szenen haben mich an meinen eigenen Alltag mit meiner Tochter erinnert – an die Supermarkt‑Momente, die fehlende Spontanität, die kostbaren Stunden Allein‑Zeit und die ständige Sorge, was passiert, wenn man selbst einmal ausfällt.

Gerade dieser Gedanke wird im Buch zu einem zentralen Thema, denn Pina fällt tatsächlich aus. Der Moment, in dem sie sich im Krankenhaus wiederfindet, ist ein Wendepunkt. Sie kämpft dort nicht nur körperlich, sondern auch innerlich. Es fällt ihr schwer, nicht ununterbrochen an Leo zu denken. Selbst während der Genesung kreisen ihre Gedanken darum, ob er zurechtkommt, ob er sicher ist, ob jemand seine Bedürfnisse wirklich versteht. Wie sehr sie selbst im Krankenhaus gedanklich bei ihm bleibt, ist so eindringlich geschildert, dass es mich beim Lesen tief berührt hat. Gleichzeitig wird deutlich, wie tief Pina in ihrer Verantwortung verwurzelt ist – selbst in Momenten, in denen sie längst an ihre Grenzen stößt.

Gerade deshalb ist ihre Entwicklung so bewegend. Pina muss lernen, sich auf andere zu verlassen. Sie muss akzeptieren, dass sie nicht alles allein schaffen kann, dass es Menschen gibt, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und dass Leo nicht nur ihr Kind ist, sondern ein Mensch, der auch in anderen Herzen Platz findet. Der Moment, in dem sie sich eingesteht, künftig auf Leos „drei Vögel“ bauen zu müssen, ist einer der stärksten des Buches. Er zeigt, wie viel Mut es braucht, Hilfe anzunehmen – und wie befreiend es sein kann.

Zola ist dabei eine der Figuren, die mich am meisten überrascht haben. Unter ihrer Wut liegt eine enorme Einfühlsamkeit, die sich vor allem im Umgang mit Leo zeigt. Sie beobachtet, versteht intuitiv, reagiert richtig – und das, obwohl sie selbst kaum Halt bekommt. Ihre Entwicklung ist einer der emotionalsten Fäden des Buches, weil sie zeigt, wie viel Potenzial in einem Menschen steckt, dem niemand etwas zutraut. Gleichzeitig schmerzt es, wie wenig Anerkennung sie von ihrem Vater erhält, der weder zuhört noch versteht, was sie eigentlich braucht.

Inge ist eine Figur, die sich leise, aber kraftvoll ins Herz schleicht. Sie begegnet Zola ohne Vorurteile, hört zu, nimmt sie ernst und schafft damit einen Raum, in dem Zola sich öffnen kann. Ihre ruhige, klare Art und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, machen sie zu einem emotionalen Ankerpunkt der Geschichte. Gleichzeitig zeigt der Ärger um den Lebensnachweis, wie absurd bürokratische Hürden sein können und wie sehr sie Menschen belasten, die ohnehin schon viel tragen.

Wojtek hat mich ebenfalls berührt. Sein Verhalten wirkt an manchen Stellen so, als würde er selbst irgendwo auf dem Spektrum liegen, ohne dass es benannt wird. Es ist schön zu sehen, wie er durch Leo aufblüht und in der Nachbarschaft eine neue Rolle findet.

Der Roman macht sehr deutlich, wie verschieden Menschen mit Verantwortung umgehen. Manche wachsen daran, andere ziehen sich zurück oder blenden alles aus. Besonders schmerzhaft ist die Distanz mancher Figuren, die Pinas unsichtbare Arbeit nicht sehen wollen oder können. Gleichzeitig wirken die warmen Momente – gemeinsames Essen, kleine Rituale, gegenseitige Unterstützung – dadurch umso intensiver. Die Nachbarschaft mit ihren Geschichten, Problemen und kleinen Geheimnissen verleiht dem Buch zusätzlich Lebendigkeit und zeigt, wie sehr Leo die Menschen um sich herum verbindet.

Am Ende bleibt ein Gefühl von Aufbruch. Die Figuren stehen an einem Punkt, an dem neue Wege möglich werden, ohne dass alles auserzählt wird. Für Pina bedeutet das vor allem, dass sie sich selbst wiederfindet – nicht als jemand, der alles allein tragen muss, sondern als Teil eines Netzes, das sie hält. Dieses offene Ende fühlt sich ehrlich an, wie ein Moment des Durchatmens nach einer langen, schweren Zeit, in dem man spürt, dass Veränderung möglich ist.

Fazit: Ein zutiefst berührender Roman, der mit großer Sensibilität erzählt, wie sich Verantwortung, Erschöpfung, Liebe und Hoffnung im Alltag mit einem behinderten Kind anfühlen. Die Figuren sind vielschichtig, die Emotionen authentisch, und viele Szenen hallen lange nach. Für mich ein starkes, wichtiges Buch, das zeigt, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind – und wie viel Kraft in echter Verbundenheit steckt.

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Ein Buch, das mich persönlich sehr berührt hat

Rezensionen von Phija:

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Perfekt, um seine Erkrankung kennenzulernen!

Dein Endometriose-Alltagshelfer von Lena Düsterhus

Nach einem zum Glück vergleichsweise kurzen Leidensweg habe ich vor ca. einem halben Jahr meine Diagnose Endometriose bekommen. Also bin ich noch ziemlich frisch dabei, mich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen. Da gerade die Aufklärung meiner Ärztin etwas knapp ausfiel, hat mir der "Endometriose Alltagshelfer" doch nun einiges an Wissen sowie an Tipps mit an die Hand gegeben.

Der Ratgeber ist wirklich leicht verständlich und sehr ermutigend verfasst. Der Aufbau der Seiten ist sehr übersichtlich, ruhig, aber auch ästhetisch gehalten. Inhaltlich deckt er ein breites Spektrum ab, verbleibt hinsichtlich der einzelnen Themen jedoch etwas oberflächlich, was, um einen ersten Einblick in die Erkrankung zu erlangen, aber völlig in Ordnung ist. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass der Ratgeber sich sehr gut dazu eignet, eine erste Richtung zu finden, welche einem Erleichterung verschaffen kann.
Ein großes Plus ist, dass immer wieder Expertinnen sowie Betroffene zu Wort kommen. Gerade diese Seiten spenden einiges an Hoffnung! Dadurch, dass diese "Info-Seiten" eher etwas verstreut im Buch sind, wird man davon auch nicht erschlagen.

"Dein Endometriose Alltagshelfer" ist ein wirklich guter Einsteiger-Ratgeber in dieses Thema, sowohl für Betroffene als auch für PartnerInnen!

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Perfekt, um seine Erkrankung kennenzulernen!

Rezensionen von Cxicken:

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Dem Teufelskreis entkommen

Schlaf von Honor Jones

Der Roman „Schlaf“ von Honor Jones ist eine großartig tiefe Geschichte über die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die Erzählung streckt sich von der Kindheit der Protagonistin Margaret bis hin zum Tod ihrer Mutter, zu jenem Zeitraum sie auch schon selber Kinder hat.
Die Gestaltung spricht mich sehr an.

Das Cover zeigt wahrscheinlich das Haus Margarets Kindheit, in welchem sie einige Traumata erlebt hat und daher viel Geschichte mit sich bringt. Generell spielt das Haus eine sehr relevante Rolle in dem Roman. Insbesondere das Spiel mit Licht und Schatten als Stilmittel ist mir aufgefallen. Auch der Brombeerstrauch, der direkt im ersten Kapitel beschrieben ist, ist abgebildet.
Die Umsetzung des Themas betrachte ich als äußerst gelungen. Die behandelten Themen sind wirklich sehr tabuisiert und schwer zu besprechen. Es geht um Kindesmissbrauch, die Mutterrolle, Freundschaften und generell Geschlechterrollen. Auch durch die Wahl des zeitlichen Sprungs werden die Themen ausreichend behandelt. So kann man sehr gut eine Weiterentwicklung der Verhaltensweisen und das Aufbrechen von toxischen Erziehungsmitteln betrachtet werden.
Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht an irgendwelche Besonderheiten erinnern, was jedoch dafürspricht, dass es mich sehr abgeholt hat.
Margaret als Protagonistin ist sehr authentisch. Man kann sehr gut mit ihr mitfühlen und empfindet sie als sehr sympathisch. Fehler, die sie macht, habe ich ihr sehr schnell verziehen. Auch die anderen Charaktere sind authentisch.
Das Buch war sehr interessant für mich, da ich bisher noch nicht viele Geschichten über Kindesmissbrauch und die Perspektiven der Opfer gelesen habe. Ich denke, dass es sehr wichtig ist über solche Themen zu sprechen und sich dort hingehend zu sensibilisieren, damit man auch im eigenen Umfeld bei etwaigen ähnlichen Situationen schnell reagieren kann.

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Dem Teufelskreis entkommen

Rezensionen von Philiene :

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Spannender Fall vor interessanter Kulisse

Tod auf Hohenzollern von Yvette Eckstein

Ich lese gerne Bücher die an Orten spielen, die ich schon einmal besucht habe. So ist es auch hier. Ich kenne die Burg Hohenzollern und war daher gespannt auf diesen Krimi.

Es geht um den Tod von Basti der auf der Burg arbeitet. Alles sieht nach einem Unfall aus, doch sein Freund Wolfgang, dem Schlossmeister der Burg, hat daran Zweifel und beginnt zusammen mit seiner Tochter Hanna zu ermitteln.

Er gräbt in Bastis Leben und vor allem im gemeinsamen Freundeskreis.

Yvette Eckstein hat einen spannenden und überraschenden Krimi geschrieben, der vor allem durch seine teilweise lCharaktere glänzt. Die Menschen hier haben eigentlich alle ihre Fehler, keiner ist perfekt, jeder hat so seine Eigenarten. Dadurch wirkt das ganze sehr realistisch. Der Fall ist spannend erzählt und hat mich am Ende sehr überrascht. Dazu der tolle Handlungsplatz auf der Burg Hohenzollern. Mir hat es sehr gefallen, das hier die Menschen die dort arbeiten im Vordergrund stehen.

Insgesamt ein gelungener und unterhaltsamer Cozy Crime.

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Spannender Fall vor interessanter Kulisse

Rezensionen von libraryoflaura:

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Vier Schwestern & ein Mord, wie er im Buche steht?

Beth is dead von Katie Bernet

WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, deine ganze Kindheit steht in einem berühmten Buch und darin ist dein Tod bereits vorgeschrieben.
Für die March Schwestern wird dieser Albtraum Realität, als Beth tatsächlich ermordet aufgefunden wird.
Was wie ein tragisches Schicksal aus dem Buch ihres Vaters wirkt, entpuppt sich als eiskalter Mord.

Während die Polizei ermittelt, tauchen wir tief in die Geheimnisse der Schwestern ein.
Jede von ihnen hat plötzlich ein Motiv.
In einem Netz aus Eifersucht, Ruhm und familiären Abgründen muss die Antwort auf die wohl wichtigste Frage gefunden werden.
Wer wollte Beth wirklich tot sehen?

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Geniales Thriller-Retelling: Die Idee, den Klassiker "Little Women" in ein modernes Thriller-Kostüm zu stecken, ist einfach brillant und wurde fantastisch umgesetzt.
- Grandiose Perspektivwechsel: Die Multi-POVs haben mich total abgeholt, da man so tief in die Psyche jeder einzelnen Schwester eintauchen konnte.
- Zwei Zeitebenen: Durch den Wechsel zwischen "Vorher" und "Heute" kam auch Beth selbst zu Wort, was die Geschichte unglaublich emotional und nahbar gemacht hat.
- Absoluter Suchtfaktor: Ab der Hälfte gab es kein Halten mehr. Ich wollte das Buch eigentlich für einen Buchclub in Abschnitten lesen, aber ich war so gefesselt, dass ich die Abschnitte irgendwann ignoriert und einfach bis tief in die Nacht durchgelesen habe.
- Spannendes Rätselraten: Durch die geschickten Cliffhanger hatte ich zwischendurch das Gefühl, wirklich jeder könnte der Täter sein.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Fordernder Einstieg: Bei so vielen verschiedenen Perspektiven und den zwei Zeitebenen braucht man zu Beginn ein bisschen Konzentration, um alle Schwestern und ihre Verbindungen direkt richtig einzuordnen. Sobald man aber drin ist, lässt einen der Flow nicht mehr los.

FAZIT:
Dieses Buch ist eine absolute Herzensempfehlung für alle, die das Original lieben und Lust auf eine düstere, moderne Wendung haben.
Wer auf Jugendthriller im Stil von "Pretty Little Liars" steht oder Fan von atmosphärischen Familiengeschichten mit Gänsehautgarantie ist, wird dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.

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Vier Schwestern & ein Mord, wie er im Buche steht?

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Liebevoll gestaltetes Comic über den kleinen Raben Socke und seine Freunde

Der kleine Rabe Socke: Alles wieder beste Freunde! von Nele Moost

Die bekannte Kinderbuchautorin Nele Moost hat bereits mehrere Bücher über den kleinen Raben Socke geschrieben. Mit "Der kleine Rabe Socke - Alles wieder beste Freunde" hat sie nun das erste Comic mit dem pfiffigen Raben veröffentlicht.

Socke freut sich über die vielen Schätze, die er auf dem Weg vom Baden nach Hause gefunden hat.

Ein Hut, eine Tasche, ein Schirm und vieles mehr, alles nimmt er mit. Zuhause angekommen, braucht er Hilfe von seinen Freunden. Sie sollen ihn dabei unterstützen, die Fundstücke in sein Baumhaus zu schaffen. Wolle, Eddi-Bär, Frau Dachs, der kleine Dachs, Löffel, Eichhörnchen, Stulle, Wolf, Fuchs und Maulwurf eilen zu ihm und helfen ihm beim Ein- und Aufräumen. Anschließend machen sie sich ein bisschen lustig über Sockes Unordnung und Sammelfreude. Socke ärgert sich und gerät mit Löffel in Streit. Er überlegt, wie er den Hasen am besten ärgern kann ...

Das wunderschön und sehr hochwertig gestaltete Kindercomic umfasst 64 Seiten und richtet sich an Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Für die Jüngsten ist es ein Vorlesebuch, Leseanfänger werden dazu motiviert, das Buch eigenständig zu lesen. Die Texte sind altersgerecht und gut verständlich. Eine Ausnahme stellte für mich allerdings das Wort "Dunkeltute" dar, hier musste mir das Internet weiterhelfen. Die zauberhaften und detailreichen Illustrationen von Annet Rudolph sind durchgehend farbenfroh und ergänzen Nele Moosts Texte ganz hervorragend.

Viele Kinder kennen bereits den kleinen Raben Socke und haben ihn in ihr Herz geschlossen. Sie werden von der Comic-Version mit den vielen Sprechblasen begeistert sein. Die warmherzige Geschichte mit den Schwerpunkten Freundschaft, Streit und Versöhnung ist durch ihre große Schrift sehr gut lesbar, sie ist lustig und ernst, und sie wird den kleinen Lesern ganz bestimmt Lust auf neue Comicbände aus der Reihe machen!

Absolute Vorlese- und Leseempfehlung für dieses unterhaltsame Kinderbuch!

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Liebevoll gestaltetes Comic über den kleinen Raben Socke und seine Freunde

Rezensionen von PMelittaM:

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Für mich der bisher beste Band der Reihe

Widdersehen von Leonie Swann

Schäferin Rebecca kehrt überraschend mit ihrer Herde nach Irland zurück, die Schafe freuen sich auf ihre heimatliche Weide, doch dort ist nicht alles so, wie in ihrer Erinnerung, die Weide ist mittlerweile eingezäunt, und drei fremde Schafe grasen dort. Dann ist auch noch Rebecca verschwunden, und die Schafe müssen wieder einmal für Aufklärung sorgen.

Der dritte Band der Schafkrimi hat mir bisher am besten gefallen, er glänzt mit viel feinem Humor und natürlich mit seinen Schafen, von denen jedes sein eigenen Fähigkeiten hat, und alle zusammen werden benötigt, den Fall zu lösen. Es macht Spaß, zu lesen, was Schafe so alles denken könnten, wie sie uns Menschen sehen, man muss sie einfach mögen, diese Schafherde.

Die Menschen sind dabei nur Nebenfiguren, manchmal ganz hilfreich, manchmal auch störend, immer ein bisschen begriffsstutzig, und hin und wieder auch sehr gefährlich. Zu Beginn des Romans gibt es daher kein Dramatis Personae sondern ein Dramatis Oves, also ein Verzeichnis der handelnden Schafe. Aus Frankreich ist auch die Ziege Madouc mitgekommen, die sich als Schaf auf Probe bewähren muss, und deshalb natürlich hier auch mit aufgelistet ist.

Erzählt wird größtenteils aus Sicht der Schafe. Ist die Geschichte zunächst noch relativ gemütlich zu lesen, wird sie zunehmend spannender, und am Ende wird alles nachvollziehbar gelöst.

Wer die Vorgängerbände nicht kennt, kommt trotzdem gut klar, denn die Geschichte ist eigenständig, und alles, was man vielleicht wissen sollte, wird erwähnt. Es schadet aber natürlich auch nichts, wenn man die vorherigen Bände gelesen hat, zumal der erste Band gerade verfilmt wurde.

Nach dem für mich nur mittelmäßigen Vorgänger fühlte ich mir hier wieder gut unterhalten, auch der Humor kam bei mir gut an, ich hätte den Schafen bei ihren Betrachtungen und Erkenntnissen noch länger folgen können. Auch einer der menschlichen Charaktere, den sich die Schafe nach Rebeccas Verschwinden als neuen Schäfer auserkoren haben, hat mir mit seiner gelassen Art gut gefallen, sollte es einen weiteren Band geben, würde ich mich freuen, ihn dort wiederzutreffen.

Dieser dritte Band der Reihe ist für mich der bisher beste Band. Er punktet mit viel Humor und liebenswerten tierischen Protagonist:innen, ist aber auch spannend zu lesen.

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Für mich der bisher beste Band der Reihe

Rezensionen von Anilam:

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Ein Sommer der kippt ...

Ultramarin von Ann-Christin Kumm

Ultramarin handelt von einem Sommertrip ans Meer, bei dem drei junge Leute zusammen in einem abgelegenen Ferienhaus landen – aus der entspannten Stimmung zu Anfang entsteht nach und nach ein ziemlich intensives Geflecht aus Nähe, Eifersucht und unterschwelligen Spannungen. Anfangs wirkt alles noch leicht und unbeschwert, aber man merkt schnell, dass die Stimmung kippt.

Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen: sehr atmosphärisch und gleichzeitig angenehm ruhig. Die Autorin schafft es mit ihrem Stil einen total in die verschiedenen Stimmungen zu ziehen. Besonders die unausgesprochenen Gefühle wirken total intensiv und machen das Ganze total spannend.

Ein eindringlicher, teilweise verstörender Roman über Nähe, Macht und Abhängigkeit, der vor allem durch seine starke Atmosphäre gefesselt hat. Nicht immer leicht, aber definitiv fesselnd – für mich gute vier Sterne.

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Ein Sommer der kippt ...

Rezensionen von Anilam:

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Liebevoller Begleiter für Eltern im Alltag

Felsenfest von Nora Imlau

„Felsenfest“ ist ein ganz besonderes Buch, das direkt ins Herz geht. Es eignet sich wunderbar als liebevolles Geschenkbuch – für Eltern, aber auch für sich selbst in herausfordernden Zeiten.

Schon beim Durchblättern merkt man, wie viel Wärme in diesem Buch steckt. Die Illustrationen sind unglaublich liebevoll gestaltet und greifen Alltagssituationen total sanft auf.

Durch die Illustrationen werden die tollen Texte meiner Meinung nach total toll ergänzt.

Die Worte von Nora Imlau sind ebenso einfühlsam wie stärkend. Von Seite zu Seite spürt man förmlich die liebevolle Sprache, die Mut macht, tröstet und Vertrauen schenkt. Das Buch erinnert daran, dass echte Sicherheit für Kinder nicht durch Kontrolle entsteht, sondern durch Beziehung, Nähe und Verständnis.

Besonders schön ist, dass man sich in vielen Gedanken wiederfindet – gerade in Momenten, in denen man als Eltern zweifelt oder sich überfordert fühlt. Ein rundum gelungenes Buch voller Herz, Wärme und wertvoller Impulse – und damit eine absolute Empfehlung als Geschenk für alle Eltern, die ihren eigenen Weg mit Vertrauen und Liebe gehen möchten.

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Liebevoller Begleiter für Eltern im Alltag