Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ela_Ela:
Ich hätte mir was anderes erwartet : /
Eine große Liebe. Und eine Auszeit von der Treue. Eine offene Beziehung. Für drei Monate. Zwischen Abi und Studium. Sich ausprobieren. Mit anderen. Danach ist alles wieder wie zuvor und Tom und Verena weiterhin ein Paar. Denn sie lieben sich und wollen für immer zusammen bleiben. Doch ist das wirklich so einfach, wie sie es sich vorstellen? Verena und Tom kennen sich von klein auf, sind ein Paar, seit sie dreizehn sind.
Sie gehören einfach zusammen und das soll für immer so bleiben. Aber ein Gedanke lässt Verena ? mitten im Abistress und voller Vorfreude auf das anstehende Studium ? nicht mehr los: Sie hat noch nie einen anderen Jungen geküsst, geschweige denn Sex mit einem anderen gehabt. Doch sie liebt Tom und sich von ihm zu trennen oder ihn zu betrügen, kommt nicht infrage. Als sie schließlich mit Tom darüber spricht, treffen die beiden eine Vereinbarung: eine offene Beziehung, drei Monate Austobzeit nach dem Abi. Danach ist alles wieder wie vorher und die zwei wieder ein Paar. Zunächst genießen die beiden es, sich auszuprobieren. Doch sie haben nicht mit den Gefühlen gerechnet, die das Arrangement mit sich bringt: Zweifel tun sich auf. Ängste. Werden sie rechtzeitig einen Ausweg finden?
Mit ihrer ganz eigenen, poetischen Sprache wendet sich Sabine Both den Themen offene Beziehung, Fremdgehen und Treuebruch zu, das viele Jugendliche bewegt, und lässt es ihre Protagonisten durchleben. Sie schildert, wie vorsichtig man in einer Beziehung mit Vertrauen und den Gefühlen des Partners umgehen sollte, ohne pädagogisch belehrend daherzukommen. Eine unterhaltsame, besondere Liebesgeschichte mit Tiefgang.
Vom Inhalt her war das Buch mehr als verlockend und wie für mich geschrieben. Doch als ich zu lesen begonnen habe, haben sich die Seite nur so gezogen. Man hat sehr viele interessante Dinge über den Beginn ihrer Liebe und der Freundschaft erfahren, doch die Haupthandlung die vom Inhalt her versprochen war, kommt erst sehr spät vor.
Die Gefühlswelt der beiden war sehr gut beschrieben, aber irgendwie hab ich nicht so reingefunden. Es war jedoch sehr schnell zu lesen mit seinen 250 Seiten.
Auch verstehe ich viele Entscheidungen der beiden nicht und wieso man das unbedingt ausprobieren muss obwohl man doch glücklich ist.
Am liebsten hatte ich die beiden Freunde. Anna & Felix, bei denen etwas Unerwartetes passiert. Auch den Zwillingsbruder Rollo fand ich sympathisch. Verena & Tom sind mir natürlich auch ans Herz gewachsen. Wie gesagt über ihre Entscheidungen kann man streiten. Das Drama das sich jedoch zum Ende hin abspielt war mir dann doch too much. Auch wenn es sicher nicht einfach für die Beteiligten war.
Fazit: Eine faszinierende Geschichte über eine besondere Liebesgeschichte mit Tiefgang die mich jedoch nicht hundertprozentig mitreißen konnte.
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Rezensionen von Blaetterwind:
Außergewöhnlicher Debüt-Roman
Die Luft da oben von Pauline Keller
Darum geht's:
Lena hätte eigentlich allen Grund zu feiern. Sie hat gerade ihre Abschlussprüfung des BWL-Studiums erfolgreich abgeschlossen. Wäre da nicht ihre Familie, die sie als Faulenzerin, als arbeitslose Versagerin abstempeln würde und sie ständig mit anderen vergleicht. Wäre da nicht ihre falsche Freundin Verena, die sie wie ein Taschentuch benutzt und wegschmeißt.
Wäre da nicht dieses Klassentreffen, das sie daran erinnert, wie sie während ihre Schullaufbahn wegen ihren 1,82 Meter Körpergröße immer wieder verbale Seitenhiebe verpasst bekommen hat. "Lena, wie ist die Luft da oben?" Aber vor allem: Wären da nicht ihre Selbstzweifel und ihre verzerrte Wahrnehmung, die sie von sich selbst hat.
Wie bereitet sich Lena mit diesen Voraussetzungen auf das Klassentreffen vor? Wie findet sie doch einen Weg zu sich selbst?
Cover, Titel, Klappentext:
Natürlich ist das Cover jetzt nicht gerade das ästhetischste, aber mir stach das Buch wegen seinem sehr besonderen Aussehen sofort ins Auge, unabhängig davon. Es ist vor allem außergewöhnlich. Und das hat sofort meine Neugier geweckt.
Auch der Titel passt wunderbar dazu. Lena wird auch im Roman selbst mehrmals danach gefragt, wie die Luft da oben denn so sei. Alles spielt sehr gekonnt auf ihre Problematik ein.
Der Witz mit der Giraffe täuscht vielleicht über den doch teilweise ein lustiges Buch vor, was es aber nur bedingt ist. In vielen Teilen ist es schon sehr ernst und nachdenklich.
Worüber gar nicht erzählt wird, ist die Problematik mit ihrem sozialen Umfeld, was auch noch ein wichtiges Thema im Buch ist. Vor allem am Anfang wird fast gar nicht auf die Körpergröße eingegangen. Dennoch nehmen das Klassentreffen und ihre Komplexe einen zentralen Punkt der Geschichte ein und deswegen finde ich es passend.
Außergewöhnlich:
Was kann ich? Was will ich? Wie soll es weitergehen? Diese und noch ganz andere Gedanken teilt uns Lena in der Ich-Perspektive mit. Es ist die Angst, mit ihrem Beruf nicht glücklich zu werden, denn eigentlich will sie nur das. Zugegeben, das ist noch nicht besonders außergewöhnlich. Aber das Buch hat viele Elemente, die es von anderen doch schon unterscheidet.
Zunächst ist da der Druck, den sie von allen Seiten bekommt und ihr keinen ruhigen Moment zulässt, um über sich selbst nachzudenken.
Da ist ihre Familie, der man, während man das Buch liest, am liebsten die Leviten lesen würde.
"'Und Faulenzer werden nirgends gern gesehen' 'Faulenzer?' Mir stockt der Atem. 'Redest du von mir?' 'Ich sage nur, wie es ist.'"
- S. 14
Von ihrer Familie muss sie sich regelmäßig anhören, dass das Studium Zeitverschwendung war und dass sie eine anständige Ausbildung hätte machen sollen. Und auch, dass sie schon längst hätte Bewerbungen losschicken sollen, anstatt darüber nachzudenken, was sie wirklich will.
Dabei merkt man, wie Lena anfänglich zu ein Spielball verschiedener Personen wird. Zwischen den Anforderungen ihrer Familie und denen ihrer angeblich besten Freundin Verena, die alle eine sehr starre Vorstellung davon haben, wie Lena sich zu verhalten hat, versucht sie es allen recht zu machen und kann bei diesen unrealistischen Anforderungen nur scheitern.
Als Leser kann man sich nur fragen: Wieso tust du dir das an? Warum umgibst du dich mit solchen Personen, die dir nur schaden?
Auf die Antwort wird man nicht hingewiesen, aber es ist dennoch ganz deutlich: Wegen ihres sehr geringen Selbstbewusstseins, das auch für ihre verzerrte Selbstwahrnehmung verantwortlich ist. Man merkt beim Lesen immer mehr, wie wenig sie sich selbst zutraut und wie sehr sie sich selbst unterschätzt. Ihre Erinnerungen, die sie schildert, sind davon geprägt, dass sie versagt hat, dass sie anders war, dass sie gehänselt wurde.
"Andere sind all das, was ich nicht bin! Andere sind froh, dankbar, tüchtig, sparsam, ordentlich, selbstständig und schlafen am Wochenende nicht bis ultimo. Von klein auf wurde das in mein Hirn eingemeißelt."
- S. 75
Solche Erlebnisse haben wohl Spuren hinterlassen und als Leser erhält man nach und nach immer mehr Verständnis dafür, wieso sie sich zu so einer Person entwickelt hat. Und das ohne melodramatische, kitschige Vergangenheit. Lena ist in ihrer Person mit ihrer Problematik sehr außergewöhnlich, und dennoch ist es nicht so realitätsfern, dass man sie auch immer nachvollziehen und sich mit ihr identifizieren kann.
Die sympathische Außenseiterin entwickelt sich im Laufe des Buchs - zum Glück! Immer mehr nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand, immer mehr nimmt sie sich auch in Schutz. Auch das Klassentreffen, wovor sie wegen den Hänseleien so Angst hatte, nimmt sie als Chance an: Als Chance zu zeigen, dass sie sich nicht mehr verstecken muss. Und das alles wirkt nicht künstlich oder gestellt, die Entwicklung scheint fließend und immer nachvollziehbar. Auch wenn ich Lena manchmal am liebsten richtig durchgerüttelt hätte, konnte ich sie in jedem Moment auch irgendwo verstehen.
Stilistisch wird diese doch sehr erdrückende Thematik etwas aufgelockert. Der Schreibstil ist sehr jugendlich, modern und auch sehr lebhaft. Vieles wird in GROSSBUCHSTABEN geschrieben, wenn etwas geschrien wird, oft tauchen auch gleich mehrere Ausrufezeichen in Kombination (?! !!!) auf, es wird mit Onomatopoetika gearbeitet ("KLICK-KLACK" S. 212), einige Worte werden lang gezogen ("Ääääääällllllviiiiis!" S. 165), Lena schreit auch ab und zu ihre Fassungslosigkeit in Gedanken heraus. Insgesamt war mir der Schreibstil etwas zu unruhig, und zu aufbrausend. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass das Buch nur sehr starke Emotionen beschreibt und die zarten eher außen vor lässt. Aber das ist Ansichts- und Geschmackssache und ich finde, dass dieser Schreibstil sehr gut zu Lena als Person passt. Es hat sie auch nahbar und lebendig gemacht. Die Dialoge wurden dadurch pfiffig und echt unterhaltsam, aber für mich persönlich auf Dauer etwas anstrengend zum Lesen.
Es gab nur zwei Dinge, die mich etwas gestört haben.
1. gibt es durchaus Passagen, die sich etwas in die Länge gezogen haben, weil sie sich zu sehr ins Detail verstrickt haben. Andererseits gibt es auch Passagen, in denen mir manches zu schnell abgehandelt wurde, wo ich mir mehr Ausarbeitung gewünscht hätte.
2. fand ich das Ende zu leicht gelöst. Gerne hätte ich mehr Zeit mit Lenas Entwicklung verbracht, aber am Ende gab es einen doch sehr abrupten und plötzlichen Wandel, der mir zu schnell abgehandelt wurde. Pauline Keller hat während der Handlung bereits bewiesen, dass sie dies gut schildern kann - wieso also hier nicht? Insgesamt bin ich aber mit der Lösung einverstanden, auch wenn ich mir mehr Ausarbeitung gewünscht hätte.
Fazit:
Die Luft da oben erzählt eine wunderbare Geschichte von einer jungen Erwachsenen, die auf Umwegen lernen muss, was es bedeutet, sich selbst kennen zu lernen. Ein sicherlich alltägliches Thema, das viele beschäftigt, wird hier ohne Melodramatik oder Tragik, sondern ganz realitätsnah an den Leser herangeführt und regt zum Nachdenken an. Mit teilweise etwas langen Passagen und einem abrupten Ende ist das Buch dennoch empfehlenswert für all diejenigen, die sich für die Thematik interessieren.
Rezensionen von Wanderpfa.de:
Inhalte in eindringlichen, sensiblen Worten und Bildern
Schafe in Tirol von Susanne Schaber
"Schafe in Tirol"
ein fotografisches Portrait von Thomas Stoffaneller. Mit einem Essay von Susanne Schaber
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2016, ISBN 978-3-7022-3493-5 , 39.95 EUR
Thomas Schaber ist Fotograf aus Innsbruck . Für die Bilder dieses Buches nahm er sich 3 ½ Jahre Zeit. Sie entstanden analog in Schwarz-Weiß-Technik.
Ihm erschien diese Technik angemessen zur Thematik des Buches, die traditionelle und fast archaische Schafzucht in Tirol zu dokumentieren.
So handwerklich und individuell wie der Umgang mit den Tieren stellte sich für ihn der Umgang mit der Kamera dar, ?...die Haptik, den Geruch, das Gefühl, den fertigen Abzug in den Händen zu halten...? im Gegensatz zur eher unemotionalen Computertechnik.
Die Einfachheit der Reduktion auf Licht und den Moment drückt somit das archaische Leben der Schafe wie auch der Menschen auf den gebirgigen Hochweiden in Tirol aus.
Den Fotografien voran geht ein Essay der Innsbruckerin Susanne Schaber.
Sie schildert die Bedeutsamkeit der Schafherden für die Besiedelung des alpinen Raumes, die Inanspruchnahme des Grundes, der durch das Beweiden entdeckt und erschlossen wurde. Die ersten Siedler wanderten mit den Tieren und errichteten jahreszeitliche Aufenthaltsorte.
Die Schafe und ihre Besitzer wechselten selbstverständlich über Grenzen, die für sie nur theoretisch existieren. In heute noch gültigen Weiderechten von 1415 wurde das immerwährende Weiderecht Südtiroler Schafe auf Tirols Weiden festgelegt. Alljährlich wechseln die Tiere mit ihren Schäfern Anfang Juni vom Schnalstal über Niederjoch und Hochjoch in die Venter Weidegebiete und im September wieder zurück. Über 40 km legen sie dabei zurück und überwinden Schneefelder und felsiges Gelände bis zur 3000m-Grenze. Seit vielen hundert Jahren hat sich diese Art der Reise nicht verändert, Zeugnis einer lebendigen Tradition.
Mehrere Rassen sind schon ausgestorben, das weiße Bergschaf ist das häufigste, die Zucht des robusten, eigenwilligen vor dem Aussterben bedrohen Tiroler Steinschafes wird in letzter Zeit wieder gefördert. Das Schaf als Lieferant eines wieder geschätzten Produktes wird wertgeschätzt. Nicht für die Masse, eher für den Liebhaber des Besonderen. Gutes Lammfleisch, würziger Käse und Molkereiprodukte und auch die ökologisch wertvolle Wolle begeistern Einheimische und Touristen. Nachhaltigkeit ist hier kein Schlagwort, sondern Realität. Es steckt viel Arbeit in der Aufzucht der Tiere und der Herstellung der Endprodukte, doch ist dies auch ein Weg für die Gebirgsanwohner, Leben und Lebensunterhalt sinnvoll miteinander zu verbinden und in der Heimat bleiben zu können.
Essayistin und Fotograf schildern diese Inhalte in eindringlichen, sensiblen Worten und Bildern.
Auf den Fotos von Thomas Stoffaneller wird die einzigartige archaische Atmosphäre durch die Schwarzweißtechnik sichtbar. Knappe kurze Sätze beschreiben Inhalt der Bilder für jeweils mehrere Seiten. Man erlebt die schöne Verbindung von Mensch und Tier, die soziale Gemeinschaft der Schafe untereinander, die Tiere als Teil der Landschaft. Mit einem Blick für die Feinheiten und das Wesentliche gelingt es dem Fotografen, die Einfachheit, aber auch das raue, beschwerliche Element abzubilden.
Der Bildband ist sehr grafisch gestaltet, eine klare Schrift unterstützt das schlichte Layout. Der Einband vermittelt sehr haptisch das Thema durch einen weißwollenen Umschlag.
Eine gelungene Publikation für kulturell Interessierte des alpinen Raumes speziell in Tirol.
Buchbesprechung vom 11.02.16 © Alpineblau vom Alpic.net/forum
Rezensionen von Nimue:
Wunderbarer Reisebericht
Als der Bär am Zelt anklopfte von Susanne Schaber
Flo und Klara nutzen ihre Hochzeitsreise um mit dem Fahrrad um die Welt zu reisen. Dabei verschlägt es sie nach Island, quer durch die USA, nach Zentralamerika, Patagonien, Südostasien und Ostafrika.
Direkt die Einführung hat mir die beiden Autoren sehr sympathisch gemacht: ich finde ihre Idee, ihre Hochzeitsreise für ihren gemeinsamen Traum zu nutzen, sehr gelungen! Und so ?stolpern? sie hin und wieder recht chaotisch und zum Teil unvorbereitet von einem Abenteuer in das nächste.
Genauso würde es mir wahrscheinlich auch ergehen.
Obwohl beide sehr sportlich sind, insbesondere Flo, geraten sie unterwegs regelmäßig an ihre körperlichen Grenzen und beschreiben voller Humor und Witz, wie sie sich gegenseitig wieder aufbauen und anstacheln und sich trotz diverser Schwierigkeiten nicht gegenseitig aus den Augen verlieren sondern immer näher zusammenwachsen.
Während des Lesens erhält man unterschiedliche Einblicke, da die Texte zum einen aus Flo?s Perspektive und zum anderen aus Klara?s geschrieben wurden und die beiden haben durchaus hin und wieder eine andere Wahrnehmung bzw. Sichtweise. Dabei werden ihre Schilderungen durch unzählige anschauliche und wunderschöne Fotos der Reise und eingängige Landschaftsbeschreibungen gestützt.
Ich fand das Buch besonders spannend, da der Schwerpunkt nicht, wie man vielleicht erwarten würde, auf dem Radfahren liegt, sondern auch sehr viel über die großartigen Erfahrungen der beiden und die vielfältigen Menschen, die sie getroffen haben, geschrieben wird. Besonders die Beschreibungen aus Asien und Afrika und das Leben der Menschen dort haben mich sehr bewegt.
Das Buch ist ideal für jeden, den das Fernweh gepackt hat und der auf eine etwas andere Art und Weise um die Welt reisen möchte. Vor allem wird man auf Dinge aufmerksam, an die man so vielleicht nicht denken würde, wenn man selber über so eine Reise nachdenkt. Für mich ist das Fernreisen per Rad durch dieses Buch definitiv eine neue spannende Option geworden!
Ich habe nun schon mehrere Reise-/ Erfahrungsberichte gelesen, bei denen es sich oft um eine emotionslose Aneinanderreihung von Reiseetappen handelte ? dieses Buch ist keinesfalls so! Es ist lustig, unterhaltsam, humorvoll, chaotisch, menschlich, liebenswert und anschaulich!
vorzeig-bar.blogspot.de
Rezensionen von SLovesBooks:
Tolle Storyline und aussagekräftige Charaktere
Als der Bär am Zelt anklopfte von Susanne Schaber
Meine Meinung:
Nachtmahr ? Das Erwachen der Königin ist ein ganz fantastischer Einstieg für eine Trilogie. Dieser Teil beinhaltet bereits alles, was eine gute Buchreihe ausmacht: eine gute Geschichte, Spannung, Romance und gut gezeichnete Charaktere.
Storyline:
Die Geschichte konnte mich sofort in ihren Bann ziehen.
Mit Nachtmahren hatte ich es in Büchern bisher noch nicht zu tun. Umso spannender war es dieses neue Wesen kennenzulernen. Die Geschichte ist erfrischend, weil sie sich allein schon deswegen von vielen anderen Romanen unterscheidet. Es ist nicht die tausendste Vampir Liebesgeschichte. Zwar spielt die Liebe hier auch eine große Rolle, jedoch steht eindeutig mehr die Identität der Protagonistin und ihre Selbstfindung im Vordergrund.
Die Geschichte ist sehr spannend. Gerade das Ende konnte mich begeistern und hat mich sofort neugierig auf den zweiten Band gemacht, da ein kleiner Cliffhanger besteht.
Charaktere:
Die Charaktere sind in diesem Buch sehr spannend und aussagekräftig. Gerade die Protagonistin Lorena mit ihren ambivalenten Gefühlen, bedingt durch ihre divergierenden Charakterzüge, konnte mich begeistern. Auf der einen Seite ist sie eine ganz normale junge Frau, die mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen hat und auf der anderen Seite ist sie ein Nachtmahr, ein magisches Wesen, über das sie keine richtige Kontrolle hat. Ihr Charakter wurde von der Autorin sehr überlegt ausgearbeitet. Besonders gefallen hat mir der Konflikt zwischen diesen beiden Charakterteilen, welcher in einem inneren Monolog oder fast schon Streitgespräch ausgetragen wurde. Ich hatte das Gefühl diesen Charakter sehr intensiv kennenlernen zu können. Sie war mir durchgehend sympathisch und ihre Handlungsweisen waren auf Grundlage des jeweilig vorherrschenden Charakters nachvollziehbar und authentisch.
Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr prägnant. Es handelt sich um einen Er-Erzähler. Von dieser Darstellungsform wird jedoch teilwiese insoweit abgewichen, dass Teile des inneren Monologs der Protagonistin in den Text einfließen, wodurch man ihren Gedankengängen folgen kann. Dadurch wahrt die Autorin auf der einen Seite die Distanz zur Figur und auf der anderen Seite kann sie beeinflussen, wann der Leser mehr über ihr Seelenleben erfahren darf, um diese besser kennenzulernen.
Diese Fetzen des inneren Monologs beleben das Buch sehr, denn sie stellen gleichzeitig eine Diskussion zwischen den beiden Charakterteilen der Protagonistin ? Nachtmahr gegen Lorena ? dar. Die Autorin setzt diese Technik geschickt ein, um die Spannungen zwischen diesen beiden Identitäten zu inszenieren.
Außerdem bedient sich die Autorin mehrerer Handlungssprünge, um die Geschichte zu beschleunigen, was auch dazu führt, dass eine teilwiese aufzählende Wirkung eintritt.
Zusätzlich wird die Vergangenheit der Protagonistin beleuchtet, indem Tagebucheinträge in den Text eingearbeitet werden. Das erleichtert den Zugang zum Charakter.
Die einzelnen Szenen werden gut beschrieben, sodass der Leser sich unmittelbar in diese hineinversetzen kann.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen. Er war gut geeignet, um den Leser durch die Geschichte zu tragen. Außerdem sind durch ihn die Charaktere aussagekräftig zur Geltung gekommen. Es ist sehr spannend geschrieben.
Fazit:
Insgesamt bin ich von dem Auftakt dieser Trilogie wirklich begeistert. Mir hat der Schreibstil und der dualistische Charakter der Protagonistin sowie die Darstellung dessen sehr gefallen. Außerdem finde ich die Fantasyfigur des Nachtmahr sehr spannend. Ich bin gespannt wie diese Geschichte weitergeht.
Rezensionen von Ela_Ela:
Das schwächste Buch dieser Serie : )
Forever with You von J. Lynn
Inhalt: Wenn ein heißer One-Night-Stand alles verändert. An manche Dinge glaubt man einfach, auch wenn man sie selbst nie erlebt hat. Für Stephanie ist Liebe so etwas. Es gibt sie. Irgendwo da draußen. Vielleicht sogar für sie. Irgendwann. In der Zwischenzeit hat sie heiße One-Night-Stands mit hübschen Kerlen wie Nick.
Doch aus dem kurzen Abenteuer mit ihm wird plötzlich mehr ? bis das Schicksal es ihr wieder nimmt. So schnell Nick für Steph die Schutzmauern einreißt, die er bisher um sein Herz errichtet hatte, so schnell baut sie ihre auf, um den Schmerz und Nick nicht zu nahe kommen zu lassen. Aber er hat nicht vor, sie einfach kampflos aufzugeben.
Das lange Warten hat sich doch gelohnt, doch habe ich zum ersten Mal länger gebraucht bis ich in dieses Buch reingefunden habe und mich voll und ganz darauf konzentrieren konnte. Außerdem bin ich relativ spät draufgekommen das Steph schon im Buch von Cam & Avery vorgekommen ist. Nick fand ich von Anfang an total sympathisch und wäre ich nicht vergeben hätte ich mich ebenfalls Hals über Kopf in ihn verliebt. Steph war mir im ersten Teil von Cam & Avery total unsympathisch doch jetzt wo ich sie besser kennengelernt habe, verstehe ich ihre Reaktionen sogar. Außerdem habe ich wieder gefreut alle anderen wieder zu sehen. Außerdem gibt es bei einem Pärchen Nachwuchs, den lernt man sogar am Ende des Buches noch kenne! ; )
Fazit: Im Großen und Ganzen wieder ein wunderbar gelungener Roman von J Lynn doch dadurch das ich relativ spät ins Buch gefunden habe muss ich dieses Mal einen Stern Abzug geben. Freu mich aber schon wieder total auf das Buch von Brock und Jillian, die man hier ja auch schon beide kennen lernt. Jetzt heißt es wieder gespannt warten.
Serie:
1. Wait for you (Avery & Cam)
2. Trust in me (Avery & Cam)
3. Be with you (Teresa & Jase)
4. Stay with me (Calla & Jax)
5. Fall with me (Roxy & Reece)
6. Forever with you (Steph & Nick)
7. Fire in you (Jillian & Brock) erscheint im August 2016
Rezensionen von andrea79:
witzige Anekdoten für zwischendurch
Forever with You von J. Lynn
Klapptext:
Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt?
Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann?
Kriege ich in einer Beziehung auch Treuepunkte?
Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen?Wenn Sie solche Fragen mögen, werden Sie in diesem Buch viel Spaß haben.
Klar, für den Preis dieses Buchs können Sie sich auch einen dünnen Thomas Mann kaufen oder zwei Hemingways, also echte Nobelpreisträger, oder eine gebrauchte Bibel, also praktisch das Wort Gottes, aber überall da steht wenig über Frauen, und schon gar nichts Lustiges oder nicht viel Wahres ...Katrin Bauerfeind erzählt in ihrem neuen Buch, was es heutzutage heißt, eine Frau zu sein: mit Witz, aber ernstgemeint, ohne Quote und Aufschrei, aber auch ohne Drumrumreden. Es geht um Playmobilfrisuren, Wellnesswahnsinn, schlechten Sex und gute Freunde und um Männer, Mode, Cellulite. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin ...
Zu Beginn gründet Katrin Bauerfeind unter anderem ihre eigene Religion. Eine Frauenreligion ganz genau gesagt. Mit viel Sarkasmus und Ironie erzählt sie Erlebtes und lässt dabei so gut wie kein Thema aus. Aber ich tue mir recht schwer dieses Buch mit Emanzipation in Verbindung zu bringen. Für mich waren es humorgespickte überspitzt dargestellte Szenen. Stellenweise mochte ich den Humor sehr und habe mich wirklich köstlich unterhalten und die habe ich auch in einem Rutsch gelesen. Es gab aber auch Abschnitte, die haben mir nicht so zugesagt, hier habe ich dann pausiert und das Buch beiseite gelegt. Das hat meinen Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigt, da es aus kleinen Anekdoten des Alltags bestanden hat.
Cover:
Für meinen Geschmack spiegelt das Cover ganz gut den Inhalt wider. Es ist witzig und der Kaktus hat hier seine entscheidende Aufgabe getan. Denn Frauen sind nicht wirklich das schwächere Geschlecht, man sollte uns ernster nehmen um nicht gestochen zu werden.
Zitate:
Der Feminismus hat mehr Frauen enttäuscht als die Verfilmung von 50 Shades of Grey.
Erstes Date: Machen wir bei der Rechnung halbe-halbe, und wenn ja, muss man das vorher festlegen? Ist es nicht wahnsinnig unsexy, vorher zu diskutieren, wer nachher zahlt, so als würde man vor der Zeugung des Kindes schon über spätere Alimente reden?
Machen wir bei der Rechnung halbe-halbe, und wenn ja, muss man das vorher festlegen? Ist es nicht wahnsinnig unsexy, vorher zu diskutieren, wer nachher zahlt, so als würde man vor der Zeugung des Kindes schon über spätere Alimente reden?
Rezensionen von Eeyorele:
Unterhaltsam. Keine Rezepte.
Forever with You von J. Lynn
Inhalt
Katrin Bauerfeind hat in ihrem Buch verschiedene Geschichten gesammelt, die (laut Untertitel) Männern so nicht passieren würden. Ob nun Verhalten, Gefühle oder Schuhe, Cellulite und Emanzipation, dieses Buch zeigt, was es heißt eine Frau zu sein. (Klappentext)
Meinung
Ich habe das Buch fast an einem Stück gelesen.
Eine Geschichte nach der anderen. Und einige waren lustig und andere nicht. Katrin Bauerfeind hat wirklich einige gute Ideen. Zum Thema Gott als Frau, Schuhe, Frauen in der Familie Bauerfeind, Knigge, Fotos und neue Medien und ältere Menschen. Aber nur wenige dieser Geschichten haben wirklich was mit dem Unterschied zwischen Männern und Frauen zu tun, sondern sind einfach Geschichten, die einen Einblick in das heutige Leben geben - egal ob bei Männern oder bei Frauen. Ich habe mich in einigen wiedergefunden und konnte über einige wirklich herzhaft lachen. Aber andere haben mir dann wieder gar nicht zugesagt oder waren mir doch ein wenig zu konstruiert. Ich finde es schade, dass das Buch so gar nicht zum Untertitel passt. Und auch der Klappentext hat mir irgendwie etwas anderes vermittelt, als ich dann im Buch vorgefunden habe. Ich bin eine Frau in diesem Land und ich hatte gehofft, dass mehr frauenspezifische Themen in diesem Buch angesprochen werden würden. Hätte Katrin Bauerfeind die Fragen hinten auf dem Buch beantwortet (Kann ich emanzipiert sein und trotzdem ohne Unterwäsche in die Stadt? Bin ich schon eine moderne Frau, nur weil ich nicht kochen kann? Muss es in Frauenbüchern eigentlich immer um Männer, Mode und Cellulite gehen?) und einige ihrer wirklich super Idee bis zum Ende durchdacht, wäre das Buch besser.
Ich würde sagen, das Buch hat mich unterhalten. Und ich denke, dass es noch besser wäre, wenn man es nicht in einem Durchgang liest, sondern immer mal wieder ein Kapitel. Aber ich finde schade, dass mir Untertitel und auch Klappentext etwas anderes vermittelt haben, als das Buch eigentlich ist. Wäre ich mit einer anderen Erwartungshaltung an das Buch gegangen, dann hätte es mich vielleicht auch mehr überzeugt, so aber konnte das Buch mich nur bedingt überzeugen.
Rezensionen von constanze.dettke:
Rezension zu "Der goldene Sohn"
Der goldene Sohn von Shilpi Somaya Gowda
In "Der goldene Sohn" erzählt die indisch-kanadische Autorin Shilpi Somaya Gowda die Geschichte des jungen indischen Arztes Anil Patel, seiner Freundin Leena und ihrer Familien. Gegliedert ist das Buch in vier Teile, die jeweils etwa 100 Seiten umfassen, sowie Kapitel von angemessener Länge.
Der erste Teil beginnt mit Anils Umzug von Indien nach Texas im Alter von 23 Jahren, kurz nachdem er sein Medizinstudium in Ahmedabad in Westindien, beendet hat. Von nun an wird er am Parkview Hospital in Dallas arbeiten und dort seine Zeit als Assistenzarzt absolvieren.
Durch einige Rückblenden wird auch von Anils Kindheit berichtet. Damals waren er und Leena, deren Eltern ein beschiedenes aber glückliches Leben als Nachbarn der reichen Patels führten, sehr eng befreundet. Als Jugendliche, in deren Alter es sich in ihrer Gesellschaft nicht mehr ziemt, dass gleichaltrige Jungen und Mädchen ihre Freizeit gemeinsam verbringen, werden sie dann aber immer mehr voneinander getrennt, sodass sie einander nach und nach aus den Augen verlieren. Die Arbeit im Krankenhaus in den USA stellt sich für Anil ganz anders dar, als er sie sich vorgestellt hatte. Während seines ersten Jahres am Parkview Hospital wirkt er häufig total überfordert.
Währenddessen beginnen in Panchanagar Leenas Eltern früh damit, nach Heiratskandidaten für ihre Tochter Ausschau zu halten. Leena gefällt das Leben im Haus ihrer liebevollen Eltern, jedoch möchte sie keine wirtschaftliche Belastung für sie darstellen. Die Wahl fällt bald auf einen Mann namens Girish, dessen Familie eine hohe Mitgift verlangt, obwohl dieser Brauch in Indien mittlerweile eigentlich gesetzlich verboten ist. Im Haus von Girishs Familie passiert Leena viel Schlimmes. Von ihrem Ehemann wird sie die meiste Zeit über ignoriert, sie muss arbeiten wie eine Sklavin und von ihrer Schwiegermutter und ihrer Schwägerin Rekha wird sie beleidigt und grausam misshandelt, obwohl sie alles tut, um ihnen zu gefallen. Leenas einziger Lichtblick sind Rekhas Kinder Ritu und Dev.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben, was, zusammen mit der Tatsache, dass mir das Schicksal von Anil und Leena wirklich naheging und die beiden mir oft Leid taten, dazu führte, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Die Geschichte wirkt darüber hinaus sehr realistisch. Besonders schön fand ich die atmosphärischen Schilderungen von Anils indischer Heimat, durch die der Leser leicht in diese fremdartige, aber faszinierende Welt eintauchen kann. Ich hätte mir lediglich einen Glossar mit den mir meist unbekannten verwendeten indischen Begriffen gewünscht. In den Szenen, in denen es um Anils Arbeit am Parkview Hospital geht, werden außerdem viele medizinische Fachbegriffe verwendet, was ich aber passend fand. Ich war ziemlich überrascht, dass Anil zunächst solche Schwierigkeiten bei der Arbeit hat, obwohl er auch vorher schon manchmal Probleme hatte, so zum Beispiel an der Uni aufgrund seiner provinziellen Herkunft, die ihn die anderen Studenten deutlich spüren lassen. Vor dem Antritt seiner Stelle als Assistenzarzt am Parkview wirkte Anil dann aber doch sehr gut vorbereitet und motiviert. Letztendlich wurde er mir durch seine Fehler und Schwächen aber auch sehr sympathisch. In einigen Situationen handelt er naiv, dennoch hat er ein gutes Herz und versucht grundsätzlich das zu tun, was richtig und gerecht ist. Nach dem Tod seines Vaters wird Anil als dessen ältester Sohn der nächste Schiedsmann von Panchanagar, obwohl dies sicherlich keine ideale Lösung ist.
Während eines Besuchs in seinem Elternhaus kommen Anil und Leena sich wieder näher. Anil bedauert es sehr, dass sie sich so sehr voneinander entfernt haben. Schnell wird für den Leser klar, dass er noch immer sehr viel für sie empfindet. Leena aber ist nach den schrecklichen Dingen, die ihr widerfahren sind, sehr zurückhaltend. Ich habe wirklich gehofft, dass Anil und Leena zusammenkommen, ob ihnen dies gelingt, bleibt lange offen. Der Ausgang der Geschichte war ebenfalls realistisch und für mich zufriedenstellend.
Einige Zustände und veraltete Ansichten innerhalb der indischen Gesellschaft haben mich sehr schockiert. Zum Beispiel müssen Leena und ihre Eltern wie Geächtete leben, nachdem sie der für sie lebensbedrohlichen Situation im Haus ihres Ehemanns entflieht. Ohne genau zu wissen, was vorgefallen ist, machen die Dorfbewohner Leena dafür verantwortlich, dass ihre Ehe nicht funktioniert hat und verurteilen sie dafür, was besonders auch auf Anils Mutter Mina zutrifft. Auch die medizinische Versorgung in Panchanagar ist sehr schlecht, stattdessen ist alter Aberglaube noch weit verbreitet, was mit dazu führt, dass Anil für sich keine berufliche Zukunft in Indien sieht.
Das Cover von "Der goldene Sohn" finde ich sehr schön gestaltet, auch wenn es keine direkte Verbindung zu der erzählten Handlung gibt und es mir im Buchladen wohl nicht besonders aufgefallen wäre.
Insgesamt handelt es sich hier um ein tolles und meiner Meinung nach absolut empfehlenswertes Buch mit einer bewegenden und mitreißenden Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität und Heimat zwischen zwei Welten, den Konflikt zwischen Tradition und sinnvoller Neuerung und Liebe. Die beiden Protagonisten Anil und Leena sind äußerst starke und sympathische Figuren, besonders Leena, die nach den unvorstellbar brutalen Misshandlungen durch ihre Schwiegerfamilie zurück ins Leben und ihren eigenen Weg findet.
Rezensionen von Sabina Haslinger:
Abschied von der geliebten Leih-Oma.
Abschied von Anna von Michaela Holzinger
Ein Buch wo mir beim eigenen ersten Durchlesen fast die Augen nass geworden sind :-) Sehr einfühlsam wird hier das Thema Tod von älteren Leuten für Kinder aufgearbeitet. Ich finde die Geschichte ganz hinreißend illustriert und das Thema mit viel Gefühl für Kinder Greifbar gemacht...
Mit dem Vorlesen habe ich um Weihnachten noch gezögert, weil da die Angst vor Krampus & Co gerade so groß war und auch im Buch einmal im Dunkeln die Angst den kleinen Buben heimgesucht hat.
.. aber jetzt konnte ich auch diese Seite "ohne Probleme" vorlesen. Ein schönes Buch, das meinem großen Buben (4) gefallen hat und er mit mir sicherlich noch öfter lesen wird.







