Kunden em pfehlungen
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Fünfter Band um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff
StefanieFreigericht
vor 2 Tagen
Oh, wie schön, so gewinnt eine Erzählung an Tempo ? der Krimi beginnt mit dahingeworfenen Bröckchen an Handlung: da flieht eine Frau, eine tödliche Gefahr wird geschildert ? bis es eine etwas andere Wendung gibt. Dann wehrt sich das anscheinend wandelnde Klischee eines wackeren Waidmannes gegen Rodungen im Wald.
Und jetzt darf man ins Buch einsteigen mit einer neuen Leiche für die Ermittler Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff im fünften Band der Reihe ? und versuchen, die Eingangs-Bröckchen mit der Handlung ? und weiteren Bröckchen - in Einklang zu bringen. Die offenen Handlungsbrocken sind in diesem Band sehr zahlreich und vielfältig, so dass der Einstieg in das Buch zwar vorangetrieben wird, aber durchaus zuerst nicht ganz leicht gerät ? die ersten rund 100 Seiten sollte man schon am Stück lesen können.
Warum beschäftigte der Leiter eines Windkraftanlagen-Bauers einen Nachtwächter mit Alkoholproblemen? Was haben die drei Kinder eines Bauern, der in einer Bürgerinitiative gegen eine der Windkraftanlagen aktiv ist, und ein Tiergeschäft mit dem Fall zu tun? Was ist hier wirklich passiert?
Bald gibt es einen ersten vagen Hinweis ? eine Person verbindet alle Handlungsstränge. Aber ist das schon die Lösung? Für Hauptkommissar von Bodenstein wird der Fall unerwartet persönlich ? nicht nur, weil sich auch sein Vater in der erwähnten Bürgerinitiative engagiert. Und dann gibt es eine weitere Leiche und den Verdacht, dass in der Vorgeschichte der Ereignisse Vetternwirtschaft und Korruption eine Rolle gespielt haben dürften. Doch es kommt noch viel schlimmer.
Der Einstieg ist hier zwar etwas anstrengend und auch bei Fülle der Personen sollte man sich für den Beginn des Buches Zeit nehmen ? am Stück gelesen war das kein Problem. Geschickt wechselt Neuhaus zwischen den verschiedenen Sichtweisen der Handelnden, passt sich stilistisch z.B. sowohl an den verbockten Jugendlichen als auch an den um Haltung bemühten Hauptkommissar an. Ohne Mühe spielt sie auf der ganzen Klaviatur des Genres zwischen Ermittlungsarbeit, Routinefall, persönlichen Problemen der Ermittler bis hin zu der Frage, welche von zwei Darstellungen hier denn die richtige sei, mündend in Verschwörungstheorien. Definitiv einer der stärksten Bände der Reihe!
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Absolute Kaufempfehlung! Fesselt bis übers Ende, top Sprache, Stil, Charaktere
Endgültig - Thriller (Jenny Aaron 1) von Andreas Pflüger
10 Gründe, warum man dieses Buch lesen sollte (für ? auch zukünftige - Eingeweihte)
1. Aaron
2. Marlowe, die Katze
3. Windungen, Gründe und Ursachen, an die ich nie gedacht hätte
4. Nur das Ende des Buches zu lesen nützt (leider) gar nichts, um die Spannung besser auszuhalten
5. Aarons Sichtweise
6.
Den Beschreibungen von komplexen Bewegungsabläufen kann ich oft nicht einmal folgen, gerade dadurch sind so passend
7. Jeder von uns will solche Freunde, solche Kollegen haben.
8. Niemand von uns will wirklich solche Freunde, solche Kollegen haben
9. Andreas Pflüger ?kann? nicht nur spannend, er kann auch verschachtelte Handlung, knapper Sprachstil, ausführliche Beschreibung, Stilwechsel je nach Person, Ort, Handlung, zart, drastisch,?
10. Ich kann mit den Listen nicht mehr aufhören ? und scheitere daran kläglich im Vergleich zu Aaron
Ich durfte dieses Buch als Vorab-Rezensionsexemplar lesen und kannte vorher den Autor Andreas Pflüger noch nicht, ich kannte nur eine Leseprobe, die mich in den Bann zog. Mir gefiel der Sprachstil, die Grundidee der erblindeten Ermittlerin, die Erzählweise: ich hatte die Selbstreflexion in ?Fräulein Smillas Gespür für Schnee? vor langer Zeit zufällig in einer Vorstellung mit Lesung im Autoradio kennengelernt und der Rezensent meinte damals, er höre nach eine Weile nur noch ihre (Smillas) Stimme. Aaron geht ähnlich ins Ohr, und das beim Lesen! Ich mag sonst Hörbücher, wenn es KEINE Krimis/Thriller sind ? ich kann das Tempo des Fortschritts nicht beeinflussen. Hier werde ich wohl noch das Hörbuch haben müssen.
Für Bücher habe ich zwei bevorzugte Genres, Krimis/Thriller und anspruchsvolle Literatur ? in unterschiedlichen Situationen, mit wechselnden Anteilen an meiner Gesamt-Lektüre und mit je unterschiedlicher Erwartungshaltung.
Bereits die Leseprobe deutete an, dass ?Endgültig? aus dem Spannungs-Genre insofern heraus sticht, als dass es sprachlich und stilistisch deutlich am oberen Ende angesiedelt ist. Viele Krimi/Thriller-Autoren beherrschen Spannungsaufbau, Handlung ? Andreas Pflüger beherrscht auch ganz klassisch literarische Stilmittel (ohne dass das lästig wird, wohlgemerkt!).
Außerdem bedient die Handlung zwar das Klischee des ?beschädigten Ermittlers? durch die Hauptfigur einer aufgrund eines Einsatzes erblindeten Ermittlerin ? aber diese will so gar nicht der Opferrolle entsprechen. Die Protagonistin wirkt gleichzeitig anziehend als auch auf Distanz haltend ? ich musste mich sogar über fast die ersten 100 Seiten immer wieder anstupsen, dass mit ?Aaron? eine Frau gemeint ist, wenn sich im Team fast alle nur mit den Nachnamen anreden und auch der Autor in dieser Sichtweise schreibt. Nicht, dass das hier wichtig wäre ? und auch das ist eine Besonderheit dieses Buches. Höchstens Aarons neue Chefin bringt einmal das Thema der Männerseilschaften zur Sprache; für Aaron ist das wohl irrelevant, wiewohl sie in der Lage ist, darüber zu reflektieren. Die Distanz zu Aaron ? und auch Aarons eigene Distanziertheit ? werden im Laufe der Handlung aufgeweicht, ja aufgebrochen, wenn sie denn je wirklich eine Chance hatten, zu existieren. Und auch das ist eine Stärke des Romans: die Handlung wirkt über das Ende hinaus. Bei Sebastian Fitzek oder Arno Strobel oder Stephen King geschieht das häufig über einen Handlungsfaden, der noch offen bleibt, eine Option, die noch nicht ausgeschlossen wurde, einen Täter, der es eventuell doch nicht oder eventuell zusätzlich zum Festgenommenen war. Am Ende dieses Buches ist alles gesagt, aber damit ist es genau das, ?Endgültig?. Für jeden ? inklusive des Lesers - der danach übrig bleibt.
Rezensionen von Tiella:
ein unterhaltsames Buch für zwischendurch
Endgültig - Thriller (Jenny Aaron 1) von Andreas Pflüger
In diesem Buch erzählt die Autorin verschiedene Geschichten zum Thema: Was es heute heißt, eine Frau zu sein. Dabei sind natürlich Kapitel über Kosmetik, Barbies oder auch Männer zu finden. Diese werden auch richtig witzig beschrieben. Ich musste immer wieder schmunzeln.
Was mir aber am besten gefallen hat, ist, dass es auch Themen gibt, die ernste Töne enthalten.
Z. B. wie eine Frau von außen "bewertet" wird oder warum haben Frauen oft Angst? Diese waren genau so leicht zu lesen wie die anderen, aber sie machten mich auch ein Stück weit nachdenklich.
Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Mich brachten die Beschreibungen immer wieder zum Lachen. Wenn man das Buch aber an einem Stück liest, wird die Aneinanderreihung der einzelnen Geschichten und auch der Humor etwas anstrengend. Mir ging es zumindest so, dass mir das Buch anfangs sehr gefallen hat. Am Ende war ich dann aber auch froh, dass es vorbei war. Man sollte daher immer wieder eine kleine Pause machen, so dass sich der Humor nicht zu schnell abnutzt. Auch waren mir einige Witze zu platt oder schon zu abgedroschen.
Fazit:
Alles in allem ist es ein unterhaltsames und nettes Buch für zwischendurch.
Rezensionen von elafisch:
Nettes Buch für zwischendurch
Hinten sind Rezepte drin von Katrin Bauerfeind
Dass bei diesem Buch hinten keine Rezepte drin sind klärt Frau Bauerfeind recht zügig auf. Stattdessen erwartet die ?Leser*innen? eine Ansammlung von Thesen, Geschichten und Anekdoten, alles natürlich rund um Frauen, deren Partner oder Familien, eben ihren Alltag.
Ich muss sagen, dass mir der Schreibstil von Frau Bauerfeind recht gut gefällt, ich konnte das Buch in kürzester Zeit durch lesen.
Viele Anekdoten fand ich auch recht unterhaltsam, doch mein Humor scheint einfach ein etwas anderer zu sein, als der von Frau Bauerfeind. Und was mir absolut gefehlt hat war so etwas wie ein roter Faden, ging es eben noch um eine völlig neue Frauen Religion (dieses Kapitel hat mir besonders gefallen), war danach plötzlich ihre Kindheit das Thema. Das Buch erinnerte mich ein wenig an Stand-up-Comedy, aber selbst die hat immer ein Hauptthema als Kern der Show.
Einige Kapitel hatten durchaus eine gewisse Tiefe und manche hätte ich gerne dem ein oder anderen Mann als Denkanstoß zu lesen gegeben, aber leider gibt es auch Stellen, die völlig gedanken- und respektlos dahin geschrieben scheinen.
Alles in allem war dies ein unterhaltsames Buch, bei dem mir der rote Faden fehlte, dessen Humor ich nur bedingt teilte und das mir an einigen Stellen etwas zu platt war.
Von mir gibt es daher nur eine eingeschränkte Leseempfehlung.
Rezensionen von Landbiene:
Zwei für immer
Zwei für immer von Jones Andy
Eigene Inhaltsangabe:
Yvi und Fisher kennen sich erst seit kurzem und verbringen ihre erste gemeinsame Zeit vergnügt in der Wohnung bis ihnen die Vorräte ausgehen. Danach ist Yvi eher distanziert und Fisher unendlich in sie verliebt.
Als die Beiden sich kurze Zeit treffen um mich einander zu sprechen, konfrontiert Yvi Fisher das sie schwanger ist.
Fisher freut sich darüber und die Beiden versuchen es gemeinsam "zu schaffen". Ob dies eine Zukunft hat?
Schreibstil:
Der Schreibstil von Andy Jones lässt sich locker leicht und flüssig lesen. Die Sprache ist einfach gehalten und die Geschichte wird komplett aus der Sicht von Fisher beschrieben. Die Kapitel sind ordentlich nummeriert und haben eine angenehme Länge.
Hauptprotagonisten:
Yvi war mir das ganze Buch über unsympathisch durch ihre kühle und wenig emotionsreiche Art. Vielleicht kam es auch nur so rüber, weil die Geschichte aus der Perspektive eines Mannes erzählt ist, dies glaube ich jedoch nicht. Sie konnte mich leider an keiner Stelle für sich gewinnen. Fisher hingegen mochte ich sehr, auch wenn er mir teilweise zu "folgsam" und zu "weich" herüber kam.
Allgemeine Meinung:
Das Buch ließ sich zwar flüssig und rasch lesen, aber irgendwie hat es mich komplett kalt gelassen. Selbst in den Szenen in denen Mal Gefühle vermittelt werden sollten, haben mich leider nicht erreicht. Liegt sicherlich daran das ich für die Hauptprotagonistin keine Sympathie aufbringen konnte. Einzig für Fisher habe ich teilweise etwas Mitleid empfunden, aber eigentlich war er an vielen Sachen einfach "selbst schuld" in meinen Augen!
Berührt hat mich hingegen das Schicksal von Fishers Freund El der an Huntington leidet. Leider hatten die Beiden Geschichten nicht zwingend etwas miteinander zu tun! Daher war es für mich nicht schlüssig warum der Autor diese Geschichte in die Geschichte von Yvi und Fisher gepackt hat.
Da mich das Buch nicht berührt hat und ich ansonsten auch nichts Gutes daran finden konnte, kann ich leider nur 2 von 5 Sternen vergeben....
Rezensionen von RebekkaT:
Der Kaffeedieb
Der Kaffeedieb von Tom Hillenbrand
Es ist 1683, als Conrad de Grebber, einer der Herren XVII, Obediah Chalon ein Angebot macht, das dieser nicht ablehnen kann. Obediah soll den Osmanen Kaffeepflanzen klauen. 1683 war Kaffee sehr wertvoll und die Osmanen bestimmten den Preis. Alle Versuche, aus den Bohnen in Holland die Pflanzen zu züchten, misslingen und die letzte Möglichkeit ist nun, Obediah mit allen Mitteln auszustatten, die er benötigt, um die Kaffepflanzen zu bekommen.
Cover: Wie ein altes Gemälde. Es passt perfekt in die Zeit und hat mich neugierig gemacht.
Schreibstil: Ich habe gemerkt, dass sich Tom Hillenbrand mit Geschichte auskennt; mir hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen, weil es wirklich spannend und fesselnd geschrieben ist.
Die Karten im Buch sind wunderschön und hilfreich, genauso wie das Glossar und der Anhang.
Die Reisevorbereitungen von Obediah sind manchmal zu detailliert beschrieben, das muss man schon mögen, bei der Ankunft in Mocha geht es dann sehr schnell, fast zu schnell, aber spannend, weiter. Ich habe viel über die damalige Zeit gelernt und erfahren - vor allem die Naturwissenschaften und Forschungen haben es mir angetan.
Der Kaffeedieb: ein Buch, welches ich nicht aus der Hand legen konnte, weil ich wissen musste, wie die Reise weiter geht. Von Erdbeben, bis zu Verletzungen durch Kämpfe, über "Fremdwörter" (Bostanci-basi, Aga..) bis zu Spionage, Schmuggel und die Machtkämpfe zwischen den vielen Königreichen, die frühen Anfänge der Börse und was damals einfach wertvoll war, wie Kaffee oder auch die Tulpe - in dem Buch gibt es einfach für jeden etwas!
Rezensionen von RebekkaT:
Das Traumboot
Der Kaffeedieb von Tom Hillenbrand
Das Buch erzählt uns wie Familie Eisenhardt, Uta, Felix, Tom und Oscar ihr "normales" Leben hinter sich lassen, um auf dem Hausboot "WS 3454" zu leben.
Uta erzählt von der ersten bis zur letzten Seite sehr nah, offen und ehrlich, wie sie zu diesem Leben kamen. Alleine schon der Kauf, eine Ebay-Auktion, bei der keiner der möglichen Käufer den Preis der anderen weiß, ist spannend erzählt und einfach nicht gewöhnlich.
Sie bieten 50 Euro mehr als alle anderen, und so kann das Abenteuer beginnen.
Cover: Passend, aber erst der Innenteil ist der HAMMER! Voller wunderschöner Bilder - okay, die Anfangsbilder, vor der Renovierung, hätten mich abgeschreckt, aber was sie daraus gemacht haben, ist so wunderschön, dass ich sowas am liebsten auch machen würde.
Schreibstil: Hier wird nichts beschönigt, die viele Arbeit wird genauso be-und geschrieben wie die wunderschönen Seiten.
Ein Buch, das Spaß macht - und Lust auf ein Hausboot, auch wenn es viele Anträge zu stellen gibt. Eine tolle Idee schön umgesetzt. Aus WS 3454 wird Helene und wir sind ganz nah dran und mit dabei; erleben die Hochs und Tiefs der Familie mit - und am Ende war ich einfach glücklich. Ich habe mich für die Familie gefreut und finde ihr Leben sehr spannend.
Werde mal bei Yo..t.. die Filmaufnahmen suchen! ;-)
Ein Punkt Abzug gebe ich dennoch, da es für mich an vielen Stellen zuviel Technik war, was mich dann einfach nicht interessiert hat.
Rezensionen von Willia:
Zum Glück sind keine Rezepte drin
Der Kaffeedieb von Tom Hillenbrand
Katrin Bauerfeind beschreibt auf ihre offene und freche Art und Weise den feinen Unterschied zwischen der Männer- und Frauenwelt. Der Titel als Marketinggag ist auf alle Fälle schon sehr lustig und schließt da wenigstens schon aus, dass Männer sich dieses Buch kaufen und lesen werden.
Schon gleich am Anfang wird klar gestellt, was Mädchen von Jungs unterscheidet und wieso das eigentlich so ist und sein muss.
Viele Klischees werden noch einmal überdacht und das ein oder andere Mal fühlt man sich als Frau schon ertappt. Ich habe auch einige Situationen wirklich erlebt und hatte somit oft meinen Spaß mit dem Buch.
Das Buch ist schlagfertig, clever und sympathisch geschrieben, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es sind, wie der Titel schon sagt, Geschichten, die Männern nie passieren würden und das sollte man bei dem Buch auch beachten. Es sind abgeschlossene Geschichten, die nicht unbedingt einem roten Faden folgen.
Einige davon sind auch für meinen Geschmack etwas überspitzt dargestellt worden, aber insgesamt traf es absolut meinen Humor.
Ich kann das Buch als Unterhaltungslektüre gerne empfehlen, jedoch muss ich auch sagen, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf den Umfang des Buches nicht ganz stimmig ist.
Nichtsdestotrotz war es ein netter Zeitvertreib.
Fazit: Ich habe es gerne gelesen und war auch nicht enttäuscht, dass hinten keine Rezepte drin sind :)
Rezensionen von Ela_Ela:
Wieder ein Volltreffer ;) Unglaublich <3
Elemental Assassin - Spinnenfieber von Jennifer Estep
Gin kennt sich mit Messern besser aus als mit Gefühlen. Dass nun ausgerechnet sie bei Geschäfttsmann Owen Grayson Schmetterlinge im Bauch hat wie ein pubertierender Teenager, hätte sie sich nie träumen lassen. Aber es ist eben nichts heißer als ein Mann, der sie so nimmt, wie sie ist - inklusive ihrer Vergangenheit, die immerhin dazu geführt hat, dass sie ziemlich mächtige Feinde hat.
Und die haben es mal wieder auf Gin abgesehen. Nur haben sie diesmal eine Killerin angeheuert, die Gin das Wasser reichen kann.
So ich habe das Lesen des vierten Teiles so lange rausgezögert das ich nicht so lange auf den fünften Teil warten muss. Die paar Wochen werde ich noch aushalten, habe ja noch jede Menge andere Bücher daheim, kann ich mich ja diesen widmen.
Dieser Teil hat mir wieder besonders gut gefallen, weil sie endlich mit Bria über sich und was passiert ist redet. Außerdem mag ich Owen viel lieber als Donovan, er akzeptiert Gin so wie sie ist und bestärkt sie indem was sie tut. Liegt vielleicht daran das Mab Monroe auch seine Eltern getötet hat. Auch ihre Eismagie wird stärker als sie gedacht hat. Ich finde Gins Familie die immer weiter wächst einfach nur toll, alle halten zueinander.
Fazit: Wieder wundervoll gelungen und spannend bis zum Schluss. Außerdem klingt die Leseprobe des nächsten Teiles schon vielversprechend. Freu mich schon.
Serie:
1. Spinnenkuss
2. Spinnentanz
3. Spinnenjagd
4. Spinnenfieber
5. Spinnenbeute (erscheint im März 2016)
6. Spinnenfeuer (erscheint im August 2016)
Rezensionen von yesterday:
Spannend und stimmig
Sterbegeld von Judith Winter
Spannend und stimmig sind zwei Worte, die dieses Buch meiner Meinung nach ziemlich gut beschreiben. Die Autorin hat hier zweifellos sehr vieles richtig gemacht.
Jeder Abschnitt wird generalstabsmäßig und in Anlehnung an ein Polizeiprotokoll mit Ort, Datum und Uhrzeit eingeleitet, was verhindert, dass der Leser durch schnelle Ortswechsel verwirrt wird.
Man fühlt sich beim Lesen immer an der richtigen Stelle abgeholt und an den Ermittlungen beteiligt.
Auch wenn die Hauptermittlung alleine spannend aufgebaut ist und man wohl auch damit ein Buch hätte füllen können, fügen sich diverse Nebenschauplätze logisch und stimmig ein. Es sind zwar einige, aber grade nicht zu viel, um zu nerven oder zu verwirren.
Die handelnden Personen sind glaubhaft und es ist alles vertreten, von den Alphatieren bis zu den eher unauffälligen Kollegen, die aber dann zum entscheidenden Augenblick das Zünglein an der Waage sein können. Zwei Frauen, Emilia und Zhou, als Ermittlerduo, gefallen mir sehr und sie ergänzen sich gut und wachsen durch die ihnen übertragene Aufgabe zusammen. Ganz wie ?im normalen Leben? auch. Dass sie in den eigenen Reihen einen Verräter, einen Maulwurf ausfindig machen sollen, wird zwischenzeitlich die Hauptstory und man vergisst über diese schwierigen Momente (eine haarige Polizeiaktion inklusive), dass der Fall einer toten Familie neu aufgerollt und nach neuen Beweisen gesucht wird. Ist denn nun der inhaftierte Mann doch nicht der Täter?
Auch wenn der Spannungsbogen der Geschichte nicht immer greifbar ist und im Vordergrund steht, ist eine gewisse Neugier und Vorahnung beim Lesen immer präsent. Die Ermittlerinnen kommen zwar lange Zeit nicht so weiter, wie sie sich das erhoffen, dennoch passiert immer etwas, sodass man immer auf alle möglichen Details achten sollte, wenn man selbst mitermitteln möchte. Dazu kommen die verschiedenen Stimmungen, die die Autorin immer wieder beschreibt, die den Leser packen und das Bild der Szenen vor dem geistigen Auge vervollständigen. Manche Nebenschauplätze werden so vorsichtig eingesetzt, dass sie entweder gar nicht so wichtig wirken, wie sie sind, oder dass man bei der nächsten Erwähnung die angesprochene Person schon wieder vergessen hat. Aber auch das gehört zum Kalkül der Autorin, die nichts dem Zufall überlässt und einen überzeugenden messerscharfen Kriminalroman kreiert hat.
Dies ist Band drei der Reihe mit Emilia und Zhou. Es stört aber nicht, wenn man die anderen nicht kennt. Ab und an wird zwar etwas aus der Vergangenheit angesprochen, aber es hat keine unmittelbare Auswirkung auf die aktuellen Fälle.
Was ich noch gerne im Buch erfahren hätte, ist, wie der Maulwurf denn zu seinem Auftrag kam und seit wann genau das schon so war, wird doch zu Ende vom Emilia so ziemlich alles infrage gestellt, was sie zuvor mit demjenigen erlebt hat. Auch, wie es dazu kam, dass die Polizeiaktion vereitelt wurde, wird nicht restlos aufgeklärt.
Was es mit dem Cover, das ich grundsätzlich in sich stimmig finde, auf sich hat, fand ich durch die Geschichte allerdings leider nicht heraus.







