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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:

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Unterhaltsam, manchmal übertrieben

Der Trick von Bergmann Emanuel

Gut, ich habe das Buch im Osterurlaub gelesen - und es war unterhaltsam, brachte mich zum Schmunzeln und zum Nachdenken. Lesenswert, ja. Aber manchmal übertreibt der Autor seine Witzigkeit bis ins Groteske - zum Beispiel beim Treffen mit Hitler im Auto. Übrigens: Nach etwa 130 Seiten treffen sich die beiden historischen Handlungsstränge und ich dachte mir, jetzt ist die Spannung weg.

Nein, sie hat bis zur letzten Seite gehalten.

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Unterhaltsam, manchmal übertrieben

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Gute Idee ... zu wenig tiefgang

Der Trick von Bergmann Emanuel

Diese Geschichte ist die Verflechtung zweier Handlungsfäden: Handlungsfaden eins erzählt die Geschichte des Prager Juden Mosche Goldenhirsch, der sich magisch angezogen von der Zauberei des ?Halbmondmannes? und auch von den Reizen der Assistentin des Magiers, einem fahrenden Zauberzirkus anschließt.

Er entflieht damit seiner Abstammung und Herkunft und schafft es, im Deutschland der Zwischenkriegszeit als ?Der große Zabbatini?, als Magier und Mentalist vorgeblich persischer Abstammung, Karriere zu machen. Lug und Trug sind nicht nur Basis seines Berufes sondern auch seines ganzen Lebens, bis das Lügengebäude zusammenbricht und er ins KZ Auschwitz kommt, wo er mit knapper Not dem Tod entrinnt.
Handlungsfaden zwei erzählt die Geschichte des 10-jährigen Max Cohn, der verzweifelt versucht, die Trennung seiner Eltern zu verhindern, indem er einen Zauberer sucht, der einen Liebeszauber der ewigen Liebe für seine Eltern sprechen kann. Diese fixe Idee hat er von einem Langspielplatte aus dem Besitz seines Vaters über einen legendären Zauberer ?Der legendäre Zabbatini?. Und just diesen Zauberer findet er in einem naheliegenden Altersheim als senilen, lebensmüden, an nackten Frauen und Frauenunterwäsche interessierten Lustgreis.
Wie dann die beiden Handlungsfäden miteinander verbunden werden, ist aber leider dilettantisch, die Erzählweise platt und krampfhaft um Witzigkeit bemüht. Der Autor schafft es nicht, die guten Ansätze aus dem ersten Handlungsfaden fortzuspinnen. Letztendlich fehlt der Geschichte der Tiefgang. Als zuletzt die Großmutter in dem Zauberer Ihren Lebensretter aus dem KZ erkennt und der Liebeszauber über die Eltern von Max in der Kindergeburtstagsfeier auch von Erfolg gekrönt ist, wird es auch noch kitschig.
Meine Begeisterung an diesem Buch hat sich in Grenzen gehalten.

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Gute Idee ... zu wenig tiefgang

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Langsam ... sehr langsam

Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul

Ich habe lange gebraucht, bis ich in diese Geschichte hineingefunden habe. Gestört und gehindert haben mich die sehr ausführlichen "Side-Events", also die eingefügten Geschichten der dazukommenden Figuren, die zwar vom Konstrukt her in Ordnung, für mich aber oft unnötig lange waren. Ab der zweiten Hälfte gefiel mir der Roman besser, weil er dann bei der Hauptstory blieb, die ja an sich ganz nett und kurzweilig war.

Ich fand die Geschichte dann sogar zeitweise witzig, wobei der Humor stellenweise auch wieder etwas platt wirkte. Humor in Kombination mit Alzheimer ist halt doch eine sehr anspruchsvolle Gratwanderung, die hier nicht immer gelingt. Gefallen haben mir allerdings die Charaktere der Reisenden, die füreinander da sind, sich helfen und Warmherzigkeit verbreiten, ohne von Vorurteilen getrieben zu sein. In einer Zeit wie diesen etwas, was gut tut. Lesenswert, aber nur, wenn man nicht die ultraspannende und anspruchsvolle Lektüre erwartet!

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Langsam ... sehr langsam

Rezensionen von HEYN Leserunde Andrée:

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Zwischen Illusion und Realität

Der Trick von Bergmann Emanuel

Es wird geschickt eine Geschichte zwischen zweier Generationen erzählt. Sehr unterhaltsam wird der Bogen zwischen dem Schicksal der Familie eines Rabbiners in Europa des 20. Jahrhunderts und einer modernen jüdischen Familie in Amerika gespannt.

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Zwischen Illusion und Realität

Rezensionen von i.weilharter@ais-jugend.at:

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Ein amüsantes Drama...

Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul

Die Geschichte führt uns in die Welt der Vergesslichkeit, eine Erzählung über die Alzheimer-Erkrankung, welche erst gegen Ende hin in all ihrer anhaftenden Dramatik geschildert wird. Der Autor greift ein hoch brisantes, weil sehr aktuelles Thema auf und versucht, aus meiner Sicht, die Bedeutsamkeit des Lebens anhand von Beziehungen bewusst zu machen.

In diesem Versuch wird trotz der zeitweise gelungenen, weil sehr berührenden Darstellung, meines Erachtens die unheilbare Erkrankung von Nancy etwas naiv und verniedlicht inszeniert (mit Ausnahme des Schlusses). Man weiß auch über lange Zeit nicht wirklich, "wohin die Reise führen soll" - zu weitläufig und zusammenhanglos werden die einzelnen Charaktere und ihre Lebensläufe geschildert. Das macht die Geschichte etwas langatmig, auch wenn durch die Art der Schilderungen der einzelnen Protagonisten auch für Spannung gesorgt ist.
Der Schreibstil des Autors ist durchaus humorig, wenn auch über Strecken etwas zu "schwarz" und manchmal für mich auch pietätlos.
Alles in allem ein amüsantes Drama ....

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Ein amüsantes Drama...

Rezensionen von Maria Domes:

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Xund - bunt - anregend - schmackhaft

Xunde Tiroler Küche von Angelika Kirchmaier

Dieses hochwertig hergestellte Kochbuch ist, wie von Angelika Kirchmaier gewohnt, praktisch, anwenderfreundlich und auf Glanzpapier anregend bebildert.
Alle Schmarren-Nocken-Knödel-Nudel-Paunzen-usw-Liebhaber, ob süß oder pikant, kommen auf ihre Rechnung. Gleichermaßen für Diabetiker, Allergiker, Vegetarier, Veganer und Eilige zu empfehlen.

Für Küchen, die Überraschungsgäste zu bewirten haben, ist durch die Auswahl bodenständiger Zutaten, die meist in jeder Küche vorrätig sind, immer eine schmackhafte Lösung darin zu finden. Mit diesem Buch ist es leicht, jedem Genießer was Xundes zu servieren.
Zahlreiche neue Tipps sind dabei, die auch für geübte Köchinnen und Köche den Kochalltag erleichtern können und den Spaß am Kochen erhalten. Durch die Mengenangaben, mit Erklärung für die Vergrößerung der Kochmenge, ist das Buch für Singles wie für Familien bestens geeignet.
Die sonst eher deftige ?Tiroler Küche? ist hier so aufbereitet, dass das Tirolerische erhalten bleibt und gleichzeitig dem Gesundheitsbewußtsein von heute gerecht wird. Für mich sehr wichtig ist zusätzlich das Rezeptverzeichnis, das nach Zutaten und nach Art der Speisen gelistet ist. Ich verwende es gerne für die Resteküche.
Ein durch und durch gelungenes Werk.

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Xund - bunt - anregend - schmackhaft

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Humor, Magie, und ein meisterhafter Stil

Der Trick von Bergmann Emanuel

Ein Buch, das mich wirklich verzaubert hat, nicht nur durch die Tricks des Großen Zabbatini! Es sind zwei Familiengeschichten, die hier verknüpft werden, die eine beginnt 1934 in Prag in einer ärmlichen Rabbinerfamilie, die andere im heutigen Los Angeles, wo der zehnjährige Max Cohn die Ehe seiner Eltern retten will, und zwar mit Hilfe der Magie.

Vergangenheit, Gegenwart, und die dunkle Zeit der Judenvernichtung in Dritten Reich werden im Roman so meisterhaft miteinander verbunden, dass man immer wieder überrascht ist. Nichts wird beschönigt, nichts ausgelassen, und trotzdem bleibt es eine Geschichte voller Humor und Liebe. Gleichzeitig ist es eine Geschichte voll von unvorhersehbaren Wendungen, sie bleibt spannend von Anfang bis zum Ende, mit ein paar besonderen Glanzpunkten, die für mich auch den jüdischen Humor auszeichnen, der Große Zabbatini würde dazu sagen: Daruh Khaneh Kojast. Was es bedeutet, muss man selber nachlesen, es ist ein absolut empfehlenswertes Buch!

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Humor, Magie, und ein meisterhafter Stil

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Zu viele Umwege, zu viele Details

Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul

Es ist eine ziemlich lange Reise nach Coffeeville, sie beginnt an einer amerikanischen Universität zur Zeit der Bürgerrechtsbewegung und endet mehr als 40 Jahre später mit der Einlösung eines Versprechens: Sterbehilfe für die demenzkranke Freundin. In der Zeit bis dahin begegnen wir sehr vielen Menschen, erfahren von unterschiedlichen Schicksalen, die alle sehr detailreich erzählt werden.

Es ist nicht immer klar, warum wir das alles wissen müssen, weil es für den Fluss der Geschichte fast keine Rolle spielt. Manches ist tragisch und berührend, manches merkwürdig und komisch, manches auch einfach nur banal. So erfahren wir, dass Fidel Castro und Che Guevara eitle Revolutionäre sind, die über Bartpflege streiten, dass sich der Calvinismus auf die Unterwäsche von Calvin Klein reduzieren lässt, und mehrere Seiten lang werden wir über die verdauungsfördernde Wirkung von mexikanischen Bohnen informiert.
Bei der Fülle an Details habe ich den Überblick verloren und mir kein wirkliches Bild von den einzelnen Personen machen können. Ich glaube, es ist eher die geeignete Lektüre für Menschen, die einfach viel lesen, aber dazu nicht jedes Mal ein neues Buch anfangen wollen.

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Zu viele Umwege, zu viele Details

Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:

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Mehr erwartet.....

Letzter Bus nach Coffeeville von Henderson J. Paul

Die Geschichte spinnt sich fort und fort, leider verlor ich immer wieder den Faden, denn die Erzählung ufert aus und es kommen immer wieder andere Personen dazu, auch als die Geschichte sich bereits dem Ende nähert. Für mich ein Buch, von dem ich mir mehr erwartet habe, besonders da es auch um das Thema Alzheimer geht.

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Mehr erwartet.....

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Zauberhaft

Der Trick von Bergmann Emanuel

Wie so oft glauben Kinder, dass sie an der Scheidung der Eltern Schuld haben. Und wenn man noch wie Max, seinen Vater nach einem Konflikt wegwünscht, ist die Suche nach dem großen Zauberer, der alles ungeschehen machen soll, nachvollziehbar.
Wie oft wünschen wir uns, dass durch einen Zaubertrick alles Ungemach verschwinden möge?
Durch die beiden Handlungsstränge, einerseits dem Werdegang vom Rabbinersohn zum großen Zauberer und andererseits der Suche von Max nach eben jenem Zauberer, ist dem Autor ein zauberhafter Roman gelungen.

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Zauberhaft