Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Pretzl:
Zum Träumen
Wie immer liefert Nicholas Sparks einen tollen Schmöker , perfekt für einen Nachmittag auf der Couch!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von PretzlRezensionen von thora01:
Emilia - faszinierendes New Adult Debüt
Emilia von C.M. Spoerri
Inhalt/Klappentext:
Partys. Reisen. Flirten. Das bestimmt den Alltag von Emilia dos Santos ? bis sie vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt. Mit einem Mal ist ihr sorgloses Leben vorbei. Sie soll nach alter Familientradition das Weingut im Napa Valley weiterführen und sieht sich damit einer Verantwortung gegenüber, der sie sich nicht gewachsen fühlt.
Ganz und gar nicht. Da hilft es auch wenig, dass ihr Jugendfreund Alejandro wieder auftaucht und sie unterstützen will. Denn seine Nähe verwirrt und verunsichert Emilia nicht nur, sondern stellt sie zusätzlich vor die unangenehme Aufgabe, ihren bisherigen Lebensstil zu hinterfragen ?
Meine Meinung:
Ich bin einfach nur begeistert. Das Buch hat mich gefesselt und ich musste es einfach in einem Zug fertig lesen. Der Schreibstil passt perfekt zu der Geschichte. Die abwechselnden Sichtweisen von Emilia und Alejandro sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ich liebe die Gedanken der Protagonisten, die sehr schön über das gesamte Werk verteilt wurden. Die Protagonisten sind sehr sympathisch, interessant, sexy und fantasyanregend. Ich konnte mich sofort in sie hinein versetzen. Die Sexszenen wurden perfekt in Szene gesetzt und regen die Fantasy des Lesers an. C.M.Spoerri hat es geschafft, dem etwas tabuisierten Thema Sex einen tollen neuen Rahmen zu geben. Die Geschichte ist ein toller Mix aus Emotionen. Ich hab mit den Protas mitgelitten und wäre gerne in die Geschichte hineingesprungen um ihnen einen Schups zu geben. Der Schluss war sehr spannend und die Reaktion von Emilia hat mir gezeigt das sie im Laufe der Geschichte einen riesigen Ruck zum Erwachsenen gemacht hat.
Mein Fazit:
Sehr interessanter, emotionaler und spannender Jugendroman. C.M. Spoerri beweist eindrücklich, das sie auch im Genre New Adult zu Hause ist. Ihr New Adult Debüt hat mich voll und ganz überzeugt. Ich freue mich schon auf weitere Bücher aus diesem Genre.
Rezensionen von bromer65:
Hardwired - verführt: hat mich nicht vom Hocker gerissen
Emilia von C.M. Spoerri
Hardwired - verführt von Meredith Wild erscheint im Mai 2016 bei Egmont-LYX.
Es ist der erste Teil einer Serie aus bisher 4 Büchern (die Hard-Reihe), die alle bis Februar 2017 erscheinen werden.
Das Cover glänzt metallisch, man spiegelt sich etwas darin. Autor und Titel sind in schwarz und blau gehalten.
Ein echter Hingucker! Ich hatte die Befürchtung, dass man Fingerabdrücke vom Halten des Buches auf dem Cover sehen könnte, habe aber festgestellt dass es dafür unempfindlich ist.
Zur Handlung:
Erica Hathaway hat bereits während ihres Studiums mit 2 Mitstudenten eine Internet-Startup-Firma gegründet, diese nennt sich "Clozpin" und ist ein soziales Netzwerk im Modebereich. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums kümmert sich Erica nun allein weiter um die Firma, ihre beste Freundin Alli, die sich bisher ums Marketing gekümmert hat, zieht aus Boston nach New York und wird dort einen neuen Job antreten. Erica braucht für ihre Firma dringend Geld von Investoren und spricht deshalb bei Angelcom vor. Blake Landon, der Vorsitzende von Angelcom, schmettert ihre Präsentation als uninteressant ab. Trotzdem tritt er ab diesem Zeitpunkt immer wieder in ihr Leben und lässt Erica nicht zur Ruhe kommen...
Erica musste sehr früh auf eigenen Füßen stehen, denn ihre Mutter ist bereits gestorben, als sie 12 Jahre alt war. Ihren leiblichen Vater kennt sie nicht, ihr Ziehvater hat sie mit 13 Jahren bereits aufs Internat geschickt, wo sie bis zum Ende des Studiums auf sich selbst gestellt ist. Die beste Freundin ihrer Mutter ist für Erica der Mutterersatz. Erica ist daher sehr selbstständig und weiß gut selbst, was sie will. Ihr eigener Kopf ist jedoch ein krasser Gegensatz zu den Vorstellungen von Blake Landon. Der interessiert sich für sie als Frau, es ist ihm allerdings ein Dorn im Auge, dass sie sich um ihre Firma kümmert, sich ein Netzwerk aufbauen will und dazu auch notwendigerweise Gespräche mit Männern führen muss. Trotz aller Widrigkeiten verlieben sich Erica und Blake heftig ineinander, die Funken sprühen.
Die ersten 100 Seiten des Buches haben mich irgendwie nicht richtig erreichen können, besser wurde es erst, als auch die Gefühle von Blake für Erica mehr zur Sprache kamen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mich besser in die Hauptpersonen hineinversetzen. Sex und Erotik spielen natürlich auch eine Rolle, das Buch ist aber nicht überladen davon. Trotzdem konnte es mich nicht wirklich begeistern, und das abrupte Ende hat mich richtig kalt erwischt und mich ziemlich unzufrieden zurückgelassen.
Ob ich die weiteren Bände der Hard-Reihe lese? Vielleicht, abhängig von der Stimmung. Kategorisch ausschließen möchte ich es nicht, aber es ist auch nicht so dass ich es nicht erwarten kann bis der nächste Band erscheint.
2,5 - 3 Sterne gibt's von mir für dieses Buch.
Rezensionen von vielleser18:
Fesselnd! Habe ich an einem Tag "verschungen"
Emilia von C.M. Spoerri
Jana ist 16 und entsetzt, als ihr die Eltern mitteilen, dass für ein halbes Jahr eine irische Austauschschülerin bei ihnen wohnen wird. Als sie einige Zeit später Cayla vom Flughafen abholen, ist Jana auch noch enttäuscht über das unscheinbare Mädchen. Doch Cayla verhält sich sehr aufmerksam und hilfsbereit und unterstützt auch Jana bei so manch einer (geheimen) Aktion.
Daher ändert Jana schnell ihre Meinung über das Mädchen und freundet sich mit ihr an. Doch dann fängt alles an schief zu laufen. Jana bekommt nicht nur Ärger mit ihren Eltern, sondern auch ihre Freunde fangen an sich von ihr abzuwenden. Und das ist erst der Anfang.....
Die Autorin Tamina Berger hat das Buch aus der Sicht von Jana geschrieben, so dass man sich als Leser in sie hinein versetzen kann und mit ihr alles erlebt. Dabei gelingt es der Autorin sehr authentisch in die Haut der Protagonistin zu schlüpfen. Die Gefühle, die Gedanken, das Erlebte werden sehr spannend und abwechslungsreich erzählt und schon nach wenigen Seiten ist man voll im Geschehen drin.
Das fängt schon an mit einem spannenden Prolog. Auch wenn es dann bei den ersten Kapiteln erst einmal um ein "Warm-Up" geht, eine Einführung in die Personen, ein Kennenlernen und alles am Anfang noch sehr harmonisch abläuft, steht doch im Hintergrund das Gefühl, dass das drohende Gewitter nicht mehr weit weg ist.
Langsam, aber stetig, hat die Autorin kleine Spitzen eingebaut, die deutlich machen, dass sich die Lage langsam, aber sicher bedrohlich ändert. Mir ging es so, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, ich war so gefesselt. Daher habe ich die knapp 275 Seiten auch an einem Tag gelesen. Gerade zum Ende hin wird die Spannung immer mehr gesteigert und man ahnt es schon, es wird immer gefährlicher, die Lage spitzt sich immer weiter zu.
Inhaltlich werden auch Themen wie Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen, Mitläufer und Facebook (Shitstorm) kritisch thematisiert, immer so, dass alles sehr gut in diese Geschichte mit eingeflochten wird.
Das Cover ist ein echter Eyecatcher. Das schöne Grün, die hinterlegten Ornamente und der zarte, glitzernde Feenflügel harmonisieren wunderbar. Die Schrift im Buch ist angenehm groß und bestens für die Zielgruppe geeignet.
Fazit:
Habe ich an einem Tag verschlungen ! Spannender Jugendthriller, der micht nicht losgelassen hat, bis ich die letzte Seite gelesen hatte!!!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Ein düsteres, wunderbares Buch
Am Rand von Hans Platzgumer
Die Sprache klar, schön, ohne Schnörkel und doch sehr poetisch. Der Verlauf der Geschichte schnürte mir den Hals zu,nahm mir die Luft und war doch zwingend - aber dass sich kein Stückchen Glück halten lässt! Warum muss alles in der Katastrophe enden? Zutiefst deprimierend in der inneren Logik, wo auch das Ende unvermeidlich ist.
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Kann man lesen, muss man aber nicht...
Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny
So recht weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Rezensionen zu mittelmäßigen Büchern schreiben sich irgendwie für mich am schwierigsten.
Als ich gesehen habe, dass "Die Ungehörigkeit des Glücks" erscheint habe ich mich zunächst richtig auf das Buch gefreut. "Bevor ich sterbe" von Jenny Downham hat mir damals richtig gut gefallen.
"Die Ungehörigkeit des Glücks" fing auch erstmal sehr vielversprechend an, zwischendrin gab es dann jedoch immer mehr Szenen, die schwächelten und dann das Ende, was mir eher weniger zugesagt hat (an der Stelle würde ich gern mehr darüber sagen, jedoch möchte ich nicht spoilern).
Die "Haupt"-Protagonisten sind Katie, Caroline und Mary. Während ich vorallem Mary gleich ins Herz geschlossen hatte, hat es gefühlte Ewigkeiten gedauert, bis ich mit Caroline warm wurde. Während des Buches versteht man zwar immer mehr von ihrem Verhalten, jedoch strotzt sie nicht gerade von Sympathie. Katies Charakter hat mir hingegen gut gefallen, sie zu beobachten, wie sie immer mehr sie selbst wurde und aus sich raus kam, fand ich gut, auch wenn bei dieser Entwicklung einige "Fremdschämen-Szenen" dabei waren.
Schade fand ich, dass Jenny Downham Männern in diesem Buch keine Chance gegeben hat, zumindest die Männer, die einige wichtige Rolle im Buch spielen, hätte man etwas genauer beleuchten können. Ja, laut Klappentext geht es um die drei Frauen, aber ein paar Seiten hätte man dennoch für sie opfern können.
Im Großen und Ganzen war es dennoch ein schönes Buch, jedoch hatte ich das Gefühl, dass einige Szenen zu ausführlich waren und sich das Buch deshalb etwas in die Länge zog ohne viel Spannung aufzubauen.
Von mir gibt es 3 Sterne für "Die Ungehörigkeit des Glücks".
Rezensionen von rewa:
Lieben und Leiden
Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny
Was passiert, wenn sich zwei Menschen lieben und einer davon unter einer schweren Krankheit leidet? In dem Roman,, Im Zimmer wird es still`` von Jana Walther, betrifft diese Situation Andreas und Peter. Zwei Männer, die nicht den alltäglichen Liebespaaren entsprechen.
In abwechselnden Kapiteln wird die Geschichte einmal aus der Sicht Andreas und einmal aus dem Leben von Peter erzählt.
Für mich war es etwas schwierig in die Geschichte hinein zu kommen, da der Roman in der 3. Person Präsens geschrieben worden ist. Ich habe mich dadurch immer wieder in der der Rolle eines außenstehenden Beobachters gefühlt.
Man erfährt von Andreas, der lange gebraucht hat um sicher zu sein, dass er diese Beziehung zu einem älteren Mann wirklich will. Er fühlt sich in vielen Dingen, vor allem in den sexuellen, sehr unsicher. Seine Ängste reichen von Versagen über unterdrückte Sehnsüchte bis zum bedingungslosen Vertrauen zu seinem Partner.
Peter hingegen ist ein erfahrener Mann, der über viele Liebschaften bereits verfügt hat und sich nun mit einem jüngeren Mann einlassen möchte. Seine Liebe zu Andreas ist so stark, dass er ein Haus für sie beiden kauft und mit ihm dort leben möchte. Obwohl es zu Beginn nicht so geklappt hat wie er es sich erhofft und gewünscht hat, entwickeln die beiden mit der Zeit eine tiefe und innige Liebe zueinander.
Bis eine tödliche Krankheit bei Peter ausbricht und nichts mehr so ist wie zuvor.
Die Autorin beschreibt in einfühlsamen Sätzen die Gefühle und Gedanken der Protagonisten. Man könnte die Augen schließen und man würde Freud und Leid der beiden spüren. Es wird nichts beschönigt und die Erschöpfung, die Angst, die unstillbare Sehnsucht und einfach der Wunsch so leben zu dürfen wie man gerne möchte, kommt sehr oft zum Ausdruck. Mit einfachen Worten werden alltägliche Dinge beschrieben wo man einfach die Liebe und Verbundenheit der beiden zueinander spürt.
Im Zimmer wird es still- wenn man das Buch gelesen hat.
Rezensionen von Willia:
tiefgründiges Familiendrama
Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny
Mary leidet unter Demenz. Als ihr Lebensgefährte stirbt, wird ihre einzige Tochter kontaktiert und dazu gebracht für Mary zukünftig zu sorgen. Jedoch hat Caroline bereits ihre eigene Familie und genug mit ihrer 17-jährigen Tochter Katie und ihrem Sohn Chris um die Ohren.
3 Generationen wohnen unter einem Dach und jeder hat seine ganz eigenen persönlichen Probleme.
Mary erinnert sich an viele Dinge nicht mehr, Caroline hatte den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen und Katie ist die einzige Bezugsperson, die Mary noch bleibt. Drei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und doch verbindet sie ein großes Geheimnis.
Die Geschichte wird zum Teil aus Marys Perspektive erzählt und der Leser sieht die Welt aus ihren Augen. Es ist umständlich die Umgebung zu erkennen, die Personen und Gespräche richtig zu greifen und natürlich Vertrautes wahrzunehmen. Zwischendurch werden Einblicke aus Marys Jugend eingespielt.
Dann ist da noch Marys Enkelin Katie, eine der wichtigsten Protagonistinnen. Aus ihrer Sicht wird das neue Zusammenleben mit ihrer Großmutter beschrieben. Katie hat sich zur Aufgabe gemacht Marys Gedächtnis zu erkunden und ihre Erinnerungen in einem Buch festzuhalten. Und damit wühlt sie die Vergangenheit ihrer Mutter auf, die bewusst Mary meidet und ihre vergangenen Fehler nicht verzeihen kann.
Die Autorin spricht nicht nur die Stellung der Frau in den 50er Jahren an, sondern auch das Idealbild in der jetzigen Zeit. Jeder der drei Frauen hat mit seiner Identität zu kämpfen und damit den Mut aufzubringen ein freies Leben zu führen.
Die Thematik war für ein Familiendrama sehr interessant und der Schreibstil hat eine liebevolle, herzliche Geschichte hervorgebracht.
Es ist ein tiefsinniges Buch, das für für mich leider an einigen Stellen zu langatmig war. Einige Perspektiv- und Ortswechsel waren verwirrend und das Ende war für meinen Geschmack ebenfalls zu ausführlich umschrieben. Trotzdem sind mir die Protagonisten jeder für sich ans Herz gewachsen und ihre Entwicklung hat viel Freude bereitet.
Fazit: Ein herzlicher Roman über eine berührende Familiengeschichte.
Rezensionen von Henny176:
Die Ungehörigkeit des Glücks
Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny
Inhalt:
Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen.
Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück... (Quelle: Verlagshomepage)
Meinung:
Das Buch war genau wie das Cover, ganz nett, aber es haut mich nicht um.
Insgesamt hat mir die Geschichte ganz gut gefallen, besonders der Umgang mit dem Thema Alzheimer. Sie ließ sich flüssig lesen aber hat mich leider nicht wirklich fesseln können. Ich habe für meine Verhältnisse sehr lange für dieses Buch gebraucht weil ich leider nie ganz in die Geschichte eintauchen konnte.
Mein größtes Problem dabei war wohl, dass ich mich mit keinem der Charaktere identifizieren konnte und meine Sympathien für die verschiedenen Charaktere auch ständig hin und her schwankten. Katie benimmt sich ihrer Großmutter gegenüber toll ist aber ansonsten ziemlich kindisch für ihr Alter. Caroline war mir eher unsympathisch und die Veränderungen die sie dann sympathischer machen passieren einfach viel zu plötzlich. Mary hat in ihrem Leben viele Fehler begangen die man ihr als Leser nicht so leicht verzeihen würde wenn sie gesund wäre. Und die männlichen Figuren bleiben für meinen Geschmack viel zu sehr im Hintergrund.
Enttäuscht hat mich auch die Auflösung darüber worin die ungehörige Vorstellung von Glück in Katies Fall besteht. Vielleicht liegt es darin, dass ich einer anderen Generation angehöre als die Autorin, denn ich sehe darin keine besondere Ungehörigkeit.
Eigentlich wollte ich dem Buch ursprünglich nur 3 von 5 Stern geben, aber da mir die Kapitel aus Marys Sicht in denen man einen sehr guten Einblick davon bekommt wie verwirrend es für jemanden mit Alzheimer sein kann auf der Suche nach seinen eigenen Erinnerungen zu sein, gebe ich dem Buch doch 4 Sterne.
Fazit:
Kann man lesen, muss man aber nicht.
Rezensionen von Eva:
Toller Reihenauftakt!
Die Ungehörigkeit des Glücks von Downham Jenny
Hier lesen wir die Geschichte von Erica und Blake. Erica ist gerade fertig mit dem Studium, als sie Investoren für ihre Online Community sucht. Als sie bei Angelcom einen Termin hat und ihre Firma vorstellt, trifft sie Blake. Blake ist sehr, sehr reich und (natürlich) unwiderstehlich. Der Termin läuft nicht so optimal und eigentlich ist so das Thema Investoren mehr oder weniger erledigt.
Allerdings wird Erica durch Zufall nach Las Vegas auf eine Tagung eingeladen und wer ist dort?! Natürlich Blake! Und so kommen sich die beiden näher....
Ich bin wegen des Covers auf dieses Buch aufmerksam geworden und dachte, wow, ist das schön gestaltet und als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, musste ich das Buch lesen.
Klar, werden jetzt viele sagen, reicher Mann und Studentin, dass kommt mir ja schon bekannt vor und wahrscheinlich hatten wir das jetzt schon einige Male in unterschiedlicher Qualität und man liest nichts Neues, aber trotzdem ist die Geschichte schön geschrieben.
Mir haben beide Hauptpersonen sehr gut gefallen, sowohl Blake, als auch Erica sind mir sympathisch und ich konnte mich gut in die Gefühlswelt der beiden reinfühlen. Ich finde hier hat die Autorin zwei sehr gute, starke Charaktere beschrieben, die sich nicht so leicht unterkommen lassen. Erica hatte ein paar Jahre zuvor etwas schlimmes erlebt, dennoch ist sie jetzt nicht zurückgezogen, sondern lebt ihr Leben und genießt es auch. Auch Blake ist ein starker Charakter, weil er mit den Problemen in seiner Familie fertig wird und sich nicht unterkriegen lässt.
Die Nebenprotagonisten sind auch gut beschrieben, allerdings gibt es auch hier einige unsympathischen Personen, die noch in den Folgebüchern, glaube ich, ein Problem werden könnten, in unterschiedlicher Hinsicht. Da es nämlich während der Handlung zu Problemen in der Firma kommt. Ich will aber nicht zuviel verraten.
Die Handlung im Großen und Ganzen hat mir gut gefallen, wie Erica probiert ihre Firma zu starten und auch wie sie und Blake sich näher kommen. Die Handlung spielt hier mal im Bereich des Internets und ich hatte das zuvor noch nicht, deswegen würde ich das mal als was neues bezeichnen.
Die erotischen Szenen sind gelungen und nicht billig beschrieben, man wird aber auch nicht überschwemmt mit zuviel Erotik. Deswegen hat es mir hier auch gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig und nicht zu kompliziert, ich würde ihn als angenehm bezeichnen. Ich bin gut mit dem Lesen voran gekommen.
So haben wir hier, wie ich finde, einen schönen ersten Teil dieser Reihe, der sich hoffentlich noch steigert in den kommenden Büchern.




