Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gudrun67:
hier vergebe ich volle 5 Punkte, wenn 10 zu vergeben wären, auch 10
Sommerflucht von Katharina Conrad
Hatte an das Buch bereits hohe Erwartungen, aber diese wurden bei weitem übertroffen. Der Schreibstil der Autorin ist so eingängig und schafft ein emotionales Bild, dass man garnicht mehr mit Lesen aufhören möchte. Die unterschiedlichsten Lebensentwürfe werden authentisch dargestellt. Hinzu kommt, dass diese so erzählt werden, dass sich der Leser mittendrin und nicht nur dabei befindet und die Emotionen frei werden können.
Bin absolut positiv überrascht, da vielerlei sehr unterschiedliche Themen intensiv und mit enormem Tiefgang aufgegriffen und behandelt werden.
Bereits der Prolog macht neugierig auf mehr und man wird während des Lesens immer wieder durch sehr interessante und überraschende Wendungen bis hin zum Epilog nicht enttäuscht, denn der Tiefgang und auch der Spannungsbogen zieht sich von vorne bis hinten durch.
Das Buch macht auch sehr gut begreiflich, dass Jung und Alt jede Menge voneinander lernen können. Hier wird klar, dass das Verhalten der jüngeren Generation gegenüber der älteren, die diese oftmals als senil und sogar debil degradieren, vollkommen unbegründet ist. Im Gegenteil, die Generationen können sich gegenseitig extrem viel geben.
Hier sind eigentlich zwei Geschichten, die einerseits durch den Wechsel zwischen Heute und Damals erzählt werden und andererseits aus der jeweiligen Sicht der Protagonistinnen Sabina und Emilia, versteckt, die sich nach und nach näherkommen.
Diese Erzählweise macht es sehr lebhaft und der Leser wird durch die Handlungsstränge neugierig auf mehr. Schritt für Schritt wird somit ein gelungenes Ganzes. Hier bedient sich die Autorin auch gleich mehrerer phänomenaler Ideen, die Geschichten zu erzählen:
unterschiedliche Zeitstränge, Wechsel aus unterschiedlichen Blickwinkeln, in Form von Briefen, die als Zeitraffer dienen etc.pp.
Zu den Aspekten, die die Hintergründe und Vorgehensweisen in der Kriegszeit aufzeigen, kommen hier noch eine Trennungs-, aber auch eine Liebesgeschichte und vielerlei sonstige Themen des Alltagslebens werden aufgerollt und dabei tiefe Gefühle, die eine ganz unterschiedliche Palette abdecken und Lebensweisheiten, die zum Nachdenken und Innehalten einladen.
Es zeigt auch auf, dass jeder Mensch "sein Päckchen zu tragen hat" und Aufgeben die schlechteste Option dabei ist.
Mein Fazit: hier vergebe ich volle 5 Punkte, wenn 10 zu vergeben wären, auch 10
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Hier wurde einiges an Potential verschenkt...
Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J
Bevor ich meine Rezension geschrieben habe, habe ich das Buch erstmal zwei Tage sacken lassen. Jedoch bin ich immer noch geteilter Meinung was "Am Ende aller Zeiten" angeht.
Auf der einen Seite war es wirklich ein spannendes Endzeit-Buch, jedoch wurde hier sehr viel an Potential verschenkt.
Ich fand der Fokus lag viel zu sehr beim Laufen. Man hätte eventuell die eine oder andere Laufszene etwas kürzer halten können, dafür mehr Begegnungen mit "verrückt" gewordenen Leuten einbauen können.
In der zweiten Hälfte des Buches hatte ich ein wenig das Gefühl, dass sich Inspiration für die Handlung bei The Walking Dead gesucht wurde. Irgendwie verlies mich das Gefühl bei einer gewissen Szene nicht, dass ich es schon kennen würde, nur mit anderen Personen an einem anderen Ort.
Zu den Charakteren könnte ich absolut keine Bindung aufbauen. Normalerweise hat man ja immer einen Lieblingsprotagonisten in Büchern, dies blieb hier jedoch aus. Daher hat es mich auch nicht mitgenommen was mit den einzelnen Protagonisten passiert ist. Schade eigentlich.
Es ist schwer zu sagen, ob ich das Buch weiterempfehlen würde. Auf der einen Seite würde ich sofort mit JA antworten, dann gab es aber viele Kleinigkeiten, die mich zu einem NEIN bewegen würden. Ich denke das Buch ist schon für alle geeignet, die gern Endzeit-Bücher lesen, jedoch sollte man nicht unbedingt auf eine Bindung mit den Protagonisten wert legen.
Fazit: Mehr Endzeit und weniger Laufen hätte dem Buch sehr gut getan!
Rezensionen von LadyIceTea:
Eine berührende Geschichte, mit einem wichtigen Hintergrund
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Dublin, 1995: Maisie Bean ist eine Frau, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr erstes Date vor siebzehn Jahren endete so schlimm, dass es ihr für den Rest des Lebens den Appetit auf Pommes verdarb. Die Ehe, die folgte, war die Hölle für Maisie, doch sie gab ihr zwei wundervolle Kinder: den sensiblen, humorvollen Jeremy und die starrsinnige, schlaue Valerie.
Mit Hilfe der beiden schafft es Maisie sogar, ihre demente Mutter zu Hause zu pflegen. Alle packen mit an. Als Maisie denkt, ihr Leben läuft endlich rund, geschieht das Unfassbare: Jeremy verschwindet eines Tages spurlos. Sie steht einem neuen Kampf gegenüber, dem Kampf ihres Lebens - für die Wahrheit über Jeremy, gegen Vorurteile und Ablehnung. Doch Aufgeben kommt für Maisie niemals in Frage.
Ich liebe Anna McPartlins Bücher schon seit Jahren, also war es klar, dass ich dieses Buch auch lesen muss. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieses Buch ist typisch Anna McPartlin. Es ist tiefsinnig, berührend, traurig und irgendwie trotzdem hoffnungsvoll und fröhlich.
Das Cover reiht sich in die Cover der Neuauflagen gut ein. Wieder sieht die Gestaltung aus, wie mit Kreide oder Wachsmaler gemalt, nur dass dieses Buch hell ist und nicht dunkel. Das Cover und der Titel passen gut zur Geschichte.
Am besten haben mir in diesem Buch die Protagonisten gefallen. Jeder Charakter, ob sympathisch oder unsympathisch, war super gezeichnet und hatte seine eigene Persönlichkeit. Besonders die Hauptpersonen, also die Beans, Lynn und Fred sind einfach tolle Figuren. Ich habe wirklich mitgefiebert und habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefreut.
Die Geschichte ist wirklich berührend. Es beginnt mit Maisies Vergangenheit, die von Schmerzen und Qual bestimmt wurde, es geht weiter mit dem Lichtblick, dem Finden von Liebe und endet mit einem wirklichen Schicksalsschlag, der hätte verhindert werden können, wenn die Menschen anders denken würden. Ich habe den Verlauf der Geschichte oftmals nicht hervorsehen können und wurde oft überrascht. Zwischendurch war ich wirklich schockiert. Das Ende ist vielleicht kein Happy End aber es ist ein gutes und zur Geschichte passendes Ende, welches dieses Buch einfach abrundet. Es ist einfach ein tolles Buch, welches eine Moral mit sich bringt, über die viele Menschen einfach mal ein bisschen nachdenken sollten.
Rezensionen von rewa:
Wenn die Frauen klüger sind
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
,,Bäntheim hatte genug`´, so wie seine Frau Evamaria und seine Geliebte Mina.
Mann denkt und Frau lenkt. In dem booksnack von Monika Detering muss ,,Mann´´ erkennen, dass er doch nicht so klug und umwerfend ist, wie er eigentlich gedacht hat. Wenn sich Frauen miteinander verbünden, dann zieht das männliche Geschlecht den Kürzeren.
In dieser Kurzgeschichte hat die Autorin wie gewohnt spritzig die Gedanken der Protagonisten dargestellt. Der Mann, der sich für den Nabel der Welt hält, eingeschnappt ist wie ein kleines Kind, weil seine Geliebte nicht zur Verfügung steht und sich statt dessen als Gottes Geschenk seiner Frau widmen möchte.
Der Titel mag ein wenig verwirrend sein, dafür ist das Cover ein witziger Eyecatcher. Eine wirklich kurze Kurzgeschichte, aber äußerst amüsant.
Rezensionen von LadyIceTea:
Lässt mich etwas ratlos zurück
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Carl war einsam und erst die Tangomusik lockte ihn nach draußen. Er meldete sich zum Tango-Kurs an, wo er nur zu gern mit der schönen Alice tanzte, so lange, bis er von ihren Plänen erfuhr. Nie hat er erfahren, was sie einst zu ihm sagen wollte. Nie hat er erfahren, dass sie einmal um ihn weinen würde.
..
Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, werde ich nichts zum Inhalt schreiben, um nichts zu verraten.
Der Schreibstil der Geschichte ist ok. Man kann ihn gut lesen aber es zieht sich ein wenig. Der Protagonist ist irgendwie ganz sympathisch. Er tut mir ein wenig Leid. Das Tango-Thema ist schön bearbeitet und hat mir gut gefallen.
Ich verstehe nur nicht, warum es sie so mitnimmt, dass er nicht erfahren hat, was sie zu ihm sagen wollte. Ich verstehe nicht, was es geändert hätte. Das macht mich etwas unzufrieden. Die Kurzgeschichte ?Bäntheim hatte genug? der Autorin, ist besser gelungen.
Rezensionen von LadyIceTea:
Pfiffig!
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Wenn ein verheirateter Münsteraner fremd liebt, muss er sich nicht wundern, wenn seine pfiffige Gattin das Gleiche tut. Nur wenn beide ziemlich clever sind ? Geliebte und Frau ?, dann erlebt er die Schlappe seines Lebens.
Ich werde hier nichts zum Inhalt schreiben, da ich nichts verraten möchte.
Diese Kurzgeschichte hat mir wirklich gut gefallen! Sie war irgendwie lustig und hatte eine Seite, die mich als Frau nur denken lässt ?Jawoll! Geschieht ihm recht.? Der Schreibstil ist angenehm und auch die Perspektive, aus der die Geschichte geschildert wird, passt sehr gut. Diese Kurzgeschichte lohnt sich.
Rezensionen von LadyIceTea:
Lässt die Vergangenheit einen jemals los?
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Ist es eine Fata Morgana? Leidet er an Halluzinationen? Oder läuft da wirklich seine Tochter über den Schulhof? Thomas erschrickt. Hat er nicht längst seine Vergangenheit hinter sich gelassen? Zigaretten holen und verschwinden, das war die Lösung, die Befreiung aus einer Beziehung, die er nicht mehr wollte.
Nun steht er ratlos vor einem Mädchen, das Xenia Meyer heißt und aussieht wie Birte, die Frau, die er einst verlassen hat.
Wie immer, wenn ich Kurzgeschichten rezensiere, verrate ich nichts vom Inhalt. Ich will ja niemandem den Spaß verderben.
Der Schreibstil der Kurzgeschichte ist angenehm. Es ist nicht die beste Kurzgeschichte, die ich bei den BookSnacks gelesen habe aber sie ist auch nicht schlecht. Die Hauptperson ist gut dargestellt und ich kann seine Gedanken nachvollziehen. Nur verstehe ich seine Ex nicht so ganz. Die Geschichte hat mir ganz gut gefallen, obwohl mir das Ende zu abrupt und fast schon unlogisch vorkommt.
Rezensionen von niknak:
Das Gebet ist eine mächtige Waffe
Irgendwo im Glück von Anna McPartlin
Inhalt:
In der Ehe von Elisabeth und Tony kriselt es gewaltig. Da lernt Elisabeth die sympathische Miss Clara kennen, die ihr einen Weg zeigt mit Gottes Hilfe und dem Gebet aus diesen Problemen auszubrechen. Wird ihr das gelingen und hat das Gebet eine derart große Wirkungsweise, dass es scheinbar Unmögliches möglich machen kann?
Mein Kommentar:
Das Buch hat einen sehr leichten und einfachen Schreibstil.
Man kommt sofort in das Buch hinein und es ist angenehm zu lesen. Es ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, welche aber immer deutlich gekennzeichnet sind. Dadurch lassen sie sich gut unterscheiden und der Leser weiß genau, wo er sich befindet. Es hat bis zum Schluss eine eigene Spannung, da man als Leser sehr von der Geschichte der Eheleute mitgerissen wird und immer wissen möchte, wie es weitergeht in ihrem Leben.
Die Personen haben alle einen ganz besonderen Charakter. Vor allem Elisabeth und Miss Clara sind ganz genau beschrieben und man kann sich als Leser sehr gut mit ihnen identifizieren und versteht ihre Gedanken und Gefühle. Auch die Rolle von Tony ist gut ausgearbeitet, sodass man sich auch von seinen Gefühlen ein gutes Bild machen kann.
Man erfährt viel über das Gebet und die Wichtigkeit des Betens. Es regt sehr oft zum Nachdenken über das eigene Leben an und auch über unsere Einstellung zum Glauben. Es ist ein gutes Buch für alle Christen und alle, die sich mit dem Glauben beschäftigen und Zweifel an Gott haben. Es lädt uns ein, wieder mehr an die Macht des Gebetes zu glauben.
Mein Fazit:
Das Buch ist für alle Menschen wertvoll, da es zum Nachdenken über Gott, das Gebet und das eigene Leben einlädt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von manu63:
Krimis und Rezepte
Mallorca mörderisch genießen von Kai Riedemann; Paul Decrinis; Klaus Stickelbroeck; Sabine Giesen; Brigitte Lamberts; Rike Stienen; Ella Dälken; Ingrid Werner; Jan Lammers; Kerstin Lange; Ursula Schmid-Spreer; Ursula Hahnenberg; Bruno Woda; Ina Boa; Josef Rauch; Anette Schwohl
Mallorca mörderisch genießen aus dem Wellhöfer Verlag vereint kurze Krimis mit Rezepten und touristischen Hinweisen, die sich alle auf Mallorca beziehen. 18 Autoren sind in diesem Buch vereint und bieten hier kurze Krimis in einer breiten Palette, der längste ist 14 Seiten lang und der kürzeste 6 Seiten.
Im Anschluss findet sich immer ein Rezept, das sich auf den Krimi bezieht sowie ein touristischer Hinweis zur Region in der die Geschichte spielt. Die Schreibweise der Autoren ist unterschiedlich und bietet so ein breites Bild des Genre Krimi. Wobei mir jede Geschichte auf ihre Art gefallen hat, keine fand ich unpassend oder langweilig und das Buch macht den Eindruck mit mit Sorgfalt zusammengestellt zu sein.
Die Krimis sind eine bunte Mischung mit oftmals überraschenden Wendungen und ich habe sie gerne während einer kleinen Pause gelesen. Kenner der Insel werden das eine oder andere Örtchen oder Sehenswürdigkeit entdecken das er oder sie schon mal besucht hat.
Besonders gefallen hat mir das Verzeichnis der Autoren auf den letzten Seiten, so konnte ich Daten zu Autoren nachlesen die mir besonders gut gefallen haben und es fehlen auch die Verweise auf weitere Werke nicht.
Aus der Reihe gibt es noch weitere Bände die sich mit unterschiedlichen Regionen befassen, ich werde mir diese Reihe auf jeden Fall merken, denn ich finde die Idee Krimis und Rezepte sowie touristische Aspekte zu vereinen interessant und werde sicherlich solch ein Buch auch mal verschenken.
Rezensionen von niknak:
Spanische Liebesgeschichte
Mallorca mörderisch genießen von Kai Riedemann; Paul Decrinis; Klaus Stickelbroeck; Sabine Giesen; Brigitte Lamberts; Rike Stienen; Ella Dälken; Ingrid Werner; Jan Lammers; Kerstin Lange; Ursula Schmid-Spreer; Ursula Hahnenberg; Bruno Woda; Ina Boa; Josef Rauch; Anette Schwohl
Inhalt:
Als die Psychologin Mia ein Jobangebot in Sevilla bekommt, zögert sie nicht lange, packt ihr Hab und Gut in Deutschland und wandert aus nach Spanien. Nicht nur wegen dem Job will sie nach Sevilla, nein, denn dort wohnt auch ihre Jugendliebe Rafa. Wird sie ihn finden und werden sie an die alten Zeiten anknüpfen können? Oder spielt das Schicksal gegen sie?
Mein Kommentar:
Das Buch ist angenehm zu lesen und eine schöne Sommerlektüre.
Der Schreibstil ist flüssig und man wird von der Handlung in den Bann gezogen. Es sind immer wieder Phrasen in Spanisch geschrieben, aber auch ohne Spanischkenntnisse kann man das Buch einwandfrei lesen. (Ich selbst spreche auch kein Spanisch.) Die meisten Sätze werden im Anschluss übersetzt, oder man kann sich im Laufe des Dialoges zusammenreimen, was es geheißen hat.
Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich und einzigartig. Sie verändern und entwickeln sich im Laufe des Buches.
Mia, zum Beispiel, hat nur positive Gedanken und Gefühle für Sevilla und Rafa, sie sieht durch eine rosarote Brille. Später merkt man, wie sie mitbekommt, dass ihr vorzeitiger Abbruch ihres Au pair Jahres, wegen privater Ereignisse, ihre Wahrnehmung getrübt hatte und sie die schlechten Dinge verdrängte.
Die Handlung ist teilweise vorhersehbar, aber es gibt auch eine unerwartete Wendung der Geschichte. Mir persönlich, war das Ende zu kurz. Die Liebesgeschichte hätte ruhig noch ein bisschen länger gehen können. Sie endet sehr plötzlich, in etwa genau so, wie sie anfängt. Dies ist sehr schade, da das Buch ansonsten wirklich gut ist.
Mein Fazit:
Das Buch ist eine angenehme Sommerlektüre, das einen nach Spanien entführt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak





