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Rezensionen von heinoko:

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Herz-ergreifend

Sommerkind von Held Monika

Herz-ergreifend

Ragna, ca. 40-jährig, schaut auf den Strand, sieht Familien mit ihren Kindern, fröhliches Treiben, bunte Wasserbälle. Plötzlich wird dieses reale Bild für eine Sekunde überlagert von einer ?Schwarz-Weiß-Aufnahme? eines Erinnerungsfetzens, den sie ihrem Leben nicht zuordnen kann.

Dieser kurze Moment einer Erinnerung lässt Ragna nicht mehr los und sie beginnt, sich auf die Suche zu machen. Was ist in der Vergangenheit geschehen, was hat das mit ihr selbst zu tun? Auf der Suche nach Erinnerung begegnet Ragna vielen Menschen, meist sind es spröde Begegnungen, sperrig ist die Reise zurück.
Wie gehen Menschen, insbesondere Kinder, mit erlittenem Leid um, mit der Schuldfrage, mit der Frage nach Sinn und der unendlichen Suche nach Liebe? Ich könnte mir vorstellen, dass je nach persönlichem Hintergrund jeder Leser eine andere Frage entdeckt, einen anderen Zugang zum Buch findet. Das Buch ist so reich ? und es gibt auch Antworten, ganz leise, subtile Antworten.
Für mich ist dieses Buch ein Kleinod! Was für eine feine Sprache! Was für eine feine Beobachtung, in feine, zarte Worte gefasst. Die Autorin beschreibt mit dem ?Bruegel-Blick? - mit einer Liebe zum kleinsten Detail und mit Augen, die die gesehenen Bilder entweder zu Standbildern oder zu bewegten Bildern formen. Am liebsten würde ich Bild für Bild Wort für Wort wiedergeben, weil ich so verzaubert bin von der Wortmagie der Autorin. Verzaubert, ja, aber mehr noch er-griffen, gepackt von einer unendlich tiefen, namenlosen, sprachlosen Traurigkeit. Stumm geworden fühle ich mich von der Autorin unter Wasser gezogen. Tiefgang.
Was habe ich nicht alles aus diesem Buch gelernt. Geduld. Genaues Hinschauen.
Und selten habe ich so viel gegoogelt wie beim Lesen dieses Buches. Weder kannte ich die fulminanten, expressiven Bilder von Séraphine Louis noch so manche der angesprochenen Bücher. Mir war der amerikanische Fotograf Gregory Crewdson unbekannt. Entdeckung um Entdeckung machte ich. Und sehr viel nachgedacht habe ich? Ein Buch zum Wieder- und Wieder-Lesen.

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Herz-ergreifend

Rezensionen von Renate Noeckler Buchhandlung Heyn:

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Gray von Swann Leonie

Dieser Krimi hat mir ein höchst amüsantes Wochenende beschert! Weitgehend unblutig, aber raffiniert, mit ganz speziellen Einblicken in das Universitätsleben von Cambridge ? und vor allem mit viel klugem Witz, nicht zuletzt wegen der beiden Protagonisten: wie der liebenswert sonderbare Dr. Augustus Huff und der schlaue, wortgewandte Graupapagei Gray, den er unfreiwillig adoptiert, den Mord an seinem Vorbesitzer aufklären, ist manchmal zum Brüllen komisch und dann wieder sehr berührend.

Wunderbare Unterhaltung mit Spaß und Spannung!

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Rezensionen von hans.schilling@aon.at:

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Das IST Urban-Fantasy wie sein kann

Der Galgen von Tyburn von Ben Aaronovitch

Mit ?Der Galgen von Tyburn? gehen die Abenteuer von Peter Grant in die sechste Runde. Die erfolgreiche Urban-Fantasy-Krimi-Reihe von Ben Aaronovitch entführt den Leser einmal mehr ins heutige London und wartet mit einer gelungenen Mischung aus Action, Spannung und Humor auf.

Nachdem der schwarze Police Officer und Zauberlehrling Peter Grant bereits etliche seltsame Fälle gelöst und dem Gesichtslosen mehr als einmal knapp entkommen ist, darf er sich dieses Mal mit mehreren Problemen herumschlagen, die aufeinander zulaufen, alte Fälle aufgreifen oder zumindest darauf verweisen und endlich die Haupthandlung um ihren großen Widersacher vorantreiben.

So können sich die Leser auf die lang erwartete Enthüllung des Gesichtslosen freuen, ebenso werden etliche Fragen beantwortet (gleichermaßen jedoch auch aufgeworfen). Die Geschichte ist spannend und sorgt dank zahlreicher Wendungen dafür, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann ? Ben Aaronovitch vermag es ungemein zu fesseln und mit Witz und Charme den Krimi voranzutreiben. Dabei fällt einmal mehr seine Liebe zum Detail auf ? sei es hinsichtlich der polizeilichen Ermittlungen, den architektonischen Finessen Londons (immer wieder ziehe ich meinen Stadtplan von London hervor um die beschriebenen Straßen und Plätze zu finden oder die angeblich schnellste Strecke vom Folly zum Belgravia "abzufahren") oder den Beschreibungen der Magie ? welche hier ganz selbstverständlich zum EInsatz kommt und trotzdem den Nimbus von etwas Außergewöhnlichen besitzt - der Autor weiß, wie er die Handlung spannend in Szene setzt. Man fühlt sich nach London versetzt, hastet mit Peter Grant durch die Straßen und ist immer hautnah am Geschehen vorbei.

Ein großer Pluspunkt sind die bunten, lebendigen Figuren, die man in dieser Form in nahezu keinem Roman wiederfindet. Ben Aaronovitch baut selbstverständlich farbige und queere (lesbische, schwule und transsexuelle) Helden ein und scheut sich nicht mit Sahra Guleed eine muslimische Polizistin an Peters Seite zu setzen. All das geschieht so vorurteilsfrei und natürlich, dass sich nahezu alle Autoren, die die üblichen weißen Stereotypen in ihre Romane einbauen, eine Scheibe abschneiden könnten. Es ist wunderbar, dass es Bücher wie ?Der Galgen von Tyburn? gibt, die die klassischen Konventionen durchbrechen und endlich etwas Neues wagen ? es ist schade, dass es davon nicht mehr gibt.
Fans der Reihe begegnen bekannten Gesichtern wieder und können sich auf neue Charaktere freuen, die Abwechslung bieten und neue Fragen aufwerfen. Die Figuren wirken authentisch und handeln in sich schlüssig, nehmen sich selbst nicht ernst und sind einfach nur sympathisch.

Stilistisch legt der Autor gewohnt solide, charmante und gut geschriebene Kost vor. Er hat einen tollen Schreibstil, gestochen scharfe und amüsante Dialoge und ein Faible für ausufernde, detailverliebte Beschreibungen. Allein seine Einblicke in die Arbeitsweise der Polizei ist toll und zeugt von einem fundierten Grundwissen. Man folgt dem ungewöhnlichen Helden gerne, schmunzelt über seine Gedanken und fiebert bei seinen Kämpfen mit dem Gesichtslosen mit, der zum Ende hin endlich einen Namen bekommt.

Die Reihe wurde im englischen Sprachraum um mehrere Comics erweitert, die Side-Abenteuer der Figuren erzählen und ist noch nicht abgeschlossen. Auf Band 7 muss der Leser noch etwas warten ? dtv wird jedoch im Sommer 2018 den Kurzroman ?The Furthest Station? auf Deutsch herausbringen, der zeitlich zwischen Band 5 und 6 spielt.

Einziges kleines Manko: Man kann zwar "Der Galgen von Tyburn" auch für sich alleine lesen, wirklich amüsant ist er aber erst in Verbindung mit seinen fünf Vorgängern.

Hans Schilling

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Das IST Urban-Fantasy wie sein kann

Rezensionen von Booknaerrisch:

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ein wirklich gelungener Trilogieauftakt!

Stormheart 1. Die Rebellin von Cora Carmack

Zitate:

"Sie zog die Hand aus seiner, und er hätte sie am liebsten wieder gepackt. Sich zu nehmen, was er wollte, entsprach seiner Natur." Seite 20

"Unwetter waren empfindsam genug, um Zerstörung zu suchen, Opfer zu jagen, Strategien zu entwickeln wie ein Feldherr im Kampf. Aber sie konnten nicht wie ein Mensch sehen.

" Seite 60

"Seine Haut an ihrer war ganz anders als alles, was sie jemals gefühlt hatte. Es war heiß und gleichzeitig kalt und wie jede Temperatur dazwischen." Seite 200


Meinung:

Aurora führt ein ziemlich hartes Leben. Und zu allem Überfluss, wird es in absehbarer Zeit noch schlimmer kommen.
Geboren als Sturmlingprinzessin, soll sie in ihrer Rolle als Königstochter in Kürze die Herrschaft übernehmen und das Königreich vor den schweren Unwettern beschützen, die schon bald hereinbrechen werden.
Was jedoch keiner -außer ihr und ihrer Mutter- weiß, ist, dass sie scheinbar gänzlich ohne Magie geboren wurde und somit gar keine Möglichkeit hat, das Reich vor diesen schweren, magiegeladenen Kräften, in Form von Gewitter, Stürmen und Niederschlägen, zu bewahren. Und obwohl sie, um dieses Geheimnis zu bewahren und deshalb den Thron nicht zu verlieren, schon alles geopfert hat, ist sie gezwungen, noch mehr von sich aufzugeben. Ihr ganzes Leben ist geprägt von Entbehrungen und Einsamkeit -sie darf weder Freundschaften führen, noch Schwächen jedweder Art zeigen-, denn zu groß wäre die Gefahr, dass ihr Geheimnis ans Licht kommen könnte. Und nun muss sie auch noch Prinz Cassius aus einem anderen Königreich heiraten, damit er das Land an ihrer Stelle schützen kann. Aber auch da gibt es ein Problem. Selbst er darf vor der Hochzeit nichts von ihrer fehlenden Magie erfahren und zudem ist seine Familie bekannt dafür, dunkel und grausam zu sein! Doch auch er scheint ein großes Geheimnis mit sich zu tragen... Kann Aurora es schaffen, ihr Reich zu beschützen? Oder gibt es gar einen gänzlich anderen Weg, der sich ihr nur noch nicht erschließt?? Seid gespannt!

Seit ich zum ersten Mal von dieser Trilogie gehört habe, erwarte ich sehnsüchtig deren Release. Nun ist der erste Band endlich da, und ich habe keine Ahnung, ob ich das Warten auf Band 2 ertragen kann :D

Der Schreibstil ist absolut gelungen und zieht den Leser mit vielen Überraschungen in seinen Bann.
Zum Einen ist dieses Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Eine Tatsache, der ich persönlich immer sehr gespalten entgegensehe, da es so normalerweise immer etwas schwieriger ist, die Charaktere für den Leser authentisch zu machen. Ich musste jedoch feststellen, dass meine Angst absolut unbegründet war! Die Autorin legt wirklich viel Augenmerk darauf, den Protagonisten Leben einzuhauchen, und setzt dies um, indem sie die komplette Geschichte aus vielen Richtungen/Personensichten erzählt und dabei auch immer deren eigenen Ängste, Wünsche oder Vorgeschichten mit einfließen lässt. Selten war ich so gefesselt und neugierig, wie es mit einzelnen Charakteren weitergeht!
Zum anderen ist die Art, wie Cora Carmack Dinge beschreibt -glaubt mir, die Unwetter, Stürme, usw., sind atemberaubend geschildert- wirklich beeindruckend! Vor allem im späteren Teil, aber da müsst ihr euch wohl überraschen lassen, ich darf ja schließlich nicht zu viel verraten ;)

Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, wurde erwartungsgemäß einiges an Augenmerk auf Aurora gelegt, was mich zu zwei kleinen Kritikpunkten führt. Keine Angst, ich werde sie im Folgenden auch wieder etwas entkräften ;)
Einerseits gab es Szenen und Gegebenheiten, die ich zwar in dem Moment nicht als langweilig empfand, die aber für meinen Geschmack, in Summe, kleine Längen verursachten.
Andererseits ist da noch der Charakter Aurora selbst. Sie hat ihr Leben lang getan, was von ihr verlangt wurde und hat sich dabei selbstverständlich auch Eigenschaften angeeignet, wie eine Königin sie -zumindest in den Augen ihrer Mutter- vorweisen muss. Weitestgehend ist das nachvollziehbar, vor allem, weil man ja ihre Vorgeschichte kennt. Stellenweise jedoch, wirkte sie auf mich, wie ein trotziges, bockiges Kind, das seinen Kopf durchsetzen muss.
Beim Lesen konnte ich zum Glück jedoch feststellen, dass beides eigentlich nur in der ersten Hälfte des Buches zu finden ist und diese Details auch schnell verblassen. Denn Aurora entwickelt sich natürlich weiter und zusätzlich entsteht mit jeder weiteren gelesenen Seite eine zunehmend imposante Geschichte, die vor Wendungen und Höhepunkten strotzt, bevor sich ein wirklich gelungener und fulminanter Endteil entwickelt, der mich persönlich sehr beeindrucken konnte. Natürlich inklusive einem bösen Cliffhanger, aber das war ja zu erwarten ;)

Für mich ist "Stormheart - Die Rebellin" ein wirklich gelungener Trilogieauftakt, voller fesselnden Naturgewalten, mannigfaltigen Emotionen und einer gehörigen Portion Liebe, die mich voller Erwartungen seiner Fortsetzung entgegenfiebern lässt!

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ein wirklich gelungener Trilogieauftakt!

Rezensionen von yellowdog:

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bin zufrieden

Stormheart 1. Die Rebellin von Cora Carmack

Die Hummerkönige ist eine Familiengeschichte. Die Familie heißt mit Nachnamen Kings, deswegen ist der Originaltitel The Lobster Kings doch noch besser als die Hummerkönige, wo das Wortspiel mit dem Nachnamen und Anspielungen auf King Lear nicht rüberkommen.
Die Familie Kings lebt seit 300 Jahren vom Fischen auf eine Insel nahe Maine.

Maine ist in der Unterhaltungsliteratur ja schon fast eine Klasse für sich und die Hummerkönige passt da ganz gut herein.

Erzählerin ist Cordelia Kings, die es als Hummerfischerin schaffen will. Das ist aber hartes Brot und nur aufgrund des Todes der männlichen Nachkommen bekommt sie ihre Chance. Sie ist wie ihr Vater eine starke Persönlichkeit.
Durch ihre Erzählstimme entsteht ein eigentümlicher Erzählton. Sie geht in ihrer Erzählung weit in ihre Erinnerung zurück, bis zu der Zeit als sie noch ganz klein war.
Und sie schildert die anderen Familienmitglieder auf interessante Art.
Cordelia ist zudem eine gefasste, beherrschte Person. Ich werde mit ihr nicht so recht warm, muss ich leider sagen.

Immer wieder wird effektiv auf den ersten Kings, der hier Fischer war und auch Maler, Bezug genommen.
Dann sind natürlich die Shakespeare-Anspielungen bemerkenswert. Cordelia ist jüngste von 3 Töchtern des König Lears, auch bei den Hummerkönigen gibt es 3 Töchter.

Es ist einiges los in dem Roman und es gibt packende Szenen, z.B. als Cordelias Bruder Scotty über Bord geht und versucht wird, ihn vor dem ertrinken zu retten, die Trauer und die Passage mit dem Hund. Auch später gibt es immer wieder dramatische Stellen.

In der Summe sind die vorgenannten Elemente gute Mittel, die funktionieren um die Geschichte der Kings zu erzählen. Ganz überzeugt hat mich das Buch durchgängig dennoch nicht, da manche Motive plakativ wirken . Doch insgesamt ist eine gute Qualität vorhanden und ich bin zufrieden.

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ein wirklich gelungener Trilogieauftakt!

Rezensionen von yellowdog:

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Erinnert an Gone Girl

A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

?Nur ein kleiner Gefallen - A Simple Favor? ist ein moderner amerikanischer Psychothriller, der mich stark an Gillian Flynns Romane erinnert. Die Erzählweise mit Blogeintragungen und später wechselnden Erzählern ist ungewöhnlich und gediegen gemacht. Eigentlich finde ich aber die Blogeinträge unglaubwürdig, da Stephanie zu frei über ihre ?Geheimnisse? spricht.

Alle 3 Hauptfiguren sind schräg, haben Macken und sind nicht gerade liebenswert. Sie sind egoistisch bis zum Egozentrischen, dabei labil und getrieben.
Ich finde das interessant, Leser die Identifikationspersonen brauchen, könnten damit Probleme haben.
Hinzu kommt, dass vor allen Stephanie offensichtlich als unglaubwürdige Erzählerin agiert, die teilweise absichtlich, teilweise unbewusst auf eigenartige Art mit Fakten und Vermutungen umgeht.
Der Plot ist klein gehalten, fast wie ein Kammerspiel. So spielt sich ein Großteil der Handlung in den Häusern von Stephanie und Emily/Sean ab. Ich könnte mir das auch gut als Film vorstellen.
Der verhängnisvolle Verlauf der Handlung ist charaktergetrieben und voller Wendungen. Die Mischung aus Verschlagenheit und Labilität mancher Figuren ergibt verherrende Ergebnisse und sie treiben über eine Grenze des normalen.

Ich habe das Buch als unterhaltend empfunden, aber durch die hohe Unglaubwürdigkeit der Handlung bleibe ich distanziert und ich kann die Autorin Darcey Bell noch nicht als Neuentdeckung feiern, aber es ist ja auch ihr Debüt und es würde mich nicht wundern, wenn sie sich in kommenden Romanen noch steigert.

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Erinnert an Gone Girl

Rezensionen von yellowdog:

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äußerst brutal

A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

Von dem südafrikanischen Thrillerautor Roger Smith habe ich schon etwas gelesen und die Mischung aus Härte und sprachliche Brillanz bewundert. Hinzu kamen gesellschaftliche und soziale Themen.
Deswegen wundert es mich, dass er als James Rayburn anders wirkt. Die Handlung von ?Sie werden dich finden? ist auch brutal, aber das wirkt als überflüssige Beigabe um den blutgierigen Geschmack der Thrillerleser zu befriedigen.

Manche Stellen halte ich sogar für primitiv. Schon zu Anfang dominiert sinnlose und vor allen unreflektierte Gewalt. In Zeiten wie diesen stört mich das gewaltig.

Was ich aber auch feststelle, ist die geschickte und professionelle Schreibart hinsichtlich Stil und Plotkonstruktion.. Sprachlich sind die rasanten Szenen filmreif gestaltet.

Es ist eine Fluchtgeschichte, die mir überbetont und übertrieben vorkommt. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die emotionslose Hauptfigur. Kate Swift fand ich an keiner Stelle glaubhaft, bei ihrer Tochter Suzy war das etwas besser. Das es bei ihr trotz der ständigen Flucht und Gefahr keine Anzeichen für Traumatisierung gibt, halte ich für unglaubwürdig.
Auch der heruntergekommen Harry Hook konnte mich als ambivalente Figur nicht wirklich überzeugen, obwohl immerhin ein paar gute Ansätze da sind. Er beginnt sich für Kate und Suzy verantwortlich zu fühlen, als seien sie seine Tochter und Enkelin. Und da ist vielleicht sogar etwas dran.
Der Nebenplot mit Nadja ist leider überwiegend langweilig gestaltet.

Auffällig ist die Kühle des Erzähltons und das Tempo. Ich glaube schon, dass viele Thrillerfans das mögen, für mich ist das nicht ganz das ideale, dennoch habe ich nicht bereut, den Roman gelesen zu haben.

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Erinnert an Gone Girl

Rezensionen von AngiF:

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Erotik ? nur für Männer

Rotlicht von Nora Bossong

Dieses Sachbuch der Autorin Nora Bossong fasst in zehn Reportagen die Welt des Sex zusammen, über die Erotikmesse, dem Tabledance, über die Sauna ins Bordell. Nora Bossong hat in alle möglichen Bereiche hineingeschaut und eines übereinstimmend festgestellt: diese Welt ist männlich, weibliche Bedürfnisse kommen zu kurz oder schlimmer, interessieren hier niemanden.

Dabei sind es zumeist weibliche Dienstleisterinnen, doch die geldeinbringende Kundschaft ist nun einmal männlich. In einem hervorragenden Schreibstil berichtet die Autorin fast schon in Romanform, doch ihre Stories sind nicht fiktiv sondern brandaktuell. Wieso geht Sex im Jahre 2017 nur schmuddelig oder höchst steril? Wie kann frau samt ihrer Bedürfnisse sich besser einbringen in dieses Geschäft? Kann käuflicher Sex befriedigen? Fragen, die die Autorin zu beantworten versucht.

Gerne vergebe ich diesem Sachbuch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es weiter an Leser, die sich ein Bild machen möchten über die Erotikwelt heute und deren Macher. Ein schwieriges Thema, da häufig ein Tabu, doch umso interessanter und mit spannenden Einblicken gestaltet.

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Erotik ? nur für Männer

Rezensionen von niknak:

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Kopfgeld für Selbstständigkeit?

Blutspur von Kim Harrison

Inhalt:
(Klappentext)
Rachel Morgans erster Fall kostet sie beinahe Kopf und Kragen: Kaum hat sie sich gemeinsam mit der Vampirin Ivy und dem vorlauten Pixie Jenks als Kopfgeldjägerin selbstständig gemacht, hat sie auch schon ein Killerkommando am Hals. Nur ein Mann kann ihr jetzt noch helfen, doch der ist dummerweise ihr Todfeind .

..

Mein Kommentar:
Ich bin schon recht lange um diese Reihe herum geschwänzelt und war mir unsicher, ob ich denn ein Buch lesen sollte. Endlich habe ich mich dazu aufgerafft und das erste Buch gelesen. Diesr hat mir wirklich gut gefallen.

Die Geschichte spielt eigentlich in unserer "normalen" Welt. Es gibt jedoch einige Veränderungen, durch den Wandel. Was genau dieser ist, werde ich nicht erklären, da sonst die Spannung ein wenig genommen wird. Diese Veränderungen machen das Buch jedoch gerade aus. Kim Harrison hat ein sehr schönes Setting in unserer bekannten Welt geschaffen.

Es kommen die ganz normalen, gängigen Fantasiewesen vor, wie zum Beispiel Hexen, Vampire, ... Jedoch spielen auch Pixies eine große Rolle.

Ich fand das Buch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird am Anfang langsam, aber stetig aufgebaut und zueht sich das ganze Buch über. Es gab immer wieder Stellen, bei denen sich die Spannung nochmal verdoppel hatte.

Die Charaktere sind, meiner Meinung nach, gut ausgearbeitet und man erfährt einiges über sie. Es gibt jedoch auch einige geheimnisvolle Personen im Buch. Ich hoffe, dass man von diesen mehr in den nächsten Büchern lesen wird.

Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan, beim Buch mitzukommen. Man wird gleich in eine andere Welt geworfen, mehr oder weniger ohne Vorbereitung. Nach den ersten 10 Seiten, war ich jedoch vom Buch gefesselt und gefangen.

Mein Kommentar:
Das Buch hat mir gut gefallen. Ich kann mir jedoch noch nicht ganz vorstellen, wie die weiteren Bücher aussehen könnten, da es doch ganze 15 Stück sind. Ich lasse mich jedoch gerne überraschen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Kopfgeld für Selbstständigkeit?

Rezensionen von niknak:

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Kopfgeld für Selbstständigkeit?

Blutspur von Kim Harrison

Inhalt:
(Klappentext)
Rachel Morgans erster Fall kostet sie beinahe Kopf und Kragen: Kaum hat sie sich gemeinsam mit der Vampirin Ivy und dem vorlauten Pixie Jenks als Kopfgeldjägerin selbstständig gemacht, hat sie auch schon ein Killerkommando am Hals. Nur ein Mann kann ihr jetzt noch helfen, doch der ist dummerweise ihr Todfeind .

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Mein Kommentar:
Ich bin schon recht lange um diese Reihe herum geschwänzelt und war mir unsicher, ob ich denn ein Buch lesen sollte. Endlich habe ich mich dazu aufgerafft und das erste Buch gelesen. Diesr hat mir wirklich gut gefallen.

Die Geschichte spielt eigentlich in unserer "normalen" Welt. Es gibt jedoch einige Veränderungen, durch den Wandel. Was genau dieser ist, werde ich nicht erklären, da sonst die Spannung ein wenig genommen wird. Diese Veränderungen machen das Buch jedoch gerade aus. Kim Harrison hat ein sehr schönes Setting in unserer bekannten Welt geschaffen.

Es kommen die ganz normalen, gängigen Fantasiewesen vor, wie zum Beispiel Hexen, Vampire, ... Jedoch spielen auch Pixies eine große Rolle.

Ich fand das Buch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird am Anfang langsam, aber stetig aufgebaut und zueht sich das ganze Buch über. Es gab immer wieder Stellen, bei denen sich die Spannung nochmal verdoppel hatte.

Die Charaktere sind, meiner Meinung nach, gut ausgearbeitet und man erfährt einiges über sie. Es gibt jedoch auch einige geheimnisvolle Personen im Buch. Ich hoffe, dass man von diesen mehr in den nächsten Büchern lesen wird.

Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan, beim Buch mitzukommen. Man wird gleich in eine andere Welt geworfen, mehr oder weniger ohne Vorbereitung. Nach den ersten 10 Seiten, war ich jedoch vom Buch gefesselt und gefangen.

Mein Kommentar:
Das Buch hat mir gut gefallen. Ich kann mir jedoch noch nicht ganz vorstellen, wie die weiteren Bücher aussehen könnten, da es doch ganze 15 Stück sind. Ich lasse mich jedoch gerne überraschen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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