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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Langsam ... schön

Ein Festtag von Swift Graham

Langsam, schön und vielleicht auch eine klitzekleine Spur von Flachheit ... vielleicht war es gerade das vermischt mit einer wunderbaren Sprache, das mich viel Freude beim Lesen empfinden ließ.

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Langsam ... schön

Rezensionen von Haliax:

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Mittelmäßiger Thriller

A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

Der Debütroman ?Nur ein kleiner Gefallen? von Darcey Bell handelt von der jungen Mutter, Emily, die spurlos verschwindet. Zuvor bat sie ihre beste Freundin, Stephanie, um einen kleinen Gefallen. Da Emily noch länger in der Arbeit festsitzt, sollte sie ihren Sohn Nicky zu sich nehmen. Nachdem Emily am nächsten Tag noch immer nicht aufgetaucht ist, macht sich Stephanie zunehmend mehr Sorgen.

Erst als Sean, der Vater von Nicky, von einer Geschäftsreise zurückkommt, Emily telefonisch nicht erreicht, beschließen Stephanie und Sean die Polizei zu verständigen. Die Ermittelungen laufen vorerst nicht wie erhofft, bis sie einen schrecklichen Fund machen..

Das Buch ist in Blogeinträgen von Stephanie und Leseabschnitte mit der Perspektive von Stephanie, Emily oder Sean aufgeteilt. Die kurzen Kapitel mit Stephanie´s Blogeinträge fand ich zwischendurch eine gute Abwechslung zum Perspektiventeil, zudem bekommt man einen besseren Einblick in Stephanie´s psychischen Zustand.
Die Charaktere haben alle ihr Päckchen zu tragen. Generell sind die Charaktere - ihr Wesenszug, ihre Vergangenheit und ihre Persönlichkeit ? gut ausgearbeitet und erwecken Gefühle beim Leser. Anfangs versucht man positive Eigenschaften in den Charakteren zu suchen, während sie mit jedem Kapitel mehr Antipathiepunkte sammeln.
Jedoch fällt es öfters schwer ihr Verhalten als realistisch zu erachten. Einige Handlungsstränge wirken übertrieben und können mit dem realen Leben schwer vereinbar sein.

Seit Beginn des Buches, war die Spannung allgegenwärtig und man wird mitgerissen. Daher war es leicht das Buch in 2 Tagen auszulesen. Es liegt zweifellos an den vielen Geheimnissen, die dieses Buch verbirgt. Einige Geheimnisse konnte man erahnen, während andere eine Überraschung waren.
Das Ende war unspektakulär und ab Mitte des Buches gewissermaßen vorhersehbar. Ich hätte mir zum Ende noch ein Highlight oder eine Überraschung gewünscht. Nach Beenden des Buches bleiben für meinen Geschmack zu viele offene Fragen.

Fazit
Die Spannung konnte man fühlen. Die Geheimnisse waren zum Teil überraschend. Die Charaktere wurden gut konstruiert, jedoch konnte die Handlung nur anfangs überzeugen. Einige Einzelheiten sind meiner Meinung unrealistisch und die vielen offenen Fragen sind zum Schluss nur teilweise beantwortet. Ein mittelmäßiger Thriller mit Höhen und Tiefen. Ich vergeben 2.5 Sterne.

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Mittelmäßiger Thriller

Rezensionen von Haliax:

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Rührende Familiengeschichte, die keinen kalt lässt.

A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell

Beth und Michael stehen vor einem Tiefpunkt in ihrem Leben. Jake, ihr Sohn, hat eine Nierenerkrankung, die ihn bereits dialysepflichtig macht. Nur eine Spenderniere kann ihm helfen. Beth und Michael kommen als Spender nicht in Frage. Daher begibt sich Beth auf die Suche nach ihrem leiblichen Vater, den sie nie kennengelernt hat und der, ihre letzte Hoffnung auf eine passende Spenderniere für Jake darstellt.

Das Buch ?Wünsche, die uns tragen? von Kathryn Hughes nimmt uns mit auf eine Zeitreise. Wir begeben uns in das England der 70er Jahre. Zu Beginn hüpft man in das Jahr 1975 und lernt Mary kennen, die zu dieser Zeit verzweifelt versucht schwanger zu werden. Zuerst ist man etwas überrumpelt, weil man mit den Charakteren Beth oder Michael rechnet, aber im späteren Verlauf des Buches erkennt man, dass dieser Einstieg Sinn ergibt.
Ansonsten springt man zwischen den Jahren 1976 und 2016 umher. 1976 lernt man 10 Personen kennen, die einen Tagesausflug nach Blackpool geplant haben. Jeder der Charaktere hat mit seiner Vergangenheit und seinen eigenen Problemen zu kämpfen, in die der Leser auch eingeführt wird.
2016 lernt man Beth und Michael kennen. Ihre Gefühle und Ängste um ihren kleinen Jake kann man auf Anhieb nachempfinden.

Generell ist das Buch eine einzige Gefühlsachterbahn. Man fühlt die Ängste, Verluste, Verzweiflung sowie Liebe, Glück und Dankbarkeit der Charaktere. Die Autorin spinnt eine tragische Familiengeschichte und überrascht mit vielen Wendungen. Zweimal hat es mich kalt erwischt, indem Geheimnisse, mit denen ich nicht gerechnet hätte, aufgedeckt wurden.

Fazit
Seit ?PS.Ich liebe dich? ist dieses Buch das Erste, das mich beinahe wieder zum Weinen gebracht hätte. Die Familientragödie hat mich vollkommen mitgenommen und im Herzen berührt. Ich kann das Buch zu 100% jedem empfehlen.

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Mittelmäßiger Thriller

Rezensionen von Haliax:

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Osten-Ard für Anfänger..

Das Herz der verlorenen Dinge von Tad Williams

Klappentext:
Nach dem Tod des Sturmkönigs Ineluki flohen die Nornen hinter die schützenden Mauern ihrer Burg Nakkiga im Norden, um dort erneut Kräfte zu sammeln. Viyeki, ihr Heeresvormann, sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, sein Volk vor der entgültigen Auslöschung durch Herzog Isgrimnur und seinen Truppen zu retten.

Den Truppen Isgrimnurs haben sich zwei einfache Soldaten angeschlossen, Porto und Endri, deren Freundschaft angesichts der Grausamkeit der Kämpfe auf eine harte Probe gestellt wird.

Eigene Meinung:
Nach mehr als 20 Jahren kehrt der Autor Tad Williams mit seinem Roman Das Herz der verlorenen Dinge nach Osten-Ard zurück. Seine Gedanken teilt er am Anfang des Buches mit. Obwohl ich Osten Ard-Neuling bin, berührten mich seine Worte.

?Kommt nun mit uns. Dort wartet eine Welt voller Freunde auf euch ? Freunde von denen ihr manche noch gar nicht kennt.?

Das Buch beinhaltet neben der Karte auch ein Glossar und ein kurze Zusammenfassung über die Geschichte der Feenwesen. Für Einsteiger ist es eine wichtige Hilfestellung, um die Welt zuvor näher kennenzulernen und ein Gefühl für die Gruppen der Feen zu bekommen.
Dennoch ist der Einstieg in die Geschichte nicht einfach. Es werden viele Namen und schnelle Perspektivwechsel geboten. Das kann am Beginn sehr verwirrend und demotivierend sein. Ab Seite 50 geht es bergauf und man kann Namen, sowie Schauplätze, zuordnen.

Da der Romanzyklus Das Geheimnis der Großen Schwerter normalerweise Voraussetzung ist, bevor man das aktuelle Buch beginnt, hatte ich Angst, dass der Autor zu viele Details über die anderen Bücher verraten könnte. Überhaupt am Anfang, um den Einstieg leichter zu gestalten. Jedoch hatte ich weniger das Gefühl, dass er auf Vergangenes viel eingeht. Hier und dar sind kleine Ausschnitte aus der Vergangenheit aber eher oberflächlich behandelt. Daher ist dieses Buch auch für Anfänger geeignet.

Außer den anfänglichen Schwierigkeiten schafft der Autor mit seinem einfachen, ausführlichen Schreibstil und der ereignisreichen Handlung den Leser zu fesseln.

?Dies ist eine wahre Geschichte, wenn Worte wahr sein können. Wenn nicht, dann sind es nur Worte.?

Das Buch wird in 5 größere Abschnitte unterteilt und zwischen 4 Perspektiven ? Isgrimnur, Porto und Endri, Viyeki und einer Chronistin ? gewechselt. Dem Leser erwarten gut durchdachte, sympathische Figuren und spannende Wendungen. Die Motive der Menschen werden wenig beleuchtet, hingegen wird die Aufmerksamkeit auf die Nornen gelenkt. Es wird von ihrer Kultur, den Gründen für den Krieg und ihrer Vergangenheit gesprochen. Die Unterschiede der Denkweise von Nornen und Menschen ist ausführlich beschrieben und hat mir besonders gut gefallen.

Fazit:
Die neue, alte Welt von Osten Ard hat mich gepackt, die Ereignisse mitgerissen und die Charaktere überzeugt. Ich werde auf jeden Fall die Reihe von Osten Ard nachholen und die kommende Bücher verfolgen. Daher gebe ich 5 von 5 Sternen.

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Osten-Ard für Anfänger..

Rezensionen von AngiF:

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Cozy Crime vom Feinsten!

Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1) von Tatjana Kruse

Seit gut einem Jahr führen die beiden über 60jährigen Zwillingsschwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, eine kleine aber feine Bed&Breakfast-Pension. Die Pension läuft leider noch nicht so gut. Da kommt der Anruf eines Konzertmanagements gerade richtig, eine fünfköpfige Band wird für sieben Nächte avisiert.

Diskretion wird allerdings vorausgesetzt, die Anonymität der Band soll auf jeden Fall gewahrt werden. Da es außerdem noch einen anderen geheimnisvollen Gast gibt, ist die Pension somit ausgebucht und die Schwestern haben alle Hände voll zu tun mit ihren Gästen. Als dann ein Morde geschieht, bekommen Konny und Kriemhild noch mehr Arbeit. Können sie den Fall klären?

Nun habe ich die Bezeichnung Cozy Crime wirklich verinnerlicht, sollte mich mal wieder jemand fragen, worum es sich dabei handelt, kann ich dieses Buch als Antwort benennen. Schon nach wenigen Zeilen fühle ich mich wohl in der Bed&Breakfast-Pension der beiden Zwillingsschwestern Konny und Kriemhild. Die beiden Charaktere sind erstklassig angelegt von der Autorin Tatjana Kruse und auch die weiteren Spielgefährten passen exakt in die Geschichte, alle Figuren sind lebendig und haben Blut. Wie gerne möchte ich sofort Ferien in der kleinen Pension im ländlichen Umkreis Stuttgarts verbringen. Die Kriminalgeschichte kommt auch nicht zu kurz und die beiden Schwestern werden prompt zu Detektivinnen, alles schön und stimmig und in herrlicher Sprache verfasst von Tatjana Kruse. Das Tempo ist der Stimmung wunderbar angepasst. Die Dialoge sind mitreißend, authentisch und vor allem sprühen sie nur so vor Humor und beim Lesen wird die gesamte Bandbreite abgedeckt vom zarten Lächeln, über breites Schmunzeln bis hin zu herzhaftem Lachen ? ich fühle mich ausgezeichnet unterhalten.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch wohlverdiente fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Alle Fans von Cozy Crimes werden es lieben und verschlingen. Ich habe ausgezeichnete Lesestunden mit dem Buch verbracht und die wunderschöne Atmosphäre, die es verbreitet, genossen.

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Cozy Crime vom Feinsten!

Rezensionen von begine:

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Interessantes Zeitportrait

Das Haus der schönen Dinge von Heidi Rehn

Heidi Rehns neuer Roman ?Das Haus der schönen Dinge? spielt in München von 1897 bis 1951. Ihre Idee diesen Roman über mehrere Generationen zu schreiben, gefällt mir gut. Der Roman ist dialogbetont. Wie die Autorin die Sprache und den Dialekt der bayrischen Bevölkerung einsetzt, ist gut gemacht, deutlich spürbar, aber nicht übertrieben und stört nicht den Lesefluß.

Wir erleben, wie Jacob Hirschvogl sein Kaufhaus, nachdem er in Berlin und Paris gelernt hat, in München nach gleichem Vorbild aufbaut.

Mit seiner Frau Thea, die den gleichen Ehrgeiz hat, wird der Einkaufspalast am Rindermarkt zu etwas besonderem.
1897 bekommen sie den Titel Königlich Bayerischer Hoflieferant.

Die Tochter Lily hat den gleichen Traum wie ihre Eltern.
Ihre Begeisterung für das Geschäft ist schon früh erkennbar.

Heidi Rehn lässt uns die Atmosphäre dieser Zeit gut mitempfinden. Ich sehe mich in dem exklusiven Kaufhaus mit dem immensen Glaskuppeldach flanieren und die schönen, kostbaren Stoffe und andere besondere Dinge bestaunen.

Unterschwellig bemerkt man aber auch schon früh die antisemitische Gesinnung der Münchner. Ein jüdisches Kaufhaus hat es auch schon vor der Naziherrschaft schwer.

Ein bemerkenswerter und gut unterhaltender Roman über eine bewegte Zeit.

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Interessantes Zeitportrait

Rezensionen von Gaby 2707:

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Ein neuer Fall für die Kripo Greetsiel

Mordskuss. Ostfrieslandkrimi von Ulrike Busch

Bei einem Strandspaziergang in Pilsum, Ostfriesland, stößt ein Paar aus dem Ruhrgebiet hinter dem Leuchtturm auf eine tote junge Frau. Tammo Anders und Fenna Stern von der Kripo Greetsiel nehmen die Ermittlungen auf. Die attraktive junge Frau wurde mit einem Gürtel mit einer ganz besonderen Gürtelschnalle erdrosselt.

Auf ihrer Stirn hat der Mörder in leuchtendem Rot einen Kussmund hinterlassen. Hat dieses Zeichen eine Bedeutung? Als bald darauf eine zweite junge Frau mit den gleichen Merkmalen tot in ihrem Bett gefunden wird, fragen sich die Kommissare: Ist hier ein Serienmörder am Werk?

Nach ?Tod am Deich? ist dies der zweite Fall für Tammo Anders und Fenna Stern, den ich gelesen habe. So leicht beschwingt mit kleinen Zickereien, wie die Geschichte anfängt, so spannend geht sie gleich weiter und bleicht so bis zum Schluss. Ich lerne die verschiedenen Gäste der Pension ?Friesenliebe? kennen. Auch hier herrscht nicht nur eitel Sonnenschein zwischen den Damen und Herren, die sich über die gleichlautende Internetplattform kennengelernt haben und sich hier in zwei Wochen näher kommen wollen ? oder auch nicht.

Die Ermittlungen gestalten sich nach den beiden weiblichen Todesfällen eher schwierig, da viele in Motiv hätten, aber keine Beweise zu finden sind. Ich selbst hatte bald einen Täter ermittelt ? nur der war es dann doch nicht. Das Mitfiebern bei der Suche nach dem Täter und das mitermitteln hat mir auch diesmal wieder richtig Spaß gemacht. Langeweile kam zu keinem Zeitpunkt auf. Eher im Gegenteil: ich musste mich zwingen, das Buch auch mal weg zu legen.
Sehr schön finde ich, dass sich Fenna sehr gut im Kommissariat eingegliedert hat und sich wohlzufühlen scheint. Und es knistert heftig zwischen ihr und Tammo. Ganz im Gegenteil zu den Bewohnern der Friesenliebe.

Super finde ich auch, dass Hark, einer der ?Jungs? aus der Rentnergang von Onkel Frido hier zusammen mit seiner Freundin Edith eine Gastrolle bekommen hat.
Die bildhafte und farbenfrohe Schreibweise von Ulrike Busch haben meinem Kopfkino wieder Höchstleistungen abgerungen. Ich war immer mittendrin und voll dabei, konnte mir die Protagonisten sehr gut vorstellen und hätte gerne ein Stück leckeren Kuchen aus dem Gartencafe abbekommen. Auch meine Lust auf Ostfriesland wurde wieder angestachelt.

Ein spannender, ungewöhnlicher Fall, interessante Protagonisten mit Ecken und Kanten und ein, im Vergleich zu vielen anderen Kommissaren der Krimiszene ?normales? Ermittlerteam, das ich sehr mag, haben das Lesen wieder zu einem Genuss werden lassen. Leider sind die Seiten viel zu schnell verflogen. Aber ich hoffe auf weitere Fälle für Tammo und Fenna.

Absolut lesenswert!

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Ein neuer Fall für die Kripo Greetsiel

Rezensionen von gerkenfranziska@gmail.com:

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Toller bildhafter Schreibstil, vorhersehbares Ende.

Brausepulverherz von Leonie Lastella

Der Schreibstil liest sich herrlich locker und ist sehr bildlich. Die italienische Riviera entsteht quasi instant vor dem inneren Auge! Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Sicht von Jiara und Milo erzählt und gewährt so einen guten Einblick in das Gefühlsleben und die Gedankenwelt der beiden.

Leider konnten mich die Protagonisten nicht so richtig von sich überzeugen. Jiara ist mit Mitte Zwanzig immer noch völlig abhängig von ihren Eltern und ihrem Freund. Sie fällt immer wieder in alte Verhaltensmuster und ihre Charakterentwicklung setzt für meinen Geschmack erst viel zu spät ein.
Milo bekleckert sich ebenfalls nicht mit Ruhm. Als obdachloser Musiker tourt er durchs Land, um sich mit kleinen Auftritten über Wasser zu halten. Im Hintergrund wartet seine reiche Familie darauf, dass er in die Firma des Vaters einsteigt. Das will weder er, noch sein hart arbeitender Bruder, und eigentlich wissen auch die Eltern, dass das Quatsch ist. Trotzdem löst diese Debatte einen jahrelangen Konflikt aus. Der aber am Ende derart unkompliziert durch ein einziges Gespräch gelöst werden kann, dass es etwas albern erscheint.
Die Stellen, an denen beide Streithähne doch mal wagen, etwas mehr von sich preiszugeben, sind rührend und schön zu lesen. Da ging mir als Leser das Herz auf. Doch natürlich endet es immer wieder im Streit, beide gehen in Abwehrhaltung zurück und Jiara schwört sich zum hundertsten Mal, dass sie mit Milo endgültig abgeschlossen hat. Das Finale war dann leider auch für meinen Geschmack zu unspektakulär, um das Prickeln noch wieder zurückzubringen.
Fazit: Eine Geschichte, die sich angenehm lesen lässt und den Leser direkt nach Italien an den Strand versetzt. Wer nichts gegen ein großes Hin und Her der Charaktere hat, obwohl man das Ende schon lange vorhersehen kann, der hat mit diesem Buch eine leichte, nicht zu kitschige Sommerlektüre.

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Toller bildhafter Schreibstil, vorhersehbares Ende.

Rezensionen von thora:

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Perfekte Romance im sonnigen Italien

Brausepulverherz von Leonie Lastella

Inhalt/Klappentext:
Wenn das Herz kribbelt und bizzelt, wie Brausepulver auf der Zunge ? Brausepulverherz von Leonie Lastella ist der perfekte Roman für alle, die zwischen Sommer und Ferien, zwischen Zuhause und Woanders, zwischen aufgedreht und gechillt, zwischen verknallt und entliebt die ganz große Liebe suchen.

Jiara lebt eigentlich in Hamburg, jobbt aber den Sommer über in einer Trattoria an der italienischen Riviera. Ihr ansonsten so strukturiertes Leben steht Kopf, als sie Milo trifft. Naja, von einem ?Treffen? kann hier nicht die Rede sein, eher von einer Explosion, einem Tsunami, einem Feuerwerk. Nein, Letzeres wäre dann doch zu kitschig. Sofort ist da dieses Knistern und Kribbeln. Nur manchmal fühlt es sich eher an wie viele kleine Stromschläge ? so grundverschieden sind die beiden. Und eigentlich darf das alles nicht sein: Jiara hat einen Freund, ein Leben und eine Zukunft in Hamburg ? oder?Ein wunderbarer Roman über die große Liebe, die die Welt aus den Angeln hebt!

Meine Meinung:
Toller sommerlicher Roman. Er hat mich sofort nach Italien entführt. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist leicht zu lesen und vermittelt sehr schön die verschiedenen Emotionen. Die Protagonisten gefallen mir sehr. Sie sind sympathisch und haben ihre ganz speziellen Eigenheiten. Jiara wirkt richtig typisch deutsch. Etwas zu überlegt und gehemmt. Milo dagegen empfinde ich als typisch italienisch. Er ist rassig und ein unruhiger Charakter. Beide zusammen ergänzen sich perfekt. Die Storygestaltung gefällt mir sehr gut. Sie macht das Buch einfach sehr spannend. Ganz besonders ist mir die detailierte Beschreibung von der Umgebung in der die Geschichte spielt aufgefallen. Sie konnte mich sofort an meine Italienurlaube erinnern. Das Buch ist emotional und enthält doch einige Szenen wo ich schmunzeln musst. Sehr schön fand ich wie die Autorin die erotischen Szenen geschrieben und platziert hat. Diesen Abschluss habe ich schon erwartet. Er ist wunderschön geschrieben und lässt den Leser ohne weitere Fragen zurück.

Mein Fazit:
Tolles Sommerbuch. Sehr erfrischend und emotional entführt uns Leonie Lastella in ihr Italien.

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Perfekte Romance im sonnigen Italien

Rezensionen von LadyIceTea:

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Sommer, Sonne, Italien und dazu eine große Portion Gefühl

Brausepulverherz von Leonie Lastella


Jiara arbeitet im Sommer in der Trattoria ihres besten Freundes Dario. Finale ist ihre zweite Heimat, hier fühlt sie sich geborgen und glücklich.
Dann taucht eines Tages Milo auf und bringt ihre Welt durcheinander wie ein Tornado. Plötzlich kann sie an nichts Anderes mehr denken, als an ihn.
Ohne es zu planen, kommen die Beiden sich näher und Jiara fühlt ein Brennen in ihrem Herzen, dass sie so noch nie gespürt hat.

Doch ist auf Milo Verlass und was ist mit ihrem Freund Jonas und ihrem 10 Jahresplan in Hamburg?

Dieses Buch ist einfach perfekt, um sich auf den Sommer einzustellen.
Leonie Lastella gestaltet in ?Brausepulverherz? ein wunderschönes Bild von Italien. Ich hatte direkt das Gefühl dort am Meer zu sein.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und irgendwie fluffig. Er lässt sich super schnell und angenehm lesen und hat mich meine Außenwelt vergessen lassen.
Die Geschichte ist vom Prinzip her keine Neue aber sie ist neu erzählt und das auf eine sommerfrische, bunte und gefühlvolle Art und Weise.
Zwar sind viele Ereignisse ein wenig klischeehaft und vorhersehbar aber bei dieser in sich stimmigen Geschichte und den tollen Charakteren, kann man darüber hinweg sehen.
Die Geschichte versprüht genauso viel Farbe wie das wunderschöne Cover. Ich liebe die unterschiedlichen bunten Farben, die toll miteinander harmonieren. Ich muss sofort an Sommer, Sonne, Strand und Meer denken. Einfach perfekt.
Die Figuren in der Geschichte sind alle sehr gut gewählt. Es gibt nicht zu viele und die, die es gibt, sind wirklich alle sehr unterschiedlich. Jede Person hat seine kleinen Macken und trotzdem seine positive Seite. Und wenn es mal um nicht so sympathische Figuren geht, ist das Drumherum sehr passend.
Ich habe die Figuren in mein Herz geschlossen und sie gerne auf ihrem Weg begleitet.
Alles in allem ein wirklich schöner Sommerroman! Hat mir sehr gut gefallen.
Ich freue mich schon, in Zukunft mehr von Leonie Lastella zu lesen.

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Sommer, Sonne, Italien und dazu eine große Portion Gefühl