Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
heller und angenehmer Erzählton
Lost in Fuseta ist bestimmt kein besonders spannender Krimi, aber darum geht es ja auch nicht. Der Fall steht nicht im Vordergrund. Den ermordeten Privatdetektiv hatte ich im Verlaufe des Buches fast vergessen.
Man lernt durch viele spezifische Details in diesen Roman etwas von Portugal kennen. Das Buch ist angenehm zu lesen bzw.
zu hören, denn ich hatte mich von das Hörbuch, gelesen von Andreas Pietschmann, entschieden. Dieser Sprecher beeindruckt mit der Ruhe mit der er vollkommen entspannt liest. Man kann seiner Stimme lange am Stück zuhören, ohne sich zu langweilen. Ich fand Andreas Pietschmann schon als Sprecher von Jonathan Troppers Sieben verdammt lange Jahre gut, nach dieser Produktion rutscht er bei mir in die Elite unter den Sprechern.
In den Dialogen gelingt es ihm, den Figuren stimmlich eine spezifische Färbung zu geben, und das ohne groß die Stimme zu verstellen.
Die Dialoge sind oft humorvoll und originell. Eine Stärke des Buches!
Auch der Humor wird gut eingesetzt, nicht aufgesetzt und nur einige Klischees werden eingesetzt.
Schließlich wird der Fall dann doch wieder interessanter. Es läuft auf einen Trinkwasserskandal hinaus und Umweltrelevanz wird eigentlich wichtiger als nur ein simpler Mord.
Mit dem deutschen Kriminalkommissar Leander Lost gelangt eine skurrile Figur an die Algarve. In Portugal wirkt er wie ein Fremdkörper, zuerst kommt er mit seinen neuen Kollegen nur schlecht zurecht. Er irritiert seinen Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves
Doch Leander schafft es schließlich, ein Teil der für ihn neuen Umgebung zu werden. Aber nicht nur er ist eine sympathische Figur, sondern das ganze Team, in das er sich fügt. Ich mag die Leichtigkeit und die Entspanntheit, die komischen Momente und die Erzählintelligenz des Buches. Der Roman strahlt mit seinem warmen Ton die Helligkeit Portugals aus.
Rezensionen von Caroline :
Wem soll Daniel glauben?
Ohne jeden Zweifel von Tom Rob Smith
Daniels Eltern entscheiden sich ihren Besitz in England zu verkaufen und in Schweden, der Heimat der Mutter, ihren Lebensabend zu verbringen. Die regelmäßigen eMails zeigen, dass sie sich langsam eingewöhnen und Freunde finden. Bis ein aufgeregter Telefonanruf von Daniels Vater, ihn aufschreckt. In dieser Nachricht erfährt er, dass seine Mutter krank ist und in eine Psychiatrische Anstalt eingeliefert wurde, denn sie beschuldigt ihren Mann, in verschiedene Verbrechen verwickelt zu sein.
Sofort bucht Daniel einen Flug nach Schweden, doch noch bevor er das Flugzeug besteigen kann, meldet sich seine Mutter, um anzukündigen, dass sie das Krankenhaus verlassen hat und nun auf dem Weg zu ihm nach London ist. Dort angekommen, erzählt sie ihm eine ungeheuerliche Geschichte.
Nun muss Daniel sich entscheiden, glaubt er den Anschuldigungen oder ist sein Vater unschuldig und seine Mutter tatsächlich krank?
Wie hat es mir gefallen?
Tom Rob Smith fasziniert mich immer wieder. Schon bei seinen Büchern, die in Russland spielen, konnte er mich begeistern. Dieses Mal spielt die Geschichte in der Gegenwart und beruht auf Erlebnissen des Autors (wie im Nachwort erwähnt wird).
Die Hauptfigur Daniel erlebt den Albtraum eines jeden Kindes (auch wenn er bereits erwachsen ist), er muss sich zwischen seinen Eltern entscheiden. Jedoch nicht, weil sie sich scheiden lassen möchten, sondern weil seine Mutter ungeheuerliche Anschuldigen gegen seinen Vater vorbringt. Langsam wird die Geschichte, was in Schweden passiert ist erzählt. Beweis für Beweis, Schicht für Schicht zeigt Daniels Mutter auf, welche Verbrechen vertuscht werden sollen. Daniel erkennt in den Schilderungen seinen Vater nicht mehr. Wenn alles so stimmen sollte, dann muss er seine gesamte Vergangenheit in Frage stellen.
Wobei auch Daniel Geheimnisse vor seinen Eltern verbirgt. Er konnte ihnen nicht von seiner Homosexualität erzählen. Seinen Freund Marc kennen sie nicht und auch sein Leben in London ist ihnen völlig fremd.
Mutter und Sohn verbringen eine sehr intensive Zeit miteinander und Daniel muss seiner Mutter einen Vertrauensvorschuss gewähren, um ihr zu ermöglichen in Ruhe ihre Seite zu erzählen. Dabei erfährt er ganz neue Dinge von seinen Eltern.
Tom Rob Smith bringt eine ungewöhnliche Geschichte zu Papier, die ich so noch nie gelesen habe. Das Ende fand ich sehr gelungen und das Nachwort erklärt noch zusätzlich einiges.
Rezensionen von Nepomurks:
Ein wirklich umfassendes, informatives und spannendes Buch! Absolut lesenswert..
Die Intelligenz der Bienen von Randolf Menzel; Matthias Eckoldt
?Die Intelligenz der Bienen? von Randolf Menzel und Matthias Eckoldt (erschienen im Knaus Verlag) ist wahrlich ein äußerst umfassendes und informatives Fachbuch. Beim ersten Blick, den ich in dieses Buch warf, war ich beinahe ein wenig schockiert über die Dichte und Menge der Informationen. Die beiden Autoren lassen bei ihren Ausführungen wohl wirklich kaum ein Thema aus und erklären, erörtern, definieren und beschreiben anhand vielfältiger und teils recht ausgeklügelter Versuchsergebnisse alle denkbaren Merkmale von Bienen.
Viele bildliche Darstellungen ergänzen die gesammelten Inhalte. Man muss dem Thema sicherlich ein wenig zugetan sein, um sich durch dieses umfangreiche und kompakte, aber auch unglaublich tolle Buch zu ?arbeiten?.
Der Schreibstil ist eingängig, auch wenn viele 'fachliche Fremdwörter' zum Einsatz kommen. Diese werden recht gut erklärt, doch sollte der Leser zudem grundsätzlich bereit sein, das eigene Wissen mit und durch das vorliegende Gesamtwerk zu bereichern.
Es sind erstaunliche Erkenntnisse und Einblicke, die Randolf Menzel und Matthias Eckoldt in ihrem Buch bieten. Manches wirkt überraschend und in der Menge lassen die zusammengetragenen Informationen die Bienen und Bienenvölker zu kleinen Wunderwerken der Natur werden. Über im Schlaf lernende und träumende Bienen, den Bienentanz und hochgradiger Duft-Verarbeitung bei Bienen erfährt man derart viele Dinge, dass man sich wohl nach Beendigung dieses Werkes selbst schon fast als ?Bienenkenner? bezeichnen darf. Mir hat es sehr gut gefallen!
?Die Intelligenz der Bienen? ist meiner Meinung nach kein Buch, das man kurz nebenher oder einfach nebenbei zum Vergnügen lesen kann. Dazu ist die Informationsdichte sicherlich zu hoch. Doch es ist sehr lohnenswert, sich daran zu begeben und zu erfahren, wie die Bienen, die so unglaublich wichtig für den Menschen sind, leben und überhaupt ?ticken?. Für jeden "Bienen-Fan" wird dieses Buch vielfach neue Erkenntnisse und sehr viele überraschende Fakten bringen.
Wahnsinnig spannend, sehr informativ und absolut lesenswert! Deshalb 5 Sterne.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Kein Thriller....
A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell
Das Cover ist ansprechend, der Klappentext vielversprechend.
Es handelt sich hier um den Debutroman von Darcey Bell. Das Grundgerüst der Geschichte ist zwar nicht mehr ganz neu, aber eigentlich eine solide und sichere Voraussetzung für spannende Lesestunden.
Leider konnte dieses Buch die Erwartungen nicht erfüllen.
Die Geschichte dümpelt erst vor sich hin, gewinnt zwischenzeitlich gut an Spannung um dann am Schluss wieder seicht dahin zu plätschern.
Die Autorin erzählt die Geschichte aus drei verschiedenen Standpunkten. Stephanie, Emily und Sean kommen abwechselnd zu Wort. Dieser stilistische Trick hat mir sehr gut gefallen, hat es auch aufgelockert (weil Stephanie schrecklich nervig war) und so hätte man auch die einzelnen Personen, ihre Persönlichkeit, ihre Motivation besser kennen lernen. Könnte man ? wenn diese Personen irgendetwas davon hätten! Haben sie aber leider nicht: sie bleiben eindimensional, schablonenhaft, auf ihr Minimum reduziert. Stephanie ist naiv und nervig, sie stolpert dumm plappernd durch die Geschichte, Emily ist psychisch krank und gewaltbereit, immer auf der Suche nach ?Lebensintensität? und Sean ist farblos und fade. Alle drei sind wirklich unsympathisch.
Dazu kommt noch, dass die Geschichte zeitweise wirklich ins Unglaubwürdige abrutscht und alles in allem viel zu wenig überraschende Wendungen nimmt. Und ein guter Thriller, überhaupt eine gute Geschichte sollte den Leser doch auch überraschen können, oder?
Rezensionen von Gaby 2707:
Was ist Freundschaft?
A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell
Als Jay de Winter nach ihrem gemeinsamen Mädelswochenende spurlos verschwindet, ist ihre Freundin Mia Becker die Einzige, die nach ihr sucht. Ihr Mann Hugo, der angeblich einen Zettel gefunden hat, auf dem Jay schreibt, dass sie ihn und die Kinder verlässt, will noch nicht mal eine Vermisstenanzeige aufgeben.
Für die anderen Freunde der Clique, Laura und Thomas, Doreen, Falk und Mias Mann Leon scheint das Verschwinden von Jay keine große Rolle zu spielen. Da eine im Stadtpark gefundene ermordete junge Frau Jay frapierend ähnelt, macht sich Mia die allergrößten Sorgen.
Mia erzählt die Geschichte ihrer Suche nach ihrer besten Freundin. Aber auch die anderen ?Freunde? kommen in Rückblicken zur Sprache und das Verschwinden eröffnet eine ganz neue Seite jedes Einzelnen. Ich konnte mich teilweise sehr gut in die Personen hineinversetzen und die Reaktionen, so abartig sie auch manchmal waren, gut nachvollziehen. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich solche ?Freunde? haben möchte. Aber ich denke, diese zweiten Gesichter der Freunde, geprägt von Neid, Hass, Begehren und Misstrauen, konnten nur durch das Verschwinden ihrer Freundin zum Vorschein kommen.
Die Tatsache, dass es sich hier um einen tatsächlichen Fall und die darin Verwickelten, geschehen in Aachen, handelt, hat mich betroffen gemacht. Durch diese Realität habe ich mich noch mehr ?dabei? gefühlt. Astrid Korten gibt der Geschichte und vor allem den Personen soviel Spannung und Tiefgang, dass ich mich zwingen musste, hier und da das Lesen abzubrechen.
Was ist Freundschaft? Was macht Freundschaft aus? Diese Frage stelle ich mir, nachdem ich das Buch gelesen habe. Über diese Frage werde ich auch mit meinen Freundinnen mal diskutieren.
Ein Buch, das noch lange in mir nachwirken wird.
Rezensionen von begine:
Portugiesische Idylle
A Simple Favor - Nur ein Gefallen von Darcey Bell
Gil Ribero alias Holger Karsten Schmidt hat als Drehbuchautor schon einige Erfahrung. Das merkt man diesem Roman ? Lost in Fuseta? an, ich kann ihn mir gut als Verfilmung vorstellen.
Der portugiesische Ort wird wie eine schöne Urlaubsidylle beschrieben, Da bekommt man gleich Lust da Urlaub zu machen.
Obwohl die deutschen Touristen nicht so gut wegkommen.
Die portugiesische Mentalität wird durch ihre Gastfreundschaft und Freundlichkeit hervorgehoben.
Die Protagonisten bestechen durch grandiose Dialoge, witzig und nachdenklich zugleich.
Zwischen Hamburg und Fuseta kommt es zu einem Austausch ihrer ?besten? Polizisten.
Der Hamburger Kommissar Leander Lost wird von seinen neuen Kollegen Sub-Inspektorin Rosado und ihrem Kollege Esteves am Flughafen abgeholt. Die Drei bilden jetzt ein Team. Anfangs haben beide Seiten so ihre Probleme miteinander.
Der Autor hat sich da einiges einfallen lassen, das ich immer wieder schmunzeln musste.
Dieser Krimi ist für mich mehr ein interessanter Roman über Land und Leute in Fuseta.
Der Krimiplott kommt auch nicht zu kurz. Die Ermittlungen bringen einige Verwicklungen zu Tage.
Dies war ein wunderschöner kurzweiliger Krimi mit tollen Protagonisten, der mich gut unterhalten hat.
Rezensionen von sechmet:
Gelungener Auftakt der Trilogie
Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone
Überall auf der Erde taucht etwas auf, das sich rasend schnell vermehrt. Im Gebiet des Amazonas hört eine Wandergruppe ein Summgeräusch. Und schon im nächsten Moment sterben sie. Die Seismographen in Indien schlagen Alarm, aber ein Erdbeben ist es nicht. Angeblich ganz versehentlich zündet China eine Atombombe im eigenen Land.
Als in Minneapolis ein Flugzeug abstürzt, findet Agent Mike Rich im Wrack nicht nur verkohlte Leichen. Aus einer kriecht etwas Schwarzes. Und die Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine mysteriöse FedEx-Sendung. Der Inhalt stammt von den Nasca-Linien?
Ein wirklich gelungener Auftakt der Trilogie. Ein absoluter Pageturner. Dieses Buch legt man nicht einfach zur Seite. Ezekiel Boone schafft es mit seinem Schreibstil den Leser zu fesseln. Kein langes Drumherum reden, sondern direkt und hart ist der Schreibstil. Dabei benutzt er auch immer wieder Kraftausdrücke. Aber gerade das macht die Figuren so real und glaubwürdig. Im Laufe des Buches lernt man sehr viele Figuren kennen, aber am Ende, denke ich zumindest, haben wir unsere Hauptfiguren gefunden. Alle Figuren haben Persönlichkeit und sind allesamt gut ausgearbeitet. Manche deutlich mehr als andere, aber das entspricht auch dem Stellenwert der Figuren innerhalb der Story.
Die einzelnen Kapitel sind zwar allesamt recht unterschiedlich von ihrer Länge, aber dennoch relativ kurz, was ich sehr angenehm finde. Vor allem bei einem Pageturner wie diesem. Zumal diese kurzen Kapitel zusätzlich die Spannung erhöhen, da sie oftmals mit einem Cliffhanger enden. Durch diese kurzen Kapitel findet zusätzlich auch ein ständiger Szenenwechsel statt. Dadurch wird die Handlung immer wieder von anderen Sichtweisen geprägt.
Auch wenn dieses Buch einen durchaus immer wieder an Frank Schätzing?s ?Der Schwarm? erinnert, ist es doch völlig anders. Bei Schätzing hatte man das Gefühl, dass alles deutlich fundierter ist, was den Wissenschaftlichen Hintergrund betrifft. Hier hätte Ezekiel Boone gerne noch etwas mehr über Spinnen ausführen können. Die Ansätze sind da, aber leider nicht so ausführlich wie es dem Buch durchaus gut getan hätte. Letztendlich spielt er hier mit der bei vielen Menschen mehr oder weniger stark ausgeprägten Furcht vor Spinnen.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass auch in den beiden folgenden Bänden die Spannung gehalten werden kann. Ein sehr guter Thriller, bei dem man starke Nerven benötigt, denn so manch eine Szene ist schon recht gruselig. Gänsehaut und mulmiges Gefühl in der Magengegend sind hier garantiert. Für mich gehört dieser Thriller zu den Highlights des Jahres. Fiebere jetzt dem zweiten Band entgegen. Und dass, obwohl ich schon vor dem Buch Spinnen nicht wirklich mochte.
Rezensionen von buchina:
Großartige Unterhaltung
Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone
Der Roman beginnt gleich an einem exotischen Schauplatz in die Regenwald Dschungel Südamerikas. Eine geführte Wandergruppe wird von einer schwarzen flüssig scheinenden Masse überrascht und verschlungen, es gibt nur einen Überlebenden. Schnell wechselt der Schauplatz. Und schnell geht in diesem Roman alles.
Es gibt Handlungsstränge über die ganze Welt verteilt mit einer Vielzahl von Protagonisten. Trotz dieser großen Anzahl, kam ich gut zurecht und verwechselte kaum jemanden. Ein paar Charaktere schälen sich langsam heraus. Aber auch für diejenigen, die nur eine kurze Lebensdauer haben, im wahrsten Sinne des Wortes, werden in ihrem Alltag beschrieben und vorgestellt. So dass ich oft über ihren plötzlichen Tod überrascht war.
Durch die verschiedenen Protagonisten werden unterschiedliche Aspekte dieses Horrors dargestellt, wissenschaftliche Aspekt, das Militär, die Regierung, aber auch die privaten Probleme. Alles nicht sehr ausschweifend oder tiefgründig, das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Einige Leser*innen kritisieren vielleicht die oberflächige Charakterdarstellung. Ich fand es aber passend, denn der Autor lässt immer wieder alltägliche, scheinbar unwichtige Szenen einbetten, die aber die Charaktere sehr gut in ihrem Umfeld zeigen und dadurch einiges über ihr Wesen aussagen. Außerdem muss man bedenken, dass die Geschichte als Trilogie angedacht ist, es also auch noch Luft nach oben geben muss und nicht alles in diesem ersten Teil abgehandelt werden sollte. Was ich persönlich sehr gut fand, ist das Frauen im Buch fast alle in starken Machtpositionen vorgestellt werden als Präsidentin, Wissenschaftlerin, aber auch beim Militär. Ohne sie würde die Geschichte nicht laufen, sie keine Staffage.
Der Autor beschreibt direkt und ohne Umschweife. Dennoch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen, gerade die ekligen Momente liefen wie ein Film vor mir ab. Insgesamt hatte das ganze Buch etwas von einem amerikanischen Blockbuster: schnell, spannend und vor allem unterhaltsam. Es ist kein tiefgründiger Wissenschaftsthriller, aber ich konnte ihn kaum aus der Hand legen und freue mich schon sehr auf den Folgeband. Empfehlenswert für alle die einfach mal einen unterhaltsamen Thriller lesen wollen und vielleicht nicht unter Spinnenphobie leiden.
Rezensionen von rainbowly:
Großartige Idee
Stormheart 1. Die Rebellin von Cora Carmack
Fakten
Autor: Cora Carmack
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 22.05.2017
Genre: Jugendbuch
Seiten: 464
Inhalt
Aurora ist die Königstochter in Pavan und Nachkomme der Sturmlinge, deren Aufgabe es ist, das Land vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was aber keiner weiß Aurora hat die Fähigkeit der Sturmlinge nicht.
Als sie erfährt, dass es möglichweise einen Weg gibt die Fähigkeit zu erlangen, macht sie sich mit einer Gruppe Sturmjäger auf eine gefährliche Reise.
Gestaltung
Ich finde das Cover wunderschön! Eine stolze Königin mit Krone, genauso wie sie im Buch beschrieben wird. Ich liebe es, wenn solche Details passen! Außerdem sind kleine Elemente mit glänzendem Papier hervorgehoben, so dass das Cover wirklich toll aussieht.
Charaktere
Aurora, die sich bei den Sturmjägern Roar nennt, ist eine klasse Protagonistin. Sie ist mutig, schlagfertig, klug und hat trotzdem auch ihre unsichere und nachdenkliche Seite. Auch der Prinz von Lock Cassius ist ein sehr spannender Charakter, weil man bei ihm noch gar nicht weiß ob er zu den Guten oder den Bösen gehört und seine Absichten noch ziemlich undurchsichtig sind. Der Trupp der Sturmjäger besteht aus vielen unterschiedlichen Charaktere von denen jeder einzelne seine Geheimnisse hat, sehr interessant und in meinen Augen auch sehr ausgereift ist. Außerdem gibt es natürlich auch Gegenspieler, von denen man in diesem ersten Band zwar noch nicht allzu viel erfährt, die den nächsten Band aber umso interessanter machen.
Fazit
Ich finde die Idee, die hinter dieser Story steckt einfach unglaublich fesselnd. Die Sturmlinge, die Sturmjäger, die Stürme an sich und Roars Fähigkeiten, die ganze Welt um Caelira, die Geheimnisse... Das ist so spannend und ich möchte einfach jetzt sofort Band zwei lesen!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Anna, 7 Jahre aus Axams,
Zappel! von Kai Aline Hula
Zappel ist ein unruhiger Drache und ist ständig in Bewegung. In der Schule läuft er im Gang umher und trommelt am Boden, zuhause turnt er auf der Treppe und am Sofa - er kann einfach nicht ruhig sein. Die Drachenmama war schon bei der Lehrerin und bittet Zappel in der Schule ruhiger zu sein. Aber für Zappel ist das soooo schwer.
Es gibt viel Ärger und Streit.
Am Wochenende geht er mit dem Drachenpapa klettern. Er erzählt ihm, dass es ihm als kleinem Drachenjunge gleich ergangen ist. Ob ihm Papa helfen kann? Das musst du selber herausfinden.
Das ist eine spannende Geschichte. Ich habe das Buch in weniger als 2 Stunden ausgelesen. Ich kann es nur empfehlen. Und der Drachenjunge erinnert mich an einen meiner Mitschüler.
-----------------------------------------------------------
Yanick, 8 Jahre aus Wattens,
In diesem Buch geht es um einen Drachen namens Zappel, er ist ein Drachenkind .In der Schule läuft er den Gang bis zum Klo, er spitzt seine Stifte nicht, schreibt die Zahlen verkehrt. Er malt zu seiner Hausübung immer etwas dazu. Seine Mutter kocht immer Buchstabensuppe. Die Klasse sitzt manchmal im Sitzkreis, Zappel trommelt da immer. Eigentlich darf er das nicht.
Eines Tages schreibt er einen Brief für seine Lehrerin. Der Brief lautet so:" Liebe Lehrerin, ich will nicht, dass du heiser bist. Entschulige, dass ich so ein schlimmes Drachenkind bin. Dein Zappel." Dann fällt ihm ein, dass sie das gar nicht verdient hat und wirft den Brief weg.
Nach der Schule kam Zappel heim, seine Frau Lehrerin hat im seine Hausübung ausradiert, er musste alles neu machen. Er wollte seiner Mutter nichts davon sagen.
Am nächsten Morgen läutete es an der Tür. Zappel stürmte zu der Tür und machte auf. Dann sah er seine Lehrerin, sie entschuldigte sich bei ihm. Sie sagte, dass sie den Brief gelesen hätte.
Ich würde es weiter empfehlen für 6-Jährige. Ich habe es an einem Abend fertig gelesen, obwohl es mir nicht so besonders gut gefallen hat.







