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Rezensionen von lena_kallus@msn.com:

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Ein toller Jugendfantasyroman mit einer außergewöhnlichen Idee!

Stormheart 1. Die Rebellin von Cora Carmack

Cora Carmack kannte ich bisher nur aus den New Adult Bereich und da mir diese Bücher bisher immer gefallen hatten, war ich gespannt auf ihren ersten Jugendfantsyroman. Vorab kann ich schon mal sagen, dass mir Stormheart ? Die Rebellin sehr gut gefallen hat!

Was mich an dem Roman besonders begeistert hat, war die Idee.

Wir befinden uns in einer Highfantasywelt und diese wird von Stürmen, Gwittern und Blitzen bedroht. Um sich gegen diese Gefahr zu wehren, müssen die Sturmlinge ihre magischen Fähigkeiten einsetzen und die Stürme bezwingen. Doch nicht viele haben die Macht eines Sturmlings, so auch die Prinzessin und Thronerbin Aurora. Um ihren Makel zu verschleiern und um ihr Königreich zu retten, muss sie einen Prinzen aus einem anderen Königreich heiraten, welcher ein mächtiger Sturmling ist. Doch Prinz Cassius scheint etwas zu verbergen und nur die Macht an sich reißen zu wollen. Als Aurora auch noch eine Gruppe von Sturmjägern kennen lernt und herausfindet, dass man nicht mit Sturmmagie geboren sein muss um diese zu beherrschen, schließt sie sich ihnen an und flieht.

Wie bereits erwähnt, fand ich die Idee des Plots besonders gelungen. Dass Stürme eine große und auch tödliche Gefahr darstellen und man sie mit Magie bekämpfen kann war toll ausgearbeitet. Es war spannend zu lesen, wie die Sturmlinge gegen die Stürme kämpfen und auch deren Sturmherz gewinnen können. So eine Fantasywelt ist mir bisher noch nicht untergekommen und hat mich sehr begeistern können.

Aurora als Protagonistin hat mir sehr gefallen! Sie ist klein und zierlich, dabei aber stark und durchsetzungsfähig! Sie musste sich immer verstecken um zu verbergen, dass sie keine Sturmmagie hat. Als sie aber herausfindet, dass es andere Wege gibt diese zu erlernen, zögert sie nicht und folgt fremden Sturmjägern um ihr Königreich zu retten und es nicht Prinz Cassius zu überlassen.
Prinz Cassius war auch sehr interessant. Eigentlich ist nicht wirklich klar, was seine Beweggründe sind und ob er es ehrlich mit Aurora meint. Das was er tut und sagt passt nicht immer zusammen und lässt ihn geheimnisvoll, aber auch gefährlich erscheinen.
Die Gruppe der Sturmjäger war klasse! Jedes Mitglied ist ganz unterschiedlich in seinem Charakter. Besonderes Augenmerk wird aber auf den gutaussehenden Lock gelegt. Lock hat in seiner Jugend viel durchmachen müssen und die anderen Sturmjäger sind seine einzige Familie. Er ist Auroras Ausbilder und kennt dabei keine Gnade. Schließlich geht es bei der Sturmjagd um Leben und Tod. Lock hat trotz seiner harten Schalle ein weiches Herz und dieses auch am rechten Fleck. Dass Aurora und Lock sich zueinander hingezogen fühlen, ist ganz klar zu spüren.

Der Schreibstil von Cora Carmack war wie gewohnt ganz wunderbar! Ihre Geschichten lassen sich flüssig und mit einer Art Sog super schnell lesen. Sie kann ganz besonders gut die Gefühlswelt der Charaktere beschreiben. Kein Charakter blieb blass und man konnte sich gut in sie hineinversetzen. Toll war auch, dass es so viele unterschiedliche Charaktere gab. Die Welt, die Cora Carmack geschaffen hat, war auch sehr bildhaft und mit viel Fantasie beschrieben.

Bei Stormheart ? Die Rebellin handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie und ich freue mich schon auf die weiteren Teile! Leider erscheint nur ein Buch im Jahr, da heißt es Geduld zeigen!

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Ein toller Jugendfantasyroman mit einer außergewöhnlichen Idee!

Rezensionen von Vicky:

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Toleranz und Akzeptanz sind zwei vollkommen verschiedene Dinge

Spectrum von Ethan Cross

Das Cover ist einfach gestaltet aber dennoch, oder vielleicht gerade deswegen, ein absoluter Blickfang. Es gefällt mir total gut mit dem größtenteils schwarzen Hintergrund mit nur ein paar kleinen Farbakzenten im Titel.

Der Thriller ist auf hundertdrei Kapitel aufgeteilt und gliedert sich in drei Teile.

Ich finde die relativ kurzen Kapitel total super ? denn durch diese Aufteilung kommt man sehr schnell und leicht voran. Die Seiten, und in diesem Fall auch Kapitel fliegen nur so dahin.

Kapitel eins ist ein heftiger Einstieg in die Geschichte. Dann benötigte ich erst mal ein paar Kapitel um die ganzen Figuren auf die Reihe zubekommen aber sobald ich alle kennengelernt hatte war dies dann kein Problem mehr. Ich finde die Figuren, egal welche, sehr faszinierend und gut gelungen. Jede für sich hat etwas Besonderes an sich, und man lernt sie im Verlauf der Geschichte etwas besser kennen. Die Action und Spannung bleibt auch nicht zu kurz ? es geht hier rasant zu, vor allem im letzten Drittel.

Mir will kein Grund einfallen warum ich hier einen Stern abziehen sollte ? das Buch bekommt von mir daher auf jeden Fall alle und auch eine absolute Leseempfehlung!

Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt für eine neue Reihe von Ethan Cross!

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Toleranz und Akzeptanz sind zwei vollkommen verschiedene Dinge

Rezensionen von PFIFF:

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4 Fälle für Tempe Brennan

Spectrum von Ethan Cross


In vier Fällen beweist Tempe Brennan, dass sie ihr Fach der forensischen Anthropologie beherrscht. Sie hilft der Polizei, Todesursachen und Mörder zu ermitteln, nicht ohne selbst in Gefahr zu geraten.
Die Bandbreite reicht vom Brandopfer, ihrem ersten Fall, bis zu einer gefrorenen Leiche, die am Mount Everest geborgen wurde.

Interessant und spannend wie gewohnt.

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Toleranz und Akzeptanz sind zwei vollkommen verschiedene Dinge

Rezensionen von PFIFF:

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Brunetti wird nachdenklich

Stille Wasser von Leon Donna


Brunetti landet im Krankenhaus. Er hatte einen Herzanfall vorgetäuscht, um eine Eskalation bei einem Verhör zu vermeiden. Als Folge nimmt er sich eine Auszeit, die er auf einer Laguneninsel in aller Ruhe verbringen möchte.
Doch als ein Freund und Ruderkollege seines Vaters zu Tode kommt, wird er in die Untersuchungen miteinbezogen.

War es ein Unfall, Selbstmord oder gar Mord?-
In seinem 26. Fall versucht Brunetti, die Hintergründe des Todesfalles zu entdecken. Umweltsünden kommen ans Tageslicht, lassen sich aber schlecht beweisen, bzw. die Folgen eindeutig nachzuweisen.
Eine sanfte Donna Leon beschreibt das Leben in der Lagune, die Tierwelt, die Bewohner, fast melancholisch, aber auf jeden Fall liebenswert und sensibel.

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Brunetti wird nachdenklich

Rezensionen von thora:

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Flucht und Verdrängung

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

Inhalt/Klappentext:
Der große Roman über die Flucht eines Mädchens aus Afghanistan »Es gibt Reisen, die wir niemals unternehmen wollten. Und dennoch treten wir sie an, weil es der einzige Weg ist, um zu überleben. Dies ist meine Reise.« Samar muss mit ihrer Familie aus dem gelben Haus mit dem Mandelbaum in Kabul flüchten.

Mit ihren Eltern und Geschwistern kommt sie in ein Dorf im Hindukusch. Doch auch dort bricht der Schrecken ein, der für Samar jetzt plötzlich ein Gesicht bekommt: Die Taliban überfallen das Dorf. Samars Familie bleibt nur ein Ausweg: über die Grenzen hinaus zu fliehen, das Land zu verlassen. Wird Samar jemals in der Freiheit ankommen? »Manche Dinge können wir nicht, werden wir nicht vergessen. Sie reisen mit uns ? bis zum Schluss.« »Eine Geschichte, die an Hosseinis Drachenläufer erinnert. Sehr berührend!« IMAGE »Ein brillanter Roman, der noch lange im Gedächtnis bleibt.« The Times

Meine Meinung:
Schöner Roman. Er behandelt ein sehr aktuelles Thema. Der Schreibstil ist etwas besonderes. Die verschiedenen und verwirrenden Stränge machen das Lesen etwas schwierig. Ich hatte Mühe ihr zu folgen. Die Protagonisten sind sehr sympathisch. Ganz besonders Samar. Sie ist eine starke Persönlichkeit. Samars Entwicklung gefällt mir sehr gut. Sie erzählt ihre traurige Geschichte und lässt den Leser ihre Emotionen miterleben. Der Abschluss gefällt mir nicht so gut. Er lässt viele Fragen offen und ich habe das Gefühl es fehlt einfach noch etwas.

Mein Fazit:
Ich habe mir mehr von diesem Buch erwartet. Leider konnte ich die Geschichte nicht immer nachvollziehen.

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Flucht und Verdrängung

Rezensionen von yellowdog:

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sorgfältig gestaltete, romanhafte Biografie

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh


Karl Marx und Charles Darwin als Romanfiguren. Das funktioniert überraschend gut. Darwins Ehefrau teilt nicht in allen seine Einstellung, insbesondere über Gott und das ewige Leben. Doch Darwin ist durch und durch Wissenschaftler. Bei Marx ist es seine Haushälterin Lenchen, die eine enge Beziehung zu ihm hat.

Sowohl Darwin als auch Marx sind zum Zeitpunkt der Handlung gesundheitlich angeschlagen.
Die erste Gemeinsamkeit der beiden berühmten Persönlichkeiten ist somit ihr Hausarzt, Dr.Beckett, der gerne über politische und wissenschaftlichen Themen plaudert.
Ein wichtige Entscheidung der Autorin war, die Handlung zu einem Zeitpunkt einsetzen zu lassen, als Darwin und Marx ihre Hauptwerke bereits gesetzt habe.
Entsprechend bekannt sind sie. Ihr Erfolg ist aber nicht unumstritten. Neben Bewunderern gibt es auch viele Kritiker.
Marx und Darwin werden trotz ein paar Gemeinsamkeiten als sehr verschiedene Charaktere ausgeführt. Darwin ist ruhiger, Marx oft aufbrausend.
Ihre Thesen sind natürlich sehr gegensätzlich, dennoch gibt es anscheinend bis zu einem gewissen Grad gegenseitige Bewunderung zwischen ihnen.
Zur persönlichen Begegnung kommt es erst auf CD4.

Es gibt wenig Handlung, jedoch viele Dialoge über Theorien und Thesen, über Atheismus und über Gott und das Leben, das macht das Buch aus. Hinzu kommt eine Spur Melancholie! Das muss man als Zuhörer aber auch mögen, sonst langweilt man sich schnell.

Insgesamt haben mir die Darwin-Passagen besser gefallen als die mit Marx. Übermäßig spannend ist das ansonsten gut gemachte Hörbuch nicht, aber doch überwiegend interessant. Streckenweise gleicht es mehr einer Biografie als einem Roman.

Das Hörbuch ist ruhig gesprochen. Alles andere wäre auch unpassend. Ihm gelingt es, den Figuren eigene Persönlichkeiten zu geben.
Der Sprecher ist Peter Kaempfe, ein bekannter Schauspieler. Als Hörbuchsprecher kannte ich ihn bisher noch nicht.

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Flucht und Verdrängung

Rezensionen von Alais:

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Herzergreifend und erschreckend aktuell - nichts für Schubladendenker

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

In der Transsibirischen Eisenbahn, auf der längsten Bahnstrecke der Welt, die zwei Kontinente miteinander verbindet, sitzt Samar, ein junges Mädchen, das mit seiner Familie aus Kabul flüchten musste. In Rückblicken erfahren wir ihre Geschichte ?
Von Anfang für sich eingenommen hat mich der ansprechende Schreibstil der Autorin.

Wie eine geschickte Dichterin findet Laura McVeigh die richtigen Worte, um die Bilder aus den mir völlig fremden Erlebniswelten für mich lebendig werden zu lassen. Dabei bleiben ihre schönen, geschliffenen Sätze schlicht, ihr Schreibstil überfordert nicht, sie nimmt jeden mit ? und der Übersetzerin Susanne Goga-Klinkenberg, der diese hervorragende Übertragung ins Deutsche gelungen ist, gebührt ein ganz großes Lob!
In erzählerischer Hinsicht jedoch führt Laura McVeigh ihre Leser aus ihrer Komfortzone, in der sie sich gemütlich zurücklehnen und mit angemessener Betroffenheit vom Leid anderer lesen, heraus und gibt ihnen das Gefühl, selbst betroffen zu sein. Das ist brutal und sehr mutig, da es sicherlich nicht jedem gefällt, stellt aber einen genialen Schachzug dar ? ich kann mich nicht erinnern, jemals beim Lesen eines Buches so viel geweint zu haben ?
Dies und die authentisch wirkenden Schilderungen, die sicherlich darauf zurückzuführen sind, dass Laura McVeigh die Thematik gut kennt, da sie als Menschenrechtsaktivistin in viele Länder gereist ist, sorgen dafür, dass das Buch sehr lange nachwirkt. Der Wirklichkeitsbezug ist schließlich auch beängstigend ? die Zustände in Flüchtlingslagern, die Verwundbarkeit der Menschen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihr Zuhause verloren haben, und die vielen verschiedenen Gefahren, mit denen sie konfrontiert sind, werden beklemmend realistisch dargestellt.
Gleichzeitig hat mich die Autorin doch auch immer wieder mit wunderschönen Textstellen verzaubert, beispielsweise als die Mutter in einem Bergdorf, das zunehmend unter die Schreckensherrschaft der Taliban gerät, ihre Familie mit Gedichten und Geschichten zu trösten versucht ? ?und unsere Phantasie flog mit ihr hoch in den Himmel. Dies war etwas, das sie uns nicht nehmen konnten [?]? (S. 138)
Ein wunderbares Buch für alle, die sich beim Lesen gerne etwas herausfordern lassen ? herzergreifend erzählt und erschreckend aktuell.

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Herzergreifend und erschreckend aktuell - nichts für Schubladendenker

Rezensionen von Landbiene:

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Als die Träume in den Himmel stiegen

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh

Eigene Inhaltsangabe:
Samar muss mit ihrer Familie aus Kabul flüchten, weil der Krieg ausbricht und es nicht mehr sicher ist. Sie flüchten zu den Großeltern in die Berge und führen vorläufig ein sicheres Leben. Doch auch da kommen die Taliban und eine unvorhersehbare Katastrophe widerfährt Samar und ihre Familie.

Wird sie in die Freiheit finden? Ein Leben ohne Angst und Einschränkungen?
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Laura McVeigh lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider hat sie für mich aber keinerlei Emotionen rüber bringen können, obwohl die Geschichte aus Sicht von Samar in der Ich-Perspektive geschildert ist. Ich konnte leider nicht mitfiebern, weil mir der Schreibstil irgendwie zu distanziert war. Samar ist ein junges Mädel, aber die Schreibweise ist zu Erwachsen und spiegelt in der Darstellung nicht die Gefühle eines kleinen Kindes wieder. Viel zu Erwachsen meiner Meinung nach. Erzählt wird die Geschichte einmal in der Gegenwart und einmal in der Vergangenheit, was mir anfangs sehr gut gefallen hat, aber später kurios und auch langweilig wird. Das Buch ist in 6 Teile aufgeteilt und die Kapitel nummeriert. Die Kapitel sinn unterschiedlich lang, wobei die Kapitel im fortschreiten des Buches in der Gegenwart immer kürzer werden und die der Vergangenheit im länger.
Allgemeine Meinung:
Eigentlich hatte ich großes Interesse an dem Buch, weil die Thematik sehr aktuell ist. Ich war sehr gespannt auf die Geschichte von dem Mädchen das ihre Heimat verlassen musste. Die Geschichte an sich wäre auch sehr ergreifend und hat auch die brutale Realität wieder gespiegelt, jedoch hatte der Schreibstil der Autorin eine so große Distanz das ich nicht richtig an Samar und ihre Familie heran kam. Ich blieb leider (bis auf eine Szene) sehr emotionslos. Ich betrachtete das ganze eher aus der Vogelperspektive in sicherer Umgebung, anstatt bei Samar und ihren Erlebnissen zu sein. Das fand ich sehr schade. Das Buch ist nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht gut. Man hätte es besser und vor allem mit mehr Emotionen rüber bringen können. Zudem hat die Autorin versucht mehrere Thematiken in einer Geschichte unterzubringen, was mir auch nicht gefallen hat! Im Großen und Ganzen hat es mir aber leider nicht gefallen (wenn ich mich zum weiter lesen zwingen muss, heisst das schon was), daher nur 2 von 5 Sternen!

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Als die Träume in den Himmel stiegen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Ein Märchen für Erwachsene...

Als die Träume in den Himmel stiegen von Laura McVeigh


Hauptperson dieses Romans ist Zola. Er erzählt uns seine Geschichte. Und Zola ist ein Hund. Davon sollte sich jedoch niemand abschrecken lassen! Es lohnt sich wirklich, die Abenteuer und auch die Gedanken von Zola zu erfahren! Er fristet sein Leben nämlich als verlassener Straßenhund in Spanien, bis er Tobias trifft und von ihm mit nach Deutschland genommen wird.

Tobias hat ein Antiquariat, das nur sehr schlecht läuft. Außerdem hat ihn seine ehemalige Freundin nicht nur verlassen, sondern auch finanziell an den Rand des Ruins gebracht. Tobias ist halt kein Menschenkenner! Aber dafür hat er ja jetzt Zola! Und Zola hat im wahrsten Sinne des Wortes die richtige Nase für seine Umwelt!

Eine Erbschaft, ein Haus, löst zwar Tobias finanzielle Probleme, aber in diesem Haus leben ein paar Untermieter: Maggi, eine kampferprobte 68igerin, Alice, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flieht und Emma, ihre Tochter, deren Probleme in der Erwachsenenwelt solange untergehen, bis es fast schon zu spät ist. Aber Zola hilft tatkräftig mit, alle Probleme (und das sind nicht wenige) zu lösen, damit am Schluss alle zusammen glücklich sein können!
Als ?Herzensräuber? bezeichnet Zola übrigens die Bücher, die die Menschen verführen und in andere Welten eintauchen lassen (wir alle wissen, wie passend dieser hübsche Ausdruck ist!)

Beate Rygiert hat uns hier eine Geschichte geschenkt, die neben durchaus realistischen Elementen auch sehr viel Märchenhaftes enthält. Die Protagonisten sind durchwegs sympathisch und immer wieder mal für Überraschungen gut. Natürlich gibt es auch eine böse Hexe, über die man sich hervorragend aufregen kann! Aber wie schon gesagt: Hauptperson ist eindeutig Zola, der lebensklug, großherzig und manchmal wirklich philosophisch die menschlichen ?Schwachstellen? entlarvt? und seine Menschen trotzdem uneingeschränkt liebt und unterstützt!

Es ist einfach eine entzückende Geschichte, die zu Herzen geht. Ich hab sie als Märchen gelesen, mich von ihr verzaubern lassen und nicht so sehr auf Realismus geachtet! Und wenn man sich so auf Zola und seine Freunde einlassen mag, dann ist es von der ersten bis zur letzten Seite ein Wohlfühlbuch, ein Buch, das die Seele streichelt und gut tut. Folglich landet es in meinem ?Apothekenregal? ? denn manchmal sind Bücher tatsächlich die beste Medizin!

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Als die Träume in den Himmel stiegen

Rezensionen von Janine2610:

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Überflüssige Menschen?

Selfies von Adler-Olsen Jussi

»Selfies«, der 7. Fall für Carl Mørck und sein Team vom Sonderdezernat Q (Assad, Rose und Gordon), hat mich, um ehrlich zu sein, nicht komplett von den Socken gehauen.
Der Autor hat in der Vergangenheit schon mehrfach gezeigt, dass er ein Händchen bei der Kreierung absonderlicher Charaktere und kranker Persönlichkeiten hat.

Auch in vorliegendem Buch hat er diesbezüglich wieder ganze Arbeit geleistet. Denn nicht nur einmal habe ich mich gefragt: »Sind denn hier alle des Wahnsinns?«. Besonders die Buchfiguren, die ausschließlich in diesem Band auftauchen, haben alle (mehr oder weniger) einen an der Waffel. - In meinen Augen ein wenig zu viel der Wahnsinnigen.

Zum einen gibt es hier die Sozialarbeiterin Anneli, die normalerweise die Wohlanständigkeit in Person ist, sich andererseits aber auch einen irren Plan zur "Reinigung" der Gesellschaft ausgedacht hat, den sie nicht müde ist, in die Tat umzusetzen. Schließlich hat sie ja auch nicht mehr viel zu verlieren - mit ihrer Krebserkrankung ... - Erinnert hat mich ihr Vorhaben ganz stark an das Horror-Buch »Population Zero« von Wrath James White. Die Idee ist gut und schafft Aufmerksamkeit - keine Frage - ich fand lediglich die Umsetzung bzw. die Herangehensweise, die die Täterin gewählt hat, um ihre Opfer um die Ecke zu bringen, etwas fad. Da hat sich Adler-Olsen wohl ein bisschen zu sehr ein Beispiel am Tathergang von Band 6 (Verheissung) genommen ... Schade.

~ Was zum Teufel bedeuteten ein paar Morde an Sozialschmarotzern verglichen mit dem Mord am Ruf einer ganzen Nation! ~
(S. 149)

Ganz zu Beginn des Buches lernen wir eine Großmutter kennen, die ebenfalls alles andere als gutmütig ist. Omis kennt man in der Regel ja nur als herzengute Wesen, die ihren Enkeln jeden Wunsch von den Lippen ablesen. Das großmütterliche Wesen in »Selfies« ist hingegen eine Dame, die sich eher mit einer Giftspritze vergleichen lässt. - Einfach eine provokante, abwertende und erniedrigende Person, mit der man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Dass die Alte wegen ihren Charakterzügen (durch Nachhilfe) schon bald das Zeitliche segnet, war (für mich) schon beinahe zu erwarten gewesen.
Von den anderen eigensinnigen Gestalten in diesem Fall möchte ich gar nicht erst beginnen, das würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.

Warum ich hier so offen über ein paar der Charaktere schreibe? Weil ich eben finde, dass der Fokus im Buch sehr stark auf den einzelnen Protagonisten liegt und ich das gerne verdeutlichen möchte. Also, der 7. Band wird, wie auch seine Vorgänger, aus mehreren Sichtweisen erzählt. Ich hoffe, ich habe jetzt niemanden vergessen, aber ich denke, dass sind alle Buchfiguren, aus deren Sicht man abwechselnd lesen kann: Carl, Rose, die Sozialarbeiterin Anneli und Denise, eine ihrer Klientinnen.

Anders als in anderen Thrillern oder Krimis, ist hier von Anfang klar, wer aller eine gestörte Persönlichkeit aufweist bzw. wer es aufs Morden abgesehen hat. Wir begleiten den Täter ja sogar bei seinen Handlungen, haben Einblick in seine Gedankenwelt und können so außerdem ein wenig verstehen, warum er auf diese Art versucht, seine Angelegenheiten zu regeln. Wir schlüpfen also quasi direkt in seine kranke Rolle. - Manchen gefällt das, manchen nicht. Ist Geschmackssache. Ich finde, das und das hat seine Vor- und Nachteile. Auf diese Weise war es vielleicht nicht ganz so spannend, wie ich mir das für ein Buch, das als Thriller ausgewiesen wird, wünschen würde.

~ »Das ist wie bei den Kamelen. Keiner hat die leiseste Ahnung, warum sie tun, was sie tun.«
»Ich weiß nicht, ob mir der Vergleich gefällt, Assad.«
»Das liegt daran, dass du Kamele nicht genügend respektierst, Carl. Dabei sind sie es, die uns Menschen heil durch die Wüste bringen, vergiss das nicht.« ~
(S. 146)

Unser guter Assad, der mit seinen häufigen Wortverdrehern oder Aussagen (über Kamele), vor allem in den vorherigen Bänden, für den starken Gebrauch der Lachmuskeln gesorgt hat, war mir im 7. Band leider etwas zu unwitzig bzw. war seine Witzigkeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie sonst immer.

Der "Mord" an Roses Persönlichkeit

Und zum Schluss möchte ich gerne noch kurz etwas zu Rose sagen. Auf der Buchrückseite steht, dass Roses Geheimnis dunkler ist, als alles, was das Sonderdezernat Q bislang erlebt hat. - Klar, so eine Aussage macht natürlich wahnsinnig neugierig, aber man erwartet dadurch eben auch viel ... das meiner Ansicht nach nicht ganz erfüllt wird. Dass mit Rose "etwas nicht stimmt" weiß man ja schon aus den vorherigen Bänden. In »Selfies« werden wir über ihre Eigenartigkeit nun endlich (nach und nach) aufgeklärt und können diese auch verstehen. Soooo dunkel, wie man das erwarten würde, finde ich Roses "Geheimnis" allerdings nicht. Ein bisschen übertrieben finde ich den Satz auf der Buchrückseite also schon.

Alles in allem war ich zufrieden mit dem neuen Sonderdezernat Q - Band. Spannung war ausreichend vorhanden, hätte für meinen Geschmack jedoch ruhig noch mehr sein können. Die wahnsinnigen Buchfiguren waren mir einen Ticken zu viel, ansonsten bin ich mit der Charakterskizzierung mehr als glücklich gewesen. Adler-Olsen hat es echt drauf, was die Besonderheiten und den Wiedererkennungswert seiner Protagonisten betrifft. Die Idee/der Grundgedanke des Buches und die verschiedenen Baustellen, die nach und nach ein gemeinsames Bild ergeben, fand ich ebenfalls großartig. Nur die Umsetzung, wie oben schon erwähnt, fand ich ein wenig einfallslos, da es diesbezüglich Ähnlichkeiten zum 6. Band gibt.

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Überflüssige Menschen?