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Rezensionen von Vicky:

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Es ist an der Zeit, das Zepter weiterzureichen. Das Alte muss dem Neuen weichen.

Der letzte Schwur von Nalini Singh

Das Buchcover ist schön und fügt sich gut in den Stil der restlichen Reihe ein.

Der gewohnte Schreibstil der Autorin überzeugt zu 100%! Man ist durch die flüssige Schreibweise sofort wieder drinnen in der Welt der Medialen und Gestaltenwandler und fühlt sich den Figuren wieder nahe - nach 14 Bänden baut man da eine gewisse Nähe zu einige Personen auf! Es gibt wieder lustige und sehr unterhaltsame Szenen aber auch tiefgründe, sehr berührende und emotionale.

Ich denke da ist für jeden etwas dabei :-)

Die Einteilung/Struktur des Buches in 56 Kapitel mit 'normalen' Ziffern und 9 Teile mit römischen Zahlen hat sich mir bis zum Schluss nicht erschlossen. Ich denke die kann getrost ignoriert werden um sich nicht unnötige dadurch verwirren zu lassen.

Dieser Band leitet Staffel 2 und sollte angeblich ohne Kenntnisse der anderen Bücher gelesen werde können. Nichtsdestotrotz würde ich jeden sehr stark empfehlen die anderen 14 Bände in der 'richtigen' Reihenfolge zu lesen bevor man sich an diesen neuen Teil heranwagt. Ich will mit dieser Aussage auf keinen Fall jemanden abschrecken aber ich denke ansonsten fehlen einem viel zu viele Zusammenhänge und man tut sich bestimmt schwer bei vielen Stellen! Außerdem 'erschlagen' einen die Vielzahl der verschiedensten Gattungen/Gruppen und Figuren bestimmt wenn man die Einzelbände zu den jeweiligen Personen nicht gelesen hat. Ich will nur vermeiden dass jemand diesen wunderbaren Roman der Autorin Nalini Singh nicht in vollem Maße genießen und würdigen kann nur weil er mit den Begebenheiten oder der Anzahl der Personen und Gruppen überfordert ist da ihm die Vorkenntnisse fehlen.

Ich finde gut dass am Anfang kurz etwas zu Lucas und Clay sowie zum Dreigruppenbündnis, der Pfeilgarde usw. gesagt wird. Dadurch ist es bestimmt auch für Leute, welche die vielen anderen Teile nicht kennen, leichter in die Geschichte hineinzufinden! Schön ist es dass wir hier viele 'alte' Bekannte sehen und mehr zu den jeweiligen Personen erfahren. Zu Anfangs fand ich es etwas schade dass diese der erste Band der Reihe ist, in welchem kein Liebespaar im Mittelpunkt steht. Aber nach dem Lesen finde ich es nun nicht mehr schlimm, denn so kam wenigstens bei der 'Haupthandlung' einiges Voran, auch wenn dieser Band hier nur ein Auftakt für vieles mehr sein dürfte und allen voran dafür zu dienen scheint die Spannung für weitere Bände zu schüren. Außerdem 'sah' man auf diese Weise alle Personen wieder und konnte zu jedem ein bisschen lesen. Jede Person ist auf seine Weiße einzigartig und liebenswert, ich fürchte ich habe alle in mein Herz geschlossen...

Einen Stern muss ich allerdings abziehen da mir manche Szenen zu weit ausgebaut waren ich bei anderen Passagen hingegen aber den Tiefgang vermisst habe - das Verhältnis in diesem Bereich war meiner Meinung nach leider nicht überall gegeben.

Fazit: So ein 'allgemeiner' Band, der kein spezielles Liebespaar im Mittelpunkt hat und somit in keiner Speziellen Gattung spielt, sondern alle Figuren, Gattungen und Handlungsplätze beleuchtet ist eine nette und gelungen Abwechslung zum sonst bereits etwas festgefahrenen Schema der Reihe. Zur Auflockerung finde ich diesen Band super. Allerdings hoffe ich in den nächsten Bänden wieder auf ein Liebespaar!

Die alte, bekannte Taktik der Autorin findet auch hier wieder ihre Anwendung. Es gab auch in Staffel 1 (Band 1 - 14) eine 'Hintergrundgeschichte' wo man nicht alles auf einmal sondern nur stückchenweise 'Neues' erfährt um die Spannung über mehrere Bände zu halten und dadurch eine ganze Reihe gestalten zu können!

Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Ich warte nun gespannt auf weitere Bände der Reihe und will noch zwei Texte der Autorin zitieren:
>>Ein toter Held nutzt niemandem.<<
>>Die Liebe gibt weit mehr, als sie je nimmt.<<

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Es ist an der Zeit, das Zepter weiterzureichen. Das Alte muss dem Neuen weichen.

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Wer liebt ist nicht frei

Das Erbe der Wintersteins von Carolin Rath

Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit.

Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in die Geschichte, hauptsächlich allerdings in jene von Claire ? also in den Handlungsstrang welcher in der Vergangenheit spielt.

Er weckt sofort das Interesse und die Lust auf mehr sodass man das Buch, bis man diesen Zeitpunkt in der ?richtigen? Geschichte findet, nicht mehr aus der Hand geben kann!

Die abwechselnden Kapiteln, Vergangenheit (Claire) vs. Gegenwart (Celine) verleihen der Geschichte vor allem ab dem zweiten Drittel Spannung welche im letzten definitiv am größten ist. Das Wechseln zwischen den zwei Erzählsträngen ist der Autorin Carolin Rath gut gelungen. Jedoch muss ich sagen dass mir die Kapitel in der Vergangenheit besser gefallen. Da mich jene in der Gegenwart trotz des Humors der dortigen Personen bis zum Schluss nicht so richtig fesseln konnten, und sie daher getrost weggelassen werden hätten können (zumindest was mich angeht hat sie nicht viel zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen), muss ich leider einen Stern abziehen. Leider, denn die Geschichte in der Vergangenheit fand ich super, die Handlungsstränge mit Claire waren sehr spannend. Die Geschichte ist aufgrund des einfachen Schreibstils leicht und zügig zu lesen, einzig die Kapitel mit Celine haben meinen Lesefluss etwas gebremst.

Die meisten Figuren, unabhängig vom Handlungsstrang (Vergangenheit, Gegenwart), sind gut ausgearbeitet. Einzig Celine war mir zu sprunghaft, von ihr wusste man nie was man erwarten soll. Zeitweise kamen von ihr absolut entgegengesetzte Handlungen. Ich konnte da bis zum Schluss leider keinen ?fixen? Charakter erkennen, sie war mir irgendwie zu abgedreht und viel zu unstet, daher leider noch ein Sternabzug da Celine im Prinzip ja die zweiten Hauptfigur war (und bei den Hauptfiguren geht ein solches entgegengesetztes Verhalten absolut nicht, diese müssen für mich einen klar erkennbaren Charakter haben um entsprechend eingeschätzt werden zu können). Einige der Dinge klären sich am Ende auf. Allerdings kam mir das ?Ende? in der Gegenwart zu abrupt. Mir fehlt zwischen der Vergangenheit und der Jetztzeit zu viel, es gibt zu viele ungeklärte Dinge, zumindest in meinen Augen (mich hätte vor allem interessiert was da noch zwischen den beiden Zeiten mit Claire passiert ist). Deswegen leider noch ein Sternabzug.

Fazit:
Alles in allem aber trotzdem ein gelungenes Buch. Man kann sich ein paar gute Lesestunden damit gönnen.

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Wer liebt ist nicht frei

Rezensionen von Vicky:

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So was gibt es doch nur im Film, dachte ich.

Das Lazarus-Syndrom von Guido M. Breuer

Das Buchcover wirkt durch die wenigen Farben Schwarz, Grau, Weiß und Rot düster und finster. Ich finde das sehr passend zum Buchinhalt.

Bereits durch den Klappentext erfährt man dass es sich um einen packenden, atmosphärischen Thriller um die skandalösen Machenschaften der Organmafia handelt.

Das Thema Organspende und -mafia wird im Buch gut dargestellt und regt vielleicht sogar den ein oder anderen dazu an sich genauer mit dem Thema 'Organspende' auseinander zu setzten. Bei mir war es zumindest so.

Allgemein ist zu sagen dass mir die Struktur des Romans sehr gut gefallen hat. Das Buch ist in 65 Kapitel aufgeteilt, manche recht kurz andere ein bisschen umfangreicher wodurch man beim Lesen schnell und einfach vorankommt. Die Kapitelbezeichnungen haben mir auch gut gefallen und bereits immer zu Anfang eines neuen Kapitels meine Fantasie angekurbelt und mich spekulieren lassen was hier passieren könnte.

Der Schreibstil gefiel mir von Anfang an gut, die Geschichte liest sich flüssig und die Spannung ist gut dosiert mit einigen unerwarteten aber auch einigen erwarteten Geschehnissen. Die Söldner-Kapitel fand ich sehr interessant, sie gaben einen guten Einblick in die Psyche dieser Berufsgruppe. Den Kommissar fand ich unterhaltsam und hat sich gut in die Geschichte eingefügt. Joe finde ich auch gut und glaubwürdig dargestellt, man bekommt gute Einblick in seine Gefühls- und Gedankenwelt und ist so im Stande sein Handeln einigermaßen nach zu vollziehen. Aus Uli, Joes Freundin, wurde ich hingegen bis zum Schluss leider nicht schlau, sie erscheint mir etwas komisch. Ihr Handeln war für mich leider oft nicht nachvollziehbar und ich fand sie zu sprunghaft - man konnte bis zum Schluss keinen eindeutigen Charakter feststellen. Für Uli, da sie mir zu undurchdacht erscheint, gibt es daher einen Stern Abzug.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ein paar Dinge offen bleiben aber das ist in dem Fall okay.

Fazit:
Ein teilweise sehr düsterer und beunruhigender Thriller - vor allem mit den Gedanken an die Organmafia im Hinterkopf! Bekommt von mir eine Leseempfehlung an alle die an Thrillern interessiert sind.

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So was gibt es doch nur im Film, dachte ich.

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Der Engelsanteil der BBC

Bourbon Kings von J. R. Ward

Bourbon Kings ist der erste Band der neuen Reihe von J.R.Ward. Das Buchcover mit den Farben Pink, Schwarz und Weiß ist sehr ansprechend gestaltet und zieht auf jeden Fall Blicke auf sich. Dies in Kombination mit der Inhaltsangabe >>Seit Generationen geben die Bradfords in Kentucky den Ton an. Der Handel mit Bourbon hat der Familiendynastie großen Reichtum und viel Anerkennung eingebracht.

Doch hinter der glänzenden Fassade verbergen sich verbotene Liebschaften, skrupellose Machtspiele, Verrat, Intrigen und skandalöse Geheimnisse ...<< weckt eindeutig das Interesse an der gesamten Reihe.

Der Schreibstil von J.R.Ward ist hier etwas anders, als mir durch andere Bücher bereits bekannt war. Zu anfangs war es etwas gewöhnungsbedürftig aber bereits nach ein paar Seiten konnte mich die Autorin überzeugen. Zumal fand ich den Humor der Figuren super, es waren eindeutig einige geniale Aussagen dabei!

Die Geschichte mit einer Einladung zum ?Derby-Brunch? zu beginne finde ich eine interessante Gestaltung. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Erklärungen bezüglich 'Derby' (was genau das überhaupt ist usw.) erwartet, welche leider nicht kam und so musste Google bzw. Wikipedia dafür herhalten.

Das Bradford Family Estate, kurz BFE, scheint ein total riesiges Gelände zu sein welches jeden nur erdenklichen Schnickschnack zu bieten scheint. Wie man sich bereits vorstellen kann beherbergt es daher auch einige sehr verwöhnte Leute. Allerdings erfährt man im Verlauf der Geschichte immer mehr und mehr und erkennt dass sich dahinter viel mehr verbirgt und an den Leuten mehr dran ist und diese vielschichtiger sind als man auf den ersten Blick erwartet. Es beherbergt alles was in der Inhaltsangabe versprochen wird und noch einiges mehr. Die Handlungen sind nicht alle vorhersehbar, es gibt einige Unerwartete Wendungen und Geschehnisse - was mir sehr gut gefallen hat.

Man erkennt sehr gut wie sich die Figuren im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln. Von den 'Rand-Figuren' habe ich speziell Miss Aurora und Shelby ins Herz geschlossen - ich hoffe über diese zwei lesen wir in den weiteren Bänden noch mehr :-)

Interessante Fakten über den Bourbon, finde ich gut diesbezüglich ein paar Zeilen hier zu lesen.
Nett fand ich, als Whisky- und Whiskey-Liebhaberin die interessanten Fakten über den Bourbon, eingebaut als ein paar Zeilen in eines der ersten Kapitel. Außerdem wurde ich so auf den amerikanischen Bourbon, welche ich bisher nicht kannte, aufmerksam! Der Titel 'Bourbon Kings' spielt, wie vermutlich bereits vermutet, auf die Bourbon-Herstellung an, an deren Spitze sich die Bradfords mit der 'Bradford Bourbon Company' befinden.

Einen Kritikpunkt muss ich allerdings noch anbringen der dem Buch auch einen Stern kostet. Die bedenkenlosten Freizeitaktivitäten der Figuren, es tut mir leid aber ich verstehe das nicht... Es scheint hier in diesem Roman für alle okay zu sein ohne Kondom Sex zu haben. Warum nur?!?! Das ist eindeutig keine Botschaft die man (durch einem Buch) vermitteln sollte!

Das Ende ist doch sehr offen aber 'Wie die Bradford-Saga weitergeht' gibt vermutlich genug Spekulationsspielraum für die eigenen Gedanken um die Wartezeit auf Teil zwei zu überbrücken!!

Fazit:
Das Buch ist definitiv ein guter und gelungener Einstieg in die neue Reihe und macht Lust auf mehr. Mir bleibt nun nur sehnsüchtig auf den nächsten Band zu warten in dem sich hoffentlich einige hier aufgedeckte Geheimnisse lüften werden!

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Der Engelsanteil der BBC

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Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt ? ... Oder?

Hot Chocolate - Promise von Charlotte Taylor

Das Cover vermittelt sehr eindeutig was man in der Geschichte finden wird. Ich bin mir nach wie vor nicht sicher ob es mir gefällt oder nicht denn normalerweise mag ich keine Buchcovers wo 'richtige' Menschen zu sehen hat. Andererseits wirkt es sehr sinnlich und passt so gut zu den 'Hot Chocolate'-Ladies.

Kannte die bisherige Reihe nicht aber laut Inhaltsangabe kann man diese Geschichte ohne Vorkenntnisse lesen da hier die Vorgeschichte zur ' Hot Chocolate'-Reihe erzählt wird. Ich kann dem auf jeden Fall zustimmen. Es war mir möglich mich einfach in der Geschichte zurecht zu finden und ich kam auch, bis auf ein Ausnahme (Kapitel 7 in Hawaii hat mich mit den vielen Personen heillos verwirrt), mit den Figuren ganz gut klar. Der Ausflug mit den ganzen -andys war mir allerdings zu viel des Guten, aber ich denke da steckte Absicht dahinter also ist es schon okay :-)

Das erste Kapitel ist ein interessanter Einstieg. Die Hauptprotagonistin Lisa war mir da auf jeden Fall sympathisch, trotz ihrer doch eher eigenwilligen Art und sehr offenherzigen Einstellung zu allem. Zeitweise ist sie mir zu derb, manches ist mir ehrlich gesagt zu viel des Guten. Dieser Eindruck hat sich im Laufe der Geschichte noch verstärkt obwohl ich sehr wohl verstehe warum sie so ist und gestehen muss dass es zu ihr passt - weswegen ich dafür nach längerem Überlegen nun doch keinen Stern abziehe. Ava ist mir mit ihrer Art, muss ich gestehen lieber aber andererseits etwas zu verklemmt. Ihre Mutter hingegen ist sehr unterhaltsam aber bestimmt nicht einfach für Ava. Die meiste Sympathie hege ich von den vier Mädels irgendwie für Kate - ich kann es nicht genau benennen aber sich hat einen gewissen Charme :-) Jill kann ich nach wie vor nicht recht beurteilen, der anfängliche Eindruck der oberflächlichen Tussie wollte sich irgendwie nicht so ganz bestätigen.

Jede der vier Mädels trägt ihren Teil dazu bei dass es in der 'Hot Chocolate'-WG nie langweilig wird! Ich würde keine der vier in der Geschichte missen wollen.

Ich kam leicht rein ins Buch, der Schreibstil ist flüssig wodurch man mit den jeweiligen Kapiteln schnell und gut vorankommt. Ehe man sich versieht ist man auch bereits wieder durch mit der Geschichte und bleibt mit der Frage 'Wie man nun am besten mit den Mädels aus der WG weiterlesen soll' zurück.

Eine sehr nette Idee finde ich am Ende des Buches das Cocktail Rezept. Ich dachte bereits während des Lesens dass ich DEN einen Cocktail UNBEDINGT probieren muss und nun steht dem nichts im Wege :-)

Am Ende darf ich noch eine tolle Aussage aus dem Buch zitieren: Man kann sich nicht aussuchen, was man hören und erleben will aber wir können entscheiden wie wir damit umgehen.

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Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt ? ... Oder?

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Auch wenn es (k)einer versteht

Kaltes Verlangen von Natalie Tielcke

Das Cover ist interessant und hat sofort mein Interesse geweckt. Der Titel in roter Schrift passt sehr gute zum kalten, blauen Cover.

Das Buch beginnt mit einem interessanten Zitat: Es gehört einfach zu der Natur des Menschen, sich und die Welt zu zerstören.
Der Thriller beginnt am 4. Jänner 2016.

Durch die sehr kurzen Kapitel kommt man beim Lesen schnell und einfach voran. Die Tagebucheinträge zwischendurch haben mich immer zum Rätseln gebracht aber oft auch verwirrt. Man stellt sich bis zur Aufklärung Fragen darüber - das finde ich von der Autorin sehr gut gestaltet. Die Figuren erscheinen am Anfang interessant und vielschichtig entwickeln sich für meinen Geschmack im letzten Drittel aber viel zu skurril und unwirklich - speziell Kim verhält sich total abgedreht und nicht passend dazu wie wir sie in den ersten zwei Dritteln kennen gelernt haben. Also wäre sie auf einmal eine komplett andere Person... Das gibt definitiv Abzüge in der Bewertung! Bei Max erklärt sich sein Verhalten etwas - dadurch ist das beim ihm irgendwie (noch) okay. Aber das die zwei mit allem so einfach davon kommen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, bzw. wie sie sich gegenüber einander verhalten - das ist enttäuschender Weise für mich nicht stimmig. Es klärt sich leider nicht alles auf und manches ist mir am Ende betrachtet (viel) zu schräg. Der Anfang war gut aber leider baut die Geschichte im letzten Drittel sehr stark ab - als wäre das ganze Pulver in den ersten zwei Dritteln verschossen worden, deswegen muss ich weitere Sterne abziehen.

Nach wie vor bleibt mir, trotz Erklärung der Autorin, die Strukturierung der Geschichte ein Rätsel. Die Aufteilung beinhaltet einen Prolog, drei Teile und einen Epilog plus zusätzlich sind die Teile noch in Kapitel unterteilt - diese Einteilung mit den drei Teilen hätte man meiner Meinung nach weglassen können ist aber vermutlich Geschmackssache. Vielmehr allerdings stört mich der dritte Teil selbst. Ich kann für dieses Buch leider keine Leseempfehlung abgeben, zumindest nicht mit gutem Gewissen. Der Thriller konnte mich, sehr zu meinem Bedauern, am Ende nicht überzeugen, dabei hat die Inhaltsangabe doch so viel versprechend geklungen und die Leseprobe sowie auch mehr als die erste Hälfte waren sehr interessant. Am besten man spart sich das letzte Drittel bzw. den dritten Teil - wobei dann bleibt man mit noch mehr Fragen als tatsächlich zurück aber man erspart sich die nach meinem Geschmack sehr skurrile und total schräge (Teil-)Aufklärung...

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Auch wenn es (k)einer versteht

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Der Uhu fängt nachts Igel

Das Geheimnis von Chaleran Castle von Elaine Winter

Das Cover ist wunderschön, man kann sich die Burg so richtig gut vorstellen und träumt sich selbst, beim Blick auf das Bild, sofort dorthin. Es weckt definitiv die richtige Stimmung in einem für das Lesen des Buches.


'Das Geheimnis von Chaleran Castle' ist in einen Prolog, achtunddreißig Kapitel und einen Epilog unterteilt.

Bei 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber guten Vorgeschmack auf das Buch holen. Hier kann jeder feststellen ob die Geschichte etwas für einen ist oder nicht.

Beim Prolog fällt mir nur ein Wort ein: WOW! Bereits die ersten Zeilen haben mich vollends vom Schreibstil überzeugt. Er ist sehr angenehmen und flüssig zu lesen, die Seiten fliegen durch die Leichtigkeit nur so dahin.

Es gibt zwei Handlungsstränge in verschiedenen Zeiten. Das finde ich sehr toll da ich gerne solche Bücher lese und auch hier nicht davon enttäuscht wurde. Die Kapitel über Felicia spielen im Jahr 2016 teilweise in Deutschland aber hauptsächlich in Schottland. Jene über Sofia spielen um 1900 auf einem spanischen Obsthof.


Leider hat es die Autorin erst ab Kapitel fünf geschafft mich zu fesseln, davor waren mir die Szenen zu langatmig weswegen ich auch einen Stern abziehe. Sofias Geschichte, welche 1920 in Spanien beginnt hat mich von Anfang an gefesselt. Mir persönlich hat dieser Handlungsstrang besser gefallen und ich fand es immer schade zu Felicia in die Gegenwart zurück zu kehren.

Sehr bezaubert war ich von den Tagebucheinträgen und den Briefen, diese hätte ich ewig lesen können! Hier wurden die Gefühle sehr gut vermittelt und man konnte in eine andere Zeit eintauchen - ich wurde beim Lesen dieser Zeilen immer sofort mitgerissen.

In den letzten beiden Kapiteln hat es die Autorin geschafft mir die Tränen in die Augen zu treiben obwohl ich mit diesem Ende gerechnet hatte - die hier dargestellten Szenen sind berührend geschrieben.

Der Epilog ist ein guter Abschluss wobei mir dann doch etwas zu kitschig (bzw. war das dann doch etwas übertrieben) weswegen es einen Sternabzug gibt.

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Der Uhu fängt nachts Igel

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Der grummeligste Farmer der Welt und die Prinzessin

True North - Wo auch immer du bist von Sarina Bowen

'Sie ist die Süße zu meiner Bitterkeit, die Balance, die meinem Leben immer fehlte, und die sinnlichste Versuchung, die ich jemals gekostet habe.'


Dieser Satz hat mich sofort für das Buch eingenommen und mich davon überzeugt das ich diesen Liebesroman unbedingt lesen MUSS!


Das Cover ist wunderschön und verspielt, es regt einen richtig zum Träumen an.

?True North?Wo auch immer du bist? ist der erste Band der ?True North?-Reihe. Die Buchcovers sind alle ähnlich und dadurch leicht zuzuordnen.


Die Geschichte selbst ist in drei Teile unterteilt und wird jeweils mit einem Zitat begonnen. Diese gefallen mir gut und ich finde sie passen gewählt. Die Kapitel werden abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptfiguren erzählt, welche ich übrigens toll und auch sehr sympathisch finde. Man bekommt die Kapitel abwechselnd von Griffin bzw. Audrey erzählt. Das finde ich hat die Autorin Saruba Bowen gut gestaltet und dieser Sichtwechsel gefällt mir, denn so lernt man beide Figuren und deren Denkweise besser kennen und versteht sie, aber vor allem deren Handlungen, um einiges leichter.


Bereits nach wenigen Kapiteln hat mich das Lesefieber gepackt und ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand geben. Der Humor und Witz der Figuren ist sehr erheiternd. Auch wenn vieles vorhersehbar ist gibt es dennoch ein paar unerwartete Wendungen. Man kann beobachten wie sich die Figuren im Verlauf der Geschichte weiterentwickeln.




Gut finde ich dass die Figuren hier etwas von der Verwendung von Kondomen halten. Leider wird in vielen anderen Romanen dieses Genre mit diesem Thema viel zu leichtfertig umgegangen - das musste an dieser Stelle unbedingt gesagt werden - da verdient die Autorin unbedingt ein Lob. Mir persönlich gab es allerdings zu viele Erotik-/Sex-Szene, diese hatte ich hier so nicht erwartet ? sie waren mir irgendwie zu derb bzw. aufgesetzt weshalb ich einen Stern abziehe.


Fazit: Ein guter und gelungener Auftaktroman zu einer neuen Reihe.

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Der grummeligste Farmer der Welt und die Prinzessin

Rezensionen von Vicky:

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Schleift man ein Stück Eisen lange genug, wird eine Nadel daraus

True North - Wo auch immer du bist von Sarina Bowen

Das Cover ist wunderschön. Die Blumen waren mir beim ersten Betrachten zwar zu kitschig aber nach längerer Zeit finde ich das Bild harmonisch gestaltet und angenehmen anzusehen! Es gefällt mir sehr gut und regt sofort zum Träumen an :-)

Ich hatte bisher keinen Roman gelesen der in Vietnam spielt, das hier war also mein ?Erster? in diesem Land.

Und ich muss sagen, die Autorin hat es geschafft mir einen Gusto nach Vietnam zu machen!

Ich finde den Roman um Nicole von Anfang an faszinierend und die Mischung zwischen Familiengeschichte und Darstellung einer fremden Kultur bzw. eines fremden Landes sehr gut gelungen. Diese Mischung und der Schreibstil von Dinah Jefferies haben mich von Anfang an absolut begeistert und mich für die Geschichte eingenommen.

Der Prolog ist ein interessanter Einstieg in den Roman welcher sich dann, sehr zu meiner Zufriedenheit, im Verlauf der Geschichte auf- bzw. erklärt. Spätestens beim ersten Kapitel kann man sich davon überzeugen dass die Autorin einen angenehmen und veranschaulichenden Schreibstil hat.

Das Buch ist in vier Bereich zusammengefasst welche jeweils immer ein paar Monate umfassen. Die Geschichte um Nicole spielt zwischen Mai 1952 und Mai 1954 hauptsächlich in Hanoi und bedient somit insgesamt zwei Jahre ihres Leben wobei zwischendurch immer wieder Interessantes aus ihrer Kindheit eingestreut wird umso sie und ihre Familie besser kennen und vor allem verstehen zu lernen.

Die meisten Kapitel waren interessant und teilweise auch spannend und fesselnd. Zwischendurch gab es allerdings eine Gegebenheit die mir irgendwie zu schräg war weil es mir persönlich viel zu schnell ging ? deswegen gibt es einen Sternabzug.

Das letzte Kapitel ist dann nochmal richtig fesselnd. Der Epilog und 'Vietnam: Historischer Abriss' gefällt mir als Abschluss sehr gut.

Fazit: Dinah Jefferies schafft es mit einem tollen und begeisternden Schreibstil mich von diesem Buch zu bezaubern und mich gleichzeitig für das Land, die Kultur und diese Zeit einzunehmen. Das Buch liest sich leicht und die Seiten fliegen nur so dahin :-)

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Rezensionen von S.:

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Landidyll, Liebe und Mord

Mord im Cottage von Anna Bednorz

Aoife schreibt Herz-Schmerz-Liebesgeschichten. Leider hat sie eine Schreibblockade und ist gerade verlassen worden. Ihr Verleger schickt sie zu einer Auszeit in ein idyllisches Cottage, irgendwo im Süden Irlands, am Meer. Das gefällt ihr zunächst so gar nicht. Schockiert ist sie, als sie eines ihrer Bücher mutwillig zerstört im Garten entdeckt.

Wer tut so etwas? Und warum? Tags darauf der nächste Büchermord: ein Exemplar wird verbrannt. Eines wird an die Pub- Tür genagelt, andere mit Farbe beschmiert.
Der sympathische Pubbesitzer Tom wird einbezogen. Leider bekommt auch die neugierige Nachbarin, die das ganze Dorf herumkommandiert, Wind von der Sache.
Verdächtige gibt es mehrere. Wer war es? Der Ex? Der Dorfdruide? Die Nachbarin ....?
Leicht zu lesender Sommerlesestoff, teilweise vorhersehbar, aber gleichzeitig entspannende Urlaubslektüre.
Schade, dass in einigen Sätzen Worte fehlen, das müsste noch einmal überarbeitet werden.

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Landidyll, Liebe und Mord