Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Stierle Kelten

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Caroline :

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Ich kann das Meer riechen

Die Wolkenfischerin von Claudia Winter

Ein paar Häuser, ein Friseur, ein Restaurant und jede Menge Fischerboote - so erinnert sich Claire Durant an ihr Heimatdorf Moguériec in der Bretagne. Einen Ort, den sie völlig hinter sich gelassen hat. In Berlin hat sie Fuß gefasst und genießt dort den Ruf einer hippen Pariserin, die sich bei Kunst und Kultur auskennt und einen erlesenen Geschmack hat.

Als sie auch noch einen Posten als Chefredakteurin angeboten bekommt, scheint sie am Ziel ihrer Träume zu sein. Ein kurzer Anruf zerstört all ihre Pläne. Sie muss zurück in das Kaff ihrer Kindheit, um sich um ihre Schwester zu kümmern. Dort angekommen trifft sie ihren Freund Nicolas aus Jugendtagen und all die anderen Dorfbewohner. Sofort sieht sie sich im Zentrum von Klatsch und Tratsch, dem sie mit ihrem Weggang entkommen wollte.

Wie hat es mir gefallen?

Gerade habe ich „Aprikosenküsse“ verschlungen und nun war ich so froh, dass „Die Wolkenfischerin“ schon bei mir eingezogen ist. Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar.

Dieses Mal verschlägt es uns nach Frankreich, genau gesagt in die Bretagne. Wie es der Zufall so will, wird das wahrscheinlich unser Urlaubsziel im Jahr 2018. Somit hat sie der Claudia Winter Kreis für mich geschlossen

„Aprikosenküsse“ spielt in der Toskana = Urlaubsland 2017
„Die Wolkenfischerin“ spielt in der Bretagne = Urlaubsland 2018

Waren es in der Toskana vor allem die großartigen Beschreibungen der kulinarischen Genüsse, punktet die Autorin dieses Mal mit Wind, Meer, Sand und Wetter. Die Bretagne ist bekannt für das schnell wechselnde Wetter. An einem Tag kann es schneien, regnen, hageln und Sonnenschein geben. Vor allem das Farbenspektrum vom Meer ist gigantisch. Wobei die Farbe Blau nicht nur beim Wasser eine wichtige Rolle spielt.

Selbstverständlich legt sie auch sehr viel Augenmerk auf die Figuren. Allen voran Claire, die bereits in „Aprikosenküsse“ eine kleine Rolle spielte. Das resolute kleine Persönchen weiß genau, was sie will und ist auch bereit hin und wieder ihren Lebenslauf den Anforderungen anzupassen. Ihre Arbeit beeindruckt auch ihren Chef Sebastian bei der Zeitschrift, der ihr schließlich auch die Chance auf den Posten einer Chefredakteurin gibt. Der Anruf ihrer Mutter aus der Klink wirft sie völlig aus der Bahn. Zögernd gibt sie dem Hilferuf nach und verspricht die nächsten 3 Wochen in ihrem Heimatort zu verbringen, um ihrer gehörlosen Schwester zu helfen. Die Ankunft dort gestaltet sich genauso schwierig, wie angenommen. Maely ist nicht gerade begeistert ihre Schwester zu sehen, denn vor 19 Jahren ist Claire nicht wie versprochen bald wieder nach Hause kommen. Dieses Wiedersehen oder Aufeinandertreffen ist sehr intensiv und manchmal schmerzhaft.
So ein kleiner Ort quillt über mit witzigen, kuriosen und seltsamen Gestalten. In Claires Abwesenheit haben sich Menschen stark verändert und andere wiederum überhaupt nicht. Moguériec steht sinnbildlich für Tradition und Veränderung, für Wurzeln, Familie und auch Neuanfang.

Das Buch überzeugte mich von Anfang bis zum Ende. Ich mochte Claire und ihre Vergangenheit, ihren Chef genauso wie die Praktikantin. Die Dorfbewohner mit all ihren Spleens und vor allem die landschaftliche Untermalung. Zusammen ergibt sich eine großartige wundervolle Geschichte, die mich begeistert hat und mich zusätzlich überzeugt hat, nächstes Jahr in die Bretagne in Urlaub zu fahren.

www.mariessalondulivre.at

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Caroline
Ich kann das Meer riechen

Rezensionen von SweetSmile:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Die Wolkenfischerin von Claudia Winter

persönliche Wertung:

Obwohl "Weihnachten in Briar Creek" der letzte Teil von Olivia Miles Reihe über Briar Creek ist, war es für mich mein erster Ausflug in die Welt dieses kleinen Örtchens. Ich wollte in diesem Jahr unbedingt ein weihnachtliches Buch lesen, um mich perfekt auf diese besondere Zeit im Jahr einstellen zu können.

Zumal ich durch meine neue Arbeit und den damit verbundenen Stress Angst hatte, gar nix von dieser besonderen Atmosphäre mitzubekommen. Ich bin sehr froh, dass ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin und es ausgewählt habe. Denn es war einfach perfekt. :) Mehr weihnachtlichen Charme als dieses Buch kann wahrscheinliche Nichts verbreiten. Ich habe mich so wohl gefühlt in diesem kleinen, zur Weihnachtszeit verzauberten, Örtchen, dass ich am liebsten sofort hingefahren und am besten dort geblieben wäre. Die Autorin schafft eine so wunderschöne kleine Welt, die mich komplett in ihren Bann ziehen konnte. ♥ Jedes kleinste weihnachtliche Detail ist so liebevoll beschrieben. Ich bin wirklich begeistert! Das Buch hat es tatsächlich geschafft mich in eine zauberhafte Weihnachtsstimmung zu versetzen.
Die beiden Hauptprotagonisten haben mir gut gefallen. An Kara hat mir vor allem ihre Willenskraft imponiert. Ich finde es toll, dass sie für ihren Traum kämpft und zu 100 Prozent hinter ihren Entscheidungen steht. Sie liebt, was sie macht und hat sich ihren Traum verwirklicht - das ist so bewundernswert! Mir persönlich hat es einen Denkanstoß gegeben, mir darüber im Klaren zu werden, was ich mit meinem Leben erreichen möchte und was mich glücklich macht. Etwas negativ wahrgenommen habe ich allerdings ihre Reaktion auf Kritik bzw. Verbesserungsvorschläge. Hier habe ich sie oft nicht verstanden und es war für mich nicht so gut gelöst, irgendwie passte diese Art gar nicht so richtig zu ihr.
Nate finde ich toll. Dass er im Laufe der Geschichte immer mehr zu sich selbst findet und sich mit den Schatten seiner Vergangenheit auseinander setzt gefällt mir sehr gut. Er hat ein gutes Herz und das wird immer wieder zum Ausdruck gebracht.
Auch die Nebencharaktere finde ich sehr gut gewählt! :) Auch wenn es mein erster Band dieser Reihe ist, kann ich mir gut vorstellen, dass unter ihnen viele sind, die man aus den vorherigen Geschichten kennen könnte - ich liebe so etwas ja, wenn man im Laufe einer Reihe lieb gewonnene Charakter immer wieder trifft. Für mich wird es interessant diese nun einmal in umgekehrter Reihenfolge kennenzulernen. :) Denn dies hier war sicher nicht mein letzter Besuch in Briar Creek. ;)
Der Schreibstil der Autorin konnte mich sehr schnell in seinen Bann ziehen. Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Kara und Nate erzählt. Dies bietet einen tieferen Einblick in die Gedanken und Gefühlswelt beider Charakter. Man hat das Gefühl beide kennen zu lernen. Besonders begeisterte mich, dass die Autorin großen Wert auf Kleinigkeiten legte. Die Geschichte ist so detailreich erzählt, dass sie in wunderschönen Bildern vor meinem inneren Auge vorbeizog.


Fazit:

Diese Geschichte besticht mit tollen Charakteren, einem wundervollen kleinen Ort und einer unbeschreiblichen Weihnachtsstimmung! ♥
Ein Buch, welches an weihnachtlicher Stimmung nicht zu übertreffen ist. ;)

im Shop ansehen weitere Rezensionen von SweetSmile
Ich kann das Meer riechen

Rezensionen von rewa:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Streuner und das große Glück

Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Socke, ein kleiner, fast schon dem Tode geweihter Hund, kann es kaum fassen, als er von Eva und André aufgenommen wird. Beide arbeiten in der Sozialstation und alles könnte gerade jetzt vor Weihnachten so schön sein, wenn Eva nicht so einen Dickkopf hätte und sich ihr Leben und das von André nicht so schwer machen würde.

Eva zieht nur widerwillig bei André ein um sich so die Betreuung des kleinen Hundes besser aufteilen zu können und sie hofft, endlich selbst eine neue Wohnung finden zu können, denn sie merkt, dass sie schon wieder beginnt sich in André zu verlieben, von dem sie sich schon einmal Hals über Kopf getrennt hatte. Zum Glück gibt es ja noch den Weihnachtsmann und seine Elfen, die alles daran setzen, damit der kleine Streuner ein schönes zu Hause bekommt und sein neues Frauchen und Herrchen endlich zusammen kommen.
,, Kleiner Streuner – große Liebe´´ von Petra Schier ist bereits der 10 Roman aus der Santa Claus- Reihe. Auch wenn man immer wieder auf bereits liebgewonnene Protagonisten stößt, kann man jeden Band unabhängig voneinander lesen.
Dieser Weihnachtsroman, dessen wunderschönes Cover mit dem treuherzig dreinblickenden Hund sofort ins Auge sticht, ist ein muss für alle Fans die Emotionen, Romantik, Herzensgüte, Humor aber auch tiefgründige Gedanken lieben. Auch wenn man als Leser weiß, dass die Geschichte gut ausgehen wird, leidet man trotzdem von Beginn an mit Eva und André mit. Sehr gut beschreibt die Autorin die Gefühls- und Gedankenwelt von Eva, die nie gelernt hat, anderen Menschen zu vertrauen und sich auf jemanden ein zu lassen. Ihre Eltern, denen ihr finanzieller Wohlstand wichtiger ist, als das Lebensglück ihrer Tochter, haben ihr nie gezeigt, was wirkliche Liebe bedeutet und so fällt es Eva lange Zeit schwer, zu ihren Gefühlen zu stehen.
Herrlich beschrieben sind die in kursiv geschriebenen Szenen, in denen Socke, seine Gedanken und Gefühle zum Ausdruck bringt. Man bekommt feuchte Augen, wenn er leidet und man schmunzelt, wenn ihm der Schalk im Nacken sitzt. Fast könnte man glauben, dass Petra Schier wirklich die Sprache des Hundes spricht, denn die Worte, die sie ihm in den Mund gelegt hat sind einfach fantastisch.
Der gutmütige und schelmische Santa Claus, seine kluge Ehefrau und die frechen und liebenswürdigen Elfen runden den Roman wieder einmal perfekt ab.
Ein Buch für all diejenigen, die an die große, romantische Liebe und die Wunder in der Welt glauben möchten.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von rewa
Streuner und das große Glück

Rezensionen von begine:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

faszinierend

Kleiner Streuner - große Liebe von Petra Schier

Tereza Vanek ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Genre Historische Romane.
Sie schreibt fesselnd und spannend aus der exotischen Geschichte Chinas. Die schöne Insel ist der dritte Teil der China-Reihe.
Dieser Roman beginnt im um 1900 in Shanghai. Die Unterschiede zwischen dem Internationalen Viertel und dem chinesischen Teil ist groß.

Die Protagonistin Anastassia ist die Icherzählerin des Ganzen. Sie ist in Russland geboren worden und in Shanghai aufgewachsen. Sie arbeitet im Laden ihrer Eltern. Nach dem Tod ihres Vaters erfährt sie, das die Mutter nur ihre Stiefmutter ist und sich von ihr abwendet. So ist sie plötzlich auf sich gestellt, sie schafft es schnell sich zu behaupten. Die chinesische junge Clio wird von Anastassia gerettet. Sie freunden sich an und wohnen seitdem zusammen.
Durch ihren Chef gelangen die Beiden auf der Insel Taiwan, auch Formosa genannt. Wir dürfen die Natur und die Eingeborenen mit ihren Augen sehen ud an ihren Empfindungen teilnehmen. Annastassia hilft bei der Krankenpflege bei den Missionaren aus und unterrichtet Kinder. Sie sieht alles aus eigener Sicht, denn eigentlich ist sie als Jüdin aufgewachsen. Den bekannte Missionar George Leslie Mackay, 1844 bis 1901, wird in die Geschichte eingebettet, ist aber eine Nebenfigur.

Dann übernehmen die Japaner die Insel, da kommt es zu Konflikten mit den Ureinwohnern.
Die Autorin versteht es alles genau zu erzählen. Die ganze Szenerie ist grandios angelegt.
Tereza Vanek konnte mich mit diesem Roman wieder beeindrucken und begeistern.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von begine
Streuner und das große Glück

Rezensionen von B?cherwurm78:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Stern

Spannend und berührend, besser geht es nicht

Die Vergessenen von Ellen Sandberg

Die Vergessenen ist ein Roman der sich mit der Aufarbeitung von NS-Verbrechen an Menschen in Heil- und Pflegeanstalten beschäftigt. Dieses Thema hat Ellen Sandberg ausgezeichnet in dem Roman verpackt. Von der ersten bis zur letzten Seite war Spannung vorhanden. Aufgrund dieser und der sehr guten und flüssigen Schreibweise hatte ich das Buch sehr schnell durchgelesen.

Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und gerade Vera und Manolis waren mir als Leser sympathisch. Die Vorgänge in den Jahren 1944/1945 in Winkelberg sind eindrücklich beschrieben und berühren sehr. Auch Manolis Lebensgeschichte (bzw. vor allem auch die seines Vaters) ist sehr emotional.
Aber eine Stelle im Buch hat mir auch ein Lächeln auf den Mund gezaubert, als nämlich ein gewisser Kommissar Dühnfort einen kurzen Auftritt hatte, der ja Hauptdarsteller in der Krimireihe von Ellen Sandberg ist, die sie nicht unter ihrem hiesigen Pseudonym schreibt.
Zum Cover des Buches muss ich sagen, dass mir dieses sehr gut gefällt. Schlicht gehalten und es passt gut zum Inhalt.
Fazit: Für mich einer der besten Bücher des Jahres 2017!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von B?cherwurm78
Spannend und berührend, besser geht es nicht

Rezensionen von yesterday:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Nichts für emanzipierte Leserinnen

Die Lichter von Paris von Eleanor Brown

Dieser (Frauen-)Roman hat einige gute Ideen in sich, leider dominieren meiner Ansicht nach zu sehr das Klischee und die (wenn auch realistischen) Komplexe von Frauen diversen Alters.

Gut hierbei ist die Gestaltung: Es wird aus den Leben von Madeleine im Jahr 1999 erzählt, als sie ungefähr Mitte 30 ist, und von Margie, ihrer Großmutter, die 1924 mit Mitte 20 von den USA aus nach Paris reiste.

Die Sichtweisen, Schilderungen der so unterschiedlichen Zeiten wechseln sich angenehm ab und erzeugen so etwas Spannung. Man will schließlich immer gerade dann wissen, wir es mit einer von beiden weitergeht, wenn die Perspektive wechselt.

Madeleine findet nach einiger Zeit selbst die Tagebücher von Margie und so vermischen sich die beiden Geschichten ein wenig. Das passt insofern gut, als sie ja familiär auch zusammenhängen, wenn sich die beiden auch nicht wirklich kennengelernt haben. Es gibt interessante Parallelen und Unterschiede im Leben der beiden Frauen: so anders die Zeiten geworden sind, so verhaftet sind beide in ihrem Denken rund um Männer, Anstand und die “richtige” Art zu leben, ein Vermächtnis, das über Generationen weitergegeben wurde und nun sogar Madeleine immer noch zu schaffen macht. Dass sie nicht gerade die am meisten gefestigte Person ist, ist auch nicht sehr hilfreich und stürzt die unglücklich Madeleine in seitenlange Selbstmitleids-Monologe und große Zweifel.

Hier sind wir auch schon bei den Ähnlichkeiten. Die beiden Frauen scheinen über weite Strecken des Buches die selben Probleme zu haben, was anhand des Zeitunterschiedes seltsam sein mag. Dennoch stehen Margie (damals war es für Frauen einfach schwer, ein von einem Mann unabhängiges Leben z führen) und Madeleine (die es sich selbst schwer macht und der vieles schwer gemacht wird, auch diese Frauen gibt es nach wie vor heutzutage) exemplarisch für viele Frauen. Es kann nicht jeder “Wonderwoman” sein, trotz annähernd Gleichberechtigung, Feminismus und Emanzipation.

Punkten kann der Roman mit den Beschreibungen von Personen, Umgebung und der Stadt Paris. Leider gibt es zwischen diesen schönen Momenten und den Ängsten der beiden Frauen sonst nicht viel. Das könnte alle, die keine “eingefleischten” Frauen-Roman-Leser sind, schnell langweilen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von yesterday
Nichts für emanzipierte Leserinnen

Rezensionen von PFIFF:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Krimi im Haubenmilieu

Teufelsfrucht von Tom Hillenbrand


Xavier Kiefer gehört das "Deux Églises" in Luxemburg. Er ist leidenschaftlicher Koch von bodenständigen Gerichten und idt nicht erpicht, in die Sternegastronomie aufzusteigen. Als ein Gastrokritiker vom Guide Gabin vor seinem Lokal stirbt, sorgt das für Aufregung und Verwirrung. Was wollte der Sternevergeber bei Kiefer, was war die Todesursache?
Als dann der Lehrmeister von Kiefer, ein Sternekoch, verschwindet und Xavier bei seinen Recherchen ein geheimes Labor entdeckt, werden die Todesumstände des Testers immer mysteriöser.

Steckt ein Lebensmittelskandal dahinter?
Kiefer begibt sich selbst in Gefahr, aber er möchte unbedingt das Rätsel um eine exotische, unbekannte Frucht lösen.
Das erste Buch einer ganzen Reihe von kulinarischen Krimis mit dem Hobbyermittler Xavier Kiefer, interessant und amüsant. Macht Appetit auf mehr.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PFIFF
Krimi im Haubenmilieu

Rezensionen von PFIFF:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Gourmetkrimi

Tödliche Oliven von Tom Hillenbrand


Xavier Kiefer, ein luxemburgischer Koch, sucht nach seinem Freund, dem Wein- und Olivenölhändler Alessandro Colao, der spurlos verschwunden ist. Dessen Frau macht sich Sorgen, die Polizei kommt nicht weiter mit den Ermittlungen.
In der Toscana findet er das Lager seines Freundes leer vor, kann jedoch eine kleine Probe Olivenöl mitnehmen und in einem Labor testen lassen.

Egal wo er hinkommt, waren schon andere vorort und haben Beweismittel verschwinden lassen. Kiefer befindet sich in Lebensgefahr, was ihn aber nicht abhält, hinter die Machenschaften rund um gefälschtes Olivenöl zu kommen.
Interessant und spannend.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von PFIFF
Gourmetkrimi

Rezensionen von TheUjulala:

voll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternvoll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Zu wenig Spannung und Emotionen aber zu viel an Fantasy

Calypso (2). Unter den Sternen von Fabiola Nonn

Auch dieses Band habe ich ebenfalls freundlicherweise vom digi:tales Arena Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Das erste Band hat mich sehr begeistert und ich habe mich sehr über die Fortsetzung der Calypso-Saga gefreut.

Coverbild
Wie im ersten Band ist auch dieses Cover ganz in blau und weiß gehalten.

Hier sieht man in der oberen Hälfte eine Felsenklippe unter einem Sternenhimmel. Unterhalb des Buchtitels sieht man eine junge Frau in weißen Flattergewandt schwimmend. Auch hier passt das Cover zum Titel und gefällt mir sehr gut.

Handlung
Nach dem Untergang von Calypso versuchen die Menschen auf dem wiedergewonnen Land sich neu anzusiedeln. Doch durch die unberechenbaren Unwetter gestaltet es sich schwierig. Trotz dem Noemi und ihr Bruder als Mischwesen immer wieder von den Menschen argwöhnisch behandelt werden, beschließt Noemi bei ihrer Menschenfamilie zu bleiben. Noemi entwickelt nicht nur merkwürdige Fähigkeiten die sie weiter vor den Menschen geheim halten muss, sondern auch die Liebe zu Jonaz scheint zu bröckelt. In ihrer Einsamkeit findet sie unerwartet Hilfe von neuen Verbündeten.

Buchlayout / eBook
Auch hier ist das eBook leider etwas schlicht gehalten und hätte gerne etwas mehr ausgeschmückt sein können. Die 12 Kapitel teilen die 226 Seiten in angenehmen Längen ein.

Idee / Plot
Als logische Konsequenz von Calypsos Untergang ist der Aufbau der Siedlung und Neuanfang an Land. Es gefällt mir, dass die Geschichte hier anknüpft, sich aber nicht so weiterentwickelt, wie man es vielleicht erwartet hätte. Denn der Neuanfang ist nicht wirklich idyllisch. Den Neusiedlern stellen sich mehrere Herausforderungen entgegen. Noemi merkt, dass mit ihr etwas nicht stimmt, dass sie anders ist. Ashek, ihr Bruder, und sie verbindet zum einen das Gedankenlesen und zum anderen entwickelt Noemi neue Fähigkeiten, die sie sehr beängstigen und sie sich in keiner Welt mehr wirklich aufgehoben fühlt.

Wie schon im ersten Band sind auch hier gesellschaftskritische Themen stark im Vordergrund: Flucht und Vertreibung, aber auch Angst vor andersartigen Mitmenschen. Machtgierige Intreganten untergraben den Neuanfang und die ständige Präsens der verfeindeten Ondine belastet die Neusiedler enorm.

Emotionen / Protagonisten
Diesmal habe ich größere Schwierigkeiten mich in Noemi einzufühlen. Das mag auch daran liegen, dass sich die Geschichte sich eher flacher entwickelt und ich nicht so ganz verstehen kann, wie auf einmal Noemi plötzlich so viele Fähigkeiten entwickelt. Das ist mir dann tatsächlich auch zu viel und wirkt für mich etwas überzogen. Auch in ihrer Beziehung zu Jonaz ist sie eher abweisend und kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es bleibt eher oberflächlich. Mehr im Vordergrund steht hier Noemis verzweifelte Suche nach der richtigen Welt für sie, nach ihrer wahren Bestimmung.

"Ich bin eben doch nicht wie die anderen Khimaara. Ich bin anders. Und wenn das Schattenkind wirklich mit all dem zu tun hat, bin ich vielleicht sogar eine Gefahr für sie."

Fabiola Nonn „Calypso - Unter den Sternen (Band 2)“, Pos. 2740 (eBook © 2017 digi:tales Arena Verlag)

Jonaz ist stark im Hintergrund geblieben und für mein Empfingen viel zu blaß. Das Beziehungsdrama nimmt mich nicht so mit, wie ich es gerne gehabt hätte. Auch die Beziehungen zu ihren alten Freunden aus dem ersten Band sind viel zu schwach dargestellt und lässt mich etwas enttäuscht zurück. Dafür findet Noemi Anschluss an neue Verbündete. Die ich aber jedoch völlig überzogen finde und das Buch irgendwie in eine ganz andere Richtung lenkt. Der schöne Auftakt vom ersten Band wird hier einfach überrollt mit überdimensionaler Fantasy und zu schwachen Emotionen.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Leider spiegeln sich die flachen Emotionen der Protagonisten auch im eher unspektakulären Spannungsbogen wider. Anfangs gibt es eine sehr aufregende Szene, in der Noemi die Erste von ihren vielen neuen Fähigkeiten (Omen) entdeckt. Toll beschrieben und wirklich für mich aufregend und spürbar. Doch dann plätschert leider die Handlung so vor sich hin und kann nicht mehr so an Spannung gewinnen, wie ich es eigentlich erwartet hätte. Am Ende bleiben doch wieder sehr viele Fragen offen und lässt mich irgendwie unbefriedigt zurück. Das Beziehungsdrama wird nur am Rande angerissen und weder Jonaz noch Nicon sind für mich wirklich greifbar.

Szenerie / Setting
Die Umgebung beschreibt die Autorin sehr eindrucksvoll und bildhaft. Ich kann mir die bedrückende Stimmung unter den Neusiedlern sehr gut vorstellen, die Gewalt der Natur ist spürbar und die Umgebung ist für mich sehr anschaulich dargestellt. Diesmal bleiben wir aber über Wasser, die Unterwasserwelt wird nur in einem sehr kurzen Moment erwähnt.

Sprache / Schreibstil
Trotzdem muss ich hier die Sprache hervorheben. Sie ist wie auch schon im ersten Band, schön abwechslungsreich und ausgefeilt. Die Ich-Perspektive im Präsens ist für mich hier ganz passend und Fabiola Nonn hat einen großartigen Erzählstil. Ohne große Kapriolen aber trotzdem ausschmückend und bildhaft.

FAZIT
Sprachlich wie erwartet top aber leider von der Handlung nicht so sehr überzeugt. Die Fortsetzung ist nicht so spannend, wie ich sie mir gewünscht habe, die Fantasy ist mir hier zu übermächtig.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von TheUjulala
Zu wenig Spannung und Emotionen aber zu viel an Fantasy

Rezensionen von TheUjulala:

voll ausgefüllter grüner Sternnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Randnicht ausgefüllter Stern mit grünen Rand

Snow und Ihr Schicksal lassen mich kalt (Abbruch)

Calypso (2). Unter den Sternen von Fabiola Nonn

Ich möchte Netgalley.de und dem Thienemann Verlag recht herzlich dafür danken, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe und lesen durfte. Ich muss aber mit Bedauern feststellen, dass ich mit diesem Titel überhaupt nicht zurecht gekommen bin und ich schließlich bei 60 % abgebrochen habe.

Deswegen ist dies hier keine Rezension über das vollständige Buch, sondern ich kann nur das bewerten, was ich bis hierhin gelesen habe und meine Beweggründe für den Abbruch festhalten. Vielleicht mag der Schluß noch mal das Buch aufwerten, aber bis über die Hälfte konnte mich das Buch einfach nicht packen.

Coverbild
Großformatige Gesichter auf Covern finde ich immer sehr schwer. Auch hier finde ich das Gesicht zu harmlos, im Gegensatz zu dem, wie die Protagonistin Snow im Buch rüberkommt. Hier wird ein stupsnäsiges, liebevolles Mädchen dargestellt, das ich überhaupt nicht mit Snow und der Geschichte in Verbindung bringen kann. Trotzdem ist die Umsetzung des Covers wirklich gelungen. Die überlagerten Eismuster fügen sich schön ein, der Titel mit der Serife-Schrift mit dem ornamtental geschmückten "O“ platziert sich mit dem Untertitel passend auch im unteren Mittel. Das Cover gefällt mir trotz Gesicht sehr gut.

Handlung
Snow wächst seit ihrer frühen Kindheit in einer Irrenanstalt auf und baut zu ihrem Leidensgenossen Bale eine sehr innige Beziehung auf. Doch plötzlich wird Bale durch ein magisches Ereignis entführt und Snow macht sich mit Hilfe von Jagger, der sie bereits in ihren Träumen und Halluzinationen heimgesucht hat, auf den Weg in die Welt von Algid. Dort erfährt sie, dass sie die lang verschollene Schneeprinzessin ist und ihr leiblicher Vater das Land in Angst und Eisschrecken hält. Doch Snows sehnlichster Wunsch ist nur die Rettung von ihrem Geliebten Bale und macht sich ohne Rücksicht auf Verluste auf die Suche nach ihm.

Buchlayout / eBook
Das eBook ist einfach aber schön umgesetzt. Jedes Kapitel wird mit einer filigranen Illustration geschmückt. Die insgesamt 44 Kapitel teilen die 400 Seiten in angenehm kurze Abschnitte, die den Lesefluss nicht beeinflussen.

Idee / Plot
Im Grunde ist es wie das Märchen „Die Schneekönigin“. Dass es eine Adaption davon sein soll, habe ich erst aus den Rezensionen meiner Bloggerkolleg*Innen erfahren. Ein Mädchen von der Mutter abgestoßen, macht sie sich auf die Suche nach ihrer wahren Liebe im Eisland. Doch sie ist die Prophezeite, die als einzige die Macht besitzt den tyrannischen Vater aufhalten und die Wende in das unterdrückte Land bringen kann. Dafür müsste sich aber die Prinzessin gegen ihre Liebe und für ihr Volk entscheiden.
Märchenadaptionen finde ich immer etwas kritisch, denn die Erwartungen können dabei schnell enttäuscht werden. Da ich aber vorher nichts von der Adaption wusste, bin ich das Buch ohne große Erwartungen angegangen.

Emotionen / Protagonisten
Ich liebe das (echte) Märchen „Die Schneekönigin“, aber was soll das denn? Sowas von emotionslos, arrogant und überheblich habe ich kaum eine Protagonisten erlebt. Ich habe überhaupt keine Beziehung zu Snow aufbauen können, ihre ganzen Entscheidungen habe ich Null nachvollziehen können. Ihr ist alles um sich herum schnurzpirpegal, ihre Umgebung interessiert sie nicht. Wie ferngesteuert taumelt sie nur ihrem Bale hinterher und nimmt dabei in Kauf, dass sie sich, ihre Umgebung und das dort lebende Volk nur noch mehr in Lebensgefahr bringt. Sorry, das kann ich einfach nicht verstehen. Sie ist regelrecht anstrengend. Auch sind da einfach zu starke Parallelen zur Eliza aus Disneys Eiskönigin, deren Bild ich beim Lesen nicht mehr aus dem Kopf bekommen habe.
Auch zu den anderen Figuren konnte ich kaum eine Beziehung aufbauen. Bale wird nur angerissen, Jagger und Kai sind ebenfalls ohne Tiefe und nicht greifbar. Gerde ist die einzige, die ein wenig Format bekommt, was aber leider ganz schnell wieder vorbei ist.
Und dann ist das auch noch eine Vierecksbeziehung! Denn Snow hat nicht nur ihr Herz an Bale verloren, sondern bekommt auch plötzlich Gefühle für Jagger und Kai. Wobei ich diese Entwicklung gar nicht nachvollziehen kann. Da kommt bei mir einfach nichts an.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Der Anfang war sowas von komisch und ich bin total schlecht reingekommen. Verwirrend und holprig. Das hat sich aber dann die ganzen 60 % irgendwie durchgezogen. Manchmal wurde es etwas besser, aber gerade um die Mitte herum wird es dann extrem sprunghaft. Und trotzdem zieht sich die Handlung enorm und kann kaum Spannung aufbauen, obwohl ja doch irgendwie ständig was passiert. Durch das Sprunghafte hat man kaum die Möglichkeit sich da mitreißen zu lassen, denn plötzlich ist alles wieder vorbei.

Szenerie / Setting
Von der Umgebung bekomme ich kaum mit, außer dass die Bäume blau und rosa sind. Gerade diese Schneelandschaft hätte viel Potenzial gehabt eine zauberhafte Welt entstehen zu lassen. Aber so arrogant, wie Snow durch die Gegen wandelt, so nebensächlich wird auch die Umgebung beschrieben. Leider.

Sprache / Schreibstil
Gerade nach dem Genuß von Fabiola Nonns „Calypso“ - welches ich sprachlich absolut top fand - ist dieser Sprachstil hier eine wahre Katastrophe. Ich habe auch stark im Verdacht, dass die Übersetzung hier eventuell mit Schuld sein könnte. Es gibt viel wörtliche Rede und kaum Metaphern. Auch hier folgt die Sprache der sprunghaften Handlung: hackelig, kurze Sätze und sprunghaft. Sprachlich hat es mir überhaupt nicht gefallen.

FAZIT
Die ganze Geschichte lässt mich kalt und konnte mich nach 60 % immer noch nicht packen. Sprunghaft und arrogant, ohne wirkliche Tiefe. Ich komme mit dem Buch einfach nicht klar und breche es schließlich ab. Deswegen kann ich leider nur 1 Stern vergeben.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von TheUjulala
Zu wenig Spannung und Emotionen aber zu viel an Fantasy